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Zertifizierte Qualität


DIN EN ISO 9001:2015


Seit dem Jahr 2015 ist das Qualitätsmanagementsystem des Josephs-Hospitals Warendorf nach den Bestimmungen der aktuellsten DIN EN ISO Norm zertifiziert.

Dieses Zertifikat, dem mehrtägige Audits durch externe Qualitätsexperten vorangehen, muss alle drei Jahre erneuert werden. Jährlich erfolgt eine Überwachung der Bestimmungen und der Fortschritte des Qualitätsmanagementsystems.

Mit der Norm-Version 9001:2015 werden erstmalig auch die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen für ein systematisches Risikomanagement überprüft. Die erfolgreiche Zertifizierung ist Grundlage aller weiteren Zertifizierungen, z. B. einzelner Zentren oder Bereiche.


Zertifiziertes Darmzentrum der Deutschen Krebsgesellschaft

Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Rund 70.000 Menschen erkranken jährlich daran. Die Heilungschancen sind dabei abhängig vom Stadium der Erkrankung: Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, wieder gesund zu werden. Eine korrekte Diagnose, die Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen und eine strukturierte Nachsorge sind dabei für den Erfolg der Behandlung von entscheidender Bedeutung.

Für das Darmzentrum Warendorf steht die optimale Versorgung aller Krankheitsbilder im Bereich des Darms an erster Stelle. In einem interdisziplinären Team werden die Patientinnen und Patienten auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Leitlinien ganzheitlich behandelt.

Mit der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft haben externe Experten nach einem zweitägigen Audit bestätigt, dass das Darmzentrum Warendorf über wirksame Strukturen verfügt, die es ermöglichen, die umfassenden Anforderungen der Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft zur Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Darmkrebs zu erfüllen.

Hier gelangen Sie zur Informationsseite des Darmzentrums.


EurSafetyHealth-Net-Hygiene-Gütesiegel

Seit dem Jahr 2005 kämpfen die Krankenhäuser des Münsterlandes zuerst im Rahmen des EUREGIO Projekts „MRSA-net Twente / Münsterland“ gemeinsam gegen Krankenhauskeime. Mittlerweile wurde im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Nachfolgeprojektes, EurSafetyHealth-Net, die euregionale Zusammenarbeit vom Münsterland und der angrenzenden niederländischen Region auf ein Gebiet ausgedehnt, das auf deutscher Seite von der Nordsee bis Rheinland Pfalz reicht.

Die Effizienz der Hygienearbeit der teilnehmenden Krankenhäuser wird in drei aufeinander aufbauenden Zertifikaten nachgewiesen.

Die Anforderungen an die Hygienearbeit sind mit jedem Zertifikat gesteigert worden. Neben dem Nachweis aller Leistungen aus den Zertifakten 1 und 2 müssen jetzt u. a. auch die richtlinienkonforme Vorhaltung von Hygienefachkräften und der korrekte und strukturierte Umgang mit multiresistenten gramnegativen Keimen (MRGN) nachgewiesen werden.
 
Die erfolgreiche Umsetzung dieser Qualitätsziele wurde durch die Koordinatoren des EurSafety-Health-Net und durch die zuständigen Gesundheitsämter überprüft. Als erkennbares Symbol für die Umsetzung wurde dem JHW das dritte Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS3 überreicht.

Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link zur Homepage des EurSafetyHealth-Netzes.



Aktion Saubere Hände - Gold Zertifikat

Mit der "Aktion Saubere Hände" wurde im Jahr 2008 eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Akzeptanz der Händedesinfektion und damit der Hygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen ins Leben gerufen. Sie beruht auf der internationalen "clean care is safer care" Kampagne der Weltgesundheitsorganisation. Gefördert von der Bundesregierung, soll die Aktion das Bewusstsein der Bedeutung einer sorgfältigen Händedesinfektion in den Kliniken und Gesundheitseinrichtungen schärfen.

Seit dem Sommer vergangenen Jahres  ist es möglich, als Krankenhaus oder Rehabilitationsklinik ein Zertifikat über die Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ zu erhalten. Ziel ist es, mit dem Zertifikat die Teilnahme und die Qualität der Umsetzung sowie das Niveau der erreichten Veränderungen abzubilden. Um die unterschiedlichen Niveaus und damit verbundenen Anforderungen transparenter darstellen zu können, wurde das Zertifikat in drei Stufen eingeteilt – Bronze, Silber und Gold. Einrichtungen, die ein Silber- oder Goldzertifikat anstreben, müssen dabei strengere Vorgaben erfüllen und vor allem detaillierte Datenanalysen und Auswertungen vorlegen.

Informationen zu der bundesweiten Aktion finden Sie auf der Homepage der Initiative.



Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Das JHW ist im Dezember 2015 von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert worden. Der ärztliche Leiter des Kompetenzzentrums ist Prof. Dr. Christoph Seiler, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.

Das Zertifikat bestätigt eine hohe Qualität in der operativen Therapie der Hernien. Die Hernienchirurgie befasst sich mit der Versorgung von sogenannten Eingeweidebrüchen, z. B. Leistenbrüche, Narben- oder Nabelbrüche. Diese Operationen gehören im Josephs-Hospital zu den Routineoperationen. Im JHW werden rund 400 Hernien pro Jahr - in den meisten Fällen minimalinvasiv, also mit der sog. Schlüsselloch-Chirurgie - operiert.

Schon im Jahr 2014 hat das JHW das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ von der Deutschen Herniengesellschaft verliehen bekommen. Die darauf aufbauende Auszeichnung zum Kompetenzzentrum bestätigt nun erneut diese Fachkompetenz.

Das Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie versteht sich als Ansprechpartner für Patienten und niedergelassene Ärzte in allen Fragen der operativen Versorgung von Hernien.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Hernienzentren (externer Link).


Lokales Traumazentrum

Bei der medizinischen Versorgung schwerstverletzter Personen kommt es nicht nur auf eine zeitnahe Erstversorgung am Unfallort an, entscheidend für den weiteren Behandlungserfolg ist auch die Behandlung des Patienten in einem kompetenten Krankenhaus. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat deshalb im Jahr 2006 ein bundesweites Netzwerk von Traumazentren eingeführt, die regional als Traumanetzwerke organisiert sind.

Das Josephs-Hospital wurde erstmalig im Jahr 2010 als lokales Traumazentrum zertifiziert und gehört zum Traumanetzwerk Nordwest. Ziel dieser regionalen Netzwerke ist es, die Prozesse und die Qualität der Schwerstverletztenversorgung zum Wohle der Betroffenen zu optimieren. 

Zertifizierte Traumazentren müssen bestimmte Anforderungsmerkmale erfüllen, so sind als Mindestanforderung neben den entsprechend qualifizierten Mitarbeitern ein eigener Schockraum, ein Hubschrauberlandeplatz, eine Intensvistation und weitere spezielle Medizingeräte zur Diagnostik vorzuhalten. Alle Voraussetzungen werden von einem unabhängigen Zertfizierungsunternehmen regelmäßig im Rahmem von Vor-Ort-Begehungen (Audits) überprüft.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Traumanetzwerk (externer Link).


Venen-Kompetenz-Zentrum

Das JHW ist im April 2017 von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und vom Berufsverband der Phlebologen zum Venen-Kompetenz-Zentrum zertifiziert worden. Der ärztliche Leiter des Kompetenzzentrums ist Prof. Dr. Christoph Seiler, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.

Das Zertifikat bestätigt eine hohe Qualität in der Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen. Die Phlebologie befasst sich mit der Versorgung von Venenerkrankungen wie Krampfadern oder Hämorrhoiden. Diese Operationen gehören im Josephs-Hospital zu den Routineoperationen.

Das Venen-Kompetenz-Zentrum versteht sich als Ansprechpartner für Patienten und niedergelassene Ärzte in allen Fragen der Behandlung von Venenerkrankungen.

Hier finden Sie weitere Informationen, Kontaktdaten und Sprechstundenzeiten.