Button Menue

Pressemeldungen - Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Presseartikel der regionalen Zeitungen. Diese Presseartikel gehören nicht zum redaktionellen Verantwortungsbereich des Josephs-Hospitals. Bitte beachten Sie den jeweils angegebenen Herausgeber.

Unser Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit:

Tobias Christof Dierker
Telefon 02581/20-1017
Email: t.dierker(at)jhwaf.de

  • 14.10.2017
    Der Spoekenkieker
    Transparenz und vertrauensvolle Zusammenarbeit
  • 07.10.2017
    Die Glocke
    Kommunikation ist Zauberwort im Josephs-Hospital
  • 06.10.2017
    Westfälische Nachrichten
    Schwerpunkt Gesundheit
  • 06.10.2017
    Die Glocke
    In der Dachstube Demenz erleben
  • 12.09.2017
    Westfälische Nachrichten
    Gummibärchen aus dem Bauch

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.09.2017
    Die Glocke
    Minimalinvasive OP mit Gummibärchen

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.09.2017
    Westfälische Nachrichten
    Diese Einblicke gibt es sonst nicht

    Josephs-Hospital öffnet seine Türen

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.09.2017
    Die Glocke
    Josephs-Hospital gibt Einblick in Klinikalltag

    Tag der offenen Tür am Sonntag

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.08.2017
    Der Spoekenkieker
    Demenz besser verstehen lernen

    Josephs-Hospital auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.08.2017
    Die Glocke
    Fortbildung in kurzen Einheiten vermittelt Wissen über Demenz

    Mitarbeiterschulung im JHW

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.07.2017
    Die Glocke
    Chronischer Schmerz: Durch Austausch von anderen lernen

    Neue Selbsthilfegruppe

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.07.2017
    Westfälische Nachrichten
    Chronischer Schmerz

    Neue Selbsthiöfegruppe in Warendorf

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.07.2017
    Die Glocke
    Unterstützung für die Palliativstation

    Spende von Dietmar Beims

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2017
    Westfälische Nachrichten
    Dieses Geld kommt direkt an

    Spende für die Palliativstation

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2017
    Die Glocke
    KFD-Frauen informieren sich im Krankenhaus

    KFD Warendorf spendet für die Palliativstation

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2017
    Die Glocke
    KFD-Frauen informieren sich im Krankenhaus

    Spende für die Palliativstation

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.07.2017
    Westfälische Nachrichten
    Frauen unterstützen Palliativstation

    Interessante Krankenhaus-Führung

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.07.2017
    Der Spoekenkieker
    Besuch im Josephs-Hospital

    Schulsanitäter vom Laurentianum besichtigen Krankenhaus

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.06.2017
    Westfälische Nachrichten
    Im Herzstück des Krankenhauses

    Schulsanitäter des Gymnasium Laurentianum besuchen Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.06.2017
    Die Glocke
    Schulsanitäter lernen Katheter und Ultraschallgerät kennen

    Schulsanitäter besuchen JHW

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.06.2017
    Die Glocke
    Patienteninfo zum Thema Kontinenz

    Informationen zum Thema Blasenschwäche

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.06.2017
    Westfälische Nachrichten
    Zertifizierte Venen-Experten

    JHW erhält Zertifikat zum Venenzentrum

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.06.2017
    Der Spoekenkieker
    Dr. Lupe

    Neuer Facharzt für Plastische Chirurgie und Handchirurgie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.06.2017
    Der Spoekenkieker
    Fango ohne Tango

    Die Physiotherapie im Josephs-Hospital ist wichtiger Bestandteil des Therapiekonzepts

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.05.2017
    Die Glocke
    Mitarbeiter bilden sich für schwierige Entscheidungen fort

    Klinisches Ethik-Komitee im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.05.2017
    Die Glocke
    Josephs-Krone für Marlies Meyer

    Josephs-Hospital vergibt zweite Josephs-Krone

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.05.2017
    Westfälische Nachrichten
    Sonata-System eingeführt

    Moderne Myom-Behandlung im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.05.2017
    Die Glocke
    Gynäkologen können neue OP-Methode schonend einsetzen

    Innovation im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.05.2017
    Der Spoekenkieker
    Mehr Macht über den Schmerz

    Josephs-Hospital schenkt Patienten mehr Eigenständigkeit in der Schmerzbekämpfung

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.04.2017
    Der Spoekenkieker
    Mehr Lebensqualität dank plastischer Chirurgie

    Josephs-Hospital Warendorf bietet neue Leistungsschwerpunkte

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.04.2017
    Die Glocke
    Experte für plastische Chirurgie verstärkt Team im Krankenhaus

    Dr. Philipp Holschneider neu im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.04.2017
    Westfälische Nachrichten
    Mehr als reine Schönheitschirurgie

    Neuer Leistungsbereich: Plastische Chirurgie und Handchirurgie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.03.2017
    Die Glocke
    Schnelle Hilfe bei Herzproblemen

    Josephs-Hospital übergibt Defibrillator an DLRG Warendorf

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.03.2017
    Der Spoekenkieker
    Wie man sich bettet...

    Die Bettenzentrale im JHW ist ein wichtiger Kernpunkt der Hygiene

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.03.2017
    Die Glocke
    Freifunk im Krankenhaus

    Kostenlos im Internet

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.03.2017
    Westfälische Nachrichten
    200 Nutzer im Klinik-Freifunk

    Josephs-Hospital bietet kostenlosen Zugang an

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.03.2017
    Westfälische Nachrichten
    Notfallmanagement: In einem halben Jahr sind alle schlauer

    Praxisnetz und Hospital führen neue Kategorisierung ein

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.03.2017
    Die Glovke
    Im Notfall direkt zum richtigen Arzt

    Neues Konzept von Josephs-.Hospital und Praxisnetz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.03.2017
    Die Glocke
    Triage: Bei "Rot" volle Konzentration

    Josephs-Hospital führt Ersteinschätzung durch

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.02.2017
    Westfälische Nachrichten
    Notfälle von Anfang an richtig zuordnen

    Neues Notfalldienst-Projekt von Krankenhaus und Praxisnetz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.02.2017
    Westfälische Nachrichten
    Notfall-Notdienst neu sortiert

    In Warendorf kooperieren Klinik und niedergelassene Ärzte

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.12.2016
    Die Glocke
    Josephs-Hospital investiert 30 Millionen Euro

    Neubautrakt für Warendorfer Krankenhaus

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.12.2016
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus investiert 30 Millionen

    Vorstand, Kuratorium und Architekt stellen Neubau vor.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.12.2016
    Westfälische Nachrichten
    Bürgermeister Axel Linke besucht Krankenhaus

    Stippvisite im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.12.2016
    Die Glocke
    Kinder aus der Josefschule geben Konzert

    Adventskonzert in der Eingangshalle

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2016
    Die Glocke
    Grüne Damen hören zu und spenden Trost

    Die Grünen Damen und Herren sind eine wichtige Institution im JHW.

    Vollstänfiger Artikel als PDF

  • 11.12.2016
    Der Spoekenkieker
    Die Zukunft hat schon begonnen

    Josephs-Hospital Warendorf startet Telemedizin

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2016
    Die Glocke
    Telemedizin-Projekt im Josephs-Hospital

    Warendorfer Krankenhaus wird duch Landesprojekt gefördert

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.11.2016
    Westfälische Nachrichten
    Herz unter Stress - was tun?

    Kardiologienteam des Josephs-Hospitals hält Vortrag im Rahmen der Herzwoche

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.11.2016
    Der Spoekenkieker
    Zeit zum Lesen

    Krankenhausbücherei bietet Bücher, Hörbücher und Spiele

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.11.2016
    Die Glocke
    Mediziner bezeichnet sich als Rohrleitungsbauer

    Vortrag von Prof. Seiler im Rahmen der Gesundheitswoche in Beelen

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.11.2016
    Die Glocke
    Lebensqualität der Patienten im Fokus

    Darmzentrum Warendorf informiert über seine Arbeit

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.09.2016
    Die Glocke
    Krankenhaus kommt zur Visite ins Herz der Stadt seiners Stifters

    Stadtvisite auf dem Laurentius-Kirchplatz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.09.2016
    Westfälische Nachrichten
    Stadtvisite im begehbaren Darm

    Josephs-Hospital präsentiert sich auf dem Laurentius-Kirchplatz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.09.2016
    Die Glocke
    CDU besucht Josephs-Hospital - Kompetenz auf breiter Front

    Krankenhaus investiert personell und räumlich

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.08.2016
    Westfälische Nachrichten
    CDU radelt zum Krankenhaus

    Informative Familientour mit gemütlichem Ausklang

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.08.2016
    Westfälische Nachrichten
    Chefärzte auf Stadtvisite

    Josephs-Hospital zeigt Leistungsspektrum auf dem Laurentius-Kirchplatz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.08.2016
    Die Glocke
    Flügel erfüllt Plan für die Eingangshalle

    Josephs-Hospital erhält Flügel für die Eingangshalle

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.08.2016
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus sucht Klavierspieler

    Eingangshalle im JHW wird neue Heimat für über 100-jährigen Flügel

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.08.2016
    Westfälische Nachrichten
    Kranwagen vor Krankenhaus

    Blockheizkraftwerk in Betrieb

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.08.2016
    Die Glocke
    Blockheizkraftwerk hilft Energie sparen

    Josephs-Hospital installiert Blockheizkraftwerk

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.07.2016
    Westfälische Nachrichten
    Nichts bleibt dem Zufall überlassen

    Operationen im JHW: Wie läuft das eigentlich?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2016
    Westfälische Nachrichten
    Blicke durch das Schlüsselloch

    WN-Abendvisite im Josephs-Hospital: Operieren in der dritten Dimension

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2016
    Westfälische Nachrichten
    Picasso frisch interpretiert

    Kooperation zwischen Laurentianum und Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2016
    Die Glocke
    Picasso-Interpretationen bringen Farbe in den Alltag

    Kooperation zwischen Laurentianum und JHW

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.07.2016
    Die Glocke
    Klein, aber bedeutend

    Prof. Dr. Christoph Seiler erklärt die Schilddrüse

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.07.2016
    Westfälische Nachrichten
    Operieren in der dritten Dimension

    WN-Abendvisite im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.06.2016
    Westfälische Nachrichten
    Für die Zukunft gut aufgestellt

    SPD informiert sich im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.06.2016
    Die Glocke
    SPD sagt Josephs-Hospital ihre Unterstützung zu

    Besuch der SPD-Fraktion im Warendorfer Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.06.2016
    Die Glocke
    Kontinenzwoche mit Seminar

    Josephs-Hospital veranstaltet Patientenseminar im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.06.2016
    Westfälische Nachrichten
    Inkontinenz ist eine Volkskrankheit

    Patientenseminar im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.06.2016
    Der Spoekenkieker
    Die Schulter ist extrem komplex

    Das Schultergelenk ist für Dr. Timm Schlummer Schwerpunkt und Steckenpferd zugleich

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.06.2016
    Der Spoekenkieker
    Auch ohne Heilungsmöglichkeiten gut versorgt

    Erste Palliativstation der Region im Josephs-Hospital eröffnet

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.06.2016
    Westfälische Nachrichten
    Das Innenleben des Professors

    WN-Abendvisite: Dünndarm-Untersuchung live und in Farbe

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.06.2016
    Westfälische Nachrichten
    Live-Übertragung aus dem Ärztekörper
  • 14.06.2016
    Die Glocke
    Lebensqualität in der Nähe des Todes

    Neue Palliativstation im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.06.2016
    Westfälische Nachrichten
    Zeit und Lebensqualität

    Palliativstation im Josephs-Hospital schließt Versorgungslücke im Kreis

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.05.2016
    Westfälische Nachrichten
    Kleiner Schaden, großer Schmerz

    WN-Abendvisite im Josephs-Hospital: Dr. Timm Schlummer über Schulterprobleme

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.05.2016
    Westfälische Nachrichten
    Mit Menschlichkeit Spuren hinterlassen

    Josephs-Hospital verabschiedet Pflegedirektorin Schulte

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.05.2016
    Die Glocke
    Mit Currywurst und Rockband in den Ruhestand

    Pflegedirektorin G. Schulte verabschiedet und die Nachfolgerin S. Krause begrüßt

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.04.2016
    Die Glocke
    Adipositas ist eine echte Krankheit

    Adipositas-Vortrag von Prof. Seiler (Adipositas-Zentrum Warendorf)

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.03.2016
    Der Spoekenkieker
    Kontrolle ist besser

    Josephs-Hospital verfügt über ein exzellentes Qualitäts- und Risikomanagement

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.03.2016
    Die Glocke
    Trotz moderner OP-Technik Bedarf an Blutkonserven

    Dank an Blutspender

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.03.2016
    Westfälische Nachrichten
    Sterbende und Angehörige begleiten

    Hospizverein zieht auf Jahreshauptversammlung Bilanz

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.03.2016
    Die Glocke
    Patienten bewerten Qualität anders als Ärzte

    Qualitätsmanagement ist im Josephs-Hospital eine Gemeinschaftsaufgabe

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.03.2016
    Westfälische Nachrichten
    Qualität hat mehrere Dimensionen

    Josephs-Hospital: Zertifikate belohnen Engagement

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.02.2016
    Die Glocke
    Kuratoren laden Besucher ein

    Gäste im Everswinkeler Rathaus

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.02.2016
    Die Glocke
    Zaineb fliegt gesund zurück in den Jemen

    11-jährige Zaineb kehrt in die Heimat zurück

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.02.2016
    Die Glocke
    Kurator stellt Sanierung in Aussicht

    Seniorenunion informiert sich über Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.02.2016
    Westfälische Nachrichten
    Erste Schritte zum Beruf

    BIT starten am Montag mit einem Vortrag von Kai Vorberg

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.01.2016
    Westfälische Nachrichten
    Telemedizinische Hilfe

    Einrichtungen aus dem Kreis an deutsch-niederländischem Großprojekt beteiligt

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2016
    Der Spoekenkieker
    Josephs-Hospital jetzt in 3D

    Neueste Operationstechnik in Warendorf

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2016
    Der Spoekenkieker
    "Wir können jetzt noch mehr"

    Josephs-Hospital mit neuem Chefarzt für die Unfallchirurgie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.01.2016
    Die Glocke
    Ärzteverein bietet Medizinern Basis für kollegiale Kontakte

    Neujahrstreffen des Ärztevereins

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.01.2016
    Westfälische Nachrichten
    Ärzteverein erfolgreich reanimiert

    Versammlung der Ärzte

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.01.2016
    Westfälische Nachrichten
    Auf bestem Weg in die "Bundesliga"

    Josephs-Hospital empfängt Chefärzte mit Musik und herzlichen Worten

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.01.2016
    Die Glocke
    Chefärzte für Notfallambulanz und Unfallchirurgie begrüßt

    Feierstunde im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.01.2016
    Westfälische Nachrichten
    Eine Krone mit Geschichte

    Ehrennadel des Josephs-Hospitals erinnert an Stifter Zumloh

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.01.2016
    Die Glocke
    Patient steht im Mittelpunkt

    Neuer Chefarzt der Unfallchirurgie im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.01.2016
    Westfälische Nachrichten
    Neuer "Stürmer" für das Josephs-Hospital

    Dr. Timm Schlummer leitet Orthopädie und Unfallchirurgie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.12.2015
    Westfälische Nachrichten
    Operieren in der dritten Dimension

    Josephs-Hospital investiert in innovative Medizintechnik

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.12.2015
    Die Glocke
    Auf den Bühnen sind sie zuhause

    Haben die Musik im Blut: Die Dandys aus Münster

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.12.2015
    Die Glocke
    Operieren in drei statt in zwei Dimensionen

    Neues Medizingerät im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.12.2015
    Die Glocke
    Dandys werben mit ihrer Musik für die Organspende

    Weihnachtsbeat im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.12.2015
    Die Glocke
    Besichtigungen und Praktika sind Teil der Kooperation

    Josephs-Hospital und Laurentianum unterzeichnen Kooperationsvertrag

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.12.2015
    Westfälische Nachrichten
    Zusammenarbeit wird vertieft

    Gymnasium Laurentianum und Josephs-Hospital vereinbaren Kooperation

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.12.2015
    Westfälische Nachrichten
    Wenn Knochen brüchig werden

    Schlummer hält Vortrag im Haus der Familie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2015
    Der Spoekenkieker
    Neuer Chefarzt der Notfallambulanz

    Mit Dr. Tim Kleffner soll die Notfallambulanz nuee Strukturen erhalten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2015
    Der Spoekenkieker
    Ein Kapitän geht von Bord

    Dr. Rolf Doht in den Ruhestand verabschiedet

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.12.2015
    Die Glocke
    Notfallambulaz erhält eigenen Chef

    Dr. Tim Kleffner ab Januar Chefarzt im JHW

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.12.2015
    Westfälische Nachrichten
    Ambulanz als Visitenkarte

    Dr. Tim Kleffner neuer Chefarzt im Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.11.2015
    Die Glocke
    10.000 Euro fürs Josephs-Hospital

    Unternehmensgruppe Hagedorn spendet 10.000 Euro für 3D-Laparoskopie

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Der Kapitän geht von Bord

    Josephs-Hospital verabschiedet Dr. Rolf Doht in den Ruhestand

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.11.2015
    Die Glocke
    Zum Abschied "Goldene Krone" für Dr. Rolf Doht

    Chef-Chirurg am Josephs-Hospital geht in den Ruhestand

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.11.2015
    Die Glocke
    Tumore werden mit einem neuen Verfahren entfernt

    Josephs-Hospital stellt neues OP-Verfahren vor.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    3-D-Blick in den Bauchraum

    10.000 Euro-Spende für innovatives Medizingerät

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Ein Plus an Sicherheit

    Neues Verfahren verhindert Ausbreitung von Krebszellen

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.11.2015
    Die Glocke
    Herzpatient sollte Risiken meiden

    Vortrag im Sophiensaal zum Thema Herzerkrankungen

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Leben nach dem Herzinfarkt

    Vortrag zur Herzwoche: Dr. Dorsel informiert über heutigen Stand der Medizin

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Updates für das Herz

    17. Kardiologisches Symposium im Hotel "Im Engel"

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2015
    Die Glocke
    Rheuma: richtige Ernährung ist wichtig

    Vortrag der Rheumaliga im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2015
    Die Glocke
    Ein Mensch ist niemals keimfrei

    Hygiene im Krankenhaus

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2015
    Die Glocke
    Herzspezialisten nehmen den Patienten in den Mittelpunkt

    Kardiologisches Symposium mit Dr. Thomas Dorsel

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Falsche Bewegungen und falsche Ernährung

    Abschließender Vortrag der Everswinkeler Gesundheitswoche zum Thema Arthrose

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2015
    Westfälische Nachrichten
    Verhaltensänderung ist der Schlüssel

    Zweiter Abend der Everswinkeler Gesundheitswoche zum Thema Übergewicht

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.11.2015
    Die Glocke
    Mit dem Rauchen aufhören und Sport treiben

    Vortrag von Dr. Thomas Dorsel zur Herzwoche 2015

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.11.2015
    Blickpunkt Warendorf
    Krankenhäuser stärken

    Reinhold Sendker im Gespräch mit den Krankenhausvertretern des Kreises

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2015
    Westfälische Nachrichten
    Sodbrennen, Übergewicht und Arthrose

    Start der Everwinkeler Gesundheitswoche

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2015
    Westfälische Nachrichten
    Für Investitionen fehlt das Geld

    Krankenhausstukturgesetz diskutiert

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2015
    Die Glocke
    Hospitäler kranken an zu geringen Zuweisungen

    Meinungsaustausch zum Gesetzentwurf

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2015
    Westfälische Nachrichten
    Pumpen, bis es nicht mehr möglich ist

    Chefarzt Dr. Thomas Dorsel klärt über Herzkrankheiten auf

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2015
    Die Glocke
    Vortragsreihe zur "Gesundheit"

    Gesundheitswoche Everswinkel 2015 beginnt

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2015
    Die Glocke
    Volkskrankheit Sodbrennen

    Start der Gesundheitswoche Everswinkel

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.10.2015
    Westfälische Nachrichten
    Die Außendarstellung optimieren

    Dr. Thomas Dorsel löst Dr. Rolf Doht als Ärztlicher Leiter des Josephs-Hospitals ab

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.10.2015
    Die Glocke
    Internist jetzt im operativen Organ

    Dr. Thomas Dorsel neuer Ärztlicher Direktor

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.10.2015
    Die Glocke
    Neuer Ärztlicher Direktor

    Dr. med. Thomas Dorsel ist seit gestern neuer Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.08.2015
    Westfälische Nachrichten
    Einblicke in die Praxis gewährt

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital mit Informationen, Unterhaltung und Gaumenfreuden

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.08.2015
    Die Glocke
    3D-OP-Technik für Schlüssellochblick

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.08.2015
    Westfälische Nachrichten
    Erlebnistag im Krankenhaus

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital: Live-OP, spannende Vorträge und noch viel mehr

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.08.2015
    Die Glocke
    Einblicke in Klinikalltag des Josephs-Hospitals

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.08.2015
    Westfälische Nachrichten
    Ein Vorbild für Nächstenliebe

    Neue Tafel am Zumloh-Denkmal eingeweiht

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.08.2015
    Die Glocke
    Erinnerung an einen Bill Gates im 19. Jahrhundert

    Im Zumloh-Park ragt ein Grab-Denkmal zwischen Bäumen in die Höhe.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.08.2015
    Die Glocke
    Erneuerte Tafel zu Ehren Zumlohs

    Einsegung des Denkmals am 13.08.2015

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.08.2015
    Blickpunkt
    Stiftergedenken

    Feierstunde mit Einsegnung des Zumloh-Denkmals

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.08.2015
    Westfälische Nachrichten
    Neue Tafel für Zumloh-Obelisken

    Feierstunde am 13. August im Zumloh-Park

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.07.2015
    Westfälische Nachrichten
    Eine gute Verzahnung

    Kuratorium zu Besuch in Beelen

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.07.2015
    Westfälische Nachrichten
    Den Herausforderungen gestellt

    Modellprojekt "familiale Pflege" - Josephs-Hospital erweitert Angebot für pflegende Angehörige

    Vllständiger Artikel als PDF

  • 14.07.2015
    Die Glocke
    Modellprojekt setzt Maßstäbe in Schulung pflegender Angehöriger

    Josephs-Hospital Warendorf erweitert Angebot für pflegende Angehörige

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.07.2015
    Die Glocke
    Dr. Thomas Weritz tritt in die Fußstapfen seines Vaters

    Der Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf hat sich zur Mitgliederversammlung getroffen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2015
    Die Glocke
    "Hygiene- wie Hausarbeit: Wird nie fertig"

    "Hygienearbeit ist wie Hausarbeit."

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2015
    Westfälische Nachrichten
    Händehygiene ist das A und O

    Kampf gegen multiresistente Keime

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.06.2015
    Westfälische Nachrichten
    Schulterschluss für Wohlfühlthemen

    Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf: Jede Spende wird direkt für Patienten und Mitarbeiter investiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.06.2015
    Die Glocke
    Frauen sanft operieren

    Das Josephs-Hospital Warendorf ist ein Akutkrankenhaus in freigemeinnütziger Trägerschaft mit 261 Betten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.06.2015
    Westfälische Nachrichten
    Expertenwissen überregional gefragt

    Gynäkologie im Josephs-Hospital ist zertifiziertes Hospitationszentrum

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.06.2015
    Die Glocke
    Zertifikat für die Lehre an einem speziellen OP-Gerät

    Alle paar Wochen wird einer der OP-Säle im Josephs-Hospital zum Lehrsaal.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.05.2015
    Die Glocke
    Bäckerei spendet für das Hammer Forum

    Zaineb strahlt über das ganze Gesicht, besonders als sie den Erdbeerkuchen entdeckt, den ihr Geschäftsführerin Rosalie Mundri von der Bäckerei Diepenbrock aus Everswinkel mitgebracht hat.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.05.2015
    Der Spoekenkieker
    Hilfe für Nepal ist weiterhin dringend nötig

    Dr. Bernhard Uhl und Warendorfer Chefärzte starten Spendenaufruf für Nepal.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.05.2015
    Der Spoekenkieker
    Hilfe, die wirklich ankommt

    Die Bäckerei Diepenbrock übergibt 2700 Euro Geldspende für das Hammer Forum.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.05.2015
    Westfälische Nachrichten
    Hospital braucht Hilfe

    Gynäkologen starten Spendenaufruf für Nepal

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.05.2015
    Die Glocke
    Erdbebenopfer jetzt im Fokus

    Wenn Dr. Bernhard Uhl aus Dinslaken die Berichterstattung über die schweren Erdbeben in Nepal verfolgt, welches Schicksal die Menschen erleiden.

    Vollständiger Artkel als PDF

  • 22.04.2015
    Die Glocke
    Kleinhans-Werk im Josephs-Hospital

    Nach dem Triptychon von Otmar Alt findet in der im März wiedereröffneten Kapelle des Josephs-Hospitals ein weiteres Kunstwerk dauerhaft seinen Platz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.04.2015
    Westfälische Nachrichten
    Kunst für die Kapelle

    Kleinhans-Skulpturen nun im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.04.2015
    Die Glocke
    Fachärzte stellen Therapien zur Senkung von Cholesterin vor

    Das Cholesterin ist für den Menschen lebenswichtig.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.03.2015
    Die Glocke
    Investitionen in Zukunft des Josephs-Hospitals begrüßt

    Mitglieder der CDU-Ratsfraktion wurden am Donnerstagabend durch das Krankenhaus geführt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.03.2015
    Westfälische Nachrichten
    Patienten sind in allerbesten Händen

    "Wir sind froh, dass unsere Kreisstadt so ein tolles Krankenhaus hat, in dem Patienten bestens versorgt werden", sagte Ralph Perlewitz am Donnerstagabend stellvertretend für die gesamte CDU-Stadtratsfraktion.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.03.2015
    Der Spoekenkieker
    Krankenhauskapelle in Warendorf wieder geöffnet

    Seit dem 19. März 2015 steht die Krankenhauskapelle im Warendorfer Josephs-Hospital der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.03.2015
    Westfälische Nachrichten
    Musik kann Schmerzen lindern

    Eine WN-Abendvisite mit Musik - das hatten wir bisher auch noch nicht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.03.2015
    Die Glocke
    Millioneninvestition in die Bettenstation

    Gut 2,3 Millionen Euro hat das Josephs-Hospital in die neue Komfortstation im 6. Obergeschoss investiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.03.2015
    Westfälische Nachrichten
    Ein großer Schritt in die Zukunft

    "Wir wissen, dass wir etwas tun müssen", sagt Doris Kaiser, stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, gestern Abend im Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.03.2015
    Wetfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: Abendvisite im Josephs-Hospital

    Was im vergangenen Jahr als Pilotprojekt im Josephs-Hospital startete, ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Angebots: eine zweiwöchige stationäre Behandlung für chronisch Schmerzkranke.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.03.2015
    Die Glocke
    Ein Ort der Besinnung und der Begegnung

    Nach fünf Jahren ist die Kapelle im Josephs-Hospital feierlich wiedereröffnet worden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.03.2015
    Die Glocke
    Krankenhäuser beugen Infektionen vor

    Bereits zum dritten Mal haben die Krankenhäuser ihre Qualität bei der Prävention von Infektionen unter Beweis gestellt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.02.2015
    Der Spoekenkieker
    Erfolg im Doppelpack

    Seit dem Januar verstärkt Dr. Mareile Roether als Oberärztin das Team von Chefarzt Gregor Pschadka und Dr. Matthias Engelhardt in der gynäkologischen Abteilung des Jospehs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.02.2015
    Der Spoekenkieker
    Noch viel zu entdecken

    Seit dem 01.02.2015 ist Prof. Dr. med. Dirk Domagk neuer Chefarzt der Inneren Abteilung im Warendorfer Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.02.2015
    Die Glocke
    Referent stellt die Arbeit des Krankenhaus-Kuratoriums vor

    Interessante Gäste, die viel zu erzählen hatten, hatte sich die Senioren-Union Freckenhorst am Donnerstag eingeladen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus strebt Kooperationen an

    Querelen und Unruhe gab es rund um das JHW eine Menge im letzten Jahr.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Spendendose auf dem Tresen

    Seit mehr als einem Jahr wird die heute zehnjährige Zaineb aus dem Jemen liebevoll von einem Team um Chefarzt Dr. Rolf Doht nicht nur medizinisch betreut.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Dem Darmkrebs auf der Spur

    Die gute Nachricht: Darmkrebs ist eine Erkrankung, die sich langsam entwickelt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: WN-Abendvisite zum Thema Darmkrebs-Vorsorge

    Darmkrebs-Vorsorge: Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung so große Chancen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Vorsorge verringert das Risiko deutlich

    Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung so große Chancen.

    Villständiger Artikel als PDF

  • 07.02.2015
    Die Glocke
    Professor Domagk will Ideen umsetzen

    Im Rahmen eines Empfangs haben Kuratorium und Vorstand des Josephs-Hospitals den Beschäftigten Prof. Dr. Dirk Domagk vorgestellt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.02.2015
    Westfälische Nachrichten
    Verstärkung für die Gynäkologie

    Seit Januar verstärkt Dr. Mareile Roether als Oberärztin das Team von Chefarzt Gregor Pschadka und Dr. Matthias Engelhardt in der gynäkologischen Abteilung des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.01.2015
    Der Spoekenkieker
    Anfassen erlaubt

    Fünf Jahre habe er daran gearbeitet, 2011 wurde es fertiggestellt, erzälht Otmar Alt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.01.2015
    Die Glocke
    Dr. Mareile Roether verstärkt Gynäkologie am Josephs-Hospital

    Seit Januar verstärkt Dr. Mareile Roether als Oberärztin das Team von Chefarzt Gregor Pschadka und Dr. Matthias Engelhardt in der gynäkologischen Abteilung des Josephs-Hospitals in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.01.2015
    Die Glocke
    Ziel vor Augen: Zaineb soll wieder laufen können

    Zaineb lacht viel, ihr Gesicht strahlt regelrecht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.01.2015
    Die Glocke
    Viele Freunde, aber auch Heimweh

    Mehrere schwere Eingriffe hat die Zehnjährige bereits hinter sich, einige folgen noch.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.01.2015
    Die Glocke
    Sternsinger sprechen Segen in Kapelle aus

    "Das ist aber ein schönes Bild!"

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.01.2015
    Blickpunkt Warendorf
    Erst der Cheftrainer, dann der Player

    Ein neues Gesicht wird ab dem 1. Februar im Josephs-Hospital zu sehen sein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2015
    Der Spoekenkieker
    Auf Herz und Nieren geprüft

    Prof. Dr. med. Dirk Domagk folgt ab dem 01.02.2015 dem Ende September ausgeschiedenen Prof. Dr. Stüber auf den Posten des Chefarztes im Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.01.2015
    Westfälische Nachrichten
    "Klein, aber königlich"

    "Das ist aber ein schönes Bild!"

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.01.2015
    Westfälische Nachrichten
    Medizinisch vorbelastet

    Das Josephs-Hospital ist - wie bereits berichtet - bei der Suche nach einem neuen Chefarzt für die Innere Medizin schnell fündig geworden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.01.2015
    Die Glocke
    Neuer Chefarzt ist der Wunschkandidat

    Der künftige Chefarzt der Inneren Abteilung des Josephs-Hospitals, Prof. Dr. Dirk Domagk, hat gestern seine neue Wirkungsstätte besucht und die Mitarbeiter kennengelernt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.12.2014
    Die Glocke
    An Silvester ist alles möglich

    Silversterböller und Raketen, Alkohol und manchmal glatte Straßen in der Silversternacht steckt jedes Jahr auf's Neue eine explosive Mischung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.12.2014
    Die Glocke
    Triptychon von Otmar Alt wirft uralte Fragen auf

    Auf den ersten Blick wirken die Bilder des Künstlers Otmar Alt versppielt, oft heiter.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Himmel und Apokalypse

    Fünf Jahre hat Otmar Alt daran gearbeitet - und ursprünglich war sein Werk eigentlich für eine kleine Kirche in Husum gedacht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.12.2014
    Die Glocke
    Regierungsvizepräsidentin betont wichtige Vernetzung

    Positiv überrascht hat sich Dorothee Feller von der Aufbruchstimmung gezeigt, die nach den Problemen im Sommer jetzt greifbar ist.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Konkurrenzfähigkeit im Blick

    Regierungsvizepräsidentin Dorothea Feller hat gemeinsam mit Dr. med. Bernhard Thülig, Dezernent für Krankenhausplanung das Josephs-Hospital Warendorf besucht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Keimfreiheit ist unmöglich

    Die Klimazentrale des Josephs-Hospitals ist ein ungeheuer komplexes Gebilde aus Rohren, Pumpen, Filtern und Schaltern.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Völlig neue Konstellation

    Die Startbedingungen für den neuen Chef hätten sicherlich etwas besser sein können.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Immer schön sauber bleiben

    Er ist sozusagen der oberste Saubermann des Josephs-Hospitals: Michael Peeters, Hygienefachmann des Warendorfer Krankenhauses.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.12.2014
    Der Spoekenkieker
    Einfach nur sauber reicht nicht aus

    „Kommen Sie mal mit“, fordert mich Hygienefachkraft Michael Peeters auf, meine Hände in die große Schwarzlichtbox zu stecken.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Kampf gegen Keime

    "Immer schön sauber bleiben": Das ist heute das Thema der WN-Abendvisite im Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Der Nikolaus hat saubere Hände

    Handhygiene ist für den heiligen NIkolaus ja eigentlich kein Thema - er trägt Handschuhe.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.12.2014
    Die Glocke
    Bis zu 120-mal am Tag werden Hände desinfiziert

    Gut angenommen worden ist von Besuchern, Mitarbeitern und Patienten der Aktionstag des Josephs-Hospitals zum Thema "Saubere Hände"

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.12.2014
    Westfälische Nachrichten
    Aktionstag zu sauberen Händen

    Saubere Hände sind eine wichtige Voraussetzung zur hygienischen Versorgung kranker Menschen.

    Vollständiger Artikel

  • 02.12.2014
    Die Glocke
    Bei chronischen Wunden für mehr Lebensqualität sorgen

    Die Arbeitsgruppe "Initiative Chronische Wunden im Kreis Warendorf" hat eine Fortbildung im Rahmen des weltweiten Aktionstages gegen Dekubitus im JHW durchgeführt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.11.2014
    Der Spoekenkieker
    "Hilfe ist bitter nötig"

    Beschäftigte im Josephs-Hospital spenden Kleidung und Schuhe für die Aktion Kleiner Prinz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.11.2014
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus spendet

    Mitarbeiter des Josephs-Hospitals geben Kleidung und Schuhe für die Aktion Kleiner Prinz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.11.2014
    Die Glocke
    Mitarbeiter im Josephs-Hospital spenden Kleider und Schuhe

    Der Winter steht vor der Tür und für die Ehrenamtlichen der "Aktion Kleiner Prinz" wird es in den nächsten Wochen wieder stressig.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2014
    Westfälische Nachrichten
    Sie können Menschenleben retten

    Das Herz ist unser zentrales Organ.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2014
    Die Glocke
    Auszeichnung mit DHG Siegel für Hernienchirurgie

    Das Josephs-Hospital hat das von der Deutschen Herniengesellschaft verliehene "DHG-Qualitätssiegel Hernienchirurgie" verliehen bekommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2014
    Westfälische Nachrichten
    Siegel für das Krankenhaus

    Das Josephs-Hospital hat das von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) verliehene DHG-Qualitätssiegel Hernienchirurgie erhalten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.11.2014
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz aus dem Takt gerät

    Wenn Dr. Dorsel am Montag im Sophiensaal den "Eventrecorder" zeigt, werden wohl nur die Gäste in der ersten Reihe etwas erkennen können.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.11.2014
    Die Glocke
    Wenn der Motor aus dem Takt gerät

    Dass das Herz der Motor des Menschen ist, steht ausser Frage.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2014
    Die Glocke
    Mehr Lebensqualität dank besserer Schmerztherapie

    Das Josephs-Hospital hat ein neues Konzept zur multimodalen stationären Schmerztherapie entwickelt und die ersten Patienten zur Behandlung aufgenommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.10.2014
    Westfälische Nachrichten
    Gegen chronische Schmerzen

    Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen und sich im Bewusstsein eines Menschen tief verwurzelt haben, helfen den Betroffenen oft auch stärkere Schmerzmittel nicht mehr.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2014
    Westfälische Nachrichten
    Alles auf Anfang

    Seit sechs Tagen ist Peter Goerdeler im Amt und hat momentan gut und gerne einen Zehn-Stunden-Arbeitstag.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2014
    Die Glocke
    Direktor setzt auf Netzwerke

    Der personelle Neuanfang im Josephs-Hospital ist gemacht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.09.2014
    Westfälische Nachrichten
    "Kontinuität bleibt gewahrt"

    Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Prof. Dr. Eckhard Stüber, der knapp 10 Jahre die Chefarztposition der Inneren Medizin wahrgenommen hat, das Josephs-Hospital Ende September verlassen wird.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.09.2014
    Die Glocke
    Dr. Heinrich Hahn führt als "Kommissar" die Abteilung

    Dr. Heinrich Hahn wird kommissarischer Chefarzt der Inneren Abteilung des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.09.2014
    Die Glocke
    Besuch bleibt nicht ohne Folgen

    Dr. Rolf Doht, Chefarzt am Josephs-Hospital, hatte jüngst Soldaten des Kreisverbindungskommandos Warendorf (KVK) zu einem Reanimationstraining und einer Vorstellung der Notfallambulanz eingeladen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.09.2014
    Westfälische Nachrichten
    Pflegetraining zu Hause

    Die Versorgung von erkrankten oder verletzten Patienten ist die Hauptaufgabe eines Krankenhauses.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.08.2014
    Westfälische Nachrichten
    Josephs-Hospital erweitert Beratungsangebot

    Die Versorgung von erkrankten oder verletzten Patienten ist die Hauptaufgabe eines Krankenhauses.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.08.2014
    Die Glocke
    "Wir sehen weiter" - wenn das Augenlicht schwindet

    Sehen zu können, ist für die meisten Menschen ebenso wichtig wie selbstverständlich.

     Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.07.2014
    Westfälische Nachrichten
    Neuer Chef für das Krankenhaus

    Das Bewerbungsverfahren für die Position des Vorstandsvorsitzenden im Josephs-Hospital ist abgeschlossen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.07.2014
    Die Glocke
    Peter Goerdeler wird Krankenhaus-Direktor

    Das Bewerbungsverfahren zur Neubesetzung der Position des Vorstandsvorsitzenden für das Josephs-Hospital ist abgeschlossen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.07.2014
    Der Spoekenkieker
    Ich träume schon deutsch

    Am 25. Januar 2014 kam die 9jähhrige Jemenitin Zinab durch Hilfe des Hammer Forums in das Warendorfer Krankenhaus.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.06.2014
    Die Glocke
    SPD schwer beeindruckt

    Auf Einladung des ärztlichen Direktors Dr. med. Rolf Doht haben Vertreter des SPD-Stadtverbands das Josephs-Hospital besucht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Ursachen sind vielfältig

    Wer kennt das nicht?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    WN-Abendvisite hat "Bauchweh"

    "Wenn’s vorne zwickt und hinten kneift, hilft Klosterfrau Melissengeist" - sagte meine Oma und verwendete das alte Hausmittel bei Malessen aller Art.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Beeindruckende Qualität

    Auf Einladung des ärztlichen Direktors Dr. Rolf Doht besichtigten Vertreter des SPD-Stadtverbandes das Josephs-Hospital Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Bauchweh - und was dahinter steckt

    "Wenn’s vorne zwickt und hinten kneift, hilft Klosterfrau Melissengeist" - sagte meine Oma und verwendete das alte Hausmittel bei Malessen aller Art.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Tabu-Thema Inkontinenz im Mittelpunkt

    Die Harn- oder Stuhlinkontinenz hat sich in den letzten Jahren zu einer Volkskrankheit entwickelt.

    Vollständiger Presseartikel als PDF

  • 17.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Tabu-Thema Inkontinenz steht im Mittelpunkt
    Die Harn- oder Stuhlinkontnienz hat sich in den letzten Jahren zu einer Volkskrankheit entwickelt.


    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.06.2014
    Die Glocke
    Volkskrankheit Inkontinenz
    Die Harn- oder Stuhlinkontinenz hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Volkskrankheit entwickelt.


    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.06.2014
    Westfälische Nachrichten
    Mehr Komfort für die Patienten

    Der Startschuss ist gefallen.


    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.06.2014
    Die Glocke
    5,5 Millionen Euro für die Sanierung der Stationen

    Der Startschuss ist gefallen.


    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.05.2014
    Westfälische Nachrichten
    Medizin und Ethik: Arzt ist kein Servicemann

    Es ging diesmal nicht um Therapien oder darum, "was kann ich machen wenn...".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.05.2014
    Westfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: WN-Abendvisite im Josephs-Hospital

    Darf man alles machen, was medizinisch geht?


    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.05.2014
    Westfälische Nachrichten
    Lebt Hippokrates?

    Darf man alles machen, was medizinisch geht?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.05.2014
    Westfälische Nachrichten
    Man kann eine Menge machen

    Wenn die Blase schwächelt: Was manchmal so lapidar daher gesagt wird, ist für die Betroffenen ein echtes Problem.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.04.2014
    Westfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: WN-Abendvisite im Josephs-Hospital

    Obwohl es sich um ein weit verbreitetes Problem handelt, ist das Thema mit einem Tabu belegt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.04.2014
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase schwächelt

    Obwohl es sich um ein weit verbreitetes Problem handelt, ist dieses Thema mit einem gewissen Tabu belegt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.04.2014
    Westfälische Nachrichten
    Informationen und Austausch

    Seit dem Jahr 2009 bietet die von Regionalsprecher Uwe Eickhoff und Gruppensprecherin Heike Herrmann betreute Warendorfer ILCO-Gruppe Hilfe zur Selbsthilfe für Betroffene und deren Angehörige an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.04.2014
    Die Glocke
    Hilfe zur Selbsthilfe

    Seit 2009 bietet die von Regionalsprecher Uwe Eickhoff und Gruppensprecherin Heike Herrmann betreute Warendorfer ILCO-Gruppe Hilfe zur Selbsthilfe für Betroffene und deren Angehörige an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.03.2014
    Westfälische Nachrichten
    Blick von oben auf die Stadt

    Warendorfs Promenadenring: Rundblick - Seitenblick - Überblick.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.02.2014
    Westfälische Nachrichten
    Riesige Chance für Zaineb

    Sie ist ein wahrer Sonnenschein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.02.2014
    Die Glocke
    Kleine Zaineb aus dem Jemen wird in Warendorf wieder gesund

    "Sie ist ein richtiger Sonnenschein", lobt Chefarzt Dr. Rofl Doht die neunjährige Zaineb.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.02.2014
    Blickpunkt Warendorf
    Weiter gemeinsam gegen Darmkrebs

    Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.02.2014
    Westfälische Nachrichten
    Gemeinsam gegen Darmkrebs

    Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung, jährlich sind rund 70000 Menschen betroffen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.02.2014
    Die Glocke
    Erneut Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten

    Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.02.2014
    Der Spoekenkieker
    Zinab Wirbelwind

    Große Augen, ein hübsches Gesicht, ein freundliches Lächeln und uneingeschränkte Lebensfreude.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.02.2014
    Der Spoekenkieker
    Starke Vernetzung zum Wohl der Patienten

    Knapp 70 Teilnehmer aus Medizin und Pflege waren der Einladung des allgemeinchirurgischen Chefarztes Prof. Dr. Christoph M. Seiler in das Josephs-Hospital gefolgt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.01.2014
    Westfälische Nachrichten
    Vernetzung hilft den Patienten

    Mit knapp 70 Teilnehmern aus Medizin und Pflege war das zweite Allgemein- und Viszeralchirurgische Symposium unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Seiler sehr gut besucht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.01.2014
    Die Glocke
    Vernetzung zum Wohle der Patienten im Josephs-Hospital

    Mit knapp 70 Teilnehmern aus Medizin und Pflege war das zweite Allgemein- und Viszeralchirurgische Symposium unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph M. Seiler sehr gut besucht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.01.2014
    Blickpunkt Warendorf
    Wieder gut aufgestellt

    NAchdem bekannt wurde, dass es in Warendorf keine Geburtenstation mehr geben wird, haben sich auch nach und nach die Ärzte der gynäkologischen Station vom Josephs-Hospital verabschiedet.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.01.2014
    Der Spoekenkieker
    Doppelspitze

    Oben Prof. Brinkmann, dann ein Oberarzt, dann die Assistenten - in das klassische Bild, wie es die ältere Generation aus der Schwarzwaldklinik kennt, passt das neue Konstrukt in der Gynäkologie des Josephs-Hospitals nicht hinein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2014
    Westfälische Nachrichten
    Doht: "Dr. Biller ist da ein Coup gelungen"

    Mit einer Doppelspitze will das Josephs-Hospital nach der Schließung der Geburtshilfe im vergangenen Jahr neu durchstarten und das Leistungsspektrum auf eine breitere Basis stellen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2014
    Die Glocke
    Zweiter Chefarzt optimiert das Spektrum der Gynäkologie

    Die gynäkologische Abteilung im Josephs-Hospital Warendorf hat jetzt zwei Chefärzte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2013
    Die Glocke
    Hilfe für verletzte Kinder

    Über eine Spende in Höhe von 1000 Euro konnte sich vor einigen Tagen Dr. med. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Josephs-Hospital Warendorf, freuen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.12.2013
    Westfälische Nachrichten
    BAstelkreis spendet für verletzte Kinder aus Krisengebieten

    Über eine Spende in Höhe von 1000 Euro hat sich Dr, Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Josephs-Hospital Warendorf gefreut.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2013
    Westfälische Nachrichten
    Besuch vom Bakterien-Sheriff

    "Hier sind Sie in den richtigen Händen", prangt groß im Eingangsbereich des Warendorfer Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2013
    Die Glocke
    Professor Spaghetti auf Hygienekurs

    "Die Stellen, die schwarz aufleuchten, müssen noch ein bisschen besser gepflegt werden".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.12.2013
    Die Glocke
    Dandys: "Inseln im Strom, das sind wir"

    "Islands in the stream that is what we are", das ist eine der bekanntesten Songzeilen der BeeGees.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.12.2013
    Westfälische Nachrichten
    Beat im Zeichen der Organspende

    Dieter Kemmerling weiß selbst am besten, wie wichtig der Slogan "Sag ja zur Organspende!" ist.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.12.2013
    Die Glocke
    Josephs-Hospital wichtig für die Stadt

    Über Standard und Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum hat sich der Vorstand der CDU-Ortsunion Warendorf informiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.12.2013
    Die Glocke
    Ärztliche Versorgung rund um die Uhr

    Über Standard und Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum informierte sich der Vorstand der Ortsunion Warendorf während seiner jüngsten Vorstandssitzung im heimischen Josephs-Hospital Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.12.2013
    Westfälische Nachrichten
    Einmal den Hygienetest machen

    "Saubere Hände" sind eine wichtige Voraussetzung zur hygienischen Versorgung kranker Menschen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.11.2013
    Die Glocke
    Alternde Gesellschaft krankt an der Pumpe

    "Erkrankungen des Herzens sind die Haupttodesursache in Deutschland und verantwortlich für 47,3% aller jährlichen Todesfälle", weiß Dr. Thomas Dorsel.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.11.2013
    Westfälische Nachrichten
    Eine Herzensangelegenheit

    Die Deutsche Herzstiftung hat das "schwache Herz" in den Mittelpunkt der Herzwoche 2013 gestellt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.11.2013
    Die Glocke
    Vortrag "Das schwache Herz" soll Problembewusstsein stärken

    Im jeden Jahr informiert die Deutsche Herzstiftung jeweils im November die Bevölkerung bundesweit über Prophylaxe, Diagnose und Therapien von Herzerkrankungen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.11.2013
    Westfälische Nachrichten
    "Seien Sie nett zu Ihren Füßen"

    Der Mensch wird von ersten bis zum letzten Schritt im Leben von seinen Füßen getragen - durchschnittlich immerhin rund 150.000 km.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.11.2013
    Westfälische Nachrichten
    Ein Indianer kennt keinen Schmerz

    "Bei der Everswinkeler Gesundheitswoche möchten wir Themen ansprechen, die alle Bürger interessieren."

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2013
    Westfälische Nachrichten
    150000 km nur zu Fuß

    Die VHS, die Gemeinde und das Josephs-Hospital laden am morgigen Mittwoch 18:00 Uhr im Rathaus zum zweiten Vortrag der Everswinkeler Gesundheitswoche ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.10.2013
    Die Glocke
    Zertifikat für Traumaversorgung

    Das Josephs-Hospital hat sein Zertifikat für Traumaversorgung erneuert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.10.2013
    Westfälische Nachrichten
    Schnelle Hilfe für Schwerverletzte

    Unfälle mit Schwerverletzten im Straßenverkehr, zu Hause oder auf der Arbeit werden dank moderner Sicherheitsvorrichtungen und strenger Richtlinien seltener.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.09.2013
    Die Glocke
    Die Initiative "Schlusslicht" ist ein Geschenk des Himmels

    Mit der Initiative Schlusslicht stehen dem Josephs-Hospital ab sofort acht ehrenamtliche Helferinnen zur Verfügung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.09.2013
    Westfälische Nachrichten
    "Wir wollen Mitmensch sein"

    Manchmal passiert es ganz plötzlich.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.09.2013
    Der Spoekenkieker
    Pumpen bis der Arzt kommt

    Es ist eine Situation, in die niemand gerne kommen möchte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.09.2013
    Der Spoekenkieker
    Der Notarzt in der Brust

    „Herr Papenbrock hat gar nichts falsch gemacht“ betont Dr. Norbert Wistorf, Oberarzt am Josephs-Hospital in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.09.2013
    Westfälische Nachrichten
    Schritt für Schritt vorgehen

    Geschnarcht hat keiner - auch wenn es das Thema der WN-Abendvisite im Josephs-Hospital war.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.09.2013
    Westfälische Nachrichten
    Zupacken rettet Leben

    Es ist zwar nur eine Puppe, die da auf der grünen Plastikmatte liegt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.09.2013
    Die Glocke
    Leben retten in nur drei Schritten

    Zur Woche der Wiederbelebung des Gesundheitsministeriums hat sich das Personal des Josephs-Hospitals etwas Besonderes einfallen lassen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.09.2013
    Westfälische Nachrichten
    Wie finde ich gesunden Schlaf?

    Sie können die beste Ehe ruinieren: Schnarchende Ehepartner nerven wirklich.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.09.2013
    Die Glocke
    Im Parcours die Demenz nachvollziehen

    "Wir setzen Demenz immer nur mit Vergessen gleich", findet Annette Wernke.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.09.2013
    Westfälische Nachrichten
    Ausprobiert: So fühlt sich Demenz an

    Schnürsenkel binden wird zur Geschicklichkeitsübung

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.07.2013
    Die Glocke
    126 Schüler tauchen in die Arbeitswelt ein

    Von der Schulbank in die Arbeitswelt: 126 Schüler des Mariengymnasiums absolvierten in den vergangenen zwei Wochen ihr Betriebspraktikum bei verschiedenen Unternehmen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.07.2013
    Westfälische Nachrichten
    Live-Operationen am Gummibärchen

    Ein Krankenhaus unter die Lupe nehmen, ohne selbst krank zu sein oder einen Angehörigen besuchen zu müssen - genau das war am Sonntag möglich.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.07.2013
    Die Glocke
    Zum Wohl der Stadt und der Region

    Das Gummibärchen will und will nicht raus.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.07.2013
    Der Spoekenkieker
    Freiwillig ins Krankenhaus? Ja gerne!

    Es ist ein Gerücht, dass niemand gern ins Krankenhaus geht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.07.2013
    Der Spoekenkieker
    Für kleine und große Stoßgebete

    In der Eingangshalle des Josephs-Hospitals hängt seit kurzem ein Wegekreuz, das nicht nur eine Jesus Figur, sondern auch eine lange Geschichte trägt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.07.2013
    Westfälische Nachrichten
    Wie geht eigentlich Ultraschall?

    Tag der offenen Tür im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.07.2013
    Die Glocke
    Josephs-Hospital blickt auf 170 Jahre Geschichte zurück

    Mit einem Tag der offenen Tür feiert das Josephs-Hospital Warendorf sein 170-jähriges Bestehen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2013
    Westfälische Nachrichten
    Zwangspause für Ostholt

    Ganz in Ruhe wollte Olympiasieger Frank Ostholt am Samstag vor einer Woche ein paar Trainingsrunden mit der fünfjährigen Stute Leva Lotta drehen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2013
    Die Glocke
    "Mein Reitstiefel war richtig weggeknickt"

    Rollstuhl statt Pferderücken, Langeweile statt Turnierstress.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2013
    Die Glocke
    Josephs-Hospital blickt auf 170 Jahre Geschichte zurück

    Mit einem Tag der offene Tür feiert das Josephs-Hospital Warendorf am Sonntag, 7. Juli sein 170-jähriges Bestehen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.06.2013
    Westfälische Nachrichten
    Abendvisite: Spende für JHW

    Sie ist mittlerweile zu einer regelmäßigen Einrichtung geworden - die Abendvisite im JHW.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.06.2013
    Westfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: Abendvisite im JHW

    Jeder zweite Deutsche über 50 Jahre hat Knoten in der Schilddrüse.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.06.2013
    Westfälische Nachrichten
    Jeder Zweite ab 50 hat Knoten

    Hätten Sie’s gewusst? Jeder zweite Deutsche ab 50 hat Knoten in der Schilddrüse.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.06.2013
    Die Glocke
    Kreuz hängt im Josephs-Hospital

    Eigentlich war das Schicksal der Reste eines gut 200 Jahre alten Wegekreuzes schon vorbestimmt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.06.2013
    Westfälische Nachrichten
    Kunstwerk vor Kaminfeuer gerettet

    Seit etwa drei Wochen hängt das rund 200 Jahre alte Wegekreuz in der Eingangshalle des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.06.2013
    JHW
    Das Kreuz hat einen würdigen Platz gefunden

    Vor einigen Tagen wurde das von der BIldhauerin Ottilie Broeker gestiftete Wegekreuz (die Presse berichtete) in der Eingangshalle des Josephs-Hospitals angebracht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.05.2013
    Westfälische Nachrichten
    Viel Bewegung ist A und O

    Richtig und ausgewogen ernähren - aber wie?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.05.2013
    Westfälische Nachrichten
    Alles eine Frage der Disziplin

    Gerade im Frühjahr haben sie in den bunten Blättchen beim Friseur wieder Hochkonjunktur.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.04.2013
    Netzwerk Gesundheitswirtschaft e.V.
    Neues Vorstandsmitglied stärkt Wahrnehmung in der Region

    Der Vorstand des Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland hat ein neues Mitglied: Es ist
    Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals Warendorf, der mit Dr. Thomas
    Robbers und Prof. Dr. Norbert Roeder die Geschicke des Vereins ab sofort lenken wird.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.03.2013
    Westfälische Nachrichten
    Land investiert zu wenig

    "Uns ist es wichtig, die Probleme direkt vor Ort und aus erster Hand zu erfahren, deshalb sind wir hier", betonten Astrid Birkhahn, CDU-Abgeordnete im Düsseldorfer Landtag und der Kreisfraktionsvorsitzende der Warendorfer CDU, Karl-Wilhelm Hild, anlässlich ihres Besuchs im Warendorfer Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.03.2013
    Die Glocke
    Josephs-Hospital ist für die Versorgung unverzichtbar

    Das Josephs-Hospital sei für die stationäre Versorgung im Kreis unverzichtbar.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.03.2013
    Westfälische Nachrichten
    Organschäden vorbeugen

    Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen nehmen weltweit zu.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.03.2013
    Die Glocke
    So gut ausgestattet wie eine Uni-Klinik

    Internist Dr. Reinhard Kahlert sei zumindest mitverantwortlich dafür, dass er jetzt im Warendorfer Josephs-Hospital tätig sei, bekannte Prof. Dr. Christoph Seiler, als er jetzt zu Gast bei der ökumenischen Seniorengemeinschaft Hoetmar war.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.03.2013
    Westfälische Nachrichten
    Das Ende der Fahnenstange

    Vielleicht zeigt sich ja ein Silberstreif am Horizont.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.03.2013
    Westfälische Nachrichten
    Tipp des Tages: Vortrag zum Herz

    Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital Warendorf, ist heute zu Gast bei den Seniorengemeinschaften von St. Laurentius, St. Marien und St. Josef.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.03.2013
    Westfälische Nachrichten
    Mehr Komfort für Patienten

    Der schwerkranke Seniorchef des Füchtorfer Familienunternehmens HFM, weltweit führender Hersteller von Spargelmaschinen, war nach einem stationären Aufenthalt im Josephs-Hospital verstorben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.03.2013
    Die Glocke
    Rollstühle geeignet für Gepäcktransport

    Der schwerkranke Seniorchef des Füchtorfer Familienunternehmens HFM-Maschinenbau, weltweit führender Produzent von Anlagen rund um die Spargelbearbeitung, ist nach einem stationären Aufenthalt im Josephs-Hospital verstorben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.02.2013
    Westfälische Nachrichten
    Afkar kann wieder lachen

    Die zwölfjährige Afkar hat Glück gehabt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.02.2013
    Die Glocke
    Geheilte Afkar kann endlich wieder lachen

    Afkar kann wieder herzlich lachen, es geht ihr richtig gut.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.02.2013
    Der Spökenkieker
    Eine Spende die von Herzen kommt

    Abgesehen von Spenden aus steuerlichen Gründen kommen wohl die allermeisten Spenden von Herzen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.02.2013
    Die Glocke
    1175 Euro fließen in Hospital im Kongo

    Seit 2003 unterstützt die Aktion "Kleiner Prinz" das Krankenhaus in Goma im Kongo.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.02.2013
    Blickpunkt Warendorf
    Hospital hilft Hospital

    14 Projekte auf drei Kontinenten unterstützt die Aktion Kleiner Prinz inzwischen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2013
    Die Glocke
    Blasenschwäche kein Tabuthema mehr

    In Zusammenarbeit mit der Barmer/GEK und der Stadt Telgte hat die Volkshochschule auch in diesem Frühjahr - nun bereits zum 13. Mal - eine Gesundheitswoch im Telgter Bürgerhaus organisiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2013
    Die Glocke
    Komplikationen im Operationssaal

    Bedrohlich piept es im Operationssaal des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2013
    Westfälische Nachrichten
    Wenn beide Triebwerke ausfallen

    Jährlich werden weltweit rund 230 Millionen Menschen für größere chirurgische Eingriffe narkotisiert - diese Zahl entspricht fast dreimal der gesamten Bevölkerung Deutschlands.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2013
    Die Glocke
    Behandlung ist nur bei Beschwerden nötig

    In Zusammenarbeit mit der Barmer GEK und der Stadt Telgte lädt die Volkshochschule zum letzten Angebot der 13. Gesundheitswoche ins Telgter Bürgerhaus ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.02.2013
    Westfälische Nachrichten
    Josephs-Hospital hilft mit "Engel für Engel"

    Im Dezember 2012 fand bundesweit die Aktion "Engel für Engel" statt, an der sich auch das Warendorfer Josephs-Hospital beteiligte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.01.2013
    Westfälische Nachrichten
    Thema Krampfadern

    Am Mittwoch, 20. Februar, 19:30 Uhr, ist Prof. Dr. Christoph M. Seiler, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Gast im Haus der Famillie.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.01.2013
    Westdeutsche Allgemeine Zeitung
    Keine Versuchskaninchen

    Im Rahmen des 13. Kardiochirurgischen Updates Hohensyburg ist die neue Forschungsgemeinschaft Gesundheit vorgestellt worden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.01.2013
    Die Glocke
    Notarzt ist rund um die Uhr in Telgte präsent

    Einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Rettungsdienstes hat der Kreis Warendorf in dieser Woche gemacht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.01.2013
    Westfälische Nachrichten
    Pankreas-Symposium

    Es sei schon herausragend, wenn ein international so renommierter und auch gefragter Arzt nach Warendorf kommt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.01.2013
    Die Glocke
    Der Patient ist ein Individuum

    Mit so einer guten Resonanz hatten die Veranstalter nicht gerechnet: Mehr als 70 Ärzte besuchten am Mittwochabend das Allgemein- und Viszeralchirurgische Symposium im Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.12.2012
    Westfälische Nachrichten
    Gut vernetzt in die Feiertage

    Über zwei vorzeitige Weihnachtsgeschenke konnte sich Klinikchef Dr. Martin Biller freuen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.12.2012
    Westfälische Nachrichten
    Chirurgie: Weniger ist oft mehr

    Die letzte WN-Abendvisite im Josephs-Hospital in diesem Jahr machte einen Abstecher in die Chirurgie.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.12.2012
    Die Glocke
    Weihnachtsbäume und W-Lan Hotspot

    Über zwei vorzeitige Weihnachtsgeschenke kann sich Klinikchef Dr. Martin Biller freuen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.12.2012
    Die Glocke
    "Dandys" werben für die Organspende

    Beat-Musik hat es am Samstag in der Eingangshalle des Josephs-Hospitals auf die Ohren gegeben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.12.2012
    Westfälische Nachrichten
    Konzert im Krankenhaus

    "Wir spielen Musik aus den Sechzigern, denn da kommen wir her", scherzt Dieter Kemmerling von den Dandys.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.12.2012
    Westfälische Nachrichten
    Weniger ist mehr: Blicke durch’s "Schlüsselloch"

    Weniger ist manchmal mehr: Dieses Satz hat auch in der Medizin seine Berechtigung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2012
    Die Glocke
    Professor als Chef wie zu den eigenen Kindern

    Seit 22 Jahren sind sein Name und sein Gesicht eng mit dem Josephs-Hospital verbunden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2012
    Westfälische Nachrichten
    Ganz eigenen Weg gegangen

    Er hatte sich dieses Lied ganz bewusst gewünscht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Afkar kann wieder lachen

    Der Start war für Afkar wirklich nicht einfach.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.11.2012
    Die Glocke
    Kind aus Jemen hilft bereits bei der Essensausgabe im Krankenhaus

    Afkar macht einen aufgeweckten und zufriedenen Eindruck.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.11.2012
    Die Glocke
    Das Herz als Vierzylinder - Aussetzer sind lebensbedrohlich

    Wenn der Vierzylinder aus dem Takt gerät, geht eine Autofahrt, wenn überhaupt, nur mühsam vorwärts.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Vortrag über Bluthochdruck

    Herzkreislauferkrankungen sind auf dem Vormarsch.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Gute Ernährung und Sport für ein gutes Herz

    Es drehte sich alles ums Herz: Bei der WN-Abendvisite, der Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital, erklärte Dr. Norbert Wistorf wie das Herz funktioniert, was zum Herzinfarkt führt und wie Arteriosklerose entsteht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Eine echte Herzensangelegenheit

    Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit, um die sich die nächstste WN-Abendvisite im Josephs-Hospital dreht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.11.2012
    Die Glocke
    Versorgung von Wunden für Patientenwohl entscheidend

    Mehr als 70 Teilnehmer aus Pflege und Medizin waren der Einladung ins Josephs-Hospital gefolgt und hörten die Vorträge der Referenten Prof. Dr. Seiler, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Josephs-Hospital, sowie Ursula Laffien und Mario Ossenbrink, Pflegekräfte und Wundexperten des Warendorfer Krankenhauses.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.11.2012
    Die Glocke
    Als Herzkranker Lebensstil ändern

    Am Donnerstag, 15.11.2012, wird Dr. Thomas Dorsel im Rahmen der Herzwoche zum Thema "Herz in Gefahr - Behandlung der koronaren Herzkrankheit - referieren.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Herz in Gefahr

    Im Rahmen der Herzwoche wird Dr. Thomas Dorsel am Donnerstag (15.11.2012) zum Thema "Herz in Gefahr - Behandlung der Koronaren Herzkrankheit" informieren.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.11.2012
    Westfälische Nachrichten
    Kurze Wege für Krebspatienten

    Die ab Montag (5. November) neu geöffnete Filialpraxis der Onkologinnen Anja Hermening und Kirsten Henrichs im Warendorfer Josephs-Hospital schließt eine große Lücke in der Patientenversorgung im Kreis Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.11.2012
    Die Glocke
    Ambulante "Chemo" ist ab sofort möglich

    Seit vier Jahren sind Anja Hermening und Kirsten Henrichs mit ihrer hämatologisch-onkologischen Gemeinschaftspraxis in Oelde niedergelassen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.10.2012
    Die Glocke
    Sportler-Herztod beschäftigt die Kardiologen

    Immer wieder spannende, aber auch hochkomplexe Themen behandelt das Kardiologische Symposium, zu dem Dr. Thomas Dorsel von der Medizinischen Klinik II, der Abteilung für Kardiologie und Angiologie im Josephs-Hospital eingeladen hatte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.10.2012
    Westfälische Nachrichten
    "Fast jeder hat Rücken"

    "Das Kreuz mit dem Kreuz" - oder frei nach Prof. Dr. Heiner Woltering: "Fast jeder hat Rücken".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.10.2012
    Die Glocke
    Arzt rät: "Seien Sie nett zu Ihrem Fuß"

    Auch in diesem Jahr scheint im Rahmen der 2. Ennigerloher Gesundheitstage das Interesse an aktuellen medizinischen Themen groß zu sein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.10.2012
    Westfälische Nachrichten
    Rückenschmerzen - Plage des Alltags

    Es ist ein Kreuz mit den Rückenschmerzen - das weiß nicht nur Comedian Hape Kerkeling, der in seiner Rolle als Horst Schlämmer auch immer "Rücken" hat.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.10.2012
    Die Glocke
    2. Ennigerloher Gesundheitstage vom 22. bis 25. Oktober

    Vom 22. bis zum 25. Oktober finden die 2. Ennigerloher Gesundheitstage statt.
    Veranstalter sind das Stadtmarketing und das Josephs-Hospital Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.10.2012
    Westfälische Nachrichten
    Ohne Einschränkungen leben

    Für Stomaträger ist es eine Erleichterung ihres Tagesablaufs, wenn sie sich selbst mit den nötigen Hilfsmitteln versorgen können.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.10.2012
    Die Glocke
    Josephs-Hospital: Informationen tragen zur Enttabuisierung bei

    Unter dem Motto "Gehört werden" hat am Samstag auch im Warendorfer Josephs-Hospital der Welt-Stoma-Tag 2012 stattgefunden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.10.2012
    Experte beleuchtet Rheuma-Behandlung

    Schmerztherapie bei Rheuma-Erkrankungen ist jüngst das Thema von Dr. Alexander Reich, Chefarzt für Intensivmedizin, Anästhesie und Schmerztherapie gewesen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.09.2012
    Westfälische Nachrichten
    Von 100 Syndromen begleitet

    Es gibt kein Patentrezept gegen körperliche Schmerzen, insbesondere gegen chronische Schmerzen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.09.2012
    Westfälische Nachrichten
    Zum Wohl der Patienten

    Als es vor zwölf Jahren absehbar war, dass öffentliche Träger immer weniger Geld in das Gesundheitsgeschäft investieren können, fanden sich Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals zusammen und gründeten den Förderverein Stiftung Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.09.2012
    Westfälische Nachrichten
    Welt-Stoma-Tag: Künstlicher Darmausgang im Alltag

    "Let’s get heard - gehört werden" - unter diesem Motto machen am Welt-Stoma-Tag viele Aktionen und Kampagnen auf das Leben mit einem künstlichen Darmausgang aufmerksam.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.09.2012
    Westfälische Nachrichten
    Wenn der Magen brennt

    Fast jeder Dritte in Deutschland kennt das Problem: Am Abend hat man sich ein üppiges Mahl und das eine oder andere Gläschen schmecken lassen und spätestens beim Zubettgehen geht es los.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.09.2012
    Westfälische Nachrichten
    Nicht besonders bösartig - aber sehr lästig

    Nachdem das Josephs-Hospital seinen neuen Eingang fertiggestellt hat, starten die "Westfälischen Nachrichten" und das Krankenhaus wieder mit frischen Themen in die beliebte Medizin-Reihe "Abendvisite".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.09.2012
    Die Glocke
    Mehr Verständnis für Demenz

    Nach erfolgreicher Teilnahme an den insgesamt vier Modulen der Fortbildungsveranstaltung "Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus konnten in der vergangenen Woche alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Josephs-Hospital ihr Zertifikat in Empfang nehmen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.09.2012
    Der Spökenkieker
    Saubere Hände

    Krankenhaus. Dieses Wort kann man mit verschiedenen Adjektiven in Verbindung bringen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.09.2012
    Der Spökenkieker
    Ein Wechsel an der Spitze

    22 Jahre lang war der Name Josephs-Hospital eng mit dem Namen Professor Dr. Manfred Arndt verbunden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.08.2012
    Blickpunkt Warendorf
    Auf die Plätze

    Am 1. September veranstaltet die Leichtathletik-Abteilung der Warendorfer Sportunion zum 33. Mal die Warendorfer Emssee-Volksläufe.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.08.2012
    Die Glocke
    Gewusst wie: Händewaschen will gelernt

    Ein zweites Bremen wird es in Warendorf so schnell nicht geben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.08.2012
    Westfälische Nachrichten
    Gold fürs Hospital: Keine Chance den Keimen

    "Bekannte Fälle geisterten herum, das hat die Sensibilität für das Thema Hygiene geweckt", berichtet der Vorstandsvorsitzende des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.07.2012
    Blickpunkt Warendorf
    Eine Ära geht zu Ende

    Professor Dr. Manfred Arndt, Chefarzt der Chirurgie am Josephs-Hospital, geht in den Ruhestand.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.07.2012
    Westfälische Nachrichten
    Immer ein offenes Ohr

    Sie arbeiten im Verborgenen, sie sind aber trotzdem deutlich zu erkennen: Die "Grünen Damen" der ökumenischen Krankenhaushilfe.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2012
    Die Glocke
    Haus ein Juwel und traumhaftes Team

    "Dieses Haus ist ein Juwel", findet Professor Dr. Christoph M. Seiler und meint damit seine neue Wirkungsstätte, das Josephs-Hospital in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2012
    Die Glocke
    Prof. Dr. Seiler neuer Chefarzt am Josephs-Hospital

    Am Josephs-Hospital hat sich ein Chefarztwechsel vollzogen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2012
    Westfälische Nachrichten
    Am richtigen Ort angekommen

    Er geht in Rente, aber er bleibt im Unruhestand: Mit dem Abschied von Prof. Dr. Manfred Arndt geht eine Ära zu Ende.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.06.2012
    Die Glocke
    Unterstützung für verletzte Kinder

    Über eine Spende in Höhe von 500 Euro konnte sich vor einigen Tagen Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Josephs-Hospital Warendorf, freuen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.05.2012
    Die Glocke
    Zuhören ist die Stärke der "Grünen Engel"

    Im Rahmen einer Feierstunde hat sich die Leitung des Josephs-Hospitals und des Fördervereins des Krankenhauses jetzt bei den "Grünen Damen" bedankt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.05.2012
    Westfälische Nachrichten
    20 Jahre Engel in Grün

    Einmal in der Woche ist im Josephs-Hospital die Zeit der "Grünen Damen" - ein Besuchsdienst der besonderen Art und das nicht nur, weil es ihn jetzt schon seit 20 Jahren gibt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.04.2012
    Westfälische Nachrichten
    Unterstützung für pflegende Angehörige

    "Herzlich Willkommen zu unserem 13. Pflegekurs!"

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.04.2012
    Die Glocke
    Pflegekurse bald mit Schwerpunkt Demenz

    Fast auf den Tag genau vor drei Jahren konnten Vertreter des Josephs-Hospitals, der AOK Westfalen-Lippe und der Universität Bielefeld einen Kooperationsvertrag zur Durchführung von Pflegekursen unterzeichnen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.03.2012
    Blickpunkt Warendorf
    Neues Leben in vierter Dimension

    Es ist ein Zeichen von Konstanz, dass das Josephs-Hospital nicht nur in seinen neuen Anbau investiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.03.2012
    Die Glocke
    Therapiemöglichkeiten stehen im Fokus

    Prof. Stüber informierte nicht nur zum Thema Gallenblase, sondern auch zur Darmkrebsvorbeugung.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.03.2012
    Die Glocke
    Darmspiegelung kann Darmkrebs verhindern

    Ob per E-Mail, per Fax oder im persönlichen Gespräch mit den Experten: Die vielen Fragen bei der "Glocke"-Telefonaktion zeigten das rege Interesse und den hohen Informationsbedarf der Leser beim Thema Darmkrebs-Vorsorge.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.03.2012
    Die Glocke
    So schnell wie möglich handeln

    Regelmäßig lädt der Verein der Blumen- und Gartenfreunde zu Vorträgen ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.03.2012
    Die Glocke
    Gesundheitswoche klärt über Erkrankungen auf

    Im Rahmen einer Gesundheitswoche wird die Volkshochschule Warendorf in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Beelen und dem JHW drei interessante Vorträge anbieten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.02.2012
    Westfälische Nachrichten
    Qualität mit Zertifikat

    "Bei uns sind Sie in guten Händen" - mit diesem Slogan wirbt das Warendorfer Josephs-Hospital schon seit längerer Zeit für seine Qualität.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.02.2012
    Die Glocke
    Josephs-Hospital für seine Leistungen erneut zertifiziert

    Zum dritten Mal ist das Josephs-Hospital für seine Leistung als gesamter Betrieb ausgezeichnet worden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.01.2012
    Die Glocke
    Hygiene wird groß geschrieben

    Der Zettel mit dem Hinweis "Isolierung" am Eingang zum Krankenzimmer liefert einen eindeutigen Hinweis: Hinter dieser Tür befindet sich ein Patient, der "gefährliche" Keime weitergeben kann.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.01.2012
    Die Glocke
    Kleiner Ramzi ist auf dem Weg nach Hause

    Ganz besonders stolz ist Ramzi auf ein T-Shirt der Sportschule der Bundeswehr, das mit seinem Namen verziert und somit einmalig ist.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.01.2012
    Westfälische Nachrichten
    Ramzi fliegt gesund nach Hause

    Beinahe ein Jahr ist es jetzt her, dass der 10jährige Ramzi aus dem Jemen nach Warendorf kam.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.01.2012
    Die Glocke
    Chronische Schmerzen und Therapiemaßnahmen

    Am Mittwoch, 25.01.2012 ist Dr. Alexander Reich, Arzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie im Warendorfer Josephs-Hospital, zu Gast im Haus der Familie.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.01.2012
    Westfälische Nachrichten
    Warum Schmerzen chronisch sind

    Am Mittwoch (25. Januar) um 19:30 Uhr ist Dr. Alexander Reich, Arzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie, zu Gast im Haus der Familie.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.01.2012
    Die Glocke
    Herzerkrankungen sind die häufigste Todesursache

    Herzerkrankungen, weiß Dr. Thomas Dorsel, sind bei Menschen über 65 Jahren der häufigste Grund für Krankenhausaufenthalte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.01.2012
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Luft wegbleibt

    "90 Prozent der Leute hier werden eine Herzschwäche haben", vermutete Dr. Thomas Dorsel gleich zu Beginn seines Vortrags "Herzinsuffizienz - Diagnostik und Therapie" am Mittwochnachmittag.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.12.2011
    Die Glocke
    Organspende in den Fokus rücken

    Oft beschleicht einen ein ungutes Gefühl, wenn das Thema Organspende angesprochen wird.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.12.2011
    Wetsfälische Nachrichten
    Organspende: Über den Tod hinaus helfen

    "Eigentlich war ich schon tot", sagt Dieter Kemmerling.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.12.2011
    Westfälische Nachrichten
    Immer schön sauber bleiben

    "Und immer schön sauber bleiben" - das hätte man als Motto über den Aktionstag schreiben können, mit dem das Josephs-Hospital jetzt auf die Bedeutung umfassender Handhygiene hingewiesen hat.

    Vollständiger Artikel als PDF


  • 07.12.2011
    Die Glocke
    Klinik-Clown zeigt saubere Hände

    "Händehygiene ist die wichtigste Maßnahme der Krankenhaushygiene", weiß die Fachkraft Michael Peeters.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.11.2011
    Die Glocke
    Vom "Herz unter Druck" wissen viele nichts

    "Nur ein Drittel aller von Bluthochdruck betroffenen Menschen wird ausreichend und richtig behandelt", weiß Dr. Thomas Dorsel.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.11.2011
    Westfälische Nachrichten
    Herz unter Druck

    Bluthochdruck betrifft in Deutschland Millionen von Menschen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.11.2011
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz hüpft und tanzt

    Immer wieder spannende und komplexe Themen behandelt das Kardiologische Symposium, zu dem die Medizinische Klinik II, Abteilung für Kardiologie und Angiologie, des Josephs-Hospital in Zusammenarbeit mit der Akademie für ärztliche Fortbildung Ärzte nach Warendorf einlädt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.11.2011
    Die Glocke
    Vortrag will Druck vom Herzen nehmen

    Wenn Herzen permanent unter Druck stehen, können die Folgen fatal sein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.11.2011
    Westfälische Nachrichten
    Kardiologisches Symposium

    150 Ärzte, überwiegend aus dem Bereich Westfalen-Lippe nahmen am 13. Warendorfer Kardiologischen Symposium in Hotel im Engel teil.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2011
    Die Glocke
    Zufriedenheit der Patienten über dem Durchschnitt

    Das Josephs-Hospital Warendorf hat bei einer Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse (TK) überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2011
    Westfälische Nachrichten
    Zum Lohn gibt’s den "Klinikus"

    Das Josephs-Hospital Warendorf hat bei einer Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2011
    Die Glocke
    Wenn Ärzte den Ernstfall proben

    Stress im Operationssaal. Hubert Schulte-Brömmelkamp liegt auf der Trage und hustet schwer, der Brustkorb bewegt sich langsam auf und ab.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2011
    Westfälische Nachrichten
    Patient "Puppe" auf dem OP-Tisch

    Er atmet schwer, er hustet und stöhnt vor Schmerzen, er blinzelt mit den Augen und er spricht gequält.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.11.2011
    Die Glocke
    Herzinsuffizienz ist das Thema

    Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen in den Industrieländern und Thema des 13. Kardiologischen Syrmposiums am Mittwoch, 9. November, von 18 bis 22 Uhr im Hotel ,,Im Engel" (Brünebrede) in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.10.2011
    Die Glocke
    Mobilität ist Ziel des Gelenkersatzes

    Beim Referat Gelenkersatz zum Auftakt der Ennigerloher Gesundheitstage hat sich Dr. Rolf Doht über das große Interesse gefreut.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.10.2011
    Westfälische Nachrichten
    Flexibilität und Teamgeist

    Sarah Brinkkötter und Tanja Marie Scholz sind Feuer und Flamme für ihren Beruf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.10.2011
    Die Glocke
    Ärzte referieren bei den Gesundheitstagen

    Aktuelle medizinische Themen verständlich aufbereitet - dies bieten die Ennigerloher Gesundheitstage, die in Zusammenarbeit des Josephs-Hospital Warendorf mit dem Stadtmarketing erstmals vom 17. bis zum 20. Oktober in der Drubbelstadt stattfinden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2011
    Westfälische Nachrichten
    Positive Therapie-Perspektiven

    "Ich hoffe, dass wir Ihnen die Angst ein wenig nehmen konnten."

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2011
    Haller Kreisblatt
    Unter einem Dach in eine gesunde Zukunft

    Das Josephs-Hospital aus Warendorf geht, wie aktuell am Montag berichtet, in Versmold neue Wege der medizinischen Versorgung - und eröffnet heimischen Ärzten dadurch neue Möglichkeiten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.10.2011
    Westfälische Nachrichten
    Tabuisieren hilft nicht weiter

    Es ist ein Thema, das viele Menschen betrifft, die sich aber fragen, soll ich darüber sprechen oder nicht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.10.2011
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheitswoche Everswinkel 2011

    Die VHS lädt gemeinsam mit der Gemeinde heute Abend um 19:00 Uhr zum zweiten Vortrag im Rahmen der Everswinkeler Gesundheitswoche ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.09.2011
    Westfälische Nachrichten
    Aufnahmegarantie rund um die Uhr

    Nach einem schweren Unfall entscheidet oft die Zeit über Leben und Tod.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.09.2011
    Die Glocke
    Aktuelle Fragen über Krankheiten

    Im Herbst 2009 hatte die Volkshochschule - gemeinsam mit der Gemeinde und dem Warendorfer Josephs-Hospital - erstmals eine Gesundheitswoche im Rathaus organisiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.09.2011
    Die Glocke
    Im Notfall eine Chance!

    Ein Notfalltraining für Angehörige herzkranker Patienten und andere Interessierte bietet das Josephs-Hospital an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.09.2011
    Westfälische Nachrichten
    Arbeiten im Schatten des Papstes

    Hunderttausende pilgerten in den vergangenen Tagen nach Erfurt und Freiburg, um den Papst hautnahm zu erleben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.09.2011
    Westfälische Nachrichten
    JHW-Ärzte beim Papstbesuch

    Zwei Notfallmediziner aus dem JHW sind beim Papstbesuch in Freiburg voll im Einsatz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.09.2011
    Westfälische Nachrichten
    Ramzi lernt schnell

    Ramzi ist ein fröhlicher, aufgeweckter Junge.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.09.2011
    Die Glocke
    Klare Strukturen zeichnen Trauma-Netzwerk aus

    Noch vor wenigen Jahren hatten rettungsdienste oft ein Problem, schwer verletzte Patienten in einem Krankenhaus unterzubringen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.09.2011
    Westfälische Nachrichten
    Zum Wohl der Patienten

    Eine schnellere und transparentere Kommunikation zum Wohle der Patienten: Das ist das Ziel des Traumanetzwerks Nordwest, das gestern in Münsters Erbdrostenhof das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erhalten hat.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.09.2011
    Die Glocke
    Trauma-Netzwerk für Unfallopfer ausgezeichnet

    25 Krankenhäsuer aus NRW, Niedersachsen und den Niederlanden sind gestern in Münster für Ihre schnelle Versorgung von Unfallopfern ausgezeichnet worden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.08.2011
    Die Glocke
    Eine "Waschstraße" für die Betten im Krankenhaus

    Mit energischen Handbewegungen rückt Maria Jüttner allen Bakterien und Keimen zu Leibe.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.08.2011
    Westfälische Nachrichten
    Hospital mit Ausrufezeichen!

    Das Warendorfer Krankenhaus ist im kreisweiten Wettbewerb gut aufgestellt: "Wir haben große Entwicklungssprünge in allen Bereichen gemacht," freut sich Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller und führt insbesondere die Kardiologie und die Wirbelsäulenchirurgie an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.07.2011
    Die Glocke
    Kampf gegen die Krankenhausinfektion

    Insgesamt 40 Krankenhäuser aus dem Münsterland und der Grafschaft Bentheim, die sich dem grenzüberschreitenden Hygieneverbund "EurSafety-Health-net" angeschlossen haben, erhielten jetzt als erste Kliniken in NRW das zweite Qualitätssiegel des Verbundes.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.07.2011
    Westfälische Nachrichten
    Qualitätssiegel für Hygiene

    Insgesamt 40 Krankenhäuser aus dem Münsterland und der Grafschaft Bentheim, die sich dem grenzüberschreitenden Hygieneverbund "EurSafety-Health-net" angeschlossen haben, erhielten jetzt das zweite Qualitätssiegel des Verbundes.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2011
    Die Glocke
    Jetzt kann Ramzi wieder lachen

    Ramzi macht einen aufgeweckten und zufriedenen Eindruck.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2011
    Westfälische Nachrichten
    Ramzi kann wieder lachen

    Ramzi kann wieder lachen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2011
    Wetsfälische Nachrichten
    Kämpfer gegen Schmerzen

    Seit einigen Tagen sind neben Anästhesie-Chefarzt Dr. Alexander Reich aus dem Josephs-Hospital nun auch die Oberärzte Dr. Jewgenij Isaak und Dr. Klaus Dellori für den Einsatz von ultraschallgestützten Schmerzkathetern zertifiziert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2011
    Die Glocke
    Schmerzen dank Ultraschall vermeiden

    Neben Anästhesie-Chefarzt Dr. Alexander Reich aus dem Warendorfer Josephs-Hospital sind nun auch die Oberärzte der Abteilung für den Einsatz von ultraschallgestützten Schmerzkathetern zertifiziert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.07.2011
    Die Glocke
    Kein potenzieller Spender darf verloren gehen

    Es ist eines der wahrscheinlich schwersten Gespräche für einen Arzt: Menschen vom Tod des Angehörigen zu berichten und sie später um die Organe des Verstorbenen zu bitten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.06.2011
    Die Glocke
    Rettungskräfte bei Frauenfußball-WM im Einsatz

    Nein, das Tor, das die schwedische Mannschaft bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft am Dienstag in Leverkusen zum Sieg über Nigeria führte, hat er wahrscheinlich nicht gesehen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.05.2011
    Die Glocke
    Warendorfer lassen ihre Adern checken

    Mit dem Besuch des "Arteriomobils", das gestern zahlreiche Warendorfer auf dem Marktplatz aufgesucht haben, soll in erster Linie Aufklärungsarbeit geleistet werden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.05.2011
    Josephs-Hospital Warendorf
    Operiert wird hier nicht...

    Mit einem anspruchsvollen Programm hat sich das Josephs-Hospital Warendorf am vergangenen Wochenende auf der 1. Warendorfer Maiwoche den Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Kreis präsentiert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.05.2011
    Westfälische Nachrichten
    Nichts zu verbessern

    Die Flut blieb aus, der Erfolg nicht: 27 Jahre nach dem Ertrinken der letzten Warendorfer Gewerbeschau im Wasser der über die Ufer tretenden Ems hat sich die Neuauflage als gelungen erwiesen: Die "Maiwoche" zog von Freitag bis Sonntag laut Cheforganisator Carlo Pinnschmidt rund 5000 Besucher auf den Lohwall.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.04.2011
    Die Glocke
    Gefäßerkrankungen rechtzeitig vorbeugen

    Kürzlich hat Reinhard Kober, Teamsprecher der Seniorengemeinschaft Westkirchen, Prof. Dr. Manfred Arndt, Chefarzt des Warendorfer Josephs-Hospitals, im Pfarrheim in Westkirchen begrüßt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.04.2011
    Die Glocke
    Alles über künstliche Gelenke

    Über Möglichkeiten des Gelenkersatzes informierte Dr. Rolf Doht, Chefarzt der unfallchirurgischen Abteilung des Warendorfer Josephs-Hospitals, jetzt im Hoetmarer Pfarrheim.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.04.2011
    Die Glocke
    "Grüne Damen sind unbezahlt und unbezahlbar

    Auch in diesem Jahr konnten sich die 14 "Grünen Damen" der Ökumenischen Krankenhaushilfe dank der Unterstützung des Freundeskreises und der Krankenhausleitung des Josephs-Hospitals im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung mit wichtigen Themen ihrer Arbeit auseinandersetzen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.04.2011
    Die Glocke
    Neues Verfahren hilft Patienten bei Fettstoff­wechselstörungen

    An einer Fachtagung im Hotel "Im Engel" über das Thema Fettstoffwechselstörungen im Allgemeinen und Lipoprotein(a) im Besonderen haben am Mittwochabend 50 niedergelassene Ärzte und Fachpflegekräfte aus der Region teilgenommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.04.2011
    Blickpunkt Warendorf
    Hilfe beim Druck auf den roten Knopf

    Er war bei der Loveparade als Notarzt im Tunnel im Einsatz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.03.2011
    Westfälische Nachrichten
    Erfahrungen weitergeben

    "Katastrofförebyggning", zu deutsch Katatrophenabwehr war das Thema eines internationalen Fachkongresses in Schweden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.03.2011
    Die Glocke
    Volkskrankheit Arthrose und die Möglichkeiten der Behandlung

    Jeder zehnte Bundesbürger leidet unter Arthrose (Gelenkverschleiß).

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.03.2011
    Westfälische Nachrichten
    Landärzte sind Mangelware

    Zu einem Erfahrungsaustausch zur Gesundheitspolitik sowie zur ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf trafen sich am Donnerstag Vertreter der Krankenhäuser im Kreis Warendorf mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker und Rudolf Henke sowie dem Landtagsabgeordneten Berni Recker im Ahlener St. Franziskus-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.03.2011
    Die Glocke
    Studienplätze um 1000 aufstocken

    Die ärztliche Versorgung im Kreis Warendorf stand im Mittelpunkt eines "Krankenhaus-Gipfels".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.03.2011
    Die Glocke
    Medizin kompakt und verständlich

    Die Vortragsreihe zur Gesundheitswoche in Telgte bietet vier Schwerpunkte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 27.02.2011
    Blickpunkt Warendorf
    Ohne Holz kein Dach

    Die Arbeiten für den neuen Eingangstrakt laufen auf Hochtouren.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.02.2011
    Westfälische Nachrichten
    Zivildienst vor dem Aus

    Zur Jahresmitte wird in den sozialen Institutionen eine große Lücke klaffen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 20.02.2011
    Blickpunkt Warendorf
    "Nicht noch so ein Wochenende"

    Nordienst: Ärzte hoffen auf Verbesserungen in der Rufzentrale.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.02.2011
    Westfälische Nachrichten
    Diesmal lief es schon besser

    "So langsam spielt es sich ein." Wolfgang Wemhoff, der Warendorfer Koordinator des ärztlichen Notdienstes, ist mit dem Ablauf des vergangenen Wochenendes gar nicht mal unzufrieden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.02.2011
    Die Glocke
    Notfalldienst läuft noch nicht rund

    Die Neuordnung des ärztlichen Notfalldienstes (der KVWL, Anm. d. JHW) hat nicht nur wegen der Überlastung des zentralen Servicetelefons für Verdruss gesorgt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.01.2011
    Die Glocke
    Hospital lässt sich in die Karten schauen

    "Das ist Full HD", sagt Tobias Dierker, Leiter des Bereichs Marketing und Kommunikation am Josephs-Hospital, und schmunzelt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.01.2011
    Wetsfälische Nachrichten
    Damit Patienten sich wohlfühlen

    Der Stabwechsel lief flüssig - und zumindest was den Vornamen angeht, muss man sich auch nicht groß umgewöhnen: Jahrelang war Johannes Schulte Vorsitzender des Freundeskreises Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.01.2011
    Westfälische Nachrichten
    "Knopfloch-Technik" ist für Patienten attraktiv

    Effektiv und schonend für die Patientin - das ist das Anliegen von Gregor Pschadka.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.01.2011
    Die Glocke
    Bei Operation durch Knopfloch münsterlandweit Nase vorn

    Neuer Chef - neue Schwerpunkte: Vor rund einem Jahr hat Gregor Pschadka die Nachfolge von Dr. Matthias Lerch als Leiter der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie am Josephs-Hospital übernommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.12.2010
    Die Glocke
    Umstellung auf Zweibettzimmer nicht ohne Zusatzräume machbar

    Die Diskussion um die Anzahl von Betten in Krankenhaus-Zimmern, die der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn angestoßen hat, ist auch im Josephs-Hospital angekommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.12.2010
    Die Glocke
    Weiterhin Zentrum mit Zertfiikat

    Ein wichtiger Bestandteil der strengen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft zur Zertifizierung eines Darmzentrums ist die jährliche Überprüfung der Einhaltung aller vorgegebenen Standards durch einen externen Visitor.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.12.2010
    Westfälische Nachrichten
    Nicht auf den Lorbeeren ausruhen

    Ein wichtiger Bestandteil der strengen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft zur Zertifizierung eines Darmzentrums ist die jährliche Überprüfung der Einhaltung aller vorgegebenen Standards durch einen externen Auditor.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.11.2010
    Die Glocke
    Vom Stolperherzen geht es bis zum Kammerrasen

    Wenn der Vierzylinder aus dem Takt gerät, geht eine Autofahrt, wenn überhaupt, nur mühsam vorwärts.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.11.2010
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz aus dem Takt gerät

    Rund 2.5 Millionen Liter Blut pumpt das Herz jährlich durch unseren Körper - eine wahre Hochleistungsmaschine.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.11.2010
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz aus dem Takt gerät

    "Wir wollen die Tradition auch in diesem Jahr fortführen", erklärt Frank Brüning von der Volkshochschule einleitend.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2010
    Die Glocke
    Aus dem Takt: Wenn das Herz stottert

    Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen, die jährlich im November stattfinden, laden Volkshochschule, Josephs-Hospital, Barmer, AOK und die Deutsche Herzstiftung für Dienstag Abend (09.11.2010) um 19:00 Uhr in den Sophiensaal.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2010
    Westfälische Nachrichten - Beilage "Fit ab 50"
    Gesunde Lebensfreude

    Wie lange und gut ein Herz schlägt, hängt nicht nur von den Genen ab.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2010
    Die Glocke
    Seelsorgerin für das Josephs-Hospital

    Seit Anfang Obtober ist die evangelische Pfarrerin Edith Uhte in das Team der Kirchengemeinde eingegliedert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2010
    Westfälische Nachrichten
    Pfarrerin Uhte wird eingeführt

    Seit Anfang Obtober ergänzt Pfarrerin Edith Uhte das Pfarrteam der evangelischen Kirchengemeinde.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.10.2010
    Die Glocke
    Mit 60 Jahren noch kein altes Eisen

    "Der alte Patient in der Kardiologie", so lautete am Mittwoch das Thema des 12. Warendorfer Kardiologischen Symposiums.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.10.2010
    Dioe Glocke
    Der alte Patient und das Herz

    150 Ärzte, überwiegend aus dem Bereich Westfalen-Lippe, kamen zum 12. Warendorfer Kardiologischen Symposium im Hotel "Im Engel".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.10.2010
    Westfalen-Blatt
    Ärzte laden zur Sprechstunde

    Die Vortragsreihe "Gesundheit im Dialog" startet am 28. Oktober in die dritte Runde.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.10.2010
    Haller Kreisblatt
    Experten für jedes Krankheitsbild

    Bereits im dritten Jahr informiert die AOK mit Ärzten aus dem Warendorfer Josephs-Hospital in einer Vortragsreihe unter dem Motto "Gesundheit im Dialog" über aktuelle Gesundheitsthemen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.10.2010
    Die Glocke
    Besuch aus Indien

    Auf seinem Weg durch die Gemeinden des Bistums Münster hat der indische Bischof Anil Joseph Couto gestern auch Station im Josephs-Hospital gemacht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2010
    Westfälische Nachrichten
    Im Auftrag von "Missio"

    Anlässlich der Kampagne zum Monat der Weltmission besuchte gestern der indische Bischof Anil Joseph Couto (56) Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.08.2010
    Die Glocke
    Baukosten von 6,5 Millionen Euro

    "Der Bau der Empfangshalle ist Teil einer umfassenden Zielplanung, um das hervorragende medizinische Angebot der Einrichtung aktiv zu unterstützen", betont Peter Wörmann.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.08.2010
    Die Glocke
    Den Besuchern die Angst nehmen

    Als das neu errichtete Krankenhaus im Warendorfer Norden 1968 seine Pforten öffnete, galt es als eines der modernsten in Nordrhein-Westfalen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.08.2010
    Westfälische Nachrichten
    Lückenschluss am Krankenhaus

    Das Josephs-Hospital hat in den vergangenen Jahren kräftig gespart, jetzt wird investiert: 6,5 Millionen Euro werden in die Hand genommen, um die Baulücke zwischen Bettenturm und Ärztehaus zu schließen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.08.2010
    Blickpunkt Warendorf
    Mit Freude im OP

    Josephs-Hospital will die Gesundheit seiner Mitarbeiter verbessern.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.08.2010
    Westfälische Nachrichten
    Auch Pfleger brauchen Pflege

    Rückenschule und Raucherentwöhnung, Pflege für die Füße und sogar Trampolinspringen: Die Ansätze zum betrieblichen Gesundheitsmanagement sind zwar vielfältig, aber oft nur punktuell und von kurzer Dauer.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.08.2010
    Die Glocke
    Mitarbeiter werden gehegt und gepflegt

    Die geburtenstarken Jahrgänge kommen in die Jahre.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.07.2010
    Die Glocke
    43 Jahre im Dienst des Josephs-Hospitals

    Christine Röhl ist nach 43 Jahren Dienst im Josephs-Hospital jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.07.2010
    Die Glocke
    Neuer Kursus zur Geburtsvorbereitung

    Im Oktober startet ein neuer Geburtsvorbereitungskurs im Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2010
    Westfälische Nachrichten
    350 Jahre intensive Erfahrungen

    Es passt nicht wirklich zu Dr. Alexander Reich, Geburtstagswünsche abzulehnen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.07.2010
    Die Glocke
    Intensivstation feiert ihren 30. Geburtstag

    Wenn Ärzte unter sich sind, kommen schon mal "unerhörte" Sache auf den Tisch.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2010
    Die Glocke
    Spezielle Beratung für Patienten mit Stoma

    Ungefähr 100.000 Menschen in Deutschland tragen ein Stoma, einen künstlichen Darmausgang - manche nur vorübergehend, manche schon seit Jahren.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2010
    Die Glocke
    Blutspenden - mit nur wenig Aufwand Leben retten

    Das Deutsche Rote Kreuz führt am morgigen Donnerstag und am Freitag in Warendorf sowie am 19. und 20. in Freckenhorst Blutspendeaktionen durch.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.07.2010
    Westfälische Nachrichten
    Pro Quartal eine gute Tat

    Als Blutspendebeauftragter des Deutschen Roten Kreuzes kennt sich Georg Altefrohne auch mit Sprichwörtern gut aus: "Man soll jeden Tag eine gute Tat tun, aber vier Mal im Jahr Blut spenden reicht auch."

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.07.2010
    Westfälische Nachrichten
    Läuft wie am Schnürchen

    Ca. 100.000 Menschen in Deutschland tragen ein Stoma - manche vorübergehend, manche schon seit Jahren.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.06.2010
    Die Glocke
    Auf Sendung: Messe per Funk zum Krankenbett

    Freitagmorgen, 9:00 Uhr. In der Josefskirche tritt Pastor Josef Lammerding an den Altar, die Messe beginnt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.06.2010
    Westfälische Nachrichten
    In fünf Minuten startklar

    Das Josephs-Hospital ist topfit in der Behandlung von Schwerverletzten - und kann das jetzt auch belegen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.06.2010
    Die Glocke
    Josephs-Hospital schließt sich Trauma-Netzwerk an

    Vor sechs Jahren hatten die Rettungsdienste oft ein Problem, schwerverletzte Patienten in einem Krankenhaus unterzubringen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.05.2010
    Westfälische Nachrichten
    Blick hinter die Kulissen

    Zu einem Informationsgespräch besuchte der Landtagsabgeordnete Thomas Trampe-Brinkmann zusammen mit der Vorsitzenden der SPD Kreistagsfraktion, Dagmar Arnkens-Homann, sowie Andrea Kleene-Erke und Dr. Erich Tertilt, beide SPD Ratsfraktion, das Josephs-Hospital in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.05.2010
    Die Glocke
    Entscheidung über Geburtshilfe wird in zwei Jahren überdacht

    Zu einem Informationsgespräch hat der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Trampe-Brinkmann jetzt zusammen mit der Vorsitzenden der SPD Kreistagsfraktion, Dagmar Arnkens-Homann, sowie den Ratsmitgliedern Andrea Kleene-Erke und Dr. Erich Tertilt das Josephs-Hospital besucht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.04.2010
    Westfälische Nachrichten
    Herzinfarkt im Mariengymnasium

    Die Schüler des Differenzierungskurs der Jahrgangsstufe 10 des Mariengymnasiums unter der Leitung von Dr. Norbert Nottebaum hatten jetzt das große Glück, einen Vortrag passend zum Unterrichtshema Herz- und Blutkreislauf von Dr. Thomas Dorsel hören zu dürfen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.04.2010
    Die Glocke
    Chefkardiologie stellt Anzeichen für einen Herzinfarkt vor

    Die Schülerinnen und Schüler im Differenzierungskurs Biologie der Jahrgangsstufe 10 des Mariengymnasiums unter der Leitung von Dr. Norbert Nottebaum und Sandra Benteler hörten am Montagnachmittag einen Vortrag, der das Unterrichtsthema Herz- und Blutkreislauf bereicherte.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.04.2010
    Westfälische Nachrichten
    Der Doktor rät: Vorsorge ist die beste Medizin

    Bei der WN-Abendvisite sprachen Prof. Dr. Eckhard Stüber und Prof. Dr. Manfred Arndt über die Vorbeugung und Therapie von Darmerkrankungen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.04.2010
    Westfälische Nachrichten
    Abendvisite: Und immer schön vorbeugen

    In Deutschland erkranken jährlich rund 70.000 Menschen an Darmkrebs.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.04.2010
    Westfälische Nachrichten
    Richtiges Pflegen will gelernt sein

    Es kann manchmal schneller kommen, als man denkt: Ein Angehöriger wird zum Pflegefall, man selbst zum Pflegenden.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.04.2010
    Die Glocke
    Josephs-Hospital gibt Hilfestellung

    Die Versorgung pflegebedürftiger Familienmitglieder nach einem Krankenhausbesuch stellt Angehörige oft vor schwere Probleme.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.04.2010
    Die Glocke
    Gartenschlauch kann ebenso spröde werden

    70 Blumen- und Gartenfreunde sind am Donnerstagabend in der Königsschenke zusammengekommen, um den Vortrag "Alarm im Darm" von Prof. Dr. Stüber zu hören und Fragen zu stellen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.04.2010
    Die Glocke
    "Alarm im Darm"

    Am heutigen Donnerstag hält Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Medizinischen Klinik I im Josephs-Hospital Warendorf, einen Vortrag zum Thema Darmerkrankungen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.02.2010
    Die Glocke
    Neue Seelsorgerin tritt Dienst im Krankenhaus an

    Pfarrer Karl Jasbinschek und Pflegedirektor Wilfried Tollkötter haben gestern die neue Krankenhausseelsorgerin für das Josephs-Hospital offiziell vorgestellt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Fachfrau für die Seele

    Rund ein Jahr lang ist die Stelle nach dem Weggang von Kaplan Ehlker nicht mehr besetzt gewesen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Medizin zum Anfassen

    Seit November arbeiten die Schüler-Sanitäter am Laurentianum sehr erfolgreich.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 25.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Im Kampf gegen den Schmerz

    Die meisten Menschen, die für eine Operation ins Krankenhaus müssen, erwarten , dort auch Schmerzen leiden zu müssen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.02.2010
    Die Glocke
    Divertikulitis als interdisziplinäre Herausforderung begreifen

    Die 10. Telgter Gesundheitswoche wird am heutigen Mittwoch mit einem Vortrag zum Thema Divertikulitis fortgesetzt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Strategien gegen Schmerz

    Schmerzen und Schmerzbehandlung - das sind Themen, die Dr. Alexander Reich, Chefarzt der Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Josephs-Hospital Warendorf, bei der nächsten WN-Abendvisite behandeln wird.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Schmerz lass nach

    Wer ins Krankenhaus kommt, der macht sich so seine Gedanken: Was erwartet mich dort? Wie kann ich mich auf eine Operation vorbereiten? Und was ist nach der OP: Werde ich Schmerzen haben?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.02.2010
    Westfällische Nachrichten
    Wenn es in den Gelenken knirscht und schmerzt

    Vom Gelenkverschleiß zum Gelenkersatz ist die erste Veranstaltung im Rahmen der 10. Telgter Gesundheitswoche überschrieben.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.02.2010
    Die Glocke
    Vorträge auch für Laien verständlich

    Gleich vier hochkarätige, gleichwohl auch für Laien verständliche Vorträge stehen während der Telgter Gesundheitswoche vom 22.02. bis zum 25.02.2010 auf dem Programm.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Blumen vom Chefarzt

    Dass der Chefarzt einer Patientin Blumen ans Bett bringt, passiert sicher nicht aller Tage.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.02.2010
    Die Glocke
    Freie Bahn fürs Blut schaffen

    Nach Jubiläumsfeier war Barbara Rolf gestern morgen wohl eher nicht zu Mute, als sie in den Behandlungsraum der kardiologischen Abteilung des Josephs-Hospitals geschoben wurde.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.02.2010
    Die Glocke
    Neuer "Armschmuck" für Patienten

    Optisch erinnern sie ein wenig an die aus dem Urlaub bekannten "All inclusive"-Bändchen - inhaltlich haben sie damit allerdings nichts zu tun.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.02.2010
    Westfälische Nachrichten
    Keine Chance für gefährliche Bakterien

    Die Bekämpfung der MRSA Bakterien gehört zu den großen Herausforderungen der Medizin.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.02.2010
    Wetfälische Nachrichten
    Dr. Dorsel hält Vortrag über das Herz

    Im Mittelpunkt des Vortrages im katholischen Bildungswerk am Montag (8. Februar, 20:00 Uhr) im Pfarrheim steht das wichtigste menschliche Organ - das Herz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.02.2010
    Die Glocke
    Winterliche Glätte sorgt im Hospital für Hochbetrieb

    Sie wollte nur eben den Müll nach draußen bringen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.01.2010
    Die Glocke
    Pflege im Fokus

    Seit etwa einem Jahr bieten Ingrid Ollendiek und Bettina Scharmann von der Pflegeüberleitung des Josephs-Hospitals Kurse für pflegende Angehörige und individuelle Pflegetrainings am Patientenbett an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.01.2010
    Westfälische Nachrichten
    Gesprächsgruppe im Josephs-Hospital

    Seit ungefähr einem Jahr bieten Ingrid Ollendiek und Bettina Scharmann von der Pflegeüberleitung des Josephs-Hospitals Kurse für pflegende Angehörige und individuelle Pflegetrainings am Patientenbett an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 22.01.2010
    Westfälische Nachrichten
    Hausarzt "geht" mit in die Klinik

    "Das ist so sicher wie Online-Banking", sagt Tobias Dierker, Pressesprecher des Josephs-Hospitals in Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.01.2010
    Westfälische Nachrichten
    Das Vorbild ist die Natur

    Der künstliche Gelenkersatz betrifft immer mehr Menschen. Allein iim vergangenen Jahr wurden in Deutschland mehr als 400.000 künstliche Gelenke eingesetzt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.01.2010
    Die Glocke
    Schmerzen nach Operationen sind Vergangenheit

    Mit einem neuen Konzept gegen Schmerzen nach der Operation sorgt das Josephs-Hospital Warendorf für Aufmerksamkeit.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 02.01.2010
    Westfälische Nachrichten
    Erstes Baby im neuen Jahrzehnt

    Er wollte der Erste im neuen Jahr sein und ließ sich daher mehr als 24 Stunden Zeit.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.12.2009
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase nicht mehr mitspielt

    "Die instabile Blase bringt Sie nicht um, sie nimmt Ihnen das Leben".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.12.2009
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase schwächelt

    Die nächste WN-Abendvisite wird fächerübergreifend: Am Dienstag (15.12.2009) geht es um die Blase - genauer gesagt, um die Blasenschwäche oder Harninkontinenz.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.12.2009
    Westfälische Nachrichten
    Optimale Versorgung vor Ort

    Das Ziel ist klar definiert: "Wir wollen den Patienten aus Warendorf und Umgebung eine optimale medizinische Grundversorgung bieten", sagt Ute Schubert.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 10.12.2009
    Die Glocke
    Josephs-Hospital und Ärzte verstärken die Zusammenarbeit

    "Wir wollen die Mauer zwischen ambulanter und stationärer Behandlung niederreißen", sagt Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.11.2009
    Blickpunkt Warendorf
    Unter einem Dach

    Das Josephs-Hospital in Warendorf gehört jetzt zu den 32 Krankenhäusern in NRW, das Darmerkrankungen nach einem der höchsten Standards in Europa behandelt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.11.2009
    Westfälische Nachrichten
    Behandlung auf höchstem Niveau

    Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen - das ist auf den Punkt gebracht das Erfolgsrezept, mit dem das Warendorfer Josephs-Hospital gegen die zweithäufigste Krebskrankheit in Deutschland kämpft: Darmkrebs.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 26.11.2009
    Die Glocke
    Zertifikat bürgt für Top-Qualität

    Noch vor wenigen Jahren war eine optimale Behandlung von Krebspatienten eher dem Zufall geschuldet.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.11.2009
    Westfälische Nachrichten
    Einfach mal die Nase hochziehen

    Erkältungen gehören zu den häufigsten Infektionen des Menschen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 16.11.2009
    Blickpunkt Warendorf
    Saubere Hände

    "Saubere Hände" sind eine wichtige Voraussetzung zur Versorgung kranker Menschen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.11.2009
    Die Glocke
    Saubere Hände verhindern Leid

    Die Niederlande machen es vor, Krankenhauskeime sind im Nachbarland zwar nicht unbekannt, allerdings wurden sie durch verschiedene Maßnahmen erfolgreich zurückgedrängt.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 13.11.2009
    Westfälische Nachrichten
    Dem Chefarzt auf die Finger geschaut

    "Hier sind Sie in richtigen Händen" prangt groß im Eingangsbereich des Josephs-Hospitals Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 06.11.2009
    Westfälische Nachrichten
    Lieber einmal zuviel den Notarzt rufen

    "50 % der Todesursachen sind auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen", erläuterte Dr. Thomas Dorsel im Sophiensaal bei seinem Vortrag "Das schwache Herz".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 05.11.2009
    Die Glocke
    Hauseigenes Fernsehprogramm kommt bei den Patienten gut an

    "Die Frau ist cool", sagt Brigitte Holwitt und macht eine Kopfbewegung Richtung Fernseher.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2009
    Die Glocke
    "Stolperherz" in den Blick genommen

    Zum mittlerweile elften kardiologischen Symposium hatte die Medizinische Klinik II, Kardiologie und Angiologie, des Josephs-Hospitals Warendorf in das Hotel "Im Engel" geladen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 31.10.2009
    Die Glocke
    Das schwache Herz ist Vortragsthema

    Im Rahmen der Herzwoche laden Volkshochschule, Josephs-Hospital, Barmer, AOK und die Deutsche Herzstiftung für Dienstagabend, 3.11. in den Sophiensaal ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.10.2009
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz ins Stolpern gerät

    "Herzrhythmusstörungen sind als Stolperherz seit Jahrhunderten bekannt und heute als Vorhofflimmern eine häufige kardiale Einweisungsdiagnose mit hohem Ressourceneinsatz", führt Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Josephs-Hospitals Warendorf in das Symposium ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.10.2009
    Die Glocke
    Impfung gegen neue Grippe soll Mitte November beendet sein

    Dr. Paul Teigelkötter, Betriebsarzt des Warendorfer Josephs-Hospitals, zückte die kleine Spritze und versorgte mit einem kleinen Pieks Pflegedirektor Wilfried Tollkötter mit dem notwendigen Impfserum.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.10.2009
    Westfälische Nachrichten
    Niemals zögern - Notruf wählen

    "Jede Minute ist kostbar", betonte Dr. Thomas Dorsel in seinem Vortrag immer wieder und man könne es bei so einem heiklen Thema auch nicht oft genug sagen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.10.2009
    Westfälische Nachrichten
    Tabuisieren hilft nicht weiter

    Das Wichtigste sei, seine Probleme nicht zu verschweigen, seine Hemmungen zu überwinden und sich helfen zu lassen, betonte der Referent.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 03.10.2009
    Westfälische Nachrichten
    Fachbegriff mit Leichtigkeit entschlüsselt

    "Wer es hat, der kennt es leider" bemerkte VHS-Mitarbeiter Siegfried Becker und hatte damit die ersten Lacher auf seiner Seite.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.10.2009
    Westfalen-Blatt
    Josephs-Hospital wirbt um Versmolder Patienten

    Immer mehr Versmolder lassen sich im Warendorfer Josephs-Hospital behandeln.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 01.10.2009
    Haller Kreisblatt
    Moderne Antworten der Medizin

    Verschiedene Vorträge zu medizinische Themen stehen im Oktober und November im Zentrum einer Vortragsreihe von sechs Warendorfer Fachärzten aus dem Josephs-Hospital.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.09.2009
    Westfälische Nachrichten
    Vier Mal Vorsorge im Paket

    "Zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen gehört auch die Information der Patienten über präventive Maßnahmen".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.09.2009
    Westfälische Nachrichten
    Richtig Abschied nehmen

    Zur Beschäftigung mit dem sensiblen Thema "Abschied" hatten der Hospizverein und das Josephs-Hospital eingeladen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 15.09.2009
    Die Glocke
    Thema Gesundheit interessiert 28.000 Besucher aus nah und fern

    Fachvorträge, Gesundheitschecks und Informationen rund um das Thema Gesundheit - alles umrahmt von einem bunten Aktionsprogramm.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 21.07.2009
    Die Glocke
    "Glücklich und zufrieden, wenn Hilfe dankbar angenommen wird"

    Ohne ehrenamtliches Engagement wären viele Aufgaben im humanitären und sozialen Bereich nicht zu erledigen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 14.07.2009
    Die Glocke
    Krankenhausbett statt Liegestuhl auf der Terasse

    Während Freunde und Verwandte sich auf den Weg in Richtung Süden machen, um auf dem Liegestuhl Sonne, Strand und Meer zu genießen, verbringen Anna Kickuth und Ilse Uthmann die Sommerwochen in den Krankenhausbetten des Josephs-Hospitals.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.07.2009
    Westfälische Nachrichten
    Wadah kehrt heim

    Schwester Tanja wird der Abschied von Wadah schwerfallen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 11.07.2009
    Die Glocke
    Erfolgreiche Behandlung im Josephs-Hospital

    Schwerkrank, mit einer Knochenetzündung am Unterschenkel, wurde die kleine Wadah aus dem Jemen Anfang März ins Warendorfer Josephs-Hospital gebracht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 09.07.2009
    Die Glocke
    Neue Selbsthilfegruppe mit starker Resonanz

    Zum ersten Mal traf sich in den vergangenen Tagen die neu gegründete Warendorfer Ortsgruppe der Ilco, einer Solidargruppe von Stomaträgern und Menschen mit Darmkrebs, sowie deren Angehörigen, im Josephs-Hospital Warendorf.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 07.07.2009
    Westfälische Nachrichten
    Sicher reagieren in Gefahrensituationen

    Zwölf Krankenpflege- und Verwaltungsfachkräfte haben kürzlich am PKW-Sicherheitstraining der Verkehrswacht Bad Rothenfelde auf dem Trainingsgelände in Dissen teilgenommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 19.06.2009
    Die Glocke
    Mit systematischer Hygiene Infektionen im Keim ersticken

    Eines wird sehr schnell klar: Ein Desinfektionsmittel allein reicht nicht aus, um Krankheitserreger wirkungsvoll abzutöten.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.06.2009
    Die Glocke
    Hospital bekommt neuen Eingang

    Das Josephs-Hospital soll einen neuen Eingang bekommen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 30.05.2009
    Westfälische Nachrichten
    Der weiße Kittel steht ihr gut

    Von einem mit eigenen Händen ertasteten Darmtumor schwärmt Kundai Mapanga auf die Frage nach ihrem schönsten Urlaubserlebnis.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 29.05.2009
    Die Glocke
    Neues Gerät: Mit dem Laser gegen Schmerz und Verspannung

    Das Josephs-Hospital setzt jetzt bei Verspannungen und Schmerzen ein neues Lasergerät ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 28.05.2009
    Westfälische Nachrichten
    Neues Lasergerät löst Verspannungen

    Das Warendorfer Josephs-Hospital setzt jetzt ein neues Lasergerät bei Verspannungen und Schmerzen ein.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 24.05.2009
    Blickpunkt Warendorf
    Wissen stärkt Mut

    Kurs für pflegende Angehörige in Warendorf ein voller Erfolg.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.05.2009
    Die Glocke
    Tipps und Hilfen für die häusliche Pflege

    "Mit der richtigen Technik geht das Umlagern gar nicht so sehr auf den Rücken".

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.05.2009
    Westfälische Nachrichten
    Mit richtiger Technik geht’s leichter

    Erster Kursus für pflegende Angehörige im Josephs-Hospital

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 18.05.2009
    Blickpunkt Warendorf
    "Das brennt ja gar nicht...."

    Die Lasten des Alltags zu schultern, bietet viele Herausforderungen. Doch am PC wächst man so lange mit den Aufgaben, wie die Schulter mitmacht.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 12.05.2009
    Westfälische Nachrichten
    Retter muss kein Herkules sein

    Man muss den Teufel ja nicht an die Wand malen: Aber was passiert eigentlich mit Patienten des Warendorfer Josephs-Hospitals, wenn im Haus mal ein Brand ausbricht?

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 08.05.2009
    Die Glocke
    Zum "Antrittsbesuch" ins Josephs-Hospital

    Die gestiegene Beanspruchung der vom Hospizverein für die Stadt Warendorf angebotenen Hilfsdienste für schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Weg hatte es erforderlich gemacht, eine hauptamtliche Mitarbeiterin mit der Koordination der ehrenamtlichen Dienste zu betrauen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 04.05.2009
    Westfälische Nachrichten
    Früherkennung Brustkrebs

    Einen Kursus "Früherkennung von Brustkrebs" bietet das Haus der Familie in Kooperation mit der AOK unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Matthias Lerch, Chefarzt der gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital, an.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.04.2009
    Die Glocke
    Zehnjährige aus dem Jemen ist der Sonnenschein der Station

    Wenn Dr. Rolf Doht von Wadhah spricht, gerät er ins Schwärmen. Der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Josephs-Hospital hat das Mädchen aus dem Jemen ins Herz geschlossen.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 23.04.2009
    Westfälische Nachrichten
    Wadhah kann wieder lachen

    Auf den ersten Blick könnte man glauben, dass man statt eines Krankenzimmers ein ganz normales Kinderzimmer betreten hat, so gemütlich wirkt es hier. Ganz offensichtlich hat sich Wadhah im Josephs-Hospital gut eingerichtet.

    Vollständiger Artikel als PDF

  • 17.04.2009
    Die Glocke
    Lange umkämpfte Straße am Krankenhaus ist freigegeben

    Für den Vekehr freigegeben ist inzwischen die neue Zufahrtsstraße von der Stadtstraße Nord zum Krankenhaus.

    Artikel als PDF

  • 18.03.2009
    Westfälische Nachrichten
    Weniger Babys in Warendorf

    Was hatte sich Ursula von der Leyen doch gefreut: Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte die hochgelobte Familienministerin auf die in 2008 gestiegenen Geburtszahlen in Deutschland hingewiesen.

    Artikel als PDF

  • 06.03.2009
    Westfälische Nachrichten
    Fortbildung für Ärzte und ihre Helfer

    Großes Interesse fand eine Fortbildungsveranstaltung für praktizierende Ärzte und ärztliche Mitarbeiter, zu der Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, eingeladen hatte.

    Artikel als PDF

  • 06.03.2009
    Die Glocke
    Ärztetagung - Anästhesisten für Chirurgen wichtige Partner

    Zu einer hochkarätigen Fortbildungsveranstaltung hatte am Mittwochabend der Vorstandsvorsitzende des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller, in das Hotel "Im Engel" eingeladen.

    Artikel als PDF

  • 06.03.2009
    Die Glocke
    Aktuelles aus der Medizin wird für jeden verständlich

    Bereits zum neunten Mal findet im Telgter Bürgerhaus eine Gesundheitswoche statt.

    Artikel als PDF

  • 20.02.2009
    Die Glocke
    Ausgewogene Ernährung senkt Cholesterinspiegel

    Die Telefone standen gestern bei der Expertenrunde zum Thema Herzkrankheiten nicht still.

    Artikel als PDF

  • 20.02.2009
    Die Glocke
    Leben mit chronischen Darmerkrankungen

    Zu einem Arzt-Patienten Seminar am Samstag, 21.02.2009 lädt die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulzerosa Vereinigung ein.

    Artikel als PDF

  • 17.02.2009
    Westfälische Nachrichten
    Leben mit chronischen Darmerkrankungen

    "Diagnostik und Therapie bei Jugendlichen und Erwachsenen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen" heißt ein Arzt-Patienten Seminar am kommenden Samstag im Warendorfer Josephs-Hospital.

    Artikel als PDF

  • 21.01.2009
    Westfälische Nachrichten
    Herz-Patienten: Training für den Notfall

    Josephs-Hospital bietet Kursus an

    Artikel als PDF

  • 19.01.2009
    Westfälische Nachrichten
    Blutspenden retten Leben

    DRK zeichnet zahlreiche Jubilare aus / Krankenhäuser sind auf Spenden angewiesen

    Artikel als PDF

  • 19.01.2009
    Die Glocke
    Reifert: "Ohne Blutspender und Helfer läuft nichts"

    Ehrungen beim Deutschen Roten Kreuz

    Artikel als PDF

  • 13.01.2009
    Blickpunkt Warendorf
    Teure Operationen zahlt NRW mit

    530.000 Euro weniger als geplant für das Josephs-Hospital

    Artikel als PDF

  • 09.01.2009
    Die Glocke
    Neues Foyer fürs Josephs-Hospital

    Zu einem Meinungsaustausch in Fragen der Gesundheitspolitik trafen sich gestern der Landtagsabgeordnete Reinhold Sendker (CDU) und Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller.

    Artikel als PDF

  • 09.01.2009
    Westfälische Nachrichten
    "Das Haus ist zukunftsfähig aufgestellt"

    Reinhold Sendker (CDU) im Josephs-Hospital / Eingangsbereich und Ambulanz sollen umgebaut werden

    Artikel als PDF

  • 30.12.2008
    Die Glocke
    "Auto-Pulse" hilft bei der Wiederbelebung

    Warendorf (gl). Bei Patienten mit plätzlichem Herzstillstand steht fest: Lückenlose Wiederbelebungsmaßnahmen zur Überbrückung des fehlenden Herzschlages sind für das Überleben und die weitere Prognose von hoher Bedeutung.

    Artikel als PDF

  • 24.12.2008
    Die Glocke
    Weihnachtsessen schon zu Nikolaus

    Die meisten Menschen verbringen die Weihnachtstage gemütlich im Kreise ihrer Familien oder mit Freunden. Krankheiten oder Unfälle gibt es aber immer, sagt Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Josephs-Hospital Warendorf.

    Artikel als PDF

  • 11.12.2008
    Westfälische Nachrichten
    Zertifikat bestätigt

    Josephs-Hospital für umfassende Qualität gewürdigt / Erste erneute Auszeichnung kreisweit

    Artikel als PDF

  • 08.12.2008
    Die Glocke
    Qualitätssiegel für das Josephs-Hospital

    Warendorf (gl). Josephs-Hospital Warendor wird erneut hohe Qualität bescheinigt.

    Artikel als PDF

  • 21.11.2008
    Westfälische Nachrichten
    Theorie und Praxis

    Für den Wirtschaftsstandort Warendorf ist das Josephs-Hospital als Arbeitgeber von rund 500 Beschäftigten von wesentlicher Bedeutung. Es leistet dabei einen großen Beitrag als Ausbildungsbetrieb für junge Leute.

    Artikel als PDF

  • 20.11.2008
    Die Glocke
    Durchweg positive Nachrichten aus dem Josephs-Hospital

    Warendorf (gl). "Vor Ort" ließ sich die CDU-Fraktion Warendorf vom Verwaltungsdirektor des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller, informieren.

    Artikel als PDF

  • 19.11.2008
    Westfälische Nachrichten
    Gute Diagnose für das Krankenhaus

    Warendorf. In der Reihe "Vor Ort" ließen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion Warendorf vom Verwaltungsdirektor des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller, über das Krankenhaus informieren.

    Artikel als PDF

  • 01.11.2008
    Westfälische Nachrichten
    November ist Monat des Herzens - Kardiologe Dr. Thomas Dorsel spricht über Klappenerkrankungen

    Warendorf (igl). Luftnot, abfallende Leistungsfähigkeit und ein Engegefühl in der Brust - all das sind Symptome, die auf ein Problem mit den Herzklappen hinweisen können.

    Artikel als PDF

  • 31.10.2008
    Die Glocke
    Inkontinenz bei Frauen - Probleme nicht aus Scham verschweigen

    Sassenberg (ca). Allein in Deutschland sind über fünf Millionen Frauen von Blasenschwäche betroffen. Inkontinenz ist in jedem Fall eine äußerst unangenehme Erscheinung.

    Artikel als PDF

  • 31.10.2008
    Die Glocke
    Kardiologisches Symposium - Die Herzmedizin eröffnet Chancen

    Unter dem Leitgedanken "Kardiologie im Wandel: Gestern, Heute, Morgen" hatte das Josephs.Hospital in das Hotel "Im Engel" eingeladen.

    Artikel als PDF

  • 31.10.2008
    Die Glocke
    Herz-Experten geben Ratschläge

    Warendorf (gl). "Zu den häufigsten Herzklappenfehlern zählt heute die Aortenklappenstenose", sagt Dr. Thomas Dorsel, Chef-Kardiologe des Josephs-Hospitals.

    Artikel als PDF

  • 31.10.2008
    Westfälische Nachrichten
    Kardiologie im Wandel

    Josephs-Hospital Warendorf veranstaltet Zehntes Warendorfer Symposium.

    Artikel als PDF

  • 30.10.2008
    Westfälische Nachrichten
    Beckenboden falsch platziert - Inkontinenz trifft besonders häufig ältere Frauen

    Sassenberg (cirm). "Ist Ihre Blase schneller als Sie? Wenn die Blase nicht mehr mitspielt." Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der gynäkologischen Abteilung des Josephs-Hospitals Warendorf, referierte zu diesem Thema im Saal des Sassenberger Rathauses.

    Artikel als PDF

  • 30.10.2008
    Westfälische Nachrichten
    Engel in Grün helfen durch Zuhören

    Warendorf (pm). Marlies Meyer ist sichtlich bewegt, während sie erzählt. Das Motto der Aktion von RWE und den "Westfälischen Nachrichten" sei im Grunde ihr Leitspruch: "Wenn ich mit dem Herzen dabei bin, merkt das mein Gegenüber", sagt sie und lächelt dezent.

    Artikel als PDF

  • 29.10.2008
    Westfälische Nachrichten
    Verschleiß kommt schleichend - Sassenberger Gesundheitswoche: "Wenn das Gehen zum Kreuz wird"

    Sassenberg (san). Alle Körperteile, die Bewegungen ausführen können, sind durch Gelenke verbunden. In Ihrem Aufbau ähneln sie sich.

    Artikel als PDF

  • 29.10.2008
    Die Glocke
    Gelenke-Verschleiß nicht herausfordern

    Sassenberg (ca). Fast jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens einmal mit Gelenkbeschwerden konfrontiert werden. Insbesondere die Arthrose stellt eine solche, vorwiegend degenerative chronische Gelenkerkrankung dar.

    Artikel als PDF

  • 22.10.2008
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz aus dem Takt gerät - Sassenberger Gesundheitswochen: Vortrag von Dr. Dorsel

    Sassenberg (san). Das menschliche Herz schlägt ca. 100.000 mal täglich, und zuweilen kommt es dabei aus dem Takt. Es schlägt zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig.

    Artikel als PDF

  • 22.10.2008
    Die Glocke
    Gesundheitsvortrag im Rathaus - Symptome bei Rhythmusstörungen erkennen

    Sassenberg (ca). "Wenn das Herz aus dem Takt gerät" war am Montagabend der erste von vier Fachvorträgen im Rahmen der Sassenberger Gesundheitswochen überschrieben.

    Artikel als PDF

  • 22.10.2008
    Die Glocke
    Zufahrt zum Josephs-Hospital - Planung bereitet noch Probleme

    Warendorf (gl). "Wir haben unseren Part gemacht", stellt Baudirektor Oliver Knaup fest. Jetzt sei das Josephs-Hospital am Zuge, seinen Teil zur neuen Zufahrt zu erstellen.

    Artikel als PDF

  • 16.10.2008
    Die Glocke
    Wissenswertes aus der modernen Medizin

    Warendorf / Sassenberg (ap). In Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital und der Stadt Sassenberg hat die Volkshochschule Warendorf in diesem Herbst erstmals eine Vortragsreihe zum Thema Gesundheit organisiert.
    Artikel als PDF

  • 16.10.2008
    Die Glocke
    Die Umtriebigkeit hat nicht nachgelassen

    Warendorf (gl). Gemütlich hat es Johannes Schulte in dem kleinen Häuschen am Neuenhof 5, mitten in Warendorfs Altstadt, die ihm immer am Herzen lag - auch wenn er über Jahrzehnte im schönen Milte sein Zuhause hatte.

    Artikel als PDF

  • 14.10.2008
    Die Glocke
    Wenn es im Bauch zwickt und kneift

    Sassenberg (gl). Rund um das Thema Gesundheit dreht sich alles bei den thematischen Vorträgen der VHS in Sassenberg.

    Artikel als PDF

  • 26.08.2008
    Die Glocke
    Schüler auf Kurzbesuch im Kreißsaal

    "Wie lange dauert eine Geburt durchschnittlich? Wann ist ein Kaiserschnitt notwendig? Was geschieht, wenn ein Kind zu früh geboren wird? Wie vielen Babys haben Sie schon auf die Welt geholfen?"
    Solche Fragen stellten die Neuntklässler des naturwissenschaftlichen Kurses der Bischöflichen Realschule der Hebamme Brigitte Stockmann.
    Im Rahmen des Sexualkunde-Unterrichts hatte Kursleiterin Annette Goebeler einen Morgen auf der Entbindungsstation des Warendorfer Josephs-Hospitals organisiert. Kompetent konnte Brigitte Stockmann, die selbst als Schülerin die Schulbank auf der "Bischöflichen" geddrückt hat, alle Einrichtungen und Gegenstände erläutern, die für eine Entbindung gebraucht werden. Auch den Wunsch der Schülter nach dem Besuch eines Kreißsaals konnte sie erfüllen. Dabei wunderten sich die Schüler, dass eine Entbindung nicht nur im Bett, sondern auch im Sitzen oder in einer Gebärwanne möglich ist. Mit Hilfe eines Beckenmodells und einer Puppe konnte die Hebamme den Schülern anschaulich die verschiedenen Phasen einer Geburt verdeutlichen und die vielen Fragen beantworten. So erfuhren die Schüler auch, dass es auf der Wöchnerinnenstation ein so genanntes Familienzimmer gibt, in dem auch die "frisch gebackenen" Väter mit aufgenommen werden.
    Besondere Freude bereitete den Neuntklässlern bei der Besichtigung natürlich das Baby, das im Kinderzimmer der Wöchnerinnenstation zu sehen war.
    "Das war ein lebensnaher Unterricht außerhalb des Schulgebäudes", resümiert Lehrerin Annette Goebeler am Ende des Morgens.

  • 25.08.2008
    Westfälische Nachrichten
    Ein Tag auf der Entbindungsstation

    "Wie lange dauert eine Geburt durchschnittlich? Wann ist ein Kaiserschnitt notwendig? Was geschieht, wenn ein Kind zu früh geboren wird? Wie vielen Babys haben Sie schon auf die Welt geholfen?"
    Solche Fragen stellten die Neuntklässler des naturwissenschaftlichen Kurses der Bischöflichen Realschule der Hebamme Brigitte Stockmann.
    Im Rahmen des Sexualkunde-Unterrichts hatte Kursleiterin Annette Goebeler einen Morgen auf der Entbindungsstation des Warendorfer Josephs-Hospitals organisiert. Kompetent konnte Brigitte Stockmann, die selbst als Schülerin die Schulbank auf der "Bischöflichen" geddrückt hat, alle Einrichtungen und Gegenstände erläutern, die für eine Entbindung gebraucht werden. Auch den Wunsch der Schülter nach dem Besuch eines Kreißsaals konnte sie erfüllen. Dabei wunderten sich die Schüler, dass eine Entbindung nicht nur im Bett, sondern auch im Sitzen oder in einer Gebärwanne möglich ist. Mit Hilfe eines Beckenmodells und einer Puppe konnte die Hebamme den Schülern anschaulich die verschiedenen Phasen einer Geburt verdeutlichen und die vielen Fragen beantworten. So erfuhren die Schüler auch, dass es auf der Wöchnerinnenstation ein so genanntes Familienzimmer gibt, in dem auch die "frisch gebackenen" Väter mit aufgenommen werden.
    Besondere Freude bereitete den Neuntklässlern bei der Besichtigung natürlich das Baby, das im Kinderzimmer der Wöchnerinnenstation zu sehen war.
    "Das war ein lebensnaher Unterricht außerhalb des Schulgebäudes", resümiert Lehrerin Annette Goebeler am Ende des Morgens.

  • 21.08.2008
    Die Glocke
    Maßnahmen gegen plötzlichen Herztod

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in der Bundesrepublik Deutschland etwa 130.000 Menschen hiervon betroffen. Vielen dieser Men-schen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Beson-ders gefährdet sind dabei Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital in Warendorf bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herz-kranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Aber auch an-dere Interessierte können gerne an dem Kurs teilnehmen.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtli-nien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Montag, den 01.09.2008, findet im Josephs-Hospital Warendorf im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese chulungsveranstaltung statt.
    Die Kursdauer beträgt ca. 3 Stunden. Beginn des Kurses ist um 18.00 Uhr.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 15,-- Euro ist am Schulungs-abend zu entrichten.
    Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 09.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 21.08.2008
    Westfälische Nachrichten
    Notfall-Training im Josephs-Hospital

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in der Bundesrepublik Deutschland etwa 130.000 Menschen hiervon betroffen. Vielen dieser Men-schen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Beson-ders gefährdet sind dabei Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital in Warendorf bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herz-kranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Aber auch an-dere Interessierte können gerne an dem Kurs teilnehmen.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtli-nien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Montag, den 01.09.2008, findet im Josephs-Hospital Warendorf im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Schulungsveranstaltung statt.
    Die Kursdauer beträgt ca. 3 Stunden. Beginn des Kurses ist um 18.00 Uhr.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 15,-- Euro ist am Schulungs-abend zu entrichten.
    Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 09.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 20.08.2008
    Die Glocke
    Operation Charme-Offensive: Chefarzt liebt alle Frauen

    Mit der Serenade, mehreren Schießwettbewerben und zwei Live-Konzerten ist das Schützenfest der Bürgerschützen gestern zu Ende gegangen.
    Im Mittelpunkt der Serenade stand traditionell die Damenrede, für die bei dem mit Ärzten durchsetzten Hofstaat des neuen Königs, Zahnarzt Dr. Gerhard Vornhusen, wohl kein passenderer Redner hätte gefunden werden können: der Ärztliche Direktor des Josephs-Hospitals, Professor Dr. Manfred Arndt.
    Souverän und charmant diagnostizierte der Chirurgie-Chefarzt die Welt der holden Weiblichkeit, wobei er den besonderen Fokus auf die Sparten Familie, Krankenhaus, Jagd und Schützenwesen richtete. Dabei kamen ihm seine familiären Erfahrungen als Ehemann und Vater von ausschließlich Töchtern entgegen, wobei er allerdings besonders eine Lanze für Schwiegermütter brach. Mit Blick auf sein Berufsleben monierte er mit schelmischem Gesichtsausdruck die moderne Schwesternkleidung, die sich neutralisierend auf weibliche Ausstrahlung auswirke. Allerdings bekannte der Operateur, sich am liebsten von Frauen assistieren zu lassen: "Ein leichtes Flair von Chanel No. 5 neben mir ist mir angenehmer als das von Buttersäure."
    Auch die Männergesellschaft der Jägerschaft profitiere zunehmend von weiblichem Zugewinnn, und dass dies auch dem Schützenverein gut zu Gesicht stehe, sehe man an der positiven Wirkung musizierender Frauen in der Feuerwehrkapelle Emsdetten. Zusammenfassend bat Arndt die Damen im Saal, ihm einige Übertreibungen in seiner Rede zu verzeihen: "Aber ich hoffe, Sie haben gemerkt, dass ich Sie alle liebe."

  • 15.08.2008
    Westfälische Nachrichten
    Kein Altenheim am Josephs-Hospital

    Vom Tisch ist die Planung eines Altenpflegeheims auf dem Gelände des Josephs-Hospitals in Warendorf. Das bestätigte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller gestern auf WN-Anfrage.
    Vor zwei Monaten steckte das Projekt noch "in der Pipeline" (die WN berichteten). Es soll sogar schon erste Pläne für den Bau eine Altenpflegeheims auf dem ehemaligen Gelände des Schwesternwohnheims, das bereits vor ein paar Wochen abgerissen worden ist, gegeben haben. Doch Kuratorium und Vorstand des Krankenhauses, so Biller, hätten es sich zwischenzeitlich anders überlegt. Begründung: "Der Bau eines Altenpflegeheims gehört nicht zu unseren Kernaufgaben." Ein Bedarf werde in der Region nicht gesehen. Und damit würde sich das Projekt auch wirtschaftlich nicht rechnen.

  • 04.07.2008
    Die Glocke
    Murad gesund zur Familie in den Jemen zurück

    "Er ist anders als alle anderen bisher", sagt Dr. Rolf Doht und schaut ins spitzbübisch lächelnde Gesicht von Murad. Der Junge aus dem Jemen weilt seit nunmehr acht Monaten im Warendorfer Josephs-Hospital, wurde dreimal operiert, fliegt am Samstag von Düsseldorf zurück in seine Heimat.
    Dort warten Vater, Mutter und zehn Geschwister auf den nach eigener Aussage zehn Jahre alten Murad Ali Mohammed Abdullah. "Er ist aber höchstens acht Jahre alt", weiß Dr. Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. "In seiner Heimat nehmen sie es da nicht so genau", sagt er aus Erfahrung. Immerhin ist Murad bereits das 30. Kind in den vergangenen 15 Jahren, das, vermittelt durch das Hammer Forum, in Warendorf behandelt wurde.
    Der junge Jemeniter spricht allerdings bis heute kein Deutsch. "Er kann zwar bis 100 zählen und versteht alles, er weigert sich aber beharrlich auch Deutsch zu sprechen", sagt Doht. Trotzdem haben er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Achtjährigen mindestens genau so in ihr Herz geschlossen, wie die anderen nun gesunden Kinder. "Es läuft hier so mit und wird von meinen Mitarbeitern getragen. Ohne die Hilfe aller wäre das gar nicht möglich", weiß Doht.
    Als Murad Anfang November vergangenen Jahres nach Warendorf kam, war sein linkes Bein entzündet. "Hätten wir nichts getan, wäre es nicht zu retten gewesen", so Doht. Die Verletzung, von der man bis heute nicht wisse, woher sie rühre, sei im Jemen nicht fachgerecht versorgt worden. Die entzündeten Knochen mussten intensiv behandelt und ersetzt werden.
    Dazu wurde das Wadenbein der rechten Seite und ein Teil des Beckens in das linke Bein verpflanzt. "Dort, wo wir es weggenommen haben, wächst es rasend schnell nach, und Murad wird wieder völlig beschwerdefrei laufen können", sagt der Arzt. "Eben so, als sei nichts gewesen."
    Deutliche Narben werden allerdings für immer von den Operationen zeugen. Mittlerweile kann Murad wieder Fußballspielen und tollen - auch wenn er ab und zu noch zu den Gehhilfen greift.

  • 04.07.2008
    Westfälische Nachrichten
    Behandlung hat sich gelohnt

    Nur selten musste sich der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Josephs-Hospital bisher so intensiv mit der Wiederherstellung eines Patienten befassen, wie das bei Murad Ali Mohammed Abdullah der Fall war. "Aber", erklärt Dr. Rolf Doht, "die Behandlung über mehrere Jahre hat sich gelohnt."

  • 04.07.2008
    Westfälische Nachrichten
    Geheilt zurück in den Jemen

    Nur selten musste sich der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Josephs-Hospital bisher so intensiv mit der Wiederherstellung eines Patienten befassen, wie das bei Murad Ali Mohammed Abdullah der Fall war. "Aber", erklärt Dr. Rolf Doht, "die dreimalige Behandlung über mehrere Jahre hat sich wirklich gelohnt." Der zehnjährige Patient aus dem Jemen wird jetzt geheilt in seine Heimat zurückkehren.
    Murad Ali kam mit Hilfe des Vereins "Hammer Forum", der humanitäre und medizinische Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten leistet, in das Josephs-Hospital nach Warendorf. 30 Kindern konnte so innerhalb von 15 Jahren geholfen werden.
    Nach zwei Vorbehandlungen im Josephs-Hospital kam Murad nun im November 2007 wohl zum letzten Mal für ein halbes Jahr in die ihm schon vertraute Station. Das gesamte Team hat den aufgeweckten Jungen lieb gewonnen und sich auch privat um ihn gekümmert. Es sei bemerkenswert, so Doht, dass der pfiffige Kleine zwar nicht deutsch spreche, aber doch zum Großteil verstehe. Er sei ein lieber und guter Kumpel.
    Sehr hilfreich für die Behandlung sei gewesen, dass eine der Schwestern auf der Station arabisch spreche. Murads Behandlung dauerte sehr lange, weil nach einer Zerstörung seines linken Wadenbeins durch eine Knochenentzündung nur eine Transplantation der Wade aus dem rechten Bein (dort wächst ein neues nach) eine Heilung versprach. Zudem wurden eine Metallplatte implantiert und Teile des Beckenknochens verpflanzt.
    Sechs Wochen nach diesen schwierigen Operationen kann sich Murad mit seinen beiden Krücken, die er nur noch aus Sicherheitsgründen benutzt, schon wieder treppauf und treppab bewegen. Sogar Fußball, seinen Lieblingssport, hat er mit den ärztlichen Begleitern schon gespielt.
    Murad freut sich auf seine Entlassung aus dem Krankenhaus und den Flug in die Heimat. Dann ist er endlich wieder bei seinen Eltern und den zehn Geschwistern, denen er stolz seine (von Narben einmal abgesehen) gesunden Beine zeigen kann.
    Ein deutsches Wort konnte Dr. Doht seinem jungen Patienten zum Abschied allerdings doch noch entlocken. Auf die Frage, ob er sich auf seine Heimat freue, kam ein deutliches: "Ja".

  • 01.07.2008
    Die Glocke
    Bestnoten für die Klinikhygiene

    Der Kandidat hat 39 von 39 möglichen Punkten: Das Josephs-Hospital gehört zur Spitzengruppe unter 31 Krankenhäusern in der deutsch-niederländischen "Euregio", die an einem bundesweit vorbildlichen Modellprojekt zur Krankenhaus-Hygiene teilgenommen haben.
    Mit der Verleihung eines Qualitätssiegels wird es dokumentiert: Wer hier behandelt wird, kann sicher sein, dass optimale Standards zur Erkennung und Bekämpfung von Keimen angwandt werden Vor allem geht es um die gefährlichen MRSA-Keime, die eine Resistenz gegen Antibiotika entwickelt haben und so eine Therapie torpedieren können. Diese Keime werden von Patienten zumeist bereits mit ins Krankenhaus gebracht, und so gilt es, die Gefahr bei der Eingangsuntersuchung zu erkennen, durch Isolierung eine Übertragung auf andere zu verhindern und die Keime durch gezielte Behandlung abzutöten, erläutert Ärztlicher Direktor Professor Dr. Manfred Arndt. Seit dem Beginn der systematischen Kontrolle und Behandlung vor knapp zwei Jahren sei die Zahl der MRSA-Fälle halbiert worden - statistisch auf einen Fall pro 100 Patienten, sagt Michael Peeters, Fachkrankenpfleger für Krankenhaushygiene.
    Dass am Josephs-Hospital die hoch gesteckten Qualitätsziele des Euregio-Projekts mit Bravour erfüllt wurden, sei konsequenter Teamarbeit innerhalb des Hauses, aber auch der guten Kooperation mit dem Warendorfer Ärztenetz zu verdanken. Denn die Bekämpfung der Pandemie sei langwierig und könne nur im Zusammenspiel aller - Kliniken, Pflegeheime, Labor, Gesundheitsämter und niedergelassene Ärzte - erfolgreich sein, so Prof. Arndt.

  • 01.07.2008
    Westfälische Nachrichten
    Keimen den Kampf angesagt

    Keime sind gemeine kleine Dinger: Man sieht sie nicht - und dennoch sind sie massenweise da. Das ist nicht ganz ungefährlich. Denn einige Keime sind ganz besonders geschickt und entwickeln Resistenzen (Abwehrkräfte) gegen Antibiotika. Denen hat das Josephs-Hospital mit messbarem Erfolg den Kampf angesagt.

  • 01.07.2008
    Westfälische Nachrichten
    Im Kampf gegen Keime

    Keime sind gemeine kleine Dinger: Man sieht sie nicht - und dennoch sind sie massenweise da. Der Mensch ist, um es salopp zu sagen, ein keimverseuchtes Mutterschiff.
    Das ist nicht ganz ungefährlich. Denn einige Keime sind ganz besonders geschickt und entwickeln Resistenzen (Abwehrkräfte) gegen Antibiotika, mit denen man den kleinen Dingern sonst in der Regel den Garaus macht.
    Seit nun gut zweieinhalb Jahren kämpft das Warendorfer Josephs-Hospital im Verbund mit 41 Krankenhäusern des Münterlandes gegen diese resistenten Krankenhauskeime, die immer wieder von Patienten mitgebracht werden. Hauptfeind ist der methicillin-resistente Staphylococcus aureus. Abgekürzt: MRSA.
    Nach dem Beispiel niederländischer Krankenhäuser, die durch eine konsequente Verfolgung und Zerstörung dieser Keime eine deutlich niedrigere MRSA-Rate als Deutschland haben, wird nun auch im Münsterland gearbeitet. Und zwar mit durchschlagendem Erfolg. In Warendorf konnte die Anzahl der verkeimten Patienten innerhalb von eineinhalb Jahren halbiert werden.
    Der Aufwand dafür war groß, wie der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Manfred Arndt und Chefhygieniker Michael Peeters gestern erläuterten. Gestartet wurde das Programm mit tausenden von Abstrichen. Im zweiten Schritt wurde ermittelt, welche Bedingungen und Fakten für das Vorhandensein von Keimen ursächlich waren. Dann müssen "befallene" Patienten von anderen fern gehalten und der Keim bekämpft werden.
    Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, die nach dem Klinikaufenthalt die endgültige Ausrottung ambulant in der Praxis zu Ende führen.
    Für die Keimbekämpfung sind im Rahmen eines Euregio-Projektes zum Teil sehr aufwändige Qualitätsziele formuliert worden.
    Das Josephs-Hospital bekam jetzt das Qualitäts-Siegel für die erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele. Und zwar als Klassenbester mit der vollen Punktzahl.
    Der hohe personelle und finanzielle Aufwand für die Keimbekämpfung mache großen Sinn, so Prof. Arndt: "Auf Dauer rechnet es sich, weil die Zahl der Infektionen konsequent gesenkt wird. Das ist eine Investition in die Zukunft."
    Und das Siegel spreche eine klare Sprache. Peeters: "Es belegt: In unserem Krankenhaus wird besonders gut aufgepasst."

  • 14.06.2008
    Westfälische Nachrichten
    Altenpflegeheim geplant

    Ein neues Projekt hat das Kuratorium des Josephs-Hospitals in der Pipeline. Dort, wo das Schwesternwohnheim stand, soll ein Altenpflegeheim gebaut werden. Das bestätigte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller auf Anfrage unserer Zeitung.
    Biller sagte zwar, dass es entsprechende Pläne gebe, eine endgültige Entscheidung müsse das Kuratorium jedoch noch treffen. Denn: "Das Bauvorhaben liegt in der Zuständigkeit der Stiftung."
    Die Idee, ein Altenpflegeheim auf dem Gelände des Warendorfer Krankenhauses zu bauen, ist nicht neu. Biller begrüßt das Vorhaben. Nach Informationen unserer Zeitung soll es bereits erste Pläne eines auswärtigen Architekten geben.
    Das wiederum hat Planer aus der Warendorfer Architektenschaft auf den Plan gerufen. "Wieder einmal findet kein Wettbewerb statt", heißt es hinter vorgehaltener Hand. Zur Erinnerung: beim Bau des Ärztehauses waren die heimischen Architekten nicht zum Zuge gekommen.
    Biller wollte sich dazu nicht äußern. Ob überhaupt, in welcher Form und mit welchem Architekten das Altenpflegeheim gebaut werde, so Biller, sei Chefsache des Kuratoriums. In dem Gremium sitzt übrigen ein heimischer Architekt.

  • 13.06.2008
    Westfälische Nachrichten
    Das frühe Aus der Holzhammernarkose

    An einer besonderen Premiere war jüngst Dr. Alexander Reich, Chefarzt der Anästhesieabteilung des Josephs-Hospitals Warendorf, aktiv beteiligt. Im Rahmen des Deutschen Anästhesiekongresses in Nürnberg fand in diesem Jahr zum ersten Mal ein "Bürgerforum" statt: Ziel der Veranstalter war es, interessierten Bürgern über das mit Ängsten und Vorurteilen behaftete Thema Anästhesie (Narkose) zu informieren.
    Gemeinsam mit zwei Kollegen stellte sich Reich im historischen Rathaussaal der Stadt den Fragen der Bevölkerung. So lautete eine gleich zu Beginn der Veranstaltung gestellte Frage, ob heutzutage eine Narkose immer noch gefährlich sei. Die Experten waren sich einig, dass der medizinische Fortschritt gerade im Bereich der Anästhesie zu einer Erhöhung der Sicherheit geführt hat. Die Methode der "Holzhammernarkose", wie sie im Mittelalter tatsächlich durchgeführt wurde, war zum Glück nur für einen kurzen Zeitraum Mittel der Wahl. Heute werden Narkosen schonend, sicher und mit hohen medizinischen Standards durchgeführt.
    Die Expertenrunde versicherte abschließend, dass auch in Zeiten knapper Kassen alles getan wird, um die Sicherheit bei Narkosen auf einem hohen Stand zu halten.

  • 13.06.2008
    Westfälische Nachrichten
    Hier werden Füße repariert

    Wie kleine Äffchen hangelten sich die baldigen Schulkinder des St. Rafael Kindergartens an das Fenster des Neugeborenenzimmers im Josephs-Hospital in Warendorf. Denn gestern stand eine Führung an. Dazu reiste die 22-köpfige Rasselbande zusammen mit ihren Betreuerinnen Susanne Wittkamp und Irene Füchtenhans unter dem Thema "Krank sein. Gesund werden." mit dem Bus an. Zusätzliche Unterstützung erhielten sie von Kerstin Frense, Mutter von einem der Kinder.
    Nach einem wohlverdienten Frühstück im Garten des Krankenhauses brach die Gruppe dann endlich zur Besichtigung auf. "Wir wollen den Kindern damit zeigen, dass Krankenhäuser nichts Schlimmes sind, sondern Orte, an denen jedem geholfen wird", erklärte Susanne Wittkamp.
    Doch was es genau in der Besichtigung zu sehen gab, das blieb bis zuletzt ein Geheimnis. "Wir erwarten Orte, die Besucher für gewöhnlich nicht betreten dürfen", so Füchtenhans. Und die Führung wurde ihren Erwartungen tatsächlich gerecht.
    In zwei Gruppen aufgeteilt führten die Pflegedienstleitenden Genoveva Schulte und Wilfried Tollkötter die angehenden Erstklässler durch die heiligen Hallen ihres Gemäuers und erklärten unter anderem, wozu man in der Physiotherapie eine so genannte "kleine Mukkibude" braucht. "Wenn wir einen Patienten haben, der ein gebrochenes Bein hatte, dann bauen wir hier mit ihm seine Muskulatur wieder auf, damit er wieder gehen kann", erklärte Wilfried Tollkötter.
    Nach der Besichtigung des Fangoraums und den dazugehörenden Behandlungsräumen folgte die Podologie. Doch was soll das sein? "Hier werden Füße repariert", stellte eines der Kinder beim Umschauen fest und zur Belohnung des Scharfsinns gab es Weingummis für alle.
    Als nächste Attraktion im Bereich der Physiotherapie folgte das Schwimmbad. "Hier schwimmen die Babys und ältere Leute, denen wir eine neue Hüfte eingesetzt haben", so Tollkötter. Dies diene dazu, die Belastung beim Auftreten zu verringern.
    Anschließend hieß es: Ab in den Keller zur Bettenzentrale und Elektrowerkstatt, was den Jungen unter den Zwergen doch sehr imponierte. Doch auch die gynäkologische Ambulanz erschien nicht ganz uninteressant. "Hier kommen die Babys zur Welt, die dann die Hebamme empfängt und mit dem Arzt abnabelt", erläuterte Tollkötter in einem der Kreißsäle und zeigte den Kindern im Anschluss den Platz der Erstvorsorge, die Waage und das Messband für die Neugeborenen. Und von den kleinen Babys selbst waren die Kinder gar nicht mehr wegzukriegen. "Das ist so spannend", sagten die Kleinen ganz gebannt.
    Zum Abschluss der Erkundungstour fehlte dann nur noch die Röntgenabteilung, wo die Kleinen dann mit ihrem Fachwissen rausrückten und nebenbei entdeckten, wo Lunge und Herz sitzen. Dazu gab es noch ein dickes Lob von den Pflegedienstleitern: "Die Kinder verhalten sich wirklich vorbildlich. Das gibt es nicht oft."
    "Nächste Woche fahren wir zum Abschluss nach Münster. Doch was wir da machen, bleibt vorerst auch ein Geheimnis", meinte Irene Füchtenhans augenzwinkernd.

  • 12.06.2008
    Die Glocke

    Dr. Alexander Reich, Chefarzt der Anästhesieabteilung des Josephs-Hospitals Warendorf, war an einer besonderen Premiere beteiligt. Im Rahmen des Deutschen Ansäthesiekongresses in Nürnberg fand ein "Bürgerforum" statt, das rund um das Thema Anästhesie aufklären sollte. Reich und Kollegen erläuterten, dass Narkosen heute schonend, sicher und mit hohen medizinischen Standards durchgeführt werden. In der Ausbildung der Narkoseärzte nehme Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Anästhesisten erfüllten heute über die reine Narkose hinaus vielfältige Aufgaben rund um die Operation.
    Die Expertenrunde konnte nach einer erfreulich intensiven Diskussion die zahlreichen Anwesenden mit der Botschaft entlassen, dass auch in Zeiten knapper Kassen im Gesundheitswesen alles getan werde, um die Sicherheit von Patienten bei Narkosen auf hohem Stand zu halten.

  • 05.06.2008
    Die Glocke
    Zügige Evakuierung ganz ohne Blaulicht und Martinshorn

    Eine gemeinsame Übung haben jetzt Feuerwehr, DRK und Josephs-Hospital absolviert. Dank guter Zusammenarbeit konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
    Der Initiator und Leiter der Übung, Anästhesist Dr. Ernst Hohenberger, hatte es mit seinem Übungsszenario den Helfern nicht leicht gemacht: Durch ein Feuer kam es in den Abendstunden am vergangenen Montag zur Verrauchung eines Teils der Station 3 im Josephs-Hospital, war die Vorgabe Hohenbergers - natürlich nur als Übung für den Ernstfall.
    Gleich 10 teilweise bettlägerige Patienten (die durch den Mimtrupp des Deutschen Roten Kreuzes aus Warendorf dargestellt wurden) mussten über das Treppenhaus von der Feuerwehr evakuiert und von Helfern des DRK zu einer provisorisch eingerichteten Versorgungsstation an der Sportschule der Bundeswehr gebracht werden.
    Neben der Brandbekämpfung und der Evakurierung stand bei der diesjährigen Übung auch die Kommunikation der Helfer untereinander im Fokus der Verantwortlichen. Kleinere Probleme ließen sich hier dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten schnell lösen, so dass die Einsatzleitung erfreulich schnell nach der Alarmierung den Funkspruch "Feuer gelöscht, alle Personen evakuiert" weitergeben konnte.
    Bei Erbseneintopf und Apfelschorle zogen am späten Abend alle Beteiligten das einhellige Resümee: "Erfolgreiche und realistische Übung".
    Feuerwehr-Einsatzleiter Burkhard Tovar, der leitende Notarzt Markus Eichler und Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, bedankten sich bei den zahlreichen, zum größten Teil ehrenamtlich tätigen Helfern für ihr Engagement und die Unterstützung. "Mit solchen Übungen helfen Sie uns maßgeblich, die Sicherheitstandards für unsere Patientinnen und Patienten zu überprüfen und möglichst noch weiter zu verfeinern", so Biller.
    Enttäuscht zeigte sich am Rande des Geschehens ein kleiner Zuschauer, der bei all den Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen das für ihn wohl Spannendste vermisste: "Wieso kommen die denn alle ohne Blaulicht und Martinshorn?".

  • 04.06.2008
    Westfälische Nachrichten
    Wieso kommen die ohne Blaulicht?

    Der Initiator und Leiter der Übung, Anästhesist Dr. Ernst Hohenberger, hatte es mit seinem Übungsszenario den Helfern nicht leicht gemacht: Durch ein Feuer kam es in den Abendstunden am vergangenen Montag zur Verrauchung eines Teils der Station 3 im Josephs-Hospital, war die Vorgabe Hohenbergers - natürlich nur als Übung für den Ernstfall.
    Gleich 10 teilweise bettlägerige Patienten (die durch den Mimtrupp des Deutschen Roten Kreuzes aus Warendorf dargestellt wurden) mussten über das Treppenhaus von der Feuerwehr evakuiert und von Helfern des DRK zu einer provisorisch eingerichteten Versorgungsstation an der Sportschule der Bundeswehr gebracht werden.
    Neben der Brandbekämpfung und der Evakurierung stand bei der diesjährigen Übung auch die Kommunikation der Helfer untereinander im Fokus der Verantwortlichen. Kleinere Probleme ließen sich hier dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten schnell lösen, so dass die Einsatzleitung erfreulich schnell nach der Alarmierung den Funkspruch "Feuer gelöscht, alle Personen evakuiert" weitergeben konnte.
    Bei Erbseneintopf und Apfelschorle zogen am späten Abend alle Beteiligten das einhellige Resümee: "Erfolgreiche und realistische Übung".
    Feuerwehr-Einsatzleiter Burkhard Tovar, der leitende Notarzt Markus Eichler und Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, bedankten sich bei den zahlreichen, zum größten Teil ehrenamtlich tätigen Helfern für ihr Engagement und die Unterstützung. "Mit solchen Übungen helfen Sie uns maßgeblich, die Sicherheitstandards für unsere Patientinnen und Patienten zu überprüfen und möglichst noch weiter zu verfeinern", so Biller.
    Enttäuscht zeigte sich am Rande des Geschehens ein kleiner Zuschauer, der bei all den Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen das für ihn wohl Spannendste vermisste: "Wieso kommen die denn alle ohne Blaulicht und Martinshorn?".

  • 09.05.2008
    Die Glocke
    Notfalltraining für Herzkranke

    Das Josephs-Hospital bietet ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Auch andere Interessierte können aber an dem Kursus teilnehmen, der am Montag, 26. Mai, ab 18 Uhr im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie des Krankenhauses stattfindet. Nach einem theoretischen Teil sollen an Trainingspuppen Basismaßnahmen eingeübt werden. Eine Gebühr von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen werden werktags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/202233 entgegengenommen.

  • 09.05.2008
    Westfälische Nachrichten
    Wennd as Herz aussetzt: Training für den Notfall

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb von Kliniken.
    Jährlich sind in der Bundesrepublik Deutschland etwa 130 000 Menschen betroffen. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Besonders gefährdet sind dabei Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital Warendorf bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist, aber natürlich auch für andere Interessierte offen ist.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Diese Schulungsveranstaltung findet am Montag, 26. Mai, um 18 Uhr im Josephs-Hospital Warendorf im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie statt. Die Kursdauer beträgt etwa drei Stunden.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/202233 im Sekretariat des Josephs-Hospitals entgegengenommen.

  • 01.05.2008
    Westfälische Nachrichten
    Optimale Behandlung

    Das Josephs-Hospital baut einen bisher schon starken Leistungsschwerpunkt des Hauses weiter aus und wird zum offiziell anerkannten Darmzentrum. Als einziges zertifiziertes Krankenhaus im Ostmünsterland genießt das Haus damit eine gewisse Ausnahmestellung.
    Im Josephs-Hospital wird die Diagnostik und Behandlung von Darmerkrankungen, vor allem des Darmkrebses, gebündelt. Das Krankenhaus koordiniert alle Ebenen der medizinischen Versorgung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die niedergelassenen Haus- und Fachärzte. Sie sind zuständig für die Vorsorgeuntersuchungen und die Früherkennung. Stellt der Hausarzt den Bedarf fest, überweist er seinen Patienten an den Internisten, der zunächst eine Darmspiegelung durchführt, um die Lage abzuklären.
    Bei einer entsprechenden Diagnose führt der nächste Schritt dann in die internistische Abteilung des Josephs-Hospitals von Prof. Dr. Eckhard Stüber. Dort wird der Befund weiter abgeklärt. Gewebeproben werden vom pathologischen Institut der Universität Münster untersucht.
    Ein wesentlicher Bestandteil des Darmzentrum-Konzeptes ist die wöchentliche Tumorkonferenz, bei der jeder Einzelfall von verschiedenen medizinischen Disziplinen begutachtet wird. Beteiligt sind daran neben Internist und Chirurg auch Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und das Institut für Humangenetik. Gemeinsam entscheiden sie, welche Behandlung für den erkrankten Patienten die richtige ist.
    Für die Nachbehandlung schließt sich der Kreis der Behandlung wieder bei den Haus- und Fachärzten. Chemotherapien können in der Nachfolge am Josephs-Hospital ambulant durchgeführt werden. Zum Betreuungsangebot gehört auch die psychotherapeutische Begleitung der Krebspatienten.
    Die besondere Qualität des Darmzentrums wird zum einen bestimmt durch den konsequent interdisziplinären Ansatz. Zum zweiten wird die Behandlungsqualität durch regelmäßige Überprüfung der Standards von außen sicher gestellt. Der Prozess der Zertifizierung soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
    Mit diesem Schritt sieht sich das Josephs-Hospital als Vorreiter im Münsterland. Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller: "Wir wollen für unsere Patienten die bestmögliche Versorgung sichern. Das Ziel heißt: Wer hier behandelt wird, wird optimal behandelt."

  • 01.05.2008
    Westfälische Nachrichten
    Josephs-Hospital wird Darmzentrum

    Das Josephs-Hospital in Warendorf baut einen Leistungsschwerpunkt aus und wird Darmzentrum. Als einziges zertifiziertes Krankenhaus im Ostmünsterland genießt das Haus damit eine gewisse Ausnahmestellung. Im Josephs-Hospital wird die Diagnostik und Behandlung von Darmerkrankungen, vor allem des Darmkrebses, gebündelt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die niedergelassenen Haus- und Fachärzte. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die wöchentliche Tumorkonferenz, bei der jeder Fall von verschiedenen medizinischen Disziplinen begutachtet wird.

  • 01.05.2008
    WN
    Josephs-Hospital wird Darmzentrum

    Das Josephs-Hospital baut einen Leistungsschwerpunkt weiter aus und wird zum Darmzentrum. Als einziges zertifiziertes Krankenhaus im Ostmünsterland genießt es damit eine gewisse Ausnahmestellung. Im Josephs-Hospital wird die Diagnostik und Behandlung von Darmerkrankungen, vor allem des Darmkrebses, gebündelt.

  • 01.05.2008
    Die Glocke
    Zusammenarbeit der Mediziner hilft den Patienten

    Das Josephs-Hospital will zertifiziertes Darmzentrum werden. "Schon jetzt erfüllen wir die Anforderungen, in einigen Bereichen übertreffen wir sie sogar", sagte Krankenhausvorstand Dr. Martin Biller gestern in einem Pressegespräch.
    Die Zahl der Darmkrebserkrankungen wird Medizinern zufolge in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Bei der Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten von Darmtumoren hat sich herausgestellt, dass eine Zusammenarbeit von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen besonders großen Erfolg für eine optimale Versorgung verspricht. Konkret heißt das: Der Hausarzt arbeitet eng mit dem Facharzt zusammen, der den Patienten schließlich an ein Krankenhaus weiterleitet. Soweit ist das zwar oft gängige Praxis, in einem Darmzentrum spielen aber weitere Faktoren eine wichtige Rolle.
    Am Josephs-Hospital wurde zum Beispiel die so genannte "Tumor-Konferenz" eingeführt. Sehr eng arbeitet das Krankenhaus mit dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte zusammen, tauschen sich klinische Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen aus. An der Tumorkonferenz in Warendorf nehmen Professor Dr. Arndt (Allgemein- und Gefäßchirurgie), Professor Dr. Stüber (Innere Medizin), die Institute für Pathologie, Strahlentherapie und Humangenetik der Wilhelms-Universität Münster, die hämatologisch-onkologische Gemeinschaftspraxis Dr. Lerchenmüller und Kollegen sowie die Radiologische Praxis Balhorn und Kollegen teil. In besonderen Fällen kommen aber auch Haus- und Fachärzte dazu. Die Tumorkonferenz ist ein Baustein für Darmzentren, von denen es in Deutschland bisher erst 40 Stück gibt.
    Zertifiziert wird nach internationalen Richtlinien, in Deutschland überwacht die Deutsche Krebsgesellschaft die Einhaltung der strengen Normen. "Ein Darmzentrum braucht bestimmte Strukturen, mindestens zwei spezielle Chirurgen, so genannte Viszeralchirurgen, einen Gastroenterologen sowie Psychotherapeuten", erläutert Arndt. Außerdem müssten pro Jahr mindestens 50 Krebspatienten operativ in dem Krankenhaus behandelt werden.

  • 28.04.2008
    Westfälische Nachrichten
    "Grüne Damen" bilden sich fort

    Der finanziellen Unterstützung des Freundeskreises des Josephs-Hospitals mit seinem Vorsitzenden Johannes Schulte ist es zu verdanken, dass auch in diesem Jahr die Fortbildung der "Grünen Damen" der Ökumenischen Krankenhaushilfe stattfinden konnte. Seit nunmehr 16 Jahren sind die "Grünen Damen" in enger Zusammenarbeit mit den Pflegenden mindestens einmal in der Woche auf den Stationen des Krankenhauses unterwegs, um Patienten Rat und Hilfestellung zu geben oder auch nur einfach zuzuhören. Ein Schwerpunkt der aktuellen Fortbildung in Stapelage im Kreis Lippe lag in der Kommunikation und ihren vielfältigen Formen. Unter der Leitung von Marlies Meyer lernten die ausnahmslos ehrenamtlich tätigen Frauen unter anderem, dass auch ein schweigendes Mitfühlen ein angemessenes Kommunikationsmittel sein kann. Persönliche Erfahrungen und Konsequenzen aus der manchmal schwierigen und belastenden Arbeit wurden ebenso aufgearbeitet wie die wichtigen Rückmeldungen der Stationsleitungen und das Themenfeld Nähe und Distanz. Nach intensiver Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

  • 22.04.2008
    Westfälische Nachrichten
    Hospital zahlt für die Straße

    Im September des vergangenen Jahres hatte der Betriebsrat des Josephs-Hospitals in einem Schreiben an die Stadt den Antrag gestellt, die Kosten für die Anbindung des Hospitals an die Stadtstraße Nord zu übernehmen. Es handelt sich dabei um einen Anteil von rund 60 000 Euro. Begründet worden war der Wunsch unter anderem mit dem Argument, dass die neue Straße für Krankenhaus und Patienten keine Verbesserungen bringe.
    Dieses Anliegen ist jetzt im Bauausschuss einstimmig abgelehnt worden. Unter anderem auch deshalb, weil die Stadt in der neuen und kürzeren Anbindung ohne Durchfahrt einer Tempo-30-Zone sehr wohl eine Verbesserung der Patientenversorgung sieht. Zudem verweist die Stadtverwaltung darauf, dass sie bereits die Kosten für die Bauleitplanung der neuen Straße trage. Die Stadt könne auch grundsätzlich nicht zulasten der Allgemeinheit private Straßen bauen.
    Sie habe, so die Verwaltung, sichergestellt, dass das Krankenhaus von den Kosten für den Straßenabschnitt jenseits der Krankenhausfläche freigestellt werde und außerdem eine planrechtlich begünstigende, weil erschließungsbeitragsfreie Situation für das Josephs-Hospital geschaffen.

  • 19.04.2008
    Die Glocke
    Krankenhaus-Zufahrt noch 2008?

    Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte der Betriebsrat des Josephs-Hospitals beantragt, dass die Stadt die Kosten für die Anbindung des Krankenhauses an die Stadtstraße Nord übernehmen solle. Donnerstagabend nun hat der Bauausschuss einstimmig beschlossen, den Antrag abzulehnen.
    Die Baukosten werden von der Stadt auf 60 000 Euro geschätzt. Da es aus Sicht der Verwaltung abzusehen war, dass der Antrag abgelehnt werden würde, hatte man sich im Vorfeld mit dem Krankenhaus-Kuratorium um eine Lösung bemüht. Das Hospital hatte daraufhin zugesagt, die Anbindung selbst zu finanzieren, soweit sie auf dem eigenen Grundstück erfolge. "Wenn die Stadt den Kreisel fertigstellt, wird das gleich mitgemacht", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Biller gestern auf "Glocke"-Anfrage. Er gehe davon aus, dass das noch in diesem Jahr der Fall sein werde. Nähere Einzelheiten werde er demnächst erfahren.

  • 17.04.2008
    Westfälische Nachrichten
    Laser lässt die Krampfadern verschwinden

    "Wir machen aus unseren Patienten keine Models, aber wir können ihnen ein Stück Selbstbewusstsein zurückgeben." Dr. Leonid Bograd, Oberarzt in der Chirurgie des Josephs-Hospitals und Spezialist für Ästhetische Chirurgie, berichtete in der aktuellen Folge der "Abendvisite" über das breite Spektrum seines Fachs: Krampfadern und Besenreiser, Orangenhaut, Reiterhose und Faltenglättung, Fettabsaugung oder Brustkorrekturen. Ein weites Feld auf dem sich in den letzten Jahren viel getan hat. Vieles ist machbar. Aber nicht immer seien operative Eingriffe verantwortbar und sinnvoll. "Wenn Patienten mit Wünschen kommen, die ich nicht befürworten kann, dann mache ich das nicht", macht der Arzt klar.
    Sinnvoll sind Krampfader-Operationen - auch die gehören in diesen Bereich. Neue Methoden machen die Eingriffe deutlich einfacher und angenehmer. Bograd stellte die Operation mittels Laser vor, die vor allem für große Venen geeignet ist. Eine Alternative zum meist eingesetzten Venen-Stripping, bei dem die Vene abgetrennt und herausgezogen wird. Der Vorteil des Lasers: "Man kommt sehr schnell wieder auf die Beine und hat keine Beschwerden." Die Kassen zahlen meist aber nur die herkömmliche OP-Methode.
    Thema Besenreiser: Vor allem Frauen leiden unter dieser Bindegewebsschwäche, die ein Vorzeichen von Krampfadern ist. Bograd: "Besenreiser sind leicht und einfach zu behandeln." Selbst wenn sie keine Beschwerden machen, stören sie doch unter kosmetischen Gesichtspuntken. Sie können verödet werden und sind dann nach kurzer Zeit verschwunden.
    Die am häfugsten in Deutschland angewandte ästhetische OP ist die Fettabsaugung. Mit einigen Vorher/Nachher-Fotos konnte Bograd eindrucksvoll belegen, welche Wirkung die Methode erzielen kann. Hüfte, Gesäß, Taille, Bauch und Oberschenkel können bei Bedarf - meist bei örtlicher Betäubung - behandelt werden. Dabei werden Fettzellen entfernt, die dann auch nicht mehr nachwachsen. Für Frauen, die unter der so genannten "Reiterhose" leiden, praktisch die einzige Lösung. "Mit Diäten kann man dem Problem nicht beikommen", sagt Bograd.
    Genauso deutlich sagt der Chirurg aber auch, dass die Fettabsaugung keine Methode zum Abnehmen sei: "Wer zu dick ist, muss erst einmal ganz normal sein Gewicht reduzieren."
    Zum Leistungsspektrum des Josephs-Hospitals gehören auch die Bauchdeckenstraffung (zum Beispiel nach extremer Gewichtsabnahme) und die Korrektur der weiblichen Brust (zu groß, zu klein, asymmetrisch). So leiden Frauen mit großen Brüsten oft unter Rückenschmerzen, die durch eine Operation gelindert oder behoben werden können.
    Auch über Implantate wurde bei der "Abendvisite", die gemeinsam mit den Westfälischen Nachrichten und dem Krankenhaus angeboten wird, gesprochen.
    Bei allen Möglichkeiten der Ästhetischen Chirurgie gilt: Vor jedem Eingriff ist eine umfassende und ausführliche Beratung wichtig. Und die ist auch auf Krankenschein und mit einer Überweisung des Hausarztes möglich.

  • 15.04.2008
    Westfälische Nachrichten
    Weg mit den Falten und Besenreisern

    Es geht zwar auch um gutes Aussehen, aber wenn Dr. Leonid Bograd über ästhetische Chirurgie spricht, dann darf man das nicht verwechseln mit Schönheitsoperationen à la Hollywood: "Hier geht es um milde Korrekturen", sagt der Chirurg.
    Die Ästhetische Chirurgie - von der Krampfaderoperation bis zur Fettabsaugung - ist das Thema der nächsten "Abendvisite", die das Warendorfer Josephs-Hospital mit den "Westfälischen Nachrichten" anbietet. Termin ist der heutige Dienstag, 15. April. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses.
    Es wird vor Ort ein Eintritt von einem Euro erhoben, der komplett und ohne Abzüge an den Förderverein des Josephs-Hospitals geht.
    Mit dieser Veranstaltung geht die "Abendvisite" erst einmal in die Sommerpause. Die Reihe wird im Herbst fortgesetzt.
    Bograd, Oberarzt in der Chirurgie, wird heute Abend die breite Palette der Möglichkeiten vorstellen, die im Rahmen der Ästhetischen Chirurgie zur Verfügung stehen. Zum Beispiel kosmetische Eingriffe, um nach Krampfader-Operationen keine Narben zu hinterlassen. Oder die Behandlung von Besenreisern. Zu diesem Katalog gehören aber auch Themen wie Faltenbehandlung, Brustveränderung oder Fettabsaugung.
    In erster Linie geht es bei diesen Operationen um Lebensqualität: Wer oft zum Schwimmen geht und sich dabei - wegen der Besenreiser an den Beinen - unwohl fühlt, findet hier Hilfe. "Man kann viel tun, um sich etwas länger ein jugendliches Aussehen zu erhalten", sagt Bograd. "Aber immer nur in moderaten Maßen." Es gebe einfach Grenzen: "Fettabsaugung bei Siebzigjährigen mache ich nicht." Die Ästhetische Chirurgie habe zudem eine psychologische Seite: "In bestimmten Fällen kann sie helfen, etwas für das Selbstbewusstsein zu tun."
    Der Referent, Dr. Leonid Bograd (53), stammt gebürtig aus Moskau, wo er von 1972 bis 1978 Medizin studierte. Nach dem Ende des so genannten "Kalten Kriegs" kam er über Stationen in München und Kempten 1993 nach Warendorf. Bograd ist spezialisiert auf Allgemeine Chirurgie, Phlebologie (Gefäßerkrankungen der Venen, Krampfadern), Visceralchirurgie (innere Organe) und Proktologie (Erkrankukngen des Enddarms). 2001 ging der Mediziner an eine Privatklinik in Aschaffenburg, bevor er 2006 nach Warendorf zurückkehrte.

  • 11.04.2008
    Westfälische Nachrichten
    Milde Korrekturen für höhere Lebensqualität

    Wenn Dr. Leonid Bograd über ästhetische Chirurgie spricht, dann darf man das nicht verwechseln mit Schönheitsoperationen à la Hollywood: "Hier geht es um milde Korrekturen", macht der Chirurg deutlich.
    Die Ästhetische Chirurgie - von der Krampfaderoperation bis zur Fettabsaugung - ist das Thema der nächsten "Abendvisite", die das Warendorfer Josephs-Hospital mit den "Westfälischen Nachrichten" anbietet. Termin ist der kommende Dienstag, 15. April. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses.
    Es wird vor Ort ein Eintritt von einem Euro erhoben, der komplett und ohne Abzüge an den Förderverein des Josephs-Hospitals geht.
    Mit dieser Veranstaltung geht die "Abendvisite" in die Sommerpause. Die Reihe wird im Herbst fortgesetzt.
    Bograd, Oberarzt in der Chirurgie, wird an diesem Abend die breite Palette der Möglichkeiten vorstellen, die im Rahmen der Ästhetischen Chirurgie zur Verfügung stehen. Zum Beispiel kosmetische Eingriffe, um nach Krampfader-Operationen keine Narben zu hinterlassen. Oder die Behandlung von Besenreisern. Zu diesem Katalog gehören aber auch Themen, wie Faltenbehandlung,Brustveränderung oder Fettabsaugung. Dr. Leonid Bograd ist auf diesem Gebiet seit etwa acht Jahren aktiv und spezialisiert.
    In erster Linie geht es bei diesen Operationen um Lebensqualität: Wer oft zum Schwimmen geht und sich dabei - wegen der Besenreiser an den Beinen- unwohl fühlt, findet hier Hilfe. "Man kann viel tun, um sich etwas länger ein jugendliches Aussehen zu erhalten", sagt Bograd. "Aber immer nur in moderaten Maßen." Es gebe einfach Grenzen: "Fettabsaugung bei Siebzigjährigen mache ich nicht." Die Ästhetische Chirurgie habe zudem eine psychologische Seite: "In bestimmten Fällen kann sie helfen, etwas für das Selbstbewusstsein zu tun."
    Der Referent, Dr. Leonid Bograd (53), stammt gebürtig aus Moskau,wo er von 1972 bis 1978 Medizin studierte. Nach dem Ende des so genannten "Kalten Krieges" und der dadurch entstandenen Möglichkeit im Ausland zu arbeiten, kam er über Stationen in München und Kempten im Allgäu 1993 nach Warendorf. Bograd ist spezialisiert auf Allgemeine Chirurgie, Phlebologie (Gefäßerkrankungen, besonders der Venen, Krampfadern),Visceralchirurgie (innere Organe) und Proktologie (Erkrankungen des Enddarms). 2001 ging der Mediziner in eine Privatklinik in Aschaffenburg, bevor er 2006 wieder nach Warendorf zurückkehrte.
    Der Oberarzt der Chirurgie des Josephs-Hospitals wohnt in Warendorf. "Und zwar sehr gerne", wie er betont. Für Hobbys hat er wenig Zeit: Wenn er dazu kommt, treibt er Sport - er läuft oder fährt Rad.

  • 10.04.2008
    Die Glocke
    Tarifabschluss mit Auswirkungen

    Die Tarifabschlüsse für die Krankenhausärzte und im öffentlichen Dienst (Pflege- und Verwaltungspersonal) werden auch das Warendorfer Josephs-Hospital voraussichtlich Mehrkosten von jährlich um die eine Million Euro verursachen. Das sagte Thomas Farthmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Warendorfer Krankenhauses, gestern auf "Glocke"-Nachfrage. Das vom Hartmannbund erzielte Verhandlungsergebnis für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hatte gestern bundesweit für Diskussionen gesorgt. Die deutsche Krankenhausgesellschaft hatte gar von existenzieller Bedrohung vieler Krankenhäuser gesprochen.
    Das Josephs-Hospital, das als Stiftungshaus weder in kommunaler noch in kirchlicher Trägerschaft ist, ist zwar nicht an die Tarifverträge für die kommunalen Krankenhäuser gebunden, orientiert sich aber mit den Gehältern seiner Angestellten an den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) des Deutschen Caritasverbands - ein Relikt aus der Zeit, als das von der Stiftung Josephs-Hospital getragene Krankenhaus diesem Dachverband angegliedert war. "Wir wären auch frei, Haustarifverträge abzuschließen, aber die Orientierung an den AV-Richtlinien ist in Arbeitsverträgen bislang festgeschrieben", erläutert Farthmann. Er vermutet, dass sich die paritätisch aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzte Arbeitsrechtliche Kommission des Dachverbands den Tarifabschlüssen für Ärzte und den öffentlichen Dienst anschließen und die ausgehandelte Tariferhöhung, möglicherweise mit Zeitversatz und rückwirkender Wirkung, ebenfalls umsetzen wird. Einen Wettbewerbsnachteil durch untertarifliche Bezahlung bei der Werbung um Fachpersonal könne sich kein Krankenhaus leisten.

  • 09.04.2008
    Die Glocke
    Schulte für Podologie ergänzt das Lehrangebot

    Im September des vergangenen Jahres haben die ersten sieben Schüler ihre Ausbildung in der neu gegründeten Schule für Podologie aufgenommen. In Trägerschaft des Kreiscaritasverbandes bietet die Schule in Kooperation mit dem Josephs-Hospital Warendorf eine staatlich anerkannte Ausbildung an.
    Podologen sind in der nichtärztlichen Heilkunde am Fuß tätig. Sie pflegen und behandeln auf ärztliche Verordnung, wo dies medizinisch geboten ist. Vorwiegend sind sie dabei in podologischen Praxen sowie in Fußpflegeabteilungen von Rehabilitationskliniken, Krankenhäusern und Physiotherapiepraxen beschäftigt.
    Die Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt, dauert zwei Jahre und endet mit einem staatlich anerkannten Abschluss. Neben 1000 Unterrichtsstunden in der Praxis werden die Schüler an 2000 Unterrichtsstunden in der Theorie unterwiesen. Schwerpunkt dabei ist eine spezielle Krankheitslehre.
    Für den Kreiscaritasverband ist dieses Zusatzangebot logische Konsequenz, denn im Edith-Stein-Seminar werden seit Jahren Altenpfleger ausgebildet. "Zu 80 Prozent ist die Ausbildung in beiden Bereichen deckungsgleich, die Schule für Podologie somit eine prima Ergänzung", sagt Kreiscaritas-Geschäftsführer Herbert Kraft. Maximal zwölf Teilnehmer kann die Schule zurzeit alle zwei Jahre aufnehmen. Ob die Ausbildung auch einmal berufsbegleitend angeboten wird, kann Kraft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. "Wir sind noch in der Probephase", betont er.
    Zugangsvoraussetzungen für die kostenpflichtige Vollzeitschule (360 Euro im Monat) ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung. Ihre Berufsaussichten sehen die ersten sieben Teilnehmer als sehr gut an. "Der Bedarf ist da. Ich werde schon jetzt täglich angesprochen. Die Menschen warten darauf, dass ich meinen Abschluss in der Tasche habe", sagt beispielsweise die gelernte Altenpflegerin Barbara Stöveken.

  • 18.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Eine große Hilfe für die Patienten

    Der Förderverein des Josephs-Hospitals konnte dem Krankenhaus jetzt einige Neuanschaffungen für die zwei Palliativ-Zimmer überreichen.
    Das Geld stammt aus Spenden, die im Januar aus Anlass des Todes des Beelener Bürgers Heiner Havelt auf Wunsch der Familie dem "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf" zur Verfügung gestellt wurden. Vorsitzender Johannes Schulte und sein Stellvertreter Günther Blanke konnten bei der Übegabe im Sitzungssaal der Krankenhausverwaltung die Witwe des Verstorbenen, Marlies Havelt, Chefarzt Prof. Dr. Eckhard Stüber, Pflegedirektorin Genoveva Schulte und mit Raphael Hilge den stellvertretenden Pflegeleiter der Station 8, sowie Tobias Dierker, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit des Josephs-Hospitals, und Ursula Pinnekamp, die Vorsitzende des Hospizvereins für die Stadt Warendorf begrüßen.
    Schulte dankte den Spendern und der Familie Havelt, denn durch sie konnte der Förderverein für die Palliativ-Zimmer einen fahrbaren Pflegesessel, zwei Kühlschränke und ein Gleitbrett anschaffen. Professor Stüber: "Eine große Hilfe für die Patienten, die unheilbar erkrankt auf den Palliativ-Zimmern am Ende ihres Lebens mit seinen vielen Facetten begleitet werden." Und Beleg dafür, wie Spenden sinnvoll und ortsnah verwandt werden können. Dass in dieser Situation die Angehörigen bei den Kranken sein können, sei ein besonderes Merkmal des Angebots.
    Genoveva Schulte und Ursula Pinnerkamp wiesen auf die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Hospiz-Verein hin und dankten dem Förderverein für das Engagement.
    Johannes Schulte wies auf die Zielsetzungen des im Juni 1996 gegründeten Vereins hin, der einer Initiative des damaligen Krankenhausdirektors Josef Pelster und des früheren Chefarztes Dr. Wilhelm Weritz zu verdanken sei. Danach sollen die materiellen und finanziellen Mittel zur Unterstützung der Aufgaben des Josephs-Hospitals verwandt werden. Schulte berichtete, dass bis 2007 durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 217 772 Euro zusammen kamen und zu Anschaffungen für das Josephs-Hospital verwandt wurden.
    Damit der "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf" auch in Zukunft helfen kann, bittet er um Spenden auf eines der folgenden Konten:
    Sparkasse Münsterland-Ost: Konto-Nr. 6 81 48, BLZ 400 501 50 oder
    Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf: Konto-Nr. 3610 879 300, BLZ 412 62 501. Wer Mitglied des Freundeskreises werden möchte, kann sich bei Johannes Schulte, Tel.-Nr. 02581/2692, oder Günther Blanke, Tel.-Nr. 02581/60162, informieren.

  • 15.03.2008
    Die Glocke
    Dank Spende Anschaffungen für Palliativzimmer möglich

    Aus dem Nachlass des Beeleners Heiner Havelt hat der "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf" auf Wunsch der Familie des Verstorbenen eine Spende erhalten. Für die zwei Palliativzimmer im Josephs-Hospital konnte der Verein Anschaffungen tätigen, die jetzt der Station 8 des Krankenhauses übergeben wurden.
    Der Vorsitzende des Freundeskreises Josephs-Hospital, Johannes Schulte, und sein Stellvertreter, Günther Blanke, begrüßten aus Anlass der Spendenübergabe im Sitzungssaal der Krankenhausverwaltung die Witwe des Verstorbenen, Marlies Havelt, Chefarzt Professor Dr. Eckhard Stüber, Pflegedirektorin Genoveva Schulte und mit Raphael Hilge den stellvertretenden Pflegeleiter der Station 8, sowie Tobias Dierker, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit des Josephs-Hospitals und mit Ursula Pinnekamp die Vorsitzende des Hospizvereins für die Stadt Warendorf.
    Johannes Schulte dankte den Spendern, denn durch sie habe der Förderverein - in Abstimmung mit dem Pflegepersonal - für die Palliativzimmer einen fahrbaren Pflegesessel, zwei Kühlschränke und ein Gleitbrett anschaffen können. Professor Dr. Stüber ergänzte, dass dies eine Hilfe für die Patienten sei, die unheilbar erkrankt auf den Palliativzimmern am Ende ihres Lebens therapiert würden. Dass Angehörige in dieser Situation bei den Kranken sein könnten, sei ein besonderes Merkmal dieser Therapie.
    Genoveva Schulte und Ursula Pinnekamp wiesen auf die gute Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Hospiz-Verein hin und dankten dem Förderverein für das Engagement. Vorsitzender Johannes Schulte wies auf die Zielsetzungen des im Juni 1996 gegründeten Vereins hin. Danach sollen die materiellen und finanziellen Mittel zur Unterstützung der Aufgaben des Josephs-Hopsitals verwandt werden. So konnte Johannes Schulte berichten, dass bis einschließlich 2007 durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 217 772 Euro zusammengekommen seien.
    Damit der "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital" auch in Zukunft helfen kann, bittet er um Spenden auf eines der folgenden Konten:
    Sparkasse Münsterland Ost: Kontonummer 68148 (BLZ 400 501 50)und
    Volksbank Ahlen-Sassenberg Warendorf: Kontonummer 361 087 9300 (BLZ 412 625 01).
    Wer Mitglied des Freundeskreises werden möchte, kann sich mit Johannes Schulte, Tel.-Nr. 02581/2692, oder Günther Blanke, Tel.-Nr. 02581/60162, in Verbindung setzen.

  • 13.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Beckenboden ist gesellschaftsfähig

    Ein Vortrag ganz ohne "Fachchinesisch": Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Josephs-Hospital, erläuterte jetzt im Rahmen der "WN-Abendvisite", warum Frauen häufig unter Beckenbodenschwäche mit Senkungsbeschwerden und unwillkürlichem Urinverlust leiden. Ihm zur Seite stand Martina Göpfert, Krankenschwester und Beckenbodentrainerin. Ursachen, Diagnostik und Therapieempfehlungen wurden vorgestellt. Dabei bezog Lerch sich vornehmlich auf Stressinkontinenz und klammerte dabei die "letzte Sprosse einer Therapie-Leiter, die Operation", bewusst aus.
    Die Harnröhre der Frau ist zum einen sehr kurz, führte Lerch aus. Darüber hinaus ist der weibliche Beckenboden nicht nur dünner und breiter als der des Mannes, sondern im Laufe des Lebens auch extremen Belastungen ausgesetzt. Allem voran haben hier Geburten einen großen Anteil. Schwere und harte Arbeiten wie Heben, Tragen und Pflege von Verwandten haben ebenfalls starken Einfluss. Verdauungsprobleme und starker, chronischer Husten sowie Übergewicht belasten den Beckenboden dauerhaft.
    Alle Formen der Beckenbodenschwäche beträfen Frauen nahezu jeder Altersgruppe, so Lerch weiter. Das bestätigte auch Martina Göpfert. Neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus gibt sie als Beckenbodentrainerin im Haus der Familie Kurse, an denen junge Frauen genauso wie Seniorinnen teilnehmen. Die Krankenschwester begann ihren Vortrag mit einer Übung für die rund 50 Frauen im Publikum, die sie aufforderte, sich gerade hinzusetzen und ihre Sitzhöcker zu erspüren - die erste Vorübung für Beckenbodentraining.
    Ganz deutlich machten Göpfert und Lerch, dass die Frauen es selbst in der Hand haben, ihre Beschwerden zu lindern. Die Generation "unserer Großmütter" nahm dieses Schicksal oft klaglos hin, weil die Frau es nicht anders kannte, es nicht besser wusste und über dieses peinliche und schamhafte Thema sowieso nicht gesprochen habe. Das hat sich geändert, betonte Göpfert, "der Beckenboden ist gesellschaftsfähig geworden". Außerdem lassen sich die Übungen bestens in den Alltag (beim Schlangestehen an der Kasse, beim Bügeln oder Autofahren) integrieren. Göpfert machte den Frauen Mut, ihr Problem selbst anzugehen und auch nach dem Besuch eines entsprechenden Kurses täglich zu trainieren.
    Bei der nächsten Abendvisite spricht Dr. Leonid Bograd über "Ästhetische Chirurgie - von der Krampfaderoperation bis zur Fettabsaugung". Beginn ist am Dienstag, 15. April, um 19 Uhr in der Caféteria des Josephs-Hospitals.

  • 11.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Keine Angst vor der Darmspiegelung

    "Wir möchten die Motivation der Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden Leben stärken", betont Prof. Dr. Eckhard Stüber. Im Rahmen des "Gesundheitsforums" im Haus der Familie informiert der Chefarzt der Inneren Medizin des Warendorfer Krankenhauses am Mittwoch (12. März) 19.30 bis 21.45 Uhr über "Sinn und Zweck der Darmkrebsvorsorge".
    "Mit jährlich circa 70 000 Neuerkrankungen in Deutschland ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung", heißt es in einer Pressemitteilung. Da sich die allermeisten Tumoren aus gutartigen Vorstufen entwickeln, bestehe somit die reale Chance, die Anzahl der Neuerkrankungen durch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu reduzieren. Diese werde in Deutschland schon seit mehreren Jahren im Rahmen der Vorsorge-Dickdarm-Spiegelung durchgeführt und auch wissenschaftlich begleitet. Über die ersten Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchungen soll während des Vortrages ebenso berichtet werden wie über die Grundzüge der Erkrankung und Behandlungsstrategien.
    Auch Ulla Pinnekamp liegt das Thema am Herzen. "Wir möchten mit dieser Veranstaltung ein Tabu brechen und den Menschen die Angst vor der Koloskopie (Dickdarm-Spiegelung) nehmen", so die Leiterin des Hauses der Familie. Seit Oktober 2002 ist diese Vorsorgeuntersuchung in die Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen worden. Alle Versicherten ab 55 Jahre können diese Leistung in Anspruch nehmen. "Die Untersuchung wird ambulant vorgenommen", ergänzt Stüber. "Die Heilungschancen liegen im ersten und zweiten Stadium bei über 90 Prozent."

  • 10.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Tägliches Training kann viel bewirken

    Die nächste "Abendvisite" von Westfälische Nachrichten und Josephs-Hospital beschäftigt sich mit einem Thema, das viele Frauen betrifft: Harninkontinenz und Senkungsleiden - zwei Seiten der selben Medaille: Wenn die Blase nicht mehr mitspielt, dann hat das oft damit zu tun, dass der Beckenboden schlapp macht.
    Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und die Leiterin der Ambulanz, Martina Göpfert, werden an diesem Abend (19 Uhr in der Caféteria des Josephs-Hospitals) Therapiemöglichkeiten erläutern, die es bei Senkungsbeschwerden gibt. Ein Thema ist zum Beispiel das Beckenbodentraining, mit dem viele Beschwerden schon im Vorfeld angegangen werden können. Martina Göpfert: "Das tägliche Training ist wichtig - und relativ einfach."
    Unterschiedliche Formen der Beckenbodenschwäche können Frauen fast jeder Altersgruppe betreffen, sagt Dr. Lerch. Während frühere Generationen dieses Schicksal oft klaglos hinnehmen mussten, gibt es heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit den Problemen fertig zu werden. Seit zwei Jahren gibt es am Josephs-Hospital ein Team, das sich gezielt mit der Diagnostik und Therapie der Beckenbodenschwäche bei Frauen auseinander setzt. Die gynäkologische Abteilung bietet eine Spezialsprechstunde an.
    Lerch und Göpfert werden bei der "Abendvisite" rund eine Dreiviertelstunde lang das Themenfeld im Vortrag erläutern. Anschließend ist Zeit zur Diskussion und für Fragen.
    Es wird vor Ort ein Eintritt von zwei Euro erhoben, die ohne Abzug dem Freundeskreis des Josephs-Hospitals zur Verfügung gestellt werden.

  • 08.03.2008
    Die Glocke
    Krebsvorsorge die Angst nehmen

    Nach Prostatakrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen ist der Darmkrebs bei beiden Geschlechtern die am häufigsten auftretende Krebsart. Professor Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Warendorfer Josephs-Hospital, wird am Mittwoch, 12. März, im Haus der Familie sprechen.
    "Sinn und Zweck der Darmkrebsvorsorge" lautet der Titel des ab 19.30 Uhr beginnenden Vortrages. Im Anschluss daran sollen Fragen beantwortet und diskutiert werden. "Wir wollen die Vorsorge etablieren. Sie soll, ähnlich wie die Vor-Untersuchungen beim Brustkrebs, zur Normalität werden", so Stüber.
    Jährlich zählt man rund 70 0000 Neuerkrankungen. Da sich die allermeisten Tumore auf gutartigen Vorstufen entwickeln, bestehen sehr gute Chancen, die Anzahl der Neuerkrankungen durch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu reduzieren.
    Seit dem Jahr 2002 gehört die Vorsorgeuntersuchung für Patienten ab dem 55. Lebensjahr zu den Regelleistungen der Gesetzlichen Krankenkassen. Insgesamt führten derzeit 25 Prozent der Bevölkerung eine Dickdarm-Spiegelung und damit automatisch eine Überprüfung auf Darmkebs, durch. Bei Krankheits-Symptomen und genetischer Vorbelastung durch erstgradig Verwandte, sei eine Vorsorge auch in weit jüngeren Jahren möglich.
    "Wir wollen ein Tabu brechen und die Hemmschwelle nehmen, über die Gefahr dieser Krankheit auch zu reden", weiß HdF-Leiterin Ursula Pinnekamp, dass über den Darmkrebs einfach nicht gerne gesprochen wird.
    Thema werden unter anderem die Vorsorge-Dickdarm-Spiegelung, so der offizielle Name, und deren mögliche Ergebnisse sein. Dazu gibt es Wissenswertes über die Grundzüge der Erkrankung und verschiedene Behandlungsstrategien zu erfahren.
    Infos zum Darmkrebs gibt es im Internet auf der Fördervereins-Seite "Stiftung Lebensblicke".

  • 06.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase nicht mehr mitspielt

    Harninkontinenz und Senkungsleiden bei Frauen - das sind zwei Seiten der selben Medaille: Wenn die Blase nicht mehr mitspielt, dann hat das oft damit zu tun, dass der Beckenboden schlapp macht.
    Die Beckenbodenschwäche ist Thema der nächsten "Abendvisite" von Westfälischen Nachrichten und Josephs-Hospital. Sie findet statt am Dienstag, 11. März, in der Cafeteria des Josephs-Hospitals und beginnt um 19 Uhr.
    Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und die Leiterin der Ambulanz, Martina Göpfert, werden an diesem Abend die verschiedenen Therapiemöglichkeiten erläutern, die es bei Senkungsbeschwerden gibt. Ein Thema ist zum Beispiel das Beckenbodentraining, mit dem viele Beschwerden schon im Vorfeld angegangen werden können. Martina Göpfert: "Das tägliche Training ist wichtig - und es ist relativ einfach."
    Unterschiedliche Formen der Beckenbodenschwäche können Frauen fast jeder Altersgruppe betreffen, sagt Dr. Matthias Lerch. Während die Generation unserer Großmütter dieses Schicksal oft klaglos hinnehmen musste, gibt es heute eine Vielzahl von Möglichkeiten mit den Problemen fertig zu werden. Lerch: "Der erste Schritt ist das Gespräch mit dem Haus- oder Frauenarzt." Wenn die Probleme ausgeprägter sind (Urinverlust beim Husten oder Lachen, Druckgefühl in der Scheide, Blaseninfektionen, Rückenschmerzen aufgrund einer Senkung) helfen die Spezialisten. Seit zwei Jahren gibt es am Josephs-Hospital ein Team, das sich gezielt mit der Diagnostik und Therapie der Beckenbodenschwäche bei Frauen auseinander setzt. Die gynäkologische Abteilung bietet eine Spezialsprechstunde für betroffene Frauen an.
    Dr. Matthias Lerch und Martina Göpfert werden bei der "Abendvisite" etwa eine Viertelstunde lang das Themenfeld im Vortrag erläutern. Anschließend ist genug Zeit zur Diskussion und für Fragen.
    Moderiert wird die Veranstaltung von WN-Redaktionsleiter Christoph Lowinski.
    Es wird am Vortragsabend ein Eintritt von zwei Euro erhoben, die ohne Abzug dem Freundeskreis des Josephs-Hospitals für seine Arbeit zur Verfügung gestellt wird.

  • 06.03.2008
    Die Glocke
    Erste Hilfe gegen plötzlichen Herztod

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen.
    Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das für Laien konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Besonders ansprechen möchte das Josephs-Hospital mit diesem Training auch die Angehörigen herzkranker Patienten.
    Nach einem theoretischen Teil, der die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Montag, 10. März, 18 Uhr, findet im Josephs-Hospital im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese dreistündige Schulungsveranstaltung statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten.
    Anmeldungen werktags von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/202233.

  • 01.03.2008
    Westfälische Nachrichten
    Nur alle vier Jahre Geburtstag

    Dass Jule Hartmann, Calvin Matthies und der noch namenlose Bekaj nur alle vier Jahre Geburtstag haben, das wissen die drei Neugeborenen, die gestern im Warendorfer Krankenhaus das Licht der Welt erblickten, noch nicht. Sie wurden nämlich in einem Schaltjahr, einem Jahr mit einem 29. Februar, geboren. Natürlich werden die drei automatisch jedes Jahr älter und erlangen keine "ewige Jugend". Und natürlich werden alle drei auch jedes Jahr ihren Geburtstag feiern. Wie der Geburtstag jedoch gefeiert wird, wenn er nicht auf den 29. Februar fällt, darüber hatten sich die Eltern gestern noch keine großen Gedanken gemacht. Sie freuten sich erst einmal darüber, dass ihre Kinder gesund und munter sind.
    Calvin (Mutter: Galina Matthies) war das erste Schaltjahrskind in Warendorf: der Junge erblickte um 3.46 Uhr das Licht der Welt.
    Jule ließ sich etwas mehr Zeit: das Mädchen wurde um 9.46 Uhr geboren. Sie wiegt 3 170 Gramm und 51 Zentimeter groß. Über die Geburt ihrer Tochter freuen sich Karin und Holger Hartmeyer.
    Nur knapp eine Stunde später kam der kleine Bekaj (Eltern: Feride und Selmann Bekaj) auf die Welt. Er wiegt 4 130 Gramm und ist 54 Zentimeter groß.

  • 01.03.2008
    Die Glocke
    Nur alle vier Jahre Geburtstag

    Gleich drei neue Erdenbürger haben am gestrigen 29. Februar im Josephs-Hospital in Warendorf das Licht der Welt erblickt. Sie werden in ihrem Leben nur alle vier Jahre im Schaltjahr Geburtstag feiern können. "In den vergangenen dreizehn Jahren ist das hier nicht vorgekommen", sagt Krankenschester Iris Hippler. Gestern allerdings gab es die große Ausnahme. Eine Punktlandung legte dabei wohl der kleine Calvin hin. Er kam genau zum berechneten Termin und an diesem Tag als erste Kind (3.46 Uhr) zur Welt. Und seiner Mutter Galina Matthies aus Sassenberg steht die Freude über ihr erstes Kind ins Gesicht geschrieben. Ein paar Stunden später wurde ihre Zimmernachbarin Feride Bekaj aus Beelen von einem Jungen entbunden. "Er hat noch keinen Namen, Fabian ist aber in der engeren Wahl", sagt die stolze Mama. Über ihre erste Tochter freuen sich Karin und Holger Hartmeyer aus Beelen. "Der Anruf erreichte mich heute morgen während der Arbeit. Ich habe es gerade noch geschafft, Jule hatte es wohl ziemlich eilig", sagt der junge Papa.

  • 28.02.2008
    Die Glocke
    Tipps zur Krebsvorsorge

    Das Haus der Familie bietet einen Vortrag mit Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Medizinischen Klinik I im Josephs-Hospital, zum Thema "Sinn und Zweck der Krebsvorsorge" an. Der Vortrag findet am Mittwoch, 12. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr statt.
    Mit jährlich rund 70 000 Neuerkrankungen in Deutschland ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Da sich die allermeisten Tumoren aus gutartigen Vorstufen entwickeln, besteht die reale Chance, die Anzahl der Neuerkrankungen durch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu reduzieren. Über wissenschaftliche Ergebnisse in diesem Bereich soll während des Vortrags ebenso berichtet werden wie über die Grundzüge der Erkrankung und Behandlungsstrategien. Anmeldungen sind möglich unter Tel.-Nr. 02581/2846 oder im Internet: www.hdf-waf.de

  • 28.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Sinn und Zweck der Krebsvorsorge

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen des Gesundheitsforums einen Vortrag mit Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt Medizinische Klinik I im Josephs-Hospital, zum Thema "Sinn und Zweck der Krebsvorsorge" an. Der Vortrag findet am 12. März von 19.30 bis 21.45 Uhr im Haus der Familie statt.
    Mit jährlich zirka 70 000 Neuerkrankungen in Deutschland ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Da sich die allermeisten Tumoren aus gutartigen Vorstufen entwickeln, besteht somit die reale Chance, die Anzahl der Neuerkrankungen durch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu reduzieren.

  • 27.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Ali wünscht sich Besuch

    Ein Patientenzimmer voll mit Spielzeug sorgt für Kurzweil, ein bunter Rollstuhl für Mobilität und Ali selbst dafür, dass den Pflegern und Schwestern auf der Station 2 nicht langweilig wird. Seit November vergangenen Jahres wird der kleine Patient aus dem Jemen im Josephs-Hospital behandelt.
    Über das Hammer Forum, das sich seit Jahren dafür einsetzt, die Not von Kindern in Krisenregionen zu lindern, wurde Ali an das Warendorfer Krankenhaus vermittelt. "Ein Knochendefekt mit Entzündung im Unterschenkel lautete die Diagnose", so Dr. Rolf Doht, der den kleinen Jungen medizinisch betreut. Angeblich stammt die Verletzung aus einer Blutübertragung. Die deutschen Ärzte glauben jedoch, dass Ali einen Unfall hatte. Was auch immer die Ursache gewesen ist, eine Behandlung im Jemen kam nicht in Frage. Bei den dort herrschenden hygienischen Zuständen ist eine Heilung unwahrscheinlich, so dass der kleine Patient ausgeflogen wurde. Nach den eingehenden Untersuchungen und einer Eingewöhnungsphase wurde Ali inzwischen bereits mehrfach operiert. Teile der Knochen im Unterschenkel wurden entfernt und überbrückt. In etwa vier Wochen sollen die Stützen entfernt und durch eigene Knochen ersetzt werden. Ein Eingriff, der noch eine längere Reha-Phase nach sich ziehen wird. "Wir gehen davon aus, dass Ali noch etwa ein halbes Jahr bei uns bleiben wird." Eine lange Zeit, und trotz allem Engagement der Ärzte und Schwestern können sie sich nicht rund um die Uhr mit Ali beschäftigen. Gesucht werden deshalb Menschen, die Ali besuchen möchten.

  • 27.02.2008
    Die Glocke
    Josephs-Hospital hilft Murat wieder auf die Beine

    Murat ist ein kleiner Junge aus dem Jemen (Südosten Arabiens). Er ist mittlerweile das 25. Kind, das über das Hammer Forum nach Warendorf gekommen ist. Hier wird gerade seine Beinverletzung von Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Josephs-Hospital, behandelt.
    Am linken Unterschenkel hat Murat einen Knochendefekt, der außerdem entzündet ist. Ebenso ist der Oberschenkel in Mitleidenschaft gezogen. Jemenitische Ärzte sagen, die Entzündung sei durch sein Blut transportiert worden und habe so den Knochen beschädigt. Das sieht Dr. Doht allerdings anders: "Die Verletzung sieht nach einem Unfall aus." Auch der Altersangabe, die in den Papieren des Jungen steht, mag er keinen Glauben schenken. Demnach soll er bereits zehn Jahre als sein. "Murat ist höchstens acht Jahre alt."
    Anfang Dezember lag der Kleine das erste Mal unter dem Messer. Die Wunde wurde gereinigt und desinfiziert, zusätzlich wurde ein Antibiotikum eingebracht, ein so genannter Fixateur stabilisiert zudem das Bein. In rund vier Wochen soll Murat erneut operiert werden. Dann wird der defekte Knochen wieder aufgebaut.
    "Murat ist ein bisschen anders als die anderen Kinder, die bisher bei uns waren. Er ist eher zurückhaltend und spricht auch nur zwei, drei Worte Deutsch", sagte Dr. Doht. Verständigungsprobleme gebe es aber dennoch nicht, da Schwester Fatima von der Station 2 perfektes Arabisch spreche.
    Besonders gern spielt Murat übrigen Handball auf dem Flur der Station. Dabei ist er sogar trotz Rollstuhhls recht geschickt. Wer Murat gerne einmal besuchen und mit ihm etwas unternehmen möchte, kann sich an das Josephs-Hospital wenden. "Wir würden uns sehr freuen, wenn jemand etwas Abwechslung in den Alltag von Murat bringen würde", sagte Dr. Doht.

  • 26.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Notfalltraining im Josephs-Hospital

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das für Laien konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Besonders ansprechen möchte das Josephs-Hospital mit diesem Training auch die Angehörigen herzkranker Patienten. Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmenden die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt. Die Veranstaltung findet statt am Montag, 10. März, im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie. Die Kursdauer beträgt rund drei Stunden, Beginn des Kurses ist um 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Eine Anmeldung ist werktags von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 20 22 33 möglich.

  • 25.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Vertauschen ist fast unmöglich

    Einen Albtraum erlebten junge Eltern im Dezember im saarländischen Saarlouis. Nach einem Routine-Test musste das dortige Jugendamt den Eltern mitteilen, dass ihr sechs Monate altes Baby nicht ihr leibliches Kind war. Offenbar waren im Krankenhaus zwei Neugeborene vertauscht worden.
    "Natürlich kann man so etwas nicht ausschließen", kommentiert Elsiabeth König. Sie ist Hebamme im Warendorfer Josephs-Hospital. Sehr wahrscheinlich sei eine Verwechslung aber nicht. Zumindest im Josephs-Hospital wird alles getan, um ein solches Szenario zu verhindern. "Jede Frau liegt in einem eigenen Kreißsaal. Dort bleibt auch das Kind so lange mit den Eltern zusammen, bis es sein Namensschild bekommen hat", erklärt König.
    Zwei Stunden haben die Frauen im Kreißsaal Zeit, um sich nach der Geburt mit ihrem Baby vertraut zu machen. Haar- und Augenfarbe, Geschlecht und Gewicht sind weitere Indizien, die die Kinder auch im Neugeborenenzimmer unverwechselbar machen. Selbst wenn eine Schwester einmal mit dem falschen Kind zu einer Mutter laufe: Namensschild, Fotos, Schwestern und die Mütter könnten helfen, eine Verwechslung zu verhindern. Zudem hat nicht nur jedes Kind sein eigenes Bettchen, mit dem es den Kreißsaal verlässt, die kleinen Babywiegen unterscheiden sich optisch voneinander.
    Auch ein natürlicher Faktor behindert die Vertauschung von Babys: Nur 500 Kinder werden jedes Jahr im Josephs-Hospital geboren. Das sind nicht einmal 1,5 Geburten am Tag. Die Verwechslungsgefahr ist also nicht groß, dazu kommt die sorgfältige, individuelle Betreuung der jungen Familien. In ihrer Lehrzeit, so erinnert sich Elisabeth König, habe man noch Säuglinge "in Serie" untersucht. Solche Maßnahmen seien heute nur noch schwer vorstellbar. Genauso wie die Verwechslung zweier Kinder.

  • 25.02.2008
    Die Glocke
    Lieber ein Mal zu viel zum Arzt gehen

    "Wenn das Herz aus dem Takt gerät, herrscht Lebensgefahr." Eindeutig fiel das Resümee von Dr. Thomas Dorsel nach einem Vortragsabend im Beelener Rathaus aus.
    Begrüßt worden war Dr. Dorsel von Rolf Zurbrüggen. Der Leiter der Volkshochschule hatte es sich nicht nehmen lassen, zu diesem Informationsabend nach Beelen zu kommen. Auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt. Kompetent, sachlich und informativ referierte der Kardiologe des Warendorfer Josephs-Krankenhauses. Nach Schätzungen der Deutschen Herzstiftung erleiden jährlich rund 280 000 Menschen einen Herzinfarkt. Die Tendenz ist steigend. Die Patienten werden jünger, Risikofaktoren wie das Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und ein erhöhter Blutfettwert sind bekannt, werden aber vielfach hartnäckig ignoriert.
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die Todesursache Nummer Eins und machen rund 50 Prozent aus, machte der Referent deutlich und zeigte daraufhin Vorbeugemethoden auf und lenkte den Blick auf rechtzeitiges Handeln bei Gefahr von Herzinfarkt. Dabei ermutigte er dazu, lieber ein Mal mehr den Arzt aufzusuchen als ein Mal zu wenig. Dorsel informierte nicht nur über die Entstehungsursachen für Herzerkrankungen, sondern lenkte den Blick auch auf die Therapiemöglichkeiten durch moderne Methoden der Kardiologie.

  • 23.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Krebsberatung erweitert

    "Wie gehe ich mit dem Gefühl der Angst und Trauer um? Wie verhalte ich mich gegenüber Familie und Freunden? Kann ich jemals wieder arbeiten?" Fragen wie diese beschäftigen viele Krebspatienten. Ob im Anfangsstadium, nach der Entlassung oder auch bei Patienten ohne Aussicht auf Heilung - fast jeder Erkrankte braucht fachkundige Beratung.
    Um die essenzielle Wichtigkeit dieser Betreuung neben der ärztlichen Versorgung weiß man auch im Warendorfer Josephs-Hospital. Deswegen will man hier das Angebot der psychoonkologischen Krebsberatung erweitern. Case-Managerin Ingrid Ollendiek, Diplom-Sozialpädogogin Jessica Teepe und die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Michaela Hahn freuen sich sehr über die zusätzliche Unterstützung. Sie kümmern sich bis jetzt um die soziale und psychologische Beratung. Vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung steige die Zahl der Tumorpatienten stetig an. Eine Ausweitung des Angebotes sei deswegen unbedingt erforgerlich.
    Ab März können sich Krebsbetroffene und deren Angehörige sowie Freunde zweimal im Monat von Mitarbeitern der Krebsberatungsstelle des Tumor-Netzwerk im Münsterland auch in Warendorf kostenlos beraten lassen.
    Rose Wachtel, die als Diplom-Sozialpädagogin und Mitarbeiterin der Krebsberatungsstelle Münster die Sprechstunden durchführt, freut sich zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller, bedarfsgerechte und wohnortnahe Unterstützung leisten zu können. Das Angebot richtet sich vor allem an ambulant behandelte Patienten, die - zurück im Alltag - auf viele Probleme und Fragestellungen stießen. Ob Entspannungsübungen, Gruppentherapien oder Einzelgespräche: Jeder Krebspatient werde auf individuelle Weise unterstützt.
    Auch im Zuge der Einrichtung eines Darmzentrums in Warendorf ist die Erweiterung der Krebsberatungen notwendig. "Anforderungen wie Fallzahlen, Fachpersonal und Kooperationspartner müssen für die Anerkennung eines Zentrums durch die deutsche Krebsgesellschaft erfüllt werden", so Prof. Dr. Arndt, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Gefäßchirurgie.
    Die Sprechzeiten der neuen Krebsberatungsstelle sind an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat von 9.30 bis 12.30 Uhr im Josephs-Hospital im Raum WH 25. Infos unter Tel.-Nr. 0251/52 42 81.

  • 23.02.2008
    Die Glocke
    Chef-Anästhesist hat seine Disziplin zur Blüte geführt

    Drei Jahrzehnte war er Chefarzt im Josephs-Hospital, hat seine Fachdisziplin, die anno 1977 in Klinikbetrieben noch ein Schattendasein führte, systematisch auf- und ausgebaut. Am Donnerstagabend wurde der Anästhesist Dr. Rolf Wisdorf verabschiedet.
    Vor gut einem Jahr hatte er sich zur "Altersteilzeit" entschieden, und nun, da sein Nachfolger Dr. Alexander Reich bereits eingearbeitet ist, wurde Wisdorf offiziell verabschiedet. Doch niemals geht man so ganz, und so wird auch der langjährige Chef noch eine Zeitlang regelmäßig ins Haus kommen, um seine Schmerzpatienten zu betreuen in jener Abteilung, deren Wachsen und Gedeihen er maßgeblich gestaltet hat.
    Zahlreiche Redner würdigten bei der Feierstunde im "Engel" das Wirken des Chefarztes. Für das Kuratorium der Stiftung Josephs-Hospital sprach neben Direktor Dr. Martin Biller auch Dr. Gottfried Färber, der als niedergelassener Kollege ebenso seit vielen Jahren mit Wisdorf zusammengearbeitet hat wie Dr. Tim Schubert, der für das Warendorfer Ärztenetz dankte. Beide zollten dem Fachmann Respekt für dessen Lebenswerk. Dr. Wisdorf habe die Abtelung "aus dem Nichts aufgebaut" und zusammen mit der langjährigen Kollegin Dr. Angela Iserloh mit Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein zu einer hochprofessionellen Disziplin entwickelt.
    Mit einer launigen Rede, in der er an die gemeinsamen ersten Berufsjahre als Notärzte in der Uniklinik Münster erinnerte, dankte Ärztlicher Direktor, Professor Dr. Manfred Arndt, dem Kollegen. Er hob sein ausgleichendes Wesen hervor, mit dem er den Teamgeist der Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie geprägt habe.
    Als dienstältester Kollege der Abteilung richtete Oberarzt Johannes Heitland sich an seinen Vorgesetzten, der nicht nur den sensiblen Finger am Puls der Patienten, sondern auch stets das Ohr am Puls der Zeit gehabt habe. Das hohe Maß an Freiheit und Eigenverantwortlichkeit, das alle Kollegen genießen konnten, stellte Henrike Kirchner als letzte Assistenzärztin, die Wisdorf ausgebildet hat, heraus.
    Dr. Wisdorf selbst zeigte sich "überwältigt von so viel Lob", verwies aber darauf, dass Erfolg selten das Ergebnis der Arbeit eines Einzelnen, sondern eines Kollektivs sei. Das Josephs-Hospital sei für ihn "mehr als eine Arbeitsstätte" gewesen. Bei allem Zwang zu wirtschaftlichem Denken müssten Kliniken auch in heutiger Zeit Patientenwohl und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellen. Sein Credo gab er den Kollegen mit auf den Weg in die Zukunft: "Unser Arbeitsplatz ist ein Kranken-, kein Kaufhaus."
    Dass der frisch gebackene Ruheständler sich künftig langweilen könnte, braucht niemand zu befürchten. Der aktive Bürgerschützen-Offizier (König war er auch schon) und seine ebenfalls in den Ruhestand wechselnde Frau Dr. Ilona Wisdorf haben viele gemeinsame Hobbys wie Lesen, Reisen, klassische Musik, Rad- und Skifahren. Er segelt, spielt Golf und schnorchelt gern. Keiner sollte also glauben, dass Dr. Rolf Wisdorf jetzt abtaucht.

  • 23.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Dr. Wisdorf im Ruhestand

    In der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Josephs-Hospitals hat sich Anfang des Jahres ein markanter Wachwechsel vollzogen. Chefarzt Dr. Rolf Wisdorf hat sich nach 30 Jahren des Auf- und Ausbaus dieses wichtigen Fachbereichs aus dem täglichen Dienst am hilfsbedürftigen Menschen in den verdienten Ruhestand zurückgezogen. Seinen Platz hat der 46-jährige Dr. Alexander Reich übernommen, der als Spezialist für die Anästhesiologie mit mehreren Zusatzqualifikationen über langjährige Erfahrungen im Uniklinikum Münster verfügt.
    Die offizielle Verabschiedung des anerkannten Fachmannes fand am Donnerstag im Hotel "Im Engel" statt. Dazu begrüßte Dr. Martin Biller als Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hopsitals die Mitarbeiter aus der Ärzteschaft und aus dem Pflegedienst sowie berufliche Weggefährten von Dr. Wisdorf. Er überreichte dem Ruheständler, der sich in seinen ärztlichen Aufgaben weit über das Soll hinaus engagiert habe, wie Dr. Biller betonte, das Buch "Erleben der Welt mit allen Sinnen".
    Für das Kuratorium und als ärztlicher "niedergelassener" Kollege erinnerte Dr. Gottfried Färber an die mühevollen und dabei sehr erfolgreichen Aufbauleistungen von Dr. Rolf Wisdorf im Krankenhaus, wobei zugleich das Mitwirken von Dr. Angela Iserloh gewürdigt wurde.
    Besondere Beziehungen zu dem "Aussteiger" hob Prof. Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, in seiner humorvollen Laudatio hervor. Er habe mit Dr. Wisdorf seinen ersten Anästhesisten kennen gelernt und beide hätten sich gemeinsam so manche "Klöpse" geleistet. Er gab mit der Überreichung eines Gutscheines die Anregung, sein Kollege möge sich ein Gefährt seiner Wahl für die anstehenden Freizeitvergnügen aussuchen. Allerdings sei die Auswahl wegen des eingesetzten Euro-Betrages ziemlich eng begrenzt.
    Im weiteren Verlauf des lockeren Abends, der musikalisch mit stimmungsreicher Klaviermusik von Hermann Jorden bereichert wuude, gab Johannes Heitland für das Abteilungsteam Hinweise zu den Hobbys des "Kölsche Jung", der das Pfeiferauchen aus Vernunftsgründen vor Jahren aufgegeben habe. Es habe das immer zu kurz gekommene Reiten, Segeln, Golfen und Tauchen schließlich nicht gefördert. Assistenzärztin Dr. Henrike Kirchner plauderte Erkenntnisse des Teams aus. Sie sagte zu der Entscheidungsfindung ihres Chefs, er vertrete den Grundsatz: "Man kann es so oder so machen, ich bin für so".
    Nach den Abschiedsworten von Dr. Tim Schubert für das Praxisnetz Warendorfer Ärzte hatte Wisdorf das letzte Wort. Er bedankte sich bei allen, besonders bei seinem Team, seiner Sekretärin Susanne Rückle, bei den vielen Arzt-Kollegen, Schwestern, Pflegern und der Verwaltung für immerwährende Hilfe und Unterstützung. Er freue sich, mit seiner Frau die größere Freiheit genießen zu können und wünschte sich: "Die Menschlichkeit möge gerade bei der ärztlichen Tätigkeit erhalten bleiben."

  • 22.02.2008
    Die Glocke
    Mehr Beratung für Tumorpatienten

    Sein Beratungsangebot für Tumorpatienten hat das Warendorfer Josephs-Hospital in Zusammenarbeit mit der Krebsberatungsstelle Münsterland abgerundet. Das ist ein weiterer Baustein auf dem eingeschlagenen Weg zum zertifizierten Darmkrebszentrum.

  • 22.02.2008
    Die Glocke
    Vollversorgung für Tumorpatienten

    Auf dem Weg zum zertifizierten Krebszentrum für Tumorerkrankungen des Magen- und Darmtrakts hat das Josephs-Hospital sein Netzwerk noch enger geknüpft: Das Betreuungsangebot für Krebspatienten wird durch die Zusammenarbeit mit der Krebsberatungsstelle Münster abgerundet.
    Wie Ärztlicher Direktor Professor Dr. Manfred Arndt erläutert, habe sich das Josephs-Hospital seit Jahren bereits als Brustkrebszentrum anerkannt, gezielt als Schwerpunktkrankenhaus für die Behandlung von Tumorerkrankungen im Verdauungstrakt spezialisiert. Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller macht das auch an Zahlen fest: Bis zu 100 Operationen und annähernd 1800 ambulante Therapien im Jahr, Tendenz steigend.
    Mit Professor Dr. Eckhard Stüber hat das Josephs-Hospital einen Chefarzt in eigenen Reihen, der als absolute Kapazität gilt. Der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit zwei niedergelassenen onkologischen Fachärzten aus Münster ist ein weiterer Baustein in dem Konzept. "Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Internisten, Chirurgen, Strahlentherapeuten und onkologischen Fachärzten ist herausragendes Merkmal der Krebstherapie", sagt Stüber. In der einmal wöchentlich tagenden "Tumorkonferenz" würden die Behandlungskonzepte für jeden einzelnen Patienten abgestimmt.
    Die ärztliche und pflegerische Begleitung ist die eine, die soziale und seelische Betreuung der Patienten eine zweite Säule. Beratung, psychische Stütze und organisatorische Hilfe kommt vom hauseigenen Sozialdienst, der stationäre Anschlussheilbehandlungen und ambulante Betreuung organisiert, aber auch bei sozialen und psychischen Problemen, die die Krankheit mitbringt, hilft. Ergänzend zu den eigenen Fachkräften hat sich das Josephs-Hospital jetzt auch die externe Kompetenz der Krebsberatungsstelle Münsterland ins Haus geholt: An jedem ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 9.30 bis 12.30 Uhr finden in Warendorf kostenlose und für alle offene Beratungsstunden statt. Eine Anmeldung ist erwünscht unter Tel.-Nr. 0251/524281.

  • 21.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Abendvisite stößt auf großes Interesse

    "Was ist die Reflux-Krankheit?" Diese Frage stellte Prof. Dr. Eckhard Stüber gleich zu Beginn der Abendvisite, einer Veranstaltung der Westfälischen Nachrichten mit dem Josephs-Hospital, am Dienstagabend in der Caféteria des Krankenhauses den 90 Zuhörern. Stübers Thema, zu dem Fragen gestellt werden konnten: Sodbrennen.

  • 21.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Fango und Fingerabdrücke

    Fango fasst sich prima an, zumindest wenn das Algengemisch warm ist und darauf wartet, zur Linderung von Schmerzen oder zur Vorbereitung einer Massage angelegt zu werden. Eine ebenso spannende wie informative Führung durch das Warendorfer Josephs-Hospital begann gestern für die künftigen Schulkinder der "Wichtelhöhle" in der physiotherapeutischen Abteilung. Dort bestaunten sie die Fitnessgeräte und waren überrascht, dass es im Krankenhaus sogar ein kleines Schwimmbecken gibt.
    Weiter ging es in die Notfallaufnahme und in die Röntgenabteilung. Wilfried Tollkötter von der Pflegedienstleitung gelang es dabei immer, etwas Interessantes für die Kinder zu finden, dass sie anfassen oder ausprobieren durften. Krönender Abschluss war der Besuch bei den Babys, sind doch zwei der zwölf Freckenhorster Jungen und Mädchen selbst im Josephs-Hospital geboren worden.
    Den Ausflug der Kindergartenkinder begleiteten zwei Erzieherinnen und eine Mutter, die als Krankenschwester in Warendorf arbeitet. Ziel des Ausflugs war es, den Kleinen die unterschiedlichsten Berufe vorzustellen, die es in dem riesigen Krankenhaus gibt. Im Rahmen dieses "Schulkinderprojektes" waren die "Wichtel" auch schon bei der Polizei. Dort wurden Fingerabdrücke von ihnen genommen und einen echten Polizeihund durften die Jungen und Mädchen beim Einsatz bestaunen und anschließend streicheln. Nicht nur spannend, sondern auch lecker, war der Besuch in der Bäckerei Averhoff. Nachdem die Kleinen jetzt so viel unterwegs waren, bekommen sie demnächst Besuch: Schornsteinfeger Ludger Tünte stellt denn seinen Beruf vor.

  • 21.02.2008
    Die Glocke
    Kinder erkunden das Josephs-Hospital

    Einen interessanten Nachmittag verbrachten gestern zwölf zukünftige Schulkinder des Kindergartens Wichtelhöhle. Bevor sie nach den Sommerferien die Schulbank drücken, sollen die Kinder noch während ihrer Kindergartenzeit unterschiedliche Berufe kennen lernen.
    Nachdem sie bereits die Bäckerei Averhoff und die Polizeiwache besichtigt hatten, durften sie sich jetzt im Krankenhaus umsehen. Pflegedienstleiter Wilfried Tollkötter führte die Sprösslinge und die Mitarbeiterinnen der Wichtelhöhle, Hildegard Althoff und Nina Bastwöste, durch die Abteilungen des Josephs-Hospitals.
    Im Vorfeld erkundigte er sich bei den Kindern, was sie denn gerne sehen würden. Die einhellige Meinung: "Da wo die Babys sind." Bevor der Pflegedienstleiter allerdings diesen Wunsch erfüllte, lernten die Steppkes noch einige andere Krankenhausbereiche kennen. Geduldig erklärt er, dass eine Fango-Packung aus Meeresalgen besteht und bearbeitete zu Demonstationszwecken einen abgekühlten Block mit einem Hammer. Die Kinder staunten nicht schlecht, als ihnen im Anschluss Physiotherapeut Bernhard Langhorst zeigte, dass das Material bei Erwärmung flüssig wird. Sie sahen sich Therapieräume wie das Bewegungsbad an und Hannah Amsbeck ließ sich von Schwester Christin Allendorf in der Ambulanz einen Verband anlegen. Einen kleinen Ausflug in die Fototechnik machten die Kinder dann in der Röntgenabteilung. Die Medizinisch-Technische Radiologieassistentin Karin Pruhs erläuterte den Umgang mit der "Strahlenkanone" und fertigte dann ein Bild von ihrem Schlüsselbund an. Das Foto wurde natürlich gleich entwickelt und wird einen gebührenden Platz in der Wichtelhöhle bekommen. Zum Schluss stand dann die Besichtigung des Kreißsaals auf dem Plan. Und welchen Beruf die Sprösslinge als nächstes kennen lernen, steht übrigens auch schon fest. Schornsteinfeger Ludger Tünte wird dazu direkt in die Wichtelhöhle kommen.

  • 19.02.2008
    Die Glocke
    Viel "Grün" fürs Josephs-Hospital

    Die Techniker Krankenkasse (TK) hat ihren Qualitäts-Check für Krankenhäuser überarbeitet. Ampelsignale zeigen, in welchen Bereichen sich ein Haus empfiehlt oder wo Vorsicht geboten ist. "Haben externe Sachverständige die Qualität des Hauses überprüft und für gut befunden, erscheint ein grünes Signal", sagt Beate Hanak, Sprecherin der TK für Warendorf. Basis des Ampelsystems sei die unabhängige Bewertung der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung und der medizinischen Fachgesellschaften. Hinzu kämen die von den Krankenhäusern selbst gelieferten Qualitätsberichte und die Erfahrungen, die andere Patienten in den einzelnen Häusern gemacht haben.
    Das Warendorfer Josephs-Hospital ist bei den Kriterien, für die in den sechs geprüften Leistungsbereichen Angaben vorliegen, fast ausschließlich im "grünen Bereich" (21 Bewertungen). Nur bei zwei Kriterien steht die "Ampel" auf "Gelb" (Kategorie: "erneute Prüfung notwendig"), wobei es sich offenbar um Einzelfälle von Komplikationen nach Operationen (Gallenblasenentfernung und Halsschlagaderverengung) handelt. Auffälligkeiten, mit "Rot" gekennzeichnet, gibt es beim Josephs-Hospital nicht.
    www.tk-online.de

  • 19.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    "Abendvisite": Thema Sodbrennen

    Ursachen, Folgen und Behandlung der Volkskrankheit Sodbrennen, mit der immerhin 20 bis 30 Prozent der deutschen Bevölkerung konfrontiert werden, sind das Thema der "Abendvisite", zu der das Josephs-Hospital und die Westfälischen Nachrichten heute um 19 Uhr in das Warendorfer Krankenhaus einladen. Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Inneren Medizin, wird in der Caféteria des Krankenhauses ausführlich erläutern, wie Sodbrennen entsteht - und was man tun kann, wenn man unter dieser unangenehmen Reaktion des Körpers leidet.
    Stüber wird die wichtigsten Ursachen des Sodbrennens erläutern und die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Folgen der Volkskrankheit vorstellen. Wichtiges Thema sind "Lifestyle" (Übergewicht, Rauchen, Sport), die Ernährung (Zitrusfrüchte, fettreiche Mahlzeiten, Alkohol) und Medikamente. Der Arzt wird die verschiedenen Methoden der Diagnostik, zu denen die Magenspiegelung gehört, und Therapiemöglichkeiten vorstellen. Ein Gegenstand seines Vortrags sind die Alarmsignale des Körpers, auf die man achten sollte.
    Die "Abendvisite" beginnt mit einem Vortrag, der etwa eine Dreiviertelstunde dauert, anschließend haben die Zuhörer ausreichend Gelegenheit für Fragen und zur Diskussion mit dem Chefarzt.
    Der Eintritt zur "Abenvisite" kostet zwei Euro und wird am Dienstag direkt vor Ort erhoben. Der Erlös kommt in voller höhe dem Verein der Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals zugute.
    Die kommenden Termine der "Abendvisite" stehen ebenfalls fest:
    Am 11. März referiert Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Frauenheilkunde, über "Beckenbodenschwäche der Frau - Therapiemöglichkeiten bei Senkungsbeschwerden". Am 15. April spricht Dr. Leonid Bograd, Oberarzt der Chirurgie, über "Ästhetische Chirurgie - von der Krampfaderoperation bis zur Fettabsaugung".

  • 16.02.2008
    Die Glocke
    Niemals zögern - Notruf wählen

    Einen Vortrag bietet die VHS Warendorf in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Beelen am 20. Februar ab 20 Uhr im Beelener Rathaus an. In Deutschland sterben pro Jahr mehr als 170 000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarktes. Warnhinweise werden oft nicht ernst genommen und der Rettungsdienst zu spät alarmiert. Mit dem Ziel, Leben zu retten werden die Besucher dieser Vortragsveranstaltung über die Herzinfarkt-Alarmzeichen und das Verhalten im Notfall aufgeklärt. Referent ist Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Abteilung Kardiologie des Josephs-Hospitals Warendorf.

  • 16.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Sodbrennen. Ursachen und Behandlung

    Das hat wohl jeder schon mal erlebt: Man hat gut gegessen, ein paar Bierchen oder Wein getrunken. Und nachts geht dann das Theater Los: Sodbrennen. Ursachen, Folgen und Behandlung dieser Volkskrankheit sind das Thema der nächsten "Abendvisite" mit Prof. Dr. Eckard Stüber am Dienstag, 19. Februar, im Josephs-Hospital.

  • 16.02.2008
    Westfälsiche Nachrichten
    Sodbrennen - Ursachen und Behandlung

    Das hat wohl jeder schon mal erlebt: Man hat gut gegessen, ein paar Bierchen oder Wein getrunken. Und nachts geht dann das Theater los: Sodbrennen.
    Ursachen, Folgen und Behandlung dieser Volkskrankheit, mit der immerhin 20 bis 30 Prozent der deutschen Bevölkerung ab und an konfrontiert werden, sind das Thema der nächsten "Abenvisite", zu der das Josephs-Hospital und die Westfälischen Nachrichten in das Warendorfer Krankenhaus einladen. Am Dienstag, 19. Februar, 19 Uhr, wird Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Inneren Medizin, in der Cafeteria des Krankenhauses ausführlich erläutern, wie das Sodbrennen snteht - und was man tun kann, wenn man unter dieser unangenehmen Reaktion des KÖrpers zu leiden hat.
    Stüber wird die wichtigsten Ursachen des Sodbrennens behandeln und die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Folgen der Volkskrankheit vorstellen. Wichtiges Thema sind in diesem Zusammenhang "Lifestyle" (Übergewicht, Rauchen, Sport), die Ernährung (Zitrusfrüchte, fettreiche Mahlzeiten, Alkohol) und Medikamente.
    Stüber wird an diesem Abend die verschiedenen Methoden der Diagnostik, zu denen die Magenspiegelung gehört, und Therapiemöglichkeiten vorstellen. Ein Gegenstand seines Vortrags sind auch die Alarmsignale des Körpers, auf die man achten sollte.
    Die "Abendvisite" beginnt mit einem Vortrag, der etwa eine Dreiviertelstunde dauert, anschließend haben die Zuhörer ausreichend Gelegenheit für Fragen und zur Diskussion mit dem Chefarzt.
    Stüber ist seit November 2005 Chefarzt der Inneren im Josephs-Hospital. Er stammt gebürtig aus Flensburg, wo er auch zur Schule gegangen ist. Studiert hat er in Lübeck und Göttingen. Das Pankreas (Bauchspeicheldrüse) war sein Promotionsthema. Stüber hat rund zwei Jahre in Amerika in der Bundeshauptstadt Washington DC in der Forschung gearbeitet, bevor er dann für zehn Jahre als Arzt in Kiel tätig war. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, spezielle internistische Intensivmedizin und medikamentöse Tumortherapie.
    Der Eintritt zur "Abendvisite" kostet zwei Euro und wird am Dienstag direkt vor Ort erhoben. Der Erlös kommt in voller Höhe dem Verein der Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals zugute.

  • 13.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    "Ich habe riesiges Glück gehabt"

    In Berlin geboren, im Münsterland aufgewachsen, Studienaufenthalte in Kanada, Frankreich und der Schweiz: Alexander Reich ist seit dem 1. Januar 2008 neuer Chefarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Josephs-Hospitals Warendorf. "Ich habe riesiges Glück gehabt, dass ich für die Stelle in Warendorf ausgewählt wurde", freute sich der 46-jährige, der bis Ende vergangenen Jahres Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster war. "Meine Familie und ich sind alle assimilierte Münsterländer und daher war es mir auch sehr wichtig in der Region zu bleiben", betonte der Vater von vier Kindern, zwei Jungen und zwei Mädchen im Alter von acht bis 19 Jahren. Medizin studiert hat Reich in Münster und Freiburg.
    Sein langjähriger Vorgänger Dr. Rolf Wisdorf ist in Ruhestand gegangen. Der Nachfolger auf dem Chefarztstuhl wurde aus einer großen Anzahl von Bewerbern ausgewählt. Reich ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt über eine Vielzahl von Zusatzqualifikationen. So ist er im Besitz des Europäischen Diploms für Anästhesiologie und Intensivmedizin, ist Rettungsarzt und Leitender Notarzt. Speziell ausgewiesen ist Reich auch in der Intensivmedizin und in der Schmerztherapie. Er darf beide Zusatzbezeichnungen führen und kann auf langjährige Erfahrungen sowohl an der Universitätsklinik Münster als auch an anderen Kliniken im In- und Ausland zurückblicken. Einen Schwerpunkt möchte er in der akuten Schmerztherapie nach Operationen setzen.
    "Von besonderer Bedeutung für das Josephs-Hospital und die Weiterentwicklung unserer Qualitätsstrategie ist auch, dass Reich eine Ausbildung zum Qualitätsmanager durchlaufen hat und an der Universitätsklinik wichtige Erfahrungen im Qualitätsmanagement sammeln konnte", freute sich Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller. Die Krankenhausverwaltung sei hocherfreut, dass sie einen so umfassend qualifizierten Fachmann für ihr Haus gewinnen konnte, sagte Biller weiter.
    Am Josephs-Hospital gefällt Reich besonders, dass auf einem sehr hohen Niveau gearbeitet wird, gerade auch im Hinblick auf die Intensivmedizin. "Wir haben hier einen sehr guten Facharztstandard und hoch motivierte Mitarbeiter," sagte Reich.
    Besonders am Herzen liegt dem Mediziner außerdem die Zusammenarbeit mit dem Warendorfer Ärztenetz, um den Patienten die bestmögliche Vor- und Nachsorge zu ermöglichen.

  • 13.02.2008
    Die Glocke
    Schmerzlinderung mit Qualität für mehr Patientenzufriedenheit

    Einen völlig schmerzfreien Aufenthalt im Krankenhaus kann auch er nicht garantieren. Aber auf dem Weg zu einem schmerzarmen Krankenhaus kommt an ihm keiner vorbei: Dr. Alexander Reich ist der neue Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin am Josephs-Hospital.
    Die ersten Wochen hat der "Neue" bereits hinter sich, hat er doch schon am 2. Januar seinen Dienst als Nachfolger des in den Ruhestand wechselnden Dr. Rolf Wisdorf angetreten. Gestern stellte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller den 46-jährigen Fachmann vor, der vom Universitätsklinikum Münster nach Warendorf gewechselt ist.
    Der gebürtige Berliner ist in Lünen aufgewachsen, hat in Müsnter und Freiburg studiert und hat Ende 1987 eine Stelle bei der Uniklinik in Münster angetreten. Die zwei Jahrzehnte in Müsnter haben Reich und seine Familie - seine Ehefrau stammt aus Schwaben, die vier Kinder sind allesamt in Münster geboren - zu überzeugten Münsterländern werden lassen. Noch wohnt die Familie in Havixbeck, doch ein Umzug nach Warendorf ist fest angepeilt. Dr. Reich: "Am liebsten würde ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren."
    20 Jahre Uniklinik - sein bisheriger Chef, Professor Dr. Hugo Van Aken ist eine hoch anerkannte Kapazität seines Fachs und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin - aber auch Auslandstätigkeiten in Frankreich, Kanada und in der Schweiz haben Reich geprägt.
    Längst ist nicht mehr nur die Narkose zur Operation das Betätigungsfeld eines Anästhesisten, der als interdisziplinäre "Schnittstelle" in einem Krankenhaus mit fast allen Fachabteilungen zusammenarbeitet. Dr. Reich hat Zusatzqualifikationen in der Notfall-, Intensiv- und Schmerzmedizin sowie im "OP-Management", so dass ihm auch die betriebswirtschaftliche Seite seiner Tätigkeit kein Buch mit sieben Siegeln ist.
    Seine besten Kontakte zur Uni wird er warm halten. Er steht als Lehrender auch für Vorlesungen, Seminare und Kongresse weiterhin zur Verfügung. Einsetzen will er sich auch dafür, dass das neuerdings von der Uni als Lehrkrankenhaus anerkannte Josephs-Hospital demnächst auch angehende Ärzte ausbilden darf. Mit den niedergelassenen Kollegen im Ärztenetz Warendorf will er eng zusammenarbeiten, um vor allem in der Schmerztherapie (auch ambulant) und in der Palliativmedizin (Betreuung chronisch Schwerstkranker und Sterbender) Akzente zu setzen.
    Die rund um die Uhr mit ärztlichem Fachpersonal besetzte Intensivstation (acht Betten) bietet laut Dr. Reich eine hohe Versorgungsqualität, sowohl personell als auch technisch. Dr. Biller kündigte gestern auf absehbare Zeit eine Aufstockung der Bettenkapazität um 50 Prozent an. Für die Kosten von drei Millionen Euro muss er jedoch noch eine Finanzierung sicherstellen.

  • 13.02.2008
    Westfälische Nachrichten
    Von Prothesen bis Inkontinenz

    In dieser Woche veranstaltet die Barmer in Kooperation mit der Stadt Telgte und der Volkshochschule die achte Gesundheitswoche im Telgter Bürgerhaus. Die Veranstalter laden hier zu medizinischen Fachvorträgen ein, die sich mit aktuellen Themen aus den Bereichen Gesundheit und Vorsorge beschäftigen. Die Referenten vermitteln aktuelle und verständliche Informationen zur klassichen Medizin. Mit dabei sind fünf Chefärzte des Warendorfer Josephs-Hospitals: Dr. Rolf Doht, Dr. Thomas Dorsel, Prof. Manfred Arndt, Prof. Eckhard Stüber und Dr. Matthias Lerch. Ergänzt wird die Runde von dem Telgter Kinderarzt und Allergologen, Dr. Christopher Kolorz.
    Alle Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr und sind kostenfrei.
    Am heutigen Mittwoch referiert Dr. Rolf Doht, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, unter dem Titel "Wenn das Gehen zum Kreuz wird" über die Möglichkeiten und Grenzen von prothetischem Gelenkersatz.
    Am Donnerstag informiert Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologisch- und Geburtshilflichen Abteilung, zum Thema "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt" über Senkungs- und Inkontinenzprobleme bei Frauen.
    Am Freitag spricht Dr. Christopher Kolorz über allergische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

  • 08.02.2008
    Die Glocke
    Ärzte referieren bei Gesundheitswoche

    Am kommenden Montag beginnt die achte "Telgter Gesundheitswoche". Ort der Veranstaltungsreihe ist das Warendorfer Josephs-Hospital. Bis Freitag referieren Mediziner über ein breites Themenspektrum von Krankheiten. Die Vorträge beginnen stets um 19 Uhr. Informationen bei der VHS Telgte, Tel.-Nr. 02504/2153.

  • 08.02.2008
    Die Glocke
    Gesundheitswoche deckt breites Themenfeld ab

    Eine thematisch breit gefächerte Vortragsreihe von der Orthopädie bis zur Kardiologie und geballtes Expertenwissen von Medizinern des Warendorfer Josephs-Hospitals sowie von einem niedergelassenen Kinderarzt aus Telgte bietet die achte "Telgter Gesundheitswoche" vom 11. bis 15. Februar im Telgter Bürgerhaus.
    "Unser Anliegen ist es, die Menschen zu informieren und Betroffenen das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein sind", fasste Siegfried Becker, Fachbereichsleiter Gesundheitsbildung bei der Volkshochschule Warendorf, die Intention der Veranstaltungsreihe zusammen. "Informierte und aufgeklärte Patienten sind auch das, was wir als Krankenkasse uns wünschen", ergänzte Matthias Strotmann, Bezirksgeschäftsführter der Barmer in Telgte.
    Im vergangenen Jahr war die Gesundheitswoche in Telgte nach fünfjähriger Pause wieder neu aufgelegt worden. In diesem Jahr findet sie zum zweiten Mal im Bürgerhaus statt. Man habe bewusst ein breites Themenspektrum berücksichtigt, um häufig nachgefragte Themen zur Sprache zu bringen, so Siegfried Becker. Zudem soll während der Gesundheitswoche das Josephs-Hospital als fachlich kompetente Einrichtung vorgestellt werden.
    Die Vortragsreihe, zu der der Eintritt für alle Besucher frei ist, startet am Montag, 11. Februar, mit dem Thema "Wenn es im Bauch zwickt und kneift - Moderne Diagnostik und Therapie bei Darmerkrankungen". Referenten sind Professor Dr. Manfred Arndt und Professor Dr. Eckhard Stüber. "Wenn das Herz aus dem Takt gerät - Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen" ist am Dienstag Inhalt des Vortrags von Kardiologe Dr. Thomas Dorsel. Zum Problem "Wenn das Gehen zum Kreuz wird - Möglichkeiten und Grenzen des prothetischen Gelenkersatzes" referiert am Mittwoch Dr. Rolf Doht, und am Donnerstag steht bei Dr. Matthias Lerch das Thema "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt - Senkungs- und Inkontinenzprobleme der Frau" im Fokus. Der Vortrag "Vom Ausschlag des Säuglings zum Niesen des Jugendlichen - Allergische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter" von Dr. Christopher Kolorz bildet den Abschluss der Gesundheitswoche. Alle Vorträge beginnen um 19 Uhr und enden mit einer allgemeinen Fragerunde.
    Weitere Informationen bei der VHS in Telgte unter der Tel.-Nr. 02504/2153.

  • 06.02.2008
    Die Glocke
    Darmkrebs ist früh zu erkennen

    Im Rahmen des Gesundheitsforums hält Prof. Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt Medizinische Klinik I im Josephs-Hospital, einen Vortrag zum Thema "Sinn und Zweck der Krebsvorsorge" am Mittwoch, 12. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr im Haus der Familie, Schwerpunkt ist der Darmkrebs als die zweithäufigste Krebserkrankung. Über die Früherkennung mit der Dickdarmspiegelung wird ebenso berichtet wie über die Grundzüge der Erkrankung und Behandlungsstrategien.
    Anmeldungen sind möglich unter Tel.-Nr. 02581/2846

  • 30.01.2008
    Die Glocke
    Verengte Herzkranzgefäße - was ist zu tun?

    Millionen von Menschen leiden an der koronaren Herzkrankheit, einer Verengung der Herzkranzgefäße, die zum Herzinfarkt führen kann. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, das erfahren "Glocke"-Leser am heutigen Mittwoch, 30. Januar, dort, von 16 bis 18 Uhr während einer Telefonaktion.
    Prof. Dr. Heinrich Ditter, Kardiologe und Chefarzt am Städtischen Krankenhaus in Gütersloh, Dr. Thomas Dorsel, Kardiologe und Chefarzt am Josephs-Hospital Warendorf, Dr. Diethold Schneider, Arzt für innere Medizin und Kardiologie aus Oelde, und Dr. Gerhard Schwerin, Internist und Kardiologe aus Oelde, informieren über Möglichkeiten der modernen Diagnostik und Behandlungsmethoden, beispielsweise mit Gefäßstützen (Stents).
    Fragen per E-Mail an: experten@die-glocke.de
    Fax: (02522) 73-189
    Die Durchwahlnummern:
    Prof. Dr. Heinrich Ditter (02522) 73-203
    Dr. Thomas Dorsel (02522) 73-204
    Dr. Diethold Schneider (02522) 73-205
    Dr. Gerhard Schwerin (02522) 73-206

  • 30.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Niemals geht man so ganz ...

    Niemals geht man so ganz ... Diese Textzeile ist Tobias Dierker, seit Anfang Januar Leiter Marketing und Kommunikation im Josephs-Hospital, quasi auf den Leib geschrieben. Denn: Nach einem kurzen Intermezzo in Mainz ist der 36-Jährige Anfang des Jahres an einen ihm durchaus vertrauten Arbeitsplatz zurückgekehrt.
    "Von Oktober 2003 bis August 2006 war ich hier Vorstandsassistent", erzählt der gebürtige Osnabrücker. Damals sei er vor allem für das Controlling zuständig gewesen.
    Nun habe ihn Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Josephs-Hospital, nach Warendorf zurück geholt, weil die Praxis gezeigt habe, dass das gewaltige Aufgaben-Paket Controlling, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing einen einzigen Mitarbeiter überfordere. Nun gibt es also neben dem Controller einen Fachmann für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.
    Und genau das hat Tobias Dierker von der Pike auf gelernt. Nach Schulzeit und Zivildienst, den er beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Osnabrück ableistete, wo er eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte, ließ er sich zunächst zum Rettungsassistenten ausbilden. Fünf Jahre lang sei er beim ASB in seiner Heimatstadt tätig gewesen. Als Rettungsassistent und Ausbilder von Rettungshelfern. 1999 entschloss er sich, zu studieren. Nicht etwa Medizin - Dierker: "Das war mir zu theoretisch, außerdem waren die Aussichten für Mediziner damals nicht so gut wie jetzt" - sondern BWL mit Schwerpunkt Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie.
    Gleich nach Abschluss des Sutidums trat Dierker die Stelle des Vorstandsassistenten im Josephs-Hospital an. 2006 wurde er Geschäftsführer des ASB in Mainz.
    In die Entscheidung, auf das Angebot aus Warendorf einzugehen, hätten auch familiäre Gründe gespielt, erzählt der 36-Jährige, dessen erster Wohnsitz zurzeit noch Köln ist, wo seine Lebensgefährtin studiert. Seine Freundin habe eine Stelle in Osnabrück in Aussicht und werde daher vom Rhein in Richtung Osnabrücker Land oder Münsterland ziehen, freut sich Dierker auf das absehbare Ende der "Fernbeziehung".
    In seinem noch ein wenig karg anmutenden Büro im Josephs-Hospital will er sich in nächster Zeit, gemeinsam mit seinem EDV-Kollegen, Frank Hülsbusch, verstärkt der Präsentation des Hauses im Internet widmen. "Wir haben 1000 bis 2000 Zugriffe im Monat", weiß Dierker um die hohe Akzeptanz dieser Seiten.

  • 29.01.2008
    Die Glocke
    Ein Notfalltraining für medizinische Berufe

    Insbesondere Mitarbeiter aus medizinischen Berufen werden häufig mit Notfallsituationen konfrontiert. Bei der Bewältigung dieser wird eine kompetente, professionelle und dem aktuellen Stand entsprechende Hilfe erwartet. Für den Erfolg dieser Maßnahmen ist ein aufeinander abgestimmtes und einheitliches Vorgehen von großer Wichtigkeit.
    Das Josephs-Hospital Warendorf bietet ein Notfalltraining an, das speziell für Mitarbeiter aus medizinischen Berufen konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Das Notfalltraining ist speziell für Assistenzpersonal aus Arztpraxen, Pflegekräfte aus ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Altenheimen, krankengymnastische Praxen und Hebammen ausgerichtet.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden die Basismaßnahmen sowie der korrekte Einsatz von Hilfsmitteln an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen Defibrillator werden im letzten Teil der Veranstaltung vermittelt.
    Am Mittwoch, 6. Februar, und am Mittwoch, 2. April, findet im Josephs-Hospital im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Fortbildungsveranstaltung statt. Kursdauer etwa drei Stunden, Beginn 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 25 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 9 - 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegengenommen.

  • 26.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Letzter Schliff für künftige Ärzte

    Sie sind so etwas wie Pioniere: Die Medizinstudenten Christian Engbert (27), Hasan Kusak (29) und Stefan Reinke (29) sind die ersten angehenden Ärzte, die im Josephs-Hospital ihr Praktisches Jahr (PJ) absoliveren. Seit August vergangenen Jahres ist das Josephs-Hospital akademisches Lehrkrankenhaus. Das einzige im Kreis Warendorf.

  • 26.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Schüler schnuppern am Berufsleben

    Die Berufswahl stellt für junge Menschen eine gravierende Entscheidung im Leben dar. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren, welcher Beruf zu einem passt. Eine gute Gelegenheit dazu haben Schüler an weiterführenden Schulen im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums.
    In den vergangenen zwei Wochen haben 120 Schüler der neunten Klassen des Gymnasiums Laurentianum an diesem Praktikum teilgenommen. Fünf ihrer Schulkameraden hat WN-Praktikantin Marie-Sophie Rash an ihrem Praktikumsplatz besucht und sie nach ihren ersten Erfahrungen befragt:
    "Es macht mir viel Spaß zu zeichnen und Layouts am Computer zu entwerfen, darum war mir klar, dass ich mein Praktikum bei einer Werbeagentur absolviere", so Marie Fartmann aus der 9a. "Es gibt unteschiedliche Berufsbilder wie Computerspezialisten, Mediengestalter, Designer oder Schriftsetzer. Am meisten interessiere ich mich für den Beruf des Mediengestalters, weil man da kreativ sein kann." Das Einscannen von Bildern, das Bedrucken von CDs und E-Mails zu schreiben gehören zu den aktuellen Aufgaben von Marie. Obwohl ihr der Beruf viel Spaß macht, weiß sie noch nicht genau, ob sie ihn später einmal ergreifen möchte, da sie sich auch für Physik interssiert und auch diesen Bereich genauer kennen lernen möchte.
    Auch Luisa Drop hat einen Praktikumsplatz gefunden, der ihren Interessen entspricht. Im Warendorfer Josephs-Hospital hilft sie bei der Grundpflege der Patienten, misst den Puls und den Blutdruck. Außerdem sieht sie bei Verbandwechseln zu und hilft beim Betten machen. Betreut wird sie von Gregor Krützkamp, Stationsleiter der Allgemein- und Gefäßchirurgie. Luisa ist sich jetzt schon im Klaren, dass sie später auf jeden Fall etwas im Fachbereich Medizin machen möchte. Denn man habe viel Kontakt mit Menschen und es sei ein gutes Gefühl ihnen zu helfen. Da ihr Vater OP-Fachpfleger ist, hatte sie schon seit ihrer Kindheit Einblicke in diesen Beruf.
    Im Amtsgericht geht es schon etwas anders zu als im Krankenhaus, wie Simon Kreienbaum berichtet: Vormittags sitzt er in Gerichtsverhandlungen und hört sich Urteile über Jugendstrafsachen, Familiensachen und Zwangsversteigerungen an. Nachmittags darf er dann Akten beschriften und einsortieren. Besonders die Gerichtsverhandlungen findet er sehr interessant und könnte sich sogar vorstellen, später einmal in einem juristischen Bereich zu arbeiten. Sein Onkel, der Richter ist, hatte in ihm das Interesse an der Juristerei geweckt.
    "Wenn ich später einmal in dieser Branche arbeiten sollte, möchte ich gerne als PTA (Pharmazeutisch-technische Assistentin) arbeiten", so Sandra Schmitz aus der 9a. "Ich finde es interessant, wenn ich mit in das Labor gehe und zusehen kann, wie Salben hergestellt werden." Außerdem darf sie Waren einscannen und verbuchen. In der Apotheke wird sie von Annette Plass, ausgebildete PKA (Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin) betreut. Auf diesen Beruf ist Sandra durch Internetseiten und Erzählungen von Bekannten gekommen.
    Im Zweirad-Center Dahlhues hat Marius Waßmann keine Zeit sich zu langweilen, da immer etwas zu tun ist: Er muss Fahrräder putzen und reparieren. Manchmal ist auch seine Kreativität gefragt, wenn er zum Beispiel spezielle Kartons für den Versand bauen soll. Da er sich mit 16 ein Motorrad kaufen möchte, dachte er, er könne hier etwas dazulernen. Obwohl das Praktikum ihm Spaß gemacht hat, möchte er diesen Beruf später wohl eher nicht ausüben.

  • 23.01.2008
    Die Glocke
    Kardiologen beantworten Leser-Fragen

    Während das Alltagsleben durch Hektik und Stress immer mehr in Fahrt kommt, bleibt die körperliche Fitness zunehmend auf der Strecke: Sitzen auf dem Weg zur Arbeit, Sitzen im Büro, abendliches Sitzen vor dem Fernseher. Körperliche Inaktivität ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Beschwerden.
    Die "Glocke" greift dieses Thema auf und veranstaltet am Mittwoch, 30. Januar, von 16 bis 18 Uhr eine Telefonaktion. Informationen über "Herzkrankheiten" gibt es dann aus erster Hand. Die Fragen der "Glocke"-Leser beantworten Prof. Dr. Heinrich Ditter, Kardiologe und Chefarzt am Städtischen Krankenhaus in Gütersloh, Dr. Thomas Dorsel, Kardiologe und Chefarzt am Josephs-Hospital in Warendorf, Dr. Diethold Schneider, Arzt für innere Medizin und Kardiologie aus Oelde, und Dr. Gerhard Schwerin, Internist und Kardiologe aus Oelde.
    Die Experten raten zu körperlicher Ausdaueraktivität wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder zügigem Spazierengehen. Ausdauersport senkt Blutfett, Blutzucker und Bluthochdruck, erweitert die Gefäße, steigert die Leistungsreserven des Herzens, bremst den Appetit und hilft, überzählige Pfunde wieder loszuwerden.
    Fragen per E-Mail an: experten@die-glocke.de
    Fragen per Telefax an: (02522) 73-189
    Die Durchwahlnummern der Herz-Experten:
    Prof. Dr. Heinrich Ditter, Tel. 02522/73-203
    Dr. Thomas Dorsel, Tel. 02522/73-204
    Dr. Diethold Schneider, Tel. 02522/73-205
    Dr. Gerhard Schwerin, Tel. 02522/73-206

  • 17.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Stiftungen sind stark im Kommen

    Die Zeichen für Stiftungen stehen derzeit günstig. Erst im Juli hat der Bundestag das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" beschlossen und die Einrichtung von Stiftungen durch weitere Steuererleichterungen gefördert. Warum Stiftungen so im Trend liegen und wie es in Warendorf um das Thema Stiftungen steht, darüber unterhielt sich WN-Redakteurin Monika Vornhusen mit dem Rechtsanwalt und früheren Bürgermeister Theo Dickgreber.

    Begegnet Ihnen das Thema "Stiftungen" in Ihrem Berufsleben als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt "Öffentliches Recht" eigentlich häufig?
    Antwort: In meiner akutellen Anwaltstätigkeit habe ich derzeit nicht mit dem Thema zu tun, wohl aber als Mitglied des Kuratoriums des Josephs-Hospitals. Denn das Josephs-Hospital ist ein leuchtendes Beispiel für eine Stiftung, die über Generationen hinweg, mittlerweile seit über 150 Jahren, gut und zum Wohle der Bürger arbeitet.

    Wie verhielt es sich damals mit der Gründung dieser Stiftung?
    Antwort: Es war am 9. Dezember 1843, als der Preußen-König Friederich Wilhelm diese Stiftung in Warendorf genehmigte. Franz Josef Schulze Zumloh hatte ein beträchtliches Vermögen in Form eines Gebäudes an der Lüninger Straße als Krankenanstalt gestiftet mit dem Willen, diese zum Wohle seiner armen Mitmenschen unter dem Namen Josephs-Hospital zu führen. Mit 53 000 Taler Kapital erhielt die Stiftung, die heute noch von einem Kuratorium verwaltet wird, zusätzlich ein reiches Vermögen. Sie nimmt als Stiftung des privaten Rechts mittlerweile über 164 Jahre eine öffentliche Aufgabe wahr, die den Staat und die Stadt enorm entlastet.

    Wie ist heute mit dem Stiftungsgedanken umzugehen?
    Antwort: Heute muss das Josephs-Hospital natürlich unter wirtschaftlichen Aspekten geführt werden. Die Anforderungen haben sich verändert. Aber es wird noch immer von der ursprünglichen Idee, also vom Willen und Zweck des Stifters Schulze Zumloh, ausgegangen - angepasst an die heutigen Bedürfnisse und mit Blick auf die Zukunft.

    Der Gesetzgeber hat im Juli das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" beschlossen. Wo liegen die Anreize zur Stiftungsgründung?
    Dickgreber: Nach diesem Gesetz können Stifter eine Million Euro - verteilt auf zehn Jahre für die Gründung einer Stiftung steuerlich geltend machen - pro Jahr also 100 000 Euro. Das gilt nicht nur für Neugründungen, sondern auch für Zuwendungen auf den Vermögensstock einer Stiftung.

    Was ist der tiefere Sinn für diese Anreize?
    Dickgreber: Bundesweit wirkt der Staat selbst ganz intensiv an Stiftungen mit - auch in Trägerfunktion. Es gibt eine ganze Reihe von Stiftungen, die losgelöst vom Staat und seinen Haushalten öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Und das genau ist der Punkt. Die Bandbreite der Stiftungen heute geht sehr stark in das öffentliche Leben hinein. Es geht immer mehr darum, neu zu definieren, welche Aufgaben der Staat oder die Stadt wahrzunehmen hat und welche Aufgaben von den Bürgern wahrzunehmen sind.

    Wenn das Stiftungswesen sich mehr und mehr um Aufgaben kümmert, die Staat oder Kommune nicht mehr wahrnehmen können, dann könnte Warendorf möglicherweise sein Freibad retten, indem eine Stiftung gegründet wird?
    Dickgreber: Der Förderverein Freibad ist durchaus ein Thema, das in diese Richtung geht. Aber bei Licht betrachtet, fehlt es solch einem Förderverein zunächst mal an dem für eine Stiftung nötigen Kapital und Erträgen.

    Es gibt im Stiftungswesen auch die so genannten Bürgerstiftungen - also selbständige Stiftungen mit lokalem oder regionalem Bezug, die von einer vielzahl von Bürgern mit Gründungskapital ausgestattet werden - zum Teil unterstützt durch ortsverbundene Unternehmer. Wäre das vielleicht ein Instrument für eine langfristige Erhaltung des Freibades?
    Dickgreber: Wenn wir Warendorf konkret betrachten, dann sehen wir, dass sehr viele Bürger mittlerweile privat Geld in die Stadt zum Allgemeinwohl investieren - zum Beispiel für Skulpturen. Die Bereitschaft, Geld zur Verfügung zu stellen für gemeinnützige Zwecke ist also da. Da kommt natürlich der Gedanke, dieses Geld zu bündeln - zu einem Grundvermögen, aus dessen Erträgen in der Folgezeit für die Bürger sinnvolle Aufgaben getätigt werden können. Das Stiftungsrecht bietet verschiedene Formen, sich als Bürger dort zu engagieren, wo man sich wiederfindet.

    Wie könnte konkret eine solche Bürgerstiftung für Warendorf aussehen?
    Dickgreber: Ich würde solch eine Bürgerstiftung in Warendorf nicht allein auf einen Zweck begrenzen, das heißt keine gezielte spezielle Zweckrichtung, sondern eine Öffnung für allgemeine bürgerschaftliche Belange in der Stadt. Daraus können Maßnahmen und Aufgaben finanziert werden, für die letztlich die Finanzmittel einer Kommune fehlen. Dann müsste es in Warendorf aber ein oder zwei Bürger geben, die erst einmal ein echtes Pfund in eine solche Stiftung hineinlegen. Es fehlt derzeit noch eine Initialzündung. Allerdings ist die gerechte Verteilung nie unproblematisch, deshalb ist der Gedanke der Bürgerstiftung bisher wohl auch nicht so breit zum Tragen gekommen in Warendorf.

  • 04.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Training für Angehörige Herzkranker

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Vielen Betroffenen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist. Aber auch andere Interessierte können an dem Kursus teilnehmen, der am Montag, 7. Januar, 18 Uhr, im Josephs-Hospital im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie stattfindet. Die Kursdauer beträgt zirka drei Stunden. Eine Kursgebühr in Höhe von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen heute zwischen 9 und 13 Uhr, Tel.-Nr. 02581/202233.

  • 02.01.2008
    Westfälische Nachrichten
    Unverhofftes Neujahrsglück

    "Wir haben gestern noch zusammen Silvester gefeiert", erzählt die frisch gebackene Oma Renate Schulze Versmar lächelnd. Dies nahm Enkelin Luisa offensichtlich zum Anlass, sich besonders zu beeilen. Das Neujahrsbaby erblickte um 11.53 Uhr im Warendorfer Josephs-Hospital das Licht der Welt. "Das ist ein toller Jahresanfang", sagt Mutter Julia überglücklich. "Der errechnete Termin war eigentlich erst am 4. Januar. Ich finde den Neujahrstag super. Wir freuen uns sehr." Vater Christian und Opa Karl sind ebenfalls glücklich über den Familienzuwachs. Auch der "große" Bruder Jonas (4) begrüßt seine kleine Schwester freudig und schaut in das Bettchen, wo die junge Dame (3620 g, 51 cm) selig den ersten Tag des Jahres verschläft.

  • 16.12.2007
    Blickpunkt
    Weihnachtskinder stets willkommen

    Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Fast alle Jahre wieder erblickt auch im Josephs-Hospital Warendorf ein Kind das Licht der Welt. Nicht nur für die Eltern, sondern auch für Ärzte und Hebammen ist das immer wieder ein besonderer Moment.
    "Ich arbeite immer gerne an den Weihnachtsfeiertagen", erzählt die Hebamme Brigitte Stockmann. Jede Geburt ist für sie auch im 25. Dienstjahr ein schönes Erlebnis. "Aber an Heiligabend ist das eine besondere Erfahrung - auch für uns." Bei aller Sentimentalität bleibt es natürlich bei der gewohnten Professionalität. Also kommt niemand im Krankenhaus wirklich auf die Idee an Heiligabend auch noch Stroh ins Wärmebettchen zu legen. Dennoch, die Szene im Stall zu Bethlehem flackert am 24. Dezember zwischen dem Blinken und Piepen moderner Geräte der Geburtshilfe immer wieder unwillkürlich auf. So war es auch in den vergangenen Jahren. 2005 kamen zwei Kinder am 24. Dezember zur Welt, 2006 wurde ein "Christkind" entbunden.
    Bei rund 450 Geburten jährlich liegt der Heilige Abend also absolut im Durchschnitt bei den Entbindungen. Das gilt auch für die Weihnachtskinder insgesamt. Konstant drei Kinder sind in den vergangenen drei Jahren im Josephs-Hospital an den Feiertagen zur Welt gebracht worden.
    Der Lauf der Natur hält sich nicht an Feiertage. "Richtige Geburtswehen lassen sich auch nicht aufhalten", weiß Hebamme Brigitte Stockmann aus Erfahrung.
    Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verfügt über insgesamt 30 Betten. Rund um die Uhr ist auch über die Weihnachtstage ein Team aus Hebamme, Arzt, Kinderkrankenschwester, Anästhesist, OP-Team sowie Krankenschwester für die Mütter da. Die Abteilung besitzt neben den Entbindungsräumen einen klimatisierten, nach neuesten Erkenntnissen gestalteten Kreißsaal, der OP-Standard aufweist und für Kaiserschnitte genutzt werden kann.
    Als kleine Entschädigung für den Weihnachtsdienst dürfen sich alle im Team über ein besonderes Weihnachtsmenü freuen, zu dem das Haus einlädt. Übrigens: Auch die werdenden Väter müssen sich nicht sorgen. Die Mahlzeiten ihrer Frauen, die unter der Geburt nichts zu sich nehmen, stehen ja zur Verfügung. "Erfahrungsgemäß haben die aber relativ wenig Appetit", berichtet Brigitte Stockmann
    Kreißsaalbesichtigungen finden jeden 1. Dienstag im Monat in der Zeit von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr statt.

  • 15.12.2007
    Westfälische Nachrichten
    Das Wohl des Hospitals war immer wichtiger

    Damit dürfte Heinz Kock zu den eher seltenenen Exemplaren der Spezies Arbeitnehmer gehören: 45 Versicherungsjahre hat der langjährige Betriebsratsvorsitzende des Warendorfer Josephs-Hospitals auf dem Buckel. "ohne einen einzigen Tag Fehlzeiten", wie er stolz bemerkt. Mit 60 Jahren ist aber nun Schluss. Nicht freiwillig: "Wenn ich gesund wäre, hätte ich gerne noch weiter gemacht." Seit er vor fünf Jahren an Krebs erkrankte, musste er zwangsläufig ein paar Touren runterschalten.
    Kock hat fast 30 Jahre im Warendorfer Krankenhaus gearbeitet. Nach der Volksschule hatte Papa ihm eine Lehrstelle als Maler besorgt: "Da wurde nicht gefragt, ob es mir gefällt." Es gefiel ihm nicht. Und deshalb machte Heinz Kock nach der Bundeswehr eine neue Ausbildung: Er wurde Fachpfleger für Anästhesie. Erst am Uni-Klinikum Münster. Ab 1978 dann in Warendorf. Kock hat den Aufbau der Intensivstation miterlebt und die Erweiterung des Operations-Spektrums: "Da hat sich viel verändert."
    Nicht nur medizinisch. Mitte der 80er Jahre gab es Streit mit dem Bischof von Münster, der die Stiftung Josephs-Hospital unter seine Fittiche nehmen wollte. Erst die Verwaltungsgerichte entschieden: Das Hospital ist keine kirchliche, sondern eine weltliche Stiftung. Und deshalb steht sie unter Aufsicht des RP.
    Das war 1986 auch der Startschuss für die Gründung eines Betriebsrates und der Rausschmiss aus der kirchlichen Zusatz-Versorgungskasse. Denn die galt nur für kirchliche Häuser. In die kommunale Zusatzkasse konnte das Haus zuerst auch nicht - es war ja kein städtisches Krankenhaus. Mit einer städtischen Bürgschaft ging es dann aber doch.
    "Das waren heiße Zeiten", erinnert sich Kock, Verträge mit den Mitarbeitern waren zum Teil per Handschlag geschlossen. Mit dem Betriebsrat kam natürlich auch die Forderung nach der Einhaltung von Tarifverträgen. "Damit macht man sich nicht beliebt", beschreibt Kock die Situation. Da sei die Unterstützung der ÖTV (heute Verdi) wichtig gewesen. Obwohl: "Das Wohl des Krankenhauses war immer wichtiger als die Gewerkschaft."
    Nicht immer ging es ohne Konflikte: Die Schließung der Wäscherei (1988) war ein harter Schritt. Oder das Ende der Kinderabteilung. Kock: "Da hat die Bevölkerung mit den Füßen abgestimmt." Die Zahlen stimmten einfach nicht mehr. Zum Glück habe man das sozialverträglich regeln können.
    Nur ungern erinnert sich Heinz Kock an die Zeiten, als die Firma "Sana" das Management des Josephs-Hospitals übernahm: "Da sind in meinem Büro viele Tränen geflossen." Eine Zeit, die das Haus viel Geld gekostet habe. "Verluste, die wir in späteren Jahren aus eigener Kraft wieder abgearbeitet haben", ist Kock stolz auf die Leistung aller Josephs-Hospital-Mitarbeiter. Man habe keine Millionen auf der hohen Kante, aber auch keine Defizite: "Mit der schwarzen Null kann man also zufrieden sein."
    "Es war für uns alle eine große Erleichterung, als wir wieder eine eigene Leitung bekamen." Natürlich gebe es auch jetzt Meinungsverschiedenheiten, "aber die Zusammenarbeit ist gut, es ist Vertrauen da. Wir sind jetzt in ruhigem Fahrwasser", sagt Kock: "Nur wenn sich Patienten und Mitarbeiter wohl fühlen, kann das Krankenhaus funktionieren."
    Deshalb ist Kock zum Ende seiner Tätigkeit froh, dass der Ruf des Josephs-Hospitals in den letzten Jahren stetig besser geworden sei: "Wir sind in der Bevölkerung akzeptiert."
    Der große Afrika-Fan Kock wird sich nun verstärkt seinen Hobbys widmen: Dem Enkel, der Kommunalpolitik in Ostbevern - dort sitzt der "grüne" Kock seit 20 Jahren im Rat. Und dann warten da noch eine Menge Steine im Garten, denen sich der Pensionär mit Hammer und Meißel künstlerisch nähert: "Ich habe keine Langeweile."

  • 12.12.2007
    Die Glocke
    Spendenscheck für Ausbau der Bücherei

    Dank einer Spende von 900 Euro des "Freundeskreises Stiftung Josephs-Hospital" konnte der Bestand der Patientenbücherei im Josephs-Hospital um 60 Bücher ergänzt und aktualisiert werden.
    Über dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk freuten sich das ehrenamtlich tätige Bücherei-Team und auch Pflegedienstleiter Wilfried Tollkötter. Sie bedankten sich beim Vorsitzenden des Freundeskreises, Johannes Schulte, und dem stellvertretenden Vorsitzenden, Günther Blanke, im Namen der Leserinnen und Leser, denen nun während eines Krankenhausaufenthaltes noch mehr Lesestoff kostenlos zur Verfügung steht.
    Insgesamt hat die Bücherei mit etwa 3000 Büchern auch thematisch ein breites Angebot. In der Angebotspalette befinden sich unter anderem Sachbücher, Romane, Biographien, Bildbände und Gesundheitsratgeber.
    Ausleihe ist jweils montags und mittwochs von 9 bis 11 Uhr und freitags von 14.30 bis 16.30 Uhr. In dieser Zeit gehen auch die Frauen des Bücherei-Teams mit dem Büchereiwagen auf die Stationen, um dort die Patienten mit Lesestoff zu versorgen. Zu dem ehrenamtlichen Team um die Leiterinnen Annetraud Scheimann und Annette Houben gehören Anni Lietmann, Ingrid Lompa, Elisabeth Populoh, Rita Stirner-Röhrkohl, Ida Ungemach, Bärbel van Reine und Gudrun Warnke.
    Sie alle bieten den Lesestoff an, um damit den Patienten den Krankenhausaufenthalt nach eigenen Wünschen ein wenig "zu verschönern" oder informativ zu gestalten.

  • 12.12.2007
    Westfälische Nachrichten
    Lesestoff fürs Hospital

    Dank einer Spende von 900 Euro des "Freundeskreises Stiftung Josephs-Hospital" konnte der Bestand der Patientenbücherei um 60 Bücher ergänzt und aktualisiert werden.
    Über dieses Weihnachtsgeschenk freuten sich das ehrenamtliche Bücherei-Team und Pflegedienstleiter Wilfried Tollkötter. Sie bedankten sich beim Vorsitzenden des Freundeskreises, Johannes Schulte, und seinem Vize Günther Blanke im Namen der Leser, denen während eines Krankenhausaufenthaltes nun noch mehr Lesestoff zur Verfügung steht. Insgesamt hat die Bücherei mit 3000 Büchern thematisch ein breites Angebot. Im Angebot befinden sich Sachbücher, Romane, Biografien, Bildbände und Gesundheitsratgeber.
    Ausleihe ist montags und mittwochs von 9 bis 11 Uhr und freitags von 14.30 bis 16.30 Uhr. In dieser Zeit gehen die Frauen des Bücherei-Teams mit dem Büchereiwagen auf die Stationen, um die Patienten mit Lesestoff zu versorgen. Zum ehrenamtlichen Team um Annetraud Scheimann und Annette Houben gehören Annie Lietmann, Ingrid Lompa, Elisabeth Populoh, Rita Stirner-Röhrkohl, Ida Ungemach, Bärbel van Reine und Gudrun Warnke.

  • 01.12.2007
    Westfälische Nachrichten
    Finanzspritze fürs Krankenhaus

    Für dringend notwendige Anschaffungen hat in diesem Jahr der "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf" mit rund 10 000 Euro Spendengeldern helfen können. Anschaffungen, für die im Haushalt des Krankenhauses zur Zeit keine finanziellen Mittel bereitstehen.
    So wurde kürzlich der Gartenabteilung des Krankenhauses ein Traktor-Anhänger im Wert von 2 500 Euro offiziell übergeben. Dieser war voll beladen mit 18 Weihnachtsbäumen, die der Vorstand des Freundeskreises zu einem "Freundschaftspreis" von Friedrich Graf Westerholt erwerben konnte. Im Eingangsbereich und auf den Stationen werden die Bäume für weihnachtliche Stimmung sorgen. Zu dieser Spendenübergabe waren Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller, Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte und der Leiter der Gartenabteilung des Josephs-Hospitals, Bernd Frense, sowie der Vorsitzende des Freundeskreises Johannes Schulte, sein Stellvertreter Günther Blanke und Kassenwart Frank Hülsbusch gekommen. Alle freuten sich über die unbürokratische Hilfe und danken allen Spendern. Damit dies auch in Zukunft geschehen kann, bittet der Freundeskreis um weitere Spenden auf eines der folgenden Konten:
    "Freundeskreis Stiftung Josephs-Hospital Warendorf e.V."
    Sparkasse Münsterland-Ost, Konto-Nr.: 6 81 48, BLZ 400 501 50.
    Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf, Konto-Nr. 36 10 87 93 00, BLZ 412 625 01

  • 30.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Josephs-Hospital wird "akademisch"

    Das Warendorfer Josephs-Hospital wird akademisches Lehrkrankenhaus, als einziges im Kreis Warendorf. In den Abteilungen für Chirurgie, Innere Medizin und Kardiologie werden zukünftige Medizinstudenden der Universität Münster einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Ein weiterer Ausbau ist möglich.

  • 30.11.2007
    Westfälische Nachrichtne
    Josephs-Hospital wird akademisches Lehrkrankenhaus

    Das Warendorfer Josephs-Hospital wird akademisches Lehrkrankenhaus, als einziges im Kreis Warendorf. Das heißt konkret: In den Abteilungen für Chirurgie, Innere Medizin und Kardiologie werden zukünftig Medizinstudenten der Universität Münster einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Ein weiterer Ausbau ist möglich. Die medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität hat bereits grünes Licht für die Zusammenarbeit gegeben. Was jetzt noch fehlt, sind die Unterschriften unter den entsprechenden Vertrag. Das ist nach Angaben eines Sprechers der Fakultät allerdings nur noch Formsache.
    Ein Lehrkrankenhaus - und so wird das auch beim Josephs-Hospital der Fall sein - ist vertraglich mit der medizinischen Fakultät einer Universität verbunden, nur von dieser Fakultät kommen Studenten zur Ausbildung an das Lehrkrankenhaus. In diesem Fall also aus Münster. Das Lehrkrankenhaus erhält von der Universität eine Vergütung für die Studentenausbildung.
    Chefärzte von Abteilungen, die an der Ausbildung teilnehmen, müssen eine Lehrbefähigugng vorweisen. Studenten werden im klinischen Teil des Medizinstudiums betreut, insbesondere im praktischen Jahr. Sie können im Regelfall selbst wählen, ob sie das praktische Jahr (oder Teile davon) an einem Lehrkrankenhaus oder an der Universitätsklinik selbst ableisten möchten.
    Um als akademisches Lehrkrankenhaus anerkannt zu werden, sind gewisse Qualitätsstandards zu erfüllen: Dazu gehören in der Chirurgie und der Inneren mindestens 60 Behandlungsplätze, regelmäßige pathologisch-anatomische Demonstrationen für die Studenten und - logisch - eine ausreichende Anzahl von Ärzten für die Ausbildung. Erforderlich sind zudem leistungsfähige Röntgenabteilung, medizinisches Labor und Bibliothek. All diese Grundvoraussetzungen erfüllt das Josephs-Hospital.

  • 22.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Jeder Mensch hat Hämorriden

    Das Interesse an Gesundheitsthemen ist in Warendorf groß. Zur ersten "Abendvisite", einer neuen Veranstaltungsreihe der Westfälischen Nachrichten mit dem Warendorfer Josephs-Hospital, kamen über 40 Zuhörer in die Caféteria des Warendorfer Krankenhauses. Und das bei einem Thema, über das Betroffene nur ungern reden: Erkrankungen im Analbereich. Dazu gehören nicht nur die mittlerweile als Volkskrankheit bezeichneten Hämorriden, sondern auch Fissuren (Einrisse in der Haut) oder Analvenenthrombosen (kleine Blutgerinsel in den Venen am Afterrand).
    Prof. Dr. Manfred Arndt, der ärztliche Direktor des Krankenhauses, verstand es, das Thema anschaulich, informativ und für den Laien verständlich zu vermitteln. Moderiert wurde die Abendvisite von Christoph Lowinski, Leiter der Warendorfer WN-Redaktion.
    Hämorriden sind in den meisten Fällen weder Schicksalssache, noch entstehen sie aufgrund mangelnder Körperhygiene, räumte Arndt mit diesen in der Bevölkerung weit verbreiteten Vorurteilen auf. "Die Körperpflege hat mit der Entstehungsgeschichte von Hämorriden nichts zu tun." Seien die Gefäßpolster, die im Analbereich liegen, jedoch entzündet, sei eine tägliche Waschung in dem entzündeten Bereich von Vorteil. Für die anschließende Trocknung empfahl Arndt einen haushaltsüblichen Haarfön. Hämorriden, so der Arzt weiter, hätten übrigens schon die alten Ägypter gekannt und bereits erste Behandlungsmethoden entwickelt.
    Als Hämorriden bezeichnet der Arzt knotenartige Vorwölbungen im empfindlichen Analbereich, die aus Blutgefäßen bestehen. Diese Gefäßpolster liegen in der Schleimhaut des Enddarms und dichten gemeinsam mit dem inneren und dem äußeren Schließmuskel den Enddarm nach außen ab. Jeder Mensch hat Hämorriden. Normalerweise liegen diese Gefäßpolster drei bis vier Zentimeter oberhalb des Afters und sind nicht sichtbar. Durch chronische Verstopfungen oder andere Belastungen des Beckenbodens (zum Beispiel Schwangerschaften oder Übergewicht) kann das helle Blut, das die Polster füllt, nicht mehr vorschriftsmäßig abfließen. Die Polster bilden Knoten, die sich als Vorwölbungen bemerkbar machen. Je nach Ausbildungsgrad teilt man die Hämorriden in vier Stadien ein: Während sie in Stadium eins von außen nicht zu sehen sind und nur gelegentlich bluten, kommen sie mit zunehmender Erkrankung immer weiter aus dem After heraus und verursachen unangenehmen Juckreiz, Brennen und ein Gefühl der unvollständigen Darmentleerung nach dem Stuhlgang - bei schweren Hämorriden auch Nässen und Stuhlabgang.
    "Ein Arztbesuch muss nicht peinlich sein: Wenn Sie den Verdacht haben, an Hämorriden zu leiden, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn Beschwerden am After können auch andere Ursachen haben", betonte Arndt. Sehr ausgeprägte Hämorriden können operativ entfernt werden. Alle anderen lassen sich ambulant veröden und mit Zäpfchen und Salben gut behandeln.
    Da Hämorriden leider auch nach vollständigem Abklingen wiederkehren können, empfiehlt Arndt eine kritische Bestandsaufnahme des Lebens: So viel Bewegung wie möglich, ballaststoffreiche Ernährung, viel trinken und den Stuhldrang nicht unterdrücken. Auch wer viel am Schreibtisch oder im Auto sitzt, kann etwas für die Po-Gesundheit tun: einfache Schließmuskelübungen sind unauffällig und effektiv.
    Im Rahmen des Projektes "Abendvisite" haben die Warendorfer die Möglichkeit, sich in einer Vortragsreihe über neue Behandlungsmöglichkeiten gängiger Krankheiten zu informieren. Die komplexen Themen werden den Zuhörern von Fachärzten des Josephs-Hospitals verständlich nahe gebracht. Anschließend können Fragen gestellt werden. Die nächste Veranstaltung ist im Dezember geplant, das Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben.

  • 20.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Medizin: Infos aus erster Hand

    Um den Bereich der Analerkrankungen - Hämorrhoiden, Fissuren, Analvenenthrombose - dreht sich eine Veranstaltung, zu der die "Westfälischen Nachrichten" heute Abend um 19 Uhr gemeinsam mit dem Warendorfer Josephs-Hospital unter dem Titel "Abendvisite" einladen. Patienten fragen, Ärzte antworten, ist das Motto. Prof. Dr. med. Manfred Arndt, der ärztliche Direktor des Krankenhauses, wird nach einem kurzen Einführungsvortrag Fragen beantworten. Dazu sind nicht nur Betroffene eingeladen, sondern alle Bürger, die sich informieren wollen.
    Die Warendorfer "Abendvisite" findet in den Räumen des Josephs-Hospitals statt und beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Themenabend soll gegen 21 Uhr beendet sein. Eintrittskarten gibt es zum Preis von zwei Euro in der Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten an der Krückemühle 11. Wer sich heute Abend spontan zum Kommen entschließt, ist natürlich ebenfalls willkommen. Der Erlös geht ohne Abzug als Spende an den Verein der Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals.
    Der Referent, Prof. Dr. Manfred Arndt, ist seit vielen Jahren ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals und Chefarzt der Allgemein-Chirurgie.

  • 20.11.2007
    Die Glocke
    Gymnastik besser als Pillen und Operation

    Mehr als 30 Zuhörerinnen konnte Edeltraud Nordbeck, Mitglied der Leitungsrunde der Frauengemeinschaft St. Johannes Baptist, am Mittwoch zu einer Vortragsveranstaltung im Pfarrheim begrüßen. Zu Gast war Dr. Matthias Lerch aus Warendorf, der über das Thema: "Ist Ihre Blase schneller als Sie? - Wenn die Blase nicht mehr mitspielt!" referierte.
    Der Referent bereitete das komplexe Thema allgemein verständlich auf und erklärte genau, warum es bei Frauen zwangsläufig häufiger zur Blasenschwäche komme als bei Männern, indem er beispielsweise die Beschaffenheit der Harnröhre und des Beckenbodens der Frau an Schaubildern erläuterte.
    "Was passiert? Warum passiert es? Was kann man dagegen tun?" An diesen drei Fragen richtete Dr. Matthias Lerch seinen Vortrag aus. Gleich zu Beginn machte der Referent deutlich, dass er nichts zu Medikamenteneinnahme und Operationen sagen werde. Stattdessen favorisiere er die guten Hilfsmöglichkeiten durch regelmäßige Beckenbodengymnastik.
    Die Zuhörerinnen erfuhren, dass aktuell etwa fünf Millionen Frauen in der Bundesrepublik an Blasenschwäche litten und dadurch oft sehr stark beeinträchtigt seien. Der Verlust an Lebensqualität reiche von lästigen Vorlagen bis zur selbst gewählten Isolation, hervorgerufen durch die Sorge: "Das merken ja alle".
    Den Ängsten, die die Krankheit hervorruft zu begegnen, dieses Ziel durchzog den gesamten Vortrag. Die Frauen gingen gut informiert nach Hause und können sicherlich mit der Problematik besser umgehen, wenn sie davon einmal betroffen sein sollten.

  • 17.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Abendvisite: Fragen Sie den Chefarzt

    Man redet nicht gern darüber, aber viele Menschen sind betroffen: Erkrankungen im Analbereich. Viele Menschen gehen oft nur verschämt mit dem Thema um.
    Rund um Analerkrankungen - gemeint sind Hämorrhoiden, Fissuren (Einrisse in der Haut) oder Analvenenthrombosen (kleine Blutgerinnsel in den Venen am Afterrand) - dreht sich eine Veranstaltung, zu der die "Westfälischen Nachrichten" gemeinsam mit dem Warendorfer Josephs-Hospital unter dem Titel "Abendvisite" einladen. Patienten fragen, Ärzte antworten ist das Motto.
    Am Dienstag, 20. November, um 19 Uhr wird Prof. Dr. med. Manfred Arndt, der ärztliche Direktor des Krankenhauses, nach einem kurzen Einführungsvortrag Fragen rund um das Thema beanworten. Dazu sind nicht nur Betroffene eingeladen, sondern alle Bürger, die sich einfach informieren wollen. Das Prinzip Fragen zu stellen und direkte Antworten von kompetenten Fachleuten zu bekommen, steht im Mittelpunkt der Reihe "Abendvisite".
    Die Warendorfer "Abendvisite" findet in den Räumen des Josephs-Hospitals statt und beginnt jeweils um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Themenabend soll gegen 21 Uhr beendet sein. Eintrittskarten gibt es zum Preis von zwei Euro in der Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten an der Krückemühle 11. Der Erlös des Kartenverkaufs geht ohne Abzug als Spende an den Verein der Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals.
    Prof. Dr. Manfred Arndt ist seit vielen Jahren ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals. Er machte am Gymnasium Laurentianum das Abitur und studierte anschileßend Humanmedizin in Münster. Nach Promotion und Zulassung als Arzt arbeitete Arndt in der Chirurgie des Uniklinikums Münster. er habilitierte sich 1984 und wurde 1987 zum Professor ernannt.
    Seit 1990 ist Prof. Arndt Chefarzt der Allgemein-Chirurgie im Josephs-Hospital.

  • 14.11.2007
    Die Glocke
    Herzvortrag ist im Bücherei-Saal

    Am morgigen Donnerstag, 15. November, findet im Rahmen der Herzwoche 2007 ein Vortrag mit dem Titel "Herzinfarkt: Niemals zögern - Notruf wählen" statt. Es referiert Dr. Thomas Dorsel, Facharzt für Kardiologie und Chefarzt im Warendorfer Josephs-Hospital. Die Volkshochschule Warendorf macht darauf aufmerksam, dass sich der Veranstaltungsort geändert hat. Auf Grund der großen Nachfrage und entgegen der Ankündigung auf den Plakaten und im VHS-Programmverzeichnis findet der Vortrag nun im Saal der Stadtbücherei, Kurze Kesselstraße 17, statt. Die gebührenfreie Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

  • 14.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Patienten fragen und Ärzte antworten

    Wer das Problem hat, redet nur ungern darüber: Erkrankungen im Analbereich umweht ein wenig der Ruch der Peinlichkeit. Betroffene gehen oft nur verschämt mit dem Thema um. Tatsache ist aber: Analerkrankungen sind recht verbreitet. Hämorrhoiden zum Beispiel sind fast schon eine Volkskrankheit.
    Rund um das Feld er Analerkrankungen - gemeint sind damit nicht nur Hämorrhoiden, sondern auch Fissuren (Einrisse in der Haut) oder Analvenenthrombosen (kleine Blutgerinnsel in den Venen am Afterrand) - dreht sich eine Veranstaltung, zu der die "Westfälischen Nachrichten" gemeinsam mit dem Josephs-Hospital unter dem Titel "Abendvisite" einladen.
    Am Dienstag, 20. November, um 19 Uhr wird Prof. Dr. med. Manfred Arndt, der ärztliche Direktor des Krankenhauses, nach einem kurzen Einführungsvortrag alle Fragen rund um das Thema beantworten. Dazu sind natürlich nicht nur Betroffene selbst eingeladen, sondern alle Bürger, die sich einfach informieren wollen. Das Prinzip Fragen zu stellen und direkte Antworten von kompetenten Fachleuten zu bekommen, steht im Mittelpunkt der Reihe "Abendvisite", die mit Prof. Dr. Arndt startet. Es sind weitere Themenabende mit den Ärzten des Josephs-Hospitals geplant.
    Die Warendorfer "Abendvisite" findet in den Räumen des Josephs-Hospitals statt und beginnt jeweils um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Themenabend soll gegen 21 Uhr beendet sein. Eintrittskarten gibt es zum Preis von zwei Euro in der Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten an der Krückemühle 11. Der Erlös des Kartenverkaufs geht ohne Abzug als Spende an den Verein der Freunde und Förderer des Josephs-Hospitals.
    Der Referent des Abends, Prof. Dr. Manfred Arndt, ist seit vielen Jahren ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals. Der gebürtige Bremer ist Warendorf schon seit Jahrzehnten verbunden. Er machte hier, am Gymnasium Laurentianum, das Abitur und studierte anschließend Humanmedizin in Münster. Nach Promotion und Zulassung als Arzt arbeitete Arndt in der Chirurgie des Uniklinikums Münster. Er habilitierte sich 1984 und wurde 1987 zum Professor ernannt.
    Seit 1990 ist Prof. Arndt Chefarzt der Allgemein-Chirurgie im Josephs-Hospital. Er besitzt Zusatz-Qualifikationen in der Gefäß- und Visceralchirurgie (Bauch) sowie als Prokotologe (Analerkrankungen).

  • 14.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Abendvisite

    Analerkrankungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Es ist davon auszugehen, dass jeder im Laufe seines Lebens mehrmals mit analen Beschwerden konfrontiert wird. Die häufigsten Erkrankungen sind das Hämorrhoidalleiden, die Analfissur und die Analvenenthrombose.
    Hämorrhoiden sind die hydraulischen Polster des Analkanals, die gemeinsam mit der Schließmuskulatur für eine vollständige Abdichtung des Analkanals sorgen. Verlieren sie aufgrund von Vergrößerungen aus unterschiedlichen Gründen ihre ideale Form, kommt es zu Blutungen sowie infolge der auftretenden Undichtigkeit zur Ausbildung eines Ekzems mit Juckreiz, sowie zu weiteren langfristigen Komplikationen. Sowohl konservativ ambulante Behandlungsmaßnahmen als auch operative kommen je nach Schweregrad zur Anwendung.
    Bei der Analfissur handelt es sich um einen schmerzhaften Einriss im Bereich des Analkanals, z. B. nach festem Stuhlgang. Das akute Beschwerdebild kann meistens konservativ behandelt werden. Kommt es zu immer wiederkehrenden Einrissen (chronisch), kann ein kleiner operativer Eingriff notwendig sein.
    Die Analvenenthrombose ist ein plötzlich einsetzendes Krankheitsbild, bei der es zu einer Gerinnselbildung im Bereich der hochempfindlichen Analhaut kommt. Das führt zu akuten heftigen Schmerzen. Auch hier kommen je nach Ausprägungsgrad konservative wie auch operative Maßnahmen zur Anwendung.

  • 10.11.2007
    Die Glocke
    Trasse ist noch zu überdenken

    "Wir brauchen jeden Cent für Investitionen, die unseren Patienten zugute kommen", betont Betriebsrat Heinz Kock die Lage des Krankenhauses. Bislang habe man in den vergangenen Jahren alles aus eigener Kraft geschafft. Die geplante Anbindung an die Stadtstraße Nord könne aber nicht zu den finanziellen Leistungen eines Krankenhauses gehören.
    Dem pflichteten der Medizinische Direktor des Josephs-Hospitals, Professor Dr. Manfred Arndt und der Leiter der Anästhesie, Dr. Rolf Wisdorf, unisono bei. Und Kaspar Kottmann, Vorsitzender des Betriebsrats, hob die Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung des Warendorfer Krankenhauses als einen der größten Arbeitgeber der Stadt hervor. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe der Betriebsrat als eigenständiges Organ und betriebsverfassungsrechtlich abgesichert einen Antrag an die Stadt gestellt, die geplante Anbindung noch einmal zu überdenken, zumal da sie lediglich einer besseren Erreichbarkeit für Patienten und Besucher diene und nicht einer besseren Patientenversorgung. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Krankenhauses sei sie nicht erforderlich.
    Insofern habe auch der Kuratoriumsbeschluss, die Anbindung an den Kreisverkehr zu bezahlen, betroffen gemacht.
    Zum anderen müsse auch die Trassenführung überdacht werden. Kock dazu: "Die geplante Straße führt über das Gelände des ehemaligen Schwesternheims, das für Erweiterungszwecke des Hospitals vorgesehen ist." Es könne eher eine kurze Anbindung an die Radetzkistraße mit dem gleichen Effekt gebaut werden. Professor Dr. Arndt erinnerte auch daran, dass man langfristig an einen Neubau eines Krankenhauses denken müsse. Dazu wäre des Grundstück des Schwesternheims bestens geeignet.

  • 09.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    Herzinfarkt: Jede Minute zähl

    Eine Enge in der Brust, eventuell ausstrahlende Schmerzen in beiden Armen, Rücken oder Unterkiefer. Dies sind typische Symptome für einen Herzinfarkt. Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie im Josephs-Hospital, spricht am 15. November in der VHS zum Thema "Herzinfarkt? Niemals zögern - Notruf wählen".

  • 09.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    "Niemals zögern, Notruf wählen"

    Eine Enge in der Brust, eventuell ausstrahlende Schmerzen in beide Arme, Rücken oder Unterkiefer. Dazu kommt vielleicht noch ein plötzlich auftretender Leistungsabfall. Dies sind typische Symptome für einen bereits begonnenen oder sich ankündigenden Herzinfarkt. "Doch werden diese Symptome häufig falsch gedeutet", weiß Dr. Thomas Dorsel aus seiner alltäglichen Arbeit als Chefarzt der Kardiologie im Warendorfer Josephs-Hospital. Und damit die typischen Ausreden ("Das legt sich schon", "ich brauch' nur frische Luft") angesichts des Ernstes der Lage möglichst bald der Vergangenheit angehören, spricht der Kardiologe am 15. November (Donnerstag) um 20 Uhr im Saal der Volkshochschule (Gebäude der Stadtbücherei) an der Kurzen Kesselstraße zum Thema "Herzinfarkt? Niemals zögern - Notruf wählen". Man solle auch nicht bis zum nächsten Morgen warten, denn im Fall der Fälle gilt: "Jede Minute zählt."
    Die Feuerwehr frage schon beim Notruf die typischen Symptome ab und schicke schnell den Notarzt. Der wiederum kann noch an Ort und Stelle wichtige Daten zum Katheter-Labor des Josephs-Hospitals schicken. "Das ist jeden Tag rund um die Uhr besetzt. Innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Alarmierung haben wir ein verstopftes Herzkranzgefäß wieder offen", erklärt Dorsel, der in seinem Vortrag auf Risiken, Symptome, Therapiemöglichkeiten und Vorbeugemaßnahmen eingehen wird. Die Behandlung mittels Herzkatheter und das Setzen eines "Stent" (dünnes Röhrchen, das zur Stabilisierung ins blockierte Blutgefäß gesetzt wird) werden in einem Film demonstriert. Dorsel geht auch auf Irrglauben in Sachen Herzinfarkt ein: "Ein Belastungs-EKG beim Hausarzt sagt zwar aus, wie fit man ist, aber wenig über den Zustand der Gefäße." Der Vortrag ist für alle Besucher gebührenfrei.

  • 09.11.2007
    Die Glocke
    Dem Herzinfarkt Einhalt gebieten

    Im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung veranstaltet die Volkshochschule gemeinsam mit den Krankenkassen Barmer und AOK einen Vortrag über den Herzinfarkt und seine Warnsignale. Als Redner für die Veranstaltung am 15. November im Saal an der Kurzen Kesselstraße wurde Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital, gewonnen.
    "Viele Patienten erkennen zu spät den Ernst der Lage", sagte Dr. Dorsel gestern in einem Pressegespräch. Am Warendorfer Krankenhaus sei man 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit.
    Die Therapie sei durch sehr kurze Vorlaufzeiten optimiert worden. Je schneller also der Notarzt informiert sei, desto eher könnten bleibende Schäden am Herzen verhindert und Leben gerettet werden.
    Nicht immer seien die Anzeichen für einen drohenden Herzinfarkt allerdings klar erkennbar. Um etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen, entschloss man sich daher zu einem Vortag. Hier soll erklärt werden, wie man einen drohenden Herzinfarkt erkennt, welche Risikofaktoren es gibt und was man im Ernstfall tun kann.
    Auch soll über neue Behandlungsmöglichkeiten informiert werden. Da bereits jetzt schon mehr als 50 Anmeldungen vorliegen, findet der Vortrag nicht wie geplant in der Aula der VHS statt, sondern im Konzertsaal an der Kurzen Kesselstraße.
    Der Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

  • 06.11.2007
    Die Glocke
    Anwohnerprotest an der Flurstraße

    Weil Notarzt- und Rettungsfahrzeuge die 30-km/h-Zone der Flurstraße während der Einsätze mit hoher Geschwindigkeit zur Fahrt vom und zum Josephs-Hospital nutzen, pochen die Anwohner auf baldige Verwirklichung der kurzen Verbindung vom Krankenhaus zur Stadtstraße Nord.

  • 06.11.2007
    Die Glocke
    Flurstraße: Gefahren lauern nicht nur für Rettungskräfte

    Recht beschaulich liegt die Flurstraße da. Große Schilder und eine noch größere Beschriftung auf dem Asphalt weisen darauf hin: Hier darf nur 30 Stundenkilometer gefahren werden. Für die angrenzenden Nebenstraßen gilt die Rechts-vor-links-Regelung. Doch mehrmals am Tag ist es mit der Beschaulichkeit vorbei.
    Notarzt- und Rettungsfahrzeuge eilen mit Blaulicht und Martinshorn zum nächsten Notfall oder bringen Patienten oder Unfallopfer zum nahen Josephs-Hospital. Sicher ist in vielen Fällen Eile geboten, aber die Anlieger der Flurstraße sehen dieser Situation immer wieder mit Skepsis entgegen. Klaus Koglin dazu: "Wir bewundern nur immer den Mut der Fahrer und der Besatzungen. Dass es bis jetzt noch nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist, kann nur noch als eine reine Glücksache angesehen werden." Aber auch Kinder und ältere Leute seien diesen Gefahren ausgesetzt.
    Und nach den Verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Josephs-Hospital und den Ankündigungen von Dr. Martin Biller, Direktor des Krankenhauses, dass es eine neue Verbindungsstraße zwischen Hospital und Stadtstraße Nord geben werde, die vom Josephs-Hospital auch finanziert werde, zeigte sich die Nachbarschaft hoffnungsvoll, dass die Gefahren in absehbarer Zeit nicht mehr bestehen werden.
    Doch jetzt meldete sich der Betriebsrat des Krankenhauses, der sich nicht mit der Finanzierung der Erschließungskosten durch das Josephs-Hospital einverstanden erklärte. Solch eine Straße müsse zu Lasten der Stadtkasse gebaut werden. Dafür haben die Anwohner der Flurstraße, die seit knapp 30 Jahren immer wieder vertröstet wurden, nun kein Verständnis. Klaus Koglin dazu: "Allein die Entlastung durch die neue Straße für die Einsatzkräfte wäre es doch wert, über eine ganz kurze Anbindung vom Krankenhaus her zur Stadtstraße Nord zu gelangen." Dies würde auch zu einer besseren Patientenversorgung führen.
    Die Fahrt der Rettungskräfte durch die Flurstraße sei auch nicht gerade bequem: Viele geparkte Autos behinderten hier eine zügige Durchfahrt der Krankenwagen.
    Und noch eins gibt die Nachbarschaft zu bedenken: Mittelfristig sei auch die Erweiterung des Ärztehauses geplant, wodurch der Verkehr sicher nicht geringer werde. So hoffen die Nachbarn jetzt auf eine klare Entscheidung durch die Kommunalpolitik, "denn die Einmischung eines Betriebsrates in die Aufgaben von Rat und Verwaltung stellt alles auf den Kopf".

  • 01.11.2007
    Die Glocke
    Josephs-Hospital Lehrkrankenhaus

    Das Josephs-Hospital wird als Akademisches Lehrkrankenhaus durch die Medizinische Fakultät der Uni Münster anerkannt. Angehende Ärzte absolvieren dort ihr "Praktisches Jahr".

  • 01.11.2007
    Die Glocke
    Josephs-Hospital bildet jetzt angehende Ärzte aus

    Das Warendorfer Josephs-Hospital darf sich künftig mit dem Titel "Akademisches Lehrkrankenhaus" schmücken. Nach "Glocke"-Informationen ist das heimische Krankenhaus mit der Anerkennung durch die Medizinische Fakultät der Uni Münster als Ausbildungsstätte für angehende Mediziner nun in den Kreis der Kliniken aufgenommen worden, in denen Studierende ihr "Praktisches Jahr" (PJ) vor dem Staatsexamen absolvieren können.
    Bereits seit dem 1. September absolvieren zwei Medizinstudenten ihr PJ am Josephs-Hospital. Allerdings lässt der offizielle Akt der Ernennung noch auf sich warten, so dass Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller auf "Glocke"-Nachfrage noch keine Stellung beziehen wollte.
    Die umfassende Vermittlung praktischer ärztlicher Fertigkeiten hatte mit In-Kraft-Treten der neuen Approbationsordnung (AO) für Ärzte im Medizinstudium deutlich an Bedeutung gewonnen. Wertvolle Partner der Medizinischen Fakultät der Universität Münster sind dabei von ihr besonders ausgewählte Krankenhäuser in der Region, die als Akademische Lehrkrankenhäuser fungieren. Im Rahmen der Umsetzung der neuen Approbationsordnung in ein neues Curriculum hat die Fakultät in den vergangenen Wochen entsprechende Kooperationsverträge mit Krankenhäusern der Region ausgearbeitet. Darunter ist nach Informationen unserer Zeitung auch das Josephs-Hospital.
    Aufgabe der Akademischen Lehrkrankenhäuser ist insbesondere die Betreuung von Studierenden im letzten Abschnitt ihres Medizinstudiums, dem so genannten Praktischen Jahr (PJ). Darüber hinaus werden sie aber neuerdings, etwa im Rahmen von Blockpraktika, auch in die praktische Ausbildung von Studierenden eingebunden, die sich noch mitten im Studium befinden.
    Für das heimische Krankenhaus ist die Anerkennung durch die Uni ein wichtiger Schritt, zu dem auch die personellen Entscheidungen der vergangenen Jahre bei der Neubesetzung von Chefarztstellen beigetragen haben dürften. Denn die Lehrkrankenhäuser müssen bestimmte Auflagen erfüllen, die für die praktische Ausbildung angehender Mediziner erwartet werden.
    Während die praktische Arbeit der beiden PJ-ler inzwischen bereits in die zweite Phase gegangen ist und die ersten Publikationen des Josephs-Hospitals schon stolz mit dem Zusatz "Akademisches Lehrkrankenhaus" versehen sind, ist die formale Vertragsunterzeichnung nach Auskunt Billers noch nicht über die Bühne gegangen, wird aber in Kürze erwartet. So ist die derzeitige Beschäftigung der beiden ersten PJ-ler nur so etwas wie ein Einstieg. Schon im nächsten Semester dürfte sich die Zahl der "Azubi-Doktoen" erhöhen.

  • 01.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    "Wir brauchen die Straße nicht"

    Der Straßenbau ist für den Betriebsrat des Josephs-Hospitals kein Thema. Seit ein paar Wochen aber doch. Grund sind Pläne, das Krankenhaus an die Stadtstraße Nord anzubinden. Dagegen sei im Prinzip nichts einzuwenden, sagen die Betriebsräte Kaspar Kottmann und Heinz Kock. Aber: "Wir brauchen die Anbindung nicht".

  • 01.11.2007
    Westfälische Nachrichten
    "Wir brauchen die Straße nicht"

    Der Straßenbau ist normalerweise für den Betriebsrat das Josephs-Hospitals kein Thema. Seit ein paar Wochen aber doch. Grund sind die Pläne der Stadt Warendorf, das Krankenhausgelände und das nördlich davon vorgesehene neue Wohngebiet an die Stadtstraße Nord anzubinden.
    Gegen die Anbindung sei im Prinzip nichts einzuwenden, sagen der neue Betriebsratsvorsitzende Kaspar Kottmann und sein Vize Heinz Kock. Aber: "Unser Krankenhaus braucht dieses Anbindung nicht. Wir sind bestens ans Netz angeschlossen und gut zu erreichen." Deshalb sehen die Vertreter der Belegschaft auch keinen Grund dafür, das Budget des Hospitals mit Erschließungskosten zu belasten, die sie auf 50 000 bis 100 000 Euro schätzen. "Man weiß ja nie, wie teuer solch eine Straße hinterher wird", meint Kock.
    In einer Eingabe an den Rat hat der Betriebsrat nun seine Argumente gegen die finanzielle Belastung des Josephs-Hospitals dargelegt: "Die geplante Anbindung dient nicht einer besseren Patientenversorgung. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Krankenhauses ist sie nicht erforderlich." Die Beschäftigten des Josephs-Hospitals seien der Meinung, dass dafür kein Geld aus dem Hospital-Budget verwendet werden dürfe. Kottmann und Kock sind sich einig: "Das ist eine Aufgabe der Stadt."
    Der Betriebsrat erinnert daran, dass die ärztliche Versorgung der Bevölkerung eine öffentliche Aufgabe sei. Im Gegensatz zu anderen Städten, in denen die Kommunen als Träger von Krankenhäusern mit hohen Kosten belastet seien, habe Warendorf das große Glück, ein Hospital zu bestizen, das von einer Stiftung getragen werde, sich aus Eigenmitteln finanziere und seit Jahrzehnten den städtischen Haushalt nicht mit einem Euro belastet. Gerade in den letzten Jahren habe das Josephs-Hospital zur Verbesserung der Patientenversorgung erhebliche Investitionen getätigt, zum großen Teil aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Und nicht nur das: "2005 haben die Beschäftigten des Josephs-Hospitals durch freiwilligen Verzicht auf ihr Urlaubsgeld zur Weiterentwicklung des Krankenhauses beigetragen", machen Kottmann und Kock deutlich. "Mit dem Geld, das die Erschließung kosten soll, können wir besser Geräte oder einen Arzt bezahlen."
    Und es geht Kottmann und Kock nicht alleine ums Geld. Die Erschließung von Norden könne auch die zukünftig notwendige Entwicklungsfläche des Krankenhauses einschränken und den Hubschrauberlandeplatz beeinträchtigen. Wenn man das Josephs-Hospital unbedingt an die Stadtstraße Nord anbinden wolle, eigne sich dazu genau so gut der etwas weiter westlich vorhandene Kreisel.
    In ihrer Eingabe an den Rat, die auch an die Parteien und an das Kuratorium des Krankenhauses ging, bittet der Betriebsrat, die Stadt mit der Übernahme der Erschließungskosten die Verbundenheit mit ihrem Krankenhaus zu bekunden. Heinz Kock: "Ich finde, wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen."

  • 30.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Notfalltraining: Hilfe für Herzkranke

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in Deutschland etwa 130 000 Menschen betroffen. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Beosnders gefährdet sind Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens. Das Josephs-Hospital Warendorf bietet ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist. Am Montag, 5. November, findet im Josephs-Hospital diese dreistündige Schulungsveranstaltung statt. Infos unter Tel.-Nr. 20 22 33.

  • 29.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Notfalltraining: Hilfe für Herzkranke

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in Deutschland etwa 130 000 Menschen betroffen. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital Warendorf bietet ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist. Aber auch andere Interessierte können an dem Kursus teilnehmen. Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden die Basismaßnahmen an Trainingspupppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt. Am Montag, den 5. November 2007 findet im Josephs-Hospital im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Schulungsveranstaltung statt. Die Kursdauer beträgt drei Stunden. Beginn ist um 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kursgebühr beträgt 15 Euro. Anmeldungen werktags von 9 - 13 Uhr unter Tel.-Nr. 02581/20-2233.

  • 26.10.2007
    Die Glocke
    Wiederbelebung im Notfall

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Das Josephs-Hospital bietet deshalb am Montag, 5. November, im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Aber auch andere Interessierte können teilnehmen. Nach einem theoretischen Teil werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt.
    Die Kursdauer beträgt etwa drei Stunden. Beginn des Kurses ist um 18 Uhr. Eine Kursgebühr in Höhe von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegengenommen.

  • 25.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Hilfe für Herzkranke

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in Deutschland etwa 130 000 Menschen betroffen. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital in Warendorf bietet ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist. Aber auch andere Interessierte können an dem Kurs teilnehmen. Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt. Am Montag, den 5. November 2007 findet im Josephs-Hospital im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Schulungsveranstaltung statt. Die Kursdauer beträgt drei Stunden. Beginn ist um 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Kursgebühr beträgt 15 Euro. Anmeldungen werktags von 9 bis 13 Uhr unter Tel. 02581/202233 (Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals).

  • 19.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Kardiologen trotzen der Fußball-Versuchung

    Zum "9. Warendorfer kardiologischen Symposium" hatte die Akademie für Ärztliche Fortbildung Münster am Mittwochabend in das Hotel "Im Engel" eingeladen. Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt am Josephs-Hospital, konnte neben vier Referenten auch über 120 ärztliche Kolleginnen und Kollegen begrüßen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Medizinischen Klinik II des Warendorfer Krankenhauses durchgeführt. Dorsel freute sich, dass dem Thema "Herzrhythmusstörungen" trotz der "Konkurrenz des Fernsehens mit der Fußball-Europameisterschaftsqualifikation" ein so großes Interesse entgegen gebracht wurde.

  • 19.10.2007
    Die Glocke
    Rhythmusstörungen bei Herz-Symposium Thema

    "Herzrhytmusstörungen" waren das Thema des neunten Kardiologischen Symposiums, das am Mittwochabend im "Engel" trotz der "Konkurrenz" der Live-Übertragung des Fußball-Länderspiels gut besucht war.
    Die Initiative zu dieser in Fachkreisen inzwischen etablierten Veranstaltung ist von Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologischen Abteilung des Warendorfer Josephs-Hospitals, ausgegangen. Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit der Akademie für ärztliche Fortbildung und mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren veranstaltet.
    Rund 150 Ärzte und andere in medizinischen Berufen Tätige sowie Studierende nutzten die Möglichkeit, von vier Herzspezialisten über neueste Entwicklungen in Diagnose und Therapie unterrichtet zu werden. Mit dabei waren Professor Dr. Lars Eckardt (Uniklinikum Münster), Professor Dr. Christoph Stellbrink (Städtiche Kliniken Bielefeld-Mitte), Dr. Norbert Wistorf (Josephs-Hospital Warendorf) und Dr. Wolfgang Kranig (Schüchtermann Klinik, Bad Rothenfelde). Oberarzt Dr. Eckardt war kurzfristig eingesprungen für seinen Chef, Prof. Dr. Breithardt, der wegen einer wichtigen Sitzung der Uni-Mediziner in Münster erst am Ende des Symposiums zum Kollegen-Kreis stieß.
    Gastgeber Dr. Dorsel zeigte sich zufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung und lud bereits zum zehnten Symposium am 16. Oktober 2008 ein. Dann wird die "Koronare Herzkrankheit" das Thema sein.

  • 11.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Damit Retten nicht zum Bergen wird

    Güllegasunfall in einem Schweinestall: Im Rahmen einer in Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Milte mit dem DRK Warendorf und dem Josephs-Hospital geplanten Übung am Hof Käller in Vinnenberg wurden die Rettung und die medizinische Versorgung von sieben Verletzten geübt. "Güllegase können ab einer bestimmten Konzentration durch Lähmung des Sauerstoffaustausches des Körpers lebensbedrohlich sein", referierte Dr. med. Erich Hohenberger in der Vorbereitung zu der Übung. Somit war auch hier die Rettung der "Patienten" aus dem Gefahrenbereich heraus unter den erschwerten Bedingungen des Atemschutzes durchzuführen.
    Bereits vier Wochen zuvor wurde im Rahmen einer Stationsausbildung mit dem Thema "Damit Retten nicht zum Bergen wird" von Ärzten des Josephs-Hospitals und Fachkräften des DRK Warendorf die Rettung von Patienten unter Atemschutzbedingungen mit der Milter Feuerwehr zum Thema gemacht. "Von dieser im Vorfeld durchgeführten Stationsausbildung konnten wir als Feuerwehr sehr profitieren", so Hauptbrandmeister Daniel Volmer, der für die Feuerwehr Milte die Übung leitete. Neben den Kräften aus Milte und Warendorf nahmen von rettungsdienstlicher Seite noch Kräfte des DRK Ostbevern, DRK Telgte sowie DRK Ahlen teil. Lehrrettungsassistent Benjamin Hölzel betonte, dass insbesondere das Zusammenspiel der Kräfte sowie die Kommunikation miteinander reibungslos verlaufen seien. "Eine unabdingbare Voraussetzung für die rasche und fachgerechte Rettung", so Hölzel. Der Übungsabend klang mit einer Nachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus in Milte aus.
    Brandoberinspektor Roland Danwerth, Zugführer der Feuerwehr Milte, sowie Markus Eichler, der als Leitender Notarzt an der Übung teilnahm, schlossen mit dem Fazit, dass sich durch das regelmäßige gemeinsame "Beüben von Schadenslagen" sowohl Feuerwehr als auch Rettungsdienst in der Versorgungsqualität der Bevölkerung weiterentwickeln konnten.

  • 11.10.2007
    Die Glocke
    Güllegasunfall in einem Schweinestall

    Im Rahmen einer Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Milte mit dem DRK Warendorf und dem Josephs-Hospital Warendorf geplanten Übung am Hof Käller in Milte-Vinnenberg wurden am Montag die Rettung und die medizinische Versorgung geübt.
    Das Szenario beinhaltete einen Güllegasunfall in einem Schweinestall. "Güllegase können ab einer bestdimmten Konzentration durch Lähmung des Sauerstoffaustausches des Körpers lebensbedrohlich sein", referierte Dr. Erich Hohenberger in der Vorbereitung zu der Übung. Somit war die Rettung der "Verletzten" unter Atemschutz durchzuführen. Bereits vier Wochen zuvor war im Rahmen einer Stationsausbildung mit dem Thema "Damit Retten nicht zum Bergen wird" von Ärzten des Josephs-Hospitals und Fachkräften des DRK Warendorf die Rettung von Patienten unter Atemschutzbedingungen mit der Milter Feuerwehr zum Thema gemacht worden. "Von dieser im Vorfeld durchgeführten Stationsausbildung konnten wir als Feuerwehr sehr profitieren", so Hauptbrandmeister Daniel Volmer, der für die Feuerwehr Milte die Übung leitete. Neben den Kräften aus Milte und Warendorf nahmen noch Kräfte des DRK Ostbevern, DRK Telgte sowie DRK Ahlen teil. Dr. Tobias Mock, ersteintreffender Notarzt des Josephs-Hospitals, sowie Benjamin Hölzel, Lehrrettungsassistent beim DRK Warendorf, betonten, dass insbesondere das Zusammenspiel der Kräfte sowie die Kommunikation miteinander reibungslos verlaufen seien. "Eine unabdingbare Voraussetzung für die rasche und fachgerechte Rettung", so Hölzel. Der Abend klang mit einer Nachbesprechung am Feuerwehrgerätehaus in Milte bei Grillfleisch und Kaltgetränken aus. Brandoberinspektor Roland Danwerth, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Milte, sowie Markus Eichler, der als Leitender Notarzt an der Übung teilnahm, schlossen mit dem Fazit, dass sich durch das regelmäßige gemeinsame Üben von Schadenslagen sowohl Feuerwehr als auch Rettungsdienst in der Versorgungsqualität der Bevölkerung weiterentwickeln konnten.

  • 10.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Ärztliche Versorgung ausgebaut

    Deutschlands Krankenhäuser schlagen Alarm: Wegen des staatlich verordneten Sparzwangs sehen sie die Versorgung der Patienten gefährdet. Die stationäre Versorgung blute aus, beklagt die Deutsche Krankenhausgesellschaft.
    Eine Aussage, die Dr. Martin Biller, der Verwaltungschef des Josephs-Hospitals Warendorf, nur bedingt bestätigen kann: "Bei uns ist die Versorgung nicht gefährdet." Es sei dem Krankenhaus gelungen, die volle ärztliche Ausstattung zu gewährleisten. "Allerdings mussten wir intensiver suchen als früher", gibt Biller zu. Es sei in der Tat schwierig geworden, guten ärztlichen Nachwuchs zu finden. "Eigentlich verwunderlich", meint der Verwaltungschef: "Die Unis sind voll, aber bei den Krankenhäusern kommt das nicht an." Über die Gründe könne man nur spekulieren.
    Im Josephs-Hospital sei die Personallage jedoch entspannt - auch wenn man sich heute eher als Krankenhaus bei den potenziellen Assistenzärzten bewerben müsse, als umgekehrt. "Tatsache ist, es werden Ärzte gesucht. Man muss einiges tun, um gute Bewerber verpflichten zu können." Dazu gehören zum Beispiel geregelte Arbeitszeiten. "Das ist bei uns alles gut organisiert", sagt Biller. "Die Überstunden werden erfasst und in Freizeit oder mit Geld abgegolten." Wenn das Josephs-Hospital auf der Gesundheitsmesse in Bad Laer einen Stand hat, dann werden die Ärzte, die sich dort engagieren, dafür auch bezahlt.
    Außerdem habe das Josephs-Hospital in Sachen ärztlicher Ausbildung einen guten Ruf: "Die jungen Ärzte können hier etwas lernen, weil unsere Chefärzte sie auch in der Praxis ranlassen." Gute Arbeitsbedingungen seien in personell schwierigen Zeiten ein wichtiges Argument.
    Die finanziellen Belastungen für die Krankenhäsuer durch staatliche Auflagen bringt Biller griffig auf den Punkt: "Das hat uns in diesem Jahr so viel gekostet wie 14 Pflegekräfte." Dennoch habe es im Warendorfer Krankenhaus keine Entlassungen gegeben. Im Gegenteil: "Das ärztliche Angebot ist ausgebaut worden", freut sich Biller.
    Obwohl noch an einem anderen Punkt der Staat das Josephs-Hospital finanziell belastet hat: "Die Erhöhung der Mehrwertsteuer tut uns weh - auch wenn das nach außen nicht so sichtbar wird." Beim Materialeinkauf zum Beispiel.
    Das Josephs-Hospital habe die Kosten auffangen können, "weil wir günstig gewirtschaftet haben", sagt Biller. Da müssen dann auch mal Wünsche zurückgestellt werden: Der neue Eingangsbereich bleibt in der Warteschleife.
    Und wie geht es weiter? "Krankenhäuser, die im vergangenen Jahr schon knapp waren, haben in diesem Jahr ein echtes Problem", weiß Biller, der nun auf das neue Vergütungssystem wartet, das das Land 2009 einführen will. "2008 läuft noch unter den bekannten Bedingungen. Wie es dann weiter geht, ist zum Teil offen."
    Dr. Martin Biller sieht dem allerdings gelassen entgegen: "Wir sind gut aufgestellt und für die Zukunft gewappnet." Der Zuwachs an Fallzahlen lasse das Haus wirtschaftlich arbeiten: "Einerseits greifen die internen Sparmaßnahmen, auf der anderen Seite haben wir ein Patienten-Plus von acht Prozent."

  • 10.10.2007
    Westfälische Nachrichten
    Kardiologisches Symposium

    Das neunte Warendorfer kardiologische Symposium findet am 17. Oktober um 18 Uhr im Hotel "Im Engel" statt. Auf dem Symposium werden neue und bewährte Therapieverfahren mit einem Ausblick auf Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten der Zukunft vorgestellt.
    Das Programm sieht so aus:
    Dr. Th. Dorsel vom Josephs-Hospital Warendorf, Chefarzt der medizinischen Klinik II, Abteilung für Kardiologie und Angiologie, begrüßt die Kollegen.
    Dr. W. Kranig, von der Schüchtermann-Klinik, Bad Rothenfelde, Oberarzt der Abteilung für Kardiologie, erklärt die Analyse und Therapie von Herz-Rhythmus-Störungen mit Hilfe der Carto-Technik.
    Über die neuere Entwicklung in der Schrittmacher- und ICD-Therapie spricht Dr. N. Wistorf vom Josephs-Hospital Warendorf, Oberarzt der medizinischen Klinik II, Abteilung für Kardiologie und Angiologie.
    Nach einer kleinen Pause geht es weiter mit hypertroph-obstruktiver Kardiomyopathie, aktuelles zu Prognose und Therapie, die von Prof. Dr. Ch. Stellbrink, der städtischen Kliniken Bielefeld-Mitte vorgestellt wird.
    Anschließend spricht Prof. Dr. med. Dr. G. Breithardt, ärztlicher Direktor der medizinischen Klinik und Poliklinik C am Universitätsklinikum Münster, über das Thema Herz-Rhythmus-Störungen.
    Eine Diskussion folgt.

  • 18.09.2007
    Westfälische Nachrichten
    Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod

    Insbesondere Mitarbeiter aus medizinischen Berufen werden häufig mit Notfallsituationen konfrontiert. Bei der Bewältigung dieser wird eine kompetente, professionelle und dem aktuellen Stand entsprechende Hilfe erwartet.
    Für den Erfolg dieser Maßnahmen ist ein aufeinander abgestimmtes und einheitliches Vorgehen von großer Wichtigkeit. Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Mitarbeiter aus medizinischen Berufen im Gesundheitswesen konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann.
    Das Notfalltraining ist speziell für Assistenzpersonal aus Arztpraxen, Pflegekräften aus ambulanten Pflegediensten und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens wie zum Beispiel Altenheime, krankengymnastische Praxen oder Hebammen ausgerichtet.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen sowie der korrekte Einsatz von Hilfsmitteln an Trainingspuppen eingeübt.
    Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen Defibrillator werden den Teilnehmern im letzten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt. Am Mittwoch, 10. Oktober, findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie des Warendorfer Krankenhauses diese Fortbildungsveranstaltung statt. Die Kursdauer beträgt rund drei Stunden, Beginn ist um 18 Uhr. Die Leitung der Fortbildungsmaßnahme liegt bei Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie und Praxianleiter.
    Die Teilnehmerzahl für den Kursus ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 25 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten. Anmeldungen werden werktags von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 20 22 33 im Sekretariat des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 13.09.2007
    Westfälische Nachrichten
    Voller Erfolg für Josephs-Hospital

    Bereits zum zweiten Mal hat sich das Josephs-Hospital Warendorf in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand an den Gesundheitstagen des Gesundheitszentrums Bad Laer vom 7. bis 9. September beteiligt. "Nach dem Erfolg im Vorjahr hatten die Veranstalter das Haus erneut gebeten, sich mit einem Informationsstand an der Messe zu beteiligen", berichtet das Josephs-Hospital in einer Pressemitteilung.
    Das generelle Leistungsspektrum des Hauses sowie drei spezielle Themenbereiche wurden an den drei Messetagen präsentiert. Die gynäkologische Abteilung informierte mittels verschiedener Informationsmedien über die modernen Möglichkeiten der Behandlung der Blasenschwäche. Obwohl das Thema bekanntlich häufig tabuisiert wird, fanden sich doch sehr viele Betroffene bereit, sich über das Behandlungsspektrum informieren zu lassen.
    Einen zweiten Schwerpunkt bildeten Ultraschalluntersuchungen der Beinvenen zwecks Feststellung behandlungsbedürftiger Krampfadern. Die Nachfrage nach diesem Angebot war so groß, dass gar nicht alle Interessierten untersucht werden konnten - ein Thema mit großem Aufklärungsbedarf also.
    Andrang herrschte auch bei den Schilddrüsenuntersuchungen per Ultraschall, die als dritter Themenschwerpunkt angeboten wurden. Der Stand des Josephs-Hospitals war so "belagert", dass zwei Stuhlreihen aufgebaut wurden, um Sitzgelegenheiten anbieten zu können. Für viele Besucher war es die erste Schilddrüsenuntersuchung.
    Der Geschäftsführer des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller, resümiert: "Die Resonanz auf unsere Angebote war außerordentlich groß. Es gab eine erstaunliche Wissbegierde vieler Messebesucher zu Gesundheitsfragen und den Behandlungsmöglichkeiten unseres Hauses."

  • 12.09.2007
    Die Glocke
    Messestand wird zum Erfolg

    Zum zweiten Mal hat sich das Josephs-Hospital jetzt mit einem Messestand an den Gesundheitstagen des Gesundheitszentrums Bad Laer beteiligt. Nach dem Erfolg im Vorjahr hatten die Veranstalter das Haus gebeten, sich erneut an der Messe zu beteiligen.
    An den drei Messetagen hat das Hospital den zahlreichen Besuchern drei Themenbereiche präsentiert. Die gynäkologische Abteilung informierte über die Möglichkeiten der Behandlung der Blasenschwäche. Obwohl das Thema oft tabuisiert wird, fanden sich viele Betroffene, die sich informieren wollten. Fachkrankenschwester Martina Göpfert: "Wenn man auf die Menschen zugeht, sind immer mehr Beetroffene dankbar, einmal über ihre Probleme sprechen zu können."
    Einen zweiten Schwerpunkt bildeten Ultraschalluntersuchungen der Bein-Venen, mit denen festgestellt werden sollte, ob behandlungsbedürftige Krampfadern vorliegen. Die Nachfrage nach diesem Angebot war so groß, dass gar nicht alle Interessierten untersucht werden konnten.
    Dritter Schwerpunkt schließlich waren Schilddrüsenuntersuchungen per Ultraschall. Auch zu dieser Thematik war der Stand des Josephs-Hospitals sehr gut besucht. Viele Besucher hatten zuvor niemals ihre Schilddrüse untersuchen lassen. Ihnen konnten die Ärzte wichtige Verhaltenshinweise geben. Manch einer wurde aufgefordert, weitere Abklärungen beim Hausarzt vornehmen zu lassen.
    Der Geschäftsführer des Hospitals, Dr. Martin Biller, resümiert: "Die Resonanz auf unsere Angebote war außerordentlich groß. Es gab eine erstaunliche Wissbegierde zu Gesundheitsfragen und den Behandlungsmöglichkeiten unseres Hauses." Auch im kommenden Jahr werde sein Haus wieder mit einem Messestand in Bad Laer vertreten sein.

  • 07.09.2007
    Die Glocke
    Das Josephs-Hospital übernimmt Kosten für neue Anbindung

    Über die finanzielle Belastung für den Krankenhaushaushalt ist Dr. Martin Biller, Direktor des Josephs-Hospitals, nicht ganz glücklich - gleichwohl wird die neue Zufahrt eine Bereicherung und Erleichterung für die Krankenhausbesucher und die Rettungsfahrzeuge sein.
    In der jüngsten Sitzung des Krankenhaus-Kuratoriums sei beschlossen worden, diese Zufahrt auf Kosten des Josephs-Hospitals zu bauen, die die Zufahrt von Notfallfahrzeugen aus dem nördlichen Bereich erleichtert. Allerdings ist der genaue Verlauf der Trasse noch nicht festgelegt worden.
    "Das müssen wir erst von der Bezirksregierung abklären lassen", erläuterte Dr. Biller auf Anfrage der "Glocke". Im Bereich liege zum einen der Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses, zum anderen müssten die Belange der Denkmalpflege berücksichtigt werden, da angrenzend eine alte Landwehr als Bodendenkmal verzeichnet sei. Ein weiteres Problem sei eine Luftansauganlage des Krankenhauses, die bereits in Betrieb ist. Auch sie müsse "umgangen" werden.
    Deshalb werde die Trassenführung nicht einfach: "Wir wollen das Grundstück nicht so einfach durchschneiden", so Dr. Biller.
    Der Zeitraum, wann mit dem Bau begonnen werden kann, lasse sich noch nicht festlegen, da alle diese Dinge berücksichtigt werden müssten, so der Krankenhausdireketor.
    Er hoffe aber, dass noch in diesem Jahr Klarheit geschaffen werde. Dann könne unmittelbar mit dem Bau der neuen Zufahrtsstraße zum Josephs-Hospital begonnen werden.

  • 07.09.2007
    Die Glocke
    Patientenverfügung muss eindeutig formuliert sein

    Was ist eine Patientenverfügung, was wird in ihr geregelt, wie wird sie ausgefüllt und muss man dafür einen Notar aufsuchen? Wie stehen Ärzte zu diesem Thema und gibt es auch rechtliche Bedenken? Diesen und ähnlichen Fragen ging die Hospizbewegung Warendorf in Kooperation mit dem Josephs-Hospital am Mittwochabend auf den Grund.
    Der Verein hatte zu einer Diskussion in das Krankenhaus geladen, um Antworten durch ein hochkarätiges Podium zu finden und den Interessenten auch ein Stück Angst zu nehmen. Moderatorin des Abends war die Journalistin Elke Seul. Sie befragte Professor Dr. med. Dr. jur. Hans-Jürgen Kaatsch von der Uniklinik Schleswig-Holstein, Professor Dr. med. Eckhard Stüber, Chefarzt der Inneren Medizin am Josephs-Hospital und Elke Zeller, Leiterin der Landesstelle für pflegende Angehörige.
    An der Intensivmedizin wird oft kritisiert, dass sie das Leiden und Sterben eines Menschen verlängern kann. Das gilt in besonderem Maße für Fälle, in denen Patienten ihren Willen nicht mehr äußern können. Eine so genannte Patientenverfügung ist hier das Mittel der Wahl, um bereits im Voraus seine Wünsche auszudrücken.
    Schon die Mischung der Expertenrunde versprach einen interessanten Abend - insbesondere darum, weil mit Hans-Jürgen Kaatsch nicht nur ein Pathologe, sondern auch ein Jurist Rede und Antwort stand. Kaatsch gab zunächst einen Einblick zur Rechtslage in Deutschland.
    Anders als zum Beispiel in den Niederlanden ist eine aktive Sterbehilfe in der Bundesrepublik verboten. Gleichwohl kann ein Arzt aber zur Leidenslinderung (früher hieß das "aktive indirekte Sterbehilfe") beitragen. Ist eine Behandlungsgrenze erreicht, kann er zudem auf Wunsch des Patienten auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichten. Ausschlaggebend ist der Wille des Kranken. Wenn dieser sich nicht mehr artikulieren kann, zählt auch der mutmaßliche Wunsch.
    "Der Arzt muss eine Behandlungsablehnung durch einen mündigen und willensfähigen Patienten akzeptieren", sagte Kaatsch. Könne sich der Patient nicht mehr äußern, sei eine Patientenverfügung hilfreich. "Liegt auch die nicht vor, muss der mutmaßliche Wille durch Verwandtenbefragung ermittelt werden", sagte der Experte.
    Professor Dr. med. Eckhard Stüber hat viel Erfahrung mit Patientenverfügungen. Fast täglich wird er damit konfrontiert. Die Verfügungen seien nach seinen Angaben oft nur vage formuliert. "Da heißt es dann zum Beispiel: Ich will nicht auf die Intensivstation", sagte er. Das reiche nicht aus, denn die wenigsten Patienten würden auf der Intensivstation sterben. Eine Patientenverfügung müsse schon sehr eindeutig formuliert sein.
    Während des Abends wurde deutlich, dass viele Menschen häufig eine falsche Vorstellung von der Patientenverfügung haben. Ein Arzt darf eine Patientenverfügung nur in sehr eng gesteckten Grenzen zu Rate ziehen. "Und zwar nur dann, wenn keine Aussicht auf ein erträgliches oder umweltbezogenes Leben mehr besteht", sagte Kaatsch. Bei Unfall und Selbstmord greife eine Willenserklärung daher von vornherein nicht.
    Deutlich wurde, dass eine Patientenverfügung in jedem Fall regelmäßig erneuert werden sollte. Zudem ist es sinnvoll, eine Versorgungsvollmacht in medizinischer Angelegenheit mit der Verfügung zu bündeln.
    Statt der Versorgungsvollmacht kann auch alternativ eine Betreuungsverfügung aufgesetzt werden. Vorteil der Betreuungsverfügung ist, dass sie auch von geschäftsunfähigen Personen aufgesetzt werden kann. Auf jeden Fall muss man sich intensiv mit der Thematik auseinander setzen und sollte dies auch mit Angehörigen oder dem Hausarzt besprechen.

  • 07.09.2007
    Westfälische Nachrichten
    Wille des Patienten ist entscheidend

    Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten, wozu auch die Betreuungsverfügung gehören kann, werden in Deutschland seit Jahren heftig diskutiert. Da über die Notwendigkeit und den Inhalt derartiger Erklärungen häufig Verunsicherungen bestehen, haben der Hospizverein für die Stadt Warendorf und das Josephs-Hospital im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung das Thema "Unsicherheit um Patientenverfügung" aufgegriffen.
    Walburga Altefrohne (Vorsitzende des Hospizvereins) begrüßte mit Elke Zeller (Leiterin der Landesstelle für Pflegende Angehörige in NRW, Münster) Prof. Hans-Jürgen Kaatsch (Rechtsmediziner und Direktor der Christan-Albrechts-Universität, Kiel) sowie Prof. Eckhard Stüber (Chefarzt der medizinischen Klinik I im Josephs-Hospital Warendorf), ausgewiesene Experten für die Behandlung und Betreuung Schwerstkranker. Moderiert wurde der Abend von der langjährigen WN-Redakteurin Elke Seul.
    An die drei Experten ging zu Beginn die Frage: "Muss der Arzt sich an die Verfügungen halten und sind sie im Ernstfall eine ausreichende Absicherung des Willens der Patienten über die Behandlung der Patienten?"
    Die grunsätzliche Antwort lautete einhellig "Ja". Einigkeit bestand auch darin, dass die von einer willensfähigen Person getroffene Verfügung zu empfehlen und zu respektieren sei. Dennoch komme es gerade für Ärzte immer wieder zu Konfliktsituationen.
    Der Arzt und Jurist Prof. Hans-Jürgen Kaatsch erläuterte allen Anwesenden die Bedeutung der verschiedenen Möglichkeiten des Patienten zur Festlegung einer Behandlung im Stadium seines Sterbens und stellte ihre unterschiedliche rechtliche Bedeutung heraus.
    Risiken des Arztes bei einer Ablehnung der getroffenen Verfügung liegen nach Prof. Kaatsch in einer mögilchen Anklage wegen Körperverletzung oder aber andererseits wegen unterlassener Hilfeleistung. Da hinein spiele auch die verordnete Schmerztherapie.
    Während eine aktive direkte Sterbehilfe in Deutschland verboten und strafbar ist, komme eine indirekte Sterbehilfe zur Leidensminderung durch Medikamente in Frage. Die subjektive Einstellung des Arztes dazu werde vor einer Entscheidung im Fach-Team unter Einbeziehung der Pfleger besprochen. Dies bleibe jedoch eine Grauzone.
    Alle Patientenerklärungen (Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht) bedürfen grundsätzlich nicht der Mitwirkung eines Rechtsanwalts oder Notars. Bei der Betreuungsverfügung wirke stets das zuständige Vormundschaftsgericht als Entscheidungsträger mit.
    Prof. Kaatsch sieht in der Vorsorgevollmacht die zu bevorzugende Form, da der Bevollmächtigte als Treuhänder des Patienten frei entscheiden könne. Die Verfügung selbst sollte in jedem Fall seitens des Erklärenden mit seinen Angehörigen und dem Hausarzt vorbesprochen, dann von ihm und einem Zeugen unterzeichnet und in ein- bis zweijährigen Abständen bestätigt werden (Kopie an Hausarzt).
    Darin können alle erdenkbaren Behandlungsoptionen wie Ernährungsform (Magensonde?), Antibiotikagabe, aber auch Beseitigung von Schmerzen, letztlich Obduktion und Organentnahme festgelegt werden.
    Prof. Stüber unterstrich, dass der Patient selbst über die ärztlichen Therapieangebote entscheide, da dessen freier Wille immer maßgeblich sei. Es sei nicht zuletzt darauf zu achten, dass der Arzt verantwortungs- und kostenbewusst über den Einsatz der vorhandenen Ressourcen entscheide.
    Für pflegende Angehörige hält Elke Zeller eine Verfügung des alten Menschen für wichtig. Der Anstoß dazu gehe aber von den Angehörigen aus, da die psychische Situation des zu Betreuenden Gedanken daran selten zulasse. Die in manchen Altenheimen übliche Verpflichtung der Heimbewohner zur Abgabe einer Erklärung halte sie nicht für richtig. Zustimmung erhielt sie von den Ärzten.
    Zu dem von Elke Seul abschließend angesprochenen Komplex einer in Rede stehenden neuen bzw. ergänzenden gesetzlichen Regelung waren sich die Experten ebenfalls einig. Die bestehenden Grundlagen reichen aus, meinen sie.
    Sehr überlegenswert sei die flächendeckende Einführung von Ethikräten an den Krankenhäusern unter Einbeziehung der Alten- und Pflegeheime als Selbsteinrichtung, was die unabdingbaren Team-Fachgespräche ergänzen können.

  • 31.08.2007
    Westfälische Nachrichen
    Schuhe und Stifte zum Abschied

    "Kawla ist etwas Besonderes", sagt Dr. Rolf Doht und spricht den Menschen die sich im Josephs-Hospital von der 14-jährigen Jemenitin verabschieden wollen, aus der Seele. "Zum einen war sie in einer sehr schwierigen Lage als sie herkam. Zum anderen hat sie ihren Aufenthalt in Deutschland genutzt, um Lesen und Schreiben zu lernen. Und sie hat sich hier sehr entwickelt."
    Vor rund fünf Jahren hatte sich Kawla im Jemen das Bein gebrochen. Bei der Behandlung waren Komplikationen aufgetreten. 2004 holten Ärzte des "Hammer Forums" das Mädchen nach Warendorf. Nach der ersten erfolgreichen Behandlung war sie eineinhalb Jahre später nach Hause in den Jemen zurückgekehrt. Jetzt war Kawla wieder für vier Monate im Josephs-Hospital, wo ihr Bein noch einmal operiert wurde. Die Ärzte nahmen Knochen aus dem gesunden Bein und setzten sie in dem kranken ein, das stark verkürzt ist. Mit Erfolg: "Die Operationen sind toll gelaufen", berichtet Doht, Chefarzt der Unfallchirurgie. Da Kawla noch jung ist, wachsen auch die herausgenommenen Knochen gut nach. Und auch Kawla hat sich seit ihrem ersten Besuch vor drei Jahren gut entwickelt. "Durch ihr offenes und lustiges Wesen hat sie hier viele Freunde gewonnen", so Doht. Kein Wunder, dass Kawla sich in der Josephs-Klinik zu Hause fühlt: "Diesmal war es hier nicht mehr fremd für mich." Die Sprachprobleme aus der ersten Zeit sind längst überwunden. Kawla quasselt munter drauf los.
    Am Samstag geht es dann wieder zurück zu Eltern, Geschwistern und Verwandten. Zurück in ein Dorf, das acht Stunden von der Hauptstadt Sana'a entfernt liegt. Per Telefon und Brief wollen sie und ihre Freunde aus Warendorf Kontakt halten. Dazu hat sie extra ein arabisch-deutsches Wörterbuch geschenkt bekommen.

  • 31.08.2007
    Die Glocke
    Abschiedsfest für Mädchen aus Jemen

    Khawlah ist aufgeregt, ihre braunen Augen leuchten. Am Samstag fliegt die 14-Jährige wieder in ihre Heimat, den Jemen. "Ich freue mich schon riesig", sagt sie in perfektem Deutsch. Ihre Freunde, die sie in Warendorf hat, haben gestern eine Feier für sie organisiert.
    Der Abschied ist jedoch nicht für immer. In ein oder zwei Jahren kommt Khawlah wieder in die Pferdestadt. Jetzt freut sie sich jedoch erst einmal auf ihre Eltern und Geschwister. Und für die hat sie bereits Nützliches eingepackt: Gummistiefel, Musikkassetten mit deutscher Musik und jede Menge Fotos. Damit der Kontakt zu Warendorf nicht abbricht, wollen Mitarbeiter des Krankenhauses einen Telefonservice organisieren. "Wir versuchen, Khawlah jede Woche anzurufen, damit sie die deutsche Sprache nicht verlernt", sagt Krankenschwester Mechthild Artmann.
    Mit HIlfe des Hammer Forums war Khawlah vor drei Jahren erstmals nach Warendorf gekommen. Als Zehnjährige hatte sie sich bei einem Treppensturz den linken Oberschenkel gebrochen. In Warendorf und Münster wurde sie mehrfach operiert. Seit Mai ist sie erneut in Deutschland. Im Josephs-Hospital hat ihr Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Unfallchirurgie und der Orthopädie, in einer dreistündigen Operation Knochenteile aus dem rechten Oberschenkel und dem Becken entnommen und in die Bruchstelle transferiert.
    "Alles entwickelt sich bestens", sagt Dr. Doht. In ihrer Heimat muss sie allerdings immer noch sehr vorsichtig sein. Michael Perdun aus Everswinkel hat ihr daher vorsorglich ein weiteres Paar Spezialschuhe angefertigt.

  • 29.08.2007
    Die Glocke
    Entscheidung über Anbindung an Stadtstraße nächste Woche

    Der Anschluss ist da, jetzt muss "nur" noch die Verbindung hergestellt werden: Die Straße zwischen dem Josephs-Hospital und der Stadtstraße Nord könnte zügig gebaut werden, aber noch sind die Würfel nicht gefallen.
    Wie berichtet, hatte es nach Fertigstellung des neuen Teilstücks der Stadtstraße zwischen Lange Wieske und Sassenberger Straße Irritationen zwischen der Stadt Warendorf und dem Kuratorium des Josephs-Hospitals über Realisierung und Finanzierung des Straßenstücks gegeben.
    Das hat auch Bürger im Wohngebiet Flurstraße/Springbernbaun auf den Plan gerufen, haben sie doch seit Jahren darauf gebaut, dass die neue Anbindung des Krankenhauses an die Nord-Trasse realisiert wird. Denn bisher müssen sich die Einsatzfahrzeuge von Notarzt und Rettungsdienst durch die Wohnstraßen quälen - mit dem entsprechenden Gefährdungspotenzial und dem unvermeidlichen Lärmpegel.
    Doch scheint sich der Konflikt zu entspannen. In der vorigen Woche hat ein Gespräch zwischen der Krankenhausleitung und der Stadt-Spitze stattgefunden, um das Vorgehen abzustimmen. Ergebnis nach "Glocke"-Informationen: Die Stadt hat ihren Part erfüllt, jetzt ist das Krankenhaus am Zuge. Soweit sich die Straße auf dem Privatgelände des Krankenhauses befindet, ist auch dessen Träger für Bau und Finanzierung zuständig. Wie Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller auf "Glocke"-Anfrage bestätigte, werde nun geprüft, wie die Trasse verlaufen könnte, wobei der Hubschrauberlandeplatz und ein Bodendenkmal (eine historische Landwehr) zu berücksichtigen seien. Die Entscheidung über den Bau der Straße treffe aber das Kuratorium der Stiftung, das in der kommenden Woche tage. Dem könne er nicht vorgreifen, hielt sich Dr. Biller bedeckt.

  • 24.08.2007
    Westfälische Nachrichten
    Reich löst Wisdorf ab

    Die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Josephs-Hospitals Warendorf bekommt ab dem 1. Januar 2008 einen neuen Chefarzt. Dr. Alexander Reich wird Nachfolger von Dr. Rolf Wisdorf, der in Ruhestand geht. "Der neue Chef der Abteilung, Dr. Alexander Reich, wurde aus einer erfreulich großen Bewerberzahl ausgewählt", teilt Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller mit. Reich sei zurzeit noch Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster.
    Der "Neue" ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt über eine Vielzahl von Zusatzqualifikationen. So ist er im Besitz des Europäischen Diploms für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie Rettungsarzt und Leitender Notarzt. Speziell ausgewiesen ist er auch in der Intensivmedizin und in der Schmerztherapie. Er kann auf langjährige Erfahrungen sowohl an der Universitätsklinik Münster als auch an anderen Kliniken im In- und Ausland, unter anderem in Kanada, Frankreich und der Schweiz, zurückblicken. "Von besonderer Bedeutung für das Josephs-Hospital und die Weiterentwicklung seiner Qualitätsstrategie ist auch", so Biller, "dass Dr. Reich eine Ausbildung zum Qualitätsmanager durchlaufen hat und an der Universitätsklinik wichtige Erfahrungen im Qualitätsmanagement sammeln konnte. Wir freuen uns, dass wir einen so umfassend qualifizierten Fachmann für unser Haus gewinnen konnten." Reich ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er freut sich auf die neue Position am Josephs-Hospital und wird auch seinen Lebensmittelpunkt in die Region verlegen, heißt es weiter.

  • 24.08.2007
    Die Glocke
    Neuer Chefarzt der Intensivmedizin

    Dr. med. Alexander Reich wird neuer Chefarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Josephs-Hospital. Der 46-Jährige, er kommt von der Uniklinik Münster, tritt die Stelle zum 1. Januar 2008 an.

  • 24.08.2007
    Die Glocke
    Dr. med. Alexander Reich wird Chefarzt der Intensivmedizin

    Die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Josephs-Hospitals Warendorf wird ab dem 1. Januar 2008 einen neuen Chefarzt bekommen. Der bisherige Positionsinhaber, Dr. Rolf Wisdorf, wird zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand gehen. Der neue Chef der Abteilung, Dr. med. Alexander Reich, wurde aus einer großen Bewerberzahl ausgewählt.
    Dr. Reich ist bisher noch Oberarzt an der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster. Er ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt über eine Vielzahl von Zusatzqualifikationen. So ist er beispielsweise im Besitz des Europäischen Diploms für Anästhesiologie und Intensivmedizin, ist Rettungsarzt und Leitender Notarzt. Speziell ausgewiesen ist er auch in der Intensivmedizin und in der Schmerztherapie. Er darf beide Zusatzbezeichnungen führen und kann auf langjährige Erfahrungen an der Universitätsklinik Münster und an anderen Kliniken im In- und Ausland, unter anderem in Kanada, Frankreich und der Schweiz, zurückblicken.
    Von besonderer Bedeutung für das Josephs-Hospital und die Weiterentwicklung seiner Qualitätsstrategie ist auch, dass Dr. Reich eine Ausbildung zum Qualitätsmanager durchlaufen hat und an der Universitätsklinik wichtige Erfahrungen im Qualitätsmanagement sammeln konnte. Die Leitung des Hospitals ist froh, dass ein so umfassend qualifizierter Fachmann gewonnen werden konnte.
    Dr. Reich ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er freut sich auf die neue Position am Josephs-Hospital und wird auch seinen Lebensmittelpunkt in die Region verlegen.

  • 07.08.2007
    Westfälische Nachrichtne
    Hausarbeiten frühzeitig gemacht

    "Wir machen uns keine Sorgen um den Standort", machte Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals in Warendorf, sofort zu Beginn des Gespräches deutlich. Dennoch musste er Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, einige Punkte aufzeigen, die verbesserungswürdig seien.
    "Generell gesehen, gibt es viele Probleme", so Biller. Gerade Berufsanfänger als Ärzte in die Krankenhäuser zu locken, sei problematisch. Jobs bei Versicherungen oder Pharmakonzernen seien mittlerweile viel interessanter. Außerdem gebe es jetzt viel mehr weibliche Ärzte als früher, die durch Familienplanung zeitweise aus dem Berufsleben aussteigen würden. Bahr pflichtete ihm bei: "Die viel zitierte Ärzteschwemme ist falsch. Während Krankenhäuser teilweise Ärzte aus Osteuropa einstellen müssen, wandern deutsche Ärzte ins Ausland ab. Das ist paradox."
    Außerdem bemängelte Biller die Einführung von Sanierungsbeiträgen, die für die Krankenhäuser bedeuteten, dass 0,5 Prozent des Budgets an die Krankenkassen gezahlt werden müssten. "Bei uns sind das 120 000 Euro im Jahr. Dabei fahren die Krankenakssen doch seit Jahren Gewinne ein", so der Vorstandsvorsitzende. Dies sei Geld, das dringend für die Sanierung des Krankenhauses gebraucht würde, das teilweise auf dem Stand von 1968 sei.
    Biller zeigte jedoch Verständis für die Finanzknappheit des Landes, da für alle 444 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen eindeutig zu wenig Mittel vorhanden seien. "Das ist wirklich ein heißer Punkt, der momentan nicht lösbar ist", bestätigte Bahr.
    Gleichzeitig konnte der gebürtige Münsteraner jedoch bescheinigen: "Sie haben die Hausarbeiten frühzeitig gemacht." Durch Verträge mit den Ärzten vor Ort, den Krankenhäusern in Ahlen und Beckum und der Uniklinik in Münster, sei "die optimale Versorgung der Versicherten gewährleistet", so Bahr. "Wenn ein Patient nicht bei uns behandelt werden kann, dann wird er in einer Partnerklinik behandelt", erklärt Biller das System zwischen den Krankenhäusern.
    Auch die Zusammenarbeit mit den so genannten Konsiliarärzten sei sehr eng, da viele ihre Praxis im benachbarten Gesundheitszentrum hätten und dadurch schnell bei ihren Patienten in der Klinik sein könnten. Gerade bei jungen Ärzten sei diese Möglichkeit beliebt, die die Selbständigkeit ermögliche, gleichzeitig aber auch die Sicherheit der Klinik biete.

  • 13.07.2007
    Die Glocke
    Ehemaliges Schwesternwohnheim am Josephs-Hospitals

    Der Abbruchbagger frisst sich behutsam, aber nachdrücklich durch die Bausubstanz des ehemaligen Schwesternwohnheims am Warendorfer Josephs-Hospital. Wie "Die Glocke" bereits in der vergangenen Woche berichtet hat, wird der Baukörper komplett abgerissen, um Platz für eine spätere Verbindungsstraße zur "Stadtstraße Nord" zu schaffen. Nach Angaben von Frank Kreimer von der Gütersloher Abbruchfirma Hagedorn wird der Bauschutt komplett aufgearbeitet und zum Teil als Füllmaterial auf dem Gelände selbst verwendet, zum anderen Teil als Untergrundmaterial für den Bau des neuen Poggen-Bürgerradwegs an der L 793 in Freckenhorst verwendet. Belastete Baustoffe hätten sich bei der Untersuchung der Substanz nicht gefunden, so Kreimer. Anfang August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

  • 12.07.2007
    Westfälische Nachrichten
    Wohnheim wird abgerissen

    Die Bagger rollen. Während der nächsten Wochen wird das fünfstöckige Wohnheim des Josephs-Hospital , ein Bau aus den 60-er Jahren, in dem einst Schwesternschülerinnen und Krankenschwestern untergebracht waren, abgerissen.
    "Zwischen 100 000 und 150 000 Euro wird die Sache kosten", erklärt Dr. Martin Biller.

  • 12.07.2007
    Westfälische Nachrichten
    Platz für neue Projekte

    Die Bagger rollen am Krankenhaus. Während der nächsten Wochen wird das fünstöckige Wohnheim des Josephs-Hospitals, ein Bau aus den 60-er Jahren, in dem einst Schwesternschülerinnen und Krankenschwestern untergebracht waren, abgerissen. "Zwischen 100 000 und 150 000 Euro wird die ganze Sache kosten", erklärt Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. "Eine Sanierung hätte mindestens eine Million gekostet." Kosten wären so oder so entstanden: "Wir mussten etwas tun. Denn einige der schweren Waschbetonplatten, die nur an metallenen, teils schon rostigen Haken an der Fassade hängen, waren schon wackelig. Das Risiko, dass da auf Dauer etwas passiert, wäre einfach zu groß gewesen."
    Schon seit etlichen Jahren wird das Gebäude nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzt. "Lediglich das Erdgeschoss und die erste Etage waren bis vor einigen Monaten von der Krankenhausverwaltung belegt. Außerdem war im Keller das Krankenhausarchiv untergebracht. Da haben wir beim Ausräumen noch so einige Schätze gefunden", meint Biller und ist stolz auf diverse Akten, darunter auch Sitzungsprotokolle aus der Gründungszeit - 1843 war das Hospital eröffnet worden. "Diese historischen Akten haben wir dem Kreisarchiv übergeben."
    Andere Archivalien, die aus rechtlichen Gründen noch im Haus aufbewahrt werden müssen, werden teilweise im Gesundheitszentrum, teilweise extern von einer darauf spezialisierten Firma gelagert. Damit stand Abrissbirne und Bagger nichts mehr im Wege und der Plattenbau macht Platz für neue Projekte.
    Erste Priorität hat ein optimaler Anschluss an die Stadtstraße Nord. Das Gebäude blockierte den Zuweg, so Biller, den man sonst nah am Hubschrauberlandeplatz hätte vorbeilegen müssen. "Und den wollten wir auf keinen Fall gefährden."
    Sobald die Zufahrt fertig ist, will der Krankenhaus-Direktor konkrete Pläne für eine weitere Nutzung des Areals in Angriff nehmen: "Ein Altenpflegeheim könnte ich mir sehr gut vorstellen", denkt Biller. Fest stehe da aber noch nichts.

  • 04.07.2007
    Die Glocke
    Schwesternheim wird abgerissen

    Das ehemalige Schwesternwohnheim am Warendorfer Josephs-Hospital wird in dieser Woche abgerissen. Das marode Gebäude, in dem seinerzeit rund 50 Schwestern und Schwesternschülerinnen untergebracht waren, macht Platz für eine mögliche Anbindung an die Stadtstraße Nord.

  • 04.07.2007
    Die Glocke
    Schwesternheim macht Platz für Straßenführung

    Der Charme der 60er-Jahre ist unverkennbar: Die Waschbetonplatten an der Fassade charakterisieren den Baustil, den man seinerzeit für das Schwesternwohnheim des Josephs-Hospitals ausgesucht hatte. Jetzt sind die Abrissbagger angerückt, um das Gebäude dem Erdboden gleich zu machen.
    Das fünfstöckige Gebäude, in dem ursprünglich rund 50 Schwesternschülerinnen und Krankenschwestern in ebenso vielen Zimmern untergebracht waren, wird nicht mehr als Wohnheim genutzt und soll deshalb abgerissen werden.
    Die Arbeiten dafür sollen sofort beginnen. Wie Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller auf "Glocke"-Anfrage mitteilte, werde das Abrissunternehmen rund eine Woche benötigen, um das Gebäude abzureißen. Probleme mit Schadstoffen, die besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich machen könnten, innerhalb des Gebäudes habe man bislang nichts feststellen können, so Dr. Biller: "Allerdings weiß man nicht, was sich während der Arbeiten noch herausstellt."
    Gleichwohl wird das Abbruchunternehmen die recyclebaren Materialien sortieren und einer weiteren Nutzung zuführen.
    Das so gewonnene Grundstück werde zunächst einmal "platt" gelassen, weiß Dr. Biller. Möglicherweise werde dieser Bereich noch gebraucht, um eine kurze Anbindung an die nördliche Stadtstraße bauen zu können, damit eine weitere Zufahrt zum Krankenhaus erreicht wird. Hierzu, so der Krankenhausdirektor, sei man aber noch in Gesprächen mit der Stadt. Schließlich kostet eine solche neue Straße auch Geld.

  • 03.07.2007
    Die Glocke
    Radiologiepraxis ergänzt Angebot

    Mit der Eröffnung der überörtlichen Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin im Warendorfer Josephs-Hospital erhält das Herz-Kreislauf-Zentrum im Krankenhaus eine sinnvolle Ergänzung mit modernster Diagnosetechnik, die Notfallpatienten rund um die Uhr zur Verfügung stehen wird.

  • 03.07.2007
    Westfälische Nachrichten
    Radiologie überzeugte mit moderner Technik

    Das Aufgebot an modernster Technik erinnert entfernt an Science-Fiction-Filme: Die neue radiologische Abteilung des Josephs-Hospitals kann sich sehen lassen - seit gestern ist die hochmoderne Praxis eröffnet.
    "Als ich anfing, dauerte eine computertomographische Untersuchung 30 bis 40 Minuten - heute dauert so etwas 20 Sekunden", berichtete Dr. Alfred Olbrich auf der gestrigen Pressekonferenz im Krankenhaus und fasste die ernormen technischen Möglichkeiten seiner neuen Praxis somit passend zusammen. Der Radiologe wird Nachfolger von Dr. Matthias Flock, der seine Praxis im Januar geschlossen hatte und mit dem Josephs-Hospital in einen Rechtsstreit geraten war (die WN berichteten).
    Die neu eingerichtete Praxis hat einen Renovierungs-Marathon hinter sich gelegt: Anders als zunächst angekündigt, wurde sie zwar nicht bereits im März fertig gestellt, aber dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen: Hochmoderne Geräte wie das MRT (Magnetresonanz-Tompgraphie) und CT (Computer-Tomographie) wurden angeschafft und stehen nun in umgebauten Räumen mit neuer Klimaanlage, Fenstern und einer unglaublichen Anzahl von 160 Brandmeldern für die 450 Quadratmeter große Praxis zur Verfügung.
    Die neuen technischen Möglichkeiten hätten aber auch einen kleinen Haken, meint Olbrich: "Sie können nicht mehr Hochleistungs-Geräte an jedem Standort haben" - man müsse sich spezialisieren: Daher habe er sich in seiner Praxis neben der konventionellen Radiologie vor allem auf die Röntgendiagnostik und die Kernspintomographie spezialisiert. Für andere Teilbereiche seien seine Kollegen in Beckum und Ahlen zuständig. Die drei Standorte würden eng zusammenarbeiten, betonten er und sein Ahlener Kollege Dr. Karl Balhorn.
    Professor Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, betonte die großen Vorteile für die Patienten: Die Stahlenbelastung sei so gering wie denkbar und die Behandlung daher schmerzfrei und arm an Nebenwirkungen. Die komplette Digitalisierung ("Die Bilder sind von bester Qualität") und Vernetzung mit den Praxen in Ahlen und Beckum runden das hohe Niveau der Praxis ab.

  • 26.06.2007
    Die Glocke
    Josephs-Hospital hilfe Jemenitin (14)

    Khawlah (14) aus dem Jemen ist mit Hilfe des Hammer Forums zum zweiten Mal nach Warendorf gekommen, um sich im Josephs-Hospital von Dr. Rolf Doht operieren zu lassen. Das Mädchen hatte sich mit zehn Jahren den Oberschenkel gebrochen und war in ihrer Heimat falsch behandelt worden.

  • 26.06.2007
    Westfälische Nachrichten
    Chawlah wird heute operiert

    Chawlahs Geschichte trifft mitten ins Herz: Die 14-Jährige unterzieht sich heute einer Operation an ihren Beinen im Warendorfer Josephs-Hospital - aber nicht zum ersten Mal: Seit sich das Mädchen aus dem Jemen vor drei Jahren den Oberschenkel gebrochen hat, machte sie mittlerweile vier Operationen durch.

  • 26.06.2007
    Die Glocke
    Ziel: Laufen ohne das Eisen

    Khawlah ist ein aufgewecktes Mädchen. Man merkt ihr auf den ersten Blick nicht an, dass sie bereits eine lange Leidensgeschichte hinter sich hat.
    Als sie zehn Jahre alt war, brach sie sich bei einem Treppensturz den linken Oberschenkel. Der Bruch wurde im Jemen, ihrem Heimatland, bereits zweimal operativ behandelt - ohne Erfolg. Khawlah kann nicht mehr laufen, kriecht nur noch über den Boden. Mit Hilfe des Hammer Forums kommt das Mädchen dann im Oktober 2004 nach Warendorf. Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Unfallchirurgie am Josephs-Hopsital, und sein Kollege Professor Dr. Michael Raschke (Uniklinik Münster) operieren die damals Zwölfjährige. "Wir mussten den Bruch mit einer Metallplatte überbrücken, und gaben Khawlah zusätzlich ein neues Medikament für den Knochenaufbau", sagt Dr. Rolf Doht. Der Erfolg nach anderthalb Jahren: Khawlah kann wieder laufen, sie darf wieder nach Hause fliegen.
    Vor vier Wochen setzte das Hammer Forum das Mädchen abermals in den Flieger. Wieder hieß das Ziel Josephs-Hospital, Station 2, Unfallchirurgie. Khawlah läuft zwar seit sechs Monaten ohne Gehhilfen, doch die Diagnose ist niederschmetternd. Der Knochen ist nicht viel gewachsen, ist dünn wie ein Bleistift. Heute kommt sie wieder unters Messer. In einer dreistündigen Ooperation werden ihr Knochenteile aus dem rechten Oberschenkel und dem Becken entnommen und in die Bruchstelle hinein gepresst. "Ach, ich bin Operationen gewohnt", sagt Khawlah in perfektem Deutsch. Fügt dann jedoch ein bisschen schüchtern hinzu: "Etwas Angst habe ich schon." Der Chefarzt der Unfallchirurgie ist zwar sicher, dass die 14-Jährige in Zukunft einmal ohne die Metallplatte auskommen wird, "Folgenlos wird das trotzdem nicht sein. Immerhin müssen wir jetzt Material aus einem gesunden Bein entnehmen". Finanziert wird die Operation vom Josephs-Hospital allein.
    "Das Kuratorium hat mich nie gebremst", sagt Dr. Doht. Für kriegsverletzte Kinder hat das Josephs-Hospital daher ein Spendenkonto eingerichtet: Kontonummer 66 985, Sparkasse Münsterlandt Ost (BLZ 400 501 50).

  • 26.06.2007
    Westäflische Nachrichten
    Chawlah kann endlich wieder laufen

    Chawlahs Geschichte trifft mitten ins Herz: Die 14-Jährige unterzieht sich heute einer Operation an ihren Beinen im Warendorfer Josephs-Hospital - aber nicht zum ersten Mal: Seit sich das Mädchen aus dem Jemen vor drei Jahren den Oberschenkel gebrochen hat, machte sie mittlerweile vier Operationen durch. Die Fünfte heute soll ihr langfristig garantieren, laufen zu können.
    Die erste Behandlungsphase in ihrem Heimatland sei völlig schief gelaufen, erzählt Dr. Rolf Doht, der Chawlah in Warendorf betreut und behandelt. "Der Knochen ist gar nicht zusammen gewachsen, das war eine Katastrophe", berichtet er. Nach zwei OPs im Jemen habe die Hilfsorganisation "Hammer Forum" die Jemenitin dann nach Deutschland gebracht, wo ihr richtig geholfen werden konnte: In Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums in Münster nahm sich Doht des zerstörten Beines an: Der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie überbrückte mit einer Platte die instabile Stelle des Oberschenkelknochens - und erreichte einen tollen Erfolg: Chawlah kann wieder laufen. Nach 21 Monaten lernte sie wieder, sich selbstständig auf den Beinen zu bewegen.
    Der Haken an der Sache: "Das Bein ist fast zehn Zentimeter kürzer", sagt Doht. Aber das sei zweitrangig, schließlich habe Chawlah sich noch vor einigen Monaten nur am Boden bewegen können.
    Bei der Operation heute würden Teile des Beckens und des unbeschädigten Beines in das instabile linke Bein eingebaut werden, erläutert Doht - "wir gehen davon aus, dass das ausreicht, um das Bein zu stabilisieren."
    Chawlahs Geschichte geht aber noch weiter: In Warendorf habe sie sich bestens eingelebt, ohne Probleme bei der Resozialisation im Jemen befürchten zu müssen, erzählt Doht stolz. Zur Zeit geht sie in die vierte Klasse der Josefschule und hat bereits viele Freunde gefunden, in der Woche ist sie viel im Krankenhaus, hilft gelegentlich aus. Am Wochenende sei sie dann gerne mal bei Freunden oder besuche Doht selbst Zuhause. Der Arzt zeigt sich hochzufrieden: "Sie wird von vielen aufgefangen."
    Heimweh hat sie natürlich trotzdem, zumal die Familie kaum abwarten könne, sie zu sehen: "Mein Vater hat nicht geglaubt, dass ich wieder laufen kann", sagt die 14-Jährige.
    Finanziell habe das Projekt übrigens nie auf wackeligen Beinen gestanden, wie Doht darlegt: Das Krankenhaus finanziere allerdings alles alleine und sei daher auf Spenden angewiesen. Spenden werden an das Konto des Josephs-Hospitals, "Kriegsverletzte Kinder", Konto-Nummer 66 985 bei der Sparkasse Münsterland Ost erbeten.

  • 26.05.2007
    Die Glocke
    "Sonnentanz" erfreut

    Ein besonderes Gesundheitspaket erhielt das Josephs-Hospital am Mittwoch von seinem Freundeskreis. Der Verein spendete dem Krankenhaus ein großformatiges Gemälde des Künstlers Dirk Groß und einen Patientenlift.
    "Das Bild Sonnentanz von Dirk Groß hat während einer Ausstellung in unserem Haus viele Freunde gefunden. Es macht den Eingangsbereich viel freundlicher als er bisher war. Wir hätten das Bild daher gerne erworben, unsere finanziellen Mittel reichten dafür jedoch nicht aus", sagte Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals. Dem Freundeskreis gefiel das Bild ebenfalls, er setzte sich mit dem Künstler in Verbindung. "Ich war sofort von den Farben und der Größe des Bildes begeistert", sagte Johannes Schulte, Vorsitzender des Freundeskreises.
    Das Gemälde, eine Mischtechnik auf Leinwand, ist das Lieblingswerk von Dirk Groß. Es ist vor zwei Jahren entstanden, und wurde seitdem mehrmals ausgestellt. In Sonnentanz werden Emotionen, Geist, Kreativität und der Kreislauf des Lebens dargestellt.
    Praktischen Wert hingegen hat der Patientenlift. Mit diesem Gerät lassen sich Kranke ohne Risiko aus dem Bett heben, das entlastet Patienten und Pflegepersonal. Der akkubetriebene Lift kann Personen bis zu einem Gewicht von 160 Kilogramm heben und lässt sich leicht bedienen.

  • 25.05.2007
    Die Glocke
    Der einzige Fehler ist, nichts zu tun

    "Jede Minute, die ungenutzt verstreicht, verringert die Überlebenschance um zehn Prozent", sagt Heiner Brechtken. Der Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivmedizin arbeitet seit 20 Jahren am Warendorfer Josephs-Hospital. Am Montagabend erklärte er gemeinsam mit seiner Kollegin Annette Brinkmann Erste-Hilfe-Maßnahmen für Angehörige herzkranker Patienten. Mit der Führerscheinprüfung haben viele Menschen das erste und letzte Mal in ihrem Leben einen Erste-Hilfe-Kursus besucht. Wie wichtig jedoch bei einem Notfall die Erstversorgung gerade bei Herzversagen ist, erklärten die Experten im theoretischen Teil des Lehrgangs.
    "Jeder sollte dazu in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten. In Amerika ist die Wiederbelebungsrate bei einem Herzinfarkt mit 30 Prozent viel höher als in Deutschland. Das liegt daran, dass dort bereits Kinder geschult werden", sagte Heiner Brechtken. Die Fachpfleger machten deutlich, dass Sofort-Maßnahmen von jedem durchgeführt werden könnten. Selbst in drastischen Fällen könne man kaum Fehler machen. "Wenn Sie beispielsweise einem älteren Menschen bei der Herzdruckmassage das Brustbein brechen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Das passiert schnell, ist aber im Gegensatz zum Herzversagen nicht lebensbedrohlich", sagte Annette Brinkmann.
    Weiter erklärten Brinkmann und Brechtken, wie man einen automatischen Defibrillator einsetzt. Mit dem Gerät verabreicht man einem Patienten mit Kammerflimmern Elektroschocks, die einzige Möglichkeit, sein Leben zu retten. Das Gerät ist selbsterklärend. "Das Einzige, was man falsch machen kann, ist, nichts zu machen", sagte Brechtken.

  • 25.05.2007
    Die Glocke
    Pflegedienstleiterin mit Fragen gelöchert

    "Die Babys!", riefen alle Kinder gleichzeitig, als sie von der Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte gefragt wurden, was sie am Krankenhaus besonders interessiert. Die "Rasselband" der Sassenberger Kindertagesstätte "Wolke 7" hatte sich am Mittwochnachmittag auf den Weg nach Warendorf gemacht, um sich das örtliche Josephs-Krankenhaus mal etwas genauer anzuschauen.
    Natürlich wurden nicht nur die Babys auf der Neugeborenenstation in Augenschein genommen, sondern auch der Kreißsaal, der Röntgenraum und die Notaufnahme besichtigt. Danach wurde den Kindern auch noch die physiotherapeutische Abteilung gezeigt. Bereits im Kindergarten hatten sie, gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, viele Dinge rund um das Krankenhaus besprochen und ausprobiert. Zum Beispiel mussten sie Verbände legen, den eigenen Puls fühlen oder das Herz schlagen hören. Dieses Wissen nutzten die Kinder, um die Pflegedienstleiterin mit ihren Fragen zu "löchern". So wurde dieser Besuch auch für sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

  • 25.05.2007
    Die Glocke
    Wertvoll für "kleine Patienten"

    Bei Kindern handelt es sich nicht um "kleine Erwachsene", sondern um eine völlig eigenständige Patientengruppe mit individuellen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund fand jetzt im Josephs-Hospital die von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifizierte notfallmedizinische Fortbildung "Kindernotfälle im Rettungsdienst" statt. "Ich schätze mich glücklich, einen so kompetenten und erfahrenen Dozenten für diese Fortbildungsveranstaltung gewonnen zu haben", so Markus Eichler, Chirurg und Notfallmediziner, Leiter der Stabsstelle Rettungsdienst im Josephs-Hospital. Dr. med. Romanus Röhnelt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologie, Mitglied des Praxisnetzes Warendorf, referierte im voll besetzten Vortragsraum des Gesundheitszentrums. Notärzte und Rettungsassistenten wurden über Versorgungsstandards im Rahmen kindlich akuter Notfälle sowie aktuelle Entwicklukngen informiert. Insbesondere wurde anhand von praxisnahen Fallstudien auf die medikamentöse und materielle Ausstattung der Notärzte eingegangen. Diese zweite Veranstaltung, die im Rahmen der Fortbildungsreihe "Notfallmedizin" stattfand, brachte für Notärzte und Rettungsassistenten wertvolle Informationen, von denen letztlich unsere "kleinen Patienten" profitieren.

  • 25.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Kindernotfälle im Rettungsdienst

    Bei Kindern handelt es sich nicht um "kleine Erwachsene", sondern um eine völlig eigenständige Patientengruppe mit individuellen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund fand jetzt im Josephs-Hospital die von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifizierte notfallmedizinische Fortbildung "Kindernotfälle im Rettungsdienst" statt. "Ich schätze mich glücklich, einen so kompetenten und erfahrenen Dozenten für diese Fortbildungsveranstaltung gewonnen zu haben", so Markus Eichler, Chirurg und Notfallmediziner, Leiter der Stabsstelle Rettungsdienst im Josephs-Hospital. Dr. med. Romanus Röhnelt, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologie, Mitglied des Praxisnetzes Warendorf, referierte im voll besetzten Vortragsraum des Gesundheitszentrums. Notärzte und Rettungsassistenten wurden über Versorgungsstandards im Rahmen kindlich akuter Notfälle sowie aktuelle Entwicklukngen informiert. Insbesondere wurde anhand von praxisnahen Fallstudien auf die medikamentöse und materielle Ausstattung der Notärzte eingegangen. Mit den neuen Informationen soll der Umgang mit der jungen Patientengruppe erleichtert werden.
    Es war bereits die zweite Veranstaltung des Jahres, die im Rahmen der Fortbildungsreihe "Notfallmedizin" im Josephs-Hospital stattfand.

  • 24.05.2007
    Die Glocke
    Die richtige Reanimation kann Leben retten

    Eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Reanimation - Notfalltraining für Mitarbeiter aus medizinischen Assistenzberufen im Gesundheitswesen" findet im Josephs-Hospital Warendorf statt.
    Insbesondere Mitarbeiter aus medizinischen Berufen werden häufig mit Notfallsituationen konfrontiert. Bei der Bewältigung wird eine kompetente, professionelle und dem aktuellen Stand entsprechende Hilfe erwartet. Für den Erfolg diese Maßnahmen ist ein aufeinander abgestimmtes und einheitliches Vorgehen von großer Wichtigkeit. Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Mitarbeiter aus medizinischen Assistenzberufen im Gesundheitswesen konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann.
    Das Notfalltraining ist speziell auf Assistenzpersonal aus Arztpraxen, Pflegekräfte aus ambulanten Pflegedienstleisten und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens wie zum Beispiel Altenheime, krankengymnastische Praxen oder Hebammen ausgerichtet.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen sowie der korrekte Einsatz von Hilfsmitteln an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen Defibrillator werden den Teilnehmern im letzten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Mittwoch, 13. Juni, findet im Josephs-Hospital Warendorf im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Fortbildungsveranstaltung statt. Kursdauer etwa drei Stunden, Beginn 18 Uhr.
    Die Leitung der Fortbildungsmaßnahme liegt bei Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie und Praxisanleiter.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 25 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten.
    Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 24.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Kunst und Technik

    Rückenbeschwerden sind eine typische Berufskrankheit für Pflegepersonal - und auch den Mitarbeitern des Josephs-Hospitals nicht unbekannt.
    Abhilfe schaffen technische Hilfen wie der "Molift Quick Raiser", den der Freundeskreis jetzt an das Krankenhaus übergab. Dabei handelt es sich um eine Umsetzhilfe, die den Patienten von der Bettkante hebt. Es entfällt das belastende Heben des Patienten beim morgendlichen Aufstehen, beim Training oder beim Toilettengang. Das rund 4000 Euro teure Gerät ist bereits das zweite seiner Art im Josephs-Hospital. "Die Geräte sind eine deutliche Arbeitserleichterung, vor allem in dünn besetzten Schichten nachts und am Wochenende", sagt Pflegedienstleiter Wilfried Tollkötter.
    Doch der Freundeskreis zeigt sich nicht nur bei der technischen Ausstattung des Krankenhauses spendabel, auch das Ambiente muss stimmen. Aus diesem Grund schmückt jetzt ein Gemälde des Künstlers Dirk Groß den Empfangsbereich. Der "Sonnentanz", ein farbenfrohes Großbild, stach bereits bei einer Ausstellung von Groß vor wenigen Monaten ins Auge - auch dem Freundeskreis, der direkt mit dem Künstler in Verhandlungen trat und jetzt schlicht begeistert ist. Vorsitzender Johannes Schulte: "Wir waren von der Größe und der Farbgebung direkt begeistert und es passt hervorragend in den Eingangsbereich - auch in den geplanten neuen."

  • 23.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Notfalltraining für Assistenten

    Insbesondere Mitarbeiter aus medizinischen Berufen werden häufig mit Notfallsituationen konfrontiert. Bei der Bewältigung dieser wird eine kompetente, professionelle und dem aktuellen Stand entsprechende Hilfe erwartet. Für den Erfolg dieser Maßnahmen ist ein aufeinander abgestimmtes und einheitliches Vorgehen von großer Wichtigkeit.
    Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Mitarbeiter aus medizinischen Assistenzberufen im Gesundheitswesen konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Das Notfalltraining ist speziell für Assistenzpersonal aus Arztpraxen, Pflegekräften aus ambulanten Pflegediensten und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens wie zum Beispiel Altenheime, krankengymnastische Praxen und Hebammen ausgerichtet. Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen sowie der korrekte Einsatz von Hilfsmitteln an Trainingspuppen eingeübt.
    Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen Defibrillator werden den Teilnehmern im letzten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 13. Juni im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie und dauert ca. drei Stunden, Beginn ist um 18 Uhr.
    Die Leitung der Fortbildungsmaßnahme liegt bei Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursgebühr in Höhe von 25 Euro ist am Abend zu entrichten. Anmeldungen werktags von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233.

  • 11.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Training für den Notfall

    Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb von Kliniken. Jährlich sind in der Bundesrepublik Deutschland etwa 130 000 Menschen hiervon betroffen. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, würde nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Besonders gefährdet sind dabei Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Josephs-Hospital Warendorf bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Aber auch andere Interessierte können gerne an dem Kurs teilnehmen.
    Nach einem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plötzlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Montag, 21. Mai, findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Therapie des Josephs-Hospitals eine Schulung statt. Der Kursus dauert drei Stunden. Beginn ist um 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kursusgebühren 15 Euro.
    Anmeldungen werden werktags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 11.05.2007
    Die Glocke
    Notfalltraining kann Herztod verhindern

    Ein Notfalltraining für Angehörige herzkranker Patienten bietet das Josephs-Hospital in Warendorf an. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb der Klinik. Jährlich sind in der Bundesrepublik Deutschland etwa 130 000 Menschen hiervor betroffen.
    Vielen der betroffenen Menschen könnte geholfen werden, würde sofort nach dem Auftreten unverzüglich der Notarzt alarmiert und mit den Maßnahmen der Herz- und Lungenwiederbelebung begonnen. Besonders gefährdet sind dabei Menschen mit einer bereits bestehenden Erkrankung des Herzens.
    Das Joesephs-Hospital in Warendorf bietet deshalb ein Notfalltraining an, das speziell für Herzkranke und deren Angehörige konzipiert ist und im Ernstfall Leben retten kann. Aber auch andere Interessierte können gerne an dem Kursus teilnehmen.
    Nach dem theoretischen Teil, der den Teilnehmern die aktuell gültigen Reanimationsrichtlinien vermittelt, werden anhand von Fallbeispielen die Basismaßnahmen an Trainingspuppen eingeübt. Die Bedeutung der Frühdefibrillation beim plöztlichen Herztod und die Durchführung der Defibrillation mit einem automatischen externen Defibrillator werden den Teilnehmern im dritten Teil der Fortbildungsveranstaltung vermittelt.
    Am Montag, 21. Mai, findet im Josephs-Hospital Warendorf im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie diese Schulungsveranstaltung statt. Die Kursusdauer beträgt etwa drei Stunden. Beginn des Kursus ist um 18 Uhr.
    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Kursusgebühr in Höhe von 15 Euro ist am Schulungsabend zu entrichten.
    Anmeldungen werden werktags von 9 bis 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 im Sekretariat der Anästhesie des Josephs-Hospitals entgegen genommen.

  • 08.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Keine ortsansässigen Praxen im Gespräch

    Bei den Ärzten, die in das Ärztehaus am Warendorfer Krankenhaus ziehen möchten (die WN berichteten), handelt es sich um keine ortsansässigen Praxen. Das bestätigte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller gestern auf Anfrage unserer Zeitung. "Ich stehe in Gesprächen mit Praxen aus der Region", sagte Biller. Namen nannte der Krankenhausdirektor nicht.
    Biller dementierte aber, dass es sich dabei um Augenärzte oder Hals-Nasen-Ohrenärzte handele. Um welche Fachrichtung es sich handelt, wollte Biller nicht sagen.

  • 08.05.2007
    Die Glocke
    Auf Zehenspitzen zu den Babys im Josephs-Hospital

    Neun von insgesamt 16 Kindern des Löwenzahnkindergartens haben gestern mit ihren drei Erzieherinnen Kristina Jordan, Isabel Schmitz und Eva Pomberg das Josephs-Hospital besucht. Zu diesem Anlass hatten alle gemeinsam ein Bild gemalt.
    Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte führte die neugierigen Kinder durch das Krankenhaus. Doch bevor es losgehen konnte, erkundigte sie sich bei den Kindern, was sie denn genau sehen wollten und ob sie schon vor Beginn der Führung erste Fragen hätten. Der sechsjährige Janis fragte sich schon lange, warum es überhaupt eine Kapelle in einem Krankenhaus gibt - und so wurde diese kurzerhand zum ersten Ziel der Führung auserkoren.
    Darauf erkundeten die Kleinen die Babystation. "Bei den Babys muss man ganz leise sein", wusste Sina, und gemeinsam mit den anderen betrachtete sie - erhfürchtig schweigend - ein neugeborenes Mädchen: Im Kreißsaal war die große Gebärwanne zu besichtigen. "Ertrinkt das Baby nicht?" war die meist diskutierteste Frage unter den Sechsjährigen. Während der Tour durch die Röntgenabteilung, die Ambulanz und die Physiotherapie, mit Bewegungsbad und Geräteraum, stellten die Kinder jede Menge Fragen und "erkundeten" den Menschen anhand von Röntgenbildern von innen.
    Beim gemeinsamen Fazit im Sitzungssaal waren sich die Kinder schließlich einig: Die Babys auf der Neugeborenenstation und das Bewegungsbecken hatten allen am besten gefallen. Im Sitzungssaal erzählte Genoveva Schulte den Kindern noch interessante Fakten über den Operationssaal, da sie diesen aus hygienischen Gründen nicht betreten durften. "Da war ich schon", verkündete Emely stolz.
    Nach der gut einstündigen Erkundungstour hatten sich die Kinder eine Stärkung verdient. Zum Abschluss konnten sie ein Eis in der Krankenhaus-Caféteria essen.

  • 05.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Wird Ärztehaus aufgestock?

    Noch hält sich die Krankenhausleitung bedeckt. Doch nach Informationen unserer Zeitung werden zurzeit hinter den Kulissen Gespräche darüber geführt, ob das Ärztehaus am Warendorfer Josephs-Hospital aufgestockt wird. Der Grund: zwei ortsansässige Arztpraxen haben ihr Interesse an einem Umzug signalisiert.

  • 05.05.2007
    Westfälische Nachrichten
    Wird das Ärztehaus aufgestockt?

    Noch hält sich die Krankenhausleitung bedeckt. Doch nach Informationen unserer Zeitung werden zurzeit hinter den Kulissen Gespräche darüber geführt, ob das Ärztehaus am Warendorfer Josephs-Hospital aufgestockt wird. Der Grund: zwei Arztpraxen haben ihr Interesse an einem Umzug signalisiert. Beide sollen ortsansässig sein. Im Gespräch sind die Augenärzte und die Hals-Nasen-Ohrenärzte.
    Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller wollte dies gegenüber unserer Zeitung weder bestätigen noch dementieren.
    "Es gibt Interesse, und das schon seit längerem", sagte Biller - ohne dabei Namen zu nennen. Bevor allerdings bauliche Veränderungen in Angriff genommen würden, müssten die Mietverträge unter Dach und Fach sein. Und soweit sei es noch lange nicht. "Wir stehen noch ganz am Anfang der Gespräche", so Biller.
    Fünf Arztpraxen, eine Apotheke, ein Sanitätshaus und eine Praxis für Ergotherapie arbeiten in dem Ärztehaus unter einem Dach. Im September 2005 nahm das Drei-Millionen-Euro-Großprojekt aus der Feder des Architektenbüros Dr. Ludes aus Recklinghausen seinen Betrieb auf. Die Praxen befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. In die zweite Etage ist die Krankenhausverwaltung gezogen. Im Falle einer Erweiterung würde diese auch dort ihren Platz behalten. "Für einen Umbau zu Arztpraxen eignen sich die Verwaltungsräume nicht", so Biller. Allerdings müsste der Gebäudekörper auch nicht um eine komplette dritte Etage aufgestockt werden. Würde es bei zwei Arztpraxen bleiben, könnte sich Biller auch eine Erweiterung in Form eines Stempels vorstellen. Dem t-förmigen Gebäudekörper würde sozusagen in der Mitte ein Stempel aufgedrückt. Statik und Architektur ließen dies jederzeit zu, so Biller, der im Falle einer Erweiterung wieder das Architekturbüro Ludes zu Rate ziehen würde.
    Der Krankenhausdirektor freut sich, dass das Ärztehaus von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Es sei zu einem Kompetenzzentrum der zentralen medizinischen Versorgung in der Region geworden.

  • 21.04.2007
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheitszentrum um einen Mieter reicher

    Mit Ergotherapeut Stephan Hüffer als Mieter sind jetzt auch die letzten freien Räumlichkeiten im Gesundheitszentrum Warendorf bezogen.
    Stephan Hüffer ist seit zehn Jahren als niedergelassener Ergotherapeut in Warendorf tätig. Sein Leistungsspektrum umfasst Einzel- und Gruppenförderung von Kindern und erwachsenen Patienten.
    Dazu gehören ergotherapeutisch begleitete schulvorbereitende Kurse und Hausaufgabenbetreuung sowie Entspannungskurse und die Ergotherapie auf dem Pferd.
    Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller freut sich, mit dem Einzug eine Fachrichtung für das Gesundheitszentrum gewonnen zu haben, die in enger Verbindung mit den schon vorhandenen Arztpraxen und den Ärzten in der Klinik zum weiteren Ausbau des Leistungsangebots beiträgt.
    Und auch Stephan Hüffer ist sich sicher, dass seine kleinen und großen Patienten vom neuen Standort profitieren werden. Die Praxis im Warendorfer Krankenhaus ist ab sofort geöffnet.

  • 17.04.2007
    Die Glocke
    Ergotherapie schließt die letzte Lücke

    Das Gesundheitszentrum Warendorf am Krankenhaus hat sich komplettiert. Die letzten noch freien Räumlichkeiten bezog jetzt der Ergotherapeut Stephan Hüffer. Das meldet das Josephs-Hospital als Eigner des Gebäudes.
    Hüffer ist schon seit zehn Jahren als niedergelassener Ergotherapeut in Warendorf tätig (bisher an der Dreibrückenstraße). Sein Leistungsspektrum umfasst Einzel- und Gruppenförderung von Kindern und erwachsenen Patienten, ergotherapeutisch begleitete, schulvorbereitende Kurse und Hausaufgabenbetreuung, Entspannungskurse und auch die Ergotherapie zu Pferd.
    Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller freut sich, mit der Ergotherapie eine Fachrichtung für das Gesundheitszentrum gewonnen zu haben, die in enger Verbindung mit den schon vorhandenen Arztpraxen und den Ärzten in der Klinik zum weiteren Ausbau des Leistungsangebots beitrage. Und auch Stephan Hüffer sei sich sicher, dass seine kleinen und großen Patienten vom neuen Standort profitieren werden, heißt es in der Pressemitteilung.

  • 12.04.2007
    Westfälische Nachrichten
    Leeres Grab als Auferstehungssymbol

    Als Kaplan Paul Ehlker davon hörte, dass es in Polen von Karfreitag bis Ostern ein leeres Grab als Symbol für den Auferstehungsglauben gibt, war sein Interesse geweckt. "Der Glaube", so der Krankenhausseelsorger, "braucht einen sichtbaren Ausdruck."
    Zwei polnische Familien haben in diesem Jahr erstmals mit viel Liebe und Sorgfalt ein leeres Grab in der Kapelle des Josephs-Hospitals in Warendorf aufgebaut, das Besucher einlädt, eine Weile im Gebet zu verbringen. Das leere Grab ist für Christen ein Zeichen der Hoffnung:
    "Christus hat den Tod bezwungen, das Leben hat über den Tod gesiegt. In die Darstellung vom leeren Grab ist das Bild vom Barmherzigen Jesus eingebunden, das Christus als den Auferstandenen zeigt."
    Von Karfreitag bis zum Sonntag nach Ostern, dem Barmherzigkeitssonntag, versammeln sich von 15 bis 16 Uhr zahlreiche Gläubige zum Gebet der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit.
    Besonders beeindruckt zeigt sich der Geistliche von dem leeren Grab auch deshalb, da er die Lebensgeschichte der polnischen Familien kennt: "Die Familien hätten beinahe ihren Sohn durch eine schwere Krankheit verloren. Dieses Grab ist für sie ein Ausdruck der Dankbarkeit für seine Rettung."
    Bis Pfingsten kann das Grab noch besichtigt werden.
    "Das war ein wunderbarer Anfang, doch die Familien planen schon für das nächste Jahr 2008. Dann möchten sie ein noch schöneres Grab errichten", so Kaplan Ehlker.

  • 10.04.2007
    Die Glocke
    Das leere Grab als Auferstehungs-Symbol

    Als Kaplan Paul Ehlker davon hörte, dass es in Polen von Karfreitag bis Ostern ein leeres Grab als Symbol für den Auferstehungsglauben gibt, war sein Interesse geweckt. "Der Glaube", so der Krankenhausseelsorger, "braucht einen sichtbaren Ausdruck." Zwei polnische Familien haben in diesem Jahr erstmals mit viel Liebe und Sorgfalt ein leeres Grab in der Kapelle des Josephs-Hospitals aufgebaut, das Besucher einlädt, eine Weile im Gebete zu verbringen. Das leere Grab ist für Christen ein Zeichen der Hoffnung: "Christus hat den Tod bezwungen, das Leben hat über den Tod gesiegt." Von Karfreitag bis zum Sonntag nach Ostern, dem Barmherzigkeitssonntag, versammeln sich von 15 bis 16 Uhr zahlreiche Gläubige zur göttlichen Barmherzigkeit.
    Besonders beeindruckt zeigt sich der Geistliche von dem leeren Grab auch deshalb, da er die Lebensgeschichte der polnischen Familien kennt: "Die Familien hätten beinahe ihren Sohn durch eine schwere Krankheit verloren. Dieses Grab ist für sei ein Ausdruck der Dankbarkeit für seine Errettung." Bis Pfingsten kann das Grab noch besichtigt werden. "Das war ein wunderbarer Anfang, doch die Familien planen schon für das nächste Jahr. Dann möchten sie ein noch schöneres Grab errichten", so Kaplan Ehlker.

  • 23.03.2007
    Die Glocke
    Kreißsaal und Kaiserschnitt für Schüler keine Fremdwörter

    "Wie lange dauert eine Geburt durchschnittlich? Wann ist ein Kaiserschnitt notwendig? Was geschieht, wenn ein Kind zu früh geboren wird?" Solche Fragen stellten die Achtklässler der beiden naturwissenschaftlichen Kurse der Bischöflichen Realschule der Hebamme Brigitte Stockmann. Im Rahmen des Sexualkunde-Unterrichts hatten die Kursleiter Annette Goebeler und Winfried Klein einen Morgen auf der Entbindungsstation des Warendorfer Josephs-Hospitals organisiert. Fachkompetent konnte Brigitte Stockmann, die selbst als Schülerin die Schulbank auf der "Bischöflichen" gedrückt hat, alle Einrichtungen und Gegenstände erläutern, die für eine Entbindung gebraucht werden. Auch den Wunsch der Schüler nach dem Besuch eines Kreißsaals konnte sie erfüllen. Dabei wunderten sich die Schüler, dass eine Entbindung nicht nur im Kreißbett, sondern auch im Sitzen möglich ist. Mit Hilfe eines Beckenmodells und einer Puppe konnte die Hebamme den Schülern anschaulich die verschiedenen Phasen einer Geburt verdeutlichen und die vielen Fragen beantworten. So erfuhren die Schüler auch, dass es auf der Wöchnerinnenstation ein so genanntes Familienzimmer gibt, in dem auch die "frischgebackenen" Väter mit aufgenommen werden. Besondere Freude bereitete den Achtklässlern bei der Besichtigung natürlich das Baby, das im Kinderzimmer der Wöchnerinnenstation zu sehen war.

  • 08.03.2007
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhäuser sehen sich als Gewinner

    "Die Marschrichtung stimmt." Dr. Martin Biller, Geschäftsführer des Josephs-Hospitals in Warendorf, ist zuversichtlich. "Bislang haben wir nur Modellrechnungen, aber vermutlich steht unser Krankenhaus demnächst beser da als heute." Wie in der gestrigen Ausgabe unserer Zeitung berichtet, stellt das Land NRW die Krankenhaus-Finanzierung um. Danach wird künftig nicht mehr die Bettenzahl über die Höhe der Zuweisungen entscheiden. Die Höhe der Pauschalen soll sich stattdessen an Art und Schwere der Erkrankung bemessen. Und diese Entwicklung ist nach Aufassung der Verwaltungschefs der Krankenhäuser im Kreis Warendorf gut. Dr. Stephan Pantenburg, Geschäftsführer des Marienhospitals in Oelde, begrüßt ferner die größere unternehmerische Freiheit, die die Krankenhäuser erhalten sollen.
    Auch die Krankenhäuser in Ahlen und Beckum erwarten weit mehr Chancen als Risiken. "Es wird eine größere Verteilungsgerechtigkeit unter den Krankenhäusern geben", meint Volker Tenbohlen von der St. Vincenz-Gesellschaft, Träger der Einrichtungen in Ahlen und Beckum.
    Keine Probleme sehen die Krankenhäuser ferner darin, durch Kooperationen Schwerpunkte auszubauen. Die Träger der Kliniken werden dann vor Ort entscheiden, welche Leistungen sie erbringen. Das Land gibt nur noch den Rahmen vor, um die regionale Versorgungssicherheit der Bürger sicherzustellen.

  • 07.03.2007
    Die Glocke
    Früherkennung bei Darmkrebs kann lebensrettend sein

    Deutlich weniger Menschen würden an Darmkrebs erkranken und die Mortalitätsrate würde sinken, wenn Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig durchgeführt werden würden. Davon ist Professor Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Abteilung für Inneres im Warendorfer Josephs-Hospital, überzeugt.
    Sein Vortrag zum Thema Darmgesundheit am kommenden Dienstag, 13. März, in der Volkshochschule soll nicht nur über die Krankheit aufklären, sondern soll vor allem ein Appell für die Vorsorge sein.
    Zwischen 60 000 und 70 000 Menschen erkrankten in jedem Jahr in Deutschland an Darmkebs, knapp die Hälfte dieser Patienten sterbe. Diese Zahlen nannte Stüber gestern bei einem Pressegespräch mit Rolf Zurbrüggen, Leiter der Volkshochschule, und Dieter Plewa von der Barmer Krankenkasse in Warendorf.
    Dabei könnten diese Zahlen viel niedriger ausfallen, wenn Männer und Frauen zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen gingen. Ab dem 55. Lebensjahr solle eine Darmspiegelung durchgeführt werden, nach zehn Jahren eine weitere, so Stüber. Die Mediziner erkennen und entfernen bei der Spiegelung selbst kleine Polypen, die sich - zunächst ungefährlich - über die Jahre hinweg zum Krebs entwickeln könnten. Außerdem steigere die Früherkennung einer Erkrankung die Heilungschancen deutlich.
    Dass eine Darmspiegelung keine angenehme Sache ist, ist dem Chefarzt klar. Doch die Zeiten, wo eine Darmspiegelung eine schmerzhafte Angelegenheit gewesen sei, seien vorbei. Dennoch gingen gerade einmal 30 Prozent der Frauen und nur 15 Prozent der Männer zu Vorsorgeuntersuchungen.
    In dem Vortrag am kommenden Dienstag wird Professor Dr. med. Eckhard Stüber über den Darmkrebs an sich referieren, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten vorstellen. Im Anschluss an die Veranstaltung haben die Besucher die Möglichkeit, dem Fachmann Fragen zu stellen. Der Vortrag zum Darmkrebs reiht sich in den Bereich der Gesundheitsbildung der Volkshochschule ein: "Wir wollen das Gesundheitsbewusstsein der Bürger fördern. Für uns ist dieser Bereich ein wichtiges Anliegen", sagte Rolf Zurbrüggen.
    Der Vortrag in Warendorf ist im Darmkrebsmonat März nur eine von vielen Veranstaltungen im ganzen Land zu diesem Thema.

  • 02.03.2007
    Westfälische Nachrichten
    Krebsvorsorge sollte besser genutzt werden

    Mit dem Aufruf "Männer aufgepasst!" der beiden niedergelassenen Fachärzte für Urologie, Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke und ihrem Vortrag über das Prostatakarzinom gingen am Mittwochabend die Warendorfer Gesundheitstage zu Ende. Der gute Zuspruch von Interessenten zeigt, dass die Menschen immer stärker die fachkundige Aufklärung über die verschiedenen Leiden nachfragen. So war es auch, als es um den bösartigsten Tumor des Mannes ging, der mit über 10 Prozent die dritthäufigste Todesursache sei.
    Diese Feststellung traf Dr. Thomas Weritz bei der Diagnostik des Prostatakrebses. Bislang würden nur 19 Prozent der Männer im Alter ab 45 Jahren die von der Gesetzlichen Krankenversicherung eröffnete Möglichkeit der für das Mitglied kostenfreien Vorsorgeuntersuchung nutzen. Das müsse sich verbessern, denn die Früherkennung der Krebserkrankung senke die Wahrscheinlichkeit der Mortalität (frühzeitiger Tod) um 25 Prozent. Die Feststellung des PSA-Wertes (Prostata-spezifische Antigene: von Antikörpern erkennbare Substanzen) bilde eine wesentliche Erkenntnis darüber, ob ein Tumor wahrscheinlich sei. Während die Untersuchung mittels TRUS (Transrektaler Ultraschall) etwa zu 35 Prozent Klarheit erbringe, liege die Treffsicherheit der Diagnose zusammen mit dem PSA-Wert bei 75 Prozent. Die Differenzierung eines Tumors nach vier Haupt-Gradings bestimme die Möglichkeiten der zweckmäßigen Behandlung.
    Das Prostatakarzinom sei wenig aggressiv und im Anfangsstadium gut und zumeist erfolgreich zu behandeln, erklärte Dr. Tobias Heinke, als er verschiedene Therapiemöglichkeiten vorstellte. Hier stünden zur Verfügung: Die radikale Operation, die Bestrahlung und die Hormon- oder kombinierte Hormon-/Chemo-Behandlung.
    Das Watchful Waiting (abwartendes Beobachten) biete sich in harmlos erscheinenden Fällen zunächst an, doch gelte die Operation als das Beste und sicherste Verfahren. Für lokal zu begrenzende Tumoren werde auch die Strahlentherapie häufig angewandt, allerdings sei es offen, ob die Strahlen von 50 bis 70 Sitzungen negative Spätfolgen mit sich bringen.
    Das von Dr. Heinke gezogene Fazit: Krebsvorsorge nutzen und diese Empfehlung verbreiten. Der Mann könne weiteres tun: PSA-Bestimmung, Untersuchung des Stuhls, Blasenkrebstest und eine Ultraschallbehandlung der Bauchorgane. Hierin bezog er die Frau ausdrücklich ein. Für den Mann käme außerdem die hoch auflösende Ultraschallbeleuchtung der Prostata in Frage.

  • 27.02.2007
    Die Glocke
    Urologen über Prostatakrebs

    Im Rahmen der "Warendorfer Gesundheitstage" bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 28. Februar, 19.30 Uhr einen Vortrag "Was gibt es Neues beim Prostatacarcinom?" an.
    Die Referenten, Dr. med. Thomas Weritz und Dr. med. Tobias Heinke, Fachärzte für Urologie, stellen moderne und schonende Diagnose- und Therapieverfahren des Prostatakrebses vor. Sie gehen auch auf die Bedeutung der Früherkennung ein.
    Anmeldungen sind unter Tel.-Nr. 02581/2846 möglich.

  • 23.02.2007
    Die Glocke
    "Grüne Damen" für Patienten im Josephs-Hospital unerlässlich

    Vor wenigen Tagen verabschiedeten sich drei "Grüne Damen" von der Gruppe der im Josephs-Hospital Warendorf ehrenamtlich tätigen Frauen der Ökumenischen Krankenhaushilfe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kranke und alleinstehende Menschen zu besuchen. Martha Schröder und Marianne Webbeler waren von der Gründung der "Grünen Damen" im Mai 1992 an dabei - beinahe 15 Jahre lang besuchten sie die Patienten "ihrer" Stationen.
    Im Jahr 2000 kam Gertrud Ahlke dazu, die ebenso ihrer freiwilligen Aufgabe jeden Mittwoch mit großer Freude nachkam und sich nun mit 78 Jahren verabschiedete.
    An ihrem letzten Tag im Krankenhaus wurden die drei Frauen im Rahmen einer Feier mit freundlichen Worten und einem Geschenk von der Pflegedienstleitung, Genoveva Schulte und Wilfried Tollkötter, im Namen des Warendorfer Krankenhauses verabschiedet.
    Auch die einzelnen Stationen bedankten sich großzügig und mit liebevoll ausgesuchten Geschenken.
    Am Nachmittag feierte die ganze Gruppe wohlgelaunt im privaten Rahmen, nicht ohne den Vorsatz, sich nicht aus den Augen zu verlieren.
    Interessierte Frauen und gern auch Männer, die sich vorstellen können, in ihrer Freizeit regelmäßig kranke Menschen im Warendorfer Josephs-Hospital zu besuchen, können sich an der Pforte des Krankenhauses melden oder unter Tel.-Nr. 02581/200 in Warendorf anrufen.

  • 23.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Im Josephs-Hospital bestens aufgehoben

    Die Partner der Warendorfer Gesundheitstage (Haus der Familie, Josephs-Hospital und Praxisnetz Warendorfer Ärzte) möchten der Öffentlichkeit praxisnah und für Laien verständlich wichtige Themen zur Gesunderhaltung und Gesundung sowie zur Wiederherstellung von eingeschränkten, lebensnotwendigen Körperfunktionen näher bringen. Diese Ziele nannte Ursula Pinnekamp, Leiterin der Familienbildungsstätte, als Einleitung in die von Dr. Thomas Dorsel vermittelten Informationen über "Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen".
    Die Notwendigkeit, den Herz- und Kreislauferkrankungen und ihren Anzeichen besondere Aufmerksamkeit zu widmen, werde allein darin allzu deutlich, dass in Deutschland derartige Erkrankungen 50 Prozent der Todesursachen darstellen. Diese warnenden Worte stellte Dorsel, Chefarzt und Leiter der Abteilung für Kardiologie (Bereich der Inneren Medizin rund um Herz und Kreislauf) und Angiologie (Lehre von den Blutgefäßen) im Josephs-Hospital, seinen interessanten Informationen voran.
    Die geschichtliche Entwicklung der Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen erstreckt sich von der Frühgeschichte (China) über Hippokrates (460 v. Chr.), den ersten Katheter (1929, Dr. Werner Forssmann), den ersten Herzschrittmacher (1958), die ersten Herztransplantationen (1967, Dr. Christiaan Barnard) zum ersten Stent (implantierbare Gefäßprothese, 1986, Dr. Ulrich Sigwart).
    Das sei zwar ein zeitlich langer Weg, doch gerade im vergangenen Jahrhundert habe es einen regelrechten Entwicklungssprung gegeben.
    Das Warendorfer Josephs-Hospital sei zur Behandlung der Erkrankungen (bis auf die Herzschirurgie) in hervorragender Weise eingerichtet, machte Dorsel deutlich. Das belege auch die hohe Zahl der Patienten. Das Katheter-Labor, nach eigenen Worten des Praktikers der "Hobby-Raum" des Kardiologen, verfüge über die modernsten Geräte. Patienten mit einem Herzinfarkt, Schlaganfall, Angina pectoris oder einem Thrombus-Gerinnsel können sich hier, so Dorsel, bestens aufgehoben, behandelt und betreut fühlen.
    Erste Untersuchungen erstrecken sich auf Abhorchen, EKG, Belastungs-EKG, Echo- und Stressechokardiogramm oder Ultraschall. Das Wichtigste sei, beim ersten Verdacht auf eine Herzerkrankung sofort den Arzt aufzusuchen. Jede Minute sei kostbar und entscheide über die Hilfsmöglichkeiten. Für den Notfall (Tel. 110) gebe es im Warendorfer Krankenhaus eine ärztliche 24-Stunden-Bereitschaft. In Stichworten seien hier die gängisten Behandlungsformen wieder gegeben, die Dorsel eingehend erläuterte: Katheter, Ballon, Stent, Bypass oder Medikamente.
    Die Risikofaktoren für eine Herz- oder Kreislauferkrankung blieben nicht unerwähnt. Zu vermeiden seien unter anderem das Rauchen in jeglicher Form, Übergewicht, Stress, Bluthochdruck, Alkohol wie Wein oder Bier dürfe in kontrollierten (geringen) Maßen genossen werden.
    Mit einem Appell beendete Dorsel seinen informativen Vortrag: Die Zuhörer mögen prüfen, ob sie nicht für den Fall des Falles als Spender eines Organs (Ausweis) die oft prekäre Versorgungssituation verbessern wollten. Eine weitere Empfehlung sei die Aktualisierung des Wissens über Erste-Hilfe-Maßnahmen. So bietet das Josephs-Hospital Kurse zur Herz-Lungen-Wiederbelebung an. Infos unter Tel.-Nr. 02581/20-2233.

  • 23.02.2007
    Die Glocke
    Herz- und Kreislauferkrankungen im Blick

    Einen äußerst interessanten Vortrag über die "Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen" hielt am Mittwochabend Dr. med. Thomas Dorsel, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des Jospephs-Hospitals, im Haus der Familie. Zahlreiche interessierte Zuhörer waren erschienen und nutzten das Angebot im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage.
    Der Internist und Kardiologe stellte in seinem Vortrag die Möglichkeiten der nicht invasiven Kardiologie mit Herzultraschalluntersuchungen ebenso vor wie die invasive Diagnostik und Therapie mit Links -und Rechtsherzkatheter.
    Auch gab er einen Überblick über Ballonaufweitung, Stentimplantation und elektrophysiologische Diagnostik.
    Der Vortrag gliederte sich in verschiedene Themenbereiche. Nach einem kurzen historischen Überblick über die Entwicklung der Behandlungsmöglichkeiten erläuterte Dr. Dorsel den Zuhörern die Anatomie des Herzens. So staunten die Zuhörer nicht schlecht, als sie hörten dass pro Herzschlag circa 70 Milliliter Fördermenge gepumpt werden. Knapp 7000 Liter am Tag und 2,5 Millionen Liter im Jahr und das über Jahrzehnte - "so eine Leistung schafft keine andere Pumpe der Welt", erklärte Dr. Dorsel.
    Aber nicht nur über diverse Behandlungsmöglichkeiten referierte der Internist, er gab auch einen ausführlichen Überblick über die Risikofaktoren eines Herzinfarktes. "Kein Mensch ist davor sicher", betonte Dr. Dorsel, dessen jüngster Herzinfarktpatient gerade einmal 17 Jahre alt war. Die heutige Gesellschaft mit all ihren Entwicklungen mache es dem menschlichen Körper schwer, sich davor zu schützen: Rauchen, Stress, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Übergewicht, erhöhtes Cholesterin und auch eine familiäre Vorbelastung - Faktoren, die das Risiko eines drohenden Herzinfarktes verschärfen können.
    "Trotz der immer besser werdenden Behandlungsmöglichkeiten sterben auch heute noch 50 Prozent der Patienten - die meisten aber, bevor sie in der Klinik behandelt werden können", so Dorsel. Daher sei es um so wichtiger, auf den eigenen Körper zu hören und bei bestimmten Symptomen nicht zu zögern, sondern unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Beispielsweise bei Engegefühl, Druck oder Brennen in der Brust, Atemnot, Angst, Übelkeit - all das können Anzeichen für eine Angina pectoris (lat.: Enge in der Brust) sein.
    Diese Schmerzen können auch ausstrahlen, besonders in die linke Schulter oder in den Arm, in Hals und Unterkiefer, in den Rücken, den Oberbauch oder in den rechten Brustbereich.
    "Der Herzinfarkt ist wie ein Blitz aus heiterem Himmel", erklärte Dorsel. "Aber er entsteht aus einem langsam schleichenden Krankheitsprozess, den man unterbrechen und sogar stoppen kann."

  • 22.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    15Jahre im Einsatz: Immer ein offenes Ohr

    Kürzlich verabschiedeten sich drei "Grüne Damen" von der Gruppe der im Josephs-Hospital Warendorf tätigen Frauen der Ökumenischen Krankenhaushilfe.
    Martha Schröder und Marianne Webbeler waren von der Gründung der "Grünen Damen" im Mai 1992 an dabei - beinahe 15 Jahre besuchten sie die Patienten "ihrer" Stationen. Im Jahr 2000 kam Gertrud Ahlke dazu, die ebenso ihrer freiwilligen Aufgabe jeden Mittwoch mit großer Freude nachkam und sich nun mit 78 Jahren verabschiedete.
    An ihrem letzten Tag im Krankenhaus wurden die drei Frauen sehr herzlich mit freundlichen Worten und einem Geschenk von der Pflegedienstleitung, Genoveva Schulte und Wilfried Tollkötter, im Namen des Krankenhauses verabschiedet. Auch die einzelnen Stationen bedankten sich großzügig und mit liebevoll ausgesuchten Geschenken. Am Nachmittag feierte die ganze Gruppe wohlgelaunt im privaten Rahmen, nicht ohne den Vorsatz, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Interessierte Frauen und gern auch Männer, die sich vorstellen können, kranke Menschen zu besuchen, mögen sich beim Krankenhaus unter Telefon 02581/200 melden.

  • 21.02.2007
    Die Glocke
    Eine Großküche macht sich fit für die Zukunft

    Kreischend setzt sich die Säge in Bewegung, wirbelt eine Menge Staub auf. Kabel hängen aus nackten Betonwänden, eine Holzwand teilt den Raum in zwei Bereiche. Mit dem, was sie ursprünglich war, hat die Küche im Josephs-Hospital nicht mehr viel zu tun. Die Komplettsanierung ist in vollem Gange.
    Der beißende Geruch von Lösungsmitteln und Metallspänen wabert durch die Luft. Einige Räume weiter duftet es nach frischem Fisch und Kartoffeln. Beides vermengt sich in der Nase zu einer gewöhnungsbedürftigen Mischung. "Die längste Zeit hat es gedauert", sagt Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. Mit Anzug und Krawatte setzt er vorsichtig einen Fuß vor den anderen, um "unfallfrei" durch die staubigen Räume zu kommen.
    700 000 Euro lässt sich das Krankenhaus die Sanierung seiner Küche kosten. Mit neuen Öfen, Herden und Kühlschränken auf dem neuesten Stand der Technik ist es allerdings nicht getan. "Der Raum wurde komplett entkernt, neue Fenster eingesetzt, spezielle Brandmelder installiert, Decken und Böden erneuert und sämtliche Rohre ausgetauscht", sagt der Krankenhausdirektor. Eine komplette Sanierung hatte es seit den 60er-Jahren nicht mehr gegeben.
    Seit Anfang Januar arbeiten Küchenchefin Ute Dickbreder-Rößler und ihr 30-köpfiges Team in einem Provisorium. 240 Mahlzeiten für Patienten rollen jeden Mittag vom Band, dazu kommen noch mal 80 - 100 für die Mitarbeiterkantine. "Es reicht jetzt langsam", sehnt Dickbreder-Rößler den 1. April herbei. Dann nämlich soll alles fertig sein, Einrichtung und Räume in neuem Glanz erstrahlen. Dann soll auch die Arbeit leichter und unkomplizierter von der Hand gehen. Moderne Dampfdruckgeräte, riesige so genannte Kipp-Bratpfannen, neue Öfen und ein Kühlschrank in Kleiderschrankformat helfen dabei. Bereits vor Jahren hatte das Krankenhaus die Essenszubereitung an die Firma Schubert Catering abgegeben. "Wir stellen die Räume zur Verfügung, das Catering-Unternehmen kocht", so Biller. Ein System, mit dem man bislang gute Erfahrungen gemacht habe.

  • 17.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Herz- und Kreislauferkrankungen

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch (21. Februar) um 19.30 einen Vortrag "Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen" an. Die Leitung hat Dr. med. Thomas Dorsel, Kardiologe und Chefarzt der Medizinischen Klinik II im Josephs-Hospital.
    Dr. Dorsel stellt in seinem Vortrag die Möglichkeiten der nicht invasiven Kardiologie mit Herzultraschalluntersuchungen ebenso vor wie die invasive Diagnostik und Therapie mit Links- und Rechtsherzkatheter, Ballonaufweitung, Stentimplantation und elektrophysiologische Diagnostik. Ein weiterer Aspekt sind die Herzrhythmusstörungen und deren Behandlung mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren. Außerdem informiert er über die Gefäßdiagnostik der Arterien.

  • 16.02.2007
    Die Glocke
    Notfall-Training für Angehörige

    Das Josephs-Hospital bietet ein Notfall-Training für Angehörige von herzkranken Patienten an, das Grundkenntnisse der Notfallmaßnahmen vermittelt. Der nächste Kursus beginnt am Montag, 26. Februar, um 18 Uhr im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.
    Anmeldungen erwünscht unter Tel.-Nr. 02581/202233.

  • 16.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase nicht mehr mitspielt

    Über die große Zahl der Interessenten an dem Vortrag "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt" im Haus der Familie zeigen sich Ursula Pinnekamp als Leiterin der Familienbildungsstätte sowie Dr. Matthias Lerch und Martina Göpfert als Referenten sehr erfreut.
    Ursula Pinnekamp stellte in der Einführung fest, dass die in Kooperation vom Haus der Familie, dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte durchgeführten Gesundheitstage nach den bisherigen vier von sechs Fachvorträgen als voller Erfolg gewertet werden können.
    Die vorwiegend bei Frauen auftretende Blasenschwäche werde vielfach noch als Tabuthema kaum öffentlich behandelt, obwohl etwa fünf Millionen Bundesbürger allein vom Inkontinenz-Leiden betroffen seien. Als Inkontinenz sei das Unvermögen zu beschreiben, den Blasen- oder Darminhalt zurückzuhalten und Blase oder Darm kontrolliert zu entleeren. Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Josephs-Hospital, machte anhand von Skizzen für alle sehr deutlich, wie die zum unwillkürlichen Urinverlust führende Blasenschwäche entstehen kann. Als Hauptschwachpunkte bei betroffenen Frauen wurden der Enddarm, die Scheide (mit der Gebärmutter) und die recht kurze Harnröhre (mit der Blase) ausgemacht.
    In diesen Bereich eingebettet ist der Beckenboden, ein Muskelgewebe, welches bei der Frau deutlich dünner ist als beim Mann. Schwächungen des Beckenbodens in Verbundung mit Senkung der Harnröhre, der Harnblase, des Mastdarms oder der Gebärmutter führen zu der unangenehmen Inkontinenz. Hier werde vor allem die Stressinkontinenz von der Dranginkontinenz unterschieden. Erstere entstünde beim Arbeiten, Husten, Niesen oder Lachen. Bei der Dranginkontinenz stimme die Technik, das Nervenkostüm im Beckenraum nicht mehr. Maßnahmen gegen das Leiden müssten, so Dr. Lerch, in einer offenen Aussprache mit dem Hausarzt, dem Facharzt und/oder mit den Ärzten des Krankenhauses möglichst nach einer Ultraschalluntersuchung und nach einer Blasen- und Druckmessung erörtert werden. Therapien mit Salben, Zäpfchen und Medikamenten hätten schon gute Erfolge gezeigt.
    Allerdings sei das geschwächte Bindegewebe nicht ersetzbar. Die Operation einer der Senkungsformen sollte als der letzte Schritt ins Auge gefasst werden. Ein Indiz dafür, dass der Blasenschwäche auch öffentlich zunehmend Beachtung geschenkt werde, sieht der Gynäkologe darin, dass es schon einen Toilettenführer für deutsche Städt in Buchform gebe.
    Die gravierende Bedeutung eines funktionstüchtigen Beckenbodens stellte Martina Göpfert, die auch einige der stark nachgefragten Kurse zum Training des Beckenbodens im Haus der Familie leitet, heraus. Das ständige Üben zur Erhaltung der Beweglichkeit des Beckenbodens, eines Handteller großen Gewebes, sei das A und O. Übungsmöglichkeiten gebe es bei vielen Gelegenheiten, im Liegen, Sitzen und Stehen. Hilfsmittel würden teilweise nicht einmal benötigt. Selbst im hohen Alter habe das Training seinen Sinn. Der Erfolg könne sogar gemessen werden beziehungsweise sei er selbst fühlbar. Für einzelne Übungen, die Schmerzen im Kreuz oder der Muskeln lindern, hat Martina Göpfert kreative Bezeichnungen gefunden: z. B. "Raddampfer" oder "Dank an den Mann". An einem Kurs Interessierte können sich an das Haus der Familie wenden. Wie weit Krankenkassen Gebühren übernehmen, müssten die Teilnehmer selbst mit der Kasse abklären.

  • 15.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Notfalltraining im Josephs-Hospital

    Das Josephs-Hospital Warendorf führt seit geraumer Zeit Notfall-Trainings-Kurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Für herzkranke Patienten ist die Laienreanimation oftmals eine lebensrettende Maßnahme. Angehörige herzkranker Patienten sollten daher Grundkenntnisse der erforderlichen Notfallmaßnahmen besitzen. Das Josephs-Hospital Warendorf bietet deshalb ein spezielles Notfall-Training an, das speziell für Angehörige herzkranker Patienten und alle Interessenten konzipiert ist. Das Notfall-Training findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie im Josephs-Hospital statt. Der nächste dreistündige Kurs ist am 26. Februar, ab 18 Uhr. Interessenten können sich werktags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 anmelden. Die Gebühr beträgt 15 Euro.

  • 14.02.2007
    Die Glocke
    Vortrag über Blasenleiden

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 14. Februar, 19.30 Uhr, einen Vortrag "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt" an. Die Leitung haben Dr. med. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital, und Martina Göpfert, Trainerin für Beckenbodengymnastik. Millionen Frauen leiden unter einem unwillkürlichen Urinverlust und sind durch diese Blasenschwäche oft sehr stark beeinträchtigt. Das reicht von lästigen Vorlagen bis zur Vereinsamung durch das Gefühl "es merken ja alle". Der Vortragsabend soll über die Ursachen und die Möglichkeiten der Behandlung informieren.
    Anmeldungen unter Tel.-Nr. 02581/2846

  • 10.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheitstage: Wennd ie Blase nicht mehr mitspielt

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 14. Februar, 19.30 Uhr, den Vortrag "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt" an. Die Leitung haben Dr. med. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital, und Martina Göpfert, Trainerin für Beckenbodengymnastik.
    Etwa fünf Millionen Frauen leiden unter einem unwillkürlichen Urinverlust und sind durch die Blasenschwäche oft sehr stark beeinträchtigt. Der Vortragsabend informiert über die Ursachen des Leidens und Möglichkeiten der Behandlung.

  • 08.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Kardiologie ist das Herzstück

    Als das Josephs-Hospital am 16. November 1843 vom Warendorfer Tuchhändler Franz-Joseph Zumloh den Bürgern der Stadt übergeben wurde, konnte es gerade einmal 30 Patienten aufnehmen. Heute zählt das Warendorfer Krankenhaus 271 Betten. 50 Ärzte und 4 Belegärzte arbeiten hier. Die optimale Versorgung der Patienten gewährleisten außerdem 166 Pflegekräfte.
    "Unser Krankenhaus ist das einzige im Kreis Warendorf mit einer Abteilung für Kardiologie", unterstreicht Verwaltungschef Dr. Martin Biller. Die 1999 gegründete Kardiologie ist somit die eigentliche Besonderheit des Hospitals. "Allein im Linksherzkatheterlabor haben wir seit November 2005 rund 1 400 Patienten behandelt", so Biller. Ferner bestehe eine 24-Stunden-Bereitschaft, um zum Beispiel den akuten Herzinfarkt optimal und zeitnah zu behandeln.
    Die Kardiologen des Josephs-Hospitals führen auch Ballon-Aufweitungen und Implantation von Gefäßstützen bei verengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen durch. "Unser Haus hat eine sehr gute Kombination von Kardiologie und Gefäßchirurgie", erläutert Biller. "Durch ein eingespieltes Team aus Kardiologen und Gefäßchirurgen können Gefäßverschlüsse an der Halsschlagader, an den Beinen oder in anderen Regionen des KÖrpers mit den individuell am besten geeigneten Verfahren therapiert werden."
    Eine weitere Kernkompetenz des Krankenhauses stelle die Chirurgie dar. Neben der Gefäßchirurgie gelte das besonders für die Bauchchirurgie, die weiter ausgebaut werden soll. "Chirurgische Eingriffe am Enddarm erfordern sehr spezielles Können. Das ist das Metier von Chefarzt Professor Dr. Manfred Arndt." Auch bei Operationen der Bauchspeicheldrüse gelte Dr. Arndt in der Region als ausgewiesener Fachmann. "Wir sind das einzige Krankenhaus im Kreis Warendorf, das in diesem Bereich die Zahl der vorgeschriebenen Mindestoperationen erreicht."
    Gut aufgestellt sei das Josephs-Hospital ferner in der Unfallchirurgie und Orthopädie. "Wir führen jährlich allein 220 bis 240 Gelenkersatz-Operationen durch." Die vorgeschriebene Mindestmenge bei Operationen am Knie sei schon mit 50 erreicht.
    Ein weiteres Spezialgebiet des Warendorfer Krankenhauses ist nach Darstellung von Dr. Biller die Behandlung von Harninkontinenz bei Frauen. "Neue Verfahren, die unsere Urologen anwenden, ermöglichen in vielen Fällen, den Patientinnen wirksam zu helfen, oft ohne sie zu operieren."
    Bei der Inneren Medizin hebt der Verwaltungschef die Endoskopie hervor. Hier sei man auf Diagnostik und Therapie bei Erkrankung der Verdauungsorgane spezialisiert. Das Endoskop könne zum Beispiel über Mund oder Nase in die inneren Organe eingeführt werden. Was vielleicht abschreckend klingt, soll der Patient gar nicht spüren. Moderne Kapselendoskopie ermögliche sogar eine Untersuchung bei Dünndarmblutung. Biller: "Auch dieses Verfahren bieten wir als einziges Krankenhaus im Kreis Warendorf an."

  • 06.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus bekommt neue Küche

    "Der alte Backofen ist schon fast museumsreif", sagt Bauleiter Homajun Khesrawi. "Aber er funktioniert immer noch." Seit dem Ende der 60er Jahre wurde die Küche des Josephs-Hospitals, abgesehen von kleineren Maßnahmen, nie wirklich renoviert. Jetzt wird kräftig investiert: Für 700 000 Euro gibt es eine komplett neue Küche.

  • 06.02.2007
    Westfälische Nachrichten
    "Museumsreife" Küche bekommt modernes Outfit

    "Der alte Backofen ist schon fast museumsreif", sagt Homajun Khesrawi. Und fügt anerkennend hinzu: "Aber er funktioniert immer noch." Seit dem Ende der 60er Jahre wurde die Küche des Warendorfer Josephs-Hospitals, abgesehen von kleineren Maßnahmen, nie wirklich renoviert. Vor kurzem jedoch hat der Vorstand des Krankenhauses sich zu diesem Schritt entschieden. Gemeinsam mit den zuständigen Ämtern wurde ein Renovierungskonzept ausgearbeitet.
    Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange, der größere Teil der Küche ist mit einer Holzwand von den übrigen Räumen abgetrennt. Hinter dieser Wand erinnert nicht mehr viel an die alte Küche - kahle Betonwände, roh verputzt, Kabel und Teile von Lüftungsschächten hängen von der Decke oder lugen aus dem Boden hervor, der Estrich ist gerade erst neu gelegt. Dort wird fleißig gewerkelt, und damit alles glatt geht, hat Homajun Khesrawi ein waches Auge auf die Renovierungsarbeiten - er ist Leiter der Abteilung Technik und Bau der Firma Schubert Catering, die seit einigen Jahren das Essen im Josephs-Hospital zubereitet.
    "Wir wollen die Küche auf den neuesten Stand der Technik bringen", sagt Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. Dabei ist es jedoch nicht damit getan, die alten Küchengeräte durch neue zu ersetzen: "Die Küche wird komplett entkernt", berichtet Biller. Er weiß: "Wenn man so ein Projekt anpackt, dann muss man es so machen, dass es für die nächsten 15 oder 20 Jahre reicht." Das heißt: Decken und Böden müssen raus, die Wände werden neu gefliest und alte, mit Asbest verseuchte Rohre, herausgerissen. Damit außerdem die aktuellen Hygiene-, Brand- und Lüftungsvorschriften erfüllt werden können, sind neue Fenster, eine moderne Lüftungsanlage und spezielle Brandmelder nötig. Das alles kostet eine Menge Geld: Ungefähr 700 000 Euro werden investiert, schätzt Biller. Dafür steigt in Zukunft auch die Qualität des Essens: neue Abdeckhauben und Servierwagen sorgen dafür, dass die Mahlzeiten länger warm bleiben.
    Die Küche bleibt während der Renovierungsarbeiten jedoch nicht kalt: Während in dem einen Küchenteil die Renovierung in vollem Gange ist, wird derweil in dem anderen Teil noch fleißig gekocht. Ungefähr 240 Mahlzeiten stellt das Küchenteam pro Tag bereit. Die Mitarbeiter arbeiten derzeit unter erschwerten Bedingungen, auf engem Raum und mit einem zusätzlichen Ersatzofen. "Die Belastung ist enorm, vor allem ist es durch die Arbeiten immer laut", meint Biller. Und dennoch: "Das Essen ist gut. Es gibt nicht mehr Beschwerden als sonst", so der Direktor. Ab Ende März wird das Küchenteam dafür umso besser ausgestattet sein. Dann, so schätzt Khesrawi, wird die Sanierung abgeschlossen sein.

  • 03.02.2007
    Die Glocke
    Gelenkersatz im Blickpunkt

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 7. Februar, 19.30 Uhr einen Vortrag "Möglichkeiten und Grenzen des künstlichen Gelenkersatzes" an. Die Leitung hat Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Josephs-Hospital. Durch die Fortschritte der Medizin werden immer mehr Menschen immer älter. Folglich leiden auch immer mehr Menschen unter dem Verschleiß der großen Gelenke, insbesondere der Hüft- und Kniegelenke. In dem Vortrag werden die Ursachen des Gelenkverschleißes aufgezeigt, es wird beschrieben, welche Gelenke wie behandelt und ersetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung des künstlichen Gelenkersatzes und der Schilderung der bewährten und modernen Verfahren des küsntlichen Gelenkersatzes, auch unter Zuhilfenahme des Computers.
    Anmeldungen werden unter der Tel-Nr. 02581/2846 entgegen genommen.

  • 02.02.2007
    Die Glocke
    Erkrankungen im Bauchbereich: "Untersuchung nicht scheuen"

    Faszinierende Einblicke in die Möglichkeiten moderner Untersuchungsmethoden bei Erkrankungen im Bereich des Bauches gewährte am Mittwochabend Professor Dr. Eckhard Stüber bei den "Warendorfer Gesundheitstagen" im Haus der Familie.
    Stüber ist Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Josephs-Hospital und unterstrich bei seinem Vortrag die wichtige Rolle von Vorsorgeuntersuchungen. Stüber möchte den Menschen ihre Ängste vor den Untersuchungen nehmen, indem er Aufklärungsarbeit betreibt.
    Erkrankungen im Bereich des Bauches kämen besonders häufig vor. Als Symptome benannte der Mediziner beispielsweise Blut im Stuhl, Teerstuhl, Bluterbrechen, Gewichtsverlust, Blutarmut und Schmerzen. Die Erkrankungen könnten aber anhand der Symptomatik nur schwer voneinander unterschieden werden. Das mache fein abgestimmte Diagnoseverfahren notwendig.
    Stüber zeigte im Rahmen seines Vortrags im Haus der Familie zahlreiche Fotos von medizinischen Geräten, die in den vergangenen zehn Jahren die Arbeit in den Abteilungen für Innere Medizin revolutioniert hätten. Endoskopie, moderner Ultraschall, Endosonographie und Schnittbildverfahren: Begriffe, die einschüchternd wirken mögen, Stüber erklärte sie aber auch für Laien verständlich.
    Am kommenden Mittwoch, 7. Februar, gehen die Warendorfer Gesundheitstage mit einem Vortrag von Dr. Rolf Doht über "Möglichkeiten und Grenzen des künstlichen Gelenkersatzes" in die nächste Runde.

  • 30.01.2007
    Westfälische Nachrichten
    Erkrankungen im Bauchraum

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr einen Vortrag "Häufige Erkrankungen im Bereich des Bauches - Neue Untersuchungsmethoden" an. Die Leitung hat Professor Dr. med. Eckhard Stüber. Erkrankungen im Bereich des Bauches gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Die Symptome können von saurem Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Diarrhöe, Blutungen bis hin zu Appetitverlust und Gewichtsabnahme reichen. Ein besonderes Problem ist die Tatsache, dass leichte von schwerwiegenden Erkrankungen oft nicht anhand dieser Symptome unterschieden werden können. Wir benötigen also ein fein abgestimmtes Diagnostiksystem, das Arzt und Patient möglichst belastungsarm zur richtigen Diagnose führen kann. Hier haben in den vergangenen fünf bis zehn Jahren wahrhaft revolutionäre Entwicklungen stattgefunden (Kapsel-Kamera, moderner Ultraschall, virtuelle Dickdarmspiegelung), über die der Referent im Rahmen der Gesundheitstage berichtet.
    Anmeldungen werden unter Tel.-Nr. 02581/2846 oder www.hdf-waf.de entgegen genommen.

  • 26.01.2007
    Die Glocke
    Bauchschmerzen nicht unterschätzen

    Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage bietet das Haus der Familie in Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte am Mittwoch, 31. Januar, ab 19.30 Uhr einen Vortrag "Häufige Erkrankungen im Bereich des Bauches - Neue Untersuchungsmethoden" an. Die Leitung hat Prof. Dr. med. Eckhard Stüber, Chefarzt der Inneren Abteilung des Josephs-Hospitals.
    Erkrankungen im Bereich des Bauches gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Ein besonderes Problem ist die Tatsache, dass leichte von schwerwiegenden Erkrankungen oft nicht anhand der Symptome unterschieden werden können.
    Mit einem abgestimmten Diagnostiksystem hat es in den vergangenen Jahren entscheidende Entwicklungen gegeben (Kapsel-Kamera, Ultraschall, virtuelle Dickdarmspiegelung etc.), über die der Referent im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage berichten wird.

  • 22.01.2007
    Die Glocke
    Wenn das Herz plötzlich aus dem Takt gerät

    Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Wie entstehen die Beschwerden? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei der häufigsten Rhythmusstörung, dem Vorhofflimmern? Was tun, wenn Medikamente nicht mehr helfen? Wann wird ein Herzschrittmacher gebraucht?
    Informationen aus erster Hand erhalten "Glocke"-Leser dazu am Mittwoch, 24. Januar, im Rahmen einer Telefonaktion. Prof. Dr. Heinrich Ditter, Kardiologe und Chefarzt am Städtischen Krankenhaus in Gütersloh, Dr. Thomas Dorsel, Kardiologe und Chefarzt am Josephs-Hospital in Warendorf, Dr. Diethold Schneider, Arzt für innere Medizin und Kardiologie aus Oelde, und Dr. Gerhard Schwerin, Internist und Kardiologe aus Oelde, sitzen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr am Telefon, um alle Fragen rund ums Herz zu beantworten und über neue Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung zu informieren.
    Sie können Ihre Fragen aber auch per E-Mail oder Telefax an die Expertenrunde richten.
    Fragen per E-Mail an: experten@die-glocke.de
    Fragen per Telefax an: 02522/73-189
    Die Nummern der Experten:
    Prof. Dr. Heinrich Ditter, 02522/73-203
    Dr. Thomas Dorsel, 02522/73-204
    Dr. Diethold Schneider, 02522/73-205
    Dr. Gerhard Schwerin, 02522/73-206

  • 19.01.2007
    Die Glocke
    Keine Angst vor dem Arztbesuch

    Aufklärung und Vorbeugung - das sind die Ziele der fünften Warendorfer Gesundheitstage. In mehreren Fachvorträgen wollen Ärzte aus der Region Laien Krankheitsbilder, Diagnosemöglichkeiten und moderne Therapieformen erklären. Ängste und Voruteile sollen so abgebaut und ein stärker ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein aufgebaut werden.
    Eng arbeiten das Haus der Familie, das Warendorfer Josephs-Hospital und das Praxisnetz Warendorfer Ärzte zusammen, um den Teilnehmern spannende und informative Vortragsabende zu Krankheiten zu bieten, die viele Menschen beschäftigen. "Nach den Referaten durch Ärzte bietet sich die Gelegenheit zum Dialog und zu Diskussionen", verspricht Ursula Pinnekamp, Leiterin des Hauses der Familie. Professor Mandfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals, sitzt seit fünf Jahren mit an Bord der Warendorfer Gesundheitstage und findet, dass sich das Projekt bisher bewährt hat: "Krankheitsbilder werden oft sehr klischeehaft dargestellt, wir können solche Informationen dann ins rechte Licht rücken." Dr. Rolf Thelen vom Praxisnetz Warendorfer Ärzte merkt außerdem an, dass sich viele Besucher der Warendorfer Gesundheitstage im Anschluss mit ihren Fragen und Ängsten an ihre Ärzte wendeten: "Auch die Bereitschaft zu wichtigen Vorsorgeuntersuchungen steigt." Der Bereich der medizinischen Vorsorge sei eine Säule des Gesundheitssystems, die immer mehr an Bedeutung gewinne. In erster Linie seien es aber die Männer, die sich gern vor einem regelmäßigen Arztbesuch drückten. Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage hoffen die Veranstalter deshalb, verstärkt Männer unter den Besuchern begrüßen zu dürfen.

  • 19.01.2007
    Westfälische Nachrichten
    Ärzte zum Anfassen

    Keine unverständlichen Fachtermini, sondern Gesundheitsvorsorge. So, dass "jeder sie vestehen kann" - dies ist das Hauptanliegen der Warendorfer Gesundheitstage, sagt Ursula Pinnekamp. "Unser Ziel ist, der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich in erster LInie über Vorsorge, aber auch über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu informieren", so die Leiterin des Hauses der Familie. In diesem Rahmen soll es auch die Möglichkeit zum Dialog geben: "Wir haben hier gewissermaßen Ärzte zum Anfassen, die die Sorgen ihrer Patienten kennen", so Pinnekamp.
    Die Warendorfer Gesundheitstage werden in diesem Jahr zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital durchgeführt, sie finden statt zwischen dem 24. Januar und dem 28 Februar. Anders als in den vergangenen Jahren möchten die Veranstalter jetzt wieder die ganze Breite an medizinischen Fachbereichen bedienen. So reicht die thematische Palette der Vorträge von den "Möglichkeiten und Grenzen des künstlichen Gelenkersatzes (7. Februar) über neue Untersuchungsmethoden für Erkrankungen im Bereich des Bauches (31. Januar) bis hin zu Blasenerkrankungen (14. Februar) und Herz- und Kreislauferkrankungen (21. Februar).
    Eröffnen wir die Gesundheitstage Prof. Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals, mit einem Vortrag über die "Volkskrankheit Venenleiden" (Mittwoch, 24. Januar, 19.30 Uhr). Als eine "Fortbildungsreihe für Laien" umschreibt der Chefarzt das Konzept der Veranstaltung. Aufklärung und Prophylaxe stehen dabei für ihn im Mittelpunkt. "Wir wollen den Laien medizinische Themen anschaulich schildern und erklären, welche Vorsorgemaßnahmen es gibt, um ein Ausweiten von Krankheiten zu verhindern", so Arndt. Diese Vorgehensweise habe sich bereits in den vergangenen Jahren sehr bewährt.
    Das sieht auch Dr. Rolf Thelen, Vorsitzender des Praxisnetzes Warendorf, so. Schließlich kämen immer wieder Menschen im Anschluss an die Gesundheitstage in die Arztpraxen, um sich zu informieren - eine Sensibilisierung ganz im Sinne der niedergelassenen Ärzte. Dabei, so warnt Thelen, bleibe gerade im Bereich der Vorsorge noch viel zu tun. Erschreckend sei etwa, wie wenig Männer sich um die Krebsvorsorge kümmern würden. Da kommt der Vortrag über neue Diagnose- und Therapieverfahren des Prostatakrebses (28. Februar) im Rahmen der Gesundheitstage gerade recht.
    Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 19.30 Uhr im Haus der Familie statt. Anmeldungen per Mail (fbs-warendorf@bistum-muenster.de) oder Telefon 02581/2846.

  • 16.01.2007
    Westfälische Nachrichten
    Josephs-Hospital: Wechsel in der Radiologie

    An der Tür hängt seit einigen Tagen ein Schild: Praxis geschlossen. Dr. Matthias Flock, der sich 1991 als Radiologe im Josephs-Hospital niedergelassen hatte, hat das Krankenhaus verlassen. In den nächsten Wochen sollen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen stattfinden - Ende März wird dann eine Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin neu eröffnen. Die Doktoren Balhorn, Henseleit, Tomaschewski, Salewski, Wielepp und Olbrich, bislang als Radiologen im Ahlener Franziskus-Hospital etabliert, werden zukünftig auch die Praxis im Warendorfer Krankenhaus führen. Dr. A. Olbrich wird sich hier niederlassen.
    Hintergrund der Veränderung ist, dass das Josephs-Hospital den laufenden Mietvertrag mit Dr. Flock zum Jahresende gekündigt hat. Darüber befindet man sich nach Informationen der Westfälischen Nachrichten, die Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller allerdings weder bestätigen noch dementieren wollte, im Rechtsstreit. Gleichzeitig haben zwischen Dr. Flock und den Ahlener Radiologen Verhandlungen stattgefunden, die Ende 2006 zum Abschluss kamen. Biller: "Das Josephs-Hospital hat auf diese Verhandlungen keinen Einfluss gehabt."
    Der Krankenhaus-Chef verhehlt aber nicht, dass die Gemeinschaftspraxis Balhorn der Wunschpartner des Josephs-Hospitals sei: "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit." Man habe bereits in der Vergangenheit die besten Erfahrungen mit den Ahlenern gemacht und die Patienten seien mit der Arbeit der Ärzte sehr zufrieden.
    Nach Informationen der Westfälischen Nachrichten soll das Verhältnis zwischen Dr. Flock und dem Josephs-Hospital schon etwas länger belastet gewesen sein. Unter anderem habe die technische Ausstattung der Praxis in der Diskussion gestanden. Mit der Übernahme der Praxis durch die Ahlener Radiologen werde eine komplette Modernisierung der Geräte in Warendorf stattfinden. So sollen MRT (Magnetresonanz-Tomographie) und CT (Computertomographie) auf den neuesten Stand gebracht werden.

  • 05.01.2007
    Westfälische Nachrichten
    Steigerung bei den Fallzahlen

    Während andernorts Kliniken aus finanziellen Gründen schließen müssen, steht das Josephs-Hospital in Warendorf gut da. Ein Indiz dafür sind die steigenden Fallzahlen. Danach hat das Warendorfer Krankenhaus im vergangenen Jahr zehn Prozent mehr Fälle aufgenommen als im Vorjahr.
    Steigende Zahlen meldet auch Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Geburtsabteilung im Warendorfer Krankenhaus. So habe es bei den Geburten eine Steigerung von fast fünf Prozent gegeben. 431 Kinder erblickten 2005 im Josephs-Hospital das Licht der Welt. Im vergangenen Jahr waren es 452 Geburten gewesen. Der Chefarzt führt dies zum einen darauf zurück, dass die Abteilung seit 2005 in einem ruhigen Fahrwasser fährt. Zweitens, so Lerch, sei in den vergangenen zwei Jahren in der Geburten-Abteilung und Gynäkologie investiert worden. Das werde auch in Zukunft so sein. Der Chefarzt hob die individuelle Betreuung der Schwangeren durch ein seit Jahren konstantes Schwesternteam hervor. Überhaupt stehe das Warendorfer Krankenhaus im Wettbewerb sehr gut da und entwickele sich weiter positiv, war sein abschließendes Fazit anlässlich der Geburt des neuen Erdenbürgers 2007: Lukas Bolsmann erblickte als erster Erdenbürger am 2. Januar um 19.52 Uhr das Licht der Welt im Warendorfer Krankenhaus (die WN berichteten gestern).

  • 04.01.2007
    Westfälische Nachrichten
    Lukas ist der erste Erdenbürger 2007 ...

    Der kleine Lukas hatte es nicht eilig. Er ließ sich acht Tage Zeit, bevor er am 2. Januar um 19.52 Uhr als erster Erdenbürger 2007 im Warendorfer Krankenhaus das Licht der Welt erblickte. Eigentlich sollte er bereits am 25. Dezember kommen. Lukas ist mit 4330 Gramm ein kleiner "Kraftprotz". Er misst 53 Zentimeter. Janine Bolsmann freut sich über die verspätete Geburt, denn für sie wirkt sich die neue Elterngeldregelung positiv aus. Die Schwangerschaft verlief völlig normal, betonte Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Geburtsabteilung im Josephs-Hospital. Anfragen von Schwangeren, die möglichst im neuen Jahr entbinden wollten, habe es keine gegeben. "Die neue Elterngeldregelung ist bei uns kein Thema gewesen." Außerdem habe das Krankenhaus bei den Wünschen der Eltern keinesfalls die finanziellen Interessen der Familien im Blick: Es gehe einzig und allein um die Gesundheit des Kindes.
    Völlig egal sei Heike Dreimann die neue Elterngeldregelung. Errechneter Geburtstermin war der 31. Dezember. Doch Paulina, 4470 Gramm schwer und 54 Zentimeter groß, hatte es auch nicht so eilig. Das kleine Mädchen mit den vielen dunklen Haaren erblickte ebenfalls am 2. Januar, allerdings erst um 23.29 Uhr, das Licht der Welt im Warendorfer Krankenhaus. Über die Geburt ihrer Tochter freuen sich Heike und Tobias Dreimann aus Warendorf.

  • 16.12.2006
    Westfälische Nachrichten
    Heilende Wirkung

    Das Krankenhaus wird zur Galerie. Seit gestern sind vom Erdgeschoss bis zur fünften Etage Werke des Künstlers Dirk Groß ausgestellt. 18 Arbeiten aus dem Jahr 2006 zeigt der Künstler, der seinen Bildern eine heilende Wirkung attestiert. "Das Werk mit dem Titel "fastrunner" hängst mit Absicht in der Unfallchirurgie", merkt Dirk Groß augenzwinkernd an. Im Atelier in Telgte erschafft der Künstler die teils ungewöhnlichen Bilder, die meist in Serie entstehen bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Dirk Groß lädt an diesem Wochenende ein zu Punsch und Keksen in seinem "Weihnachtsatelier" in Telgte, Hof Lüttke, Schwienhorst 24.

  • 16.12.2006
    Die Glocke
    "Schneller Läufer" in der Unfallchirurgie

    "Meine Kreativität ist Ausdruck meines Innenlebens", sagte Dirk Gross zur Eröffnung seiner Ausstellung im Warendorfer Josephs-Hospital. 18 Werke des mittlerweile in Telgte beheimateten Künstlers sind dort seit gestern zu sehen.
    Öl- und Acrylfarben sowie verschiedene Mischtechniken dominieren die Gemälde des 40-jährigen gebürtigen Dessauers. Auf Leinwänden, Büttenpapier und sogar Zeitungspapier hat er in den vergangenen Monaten seine Gedanken verewigt. Selbst Sand, Champagner und Kaffeesatz nutzte Gross, der vor 22 Jahren aus der damaligen DDR ausreiste, um Werke der ganz besonderen Art zu schaffen. "Bilder dürfen nicht ausgedacht wirken, sondern müssen erschaffen sein", erzählt der extrovertierte Maler.
    16 seiner ausgestellten Arbeiten hat er in diesem Jahr angefertigt, eines stammt aus 2005 und eines aus 2003.
    Die Gross-Werke begegnen dem Kunstinteressierten dabei fast im gesamten Krankenhaus. Vom Erdgeschoss bis in die fünfte Etage sind die Bilder verteilt. Die Auswahl der Einzelstücke für die verschiedenen Stockwerke hat der Künstler durchaus bewusst getroffen. So hängt beispielsweise das Gemälde mit dem Titel "Schneller Läufer" in der Unfallchirurgie.
    Gross malt seit seinen Kindertagen, schuf in den Jahren hunderte von Gemälden in den verschiedensten Größen, mit unterschiedlichsten Materialien und in immer wieder wechselnden Stilen. Auch rund 200 Gedichte, Lieder und Kurzgeschichten stammen aus seiner Feder.

  • 15.12.2006
    Die Glocke
    Premiere: Klinikfernsehen direkt ins Patientenzimmer

    Dr. Martin Biller, Verwaltungschef des Warendorfer Josephs-Hospitals ist seit gestern Herr über einen hauseigenen Fernsehkanal: Der "Klinik-Info-Kanal" mit einer Mischung aus Informations- und Unterhaltungsprogramm flimmerte erstmals in die Krankenzimmer.
    Wird ein Patient ins Krankenhaus eingeliefert, strömen dort viele neue Eindrücke auf ihn ein. Dr. Martin Biller hegte deshalb schon lange den Wunsch nach einem Krankenhausfernsehen, um die Patienten über das Programm auch mit der Klinik, dem Personal, den Stationen und den modernen Methoden vertraut zu machen: "Der Patient lernt uns in einem Präsentationsfilm kennen." Natürlich dürfe gefragt werden, ob die Einrichtung eines zusätzlichen Fernsehkanals in Zeiten der medialen Volldröhnung überhaupt notwendig und richtig scheint. "Ja", findet Biller, der den Patienten im Warendorfer Josephs-Hospital ein "lebensbejahendes Fernsehprogramm" bieten möchte.
    Hergestellt wurde das TV-Format von der Firma Brunner aus Stuttgart, die in Deutschland bereits 250 Krankenhäuser mit einem eigenen Fernsehkanal ausgestattet hat. Finanziert wird das siebentägige Programm durch Werbetrailer lokaler Unternehmen, die zwischen dem Unterhaltungsprogramm gezeigt werden. Doch auch zahlreiche informative Beiträge zum Thema Gesundheit gehören zum Programm, das immer von 3.35 Uhr bis 1 Uhr ausgestrahlt wird. Dokumentationen, beispielsweise zum Leben mit verschiedenen Erkrankungen oder dem Wiedereinstieg ins Berufsleben werden ebenso zu sehen sein wie Spielfilme wie "Das Leben ist schön", "Good Will Hunting" und "Nomaden der Lüfte".
    Herzstück des "Klinik-Info-Kanals" soll aber der Informationsfilm rund um das Leben im Josephs-Hospital sein. Dr. Martin Biller wünscht sich, den Patienten die "Furcht vor dem Unbekannten" zu nehmen. Durch den Kurzfilm macht der Patient eine Reise durch sämtliche Abteilungen der Klinik und sieht Ärzte und Pflegepersonal bei der täglichen Arbeit. Aber auch die Grünen Damen, die guten Seelen des Hauses, und Einrichtungen wie die kleine Schwimmhalle und den Fitnessraum sieht der Patient so vom Krankenbett aus. Der Informationsfilm des Krankenhauses wird zu verschiedenen Sendezeiten in das Programm eingebaut. Der Empfang des Krankenhausfernsehens ist für die Patienten kostenfrei, sollen normale TV-Programme zugeschaltet werden, kostet dies weiterhin 1,50 Euro am Tag.

  • 15.12.2006
    Westfälische Nachrichten
    Klinik-TV informiert Patienten

    Fernsehen im Krankenhaus, das gibt es schon lange. Das Warendorfer Josephs-Hospital verfügt allerdings seit gestern außerdem über ein speziell auf die Belange der Patienten abgestimmtes Klinikfernsehen. Neben "normalen" Inhalten wie Spielfilmen und Dokumentationen vermittelt das neue Programm vor allem Informationen über das Krankenhaus.
    "Wenn die Patienten in die Klinik kommen, befinden sie sich in einer besonderen Situation: Sie haben Furcht vor dem Unbekannten, vor der Krankheit", erzählt Michael Lüth, Vertriebsleiter des Klinik Info Kanals (KIK). Den Patienten diese Furcht zu nehmen sei Ziel des Klinikkanals, den es bislang bereits in 250 Kliniken Deutschlands gibt.
    Um dieses Ziel zu erfüllen, haben die Macher des KIK eigens einen Film über das Josephs-Hospital in Warendorf gedreht, in dem das medizinische Team und Pflegepersonal sowie die einzelnen Stationen des Krankenhauses von der Kinderstation bis hin zur Kardiologie vorgestellt werden. So wird beispielsweise jeder Patient direkt zu Beginn seines Aufenthalts via TV vom ärztlichen Leiter des Josephs-Hospitals, Dr. Manfred Arndt, begrüßt.
    Zusätzlich bietet das Klinikfernsehen Sendungen mit Tipps zur Gesundheitsvorsorge oder Beiträge über Menschen, die ihren Umgang mit verschiedenen Krankheiten schildern. Es zeigt aber auch Filme, die nicht auf anderen Programmen laufen. "Sonst wäre das ganze auch ein bisschen zu langweilig", so Lüth.
    Der besondere Clou des KIK: das Programm finanziert sich durch Werbespots, in denen sich Unternehmen aus der Region vorstellen, der Kanal ist somit für die Patienten kostenlos. Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, freut's: "Der neue Kanal ist durchaus eine Bereicherung und unterstützt darüber hinaus die optimale medizinische und pflegerische Versorgung."

  • 30.11.2006
    Die Glocke
    Dr. Dorsel: "Kardiologie ist Herzenssache"

    Unter dem Motto: "Jede Minute zählt" hielt Chefarzt Dr. med. Thomas Dorsel, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit spezieller internistischer Intensivmedizin in Warendorf, einen Vortrag im Haus Siekmann.
    Er berichtete über seine Arbeit im Josephs-Hospital Warendorf, wo er in der Abteilung für Kardiologie in der Medizinischen Klinik II als Chefarzt tätig ist.
    Medizinische Schwerpunkte der Fachabteilung sind die Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Herzens und der Blutgefäße, einschließlich dem akuten Herzinfarkt und arterieller Durchblutungsstörungen. Neben den oftmals ausreichenden Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Gefäße werden in der Abteilung erweiternd alle diagnostischen Herzkatheteruntersuchungen angeboten. Ebenfalls können komplexe Herzrhythmusstörungen nach aktuellen Methoden behandelt werden. Ausgerichtet auf die spezielle Situation der Patienten finden sowohl Arzneimitteltherapien als auch operative Behandlungen Anwendung. Für Angehörige herzkranker Patienten bietet die Abteilung ein spezielles Notfalltraining an.
    Weiter wies Dr. Dorsel darauf hin, dass Herzschrittmacher und Defibrillatoren in enger Zusammenarbeit mit der Abteiung für Allgemein- und Gefäßchirurgie implantiert werden. Patienten, die einer herzchirurgischen Behandlung bedürfen, werden nach der Operation auch in der Frühphase von herzchirurgischen Zentren übernommen und bis zum Beginn der Rehabilitationsphase klinisch betreut.
    Anhand von Bildern gab der Chefarzt einen Einblick in die im Jahre 1999 eingerichtete und seit 2002 in den Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommene Medizinische Klinik II - Kardiologie. Diese steht unter dem Motto: "Kardiologie ist Herzenssache", erklärte Dorsel. Mit einer Statistik wies der Facharzt darauf hin , dass nicht die Krankheit Krebs, sondern Herzinfarkt und Schlaganfall die häufigste Todesursache seien. Mit der frühzeitigen Diagnostik allerdings könnten die Ärzte den Menschen oftmals noch ein lebenswertes Leben ermöglichen.
    Im Anschluss des Vortrages standen neben Chefarzt Dr. Thomas Dorsel auch Sabrina Elkmann von der Volkshochschule, Annette Sadowski von der AOK und Frank Korte von der Barmer Ersatzkasse für eine allgemeine Diskussionsrunde bereit.
    "Veranstaltet wurde dieser Informationsabend aufgrund vieler Nachfragen aus der Bevölkerung", berichtete Sabrina Elkmann und freute sich über die vielen interessierten Besucher im Haus Siekmann.

  • 28.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Millionen Frauen leiden unter Blasenschwäche

    Gisela Mangels, Vorstandsmitglied des Landfrauenverbandes Milte, konnte im Pfarrheim jetzt zirka 25 Frauen begrüßen, die zum Vortrag von Dr. Lerch aus Warendorf gekommen waren. Das Thema des Abends war: "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt". Dr. Lerch ist leitender Arzt der Gynäkologischen Abteilung des Josephs-Hospitals.
    Er berichtete, dass in Deutschland mehrere Millionen Frauen an einer Blasenschwäche leiden. Er informierte die Anwesenden über die Ursachen dieses Leidens und die Möglichkeiten ihrer Behandlung. Im Warendorfer Krankenhaus gebe es eine Sprechstunde für Betroffene.
    Zum Abschluss des Abends zeigte Krankenschwester Martina Göpfert Übungen und gab Anregungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur.

  • 21.11.2006
    Die Glocke
    Sofortige Hilfe ist oft lebensrettend

    Mit rund 50 Prozent sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland. Einen plötzlichen Herztod (Sekundentod) erleiden rund 100 000 Menschen pro Jahr. Nur 15 Prozent dieser Patienten erreichen noch das Krankenhaus, die Hälfte von ihnen verstirbt in der Klinik. Bei nur jedem zehnten Patienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand wird überhaupt mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen.
    Harte Fakten, mit denen sich am Donnerstagsabend Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie im Warendorfer Josephs-Hospital, in einem Vortrag über Herzrhythmusstörungen in der Volkshochschule beschäftigte. Schon der große Besucherandrang machte deutlich, dass dieses Thema viele Bürger interessiert, berührt und wahrscheinlich auch selbst betrifft. Zu Beginn seiner Ausführungen stellte Dr. Dorsel seinen Zuhörern das moderne Herzkatheterlabor vor, das seit nunmehr zwei Jahren in der Klinik im Einsatz ist: Rund 2500 Katheteruntersuchungen wurden seitdem dort durchgeführt. Eine beeindruckende Leistung.
    Noch beeindruckender ist da aber die Leistung des menschlichen Herzens, das mit nur einem Herzschlag etwa 70 Milliliter Blut pumpen kann. "Das macht dann 7000 Liter am Tag und rund zweieinhalb Millionen Liter im Jahr", so Dorsel.
    Hat ein Mensch Herzrhythmusstörungen, dann "stolpert" sein Herz. Dabei könne es sich um "harmlose Fehlzündungen eines normalen Herzens" handeln. Es könne sich aber auch um lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen handeln, bei denen die Pumpleistung des Herzens gen Null tendiert. Die Ursachen für Herzrhythmusstörungen könnten vielfältiger Natur sein, erklärte Dorsel: Sie könnten als Folge einer Herzkrankheit, einer Schilddrüsenüberfunktion und des Bluthochdrucks auftreten. Aber auch Stress, Genussgifte wie Alkohol und Zigaretten oder Medikamente könnten Herzrhythmusstörungen hervorrufen.
    Eine genaue Diagnose sollte immer dem Haus- oder Facharzt überlassen werden, betonte Dr. Thomas Dorsel, der auch über verschiedene Therapiemöglichkeiten sprach. Ein besonders wichtiges Anliegen war es dem Spezialisten, seine Zuhörer zum Besuch eines Reanimationskurses zu bewegen: "Voller Angst und wie gelähmt vor einem Opfer zu stehen, ist fatal."
    Pro Minute verschlechtere sich im Falle eines plötzlichen Herzversagens die Prognose um je zehn Prozent: "Wird dem Opfer durch eine Laien-Wiederbelebung nicht geholfen, kommt der Notarzt oft zu spät." Im Josephs-Hospital werden regelmäßig Wiederbelebungskurse angeboten. Informationen gibt es unter der Tel.-Nr. 02581/202233.

  • 21.11.2006
    Die Glocke
    Pflegebett hilft Patienten früher auf die Beine

    Ein Bett für 22 000 Euro - das ist selbst in der hochtechnisierten Medizin von heute eine Hausnummer. So verwundert es nicht, dass das Josephs-Hospital ein neues Intensivpflegebett gestern der Öffentlichkeit stolz präsentierte.
    Ermöglicht wurde die Anschaffung des hochwertigen Therapiesystems durch Spenden der Sparkasse Münsterland Ost und des Freundeskreises Josephs-Hospital. Mit jeweils 5 000 Euro haben sie wesentlich dieses Vorhaben unterstützt, wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Biller, Pflegedienstleiter Wilfried Tollkötter und der Leiter der Intensivstation, Wolfgang Pomberg, gestern bei einem Pressegespräch erklärten. Dr. Biller dankte den Spendern, für die Sparkassendirektor Heiner Friemann und der Vorsitzende des Fördervereins, Johannes Schulte, gekommen waren. Eine volle Finanzierung durch das Josephs-Hospital wäre laut Biller "zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich gewesen". Es sei wichtig, Partner wie die Sparkasse und den Förderverein an seiner Seite zu haben, denn dadurch werde die überregionale Bedeutung des Josephs-Hospitals gestärkt.
    Dies war auch der Leitgedanke der Sparkasse, eine Spende an das Josephs-Hospital aus Anlass der Einweihung des Dienstleistungszentrums an der Freckenhorster Straße zu geben. Beide Einrichtungen, Josephs-Hospital und Dienstleistungszentrum, haben für Friemann überregionale Bedeutung. Johannes Schulte, Vorsitzender des etwa 100 Mitglieder zählenden Fördervereins freut sich, dass der Verein unbürokratisch zur Verbesserung der medizinischen Einrichtung einen Beitrag habe leisten können.
    Wolfgang Pomberg erläuterte die Funktionen und Möglichkeiten des Therapiesystems. Die Betreuung intensiv-pflegebedürftiger Patienten werde damit leichter, sicherer und effizienter. Beste Ergonomie fördere die Mobilität, die frühzeitige Rehabilitation und eine größere Unabhängigkeit der Patienten. Durch maximale Druckentlastung werden Prophylaxe und Therapie von Hautschäden wirksam unterstützt. Manuelles Heben des Patienten durch Pflegekräfte werde zur Ausnahme. Das bedeute mehr Komfort und Sicherheit für Patienten und Pflegedienstler.
    So kann das neue Intensivpflegebett, ausgestattet mit Wechseldruckmatratzen, ohne Probleme in verschiedene Positionen bis hin zur Sitzposition gebracht werden, um Hautschäden zu vermeiden und um die Lungenfunktion zu unterstützen. Jedes Detail sei gut durchdacht und rechtfertige den hohen Preis, sagt Dr. Biller.
    Wegen der starken Frequenz auf der Intensiv-Station wünscht sich Dr. Biller ein weiteres Therapiesystem. Im Rahmen seiner Möglichkeiten will der Förderverein helfen. Schulte würde sich über neue Mitglieder freuen, die mit einem Jahresbeitrag von mindestens 30 Euro helfen können.

  • 21.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Therapiebett kostet 22 000 Euro

    Innovationen bedürfen manchmal eines finanziellen Anschubs. "Ohne die Hilfe der Sparkasse Münsterland Ost und des Freundeskreises des Josephs-Hospitals hätten wir uns dieses Bett nicht leisten können." Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Warendorfer Krankenhauses, dankte gestern Heiner Friemann (Sparkassen-Vorstand) und Johannes Schulte (Freundeskreis des Krankenhauses) für die großzügigen Spenden. 22 000 Euro kostete das Intensivpflegebett, jeweils 5 000 Euro spendeten die zwei genannten Institutionen. 12 000 Euro schoss das Krankenhaus aus eigener Tasche dazu. Biller: "Für das Geld hätten wir zehn normale Betten kaufen können."
    In dem Spezialbett, das Langzeit-Beatmungspatienten zugute kommt, steckt jede Menge Technik. So verwandelt sich das Bett mühelos zu einem Sessel und ist nicht nur den intensivpflegebedürftigen Menschen, sondern auch dem Pflegepersonal eine Hilfe. Das Bett kommt aus Amerika, die Wechseldruckmatratze (gegen Wundliegen, Kubitus) aus Deutschland. Eine Waage ist integriert. Seit der Anschaffung des Therapiebettes im Juni dieses Jahres ist es ständig im Einsatz.

  • 20.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz ins Stolpern gerät

    Der gute Besucherzuspruch, den das Vortragsangebot der Volkshochschule (in Kooperation mit der AOK und der BEK) fand, erfreute nicht nur Rolf Zurbrüggen als Leiter der VHS, sondern ebenso den Referenten des Abends, Dr. Thomas Dorsel. Als Einführung in sein Thema "Herzrhythmusstörungen - Schrittmachertherapie" gab der Chefarzt der kardiologischen Abteilung des Josephs-Hospitals einen Einblick in seinen täglichen Arbeitsplatz. Das Herzkatheter-Labor ermögliche die Durchführung der kompletten Diagnostik. Allein in diesem Jahr seien über 1500 Katheter eingesetzt und rund 900 Ballonausweitungen vorgenommen worden, sagte Dorsel nicht ohne Stolz. Diese Zahlen würden zugleich die Bedeutung und den Umfang der Herzerkrankungen bei Menschen drastisch unterstreichen. Sie seien bundesweit mit einem Anteil von 50 Prozent die Haupt-Todesursache.
    In einem kurzen geschichtlichen Rückblick auf den ärztlichen Umgang mit dem Herz war zu hören, dass das Herz 1550 v. Chr. als zentrales (wichtigstes) Organ des Menschen erkannt wurde. Im Jahr 1887 n. Chr. entstand das erste EKG (Elektrokardiogramm). Der Arzt und Nobelpreisträger Werner Forssmann setzte erstmals weltweit in einem Selbstversuch einen Herzkatheter ein und 1958 erfolgte die erste Implantation eines Herzschrittmachers. Die weitere technische Entwicklung war rasant.
    Ausführlich referierte Dorsel über die Ursachen von Herzrhythmusstörungen wie Herzstolpern, gutartiges Herzjagen, Vorhofflimmern als häufigste Störung bis hin zu dem bedrohlichen Infarkt. Für diesen Fall gelte die Regel, dass jede verflossene Minute der fachärztlichen Hilfe die Lebensprognose um zehn Prozent verschlechtere.
    Die Feststellung von Unregelmäßigkeiten der Herzaktivität (zu langsames oder zu schnelles Schlagen, Druck im Brustbereich) mache einen Arztbesuch immer sinnvoll. Für Betriebe könne die Anschaffung eines mobilen Defibrillators von großem Nutzen sein. Auch die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft Deutsche Herzstiftung legte er den Anwesenden ans Herz.

  • 15.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Kinder in Krieg und Krisen

    "Kriege und bewaffnete Konflikte treffen heute mehr denn je unschuldige Kinder", stellt Paul-Ludwig Rosche, Vorstand der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf, resigniert fest. Gemeinsam mit Claudia Kasten von der Kinderhilfsorganisation "Hammer Forum" und dem Warendorfer Mediziner Dr. Rolf Doht (Josephs-Hospital) eröffnete er in der Warendorfer Hauptstelle der Volksbank eine Ausstellung über das Leid, das Kinder beispielsweise im ostafrikanischen Eritrea erleiden - "eine Ausstellung, die menschliches Leid, aber auch zugleich menschliche Hilfestellung zum Gegenstand hat", so Rosche.
    Dr. Rolf Doht, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Josephs-Hospital, hatte Rosche angesprochen und die beeindruckende Wanderausstellung gemeinsam mit Claudia Kasten nach Warendorf geholt. Es handele sich dabei aber nicht um abschreckende Bilder, betonte Rosche, sondern um einfühlsame und würdevolle Aufnahmen. Gemacht hat die Fotos Tobias Heyler aus Bünde bei Herford, der vor zwei Jahren einen deutschen Arzt 14 Tage lang durch Eritrea begleitete und das Leid der Kinder in dem krisengeschüttelten Land dokumentierte.
    Das "Hammer-Forum" helfe vor allem Kindern in Ländern, die von Krieg und Krisen heimgesucht werden, berichtete Claudia Kasten in einem kurzen Vortrag. Seit dem Golfkrieg 1991 seien daher Projekte in Regionen wie dem Irak, Afghanistan oder Tschetschenien durchgeführt worden. Momentan seien vor allem Eritrea und der Jemen im Blickfeld der Organisation, erläuterte Kasten. "In ganz Eritrea gibt es beispielsweise nur einen einzigen Orthopäden und keinen Urologen", gab sie zu bedenken. Das Ziel des Forums sei daher klar - "die medizinische Versorgung der Kinder, denn die sind schließlich die unschuldigsten Opfer eines Krieges", betonte sie. Wenn vor Ort keine Hilfe möglich sei, werde für viele Kinder ein Behandlungsplatz in Deutschland gesucht.
    Daher ging auch ein besonders großes Dankeschön in die Pferdestadt: Kasten hob das Engagement von Chirurg Dr. Doht hervor, der vielen Kindern eine Behandlung im Josephs-Hospital ermöglicht habe. "Wir werden schon lange aus Warendorf unterstützt", erzählte sie - "schön, wenn man dann auch mal etwas zurückgeben kann!"

  • 15.11.2006
    Westfälische Nachrichten - Wirtschaftsreport
    Medizin für Firmen vor Ort

    "Wenn wir irgendetwas brauchen, dann sehen wir zu, dass wir Produkte oder Dienstleistungen hier in Warendorf oder zumindest in der Region bekommen." Dr. Martin Biller, der Verwaltungsdirektor des Josephs-Hospitals in der Kreisstadt legt nicht nur Wert darauf, dass im eigenen Haus wirtschaftlich gedacht und gehandelt wird. Auch die Interessen der Wirtschaft vor Ort spielen bei Entscheidungen des Krankenhauses eine große Rolle.
    Immerhin ist das Josephs-Hospital mit etwa 300 Vollzeitstellen (die sich auf rund 400 Mitarbeiter verteilen) nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Stadt, sondern auch ein wichtiger Umsatzbringer und Steuerzahler. Das Haus generiert jährlich einen Umsatz von annähernd 30 Millionen Euro.
    Ein dicker Batzen sind naturgemäß die Personalkosten von etwa 18,2 Millionen Euro im Jahr. Das Krankenhaus überweist an Vater Staat rund 2,8 Millionen an Lohn- oder Einkommenssteuer. Weil das Josephs-Hospital ein großer Arbeitgeber ist, profitieren Stadt und Region logischerweise auch indirekt: Geld, das die Mitarbeiter in Warendorf verdienen, geben sie auch weitgehend hier aus. Für Miete, Klamotten, Auto und Ernährung zum Beispiel.
    Das Krankenhaus sorgt aber mit seiner Existenz auch ganz direkt für Umsatz in der heimischen Wirtschaft: Über zehn Millionen Euro gibt es für sogenannte Sachkosten aus. Davon profitieren zum Beispiel heimische Handwerker. Etwa wenn es um Reparaturarbeiten geht: "Wenn wir einen Wasserrohrbruch haben oder Fliesen erneuert werden müssen, dann regeln wir das selbstverständlich vor Ort. So etwas kann man ja nicht europaweit ausschreiben", macht Biller klar. Aber es geht auch ein paar Nummern größer: Als das Gesundheitszentrum am Krankenhaus gebaut wurde, ging von dem Drei-Millionen-Euro-Projekt immerhin ein gutes Umsatz-Viertel in die heimische Wirtschaft. Wichtige Impulse direkt vor Ort.
    Aufträge des Krankenhauses sind aber nicht immer nur medizinischer Natur: Wenn es um den Druck von Broschüren oder um Büromaterial geht, arbeitet das Josephs-Hospital mit den Firmen Darpe oder Burlage zusammen. Beim Gesundheitszentrum kamen Malerunternehmen wie Witte und Ahlemann zum Zuge. Teppichböden lieferte die Firma Stelter. Rasensamen und Dünger kommen von Reckhorn in Milte. Sträucher und Blumen bestellt das Krankenhaus unter anderem bei Murrenhoff in Freckenhorst. Und wenn im Hospital die Post abgeht, dann wird bei der Verteilung in der Region das heimische Unternehmen "Brief direkt" eingesetzt. Die Entsorgung der Krankenhausabfälle regelt die Firma Markowski aus Sassenberg. Wenn es das Warendorfer Krankenhaus nicht gäbe, dann müssten auch Taxi-Fritz und das Deutsche Rote Kreuz auf manche Einnahme verzichten, weil keine Krankentransporte mehr stattfänden.
    Man kann es erstaunlich finden, doch selbst die Warendorfer Gastronomie profitiert vom Josephs-Hospital: Zum achten Mal fand in diesem Jahr das "Warendorfer kardiologische Symposium" statt. Dazu werden alljährlich um die 100 Mediziner erwartet, die in Ermangelung passender Krankenhaus-Räumlichkeiten im Hotel "Im Engel" tagen. Wer tagt, bekommt irgendwann auch mal Hunger. Und die auswärtigen Teilnehmer brauchen ein Hotelbett.
    Spürbare Wechselwirkungen gibt es natürlich in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten oder medizinischen Dienstleistern wie Logopäden, Ergotherapeuten, Masseuren oder Krankengymnasten. Biller: "Wir alle, aber besonders die Patienten, profitieren von den kurzen Wegen und der gewachsenen und bestens entwickelten Infrastrukur. Keiner muss weit weggeschickt werden, damit wir ihn optimal behandeln können."

  • 11.11.2006
    Die Glocke
    Wenn das Herz plötzlich stolpert

    "Herzrasen" im Zusammenhang mit der großen Liebe oder einen kurzen "Herzstillstand", wenn der Schreck zu groß war, kennt zumindest sprichwörtlich jeder. Was aber wirklich passiert, wenn das Herz stolpert und aus dem Rhythmus gerät, erklärt am kommenden Donnerstag, 16. November, ab 20 Uhr Dr. Thomas Dorsel in einem Vortrag in der Volkshochschule.
    Dorsel, Chefarzt der Kardiologie im Warendorfer Josephs-Hospital, nimmt die Herzwoche der Deutschen Herzstiftung im November zum Anlass, um über "Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen" zu informieren. Viele Menschen hätten Herzrhythmusstörungen, die oftmals ungefährlich und kein Grund zur Sorge seien, manchmal aber zum plötzlichen Herztod führen könnten. Selbst junge Menschen oder gar Leistungssportler könnten Extraschläge des Herzens haben - teils ohne überhaupt davon zu wissen. Es gebe aber auch Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, die Herzrhythmusstörungen begünstigen würden, so Dorsel.
    "Im Ernstfall zählt immer die Zeit: Nach einem plötzlichen Herzstillstand erhöht sich die Todeswahrscheinlichkeit von Minute zu Minute um zehn Prozent", erläuterte der Fachmann in einem Pressegespräch am Mittwoch. Dorsel unterstrich dabei die wichtige Rolle von Wiederbelebungsmaßnahmen. "Zeugen stehen oft hilflos da und wissen nicht, was zu machen ist", bestätigte Wolfgang Peschke von der AOK. Und Dieter Plewa von der Barmer schloss an: "Man kann bei der Wiederbelebung nichts falsch machen, das Opfer ist ansonsten auf jeden Fall tot." Das Josephs-Hospital bietet vor diesem Hintergrund regelmäßig Reanimationskurse unter der fachkundigen Anleitung von Heiner Brechtken und Annette Brinkmann an.

  • 10.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät

    Manchmal kommt die "Pumpe" aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen sind das zentrale Thema, auf das die Deutsche Herzstiftung im Monat November aufmerksam machen will. Bundesweit finden Vorträge und Veranstaltungen statt, die vor allem Verunsicherung abbauen und möglichst viel Basisinformationen bieten wollen.
    In Warendorf findet am Donnerstag, 16. November, um 20 Uhr im Saal der VHS eine Infoveranstaltung mit Dr. Thomas Dorsel, dem Chefarzt der Kardiologie im Warendorfer Josephs-Hospital, statt. Gefördert wird der Abend von der Barmer Ersatzkasse und der AOK.
    Zwar sind viele Menschen von Rhythmusstörungen betroffen: "Aber darüber muss man sich nicht sofort beunruhigen", macht Dorsel deutlich. Auch junge und fitte Sportler können Extraschläge des Herzens haben. Und es gibt genügend ausgereifte Methoden, solche Rhythmusstörungen medizinisch abzuklären. Allerdings gibt es auch lebensbedrohliche Entwicklungen und Zustände, die zum plötzlichen Herztod führen können.
    Die Veranstaltung am 16. November soll unter anderem darüber aufklären, wie wichtig die schnelle und sofortige Hilfe im Falle eines Falles ist. Dorsel wirbt eindringlich dafür, das Wissen über Herzdruckmassage und Wiederbelebung regelmäßig aufzufrischen: "Im akuten Fall stehen die Menschen oft hilflos herum und wissen nicht, was sie tun sollen." Dabei, so machen Dorsel, Dieter Plewa (Barmer) und Wolfgang Peschke (AOK klar, könne man bei der Herzdruckmassage nichts falsch machen. Dorsel: "Im Josephs-Hospital gibt es regelmäßig Kurse mit Heiner Brechtken und Annette Brinkmann, die die Teilnehmer in der Herzmassage fit machen." Wie wichtig diese Fähigkeit zur Ersten Hilfe ist, belegt die Tatsache, dass nach einem akuten Herzstillstand die Todesgefahr in jeder Minute um zehn Prozent steigt. Dorsel: "Nur wenn der Motor wieder ins Laufen gebracht und das Gehirn durchblutet wird, gibt es eine reelle Chance."

  • 01.11.2006
    Westfälische Nachrichten
    Andachtsbild für die Kapelle

    Kaplan Paul Ehlker war schon seit längerer Zeit daran gelegen, in der Kapelle des Josephs-Hospitals ein Andachts- und Gnadenbild des bermherzigen Jesus zu platzieren. Dank einer Spende von Hubert Kockjohann aus Rheda-Wiedenbrück ging dieser Wunsch nun in Erfüllung.
    Vor der offiziellen Segnung des vom polnischen Künstler Janusz Antosz aus Krakau gemalten Ölbildes am Tag Allerseelen (2. November, 19 Uhr, in der Kapelle) machte Paul Ehlker eine Stellprobe. Das Auferstehungsbild wird an der linken Längswand des Gottesraumes in Höhe des Altars angebracht. Es ergänzt so den Kreuzweg der Kapelle mit seinen 14 Stationen.
    Das Kunstwerk hat eine Geschichte. Im Krakauer Kloster der "Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit" lebte die 1905 geborene Maria Faustyna Kowalski als Ordensfrau. Sie wurde nur 33 Jahre alt. Eines Tages hatte Schwester Faustyna Visionen über eine Begenung mit dem barmherzigen Jesus. Diese Begegnung wurde nach ihren Angaben von einem Künstler auf Leinwand übertragen. Dieses Original, das als Vorlage für das Warendorfer Kapellen-Bild diente, ist noch heute in dem Krakauer Kloster zu besichtigen.
    Papst Johannes Paul II. verehrte diese Darstellung des Gottessohnes. Da der verstorbene Papst sich sehr für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen eingesetzt hat, können auch die Besucher der Kapelle mit Blick auf das Jesusbild den Gedanken der Aussöhnung zu einer besonderen Herzensangelegenheit machen. Das Bild trägt die polnische Inschrift "Jezu ufam tobie" ("Jesus, ich vertraue auf Dich").

  • 01.11.2006
    Die Glocke
    Bermherziger Jesus als Trostspender

    Das Ölgemälde "Der barmherzige Jesus" in der Kapelle des Josephs-Hospitals trifft die Botschaft des Glaubens. Der Wunsch von Kaplan Paul Ehlker, dass ein Andachts- und Gnadenbild in der Kapelle hängt, ist nach über zwei Jahren in Erfüllung gegangen.
    Bei diesem Gemälde handelt es sich um etwas ganz Besonderes mit einem tiefen Hintergrund, so der Kaplan. Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sei der polnischen Ordensfrau Maria Faustyna Kowalska eine göttliche Erscheinung widerfahren und habe ihr "eine Botschaft der Barmherzigkeit anvertraut". Die Ordensfrau hatte am 25. August 1905 in Polen das Licht der Welt erblickt und trat dem Orden "Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit" am 1. August 1925 bei.
    Nach einer göttlichen Vision ließ die polnische Ordensfrau etwa um 1932 mit Hilfe eines Malers dieses Ereignis in einem Bild festhalten. Und nach diesem Original wurde der polnische Künstler Janusz Antosz aus Krakau damit beauftragt, ein Gemälde für die Krankenhauskapelle anzufertigen. Die Inschrift des Gemäldes "Jesu ufam tobie" wurde bewusst ausgewählt, um die Verbundenheit mit dem polnischen Volk zum Ausdruck zu bringen und bedeutet "Jesus, ich vertraue auf Dich". Am 30. April 2000 wurde Schwester Maria Faustyna Kowalska heilig gesprochen.
    Durch die großzügige Spende von Hubert Kockjohann aus Rheda-Wiedenbrück konnte dieses Gemälde angeschafft werden. Das Bild soll Milde, Schönheit und Annahme ausstrahlen und die Besucher und besonders die Kranken dazu einladen, vor diesem zu beten. Es ergänzt den Kreuzweg in der Krankenhauskapelle. Am Dienstag, 2. November, wird in dem Gottesdienst um 19 Uhr der Kapelle das Bild eingeweiht. Die Predigt zur Segnung hält Pfarrer Dr. Jose Wienecke aus Altenberge.

  • 27.10.2006
    Westfälische Nachrichten
    Lina und Lucas - Glück im Doppelpack

    Doppelter Familienzuwachs bei Familie Hentzschel. Seit Mittwochmorgen um halb neun ist sie zu siebt. Mutter Katja Hentzschel brachte im Warendorfer Josephs-Hospital die Zwillinge Lina und Lucas zur Welt. "Als ich von meiner Zwillingsschwangerschaft erfuhr, wäre ich fast vom Stuhl gefallen, aber jetzt sind wir überglücklich", schwärmt die Mama. Mit ihr freuen sich Papa Andreas und die Geschwister Christina, Robin und Maximilian über die gesunden und munteren neuen Familienmitglieder.

  • 21.10.2006
    Westfälische Nachrichten
    Vielfältige Vorträge

    Wie in den Vorjahren war das "Warendorfer Kardiologische Symposium" auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Rund 100 Mediziner kamen in das Hotel "Im Engel". Verschiedene Referenten hielten Vorträge zu den therapeutischen Aspekten in der Angiologie, einem Teilbereich der Inneren Medizin. Den Anfang machte Dr. Norbert Wistorf, Oberarzt am Warendorfer Krankenhaus, mit einem Vortrag über die "Doppler- und Duplexsonographie als Basisdiagnostik in der Angiologie. Danach referierte Professor Dr. Bernd Tombach, Oberarzt am Institut für klinische Radiologie an der Uniklinik Münster, über "MR-Angiographie in der Angiologie". Dem folgte der Vortrag des Chefarztes für Kardiologie am Park-Krankenhaus in Leipzig, Dr. Dierk Scheinert, der die Chancen und Gefahren der Angiologie aufzeigte. Nach einer Beschreibung verschiedener Krankheitsfälle von Dr. Bernhard Zentgraf, Oberarzt am Warendorfer Krankenhaus, sprach sein Kollege vom Josephs-Hospital, Professor Dr. Manfred Arndt, Chefarzt der Abteilungen für Allgemein- und Gefäßchirurgie, über "Chirurgische Möglichkeiten der Gefäßbehandlung". Organisator des Kardiologischen Symposiums ist Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital.

  • 20.10.2006
    Die Glocke
    Information über Gefäßerkrankungen

    "Auch aufgrund der demographischen Entwicklkung sehen wir immer häufiger, insbesondere bei Diabetes-Patienten, periphere Gefäßänderungen", sagte Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Medizinischen Klinik II der Abteilung für Kardiologie und Angiologie am Warendorfer Josephs-Hospital, in seiner Begrüßungsansprache zum 8. Kardiologischen Symposium.
    Es habe in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte in der Behandlung und der Diagnostik gegeben. In erster Linie äußerten sich die verschiedenen fachkundigen Referenten zu den therapeutischen Aspekten in der Angiologie, die sich als Teilbereich der Inneren Medizin mit Gefäßerkrankungen beschäftigt.
    Über die hirnversorgenden Arterien referierte zu Beginn Dr. Norbert Wistorf, Oberarzt am Warendorfer Krankenhaus, unter dem Titel "Doppler- und Duplexsonographie als Basisdiagnostik in der Angiologie".
    Seinem Vortrag folgten die Ausführungen von Professor Dr. Bernd Tombach. Der Oberarzt am Institut für klinische Radiologie an der Uniklinik Münster sprach zum Thema "MR-Angiographie in der Angiologie" und beleuchtete damit unter anderem die Möglichkeiten der Kernspin- und Computertomographie, Röntgendiagnostik oder Mammographie.
    Die Möglichkeiten und Grenzen der Angiologie zeigte später Dr. Dierk Scheinert auf. Er ist Chefarzt für Kardiologie und Angiologie am Park-Krankenhaus in Leipzig und Leiter des Herzzentrums der dortigen Universitätskliniken. Über die Beschreibung verschiedener Krankheitsfälle äußerte sich der Warendorfer Oberarzt Dr. Bernhard Zentgraf. Sein Kollege vom Josephs-Hospital, Professor Dr. Manfred Arndt, Chefarzt der Abteilungen für Allgemein- und Gefäßchirurgie, wählte "Chirurgische Möglichkeiten der Gefäßerkrankungen" zum Thema.

  • 19.10.2006
    Westfälische Nachrichten
    Notfall-Training im Krankenhaus

    Das Josephs-Hospital Warendorf führt Notfall-Trainings-Kurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Für herzkranke Patienten ist die Laienreanimation oftmals eine lebensrettende Maßnahme. Das Warendorfer Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfall-Training an, das speziell für Angehörige herzkranker Patienten konzipiert ist - und im Ernstfall Leben retten kann. Das Notfall-Training findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie statt. Der nächste Kursus ist am 30. Oktober ab 18 Uhr und dauert drei Stunden. Interessenten können sich telefonisch werktags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Neben der Gruppe der Angehörigen herzkranker Patienten ist die Schulung selbstverständlich auch für alle anderen Interessenten geeignet.

  • 19.10.2006
    Die Glocke
    Notfalltraining bei Herzschwäche

    Das Josephs-Hospital Warendorf führt Notfall-Trainings-Kurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Für herzkranke Patienten ist die Laienreanimation oftmals eine lebensrettende Maßnahme. Das Warendorfer Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfall-Training an, das speziell für Angehörige herzkranker Patienten konzipiert ist - und im Ernstfall Leben retten kann. Das Notfall-Training findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie statt. Der nächste Kursus ist am 30. Oktober ab 18 Uhr und dauert drei Stunden. Interessenten können sich telefonisch werktags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/20-2233 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Neben der Gruppe der Angehörigen herzkranker Patienten ist die Schulung selbstverständlich auch für alle anderen Interessenten geeignet.

  • 14.10.2006
    Die Glocke
    Gefäßkrankheiten im Mittelpunkt

    Um therapeutische Aspekte in der "Angiologie bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit" geht es beim achten Warendorfer Kardiologischen Symposium. Die Veranstaltung, organisiert vom Josephs-Hospital, findet am Mittwoch, 18. Oktober, ab 18 Uhr im "Im Engel" statt.
    Im Mittelpunkt der Vorträge namhafter Mediziner zum Thema Erkankungen der Blutgefäße (Angiologie) stehen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Hier hat es in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte gegeben, teilt Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie im Josephs-Hospital mit.
    Eine krankhafte Verengung an den Arterien der Extremitäten wird als periphere arterielle Verschlusskrankheit bezeichnet. In den meisten Fällen sind die Gefäße im Becken und in den Beinen betroffen. Diese Verengungen der Beinarterien führen zu Durchblutungsstörungen in den Beinen und zwingen die Betroffenen zu Gehpausen. Daher wird die Erkrankung auch als "Schaufensterkrankheit" bezeichnet.
    Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Akademie für ärztliche Fortbildung statt.
    Auch für das Jahr 2007 ist ein Kardiologisches Symposium, voraussichtlich am 17. Oktober, geplant.
    Anmeldungen für den 18. Oktober unter Telefax 02581/201453 oder per E-Mail an: kar@jhwaf.de

  • 14.10.2006
    Westfälische Nachrichten
    Herzspezialisten beim Symposium

    Zum achten Mal lädt der Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital Warendorf, Dr. Thomas Dorsel, zum Kardiologischen Symposium ein. Am Mittwoch, 18. Oktober, stehen ab 18 Uhr im Hotel "Im Engel" therapeutische Aspekte in der "Angiologie bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit" im Mittelpunkt.

  • 27.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Zentrale Punkte für psychische "Erste Hilfe"

    Das Team der Notfallbetreuung des DRK-Ortsvereins Warendorf hat die wichtigsten Punkte zur Alarmierung und Integration, bei denen psychische "Erste Hilfe" angemessen erscheint, für Pflegepersonal und Ärzte des Josephs-Hospitals Warendorf zusammen und zur Verfügung gestellt. Im März war das Gesamtkonzept umgeschrieben und vergrößert worden. Nun sind neben den Flyern auch laminierte Poster in den so genannten Schockräumen der Ambulanz und der Intensivstation für das Pflegepersonal als schnelle, kurze Zusammenfassung und Gedankenstütze angebracht worden.
    Immer wieder gab es in unregelmäßßigen Abständen Anforderungen aus dem Josephs-Hospital, bei denen das Team zur Betreuung eingesetzt wurde. Beispielsweise wenn Angehörige von Opfern schwerer Verkehrsunfälle aufgrund psychischer Traumtisierung einer Betreuung bedürftig sind. Dankend wurde dies in der Vergangenheit von Ärzten und Pflegepersonal angenommen und gewürdigt, da es in derartigen Situationen eine Entlastung darstellt und eine Lücke geschlossen wird.
    Ein weiterer positiver Aspekt zur Integration der Notfallbetreuung stellt das medizinische Hintergrundwissen der Mitglieder dar. Von den 13 Teammitgliedern haben 90 Prozent eine rettungsdienstliche Grundausbildung als Rettungsassistent oder Rettungssanitäter. Zudem gibt es Mitglieder mit einer zusätzlichen pflegerischen Ausbildung in Form von Krankenpflege und Kinderkrankenpflege. Neben einer psychologischen Zusatzausbildung, die jedes Mitglied der Warendorfer Notfallbetreuung besitzt, können im Gespräch mit Angehörigen und Opfern die medizinischen Vorgehensweisen und Schritte erläutert, sowie Fragen geklärt werden; zum Beispiel warum es sinnig ist, jemanden künstlich zu beatmen, beziehungsweise zu erklären, wie künstliche Beatmung funktioniert. Auch kann das DRK-Notfallbetreuungsteam als "Fahrservice" für Angehörige von der jeweiligen Einsatzstelle alarmiert werden. Es fährt dann zum Beispiel mit einer aufgelösten, panischen Mutter eines brandverletzten Kindes zur Verbrennungsklinik ins Ruhrgebiet dem Rettungshubschrauber hinterher, in dem das Kind transportiert wird. Umfangreich in ihren Aufgaben, ehrenamtlich tätig und eine wichtige Einrichtung an sich ist die DRK-Notfallbetreuung im Laufe der Jahre (gegründet in 1999) im Kreis Warendorf geworden. Ihre Einsätze und das ausführliche Konzept sind im Internet nachzulesen.
    www.drk-warendorf.de

  • 25.09.2006
    Die Glocke
    Interessante Einblicke in medizinische Wunderwelt

    "Papa, jetzt komm endlich", sagt der kleine Daniel, während er am Arm seines Vaters zerrt, um diesen zum Gang zur Hüpfburg zu bewegen. Doch der Papa steht beim "Tag der offenen Tür" im Warendorfer Josephs-Hospital gerade im Überwachungsraum des Kathetermessplatzes und verfolgt fasziniert die spannenden Ausführungen von Schwester Barbara Petersmann über die Welt der modernen Technik der Kardiologie.
    Mit diesem "Tag der offenen Tür" öffnete die Krankenhausleitung für die Besucher eine Pforte in die Welt modernster medizinischer Technik, von deren Möglichkeiten der Laie ansonsten höchstens eine Ahnung hat.
    Im noch neuen Zentrum für Kardiologie und Endoskopie konnten Interessierte einen Einblick in die alltägliche Arbeit der Warendorfer Ärzte und des Pflegepersonals bekommen: An Modellen wurden beispielsweise Video-Endoskopien im Magen- und Darmtrakt vorgeführt, während Professor Dr. Manfred Arndt, ärztlicher Direktor des Krankenhauses, an einer Schweineleber zeigte, wie mit Hilfe von Argon-Gas kleinere Blutungen gestillt werden. Arndt "operierte" außerdem mit einer Ultraschallschere ein Kotelett, was seine Zuschauer zwar einerseits etwas merkwürdig fanden, sie aber andererseits auch in Staunen versetzte.
    Die Gäste waren aber auch selbst gefordert: So konnten sie zum Beispiel an Puppen die Herzmassage und die Mund-zu-Mund-Beatmung trainieren - was vielen Laien gar nicht so leicht fiel.
    In den neu renovierten Räumlichkeiten der Geburtshilfe konnten nicht nur der klimatisierte Kreißsaal und die Entbindungswanne in Augenschein genommen, sondern auch Wichtiges über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern gelernt werden. Außerdem waren dort Methoden des Beckenbodentrainings zu studieren.
    Für Kinder wie Daniel, die weniger an medizinischen Details interessiert waren, blieb die Hüpfburg oder die vom Pflegepersonal betreute Mal- und Bastelecke.

  • 25.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Angst vor erster Hilfe genommen

    Annette Brinkmann, Fachkrankenschwester in den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin, hat die Zahlen gleich auf dem Bildschirm: In sieben von zehn Fällen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstands (häufigste Todesursache in Deutschland) gibt es Zeugen - doch nur in einem Fall wird beherzt eingegriffen. Die Hemmschwelle zur Ersten-Hilfe sei immer noch sehr groß. Auch wüssten die meisten Personen gar nicht, was sie im Ernstfall zu tun hätten. Am Samstag zeigte die Fachkrankenschwester anhand von Reanimationspupppen, wie man im Notfall helfen kann. Denn die Zeit spielt eine wichtige Rolle beim Herzinfarkt. Im Rahmen des Tags der offenen Tür im Warendorfer Josephs-Hospital mochte sich kaum jemand der energischen Aufforderung zum Ausprobieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung entziehen.
    Direkt nebenan wartete schon die nächste Herausforderung: die Bedienung eines AEDs, eines Automatisierten Externen Defibrillators, wie er sich mittlerweile sogar schon in Freibädern finden lässt. Die Besucher staunten nicht schlecht: Der falsche Umgang mit dem medizinischen Gerät ist fast schwieriger als der richtige. Denn die grafische Benutzeroberfläche, die neben Abbildungen auch Textaufforderungen zeigt, erklärt gepaart mit Audio-Sequenzen jeden einzelnen Schritt der lebensrettenden Maßnahme.
    Jede Menge Informationen gab es am Samstag aus erster Hand. Ärzte informierten in laienverständlicher Form über ihre Arbeit und die Einrichtung. Wer wollte, konnte Zeuge einer Live-Vorführung, etwa von Magen-Darmspiegelungen, werden. An einer Puppe - versteht sich. Oder einem der insgesamt sechs mal 30-minütigen Fachvorträge über die medizinische Arbeit im Krankenhaus lauschen.
    Werdende Eltern tummelten sich auf der geburtshilflichen Abteilung, nahmen die dortigen Kreißsäle unter die Lupe oder ließen sich von Hebammen und Ärzten die erste Scheu nehmen. Und wer bereits für Nachwuchs gesorgt hatte, wusste diesen bei den freundlichen Betreuerinnen in der Bastel- und Schminkecke bestens versorgt.
    Keine Frage: Das Josephs-Hospital, seit über 160 Jahren für Patienten da, konnte an diesem Tag einmal mehr unter Beweis stellen, dass im Hause nicht nur modernste medizinisch-technische Versorgung gewährleistet wird, sondern es auch Ärzte zum Anfassen gibt.

  • 21.09.2006
    Die Glocke
    Tag der offenen Tür

    Warendorf. "Es hat sich viel getan in den vergangenen drei Jahren", ist Dr. Martin Biller, Direktor des Josephs-Hospitals, stolz auf die Entwicklung des Warendorfer Krankenhauses. Aus diesem Grund öffnet sich das Josephs-Hospital am Samstag für ein breites Publikum.

    Von 11 bis 16 Uhr stehen die neuen Räumlichkeiten, die unter Einsatz hoher finanzieller Mittel eingerichtet wurden, zur Besichtigung zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge, Live-Vorführungen und Mitmach-Aktionen.
    "Wir wollen nicht nur die modernen Geräte vorführen, sondern den Beuschern auch die Schwellenangst vor dem Krankenhaus nehmen, indem wir über die modernste Medizintechnik informieren", machte Dr. Biller die Zielsetzung des "Tags der offenen Tür" deutlich. Dass das Warendorfer Krankenhaus immer mehr das Vertrauen der Patienten erhält, verdeutlicht die Entwicklung der Fallzahlen: 10500 stationäre Patienten im vergangenen Jahr bedeuten einen Zuwachs von rund sieben Prozent. Die Steigerung bei den ambulanten Patienten sei mit 25 Prozent noch deutlicher, so Dr. Biller.
    Besichtigt werden können die Innere Medizin, die Kardiologie und die Geburtshilfestation mit einer Vielzahl modernster medizintechnischer Anlagen und Geräte wie Echo-Kardiographie-Geräte, das Linksherzkatheter-Labor, Videoendoskopie- und Ultraschall-Geräte.
    Interessant dürfte auch die Praxis der Magen- und Dickdarmspiegelung sein, die am Modell vorgeführt wird. Mit dem Neuromonitoring kann man sich in aller Kürze die Schilddrüse untersuchen lasse. In der Geburtshilfe kann man die Krießsäle besuchen, zu denen auch ein Notfall-OP gehört. Vorgeführt werden auch die Bauchabdrücke aus Gips, die werdende Mütter haben anfertigen lassen. Halbstündige Vorträge zu Themen wie die "Beckenbodenschwäche und Inkontinenz der Frau und ihre Behandlungsmöglichkeiten", " Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Abteilung für Kardioloie" oder "Das Sodbrennen: eine gefährliche Volkskrankheit?" runden das medizinische Programm ab. Dazu gehören auch das Notfalltraining, Erste Hilfe bei Kindern, die Babymassage und die Rückbildungsgymnastik.
    Und damit auch die Kinder ihren Spaß haben, wird für sie eine Betreuung angeboten mit Hüpfburg, Bastelecke und Kinderschminken. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

  • 21.09.2006
    Die Glocke
    Modernste Medizintechnik ist für die Besucher interessant

    "Es hat sich viel getan in den vergangenen drei Jahren", ist Dr. Martin Biller, Direktor des Josephs-Hospitals, stolz auf die Entwicklung des Warendorfer Krankenhauses. Aus diesem Grund öffnet sich das Josephs-Hospital am Samstag für ein breites Publikum.
    Von 11 bis 16 Uhr stehen die neuen Räumlichkeiten, die unter Einsatz hoher finanzieller Mittel eingerichtet wurden, zur Besichtigung zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge, Live-Vorführungen und Mitmach-Aktionen.
    "Wir wollen nicht nur die modernen Geräte vorführen, sondern den Besuchern auch die Schwellenangst vor dem Krankenhaus nehmen, indem wir über die modernste Medizintechnik informieren", machte Dr. Biller die Zielsetzung des "Tags der offenen Tür" deutlich. Dass das Warendorfer Krankenhaus immer mehr das Vertrauen der Patienten erhält, verdeutlicht die Entwicklung der Fallzahlen: 10500 stationäre Patienten im vergangenen Jahr bedeuten einen Zuwachs von rund sieben Prozent. Die Steigerung bei den ambulanten Patienten sei mit 25 Prozent noch deutlicher, so Dr. Biller.
    Besichtigt werden können die Innere Medizin, die Kardiologie und die Geburtshilfestation mit einer Vielzahl modernster medizintechnischer Anlagen und Geräte, wie Echo-Kardiographie-Geräte, das Linksherzkatheter-Labor, Videoendoskopie- und Ultraschall-Geräte.
    Interessant dürfte auch die Praxis der Magen- und Dickdarmspiegelung sein, die am Modell vorgeführt wird. Mit dem Neuromonitoring kann man sich in aller Kürze die Schilddrüse untersuchen lassen. In der Geburtshilfe kann man die Kreißsäle besuchen, zu denen auch ein Notfall-OP gehört. Vorgeführt werden auch die Bauchabdrücke aus Gips, die werdende Mütter haben anfertigen lassen. Halbstündige Vorträge zu Themen wie die "Beckenbodenschwäche und Inkontinenz der Frau und ihre Behandlungsmöglichkeiten", "Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Abteilung für Kardiologie" oder "Das Sodbrennen: eine gefährliche Volkskrankheit?" runden das medizinische Programm ab. Dazu gehören auch das Notfalltraining, Erste Hilfe bei Kindern, die Babymassage und die Rückbildungsgymnastik.
    Und damit auch die Kinder ihren Spaß haben, wird für sie eine Betreuung angeboten mit Hüpfburg, Bastelecke und Kinderschminken. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

  • 21.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Medizin zum Anfassen

    Nicht mit den viel zitierten Halbgöttern in Weiß, sondern mit Ärzten zum Anfassen, sollen es die Besucher am Tag der offenen Tür am kommenden Samstag (23. September) im Josephs-Hospital zu tun bekommen. Von 11 bis 16 Uhr stehen Ärzte und Pflegekräfte den Besuchern Rede und Antwort.
    Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller bittet um Verständnis, dass nicht alle Bereiche des Krankenhauses für die Besucher zugänglich sein werden: "Der Betrieb muss weiter laufen." Und so beschränkt sich der Tag der offenen Tür auf die zweite und dritte Etage des Krankenhauses. Die Innere Medizin, Kardiologie und Geburtshilfe befinden sich dort mit einer Vielzahl modernster medizintechnischer Anlagen und Geräte.
    Im neu errichteten Zentrum für Kardiologie und Endoskopie werden die Patienten laut Biller an einem der modernsten und sichersten Herz-Katheter-Messplätze Europas behandelt. Besucher haben am Samstag die Möglichkeit - sofern kein Notfall dazwischen kommt - eine aufgezeichnete Herzkatheter-Untersuchung am Bildschirm zu verfolgen. Die Endoskopieabteilung - auf der selben Etage - wartet mit Video-Endoskopen der neuesten Generation und hoch modernen Ultraschallgeräten auf. Auch hier gibt es Live-Vorführungen: Die Praxis der Magen- und Darmspiegelung an einer Modellpuppe oder blutungsfreies Schneiden mit Ultraschall an einem Stück Fleisch.
    "Unsere OP's und ihre Ausstattung haben Referenz-Niveau", ist Biller stolz auf die in den vergangenen Jahren mit Hilfe von Landesmitteln und eigenen Geldern neu gebauten Operationsräume. "Wir bieten Top-Qualität in Ausstattung und Personal", betont der Verwaltungsdirektor. Das spiegelt sich in der positiven Fallzahl-Entwicklung des Warendorfer Krankenhauses wider. Biller rechnet in diesem Jahr mit 10500 Fällen. Bereits jetzt seien die stationären Aufnahmezahlen gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen. Damit schwimmt das Warendorfer Krankenhaus gegen den bundesweiten Abwärtstrend. Im ambulanten Bereich seien die Behandlungsfälle sogar um 25 Prozent gestiegen. Vor allem die Abteilungen "Innere Medizin" und "Kardiologie" seien stark gefragt. Biller: "Unser Image ist gestiegen. Das spricht sich in der Öffentlichkeit rum."
    In 30-minütigen Vorträgen werden die Chefärzte Dr. Matthias Lerch (Gynäkologie und Geburtshilfe), Dr. Thomas Dorsel (Kardiologie), Prof. Dr. Eckhard Stüber (Innere Medizin) ab 11 Uhr in laienverständlicher Form über ihre Arbeit berichten. Vorführungen ermöglichen darüber hinaus Medizin zum Anfassen. Auch Kurzuntersuchungen, zum Beispiel der Schilddrüse oder der Venen, sind möglich. Und Angehörige herzkranker Patienten bekommen ein Notfalltraining erklärt.
    Vor allem werdende Eltern dürfte die Führung durch die vier Kreißsäle ansprechen. Hier gibt es jede Menge Informationen zur Gebärwanne, Erste Hilfe bei Kindern, Babymassage, Beckenbodentraining, Akupunktur und Bauchabdrücke aus Gips. Im Rahmenprogramm stellen sich der Hospizverein und der Freundeskreis des Josephs-Hospitals als zwei feste Partner des Krankenhauses vor. Für Kinder gibt es ein spezielles Programm mit Betreuung, Hüpfburg, Kino und Schminken.

  • 15.09.2006
    Die Glocke
    Früherkennung von Brustkrebs

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen des Gesundheitsforums am Mittwoch, 27. September, 19.30 Uhr einen Vortrag "Früherkennung von Brustkrebs" an. Die Leitung hat Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital Warendorf. Brustkrebs ist heute die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. In den westlichen Ländern erkrankt derzeit jede 8. bis 10. Frau daran. Frauen können durch regelmäßige Untersuchung ihrer Brust einen Knoten, Veränderungen oder Verdickungen entdecken. Die "MammaCare-Methode" ist eine von Verhaltensforschern entwickelte Anleitung zur Selbstuntersuchung. Sie arbeitet mit einer Nachbildung der Brust in Form eines Silikonmodells, in dem Knoten eingearbeitet sind. Eine Anmeldung ist erforderlich unter
    www.hdf-waf.de
    Tel. 02581/2846

  • 13.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    500 Kurz-Checks

    Das Josephs-Hospital Warendorf hat sich erstmals mit einem eigenen Messestand an den Gesundheitstagen des Gesundheitszentrums in Bad Laer beteiligt und dort sein umfangreiches Leistungsspektrum vorgestellt.
    Als Highlight wurde eine Ultraschalldarstellung der Schilddrüse angeboten. Die große Nachfrage hat die Verantwortlichen des Josephs-Hospitals selbst überrascht, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Biller äußerte sich zu den drei Messetagen: "Wir sind geradezu überwältigt von der riesigen Nachfrage, die unsere Angebote gefunden haben. Unser Stand war jeden Tag von Besuchern umringt. Wir haben nahezu 500 kurze Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse durchgeführt."
    Viele Besucher hatten zuvor noch niemals eine Schilddrüsenuntersuchung durchführen lassen. Einer ganzen Reihe von Bsuchern konnten die Ärzte des Josephs-Hospitals wichtige informative Verhaltenshinweise geben.
    Manch einer wurde aufgefordert, weitere Abklärungen beim Hausarzt vornehmen zu lassen. Eine Informationsbroschüre des Josephs-Hospitals über die Schilddrüse, ihre Funktion, Erkrankung und Behandlung, wurde den Besuchern zusätzlich an die Hand gegeben. Die Nachfrage war so groß, dass noch am Samstag ein Nachdruck erforderlich wurde.
    "Wir haben an den drei Tagen sehr viele Gespräche zu den unterschiedlichen Gesundheitsthemen geführt. Die Menschen, die solche Messen besuchen, sind besonders interessiert und häufig auch schon vorinformiert. Unsere Ärzte konnten dem ein oder anderen aber noch weitere nützliche Tipps geben," erläutert Dr. Biller.
    Wegen der großen Resonanz werde das Josephs-Hospital auch im nächsten Jahr wieder mit einem eigenen Stand in Bad Laer vertreten sein.

  • 12.09.2006
    Die Glocke
    Schilddrüsenuntersuchung auf Messe findet große Resonanz

    Erstmals hat sich das Josephs-Hospital Warendorf in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand an den Gesundheitstagen des Gesundheitszentrums in Bad Laer beteiligt. Das Josephs-Hospital hat dort sein umfangreiches Leistungsspektrum vorgestellt.
    Als Highlight wurde eine Ultraschalldarstellung der Schilddrüse angeboten. Die große Nachfrage hat die Verantwortlichen des Josephs-Hospitals selbst überrascht. Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, äußerte sich zu den drei Messetagen: "Wir sind geradezu überwältigt von der riesigen Nachfrage, die unsere Angebote gefunden haben. Unser Stand war jeden Tag von Besuchern umringt. Wir haben nahezu 500 kurze Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse durchgeführt."
    Viele Besucher hatten zuvor noch niemals eine Schilddrüsenuntersuchung durchführen lassen. Einer ganzen Reihe von Bsuchern konnten die Ärzte des Josephs-Hospitals wichtige informative Verhaltenshinweise geben.
    Manch einer wurde aufgefordert, weitere Abklärungen beim Hausarzt vornehmen zu lassen. Eine Informationsbroschüre des Josephs-Hospitals über die Schilddrüse, ihre Funktion, Erkrankung und Behandlung, wurde den Besuchern zusätzlich an die Hand gegeben. Die Nachfrage war so groß, dass noch am Samstag ein Nachdruck erforderlich wurde.
    Nochmals Dr. Biller: "Wir haben an den drei Tagen sehr viele Gespräche zu den unterschiedlichen Gesundheitsthemen geführt. Die Menschen, die solche Messen besuchen, sind besonders interessiert und häufig auch schon vorinformiert. Unsere Ärzte konnten dem ein oder anderen aber noch weitere nützliche Tipps geben."
    Die große Resonanz in diesem Jahr wird dazu führen, dass das Josephs-Hospital auch im nächsten Jahr wieder mit einem eigenen Messestand in Bad Laer vertreten sein wird.

  • 09.09.2006
    Die Glocke
    Zur Sicherheit das Fleisch immer gut durchgegart essen

    Über die Folgen des Verzehrs von "Gammelfleisch" sprach "Die Glocke" mit Dr. Heinrich Hahn, Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin im Josephs-Hospital Warendorf.
    "Bei falscher Lagerung des Fleisches, Unterbrechung der Kühlkette oder in altem Fleisch selber können mikrobiologische Verunreinigungen entstehen", so der Mediziner. "Möglich ist aber auch, dass das Fleisch nicht befallen ist und dann außer schlechtem Geschmack und Geruch keine ernsthaften Gesundheitsschäden verursacht."
    Im Falle von Verunreinigungen durch mikrobiellen Befall könnten die im Fleisch befindlichen Bakterien jedoch Gifte produzieren, die beim Menschen Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Fieber und Erbrechen hervorrufen. "Die Symptome bei einer solchen Lebensmittelvergiftung treten meist unmittelbar nach dem Verzehr des verunreinigten Fleisches auf", erklärte Dr. Heinrich Hahn. "Andererseits können die im Fleisch vorhandenen Bakterien auch eine Lebensmittelinfektion hervorrufen, deren Symptome sich erst ein bis Tage später einstellen."
    Eine bekannte Form der Lebensmittelinfektion sind die Salmonellen, die meist spontan ausheilende Durchfallerkrankungen hervorrufen und in der Regel nicht antibiotisch behandelt werden müssen. Bei Risikogruppen wie Kleinkindern, alten Menschen oder immungeschwächten Patienten können durch diese Krankheitserreger aber durchaus schwere Erkrankungen hervorgerufen werden.
    "Auf der sicheren Seite hinsichtlich einer Lebensmittelinfektion ist man, wenn man das Fleisch ausreichend lange brät und nicht roh verzehrt" erklärte Dr. Hahn im Gespräch mit der "Glocke". Auf diese Weise werden die Bakterien abgetötet und können keinen Schaden mehr im Körper verursachen.

  • 07.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Öffentliche Hand zieht sich immer mehr zurück

    Der Freundeskreis des Josephs-Hospitals hat dem Warendorfer Krankenhaus mittlerweile zu Sependen im Wert von 200 000 Euro verholfen. Die neueste Errungenschaft, die nur mit Hilfe des Fördervereins angeschafft werden konnte, ist eine Entspannungs- und Entbindungswanne für rund 15 000 Euro. "Solche Investitionen würden wir vom Land nie bekommen", erklärt Dr. Martin Biller, Geschäftsführer des Josephs-Hospitals. "Die öffentliche Hand zieht sich immer mehr zurück."
    Der Freundeskreis wurde vor zehn Jahren gegründet. Schon damals habe das Land NRW die Förderung der Krankenhäuser immer weiter eingeschränkt, wie Johannes Schulte, Vorsitzender des Fördervereins sich erinnert. So seien zu Beginn viele Spenden auch für die Grünanlagen und Parkplätze des Hospitals verwendet worden.
    Schon in den ersten Jahren wurden jedoch auch Investitionen ermöglicht, die zwar nicht dringend nötig waren, die medizinische Versorgung in Warendorf aber erheblich verbessert haben. So verschlangen alleine ein Gastroskopie-Gerät, ein Wehenschreiber und neue Kantinenmöbel zusammen 38 000 Euro. Bewährt hat sich auch eine Übungspuppe, an der Sanitäter die Wiederbelebung trainieren können. Sie kostete vor zwei Jahren knapp 4 600 Euro.
    Neben den großen Anschaffungen erleichtern auch viele kleine Neuerungen die tägliche Krankenhausarbeit: Mit fünf neuen Digitalkameras beispielsweise werden Problemwunden einfach und präzise dokumentiert.
    Der Förderverein zählt im Moment 94 Mitglieder - Krankenhausmitarbeiter, ehemalige Patienten und andere Freunde und Gönner. Vor kurzem konnte sich der gemeinnützige Verein sogar über eine Erbschaft freuen: Ein ehemaliger Patient aus Alverskirchen vermachte ihm 13 Hektar Land. "Die jährlichen Pachteinnahmen sind ungefähr so lukrativ wie 100 neue Mitglieder", freut sich Schulte.
    Trotzdem wird der finanzielle Rahmen immer enger: "Besonders die Spenden aus der Privatwirtschaft haben in den letzten Jahren stark abgenommen", erklärt Günther Blanke, stellvertretender Vorsitzender. Am Tag der offenen Tür am Samstag, 23. September soll daher auch die Arbeit des Freundeskreises vorgestellt werden.

  • 07.09.2006
    Die Glocke
    Ohne Freundeskreis wäre Vieles nicht zu finanzieren

    "Seit Anbeginn unserer Tätigkeit vor 10 Jahren stellen wir uns die Frage, wie wir dem Josephs-Hospital Warendorf helfen und die Atmosphäre im Krankenhaus immer weiter verbessern können."
    Mit dieser Aussage eröffnete Johannes Schulte, der Vorsitzende des Fördervereins "Freundeskreis", der das Warendorfer Krankenhaus seit zahn Jahren mit viel Geld unterstützt, das Pressegespräch im Josephs-Hospital. Wegen der in den vergangenen Jahren immer stärker zurückgefahrenen Fördergelder für das Krankenhaus, hat es sich der 94 Mitglieder starke Verein zur Aufgabe gemacht, für eine wohnliche und freundliche Atmosphäre im Krankenhaus zu sorgen.
    "Neben der hervorragenden Ausstattung mit medizinischem Gerät trägt ja auch die Atmosphäre im Krankenhaus erheblich zur Genesung der Patienten bei", weiß Dr. Martin Biller, der Vorstandsvorsitzende des Krankenhauses. So seien seit 1997, beispielsweise neben Pflanzen und Anlegung eines Teiches für den Krankenhauspark, auch neue Möbel oder Renovierungsarbeiten durch Vereinsgelder finanziert worden.
    Aber auch neuestes technisches Gerät, wie Wehenschreiber, Säuglingswagen oder eine Entbindungswanne, seien durch großzügige Spenden seitens des Vereins beschafft worden. "Durch die hochmoderne Gebärwanne profitieren vor allem die Patienten, also werdende Mütter, ganz besonders. Die Schmerzen bei der Geburt können gemindert werden, und das Sitzen in der Wanne verschafft große Beruhigung in einer solchen Stresssituation", erklärte der Oberarzt der Gynäkologie Dr. Gregor Pschadka. Ferner wurden fünf Digitalkameras zur genaueren Dokumentation von Problemwunden mit Hilfe des Vereins angeschafft.
    "Wir und unsere Patienten können uns wirklich enorm glücklich schätzen, eine so wichtige Einrichtung wie den Förderverein Freundeskreis auf unserer Seite zu haben", so Dr. Martin Biller. Mitglied im Förderverein kann man schon ab 30 Euro Jahresbeitrag werden.
    Mehr Informationen zum Freundeskreis unter www.jhwaf.de

  • 06.09.2006
    Die Glocke
    Den Verfall des Lebens in Bildern verfremdet

    Im Jahre 1514 hat Albrecht Dürer, bedeutendster Maler seiner Zeit, seine von einem entbehrungsreichen Leben gezeichnete Mutter in ihrem körperlichen Verfall einen Monat vor ihrem Tod mit aller Unerbittlichkeit in einer ausdrucksstarken Kohlezeichnung porträtiert.
    Das Thema griffen die drei 11-er Grundkurse Kunst des Gymnasium Laurentianum und des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums auf und nahmen in Acrylbildern das vordergründig abstoßende Äußere dieser Frau zum Anlass, sich in eigenen "Nach-Bildern", mit Alter, Schönheits- und Jugendwahn, sozialer Randexistenz, Abgeschriebensein und Außenseitertum zu befassen. Diese vom Betrachter fast provokant empfundene, jegliche Idealisierung vermeidende Hässlichkeit wird von dem Plakatkünstler Klaus Staeck im Jahre 1971 auf den Punkt gebracht, als er in einer Fotomontage das Bild mit der Frage unterlegt: "Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?"
    Auch erscheinen einige der Schülerarbeiten persiflierend oder auch versöhnlich mit der drastischen Hässlichkeit der alternden Person. Insgesamt 23 Bilder sind entstanden, die zurzeit in der Cafeteria und im Sockelgeschoss des Warendorfer Josephs-Hospitals ausgestellt sind.

  • 05.09.2006
    Die Glocke
    Früherkennung von Brustkrebs

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen des Gesundheitsforums am 27. September ab 19.30 Uhr den Vortrag "Früherkennung von Brustkrebs" an. Referent ist Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital.
    "Brustkrebs ist heute die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen", heißt es dazu in der Einladung. Frauen könnten durch regelmäßige Untersuchung ihrer Brust einen Knoten, Veränderungen oder Verdickungen entdecken. Die "MammaCare-Methode" ist eine von amerikanischen Verhaltensforschern entwickelte Anleitung zur Selbstuntersuchung.
    Sie arbeite mit einer Nachbildung der Brust in Form eines Silikonmodells, in dem Knoten eingearbeitet seien. Das Modell soll helfen, tastbare Befunde zu differenzieren und auffällige Veränderungen zu erkennen.
    Anmeldung ist möglich unter der Tel.-Nr. 02581/2846 oder www.hdf-waf.de

  • 05.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Vortrag: Früherkennung von Brustkrebs"

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen des Gesundheitsforums am 27. September ab 19.30 Uhr den Vortrag "Früherkennung von Brustkrebs" an. Die Leitung hat Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Josephs-Hospital Warendorf.
    Brustkrebs ist heute die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. In den westlichen Ländern erkrankt derzeit jede 8. bis 10. Frau daran. Frauen können durch regelmäßige Untersuchung ihrer Brust einen Knoten, Veränderungen oder Verdickungen entdecken. Die "MammaCare-Methode" ist eine von amerikanischen Verhaltensforschern entwickelte Anleitung zur Selbstuntersuchung.
    Sie arbeitet mit einer Nachbildung der Brust in Form eines Silikonmodells, in dem Knoten eingearbeitet seien. Das Modell soll helfen, tastbare Befunde zu differenzieren, auffällige Veränderungen zu erkennen und somit eine größere Sicherheit bei der Selbstuntersuchung zu erlangen.

  • 05.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Verfall als Teil des Lebens sehen

    "Und in ihrem Tod sah sie viel lieblicher aus, als da sie noch das Leben hatte", schrieb Albrecht Dürer im 16. Jahrhundert über seine Mutter. Einen Monat vor ihrem Tod porträtierte der Renaissancekünstler die von einem entbehrungsreichen Leben gekennzeichnete Frau. In eigenen Bildern haben jetzt Warendorfer Schüler die Themen Altern und Hässlichkeit aufgegriffen und neu interpretiert. Das Josephs-Hospital stellt ihre Werke jetzt in der Cafeteria und im Sockelgeschoss aus.
    Während die physische Missgestalt im Mittelalter auch als Symbol moralischer Verkommenheit galt, stellte der Maler und Grafiker Dürer den körperlichen Verfall des Menschen als Teil des Lebens dar. Mit dieser vom Betrachter als abstoßend empfundenen Hässlichkeit, die weder kaschiert noch idealisiert, hat vier Jahrhunderte später Plakatkünstler Klaus Staeck provoziert. Seine Fotomontage einer unansehnlichen Dame stellt 1971 die Frage: "Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?"
    Nach ihrer Auseinandersetzung mit der Hässlichkeit und dem körperlichen Verfall als Thema der Kunst haben drei Grundkurse des Jahrgangs 11 des Gymnasium Laurentianum und des Augustin Wibbelt Gymnasiums den Jugend- und Schönheitswahn, die soziale Randexistenz und das Außenseitertum in eigenen Acrylmalereien thematisiert - mal versöhnlich, mal persiflierend, mal provokativ. Entstanden sind 23 Bilder, die die Ästhetik des Hässlichen aufgreifen und unverblümt die Wahrheit über unsere Auffassungen von Schönheit vor Augen führen.

  • 01.09.2006
    Westfälische Nachrichten
    Koffer für den Notfall gepackt

    Eine gelungene Blockabwehr, ein harter Schmetterball - und dann die missglückte Landung. Ein kurzes Wegknicken, dann der Schmerz. Außenbandverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Volleyball, wie Dr. Markus Eichler erläutert. Die gefährlichsten Verletzungen an den Sprunggelenken würden sich beim Volleyball ereignen. Eichlers Zuhörerinnen sind die B-Jugend Volleyballerinnen der DJK Rot-Weiß Alverskirchen und deren Trainergespann Anni Schwinhorst und Georg Kemker.
    Theorie vor dem Training. Das ist beim Mannschaftssport nichts Ungewöhnliches, aber an diesem Mittwochnachmittag geht's nicht um Technik und Spielzüge, sondern um die Notfallversorgung. Der Verein hat sich einen Notfallkoffer zusammenstellen lassen, der speziell auf die Bedürfnisse der Volleyballerinnen zugeschnitten ist. "Bis jetzt ist zwar noch nichts passiert, ich möchte aber vorgesorgt haben", erklärt Kemker den Grund für die Anschaffung. Vorbildliche Prophylaxe für die jungen Sportlerinnen, bedenkt man, wie "historisch" und stiefmütterlich gepflegt sich die Ausstattung des Erste-Hilfe-Pakets bei so manchem Sportverein präsentiert. Eichler, Chirurg am Josephs-Hospital Warendorf und Leitender Notarzt des Kreises, bringt den Koffer aber nicht einfach nur vorbei, sondern erläutert auch noch den Inhalt und dessen richtige Anwendung.
    Welche Sportverletzungen sind zu befürchten, wie treten sie auf und wie sind sie zu behandeln? Fragen, die Eichler gleich selbst stellt und beantwortet. Was tun, wenn man beim Sprung mit dem Fuß umknickt? "Kühlen", antwortet eine der jungen Spielerinnen und erntet ein zustimmendes Kopfnicken des Mediziners. Dann geht's auch schon an die praktische Anwendung. Anlegen einer Kühlkompresse und eines Verbandes. "Wichtig ist, dass man immer von herzfern nach herznah wickelt", betont Eichler, während er den Fuß einer Spielerin ruck-zuck in einen bandagierten Hingucker verwandelt. Übung Nummer zwei widmet sich der Hand.
    Anschaulich geht Eichler mit den Mädchen den Inhalt des Notfallkoffers durch. Sein abschließender Appell: Verletzungen und Wunden schnell versorgen und kühlen. Und bei einer offenen Sportverletzung "bitte kein Pflasterspray verwenden. Die Wundversorgung wird sonst sehr schwierig für uns." Einen Moment später ist der Koffer wieder gepackt, geschlossen und wandert an den Spielfeldrand. Für die Alverskirchener B-Jugendlichen rücken wieder Ball und Netz in den Blickpunkt. Aufschlagen, blocken, schmettern - trotz Notfallkoffer hoffentlich auch weiterhin ohne Verletzungen.

  • 11.08.2006
    Die Glocke
    Modernste Technik rettet Leben durch viel kürzere Rettungszeit

    Wenn ein Mensch den Notruf 112 wählt, dann zählt meistens jede Minute. Das Zeitintervall zwischen der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und dem Beginn der Therapie im Krankenhaus bei internistischen Notfällen verkürzen das DRK Warendorf und das Josephs-Hospital nun wesentlich durch den Einsatz neuester Technik in den Rettungsfahrzeugen.
    "Telemetrie" heißt das Zauberwort: Dabei handelt es sich um eine Datenübertragungsart, mit der Patienteninformationen noch vom Einsatzort aus ins Krankenhaus übertragen werden können.
    Dort kann der diensthabende Oberarzt die Daten auswerten und über die richtige Behandlungsmethode entscheiden. Während der Patient vielleicht noch im eigenen Wohnzimmer vom Notarzt und den Rettungsassistenten betreut wird oder sich auf dem Weg ins Warendorfer Krankenhaus befindet, können in der Klinik sämtliche vorbereitungen für die Aufnahme des Patienten getroffen werden.
    "Im Optimalfall sieht das so aus, dass beispielsweise ein Herzinfarktopfer direkt vom Krankenwagen in unser Herzkatheterlabor kommt", ist Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie, von der neuen Ausstattung begeistert. Auch im Falle einer schwierigen Diagnose am Einsatzort kann so die Meinung des Oberarztes eingeholt werden. "Die Oberärzte der Kardiologie haben sogar Zuhause ein Faxgerät stehen, so dass wir immer erreichbar sind", so Dorsel weiter. Die Finanzierung der Telemetrie-Technik für die Rettungswagen und die Notarzteinsatzfahrzeuge wurde vom DRK Warendorf übernommen. "Es wäre wünschenswert, wenn alle Rettungsfahrzeuge mit dieser Technik ausgestattet würden, da die enorme Zeitersparnis hier wirklich Leben retten kann", betonte Dr. Martin Biller, Verwaltungschef im Josephs-Hospital. In diesem Zusammenhang wies Dr. Thomas Dorsel nachdrücklich darauf hin, dass viele Menschen oft zu lange mit der Alarmierung des Rettungsdienstes warten würden. Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in die Arme oder den Rücken, plötzliche Atemnot und kalte Schweißausbrüche seien Zeichen eines Herzinfarktes: "Rufen sie uns lieber einmal zu viel als einmal zu wenig."

  • 11.08.2006
    Die Glocke
    Geistliche segnen zwei Fahrzeuge

    Mit Gottes Segen fährt es sich sicherer: Deshalb wurden gestern ein neuer Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK Warendorf von Pfarrer Martin Obst und Kaplan Paul Ehlker gesegnet. Schon im Januar war das Notarzteinsatzfahrzeug, ein umgebauter BMW X5, für 138000 Euro angeschafft worden. Mittlerweile hat der Wagen 29000 Kilometer auf dem Tacho und 883 Einsätze auf dem Buckel. Sein Vorgänger war alt geworden und entsprach nicht mehr den technischen Anforderungen. Der BMW bietet seinen Insassen mehr Sicherheit und ist geländetauglich, was sich bei einem Einsatz bei einem Reitunfall an der Ems schon bezahlt gemacht habe, so Bernd Schliefka, Organisatorischer Leiter der Rettungswache Warendorf. Der neue Rettungswagen ist mit einem Aluminiumaufbau bestückt, so dass der Koffer auf zwei Fahrzeuggenerationen verwendet werden kann.

  • 11.08.2006
    Westfälische Nachrichten
    Jede Minute kann Leben retten

    Das Deutsche Rote Kreuz und das Josephs-Hospital setzen seit kurzem eine neue Kommunikationstechnik ein, die Leben rettet: Mit Hilfe von Telemetrie (Funkübertragung) können bei einem Verdacht auf Herzinfarkt die EKG-Daten eines Patienten bereits aus dessen Wohnung oder aus dem Rettungswagen zum Kardiologen des Krankenhauses gesendet werden. "Wir können damit die Vorlaufzeit bis zur Behandlung auf 30 Minuten verkürzen", erklärt Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital.
    Außerdem freuen sich die Mitarbeiter der DRK-Rettungswache über die Einweihung zwei neuer Fahrzeuge auf dem aktuellen technischen Standard: Ein Rettungstransportwagen und ein Notarztwagen wurden für insgesamt 208000 Euro angeschafft. Sie sind seit Beginn des Jahres in Betrieb und wurden jetzt von Kaplan Paul Ehlker und Pfarrer Martin Obst gesegnet. Der Zeremonie wohnten Vertreter des Krankenhauses, des DRK sowie der Gemeinden Warendorf, Beelen und Sassenberg bei.
    Dank der EKG-Telemetrie, die auf beiden neuen Fahrzeugen installiert ist und deren Kosten gemeinschaftlich vom Josephs-Hospital und vom DRK-Ortsverein Warendorf getragen werden, gewinnt das Rettungswesen wichtige Zeit. "Beim Herzinfarkt zählt jede Minute", weiß Dr. Dorsel aus seiner langjährigen Erfahrung.
    Ein Großteil dieser Zeit gehe allerdings dadurch verloren, dass Patienten zu spät anrufen. Dorsel: "Sobald ein Schmerz in der Brust länger als drei Minuten anhält und sich womöglich auf den Arm, den Rücken oder den Bauch ausweitet, muss der Notarzt gerufen werden." Besonders Risikopatienten, die rauchen, unter Bluthochdruck leiden oder genetisch vorbelastet sind, sollten Symptome eines möglichen Herzinfarktes nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dazu zählen auch plötzlich auftretender kalter Schweiß und speziell bei Frauen das Gefühl der Luftnot und des Leistungsabfalls. Niemand sollte im Ernstfall davor zurückschrecken, die Notrufnummer 112 zu wählen, sagte der Mediziner.
    Das Josephs-Hospital verfügt über ein modernes Katheterlabor - das einzige im Umkreis von 35 - 45 Kilometern. Dort werden Patienten mit Herzinfarkt oder verengten Blutgefäßen garantiert innerhalb von 24 Stunden behandelt. Dorsel berichtet von einer Frau aus Telgte, bei der der Rettungswagen des DRK um 10.10 Uhr eintraf: "Dank EKG-Telemetrie hatten wir um 10.50 Uhr ihre verstopften Blutgefäße wieder geöffnet." Mindestens ein Herz-Spezialist des Warendorfer Krankenhauses steht rund um die Uhr auf Abruf bereit. "Unsere zwei Rettungswagen sind außer in Warendorf auch in Beelen und Sassenberg im Einsatz", erklärt Bernd Schliefka, Leiter der DRK-Rettungswache. Außerdem deckt das Warendorfer DRK die Gemeinden Telgte, Everswinkel, Ennigerloh und Ostbevern ab.
    Dabei nützt den Einsatzkräften die Geländetauglichkeit des neuen Notarztwagens - eines BMW X5 mit Allradantrieb und Navigationsgerät. Im Kreis Warendorf müsse der Notarzt oft und vor allem schnell über unwegsames Gelände.

  • 18.07.2006
    Die Glocke
    Nasser kann nach OP wieder laufen

    Der kleine Nasser lacht munter in die Kamera. Über Kopfhörer lässt er sich von den Hits auf Radio WAF unterhalten. Nur die Schiene an seinem rechten Bein erinnert noch an die Schmerzen der vergangenen Monate und vielleicht sogar Jahre.
    Nasser ist ein Junge aus dem Jemen, der mit einem verletzten Bein von der Hilfsorganisation "Hammer Forum" zur Behandlung ins Warendorfer Josephs-Hospital gebracht wurde. Wie alt Nasser ist, kann Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, nicht sagen: "Laut Unterlagen ist er zwischen acht und 15 Jahren alt. Wir schätzen ihn aber auf knapp zwölf Jahre."
    Nasser spricht beinahe fließend Deutsch. Das hat er im vergangenen Jahr in einer Klinik in Hannover gelernt. Dort war er sechs Monate lang an seinem Bein behandelt worden. Den Unterschenkel hatte Nasser sich wahrscheinlich schon als kleines Kind gebrochen. Doch die Fraktur war nie behandelt worden, so dass es bereits zu einer Fehlstellung gekommen war und ein Stück des Knochens ganz fehlte. Wieder gesund, wurde Nasser in seine Heimat geschickt, in der seine Eltern und fünf Geschwister leben.
    Doch bei einem Treppensturz hatte sich Nasser sein Bein erneut gebrochen. Auch diese Verletzung wurde nicht behandelt. Doht: "Wir haben ihn Mitte Mai operiert: Heute ist sein Bein stabiler denn je. Wenn er nach Hause fliegt, wird er wieder laufen können." Im Moment ist der Kleine noch auf seine Gehhilfen angewiesen.
    Das hat Nasser aber nicht davon abgehalten, mit Dr. Rolf Doht den einen oder anderen Spaziergang um den Emssee zu machen. Auch die Pferde im Landgestüt haben die beiden besucht. Nasser war auch bei Schwester Angela aus der Hannoveraner Klinik zu Besuch: Mit der hat sich der sehr in sich gekehrte Junge richtig angefreundet.

  • 18.07.2006
    Westfälische Nachrichten
    Alles tun, was möglich ist

    Ein zehnjähriger Junge aus dem Jemen ist im Josephs-Hospital erfolgreich am Bein operiert worden und kann bald die Rückreise in seine Heimat antreten. Nasser hatte sich schon als Kleinkind den Unterschenkel gebrochen. Das Hammer Forum hatte seine Behandlung in Deutschland organisiert, wie Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Warendorfer Krankenhaus, erklärt.
    "Wir wissen wenig über das Kind", sagt der Arzt. So sei sogar sein Alter nur geschätzt: Die jemenitischen Behörden machten Angaben zwischen acht und vierzehn Jahren. Unklar sei auch, berichtet Doht weiter, wie und wann er sich die Verletzung zugezogen hat. "Auf jeden Fall fehlte ein großer Teil des Beins."
    Die erste Behandlung wurde im vergangenen Jahr in einem Krankenhaus bei Hannover durchgeführt. Dabei wurden Knochenteile aus dem linken, gesunden Bein entnommen, um das rechte zu reparieren. Danach kehrte Nasser wieder nach Hause zurück. "Aber nach einer solchen Verletzung ist das Bein noch recht instabil", erklärt Doht. Daher sei es bei einem Treppensturz wieder gebrochen und nicht richtig verheilt.
    Im April dieses Jahres brachten die Ärzte des Hammer Forums Nasser wieder nach Deutschland, diesmal nach Warendorf. Nach einer gewissen Eingewöhnung und den üblichen Voruntersuchungen wurden im Mai Stücke des Beckenknochens abgetragen, um das Bein zu rekonstruieren.
    Jetzt trägt Nasser noch ein Stützgestell aus Kunststoff und muss an Krücken gehen, aber die Wunden sind bereits sehr gut verheilt. "Es ist immer wieder ein Wunder, wie schnell ein Kinderkörper heilt, das ist bei Nassr auch der Fall", freut sich Doht, der für die Behandlung des Kindes verantwortlich ist.
    Der lange Aufenthalt in Deutschland, weit weg von den Eltern und Geschwistern, hat bei dem ruhigen und in sich gekehrten Jungen Spuren hinterlassen. Er hat schon während seiner ersten Behandlung 2005 gut Deutsch sprechen gelernt und starke Bindungen zu bestimmten Menschen aufgebaut - besonders zu Schwester Angela aus Hannover, die ihn auch jetzt noch regelmäßig in Warendorf besucht oder mit zu sich nach Hause nimmt.
    Doht sieht diese Entwicklung allerdings kritisch: "Nasser weiß gar nicht mehr, wo sein Zuhause ist, er hat sich viel zu sehr an die Menschen hier gewöhnt." Auf die Frage, ob er sich auf seine Heimat und seine Familie freut, antwortet der Junge mit einem leisen "Ja". Doht: "Da habe ich meine Zweifel ..."
    Das Hammer Forum, das seit 15 Jahren besteht, hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in Kriegs- und Krisengebieten zu medizinischer Versorgung zu verhelfen. Auf diesem Wege sind im Josephs-Hospital schon fast 30 Kinder erfolgreich behandelt worden, zum Teil mit hohem finanziellen Aufwand. Doht: "Wir tun, was wir können."

  • 12.07.2006
    Westfälische Nachrichten
    Rote Augen nach der Schicht

    In Günter Hermwapelhorsts Büro hängen zwei Bilder und ein Kreuz an den Wänden. Der Rest ist wenig dekorativ: Schaltkästen, Regale und Schränke mit Aktenordnern und Funkgeräten, eine Uhr. Ein großer Monitor zeigt die Bilder der Überwachungskameras: Draußen ist es dunkel. Hermwapelhorst ist Nachtpförtner im Josephs-Hospital. Es ist Montag, 22.30 Uhr, und die Telefone auf seinem Schreibtisch standen bis jetzt nie länger als fünf Minuten still. "Schützenfest in Sassenberg und Beelen", berichtet er gelassen, "da ist immer was los."
    Hermwapelhorst verrichtet seit zehn Jahren seinen Dienst im Krankenhaus. Der 55-jährige arbeitet ausschließlich nachts, fängt um 19.45 Uhr an - immer eine Woche lang, "dann übernimmt der Kollege." Ab morgen hat er wieder eine ganze Woche frei, und das ist auch nötig, denn: "Der Schlaf, den man sich tagsüber wieder holt, ist einfach nicht derselbe." Manchmal hätte der Familienvater gerne tagsüber mehr Zeit, um mit seiner vierjährigen Enkelin zu spielen, "aber so ist der Job - man gewöhnt sich daran."
    In der Nacht ist Günter Hermwapelhorst die Schaltzentrale des Krankenhauses: An ihm muss alles und jeder vorbei. 22.45 Uhr: Ein Pärchen ist in eine Schlägerei geraten. Der Pförtner schickt sie direkt ins Wartezimmer der Ambulanz. Sie müssen sich etwas gedulden, denn die Ärzte haben im Moment alle Hände voll zu tun. Eine OP-Schwester wechselt in die Bereitschaft und sagt an der Pforte Bescheid. "Um halb sieben wecken bitte." - "Ok, gute Nacht."
    "Eigentlich macht man hier mehr als ein Pförtner", erklärt Hermwapelhorst, "ich habe auch ganz viele kaufmännische Aufgaben." Wieder klingelt das Telefon: Bald wird ein Patient eingeliefert, Hermwapelhorst bereitet eine Aufnahme vor - Formulare werden ausgefüllt, die Datenbank im Computer gefüttert. Früher war der Ahlener kaufmännischer Angestellter in einem Baustoffhandel, bis dieser pleite ging.
    23 Uhr: Anne Kaiser kommt ins Pförtnerbüro. Sie hat Bereitschaft, will aber nicht schlafen. Die medizinisch-technische Radiologie-Assistentin weiß: es ist noch nicht Mitternacht, da kommt bestimmt noch jemand. Schon klingelt das Telefon. Nach wenigen Worten dreht sich der Pförtner lächelnd zu seiner Kollegin um: "Deine Pause ist vorbei: Einmal Röntgen bitte."
    Anne Kaiser geht hoch in den ersten Stock. Die Wege kennt sie blind, denn sie arbeitet seit 20 Jahren im Josephs-Hospital. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen an der Pforte hat Kaiser eine Fünf-Tage-Woche, dazu kommen zwei Nachtdienste, die teils mit Freizeit ausgeglichen, teils bezahlt werden.
    Nach 20 Minuten ist die Arbeit schon wieder erledigt: Kaiser hat den Patienten durchleuchtet, die Bilder entwickelt, in die richtige Abteilung geschickt und die Daten in den Computer getippt. "Wir haben hier mit Menschen zu tun, aber auch viel mit Technik", erklärt sie. Tagsüber hat sie ganz normalen Dienst, zum Beispiel auf der Intensivstation. Die 20 Jahre haben sie abgehärtet, selten gehen ihr die Schicksale noch nahe. "Ausnahmen gibt es immer, aber man darf auch nicht alles an sich heran lassen."
    Zurück beim Pförtner begegnet sie Schwester Denise, die nach einer langen Schicht rote Augen hat und nur noch müde lächeln kann. Eigentlich hat sie seit eineinhalb Stunden Feierabend, aber bald ist Vollmond: "Man glaubt es nicht, aber dann sind die Leute irgendwie anders."
    Sie meldet sich ab, verschwindet in die Nacht. Günter Hermwapelhorst bleibt. Bis 6.15 Uhr hält er die Stellung. Jetzt, ab Mitternacht, wird es ruhiger, da heißt es Kaffee trinken, wach bleiben.

  • 12.07.2006
    Die Glocke
    Der Vorrat an Blutkonserven ist drastisch geschrumpft

    Die Situation auf dem Markt der Blutkonserven hat sich dramatisch entwickelt. Wie Heinz Reifert, Geschäftsführer des DRK Warendorf, gestern mitteilte, ist die Beteiligung bei den Blutspendeterminen von seinerzeit rund 450 Spendern auf nunmehr die Hälfte gesunken.
    Professor Dr. Manfred Arndt, Medizinischer Direktor des Josephs-Hospitals, bestätigte die Aussage Reiferts und stellte fest, dass das Josephs-Hospital für Notfälle mit einem Vorrat für einen Tag gerüstet sei. Für Operationen müssten Blutkonserven beim Institut für Bluttransfusionen in Münster (früher Blutspendedienst) bestellt werden. Allein in dieser Woche seien eine Leber- und vier große Krebsoperationen vorgesehen, wofür Blutkonserven angefordert wurden.
    Kollege Dr. Rolf Doht merkte an, dass fast täglich ein "Oberschenkelhalsbruch" eingeliefert werde. Der Blutverlust dieser Patienten müsse ebenfalls ausgeglichen werden. Zudem, so Professor Arndt, spiele die demographische Entwicklung eine große Rolle. Durch den Fortschritt in der Medizin könnten immer mehr ältere Personen operiert werden. Auch so steige der Bedarf an Blutkonserven.
    Georg Altefrohne, Leiter des Blutspende-Helferteams im DRK-Ortsverein, appellierte gerade an die jüngere Generation, zum Blutspenden zu gehen, "denn gerade ihre Spende könnte später ihren Eltern oder Geschwistern zugute kommen." Willkommen seien vor allen Dingen auch Erstspender, die zwar diesen kleinen "Pieks" ertragen müssten, die allerdings so auch ihre Blutgruppe erfahren könnten. Für eine Blutspende sollte man sich etwa eine Stunde Zeit nehmen. Nach Anmeldung und einigen Voruntersuchungen kommt die eigentliche Blutentnahme, die etwa fünf bis sieben Minuten dauert. Danach erfolgt eine zehnminütige Ruhephase. Anschließend lädt das DRK-Helferteam zu einem Imbiss ein. Nach der Blutspende bleibe nicht nur das gute Gefühl, anderen geholfen zu haben, so Heinz Reifert, sondern jeder Blutspender erhalte Informationen über seine Gesundheit. Körpertemperatur, Blutdruck, Puls und Blutfarbstoff-Wert würden gemessen.
    Der nächste Blutspendetermin in Warendorf ist am Donnerstag, 13. Juli, von 15.30 bis 20 Uhr und am Freitag, 14. Juli, von 10 bis 20 Uhr im DRK-Haus an der Südstraße. Blutspender müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt sein (Neuspender höchstens 60 Jahre). Zum Spendetermin ist der Personalausweis und - falls vorhanden - der Blutspenderpass mitzubringen. Willkommen sind auch Gruppen, die zum Blutspendetermin kommen, so wie eine Gruppe der Landjugend Vohren, die sich, so Reifert, auch aktiv am Geschehen des Blutspendetages beteiligt und die Helfer unterstützen.

  • 12.07.2006
    Westfälische Nachrichten
    Echter Blut-Engpass

    "In den letzten 40 Jahren ist das Aufkommen an Blutspenden beim DRK-Ortsverein noch nie so schlecht gewesen wie in diesem Jahr". Diese Negativ-Meldung stellte Heinz Reifert (Geschäftsführer beim DRK) seinem gestrigen dringenden Blutspende-Aufruf an alle geeigneten Personen im Alter von 18 bis 68 Jahre voran. Der Rückgang, der allgemein bundesweit zu verzeichnen sei, belaufe sich bei einigen der monatlichen Spende-Termine in Warendorf auf bis zu 50 Prozent. Konkrete Gründe dafür kann das DRK nicht anführen, abgesehen davon, dass Ferien- und Urlaubszeiten erfahrungsgemäß immer geringe Spenderzahlen mit sich brächten.
    Zweifelsfrei festgestellt werden müsse auf jeden Fall, so Heinz Reifert und von den Ärzten bestätigt, dass die Blutentnahme beim Spender für diesen mit keinerlei Gefahren von Infektionen oder gar einer Hepatitis verbunden ist. Sorgfältige Prüfungen vor der Blutentnahme durch geschulte Fachkräfte und eine gewissenhafte Betreuung bis zur Verabschiedung geben die notwendige Sicherheit, ergänzte Georg Altefrohne, Leiter des Blutspendehelfer-Teams.
    Dieses geringere Spenden-Aufkommen laufe dem steigenden Bedarf an Blutreserven völlig entgegen, war der Hilferuf von Prof. Dr. Manfred Arndt, dem ärztlichen Leiter des Josephs-Hospitals. Denn die demographische Entwicklung ziehe trotz der positiv zu wertenden höheren Lebenserwartung der Menschen nach sich, dass gerade immer mehr ältere Personen operiert und in dem Zusammenhang eher häufiger und oft höhere Blutverluste mit Fremdblut kompensiert werden müssten. Die Gewinnung und Aufbereitung von Eigenblut der Patienten als Ersatz komme selten und nur bedingt in Frage. Das Josephs-Hospital habe sich bei durchschnittlich fünf größeren Operationen mit Blutbedarf pro Woche darauf eingestellt, dass es ständig über Reserven im Umgang eines planbaren Tagesbedarfs zuzüglich einer Reserve für den Notfallbedarf verfügen kann. Diese Planung könnte bei der Beibehaltung des derzeitigen Trends gefährdet werden.
    Dr. Rolf Doht machte als Chefarzt der Orthopädie am Josephs-Hospital darauf aufmerksam, dass gerade bei Operationen am Becken oder Oberschenkel des Patienten höherer Blutverlust auftreten könne. Während bei geplanten Operationen der Bedarf eher sicherzustellen möglich sei, könne es vor allem bei entsprechend verunglückten Personen zu erheblichen Problemen kommen. In der Hälfte aller Fälle werde Blut in der Menge von ein bis zwei Liter benötigt.
    Die Notwendigkeit der Blutspenden von den gesunden Mitbürgern steht für das DRK und die Ärzteschaft völlig außer Zweifel. Sehr wünschenswert wäre es, wenn gerade junge Menschen diese Notwendigkeit erkennen und den einfachen und gefahrlosen Weg der Blutspende regelmäßig gehen würden. Schließlich könnten sie selbst mal in die missliche Situation geraten, auf Blut eines Mitmenschen angewiesen zu sein. Ein nützlicher Nebeneffekt für Erstspender wäre die damit verbundene Bestimmung seiner Blutgruppe.
    Für die beiden leitenden Ärzte des Josephs-Hospitals und die beiden Vorstandsmitglieder des DRK Ortsvereins wäre es ein Traumergebnis, wenn beim nächsten Blutspende-Termin am morgigen Donnerstag von 15.30 bis 20 Uhr und folgenden Freitag, 14. Juli, von 10 bis 20 Uhr im DRK-Haus an der Südstraße, an die früheren Spenderzahlen von 400 bis 450 Personen angeknüpft werden könnte. Erstspender müssen einen Personalausweis mitbringen.

  • 03.07.2006
    Die Glocke
    Die Diagnose dauert nur noch 20 Sekunden

    Rund fünf Tonnen wiegt das modernste Gerät, das in der überörtlichen Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin im Warendorfer Josephs-Hospital installiert wurde.
    Es handelt sich dabei um einen so genannten Magnet-Resonanz-Tomographen, mit dem sich feinste Schnittaufnahmen erstellen lassen. Dazu gibt es einen mehrzeiligen Computertomographen und ein modernes Röntgengerät. Der Facharzt Karl-A. Balhorn, der bereits in Ahlen und Beckum mit fachärztlichen Kollegen diese überörtliche Praxis betreibt, ist nunmehr auch in Warendorf vertreten. Führende Hand wird der Radiologe Dr. Alfred Olbrich sein, der sich hier niedergelassen hat.
    Dr. Martin Biller, Direktor des Josephs-Hospitals, ist froh darüber, dass man mit den neuen therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten einen Standard erreicht hat, wie er auch in Schwerpunktkrankenhäusern und Universitätskliniken erforderlich ist.
    Für Chefarzt Professor Dr. Manfred Arndt ist die neue Praxis eine "hervorragende Ergänzung des Herz-Kreislauf-Zentrums". Für die kardiologische Diagnostik in der Notfallmedizin bedeuteten die neuen Geräte einen gewaltigen Schritt nach vorne. Was früher 30 bis 40 Minuaten gedauert habe, sei jetzt in rund 20 Sekunden erledigt, beschreibt Dr. Olbrich die neue Diagnostik, die insbesondere Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten zugute kommen wird. Das frühere Röntgennegativ ist (fast) passé, die Praxis arbeitet ausschließlich digital, was die Zusammenarbeit mit den anderen Kollegen erleichtere, wenn man Diagnosen einfach per Internet übermitteln könne. Besonderer Vorteil sei, so Professor Dr. Arndt, dass die Patienten mit dieser neuen Gerätemedizin mit der geringstmöglichen Belastung untersucht werden können. Punktionen und Kontrastmittel seien fast überflüssig. Und zudem: Die Notfalldiagnostik ist ab sofort 24 Stunden - rund um die Uhr - im Josephs-Hospital verfügbar.
    Für den Umbau investierte das Krankenhaus rund 700.000 Euro, die neuen Geräte in der Praxis kosten einiges mehr.

  • 28.06.2006
    Die Glocke
    Ärztestreik ist hier kein Thema

    Am Josephs-Hospital droht kein Ärztestreik. Das versicherte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller gestern in einer Presseerklärung. Das heimische Krankenhaus werde von den angekündigten Streiks der Ärzte in kommunalen Krankenhäusern nicht betroffen: "Unser Krankenhaus wird in der Rechtsform einer Stiftung betrieben und wendet auch nicht den BAT bzw. TÖvD als Vergütungssystem an. Die beim Streik der Ärzte in den Landeskrankenkhäusern und Unikliniken strittigen Punkte, unter anderem die Höhe der Weihnachtsgeldzuwendung, spielen in unserem Hause keine Rolle, da wir sowohl das Urlaubsgeld als auch das Weihnachtsgeld in voller Höhe bezahlen", erläutert Dr. Biller. Zudem gebe es im Josephs-Hospital grundsätzlich keine "36-Stunden-Schichten" für Ärzte und Pflegekräfte: "Nach einem Bereitschaftsdienst schließt sich für die betroffenen Ärzte und Pflegekräfte kein weiterer Dienst an.
    Wir bieten unsere Leistungen in gewohnter hoher Qualität an."

  • 28.06.2006
    Westfälische Nachrichten
    Keine Streiks

    "Das Josephs-Hospital in Warendorf ist vor den angekündigten Streiks der Ärzte in kommunalen Krankenhäusern nicht betroffen". Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller hat gestern auf Anfragen - auch aus der Bevölkerung - reagiert und klar gestellt, dass in seinem Haus ganz normal weitergearbeitet wird. Das Warendorfer Krankenhaus sei eine Stiftung und wende nicht das Vergütungssystem des öffentlichen Dienstes an. Biller: "Die beim Streik strittigen Punkte spielen bei uns keine Rolle, weil wir sowohl Weihnachts- als auch Urlaubsgeld in voller Höhe zahlen. Bei uns gibt es auch grundstäzlich keine 36-Stunden-Schichten für Ärzte oder Pflegekräfte. Nach einem Bereitschaftsdienst schließt sich im Josephs-Hospital für die Ärzte und Pflegekräfte kein weiterer Dienst an."

  • 21.06.2006
    Westfälische Nachrichten
    Medizin und Spiritualität

    "Medizin und Spiritualität" - so war ein Vortrag überschrieben, zu dem der Hospizvrein in Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital eingeladen hatte. Referent war Dr. med. Herbert Kaiser, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie. Er ist Leiter der Palliativstation am Städtischen Krankenhaus Gütersloh.
    Ärzte, Pflegende und hospizliche Begleiter wissen, wie wichtig spiritueller Beistand von schwer kranken Menschen insbesondere am Ende ihres Lebens empfunden wird. Gleichzeitig besteht eine große Unsicherheit im Umgang mit den letzten Fragen des Lebens, die von der naturwissenschaftlichen Medizin weitgehend ausgeklammert werden. Medizin als Humanwissenschaft kann sich dieser Erweiterung des Blickfeldes jedoch nicht entziehen, wenn sie ihren Humanitätsanspruch ernst nehmen will.
    Spiritualität ist im medizinischen Schrifttum noch immer ein Randthema, wenngleich es insbesondere in der englischsprachigen Literatur inzwischen viele Veröffentlichungen gibt, die die Auswirkungen von Religion und Glauben auf Gesundheit, Krankheit und Heilung körperlicher Erkrankungen untersuchen.
    Auf die Frage: "Was ist Spiritualität?" gibt es, so Kaiser, viele unterschiedliche Antworten, aber keine anerkannte Definition. Spiritualität (von lateinisch spiritus: Atem, Lufthauch, Geist) ist nicht gleichbedeutend mit einer bestimmten Religion oder Konfession, sondern meint den Geist, aus welchem heraus Menschen ihr Leben, ihre Krankheit und ihr Sterben deuten.
    Spiritualität ist nicht individuell Suche des Menschen nach Antworten auf die universalen Fragen des Lebens und des Todes. Auch nicht religiöse Menschen suchen nach Sinn in ihrem Leben Um der eigenen Spiritualität nachzuspüren, empfahl Kaiser, sich die folgenden Fragen zu stellen: Was gibt mir Kraft? Was gibt mir Sinn? Wo kann ich Schweres lassen? Was ist mir heilig? Was lässt mich immer wieder aufstehen und neu beginnen? Was trägt mich?
    Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen Glauben/Spiritualität und Gesundheit belegen, seien, so Kaiser, mit Vorsicht zu genießen und bedürften einer kritischen Interpretation. Denn sie bergen die Gefahr, die Spiritualität im Sinne eines Machbarkeitsdenkens für bestimmte Zwecke zu vereinnahmen. Spiritualität aber dürfe nicht benutzt werden, um etwas Bestimmtes zu erreichen, sonst verliere sie ihren eigenen Sinn. Und, ganz wichtig: Spiritualität macht nicht per se alles gut. Es gibt auch Menschen, die an ihrer Spiritualität leiden, wenn beispielsweise bestimmte Gottesbilder den Blick auf einen liebenden Gott verstellten. Dann kann es für die Begleitenden nur darum gehen, diesen Menschen in Liebe zu begegnen und sie auf der Suche nach ihrem individuellen Sinn zu unterstützen, niemals aber, das Leiden durch vorschnelle Tröstungen wegreden zu wollen.
    Hilfreich für alle in der Begleitung von Sterbenden tätigen Menschen sind die fünf Prinzipien der Hospizarbeit, die von dem Begründer des Zen Hospiz Projektes in San Francisco, Frank Ostaseski, entwickelt wurden:
    1. "Warte nicht." Leben kann nicht aufgeschoben werden, nach dem Motto: Wenn ich erst mal im Ruhestand bin, dann..., sondern Leben findet immer heute und jetzt statt. Ein Grundsatz, der nicht nur für den Umgang mit Sterbenden wichtig ist, sondern allen Menschen ans Herz gelegt werden sollte.
    2. "Heiße alles willkommen, weise nichts zurück." Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können, wir müssen sie einfach hinnehmen. Es geht darum, Grenzen zu akzeptieren. Oft können wir keine Antworten geben, wir können nur da sein und den Patienten untertützen, die Dinge anzunehmen.
    3. "Bringe dein ganzes Selbst mit in die Erfahrung ein." Wir sollen uns als Begleitende mit unseren Möglichkeiten, aber auch mit unseren Schwächen, unseren Grenzen und unserer Hilflosigkeit einbringen. Denn dies sind die Berührungspunkte, die uns gestatten, eine mitfühlende Brücke zur Erfahrung des anderen zu schlagen.
    4. "Kultiviere den Nicht-Wissen-Geist." Es ist nicht hilfreich, mit einem vorgefassten Programm in die Begleitung Sterbender zu gehen. Wir können uns nur auf jede Situation und jeden Menschen neu einlassen, ohne vorher zu wissen, was richtig ist.
    5. "Finde einen Ort der Erholung inmitten allen Geschehens." Nur wenn wir in der täglichen Hektik, insbesondere des Klinikalltags, Zeit zum Innehalten finden, können wir auch Kranken und ihren Angehörigen die Ruhe vermitteln, die sie brauchen.
    Wie wichtig es für die Begleitung Schwerkranker und Sterbender ist, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, diese Erfahrung wurde im Laufe des Vortrages immer wieder deutlich: Begleitende - ob Ärzte, Pflegende oder Hospizhelfer - müssen akzeptieren, dass sie bestimmte Dinge nicht ändern können. Sie müssen lernen, die eigene Hilflosigkeit anzunehmen.
    Es bleibt eine Gratwanderung: Die Helfer sollen ausschöpfen, was geht, es so gut machen wie möglich - aber gleichzeitig akzeptieren, dass ihrem Tun Grenzen gesetzt sind.
    Es war ein nachdenklich stimmender Vortrag, der die Zuhörenden in seinen Bann zog - nicht nur aufgrund der hohen Fachkompetenz des Referenten, sondern auch durch dessen von Liebe und Respekt getragene Haltung gegenüber den ihm anvertrauten Patienten.

  • 20.06.2006
    Die Glocke
    Ästhetik auf dem Operationstisch

    "Das Warendorfer Josephs-Hospital ist etwas ganz Besonderes in der Region", erklärte Dr. Leonid Bograd, neuer Oberarzt in der Abteilung für Allgemeine und Gefäßchirurgie. Er weiß wovon er spricht, kennt er doch zahlreiche Krankenhäuser aus seiner Laufbahn, war auch bereits von 1993 bis 2001 in Warendorf tätig.
    Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller zeigte sich erfreut über den Zugang des 51-jährigen Chirurgen, der das Spektrum dieser Abteilung unter Professor Dr. Manfred Arndt in bedeutendem Maß erweitern wird. Dr. Leonid Bograd, Facharzt für Proktologie und Venenchirurgie, ist neben Oberarzt Dr. Walter Engels (Gefäß- und Bauchchirurgie) und Oberärztin Christiane Timpernagel (Allgemeine Chirurgie und Qualitätsmanagement) auch für die Ästhetische Chirurgie im Josephs-Hospital zuständig.
    Die Voraussetzungen für solche "Schönheitsoperationen" hat Dr. Bograd in seiner 28-jährigen Berufstätigkeit gesammelt. Er stammt aus Moskau, hat dort studiert und als Chirurg gearbeitet. Drei Jahre war er in seinem Beruf in Budapest tätig. Später kam eine vierjährige Tätigkeit in zwei Privatkliniken in Velen (Kreis Borken) und Aschaffenburg hinzu. So wird er mit Hilfe der "Schlüsselloch-Chirurgie" mit wenigen Schnitten Operationen wie Gallenblasen- oder Blinddarmentfernung so durchführen können, dass die Patienten weniger belastet seien und die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt wird.
    Ambulant werden auch Fettabsaugungen an Bauch und Beinen vorgenommen, die in einem Krankenhaus wie das Josephs-Hospital unter hervorragenden Sicherheitsbedingungen durchgeführt werden können. Dr. Martin Biller freut sich jedenfalls über eine weitere Angebotsverbesserung für die Patienten.

  • 20.06.2006
    Die Glocke
    Schönheitschirurg im Krankenhaus

    Mit dem Gefäßchirurgen Dr. Leonid Bograd hat sich das Warendorfer Josephs-Hospital eine Kapazität gesichert, der neben der Venenchirurgie auch den Teilbereich der Ästhetischen Chirurgie beherrscht. Somit sind Fettabsaugungen im Bauch- und Beinbereich möglich.

  • 20.06.2006
    Westfälische Nachrichten
    Dritter Oberarzt sichert 24-Stunden-Präsenz

    Ein dritter Oberarzt verstärkt seit dem 1. Juni die Abteilung für Allgemein- und Gefäßchirurgie am Josephs-Hospital in Warendorf: Dr. Leonid Bograd (45). Der Arzt, geboren in Moskau, ist am Warendorfer Krankenhaus kein Unbekannter. Von 1993 bis 2003 hat er schon einmal mit dem Chefarzt und Ärztlichen Direktor des Krankenhauses, Prof. Dr. Manfred Arndt, zusammen gearbeitet. Bograd ist Facharzt für Visceralchirurgie (Bauchchirurgie) und Phlebologie (Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen wie Venenerkrankungen). Und er trägt die Zusatzbezeichnung Proctologe, so dass er auch operative Eingriffe an Dick- und Enddarm vornehmen kann. "Wir sind das einzige Haus in der Region, das jetzt alle diese Schwerpunkte rund um die Uhr abdecken kann, da immer ein Arzt da ist", freute sich Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller und betonte: "Mit Dr. Bograd haben wir die Stelle optimal besetzen können".
    Er verstärke neben Christiane Timpernagel und Dr. Walter Engels (beide Oberärzte) die Abteilung für Allgemein- und Gefäßchirurgie und entlaste gleichzeitig den Ärztlichen Direktor Prof. Arndt. Timpernagel, so Biller, werde sich ab sofort zu 50 Prozent um das Qualitätsmanagement des Krankenhauses (medizinischer Bereich) kümmern und dieses ausbauen. Die anderen 50 Prozent werde die Ärztin weiterhin in der Allgemein- und Gefäßchirurgie tätig sein.
    Der neue Oberarzt bringt ein breites Spektrum an chirurgischen Möglichkeiten mit. Bograd, der zuletzt in Privatkliniken für Ästhetische Chirurgie - unter anderem in Velen und Aschaffenburg - wirkte, will die Angebote in der Schönheitschirurgie erheblich ausbauen. Und so bietet er ab sofort im Warendorfer Krankenhaus Fettabsaugen, Faltenbehandlung und die Entfernung von Krampfadern und Besenreisern an. "Das Fettabsaugen ist eine schonende Maßnahme zur Entfernung von hartnäckigen Fettablagerungen/Fettdepots an Bauch, Hüfte, Taille, Po und Beinen, wenn konventionelle Maßnahmen wie Diäten oder Sport keine Wirkung zeigen", erläuterte der Arzt gestern in einem Pressegespräch und untermauerte dies anhand von Fotos. Bograd versicherte: "Die einmal entfernten Fettzellen werden nie mehr nachgebildet!"
    Die Fettabsaugung werde überwiegend ambulant in lokaler Anästhesie durchgeführt. Auf Wunsch sei der Eingriff auch in Vollnarkose möglich. Jeder möglichen Fettabsaugung gehe eine ausführliche Untersuchung mit Aufnahme der Anamnese, den Laboruntersuchungen und den ausführlichen Gesprächen voraus. Die Eingriffe würden auch am Wochenende angeboten. Die Kosten ab 1000 Euro würden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.

  • 15.06.2006
    Westfälische Nachrichten
    Neuer Oberarzt in der Gefäßchirurgie

    Seit dem 1. Juni ist das Team der Abteilung für Allgemein- und Gefäßchirurgie des Josephs-Hospitals um einen Oberarzt erweitert worden: Dr. Leonid Bograd bringt ein breites Spektrum an chirurgischen Möglichkeiten mit. Er wird die Angebote in der ästhetischen Chirurgie ausbauen, so die Pressemitteilung.

  • 15.06.2006
    Die Glocke
    Hilfreiche Regeln bei der Begleitung Schwerkranker bachten

    "Medizin und Spiritualität" - so war der Vortrag überschrieben, zu dem der Hospizverein für die Stadt Warendorf in Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital am vergangenen Mittwoch eingeladen hatte. Referent des Abends war Dr. med. Herbert Kaiser, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie und Leiter der Palliativstation am Städtischen Krankenhaus Gütersloh.
    Ärzte, Pflegende und hospizliche Begleiter wissen, wie wichtig spiritueller Beistand von schwerkranken Menschen insbesondere am Ende ihres Lebens empfunden wird. Gleichzeitig besteht eine große Unsicherheit im Umgang mit den letzten Fragen des Lebens, die von der naturwissenschaftlichen Medizin weitgehend ausgeklammert werden. Medizin als Humanwissenschaft kann sich dieser Erweiterung des Blickfelds jedoch nicht entziehen, wenn sie ihren Humanitätsanspruch ernst nehmen will. Auf die Frage: "Was ist Spiritualität?" gibt es, so Kaiser, viele unterschiedliche Antworten, aber keine anerkannte Definition. Spiritualität (von lat. spiritus - Atem, Lufthauch, Geist) ist nicht gleichbedeutend mit einer bestimmten Religion oder Konfession, sondern meint den Geist, aus welchem heraus Menschen ihr Leben, ihre Krankheit und ihr Sterben deuten. Studien, welche einen positiven Zusammenhang zwischen Glauben / Spiritualität und Gesundheit belegen, seien, so Kaiser, mit Vorsicht zu genießen und bedürfen einer kritischen Interpretation. Hilfreich für alle in der Begleitung von Sterbenden tätigen Menschen seien die fünf Prinzipien der Hospizarbeit, die von dem Begründer des Zen Hospiz Projektes in San Francisco, Frank Ostaseski, entwickelt wurden:
    "Warte nicht". Leben kann nicht aufgeschoben werden, nach dem Motto: Wenn ich erst mal im Ruhestand bin, dann..., sondern Leben findet immer heute und jetzt statt. "Heiße alles willkommen, weise nichts zurück." Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können, wir müssen sie einfach hinnehmen. Es geht darum, Grenzen zu akzeptieren. "Bringe dein ganzes Selbst mit in die Erfahrung ein." Man soll sich als Begleitender mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Schwächen, eigenen Grenzen und der Hilflosigkeit einbringen. "Kultiviere den Nicht-Wissen-Geist." Es sei nicht hilfreich, mit einem vorgefassten Programm in die Begleitung Sterbender zu gehen. Man könne sich nur auf jede Situation und jeden Menschen neu einlassen, ohne vorher zu wissen, was "richtig" ist. "Finde den Ort der Erholung inmitten allen Geschehens." Nur wenn man in der täglichen Hektik Zeit zum Innehalten findet, könne man auch Kranken und ihren Angehörigen die Ruhe vermitteln, die sie brauchen.
    Wie wichtig es für die Begleitung Schwerkranker und Sterbender ist, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, diese Erfahrung wurde im Laufe des Vortrages immer wieder deutlich: Als Begleitende müsse man akzeptieren, dass man bestimmte Dinge nicht ändern könne.

  • 30.05.2006
    Die Glocke
    Hospizverein lädt ins Krankenhaus

    Am Mittwoch, 7. Juni, findet ab 20 Uhr in der Cafeteria des Josephs-Hospitals ein Vortrag zum Thema "Medizin und Spiritualität" statt. Referent Dr. med. Herbert Kaiser ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Palliativmediziner der Palliativstation am Städtischen Klinikum Gütersloh.
    Patienten haben häufig den Wunsch, mit ihren Ärzten in der letzten Lebensphase über spirituelle Fragen zu reden Dies gilt insbesondere dann, wenn die körperlich orientierte Medizin, die Palliativmedizin, aber auch die Hospizarbeit am Ende des Lebens an ihre Grenze kommen.
    Ärzte, aber auch Pflegepersonal und hospizliche Begleiter wissen, wie wichtig spiritueller Beistand von schwerkranken Menschen ist. Gleichzeitig besteht eine große Unsicherheit im Umgang mit den letzten Fragen des Lebens, die von der naturwissenschaftlichen Medizin weitgehend ausgeklammert werden. Es erscheint sinnvoll, die verschiedenen Perspektiven von Gesundheit, Krankheit und Heilung neu zu reflektieren, in denen Medizin und Spiritualität seit Urzeiten ihre gemeinsamen Wurzeln haben.
    Der Vortrag richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Krankheit, Heilung und Spiritualität näher auseinander setzen möchten.
    Für Mitglieder des Hospizvereins und Mitarbeiter des Josephs-Hospitals ist der Eintritt frei, für Nichtmitglieder beträgt die Gebühr vier Euro.

  • 29.05.2006
    Westfälische Nachrichten
    Medizin und Spiritualität

    Am Mittwoch, 7. Juni, findet um 20 Uhr in der Caféteria des Josephs-Hospitals ein Vortrag zum Thema "Medizin und Spiritualität" statt. Referent Dr. med. Herbert Kaiser ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Palliativmediziner der Palliativstation am Städtischen Krankenhaus Gütersloh.
    Patienten haben häufig den Wunsch, mit ihren Ärzten in der letzten Lebensphase über spirituelle Fragen zu reden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die körperlich orientierte Medizin, die Palliativmedizin aber auch die Hospizarbeit am Ende des Lebens an ihre Grenze kommen.
    Ärzte, aber auch Pflegepersonal und hospizliche Begleiter wissen, wie wichtig spiritueller Beistand von schwer kranken Menschen ist. Gleichzeitig besteht eine große Unsicherheit im Umgang mit den letzten Fragen des Lebens, die von der naturwissenschaftlichen Medizin weitgehend ausgeklammert werden.
    Es erscheint sinnvoll, die verschiedenen Perspektiven von Gesundheit, Krankheit und Heilung neu zu reflektieren, in denen Medizin und Spiritualität seit Urzeiten ihre gemeinsamen Wurzeln haben. Dieser Vortrag richtet sich nicht nur an Ärzte und Pflegepersonal, sondern an alle, die sich mit dem Thema Krankheit, Heilung und Spiritualität näher auseinander setzen möchten.
    Für Mitglieder des Hospizvereins und Mitarbeiter des Josephs-Hospitals Warendorf ist der Eintritt frei, für Nichtmitglieder beträgt die Gebühr vier Euro.

  • 24.05.2006
    Westfälische Nachrichten
    Akupunktur während der Schwangerschaft

    Das kleine Heftchen hat es in sich: Informationsabende für werdende Eltern, Geburtsvorbereitungen, Wassergymnastik für Schwangere, Akupunktur auf der Entbindungsstation, Allgergievorbeugung bei Säuglingen, Ernährungskurse, Spiel- und Bewegungsangebote. Und auch das Konzept des Teams der Station 7 der Entbindungsstation des Josephs-Hospitals ("grundsätzlich befürworten wir das Stillen") wird kurz erläutert. Eine Seite wird ebenfalls dem Pädagogischen Forum des Hauses der Familie eingeräumt, das junge Familien in Erziehungsfragen unterstützt. "Warendorfer Elternpost" nennt sich die Farbglanz-Broschüre (Layout: Tobias Dierker und Frank Hülsbusch), die ab sofort kostenlos in einer Auflage von 3000 Stück in Arztpraxen, Banken, Apotheken ausliegt, und in der alle diese Infos enthalten sind. "Elternpost" ist ein Projekt von Josephs-Hospital und Haus der Familie. "Die Broschüre zeigt, wie eng wir miteinander kooperieren", freut sich Ursula Pinnekamp (Leiterin des Hauses der Familie) über das fertige Produkt. Da beide Häuser seit Jahren identische Service-Angebote für werdende Eltern anbieten, lag es nahe, sich zusammenzuschließen und Angebote zu erweitern. Vom Informationsabend für werdende Eltern einschließlich Kreißsaalbesichtigung bis hin zu Eltern-Klein-Kind-Gruppen reicht das Angebot. Gestern stellten Ursula Pinnekamp, Dr. Matthias Lerch (Chefarzt der Geburtshilfe und Gynäkologie) und Dr. Martin Biller (Verwaltungsdirektor) das neue Service-Angebot vor. Dabei kamen auch Zahlen auf den Tisch: 430 Kinder erblickten im vergangenen Jahr im Josephs-Hospital das Licht der Welt. Tendenz steigend. Der Chefarzt rechnet in diesem Jahr mit 480 Geburten. Und Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller ließ keinen Zweifel daran, dass das Josephs-Hospital auch in Zukunft weiter in die Geburten-Abteilung expandieren wird. Überhaupt stehe das Warendorfer Krankenhaus im Wettbewerb sehr gut da und entwickele sich weiter positiv. Ein Indiz dafür seien die steigenden Fallzahlen. Danach habe das Warendorfer Krankenhaus bereits jetzt zehn Prozent mehr Fälle aufgenommen - verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Biller vermochte nicht zu beurteilen, inwieweit sich die Ärzte-Streiks an den Uni-Kliniken positiv auf die Fallzahlen in Warendorf auswirkten. Nach dem Motto: Wer an der Uni-Klinik aufgrund des Streiks keinen Termin bekommt, geht ins Warendorfer Krankenhaus?
    Gestreikt wird übrigens am Josephs-Hospital nicht. Hier werden die Ärzte nicht nach BAT (Tarifvertrag Öffentlicher Dienst), sondern nach kirchlichem Tarif bezahlt. Biller: "Unsere Ärzte haben noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld."

  • 24.05.2006
    Die Glocke
    "Elternpost"-Botschaft: Kinder sind die Zukunft

    Mit der "Elternpost" wollen das Josephs-Hospital und das Haus der Familie nicht nur die Adressaten, werdende Eltern, erreichen, sondern auch eine Botschaft versenden: dass Kinder Zukunft sind.
    Gestern stellten Ursula Pinnekamp, Leiterin der Familienbildungsstätte, Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller und Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der gynäkologischen und geburtshilflichen Abteilung des Josephs-Hospitals, das gemeinsame Druckwerk vor. Es ist von den Krankenhaus-Mitarbeitern Tobias Dierker und Frank Hülsbusch gestaltet worden und bringt auf 20 farbigen Seiten einen Überblick über Angebote, die für werdende und junge Eltern interessant sind.
    Eine Art Lehrplan für eine Elternschule ist das Gemeinschaftsprodukt, kommt aber keinesfalls oberlehrerhaft daher, sondern in frischer und moderner Aufmachung. Angefangen bei den Informationsabenden für werdende Eltern in beiden Häusern über Geburtsvorbereitungskurse, Wassergymnastik für Schwangere und geburtsvorbereitende Akupunktur, führt die Broschüre die künftigen Eltern bis zur Vorstellung der Entbindungsstation im heimischen Krankenhaus. Weiter geht es über Angebote zur Rückbildungsgymnastik, Babyschwimmen und -massage, Vorträge über Säuglingsernährung und Allergievorbeugung bis hin zu Eltern-Kind-Spielkursen und dem Pädagogischen Forum, das Erziehungskompetenz fördert.
    Die Angebote beider Häuser konkurrierten nicht miteinander, sondern ergänzten sich hervorragend, sagte Ursula Pinnekamp gestern bei der Vorstellung der Broschüre. Auch Chefarzt Dr. Lerch, der mit der Perspektive angetreten ist, die Zahl der jährlichen Geburten (2005: 436) in Richtung 500 auszubauen, betonte die gute Zusammenarbeit mit dem HdF. Die Broschüre liegt in 3000er-Auflage an vielen öffentlichen Stellen kostenlos aus und kann auch über das Internet heruntergeladen werden.
    www.jhwaf.de
    www.hdf-waf.de

  • 24.05.2006
    Die Glocke
    Künftige Schulkinder erleben spannende Zeit im Krankenhaus

    Im Rahmen ihrer "Abschiedstour" stand für die künftigen Schulkinder des Löwenzahn-Kindergartens auch ein Besuch im Josephs-Hospital auf dem Programm.
    Gemeinsam mit den Pflegedienstleitern Genoveva Schulte und Wilfried Tollkötter durften sie die unterschiedlichen Stationen des Krankenhauses besichtigen. Im Bereich Physiotherapie konnten die Kinder selbst die verschiedenen Fitnessgeräte ausprobieren. Zudem wurde ihnen erklärt, wie eine Fango-Massage funktioniert und wofür ein Bewegungsbad verwendet wird.
    Bei dem Rundgang durch das Josephs-Hospital durfte auch die Ambulanz nicht fehlen. Hier warfen sie einen Blick in eines der sechs Behandlungszimmer und erfuhren außerdem, wie verschiedene Geräte funktionieren. Den Abschluss des für die Kinder spannenden Besuches bildete die Babystation.
    Der Besuch des Krankenhauses fand im Rahmen eines Projektes für die künftigen Schulkinder des Löwenzahn-Kindergartens statt. Zuvor standen bereits ein Besuch bei der Bäckerei Löbke und eine Stadtführung auf dem Programm. Darüber hinaus werden verschiedene Grundschulen besucht, um den Kindern schon einmal zu zeigen, was sie nach den Sommerferien erwartet und worauf sie sich einstellen müssen.

  • 20.05.2006
    Westfälische Nachrichten
    Elternpost im Krankenhaus

    Das Haus der Familie und das Josephs-Hospital haben die "Warendorfer Elternpost" entwickelt. In dieser neuen Broschüre werden verschiedene Informationen und Service-Angebote für die Zeit vor, während und nach der Geburt eines Kindes vorgestellt. Vom Informationsabend für werdende Eltern einschließlich Kreißsaalbesichtigung bis hin zu Eltern-Kleinkind-Gruppen reicht das Angebot. Seit vielen Jahren arbeiten das Haus der Familie und das Warendorfer Krankenhaus eng zusammen.

  • 05.04.2006
    Westfälische Nachrichten
    Das Loslassen vom Leben

    "Sterben wurde lange Zeit verdrängt, in den letzten Jahres ist es wieder Thema geworden!" So die Einschätzung von Maria Kleber, Krankenschwester am Josephs-Hospital in Warendorf. Sie besuchte jetzt die drei zehnten Klassen der Bischöflichen Realschule in jeweils einer Doppelstunde. "Im Religionsunterricht geht es um die Themen Tod und Euthanasie, um den angemessenen Umgang mit Sterbenden und um die ethisch-religiöse Dimension des Sterbens", erläutert Religionslehrer Klaus Schlepphorst, "der Besuch von Maria Kleber verhilft zu einem konkreten Blick in die Praxis."
    Die Krankenschwester ist für diese Aufgabe prädestiniert, sie hat Psychologie studiert und eine Zusatzausbildung für die Betreuung Sterbender. Im Warendorfer Krankenhaus arbeitet Kleber vornehmlich in den beiden Palliativzimmern. "Dahin werden Patienten verlegt, bei denen der baldige Tod unabwendbar ist", erklärt sie den Zehntklässlern, die interessiert und manchmal auch betroffen zuhören. "Denn Sterben ist nicht einfach", weiß die Krankenschwester aus vielen Sterbebegleitungen, "und es ist auch anstrengend, jemanden zu begleiten, der todkrank ist." Nach den Erfahrungen der Krankenschwester sind Vereinsamung, die Wut über das unabwendbare Schicksal, der Schmerz und der Verlust von Selbstständigkeit die bestimmenden Probleme der Sterbenskranken.
    Wie schwer das Loslassen vom Leben sein kann, versuchte die Schwester den Zehntklässlern mit Hilfe eines Schreibspiels zu verdeutlichen: Nacheinander sollten die Schüler auf sechs Papierkarten jeweils Bereiche aufschreiben, die ihnen im Leben besonders wichtig sind. Als Vorgaben nannte sie eine den Schülern wichtige Person, ein Ziel, ein Sinnesorgan, eine Tätigkeit, einen Gegenstand oder ein liebgewordenes Hobby. Erst freiwillig, dann per Zufall sammelte die Krankenschwester Karten ein und demonstrierte eindringlich, dass Sterbenden nur noch wenig von dem bleibt, woran sie im Leben gehangen haben. Dieser unweigerliche Verlust von Selbstständigkeit falle manchen schwerer als anderen, denn: "Die Menschen sterben, wie sie gelebt haben."
    Nach Klebers Erfahrung gibt es keinen festen Fahrplan fürs Sterben, auch wenn die verschiedenen Sterbephasen deutlich werden. Wichtig sei es, dass die Kranken in Würde sterben können und dass sie kurz vor dem Tod das Gefühl hätten: "Es ist gut so jetzt, der Lebenskreis schließt sich."
    Bei der Begleitung der Sterbenden können Angehörige nach Einschätzung von Kleber sehr hilfreich sein, wenn sie sich Zeit nehmen könnten und zu liebevoller Tätigkeit bereit seien. Denn manches Versäumte, mancher Streit von vor langer Zeit werde beim Abschiednehmen wieder ganz wichtig. Viele Angehörige kümmerten sich intensiv um den Sterbenden. "Das gilt für die Zeit vor und nach dem Tod", meinte Kleber, denn auch das Zurechtmachen des Toten sei ein Akt der Liebe.
    Auf die Frage eines Schülers, ob Sterbende auch spezielle Wünsche hätten, erzählte Maria Kleber: "Ja, manchmal versuchen wir auch ganz ungewöhnliche Dinge zu erfüllen. Ein Mann wollte seine Tulpen blühen sehen. Das haben wir dann ermöglicht."
    Am Ende dankten die Religionslehrer Klaus Schlepphorst und Thomas Lins der engagierten Krankenschwester, die ihrerseits das große Interesse der Zehntklässler lobte. Ihr Resümee: "Man kann an den Tod denken und trotzdem oder sogar gerade deswegen das Schöne im Leben genießen. Deswegen ist es richtig, dass sich auch schon Sechzehnjähgie mit dem Tode auseinandersetzen."

  • 05.04.2006
    Die Glocke
    "Menschen sterben, wie sie gelebt haben"

    "Sterben wurde lange Zeit verdrängt, in den letzten Jahres ist es wieder Thema geworden!" So die Einschätzung von Maria Kleber, Krankenschwester am Josephs-Hospital in Warendorf. Sie besuchte jetzt die drei zehnten Klassen der Bischöflichen Realschule in jeweils einer Doppelstunde. "Im Religionsunterricht geht es um die Themen Tod und Euthanasie, um den angemessenen Umgang mit Sterbenden und um die ethisch-religiöse Dimension des Sterbens", erläutert Religionslehrer Klaus Schlepphorst, "der Besuch von Maria Kleber verhilft zu einem konkreten Blick in die Praxis."
    Die Krankenschwester ist für diese Aufgabe prädestiniert, sie hat Psychologie studiert und eine Zusatzausbildung für die Betreuung Sterbender. Im Warendorfer Krankenhaus arbeitet Kleber vornehmlich in den beiden Palliativzimmern. "Dahin werden Patienten verlegt, bei denen der baldige Tod unabwendbar ist", erklärt sie den Zehntklässlern, die interessiert und manchmal auch betroffen zuhören. "Denn Sterben ist nicht einfach", weiß die Krankenschwester aus vielen Sterbebegleitungen, "und es ist auch anstrengend, jemanden zu begleiten, der todkrank ist." Nach den Erfahrungen der Krankenschwester sind Vereinsamung, die Wut über das unabwendbare Schicksal, der Schmerz und der Verlust von Selbstständigkeit die bestimmenden Probleme der Sterbenskranken.
    Wie schwer das Loslassen vom Leben sein kann, versuchte die Schwester den Zehntklässlern mit Hilfe eines Schreibspiels zu verdeutlichen: Nacheinander sollten die Schüler auf sechs Papierkarten jeweils Bereiche aufschreiben, die ihnen im Leben besonders wichtig sind. Als Vorgaben nannte sie eine den Schülern wichtige Person, ein Ziel, ein Sinnesorgan, eine Tätigkeit, einen Gegenstand oder ein liebgewordenes Hobby. Erst freiwillig, dann per Zufall sammelte die Krankenschwester Karten ein und demonstrierte eindringlich, dass Sterbenden nur noch wenig von dem bleibt, woran sie im Leben gehangen haben. Dieser unweigerliche Verlust von Selbstständigkeit falle manchen schwerer als anderen, denn: "Die Menschen sterben, wie sie gelebt haben."
    Nach Klebers Erfahrung gibt es keinen festen Fahrplan fürs Sterben, auch wenn die verschiedenen Sterbephasen deutlich werden. Wichtig sei es, dass die Kranken in Würde sterben können und dass sie kurz vor dem Tod das Gefühl hätten: "Es ist gut so jetzt, der Lebenskreis schließt sich."
    Bei der Begleitung der Sterbenden können Angehörige nach Einschätzung von Kleber sehr hilfreich sein, wenn sie sich Zeit nehmen könnten und zu liebevoller Tätigkeit bereit seien. Denn manches Versäumte, mancher Streit von vor langer Zeit werde beim Abschiednehmen wieder ganz wichtig. Viele Angehörige kümmerten sich intensiv um den Sterbenden. "Das gilt für die Zeit vor und nach dem Tod", meinte Kleber, denn auch das Zurechtmachen des Toten sei ein Akt der Liebe. Negative Ausnahmen gebe es nur selten. Einmal habe sie einen Mann aus dem Sterbezimmer verwiesen, der im Beisein seines sterbenden Onkels eine Bierflasche auf das zu erwartende Erbe leeren wollte.
    Auf die Frage eines Schülers, ob Sterbende auch spezielle Wünsche hätten, erzählte Maria Kleber: "Ja, manchmal versuchen wir auch ganz ungewöhnliche Dinge zu erfüllen. Ein Mann wollte seine Tulpen blühen sehen. Das haben wir dann ermöglicht."
    Die engagierte Krankenschwester lobte das große Interesse der Zehntklässler. Ihr Resümee: "Man kann an den Tod denken und trotzdem oder sogar gerade deswegen das Schöne im Leben genießen. Deswegen ist es richtig, dass sich auch schon Sechzehnjähgie mit dem Tode auseinandersetzen."

  • 31.03.2006
    Die Glocke
    Kunst als Motor, einschneidende Erlebnisse zu verarbeiten

    "Ich denke nicht zurück und auch nicht nach vorne, wenn ich male", beschreibt Annette Golgowski aus Ennigerloh was in ihr vorgeht, wenn sie zu Pinsel, Leinwand und Ölfarben greift. Die Resultate ihres künstlerischen Schaffens sind seit gestern im Rahmen einer Ausstellung im Warendorfer Josephs-Hospital zu sehen.
    Diese gedankliche Leere sieht Annette Golgowski als Instrument zur Verarbeitung von einschneidenden Erlebnissen. Die Kunst sei ein Motor, der sie antreibe: "Deshalb möchte ich meine Arbeiten auch im Krankenhaus ausstellen. Die Patienten sollen Kraft schöpfen."
    Die 48-jährige Ergotherapeutin und Sonderpädagogin aus Ennigerloh setzt damit die Tradition des Warendorfer Krankenhauses fort, heimischen Künstlern ein Forum für ihre Arbeiten zu bieten. Drei Monate lang werden die großformatigen Bilder von Annette Golgowski für Farbe und Stimmung auf den Fluren des Hospitals sorgen. "Mir sind vor allem die ausdrucksstarken Farben aufgefallen. Der Betrachter vergisst sich selbst und geht in den Bildern auf", gab Dr. Martin Biller, Verwaltungschef, seine Eindrücke wieder.
    Annette Golgowski malt intuitiv: Sie bringt mit geschlossenen Augen fünf Striche irgendwo auf die Leinwand und sucht dann darin nach Formen und Motiven. Innerhalb dieser fünf Striche füllt die Hobby-Malerin dann ihr Bild mit Inhalt.
    Neben diesen Werken sind auch einige "Westfalenbilder" zu sehen: Für diese Motive ließ sich die 48-jährige auf einer Radtour in Richtung Münster von der Natur inspirieren.

  • 31.03.2006
    Westfälische Nachrichten
    Farbtupfer sollen Hoffnung geben

    Die ausdrucksstarken Farben seien ihm bei Annette Golgowskis Bildern als erstes in die Augen gesprungen sagt Dr. Martin Biller. "Das sind Farbtupfer, die die Patienten ansonsten in einem Krankenhaus nicht antreffen", freut sich der Direktor des Josephs-Hospitals über die Werke der Künstlerin aus Ennigerloh. Drei Monate lang sind die Arbeiten im Krankenhaus zu sehen. Das Besondere an ihren Bildern sei, so die Künstlerin, dass sie sich beim Malen nicht von vornherein an ein Motiv anlehne, sondern intuitiv fünf Striche auf die Leinwand zeichne und daraus dann ein Motiv entwickeln würde. Zudem sollen ihre Bilder Hoffnung für die Patienten ausdrücken:" An einem Ort, wo Menschen Leid erfahren haben, kommt so die Botschaft rüber: Hey, es geht weiter". Zur Malerei hat die 48-jährige Hobbykünstlerin ("Malen ist nichts Elitäres") und gelernte Ergotherapeutin und Sonderpädagogin ihr früherer Kunstlehrer inspiriert. Insgesamt sind im ganzen Gebäude 19 Bilder aufgehängt die auch zum Verkauf stehen.

  • 16.03.2006
    Westfälische Nachrichten
    90 Fragen rund ums Thema Darmerkrankungen

    Zufrieden zeigten sich die vier beteiligten Ärzte mit der gestrigen Telefon-Aktion des Josephs-Hospitals rund um das Thema Darmerkrankungen. Professor Dr. Eckhard Stüber (Chefarzt am Josephs-Hospital) und Professor Dr. Manfred Arndt (Ärztlicher Leiter des Josephs-Hospitals) sowie die beiden niedergelassenen Ärzte Dr. Sieglinde Storck und Dr. Stephan Klumpe standen am Telefon Rede und Antwort. Über zwei Stunden nahmen die vier ärztlichen Vertreter 90 Anrufe interessierter Patienten entgegen. "Es ging in den Fragen um die verschiedensten Darmerkrankungen, aber insbesondere auch um die Faktoren der familiären Vorbelastung", fasste Professor Stüber auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten zusammen. Die häufig gestellte Frage, ob eine Kontrolle erforderlich sei, wenn schon einmal Polypen im Darm festgestellt wurden, beantworteten die zuständigen Kollegen konsequent mit "Ja". Auf das Thema "Künstlicher Darmausgang" wurden insbesondere die Chirurgen des Krankenhauses angesprochen. Einige Patienten erinnerten sich laut Professor Stüber noch an die Schmerzhaftigkeit einer Darmuntersuchung vor etwa zehn Jahren. "Die Untersuchung ist heute nicht mehr mit Schmerzen verbunden", konnte der Professor beruhigen. Ins Leben gerufen hatte Stüber selbst die Aktion. Der März als der von der Felix-Burda-Stiftung ausgerufene Darmkrebsmonat sei hier maßgeblich gewesen, um die Aktion jetzt in den Stiel zu stoßen. Wichtig sei ihm dabei vor allem auch die Beteiligung der niedergelassenen Ärzte gewesen, um eine breite Basis ärztlicher Beratung zu gewährleisten. Jetzt gebe es Überlegungen, das Thema "Darmerkrankungen" nochmals in einer Infoveranstaltung im Hause aufzugreifen, um Untersuchungsmethoden und Gerätschaften vorzustellen. "Auf jeden Fall wird es solch eine Telefonaktion sicher auch nochmals zu anderen Themen geben", meint Professor Dr. Stüber.

  • 16.03.2006
    Die Glocke
    Vorm "Onkel Doktor" keine Angst mehr

    Nach einem Krankenhausprojekt mit vielen Aktivitäten, Rollenspielen sowie theoretischen und praktischen Einblicken in die ärztliche Versorgung war es endlich soweit, und die Kinder durften sich das Warendorfer Josephs-Hospital ansehen. Ziel des Projekts im Beelener Friedrich-Fröbel-Kindergarten war, Ängste bei den Kindern auf spielerische Weise abzubauen.
    Mit Begeisterung nahmen die Kinder an dem Krankenhausprojekt teil. Mit dem Umbau des Kindergarten-Nebenraums in ein Krankenhaus ging es los. Es gab zwei Krankenbetten, eine Anmeldung mit Computer, einen Operationstisch mit Tropf, ein Wartezimmer und sogar eine Röntgenecke. Auch für die richtige Kleidung sowie für das nötige Verbandsmaterial wurde gesorgt.
    Die kleinen "Mediziner" gaben Narkosespritzen, versorgten und pflasterten Wunden wieder zu, röntgten und richteten Brüche und gaben durch gutes Zureden den Patienten seelische Unterstützung. Es war jedoch nicht immer leicht, einen "Patienten" zu finden, denn wer will schon krank sein? Da die Kinder aber schnell merkten, dass es schwierig ist, mit fünf Ärzten und keinem "Opfer" zu spielen, wurde großzügig ein Patient bestimmt.
    Auch ein Rollenspiel zu dem Thema "Was muss ich machen, wenn jemand verletzt ist?" wurde durchgeführt. Hier gab es einen Patienten, der auf Kommando in Ohnmacht fiel, einen Finder, der versuchte, mit dem Patienten zu sprechen und den Rettungsdienst alarmierte, und einen Arzt, der mit großem Getöse auf einem Bobbycar mit Blaulicht angesaust kam und den Patienten verarztete.
    Außerdem hatten die Kinder während des Projektes Besuch von einer echten Krankenschwester. Zusätzlich wurde über Knochen, Organe und andere Dinge im Körper gesprochen, es wurden Gipsschienen angelegt und, und und ...
    Das Interessanteste für die Kinder aber war der Besuch im Krankenhaus. Wilfried Tollkötter von der Pflegedienstleitung führte die Kinder durch das Haus. Sie durften sich die Kreißsäle anschauen und waren völlig begeistert von der überdurchschnittlich großen Badewanne. Zum Staunen brachte sie auch der Röntgenraum, in dem eigens für sie ein Röntgenbild angefertigt wurde. Die kleinen Puppenmütter durften dabei zuschauen, wie ein Baby gewickelt wurde. Auf einem Computer durften sich die Kinder noch einen "ekeligen" Fuß anschauen, der nach einer Behandlung schon wieder viel besser aussah. Auch das Labor durfte besichtigt werden.
    Spätestens nach dem Besuch im Krankenhaus dürfte das Projektziel "Ängsteabbau" erreicht gewesen sein. Denn nach eineinhalb Stunden Führung waren die Kinder so begeistert, dass sie nach Aussagen der Eltern "den ganzen Tag von nichts anderem mehr gesprochen haben".

  • 09.03.2006
    Die Glocke
    Ärzte beantworten Fragen zum Thema "Darmkrebs"

    Eine Darmspiegelung gehört sicherlich nicht zu den schönsten Dingen des Lebens. Die Untersuchung ist vom Nutzen her aber unbezahlbar in Sachen Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. Mit einer Telefonaktion will nun das Josephs-Hospital in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten über die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männdern und Frauen aufklären.
    Rund 60 000 Menschen erkranken in jedem Jahr an Darmkrebs, erklärte Professor Dr. Eckhard Stüber, Chefarzt der Inneren Abteilung des Warendorfer Krankenhauses. Dabei könnte der Ausbruch des Darmkrebses in vielen Fällen verhindert werden: Wenn der Patient vorsorglich eine Darmspiegelung durchführen lässt, bei der Polypen entdeckt werden können, die zunächst noch gutartig sind, sich später aber zum Krebs entwickeln können. Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge bei Patienten ab Vollendung des 55. Lebensjahres. Für Risikopatienten wird die Untersuchung schon früher empfohlen. Die Praxisgebühr entfällt.
    Der Gedanke an eine Darmspiegelung ruft sicher bei niemandem Vorfreude hervor. Doch Dr. med. Sieglinde Storck, Dr. med. Stephan Klumpe, Professor Dr. Manfred Arndt (Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals) und Professor Dr. Eckhard Stüber versichern ihren Patienten, dass niemand Angst vor dieser Untersuchung haben müsse: Nach einem Vorgespräch werde die Untersuchung ambulant durchgeführt. Am Tag zuvor müsse der Betroffene zwischen drei und vier Litern einer Spüllösung trinken. Der Geschmack lasse allerdings zu wünschen übrig. Die Darmspiegelung dauert nur zwischen zehn und 20 Minuten. "Und die verschläft der Patient mit einer leichten Sedierung", so Prof. Dr. Stüber.
    Der März gilt seit 2002 als offizieller Darmkrebsmonat, in dem deutschlandweit verschiedene Aktionen durchgeführt werden. Die vier Warendorfer Ärzte können deshalb am kommenden Mittwoch, 15. März, am Telefon von allen Interessierten mit Fragen gelöchert werden:
    Prof. Dr. Manfred Arndt ist zwischen 16 und 18 Uhr unter der Telef.-Nr. 02581/201403 erreichbar.
    Für Prof. Dr. Eckhard Stüber muss die Telef.-Nr. 02581/201404 gewählt werden.
    Dr. med. Sieglinde Storck ist unter der Telef.-Nr. 02581/201401 und
    Dr. med. Stephan Klumpe unter der Telef.-Nr. 02581/201400 erreichbar.

  • 09.03.2006
    Westfälische Nachrichten
    Krebs frühzeitig erkennen

    Den 15. März sollten sich alle Bürger ab 55, die sich noch nicht einer ärztlichen Darmuntersuchung unterzogen haben, in ihrem Kalender rot anstreichen. Dieser Hinweis geht gleichzeitig an Personen, deren Familienangehörige (Großeltern, Eltern, Geschwister) irgendwann einmal mit Darmerkrankungen konfrontiert worden sind. Von 16 bis 18 Uhr stehen vier Fachärzte bereit, um telefonisch alle Fragen rund um das Thema Darmerkrankungen kompetent zu beantworten. Diesen außergewöhnlichen Telefondienst bieten Dr. Sieglinde Storck und Dr. Stephan Klumpe (niedergelassene Ärzte) und die leitenden Ärzte des Josephs-Hospitals, Prof. Dr. Manfred Arndt und Prof. Dr. Eckhard Stüber, an. Hauptanliegen der Aktion ist es, die Zielpersonen auf die reine Vorsorgeuntersuchung hinzuweisen.
    Die Kosten für die Untersuchungen bei Kassenpatienten ab dem 55. Lebensjahr und ab dem 65. Lebensjahr werden voll von der Krankenkasse übernommen. Eine Praxisgebühr wird nicht erhoben. Die Untersuchung bringt dem Arzt sichere Erkenntnisse über den "inneren Zustand" des Darms, eines der wichtigsten Organe des Menschen. Ein Vor- und Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patient geht voraus. Voraussetzung für die etwa bis zu 20 Minuten dauernde Untersuchung ist die weitestgehende Entleerung des Darms. Hierzu muss einen Tag zuvor eine vorbereitete Spüllösung in der Menge von drei bis vier Liter eingenommen und die Nahrungszunahme stark eingeschränkt werden. Nicht selten werden im Darm Polypen als zumeist harmlose Fremdkörper festgestellt und sofort entfernt. Bei frühzeitiger Konsultierung des Arztes sind in lediglich einem Prozent der Fälle Karzinome entdeckt worden. Angst vor der Untersuchung braucht niemand zu haben. Dennoch: In Deutschland erkranken jährlich 60 000 Menschen neu an Darmkrebs.
    Telefon-Hotline:
    Dr. Sieglinde Storck 02581/201401
    Dr. Stephan Klumpe 02581/201400
    Prof. Dr. Manfred Arndt 02581/201403
    Prof. Dr. Eckhard Stüber 02581/201404

  • 08.03.2006
    Westfälische Nachrichten
    Khawlah kann wieder laufen

    Wer heute ein Foto der fröhlich lächelnden 13-jährigen Khawlah sieht, der kann kaum glauben, welche Leidensgeschichte das Mädchen aus dem Jemen hinter sich hat.
    Vor über drei Jahren brach sich das Mädchen bei einem Unfall ihren Oberschenkel. Eine von heimischen Ärzten durchgeführte Operation, die den Knochen richten sollte, schlug jedoch fehl - mit fatalen Folgen. Der Knochen war nur noch unzureichend durchblutet und wuchs nicht mehr zusammen. Das Bein verkümmerte. Wollte sich Khawlah fortbewegen, musste sie von ihrem Vater getragen werden - oder über den Boden robben. Das alles unter unerträglichen Schmerzen.
    Vor rund eineinhalb Jahren wurden schließlich Ärzte des Hammer Forums auf das Schicksal des Mädchens aufmerksam. Seit rund 15 Jahren kümmert sich die Hilfsorganisation um die medzinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten - vor Ort, oder wie in Kawlahs Fall, im Ausland.
    So kam die damals Zwölfjährige im Herbst 2004 ins Warendorfer Josephs-Hospital. "Ihre Verletzung war zu diesem Zeitpunkt bereits fast zwei Jahre alt, durch die missglückte Operation und die Schmerzen war sie stark traumatisiert", erinnert sich Dr. Rolf Doht. Seit rund 15 Jahren setzt sich der Chefarzt der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie schon für Patienten des Hammer Forums ein. Etwa 20 Kinder aus Krisenregionen wie Afghanistan oder dem Jemen hat der 55-jährige Mediziner in dieser Zeit schon kostenlos behandelt. Finanziert werden die teilweise komplizierten und kostspieligen Behandlungen vom Josephs-Krankenhaus "als Ausdruck des sozialen Gedankens des Hauses", erklärt Dr. Doht.
    So auch bei Khawlah. Insgesamt dreimal wurde sie während ihres fast eineinhalbjährigen Aufenthaltes in der Kreisstadt operiert. Vor das größte Problem stellte die behandelnden Ärzte die schlechte Durchblutung des Knochens, der mittlerweile stark verkümmert war und eine rund zehn Zentimeter große Lücke aufwies. "Dank eines neuartigen Verfahrens, das von der Universitätsklinik Münster entwickelt wurde, konnten wir das Knochenwachstum aber wieder anregen", beschreibt Doht. Hierzu wurde ein Medikament gezielt an die Bruchstelle im Oberschenkel gepflanzt.
    Heute kann Khawlah, deren genesenes Bein noch ungefähr zehn Zentimeter kürzer ist, dank Gehhilfe und Spezialschuhen wieder laufen. Im Erwachsenenalter kann das Bein der 13-jährigen in einer weiteren Operation gestreckt werden.
    Während ihres Aufenthaltes hat Khawlah, die Ärzten und Pflegepersonal gleichermaßen ans Herz gewachsen ist, nicht nur Deutsch gelernt, sondern auch die dritte Klasse der Josef-Grundschule besucht. "Jetzt kann sie schreiben, lesen und rechnen. Ein großer Vorteil für ein Mädchen in ihrer Heimat", weiß Dr. Rolf Doht.
    Auf ihre Familie, die sie seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr gesehen hat, hat sich Khawlah bei ihrem Heimflug am vergangenen Samstag sehr gefreut - auch wenn der Abschied von der inzwischen vertraut gewordenen Umgebung schwer fiel.

  • 08.03.2006
    Die Glocke
    Ein neues Leben für Khawlha

    Als Khalwha ihren Eltrn vor eineinhalb Jahren auf Wiedersehen sagte, konnte sie sich nur auf dem Boden robbend fortbewegen. Am Samstag ist die 14-jährige in ihre Heimat Jemen zurückgekehrt - an Krücken aufrecht gehend. Ermöglicht hat das eine neuartige Behandlung im Josephs-Hospital.
    Als die Hilfsorganisation Hammer Forum das Mädchen im September 2004 nach Warendorf brachte, konnte es nicht mehr laufen. Nach einem Unfall war Khawlha an einem Oberschenkelbruch nicht korrekt operiert worden; der Knochen hatte sich nicht geschlossen, sondern zurückgebildet. Eine "Lücke" von zehn Zentimetern Länge stellte Dr. Rolf Doht, Chefarzt der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, vor eine Herausforderung.
    Gemeistert hat er sie mit einem von der Uni Münster entwickelten neuen Medikament zur Knochenneubildung: "Die Lücke haben wir mit einer Spezialplatte geschlossen und das Medikament auf einem Vlies miteingebaut", erklärt der 55-Jährige. Nach drei Operationen stand fest: Experiment geglückt. "Die Bruchstelle schließt sich allmählich", so Doht. Jetzt könne Khawlha an Laufhilfen gehen.
    Während ihrer Zeit im Krankenhaus habe Khawlha schnell fließend Deutsch gelernt, blickt Doht zurück, der bereits mehr als 20 Kinder aus Krisengebieten behandelt hat. "Sie hat die Josefsschule besucht und Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt", erzählt der Chirurg - Bildungsgrundlagen, die im Jemen noch lange nicht selbstverständlich sind. Wenn sie ausgewachsen ist, wird Khawlha zur Beinverlängerungs-Operation wohl noch einmal an die Ems kommen.

  • 24.02.2006
    Die Glocke
    Notfall-Training im Josephs-Hospital

    Das Josephs-Hospital Warendorf führt am Montag, 6. März, wieder einen Notfall-Trainingskursus für Angehörige herzkrankher Menschen durch. Für Herzkranke ist die Reanimation durch Laien oftmals eine lebensrettende Maßnahme. Angehörige sollten daher Grundkenntnisse über diese Maßnahmen besitzen. Das Notfall-Training findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie des Josephs-Hospitals statt. Beginn ist um 18 Uhr. Die Dauer beträgt rund drei Stunden. Interessenten können sich werktags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel.-Nr. 02581/202233 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

  • 17.02.2006
    Westfälische Nachrichten
    Wenn die Blase nicht mitspielt

    Die Erhaltung und Förderung ihres körperlichen Wohlbefindens ist vielen Menschen ein wichtiger Teil ihres täglichen Lebens. Unterstützung erhalten sie dabei vom Haus der Familie durch ein vielfältiges Angebot von Kursen rund um die Gesundheit und die Persönlichkeitsentfaltung. Hinzu kommen Vorträge fachkundiger Spezialisten im Rahmen des Gesundheitsforums.
    Großes Interesse fand das Vortragsthema "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt". Gerade Frauen leiden besonders häufig unter einer Blasenschwäche und den damit verbundenen typischen Unannehmlichkeiten.
    Dr. med. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung des Josephs-Hopsitals, zeigte für Laien gut verständlich auf, um was es bei Harninkontinenz, Senkungen und Entzündungen im Intimbereich im Einzelnen geht, welche Ursachen die Leiden haben und wie sie im Regelfall zu behandeln sind. Ein einzelner Mann unter den über 40 Zuhörern scheint zu bestätigen, dass sich im Wesentlichen Frauen mit dieser Problematik auseinander setzen. Sie seien, so der Facharzt, schon wegen der unterschiedlichen anatomischen Struktur ihres Unterkörpers und des Beckenbodens, seiner Belastung durch Geburten, die tägliche Arbeitsbelastung und nicht selten wegen einer Veranlagung zur Bindegewebsschwäche gegenüber dem Mann benachteiligt.
    Zum Stichwort Beckenboden konnte Martina Göpfert, Kinderkrankenschwester und Kursusleiterin im Haus der Familie, praktische Tipps geben. Man sei seinem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert. Mit bewusst guter Körperhaltung beim Gehen oder Sitzen und einem ständigen Training des Beckenbodens durch Muskelanspannung, könne eine Linderung erreicht werden. In Kursen werden die Methoden des Trainings näher erläutert und geübt.
    Dr. Matthias Lerch führte aus, welche Ursachen eine Senkung, Inkontinenz oder Schwächung des Beckenbodens haben könne und welche Auswirkungen sie oft haben. Die zuweilen geübte Praxis von Betroffenen, weniger zu trinken und häufiger die Toilette aufzusuchen, sei die falsche Reaktion. Stattdessen empfehle er, die Blase durch Zuführung von Getränken und längerer Belassung der Flüssigkeit in der Blase diese zunehmend wieder an ihre normale Funktion zu gewöhnen.
    Vor einer Operation, mit der das Problem im Durchschnitt zu 80 Prozent für einen gewissen Zeitraum behoben werden könne, sollten zunächst, je nach Befund, die Therapie-Möglichkeiten durch das Training des Beckenbodens, eine Medikation oder Einnahme von Hormonpräparaten mit dem Arzt erörtert werden, empfahl Lerch.
    In naher Zukunft werde das Josephs-Hospital Warendorf eine regelmäßige Sprechstunde anbieten. Diese können Patienten nach Besprechung mit ihrem Hausarzt oder Facharzt aufsuchen. In einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung mit Anwendung des Ultraschalls und gezielter Untersuchung der Blase werden dann in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt Vorschläge für die Weiterbehandlung der Beschwerden erarbeitet.

  • 15.02.2006
    Die Glocke
    Informationen zur Blasenschwäche

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen des Gesundheitsforums am heutigen Mittwoch einen Vortrag mit dem Titel "Wenn die Blase nicht mehr mitspielt" an. Etwa fünf Millionen Frauen leiden unter einem unwillkürlichen Urinverlust und sind durch diese Blasenschwäche in ihrer Alltagsgestaltung oft stark beeinträchtigt. Das reicht von lästigen Vorlagen bis zur Vereinsamung durch das Gefühl "Es merken ja alle".
    Der Vortragsabend am Mittwoch soll über die Ursachen dieses Leidens und die Möglichkeiten der Behandlung informieren. Referent ist Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung im Warendorfer Josephs-Hospital. Zu der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: 02581/2846

  • 11.02.2006
    Westfälische Nachrichten
    Wir haben immer neuen Nachwuchs

    Ärztemangel im OP - was mancherorts schon bittere Wirklichkeit ist, ist im Warendorfer Josephs-Hospital offenbar kein Thema. "Wir haben im Moment sehr gute, engagierte Leute, auch unter den Assistenten. Und wir haben immer neuen Nachwuchs", versichert Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller.
    Fast alle Stellen seien besetzt, und in Kürze werde eine Oberarztstelle in der Gynäkologie mit Gregor Pschadka besetzt. Der auf Inkontinenz- und Minimalinvasivchirurgie (Schlüssellochchirurgie) spezialisierte Arzt sei vor Jahren bereits als Assistent im Josephs-Hospital tätig gewesen und komme nun aus Greven als Oberarzt zurück nach Warendorf.
    "Wir verstärken die Abteilung damit um eine zusätzliche Kraft, die diese Operationen beherrscht", berichtet Biller.
    Seine Chefärzte, sagt der Krankenhausdirektor, legten größten Wert darauf, dass die Assistenzärzte möglichst viele Operationen absolvierten. Den angehenden Fachärzten werde dabei mit Allgemein-, Unfall- und Gefäßchirurgie im Josephs-Hospital ein relativ breites Spektrum angeboten. Lediglich im neurochirurgischen Bereich und in der Transplantationschirurgie gebe es in Warendorf kein Angebot.
    Aufgrund des begrenzten Stellenplans haben frisch ausgebildete Fachärzte gegenwärtig kaum Chancen, im Josephs-Hospital zu bleiben. Dr. Martin Biller ist allerdings fest entschlossen, demnächst wieder einen "Oberarzt aus den eigenen Reihen" zu übernehmen.

  • 01.02.2006
    Westfälische Nachrichten
    Jede Sekunde kann Leben retten

    Jede Sekunde, in der man nichts tut, kostet ein Stückchen Leben. Diese Aussage versuchen Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin und Annette Brinkmann, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin immer und immer wieder zu vermitteln. Die beiden Mitarbeiter des Warendorfer Josephs-Hospitals sind die Trainer des seit Herbst vergangenen Jahres in regelmäßigen Abständen veranstalteten Notfalltrainings für Angehörige herzkranker Patienten. "Nachdem der erste Kursus zunächst zurückhaltend angenommen wurde, waren die weiteren zwei Kurse bereits hoffnungslos überbucht", berichtet Brechtken über die Entwicklung des Angebotes am Josephs-Hospital. So war auch der erst kürzlich angebotene Notfallkursus schnell überbucht. Deshalb stehen die Daten für die weiteren geplanten Kurse bereits. Am 6. März, 22. Mai, 28. August, 30. Oktober und am 4. Dezember läuft jeweils ab 18 Uhr ein dreistündiger Kursus. Anmeldungen hierzu sind bereits jetzt telefonisch unter Tel.-Nr. 02581/20-2233 möglich.
    Inhaltlich, so erläutern Brechtken und Brinkmann im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten soll den Teilnehmern vor allem vermittelt werden, wie die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit adäquaten Rettungsmaßnahmen sinnvoll überbrückt werden kann. In einem theoretischen Kursteil werden die durchschnittlich 14 Teilnehmer mit den lebensnotwendigen Maßnahmen vertraut gemacht. Diese reichen vom Auffinden, über die Bewusstseinskontrolle, die Alarmierung des Notarztes, das Freihalten der Atemwege, die Atemkontrolle und Beatmung bis hin zur Herzmassage. In einem anschließenden praktischen Teil lernen die Teilnehmer in Kleingruppen unter Anleitung an Reanimationspuppen die sichere Durchführung der Maßnahmen. Auch die Bedeutung der Elektroschocktherapie und die Anwendung von AEDs (automatische externe Defibrillatoren), die auch in Warendorf schon an einigen öffentlichen Orten bereitgehalten werden, steht auf dem Programm des Notfalltrainings.
    Außerdem lernen die Interessenten im Vorfeld der Veranstaltung auch die Kardiologische Abteilung des Josephs-Hospitals kennen, die im Rahmen der Begrüßung eines Notfallseminars von dem leitenden Arzt Dr. Thomas Dorsel beziehungsweise von einem der Oberärzte der Kardiologie vorgestellt werden.
    Entstanden ist die Idee für die Einrichtung eines regelmäßigen Notfalltrainings im Josephs-Hospital selbst, nachdem die Kliniken in den Nachbarkreisen äußerst positive Erfahrungen damit gemacht hatten.
    Um die Wichtigkeit eines solchen Notfalltrainings noch zu unterstreichen, verweist Brechtken auf die Statistik. Von 100 Patienten, die einen Herzkreislaufstillstand erleiden könnten nur zehn bis 15 Prozent wieder belebt werden. In den USA seien es 20 bis 30 Prozent und dies allein aufgrund der Tatsache, dass die Laienreanimation in Amerika wesentlich besser etabliert sei.

  • 21.01.2006
    Westfälische Nachrichten
    Qualität der Versorgung ist gefährdet

    Im Moment weiß keiner, was Sache ist. Das ärgert den Verwaltungschef des Warendorfer Krankenhauses, Dr. Martin Biller. Das Josephs-Hospital habe zwar besondere Kompetenzen bei der Versorgung von Herzinfarktpatienten sowie in der Gefäß- und Unfallchirurgie, aber die Anfahrt im Rettungswagen durch das Wohngebiet mit 30-Zone ist schwierig. Bauliche Veränderungen sollten hier Abhilfe schaffen, ferner wollte das Krankenhaus die Eingangshalle erneuern sowie zwei Aufzüge einbauen lassen. Aber die neue Landesregierung hat einen Investitionsstopp erlassen. Mehrere Krankenhäuser im Kreis sind davon betroffen. Auch Warendorf.
    Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Bernhard Daldrup sowie die beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass und Thomas Trampe-Brinkmann informierten sich gestern im Warendorfer Krankenhaus vor Ort über die schwierige Situation - und sparten nicht mit Kritik an der neuen Landesregierung, der sie eine "beispiellose Kahlschlagpolitik" vorwerfen.
    In den vergangenen Jahren seien zwischen 30 bis 35 Millionen Euro jährlich in den Regierungsbezirk Münster geflossen, so Daldrup. In diesem Jahr will das Land nun gar keine Investitionen im Krankenhausbereich mehr bezahlen. Für das Jahr 2007 wurde jetzt zwar wieder ein Anmeldeverfahren eingeleitet. "Aber niemand weiß, ob dann im nächsten Jahr Geld fließen wird", betont Biller.
    Nach Informationen der SPD will das Land auch das "bewährte Konzept der Regionalen Planung" so nicht beibehalten. Dabei habe das bislang eine arbeitsteilige, aber dennoch komplexe Leistung im Gesundheitswesen garantiert. Und die soll jetzt gefährdet sein - und damit auch die Qualität der Patienten-Versorgung. Das ist die Auffassung der SPD.
    Neben Warendorf ist im Kreis auch Beckum vom Investitionsstopp hart getroffen. Dem Krankenhaus wurden zwei Fachabteilungen weggenommen, dafür sollte es Standort für Geriatrie werden. Um Letzteres zu erreichen, ist ein Umbau zwingend notwendig. Aber die dafür nötigen 3,5 Millionen Euro fallen jetzt dem Investitionsstopp zum Opfer.

  • 21.01.2006
    Die Glocke
    Fehlende Zusage stellt Modernisierung in Frage

    SPD-Politiker aus Landtag, Regionalrat und dem Warendorfer Stadtrat haben am Freitag den von der Landesregierung angekündigten Investitionsstopp an Krankenhäusern kritisiert. Betroffen ist auch das Warendorfer Josephs-Hospital.
    53 Baumaßnahmen mit Gesamtkosten in Höhe von 204 Millionen Euro seien im Vorjahr von Kliniken im Regierungsbezirk Münster beim Land beantragt worden, hieß es. Auf der Dringlichkeitsliste stehe das Beckumer Elisabeth-Hospital auf Platz eins, das Ahlener Krankenhaus auf Platz drei, Sendenhorst an sechster und das Josephs-Hospital Warendorf an 14. Stelle.
    In der Vergangenheit, so Bernhard Daldrup, Vorsitzender der SPD im Regionalrat Münster sowie im Kreisverband Warendorf, seien pro Jahr stets Projekte für 30 bis 40 Millionen Euro bewilligt worden. Die Ankündigung von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit, die Förderung vorerst einzufrieren, habe nun für tiefe Verunsicherung gesorgt, beanstandete Daldrup. "Die Krankenhäuser hängen völlig in der Luft."
    Bestätigen konnte das der Vorstandsvorsitzende des Josephs-Hospitals, Dr. Martin Biller. Zu dem vor einem Jahr gestellten Antrag auf Umbaumaßnahmen mit einem Volumen von rund 3,5 Millionen Euro habe er bis heute keine Auskunft erhalten. Würde das Investitionsprogramm vom Land weiterbetrieben, könnte das Hospital nach Billers Einschätzung im Jahr 2007 mit dem Umbau beginnen. "Aber jetzt wissen wir überhaupt nicht, wo wir stehen, können nichts in Angriff nehmen."
    Dabei seien Modernisierungen des in den 1960er-Jahren gebauten Hauses dringend erforderlich: Mit der Errichtung eines ebenerdigen und behindertengerechten Eingangsbereichs, einer Zufahrt für die Liegendanfahrt von Patienten sowie zweier neuer Aufzüge optimiere man die Akutversorgung der Patienten nach heute gebotenem Standard, erklärte Dr. Biller. Entgegen dem landesweiten Trend verzeichne das Hospital zudem einen Patientenzuwachs von fünf Prozent und habe sich jüngst durch den Ausbau der Kardiologie auf einen führenden Stand in Westfalen gebracht.
    Die SPD sieht die Qualität der Krankenhäuser durch den Investitionsstopp gefährdet. Sie fordert eine klare Aussage der Landesregierung zum Investitionsprogramm, damit die Kliniken Planungssicherheit erhalten.

  • 18.01.2006
    Die Glocke
    Glatteis erwischt viele auf dem falschen Fuß

    "Mehr als operieren können auch wir nicht". Eine Mittagspause gab es gestern für Annegret Bäumer, Sekretärin des Chefarztes der Orthopädie und Unfallchirurgie im Warendorfer Josephs-Hospital, Dr. Rolf Doht, nicht.
    Die Unfallopfer des Glatteises am frühen Morgen des gestrigen Tages gaben sich aber nicht nur im Krankenhaus die Klinke in die Hand. Auch die ortsansässigen Arztpraxen für Chirurgie und Orthopädie hatten alle Hände voll zu Tun. "Meine Sprechstundenhilfen mussten ganz schön laufen, da natürlich viel mehr Röntgenaufnahmen angefertigt werden", machte beispielsweise Uwe Lassonczyk seinen Mitarbeiterinnen ein Kompliment. Mehr als 20 gestürzte Patienten musste der Arzt gestern bis in den Nachmittag herein behandeln. "Von Prellungen bis Brüchen war alles dabei, das war schon reichlich."
    Erster Anlaufpunkt für mit dem Fahrrad oder per Pedes Gestürzte war aber das Josephs-Hospital. "Ab halb acht ging es hier richtig los", so Bäumer. Gleich vier Ärzte nahmen die Patienten auf, drei operierten fast durchgängig. Die Kapazitäten waren dann auch schnell erschöpft und so wurden Patienten mit leichteren Verletzungen wie Kopfplatzwunden oder schweren Prellungen an die ansässigen Ärzte wie Lassonczyk, Dr. Eselgrim oder Dr. Färber weiter verwiesen.
    Allein im Krankenhaus wurden 28 Patienten versorgt, wovon alleine 26 Personen aufgrund des Blitzeises mit dem Fahrrad oder zu Fuß gestürzt waren. Oberschenkelhals-, Arm, Unterschenkel- und Handgelenkbrüche waren gestern an der Tagesordnung. Zwölf Patienten nahm das Krankenhaus stationär auf, drei davon mit Schädel-Hirn-Trauma zur Beobachtung.
    "Einige kamen mit Hilfe von Bekannten oder Verwandten, viele wurden aber auch von den Rettungsdiensten gebracht", so Bäumer. Im Laufe des Vormittags seien die Patientenaufnahme-Kapazitäten in Warendorf erschöpft gewesen, so dass ein Teil der Verunglückten direkt in Kliniken in Münster gebracht wurden. "Wir haben hier sogar das OP-Programm umgestellt, und teilweise werden die Patienten erst heute operiert werden können", so Bäumer.
    Übrigens erwischte das Glatteis auch vier Zeitungsboten der "Glocke" auf dem falschen Fuß, weshalb es auch bei der Zustellung etwas zu Verzögerungen gekommen sein könnte.

  • 17.01.2006
    Westfälische Nachrichten
    Stüber zum Professor ernannt

    Der Chefarzt der Inneren Abteilung des Josephs-Hospitals Warendorf, Dr. Eckhard Stüber, ist zum "Außerplanmäßigen Professor" ernannt worden. Professor Stüber, der seit dem 1. November 2005 die Abteilung leitet, hat die Auszeichnung von der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel verliehen bekommen. Die Lehrbefugnis für das Fach Allgemeine Innere Medizin berechtigt ihn, Lehrveranstaltungen an Universitäten durchzuführen. Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller freut sich: Wir gehen davon aus, dass die positive Entwicklung der Abteilung für Innere Medizin am Josephs-Hospital durch die an Professor Dr. Stüber verliehene Auszeichnung noch einen weiteren Schub erhält. Professor Dr. Stüber hat verschiedene neue Verfahren und Methoden eingeführt, die inzwischen einer Vielzahl von Patienten zu Gute gekommen sind." Mit seinem Team und in enger Zusammenarbeit mit den übrigen Abteilungen des Hauses, insbesondere der Allgemein- und Gefäßchirurgie sowie der Kardiologie, werde Stüber weiterhin den Ausbau des Leistungsspektrums des Josephs-Hospitals vorantreiben.

  • 17.01.2006
    Die Glocke
    Professur für Chefarzt Stüber

    Das Josephs-Hospital freut sich, bekanntzugeben, dass der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, Dr. Eckhard Stüber, zum "Außerplanmäßigen Professor" ernannt worden ist. Professor Dr. Stüber, der seit dem 1. November 2005 die Leitung der Abteilung für Innere Medizin am Josephs-Hospital inne hat, hat die Auszeichnung von der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel verliehen bekommen. Die Lehrbefugnis für das Fach Allgemeine Innere Medizin berechtigt Stüber, Lehrveranstaltungen an Universitäten durchzuführen.
    Die Krankenhausleitung geht davon aus, dass die positive Entwicklung der Abteilung für Innere Medizin durch die an Professor Dr. Stüber verliehene Auszeichnung noch einen weiteren Schub erhalten werde. Professor Dr. Stüber habe verschiedene neueste Verfahren eingeführt, die inzwischen schon vielen Patienten zu Gute gekommen seien. Mit seinem Team und in enger Zusammenarbeit mit den übrigen Abteilungen, insbesondere der Allgemein- und Gefäßchirurgie sowie der Kardiologie, werde Dr. Stüber den Ausbau des Leistungsspektrums des Hospitals vorantreiben, heißt es in der Pressemitteilung.

  • 16.01.2006
    Westfälische Nachrichten
    Neue Praxis eröffnet

    "Ich habe ein gutes Gefühl", sagt Matthias Kelker, während er seine neuen Arbeitsräume begutachtet. Am Samstag eröffnete der zweifache Doktor (Medizin und Zahnmedizin) im Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital seine neue Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
    Vor dem Schritt in die Selbständigkeit hat der erfahrene Arzt, der zuvor mehrere Jahre an der Uniklinik in Münster gearbeitet hat, länger gezögert: "Man weiß ja nie so genau, worauf man sich einlässt", schildert Kelker seine anfänglichen Bedenken. Zudem hätten ihm die abwechslungsreiche Arbeit als Stationsleiter und in der Studentenausbildung sehr gefallen. Auf der anderen Seite habe ihn jedoch die eigenverantwortliche Tätigkeit gereizt. Dass es ihn letztendlich nach Warendorf verschlug, hat Kelker mehr oder weniger dem Zufall zu verdanken - und seinem Finanzberater: "Der wusste, dass im Gesundheitszentrum Räume frei sind."
    Der Rest sei dann nur noch Verhandlungssache gewesen, denn eine Praxis mit Krankenhausanbindung sei genau das, was er gesucht habe: "Ich möchte auch im Krankenhaus operieren und Unfallpatienten mitbetreuen", erklärt der Arzt.
    Den Entschluss nach Warendorf zu gehen, hat er bis jetzt nicht bereut: "Die ersten Reaktionen hier zeigen mir, dass diese Entscheidung richtig gewesen ist", sagt Kelker, der bereits seit zwei Wochen Patienten in seiner Praxis empfängt. Als Unterstützung hat der Mediziner zwei ausgebildete Arzthelferinnen angestellt, die er nun in die Spezialtätigkeit des Chirurgen einweihen will.
    Das Behandlungsspektrum des Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen umfasst neben Diagnostik und Therapie von Entzündungskrankheiten unter anderem das Einsetzen von dentalen Implantaten und Kieferaufbauten, die operative Versorgung von Gesichtsfrakturen und kosmetische Korrekturen nach Unfall- oder Tumorbehandlungen.
    Sprechstunden: Montags von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, dienstags 8 bis 12 und 14 bis 19 Uhr, mittwochs 8 bis 14 Uhr, donnerstags 8 bis 12 und 14 bis 19 Uhr, freitags 8 bis 14 Uhr.

  • 14.01.2006
    Die Glocke
    Notfalltraining im Josephs-Hospital

    Das Josephs-Hospital führt seit geraumer Zeit Notfall-Trainings-Kurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Für Herzkranke ist die Laienreanimation oftmals eine lebensrettende Maßnahme. Angehörige herzkranker Menschen sollten daher Grundkenntnisse der erforderlichen Notfallmaßnahmen besitzen. Das Josephs-Hospital bietet deshalb ein Notfall-Training an, das speziell für Angehörige herzkranker Patienten konzipiert ist - und im Ernstfall Leben retten kann. Das Notfall-Training findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie im Josephs-Hospital Warendorf statt. Der nächste Kursus beginnt am Montag, 16. Januar, um 18 Uhr. Die Dauer beträgt drei Stunden. Interessenten können sich telefonisch unter 02581/201050 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

  • 10.01.2006
    Westfälische Nachrichten
    2005 war ein erfolgreiches Jahr

    Das Josephs-Hospital hat seine solide Position in der Gesundheitsversorgung des Kreises nicht nur festigen, sondern sogar deutlich ausbauen können. "2005 war für uns ein erfolgreiches Jahr", stellt Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller fest. Ganz gegen den Landestrend kann das Hospital auf einen kräftigen Zuwachs der Fallzahlen verweisen. Auch auf einem zweiten Feld kann Biller Positives vermelden: Das Thema Bettenabbau ist am Josephs-Hospital weitgehend vorüber gegangen.

  • 10.01.2006
    Westfälische Nachrichten
    Bettenabbau ist minimal: "Damit kann man leben"

    Das Josephs-Hospital in Warendorf hat seine solide Position in der Gesundheitsversorgung des Kreises Warendorf im vergangenen Jahr nicht nur festigen, sondern sogar deutlich ausbauen können. "2005 war für uns ein erfolgreiches Jahr", stellt Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller zufrieden fest. Ganz gegen den Landestrend kann das Krankenhaus auf einen kräftigen Zuwachs der Fallzahlen verweisen. Die stiegen um 4,9 Prozent, das sind für 2005 rund 475 Fälle mehr als im Vorjahr.
    Und auch auf einem zweiten Feld kann Biller Positives vermelden: Das Thema Bettenabbau, das zur Zeit im Gesundheitswesen wieder eine größere Rolle spielt, ist am Josephs-Hospital weitgehend vorüber gegangen. Von rund 560 Krankenhausbetten, die im Regierungsbezirk Münster wegfallen sollen, stehen nur vier in Warendorf. Bisher lag die Zahl für Warendorf bei 275, zukünftig werden es 271 sein. "Damit kann man gut leben", sagte Biller. Zumal der Abgang im Bereich der Augenabteilung stattfindet, wo durch moderne Techniken der stationäre Aufenthalt zugunsten ambulanter Behandlungsmethoden geringere Bedeutung bekommen hat.
    Die Einstufung der Unfallchirurgie des Josephs-Hospitals als Hauptabteilung konnte in den Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium nicht erreicht werden, berichtet Martin Biller: "Das hat leider nicht geklappt, obwohl Krankenkassen, die Bezirksregierung in Münster und sogar die Ärztekammer sich dafür stark gemacht haben." Mit dieser Entscheidung habe das Land eine Schwächung anderer Häuser im Kreis vermeiden wollen. Auch in Beckum, Oelde und Ahlen werden also weiterhin Unfallopfer behandelt. Andererseits habe die Landesregierung der Unfallchirurgie in Warendorf eine sichere Zukunft schriftlich garantiert: "Wir können in den bestehenden Strukturen weiter arbeiten." Nicht einmal die Fallzahlen seien festgeschrieben oder begrenzt worden. Wenn man die Verhandlungen in einem Satz bilanzieren wolle, könne man ohne weiteres sagen: "Wir sind ungeschoren geblieben", freut sich Biller.
    Während sich die Gesamtzahl der Betten also nur ganz unwesentlich verändert, hat es in den internen Strukturen dennoch einige Verschiebungen gegeben. So wurde durch eine Umschichtung die Anzahl der urologischen Betten um fünf erhöht. Und das hat einen durchaus positiven Grund, denn die Entscheidung orientiert sich an Bedarf und Auslastung. In der Urologie sind die Fallzahlen von 667 im Jahr 2004 auf 820 im Jahr 2005 kräftig angestiegen. Auch die Innere Abteilung des Krankenhauses hat bei den Fallzahlen zugelegt.
    Unter dem Strich also eine Verhandlungsrunde, mit der Biller gut zufrieden ist. Zumal er in den Gesprächen mit den Krankenkassen weitgehend Konsens herzstellen konnte. Obwohl das nicht automatisch zum Erfolg führen muss. Denn das letzte Wort hat immer die Landesregierung. Und die kann - nicht zuletzt auch aus politischen Gründen - ganz anders entscheiden.

  • 06.01.2006
    Die Glocke
    Weiterer Facharzt zieht ins Zentrum

    Mit dem Einzug des Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Dr. Dr. Matthias Kelker ist das Gesundheitszentrum am Warendorfer Josephs-Hospital um eine weitere Disziplin erweitert worden. Der 40-jährige Facharzt stammt aus Alverskirchen. Im neuen Warendorfer Ärztehaus hat er eine hochmoderne Praxis bezogen.

  • 06.01.2006
    Die Glocke
    Wenn es um das Gesicht geht, ist Dr. Dr. Matthias Kelker da

    Er ist ganz neu im Gesundheitszentrum, hat aber schon reichlich zu tun. Dr. Dr. Matthias Kelker ist Arzt für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie sowie Plastische Operationen und somit Spezialist für Eingriffe im Gesicht eines Menschen.
    Dafür hat er aber auch einiges vorzuweisen: Ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin, ein abgeschlossenes Studium der Zahnmedizin, wurde 2002 Facharzt für MKG-Chirurgie, wurde zusätzlich Referent der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe für das Fach Zahnärztliche Chirurgie, erwarb 2004 den Master of Oral Medicine in Implantology und absolvierte eine Zusatzweiterbildung für Plastische Operationen. Dr. Dr. Matthias Kelker freut sich auf seine Arbeit und die Zusammenarbeit mit dem Warendorfer Josephs-Hospital, das eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten könne.
    Kelker macht vor allem der Krankenhausleitung ein Kompliment: "Dr. Martin Biller hat sich für das Gesundheitszentrum Ärzte ausgesucht, die die neue Struktur mit gestalten wollen." Dies sei ein sehr zeitgemäßes Handeln und führe dazu, das Spektrum im Krankenhaus und im Gesundheitszentrum so hochwertig zu gestalten, dass es besser sei als in Maximalkrankenhäusern.
    In der modernen Praxis wird der 40-jährige Facharzt, der in Alverskirchen aufgewachsen ist, von seinen beiden Arzthelferinnen Stefanie Dunker und Denise Meyer tatkräftig unterstützt.
    Das Behandlungsspektrum beginnt dort, wo die Kunst der "normalen Zahnärzte" nicht mehr ausreicht. Unter anderem gehören dazu schwerwiegende Kieferhöhlenerkrankungen, Speicheldrüsenerkrankungen, Schmerzsyndrome und Funktionsstörungen des Kiefergelenks. Aber auch paradontalchirurgische Eingriffe, Zystenbehandlungen, das Einsetzen dentaler Implantate, Kieferaufbauten, Nervenverlagerungen und die operative Korrektur von Form- und Lageanomalien der Kiefer werden behandelt.
    Der dritte Bereich umfasst die Unfall- und plastische Wiederherstellungschirurgie. Dazu gehören die operative Versorgung von Weichteilverletzungen und Frakturen des Gesichtsschädels, kosmetische Korrekturen von Unfallnarben und ästhetische Wiederherstellung nach Unfall- oder Tumorbehandlung.
    Allein diese Aufzählung, die nicht vollständig ist, beweist, dass die Spezialisierung auf die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eine umfangreiche Studienzeit abverlangte.

  • 03.01.2006
    Die Glocke
    Maryam und Louis bringen das Glück in das neue Jahr

    Die Entbindungsstation des Josephs-Hospitals freut sich über zwei "Neujahrsbabys", die in der Nacht von Sonntag auf Montag zur Welt kamen: Maryam Alizadeh und Louis Kintrup. Sie bescheren ihren Eltern den schönsten Start in das Neue Jahr.
    Maryam war am schnellsten. Die Kleine wurde um 16 Minuten nach eins geboren - das erste Baby im neuen Jahr. Vater Ramezan Alizadeh und Mutter Kalider Hamdan aus Sassenberg sind stolz auf ihr zweites Töchterchen, das nach der Geburt zierliche 3540 Gramm auf die Waage brachte.
    Genau 37 Minuten nach der Geburt von Maryam gab es für Chefarzt Dr. Matthias Lerch wieder jede Menge Arbeit im Kreißsaal. Dorothee Kintrup brachte den kleinen Louis zur Welt. Der Stolz von Papa Michael misst 57 Zentimeter und wiegt 4580 Gramm.
    Mit Maryam und Louis hat für das Team der Entbindungsstation ein neues Arbeitsjahr begonnen. Auf das vergangene Jahr blickt Chefarzt Dr. Matthias Lerch, der seit März 2005 im Josephs-Hospital tätig ist, zufrieden zurück.
    "Unsere Bilanz ist sehr gut. Wir versuchen, uns als echte Alternative zu anderen Kliniken im Kreis zu empfehlen", so Dr. Lerch. Der Fortbestand der Station sei von Seiten der Landesregierung und der Kassen gesichert, der Ruf der Warendorfer Entbindungsstation habe sich in der Vergangenheit merklich gebessert.
    Im vergangenen Jahr gab es in Warendorf 431 Geburten. Das waren sechs Geburten mehr als im Jahr 2004. In Anbetracht des bundesweiten Abwärtstrends bei den Geburten und der Tatsache, dass über mehrere Monate hinweg während des laufenden Betriebs der Kreißsaal umgebaut worden war, ist Dr. Matthias Lerch mit den Geburtenzahlen mehr als zufrieden.
    Die Entbindungsstation des Josephs-Hospitals verfügt derzeit über vier Kreißsäle, einen Notfallraum für Kaiserschnitt-Geburten sowie ein Becken für Unterwasser-Geburten, das kurz vor Weihnachten erstmals benutzt worden ist. Ein Mitarbeiterstab aus erfahrenen Kinderkrankenschwestern und Hebammen sorgt dafür, das sich werdende und junge Mütter bestens betreut fühlen.

  • 22.12.2005
    Die Glocke
    Am wichtigsten ist es, sich Zeit zu nehmen

    Weihnachten im Kreis der Familie, mit einem schön geschmückten Weihnachtsbaum im Wohnzimmer und einem Festtagsbraten auf dem Tisch, während es draußen kräftig schneit: So oder so ähnlich sieht für viele das perfekte Weihnachtsfest aus. Die Feiertage als Patient im Krankenhaus verbringen zu müssen, ist wohl das Gegenteil.
    Für die Kranken, die über die Weihnachtstage im Krankenhausbett liegen, ist das traurig und belastend, aber notwendig. Vom Personal des Josephs-Hospitals schlägt sich zwar niemand um die Spätschicht am Heiligabend, aber die Feiertagsarbeit ist nun mal selbstverständlich.
    Alle Angestellten bemühen sich, weihnachtliche Stimmung durch Bäume, Mistelzweige und Adventskränze in die Flure zu bringen. Die Pfleger und Pflegerinnen sind zurückhaltend, wo es angebracht ist, und spenden Trost, wo es notwendig erscheint. Sensibilität ist in diesen Tagen besonders gefragt, da kranke Menschen emotional angespannt sind. Oft wären es die Verwandten, die ihre kranken Familienmitglieder aufheitern und viel Zeit am Krankenbett verbringen würden, erzählt Gregor Krützkamp, Stationsleiter des Pflegepersonal der Allgemeinen Gefäßchirurgie: "Da rückt auch schon mal die ganze Familie an, bringt einen kleinen künstlichen Weihnachtsbaum, Geschenke oder etwas leckeres zu Essen mit." Es gebe aber auch Patienten, die keinen Familienbesuch bekommen würden und einsam seien. Beistand und Begleitung durch diese schweren Tage versuchen dann die Schwestern und Pfleger zu geben.
    Es wird das Gespräch gesucht und mitunter auch der Tod wird thematisiert. "Das Wichtigste, was wir machen können, ist uns Zeit zu nehmen", sagt Petra Kosar, stellvertretende Stationsleiterin einer internistischen Abteilung. Und Zeit hat das Pflegepersonal über die Feiertage durch die entfallenden Untersuchungen etwas mehr. "Da können wir uns ans Bett setzen, uns unterhalten oder spontan ein Weihnachtslied anstimmen", so Kosar. Auch die Christmette, die am Heiligabend ab 19 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses stattfindet, können die Patienten per Live-Übertragung über die hausinternen Fernseher von ihren Betten aus verfolgen. Wer möchte, kann die Krankenkommunion empfangen. Auch ehrenamtliche Weihnachtsengel finden sich im Josephs-Hospital ein: Am Vormittag des 24. Dezember kommt immer eine Bläsergruppe und spielt auf den Stationen Weihnachtslieder.

  • 22.12.2005
    Die Glocke
    Heiligabend gibt es Schlemmerplatte

    Für dieses Jahr geht die Pflegedienstleitung von vielen Patienten aus, die über das Weihnachtsfest im Krankenhaus bleiben müssen. Mit mehr als 100 Essensportionen rechnet das Küchenpersonal. Einen besonderen Festtagsschmaus gibt es im Josephs-Hospital: Am Heiligen Abend wird eine Schlemmerplatte mit verschiedenen Fleischsorten, Käse, Lachs und Kartoffelsalat serviert. Als "Beilage" gibt es einen schriftlichen Gruß von der Krankenhausleitung und dem Pflegedienst. Am ersten Feiertag wird ein Hirschgulasch zubereitet und am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es Schweinerouladen mit Knödeln. Auch für das Personal lässt sich das Küchenteam über die Feiertage etwas Besonderes einfallen.
    Gregor Krützkamp findet es wichtig, dass sich das Personal des Krankenhauses aus allen Tätigkeitsbereichen gegenseitig Respekt und Anerkennung entgegen bringt: "Als kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit verteilen wir kleine Päckchen mit Süßigkeiten." Auch unter den Kollegen der einzelnen Stationen wird bei einer Weihnachtsfeier schon einmal gewichtelt. So durfte sich Petra Kosar als leidenschaftlicher Schalke-Fan auch schon einmal über einen Gürtel von Fortuna Düsseldorf "freuen".

  • 22.11.2005
    Die Glocke
    Kinderärzte bieten mehr Sicherheit

    Die vier niedergelassenen Kinderärzte in Warendorf kooperieren seit Jahren bestens mit dem Josephs-Hospital. Durch ein nunmehr erweitertes, teilweise kostenloses Untersuchungsangebot und durch die Einrichtung eines Notfalltelefons im Kreißsaal bietet das Hospital nun eine noch vergrößerte Sicherheit in der Geburtshilfeabteilung an.

  • 22.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Partnerschaft funktioniert bestens

    Wenn im Warendorfer Josephs-Hospital ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, dann kann er sicher sein: Für seine Versorgung wird alles getan, was menschenmöglich ist.
    Dabei spielt - selbstverständlich - eine große Rolle, dass die Geburtshilfe-Abteilung unter dem neuen Chef Dr. Matthias Lerch kompetent und engagiert ihre Arbeit tut. Dazu gehört auch, dass - in Zeiten leerer öffentlicher Kassen - das Krankenhaus-Kuratorium einen tiefen Griff in die Rücklagen getan hat, um die Abteilung baulich und technisch auf den aktuellsten Stand zu bringen.
    Doch es kommt noch ein dritter wichtiger Faktor hinzu: Obwohl das Josephs-Hospital nicht über eine eigene Kinderabteilung verfügt, ist die kinderärztliche Versorgung der Kleinen direkt nach der Geburt auf sehr hohem Niveau gesichert. Schon seit zehn Jahren setzt das Krankenhaus hier auf eine bestens funktionierende Partnerschaft mit den niedergelassenen Kinderärzten.

  • 22.11.2005
    Die Glocke
    Das rote Telefon im Kreißsaal für die Sicherheit der Kinder

    Seit fast zehn Jahren besteht die enge Kooperation zwischen dem Warendorfer Josephs-Hospital und den niedergelassenen Kinderärzten in der Emsstadt. Eine Zusammenarbeit, die sich nicht nur bestens bewährt hat, sondern nun mit erweiterten, teilweise kostenlosen Angeboten die Sicherheit für Mütter und Kinder bei Neu- und Frühgeburten gewährleistet.
    Eine Neuerung ist das "Rote Telefon", das im Kreißsaal eingerichtet wurde. In besonderen Notfällen während und nach der Geburt kann damit tagsüber Dr. Romanus Röhnelt hinzugerufen werden, der als Kinderarzt im nahe gelegenen Ärztehaus tätig ist und eine Sonderausbildung als Notfallarzt in der Neugeborenenmedizin absolviert hat. Nachts und an den Wochenenden kommt nötigenfalls die Zusammenarbeit mit dem Franziskus-Hospital in Münster zum Tragen, die mit dem Babymobil zur Stelle sein können. Zusätzlich und kostenlos bieten die vier Kinderärzte - Dr. Paul Mussaeus, Dr. Bernd Tillessen, Dr. Thomas Bömelburg und Dr. Romanus Röhnelt - eine gründliche Untersuchung der Neugeborenen an. Nach der Geburtsuntersuchung und vor der im Geburtsheft vorgeschriebenen Untersuchung beim Haus-Kinderarzt bietet dieser Test, bei dem alle wichtigen Körperfunktionen untersucht werden, für Mutter und Kind einen weiteren Sicherheitsfaktor, der nicht zu unterschätzen ist. Herz, Lunge, Bauchorgane, Nabel, die gesamte Orthopädie stehen auf dem Prüfstand. "So können wir frühzeitiger als üblich aus vielen gesunden Kindern den eventuellen Notfall herausfinden", erklärte Dr. Matthias Lerch, Leiter der gynäkologischen Abteilung und Geburtshilfe. Routine ist inzwischen auch der Hörtest, der bei allen Neugeborenen durchgeführt wird ("Die Glocke" berichtete). Wichtig ist auch der Blutfarbstofftest, der durch modernste Technik im Josephs-Hospital auch unblutig durchgeführt werden kann. Dr. Martin Biller, Geschäftsführer des Josephs-Hospitals, ist stolz darauf, dass das Hospital nach dem Umbau für 500.000 Euro vier Kreißsäle mit einem Notoperationssaal, drei Bäder, ein Bad für die Wassergeburt und ein Familienzimmer für die Übernachtung zur Verfügung hat. Jährlich kommen in Warendorf etwa 400 bis 450 Kinder zur Welt. Dr. Lerch lächelt: "Es könnten aber von uns aus noch mehr werden."

  • 22.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Bewährte Partnerschaft

    Wenn im Warendorfer Josephs-Hospital ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt, dann kann er sicher sein: Für seine Versorgung wird alles getan, was menschenmöglich ist.
    Dabei spielt - selbstverständlich - eine große Rolle, dass die Geburtshilfe-Abteilung unter dem neuen Chef Dr. Matthias Lerch kompetent und engagiert ihre Arbeit tut. Dazu gehört auch, dass - in Zeiten leerer öffentlicher Kassen - das Krankenhaus-Kuratorium einen tiefen Griff in die Rücklagen getan hat, um die Abteilung baulich und technisch auf den aktuellsten Stand zu bringen.
    Doch es kommt noch ein dritter wichtiger Faktor hinzu: Obwohl das Josephs-Hospital nicht über eine eigene Kinderabteilung verfügt, ist die kinderärztliche Versorgung der Kleinen direkt nach der Geburt auf sehr hohem Niveau gesichert. Schon seit zehn Jahren setzt das Krankenhaus hier auf eine bestens funktionierende Partnerschaft mit den niedergelassenen Kinderärzten. Und das heißt: Im wöchentlichen Wechsel ist immer einer der Kinderärzte für eine umfassende Grunduntersuchung der Neugeborenen zuständig. Dazu gehört dann nicht nur die vorgeschriebene "U1" sofort nach der Geburt. Noch bevor die "U2" auf dem kassenärztlich abgesegneten Plan steht, schieben Warendorfs Kinderärzte eine komplette "Generalinspektion" des Kindes ein: Da werden Herz, Lunge und Bauchorgane sowie der Zustand des Nabels genau unter die Lupe genommen, die Hüftgelenke ebenso, wie andere orthopädische Schwachstellen angeschaut. Je früher man Auffälligkeiten entdecke, umso besser könne man sie behandeln, sind sich die Ärzte einig. Dr. Bernd Tillessen: "Ich nenne das die 1a-Untersuchung." Die für die Eltern der Kinder kostenlose Sonderuntersuchung wird vom Krankenhaus getragen.
    Dieses bewährte Verfahren erfährt nun noch eine wesentliche Ergänzung: Mit Dr. Romanus Röhnelt aus dem neuen Ärztehaus am Josephs-Hospital hat das Krankenhaus einen Kooperationsvertrag geschlossen, der sicherstellt, dass der Kinderarzt während seiner Sprechzeiten in akuten Notsituationen sofort zu Verfügung steht. Schließlich arbeitet man ja Tür an Tür.
    Röhnelt, der während seiner Ausbildung auch vier Jahre auf einer Kinderintensivstation gearbeitet hat, begrüßt die Chance, bei Bedarf ganz schnell "in die Bresche" springen zu können. Das Krankenhaus verfüge über eine gute Ausstattung, um die Versorgung der Kinder sofort zu sichern. So sei das Zeitfenster zwischen Geburt und einer eventuell notwendig werdenden Verlegung in eine Kinderklinik bestens gesichert. Nachts, so Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller, setze man weiter auf die Zusammenarbeit mit dem "Babymobil" des münsterschen Franziskus-Hospitals.
    Für Dr. Matthias Lerch, den Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, ist die Partnerschaft mit den niedergelassenen Kinderärzten die Basis für ein funktionierendes Versorgungssystem. Daneben hat das Krankenhaus aber auch in moderne Technik investiert, um die Betreuung perfektionieren zu können. Dazu gehören die Möglichkeit von Ultraschall-Untersuchungen direkt im Krankenhaus und ein Spezialgerät für Hörtests mit Kleinkindern. Oder die Untersuchung bestimmter Blutwerte ohne schmerzhaften "Piekser".
    Baulich hat sich in Lerchs Abteilung in den vergangenen Monaten ebenfalls viel getan. Eine halbe Million Euro hat das Krankenhauskuratorium in einen neuen Kreißsaal investiert. Lerch: "Wir haben jetzt die beste Ausstattung, die man bieten kann." Direkt neben dem Kreßsaal gibt es einen eigenen OP. Zur neuen Ausstattung der Station gehört neben einer Entbindungswanne, die der Freundeskreis des Hospitals spendiert hat, auch ein Familienzimmer mit Doppelbett. Frischgebackene Papas werden also ebenfalls mit versorgt, wenn das gewünscht wird - nicht nur die Kinder.

  • 17.11.2005
    Die Glocke
    Diabetes wird zur Volkskrankheit

    Fast schon avanciert sie zur neuen Volkskrankheit: Diabeteserkrankungen werden immer häufiger. Ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und damit einhergehendes Übergewicht sind die Ursachen. Aus Anlass der Welt-Diabetiker-Tage der "Internationalen Diabetes Förderation" besuchte "Die Glocke" den Diabetes- und Fußpflegeexperten Andreas Gralki im Josephs-Hospital.
    "Es gibt zwei Formen der Diabetes", erklärt der Podologe Galki, Mitglied im "Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe Deutschland". Beim Typ I könne die Bauchspeicheldrüse kein Insulin bilden, das den Zucker aus dem Blut an die KÖrperzellen weitergibt. "Stark zunehmend sind die Zahlen bei der Typ-II-Diabetes, die man auch landläufig als Altersdiabetes bezeichnet", so Gralki. Dabei könne der Körper zwar Insulin bilden, dieses könne aber nicht angemessen arbeiten.
    Schon längst nehmen die Krankheitszahlen im jungen Alter zu, "Altersdiabetes" bekommen auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Laut einer Studie steigt die weltweite Diabetes-Häufigkeit vom Jahr 2000 bis 2010 um 46 Prozent.
    "Problematisch sind allerdings auch die Folgeerkrankungen, die mit der Diabetes einhergehen", sagt Andreas Gralki. Und da kommt vielfach der Podologe, der Fachmann für Fußmedizin, ins Spiel. "Denn über einen langen Zeitraum erhöhte Blutzuckerwerte wirken sich auf die Nerven und Gefäße aus", erklärt der Podologe.
    Durchblutungsstörungen ebenso wie Nervenschädigungen seien die Folge. Insbesondere in den Beinen und Füßen treten daher bei Diabetikern oft Folgeerkrankungen auf. Was mit einem Gefühl von "eingeschlafenen Füßen" beginnt, kann bis zur völligen Gefühllosigkeit und damit auch Schmerzunempfindlichkeit in den Füßen führen.

  • 17.11.2005
    Die Glocke
    Probleme bei der Therapie fußen auf Schmerzunempfindlichkeit

    In der "Schmerzunempfindlichkeit" im Fußbereich als Diabetes-Folgeerkrankung liege die Schwierigkeit der Behandlung, erläutert Andreas Gralki. Denn wenn die Patienten keine Beschwerden hätten, sei es oftmals schwierig, sie von bestimmten Maßnahmen zu überzeugen. "Die meisten Patienten kommen erst zu mir, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist", spricht der Fußpfleger am Josephs-Hospital aus Erfahrung.
    In Schulungen zeigt Gralki deshalb Diabetesberatern, wie sie den Patienten vermitteln können, dass sie den Schmerz nur nicht spüren, er aber eigentlich da sein müsste. "Wir legen den Patienten zum Beispiel Erbsen in die Schuhe", stellt Gralki eine Methode vor, "so dass sie sehen, dass sie etwas im Schuh haben, es aber nicht spüren". Spezielle Einlagen oder entsprechende Hautpflege können die Symptome der Folgeerkrankungen lindern. "Wirklich vermeiden lassen sie sich aber selten, da die Patienten ja keinen Schmerz oder keine Beschwerden fühlen." Dafür lässt sich etwas in der Vorsorge gegen den Typ-II-Diabetes tun, wie Gralki sagt: Viel Bewegung, gesunde Ernährung, schlichtweg: die Vermeidung von Übergewicht.
    Andras Gralki ist unter der Tel.-Nr. 02581/200 im Josephs-Hospital zu erreichen.

  • 12.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Jede Minute ist kostbar

    Im Rahmen der Herzwoche 2005 der Deutschen Herzstiftung vom 4. bis 11. November wird die Bevölkerung bundesweit von den Aktionspartnern (Ärzten, Kliniken, Krankenhäusern, Krankenkassen, Volkshochschulen und Betrieben) über die Alarmzeichen eines Herzinfarktes und die notwendigen Verhaltensregeln für die Betroffenen und ihre Angehörigen aufgeklärt. Die Notwendigkeit entsprechender Informationen ergibt sich allein daraus, dass jedes Jahr fast 300 000 Menschen einen Herzinfarkt erleiden. Über 170 000 davon sterben an den Folgen.
    Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital, nahm sich am Donnerstagabend in der Volkshochschule des Themas an. Jede Minute nach dem Eintritt eines Herzinfarktes sei kostbar, um lebenserhaltende Maßnahmen treffen zu können, betonte der Fachmann. Sofort müsse der ärztliche Notdienst benachrichtigt werden. Danach können wenige Handgriffe bei der Ersthilfe den unterbrochenen Herzkreislauf wieder in Gang bringen.
    Dem Stillstand gehe ein langsam schleichender Prozess voraus. Bei 47 Prozent der Betroffenen führten Reanimationen innerhalb einer Minute zum Erfolg. Bei Beginn der Bemühungen nach fünf Minuten liege die Erfolgsquote nur noch bei sechs Prozent, dann träten bei dem Erkrankten bereits nachhaltige Gehirnschäden auf. Die Hilfe sei somit ein Wettlauf mit der Zeit.
    Als größte, vom Menschen selbst beeinflussbare Risikofaktoren nannte Dorsel das Rauchen, Übergewicht, zu hoher Blutdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Anzeichen der Angina pectoris, bei der Engegefühl und Schmerzen in der Brust empfunden werden, erforderten den sofortigen Besuch eines Facharztes. Dorsel informierte über Möglichkeiten zur Behandlung einer Gefäßverengung mit Hilfe der Ballondilatation (PTCA).
    Welche ersten Hilfsmaßnahmen im Notfall die Angehörigen herzkranker Patienten ergreifen können, schilderte Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger am Josephs-Hospital. Er empfiehlt die Teilnahme an einem Notfalltraining in der Kardiologie des Warendorfer Krankenhauses. Ein derartiges Training wird angeboten am Montag, 14. November, und Montag, 16. Januar nächsten Jahres, ab jeweils 18 Uhr. Kostenbeitrag pro Teilnehmer 15 Euro.

  • 04.11.2005
    Die Glocke
    Dr. Kahlert geht in den Ruhestand

    Nach 27 Dienstjahren im Warendorfer Josephs-Hospital ist Dr. Reinhard Kahlert (65), Leitender Arzt der Inneren Abteilung, in den Ruhestand verabschiedet worden. Bei einer Feierstunde im Hotel "Im Engel" wurden die fachlichen und menschlichen Qualitäten des Chefarztes gewürdigt. Seine Nachfolge hat Dr. Eckhard Stüber (41) angetreten.

  • 04.11.2005
    Die Glocke
    Der Mensch im Mediziner bei Dr. Kahlert stets im MIttelpunkt

    Der Mensch im Mediziner stand am Mittwochabend bei der offiziellen Verabschiedung von Dr. Reinhard Kahlert als leitender Arzt der Inneren Abteilung des Josephs-Hospitals im Mittelpunkt: Denn gerade durch seine Menschlichkeit hat Kahlert als Arzt 27 Jahre lang nicht nur seine Station, sondern auch das ganze Krankenhaus geprägt.
    So war es auch kein Wunder, dass zum Festakt im Hotel "Im Engel" jeder Platz im Saal besetzt war: Es waren Freunde und Familienmitglieder sowie die Mitarbeiter verschiedener Abteilungen des Josephs-Hospitals, die diesen besonderen Anlass gemeinsam feiern, aber auch viele Erlebnisse vergangener Jahre noch einmal Revue passieren lassen wollten.
    Während Kahlerts Tätigkeit in Warendorf gehörte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Manfred Arndt zu seinen ständigen Wegbegleitern. Dessen Laudatio auf Kahlert zeugte von Anerkennung, gegenseitigem Respekt und einem großen Maß freundschaftlicher Zuneigung: "Dr. Reinhard Kahlert war immer da, wo er gebraucht wurde. Diese Eigenschaft zieht sich wie ein roter Faden durch seine gesamte Tätigkeit." Arndt beschrieb Kahlert als Mann mit Profil, Ecken und Kanten, der sich immer weit über das normale Maß hinaus engagiert habe. Kahlert hätte sich Neuerungen in der Medizin immer offen, aber kritisch gegenüber gestellt und Sinnvolles stets übernommen. Arndt: "Ihr Nachfolger übernimmt eine gut ausgestattete Abteilung auf dem neuesten Stand der Technik."
    Prof. Dr. Manfred Arndt machte deutlich, dass dieser Abschied aus beruflicher Sicht schwer falle, doch "ich freue mich schon auf ein, vielleicht auch mal zwei, drei Gläser Wein in privater Runde". Denn von nun an tritt im Leben des Dr. Reinhard Kahlert der Mediziner in die zweite Reihe, um der Privatperson Platz zu machen.

  • 04.11.2005
    Die Glocke
    Abschied von "Grauer Eminenz"

    Der erste Eindruck, den Dr. Martin Biller, Verwaltungschef des Josephs-Hospitals, bei Antritt seiner Tätigkeit vor zwei Jahren von Dr. Reinhard Kahlert hatte, war: "Er ist hier die graue Eminenz." Der zweite Eindruck: "Den kennt hier einfach jeder." Beide Eindrücke waren sicherlich treffend.
    Am 1. Oktober 1978 hatte Kahlert die Stelle des leitenden Oberarztes der Inneren Abteilung des Warendorfer Krankenhauses angetreten. Von da an arbeitete der Internist emsig daran, seine Station zu modernisieren und das Wohl der Patienten immer in den Vordergrund zu stellen. Biller: "Sie sind eine Institution und ein Begriff. Sie haben viel erreicht und durch ihr engagiertes Denken und Handeln eine hohe Qualität ins Haus gebracht."
    Auch Alfons Lentfort, der Dr. Kahlert als Vetreter für das Krankenhaus-Kuratorium während der Verabschiedung am Mittwochabend dankte, betonte Dr. Kahlerts hervorragenden Ruf als Mediziner: "Sie sind der Arzt, dessen Name in dieser Region mit unserem Krankenhaus in Verbindung gebracht wird." Dr. Kahlert habe sich immer in den Dienst für den Patienten gestellt und sei zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar gewesen.
    Auch der stellvertretende Bürgermeister Warendorfs, Manfred Kampelmann, sieht in Dr. Reinhard Kahlert einen Mann mit Vorbildfunktion, der schon "unzähligen Menschen unzählige Ratschläge für ein gesundes Leben erteilt" habe. Denn zu den herausragendsten Merkmalen des Arztes Kahlert gehörte wohl sein ganzheitliches Interesse an den Patienten, wusste Dr. Hartmut Bauer, langjähriger ärztlicher Mitarbeiter Dr. Kahlerts, zu berichten: "Sie waren immer am Schicksal ihrer Patienten interessiert und haben so manchen Assistenzarzt mit bohrenden Fragen über die Patienten an den Rand der Verzweiflung gebracht." Dr. Kahlert sei ein nicht immer einfacher Chef gewesen, der leicht chaotisch veranlagt gewesen sei und seinen Mitarbeitern ein enormes Arbeitspensum abverlangt habe. Doch der Umgang miteinander sei immer von Fairness gekennzeichnet gewesen.
    In der Form von Reimen überbrachte Wilfried Tollkötter, Pflegedienstleiter, die besten Wünsche des Pflegepersonals. Und auch die Assistenzärzte von Dr. Reinhard Kahlert ließen es sich nicht nehmen, ihren Chef zu verabschieden - nicht ohne ihn vorher zum gemeinsamen Kochen eingeladen zu haben.
    Dr. Kahlert selbst dankte in seiner Rede nicht nur Gott und seiner Familie, sondern machte auch einen Rundumschlag durch sämtliche Abteilungen der Klinik. Von den innig verehrten Sekretärinnen, die "im Chaos immer alles gefunden" hätten, über die Schwestern und Pfleger bis hin zu Chefarzt Professor Dr. Manfred Arndt wurde niemand vergessen. Doch bevor Dr. Kahlert sich als Rentner nun seinen Hobbys, dem Bergsteigen, der Kunst und dem Laufen, verstärkt zuwenden kann erhob er als Mediziner noch einmal den mahnenden Finger: "Wir Ärzte unterliegen heute einem völlig neuen System und laufen Gefahr, dass die Monetik über die Ethik gewinnt." Nur engagierter Einsatz könne dieses Missverhältnis noch ausgleichen.

  • 04.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Eine Institution des Hospitals

    Dr. Reinhard Kahlert, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Josephs-Hospital, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Am Mittwochabend war der große Saal des Hotels "Im Engel" restlos besetzt. Der Geschäftsführer des Krankenhauses Dr. Martin Biller, begrüßte die Mitglieder des Kuratoriums, Ärzte, Pfleger, Helfer und Mitarbeiter des Krankenhauses, Berufskollegen, Freunde und die Familie des Mediziners. Biller würdigte Kahlert als "eine Institution des Hospitals".

  • 04.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Eine Institution des Hospitals

    Dr. Reinhard Kahlert, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Josephs-Hospital, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Am Mittwochabend war der große Saal des Hotels "Im Engel" restlos besetzt. Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Dr. Martin Biller, begrüßte die Mitglieder des Kuratoriums, Ärzte, Pfleger, Helfer und Mitarbeiter des Krankenhauses, Berufskollegen, Freunde und die Familie des Mediziners.
    Biller würdigte Kahlert als "eine Institution des Hospitals". In der 28-jährigen Tätigkeit - ein Jahr als Oberarzt und dann als Chefarzt - habe der Kunstfreund und gesellschaftlich stark Engagierte wesentlich dazu beigetragen, dass das Krankenhaus in kaufmännischer Sicht und in medizinischen Belangen in Fachkreisen und bei den Patienten weit über den Kreis Warendorf hinaus große Anerkennung genieße.
    Alfons Lentfort als Leiter des Kuratoriums fügte zu seinem Dank für das segensvolle Wirken des Hobby-Skifahrers und Hobby-Bergsteigers hinzu, dass der Leitgedanke des Krankenhauses "Bei uns sind Sie (die Patienten) in guten Händen" ganz gewiss und besonders auf Dr. Kahlert persönlich anzuwenden sei.
    Professor Dr. Manfred Arndt, ärztlicher Leiter des Hauses, stellte heraus, dass sein über 17 Jahre ärztlicher Begleiter mit seinem Übergang in das reine Privatleben deutliche Spuren hinterlasse. Nicht nur die auf den Gebäudetreppen, sondern viel eindrucksvoller als verantwortungsbewusster und unermüdlich für die ihm Anvertrauten tätige Facharzt. Arndt will die enge und freundschaftliche Verbindung weiter pflegen und sieht sich schon mit Dr. Kahlert an einem Tisch gemütlich sitzend, um endlich in aller Ruhe ein oder auch mehrere Gläser Wein zu leeren.
    Den zahlreichen guten Wünschen für den "Abgänger" schlossen sich für die Stadt Warendorf Manfred Kampelmann und für das Ärzteteam Oberarzt Dr. Hartmut Bauer an. Er stellte fest, dass zwei Eigenschaften des unmittelbaren Chefs, der nicht immer ein "leichter" Chef gewesen sei, seine "Aufrichtigkeit und Fairness den Mitarbeitern gegenüber waren und sind".
    Wilfried Tollkötter als Leiter des Pflegedienstes hatte sich mit seinen Helfern die Frage gestellt, ob denn ein Chefarzt, der keine Rolex-Uhr trägt, keinen Porsche fährt und kein Pferd besitzt, nicht am Image eines Chefarztes nage. In einem bebilderten Gedichtband als Geschenk haben die Mitarbeiter weitere ähnliche Gedanken über den beliebten Arzt festgehalten.
    Musikalisch umrahmt wurden die "Abschiedsreden" von Assistenzärztin Dr. Janina Lagocki am Klavier, mit Sätzen von Mozart, Chopin und Stücken von Elton John.
    Dr. Reinhard Kahlert selbst war bei seiner Abschiedsrede manchmal emotional bewegt, dann aber wieder sehr humorvoll. Niemanden seiner vielen beruflichen und privaten Wegbegleiter vergaß er, um sich bei ihnen für die Hilfen und guten Ratschläge zu bedanken. Seiner Ehefrau Edelgard und seinen Kindern dankte er dafür, dass sie ihn "haben laufen lassen", denn häufig genug sei er sogar von der familiären Weihnachtsfeier weg ins Krankenhaus geeilt.

    Kurzbiografie
    In Osnabrück ist Dr. Reinhard Kahlert 1940 geboren worden. 1965 absolvierte er das erste Staatsexamen. 1969 heiratete er seine Frau Edelgard und begann seinen beruflichen Weg in Lüdenscheid. Später wechselte er zurück nach Osnabrück.
    1977 wurde er zum Oberarzt an das Josephs-Hospital nach Warendorf berufen, wo er 1978 die Leitung der Abteilung Innere Medizin übernahm.

  • 04.11.2005
    Westfälische Nachrichten
    Beim Herzinfarkt zählt jede Minute

    Jeder zweite Mensch, der einen Herzinfarkt erleidet, stirbt binnen drei Monaten. Oft, weil in der Situation selbst niemand geholfen hat. Oder niemand helfen konnte? "In acht von zehn Fällen tritt der Herzinfarkt im Beisein von Zeugen auf, meistens Familienangehörige." Für Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital, liegt das Problem auf der Hand: "Die Laienhilfe muss optimiert werden."
    Würde die Hilfe besser funktionieren, weil etwa Familienangehörige wissen, wie man eine Rettungskette auslöst oder einen Patienten in eine stabile Seitenlage bekommt, würde die Überlebensquote deutlich höher sein. Aktuell hilft einer - von acht Fällen.
    "Etwa ein Drittel der Betroffenen erreicht nicht einmal lebend das nächste Krankenhaus". Drastische Zahlen - "Aufklärung tut Not".
    Das gelte eigentlich für jeden Mann und jede Frau. "Jeder macht einmal einen Erste-Hilfe-Kursus für den Führerschein, frischt das Wissen aber in der Regel niemals auf", beklagt Kardiologe Dorsel. Allein die Sterberate zeige, welche Bedeutung der Zeitfaktor habe und wie wichtig sofortiges und schnelles Reagieren sei. "Jede Minute zählt", sagt der Fachmann. "Wenn man nichts macht, hat man verloren" - im doppelten Sinne.
    Wenn Herzinfarkt-Patienten zeitnah ärztliche Hilfe erhalten, gebe es eine gute Chance, wieder belastbare Menschen aus dem Krankenhaus entlassen zu können.
    Die Deutsche Herzstiftung veranstaltet seit vielen Jahren jährlich eine Herzwoche; diesmal vom 4. bis 11. November. Das aktuelle Schwerpunktthema lautet "Herzinfarkt? - niemals zögern - Notruf wählen". Das ist auch der Titel eines Vortrages in der Volkshochschule Warendorf am Donnerstag, 10. November, um 20 Uhr.
    "Der gesamte Komplex ist ein wichtiges Thema in unserem Angebot zur Gesundheitsbildung", betont VHS-Leiter Rolf Zurbrüggen. Mit regem Interesse: 2003 kamen rund 200 Besucher, 2004 musste die Veranstaltung aufgrund der großen Nachfrage in das Theater am Wall "umziehen". Würde das Interesse in diesem Jahr ebenso groß sein, würde ein Zusatztermin angeboten, kündigt Zurbrüggen an.
    Das Josephs-Hospital bietet jetzt ein Notfalltraining für Angehörige herzkranker Patienten an. "In Kursen mit maximal 14 Teilnehmern wird alles geprobt - über das Erkennen und Handeln beim Herzinfarkt bis hin zur effektiven Herzmassage", beschreibt Fachkrankenpfleger Heiner Brechtken den Kursinhalt. "Eigentlich alles Basiswissen." Der erste Kursus beginnt am Montag, 14. November um 18 Uhr. In Planung sei, dieses rund dreistündige Training regelmäßig anzubieten: Denkbar sei zudem, auch außerhalb des Hospitals. Informationen gibt es unter Telefon 02581/20-1050 oder -1051.

  • 04.11.2005
    Die Glocke
    Zeit sind Muskeln - beim Infarkt zählt jede Minute

    Jede Minute zählt! Bei einem Herzinfarkt kommt es auf die schnelle Erstversorgung an. Das weiß Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie am Josephs-Hospital, nur allzu gut. Im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung wird er am kommenden Donnerstag, 10. November, in einem Vortrag über das richtige Verhalten im Notfall informieren.
    Laut Dr. Dorsel brauchen viele Patienten einen hohen Leidensdruck, bevor sie zum Arzt gehen. "Sie wollen den Arzt nicht in der Nachtruhe stören oder meinen, sie könnten es noch bis zum nächsten Montag aushalten. Mancher Patient erlebt den nächsten Montag dann aber nicht mehr", zeigt der Chefarzt drastisch die Konsequenzen auf, wenn bei einem Infarkt nicht schnell gehandelt wird. Rund ein Drittel aller Infarktpatienten käme nicht mehr lebend im Krankenhaus an.
    "Niemals zögern - Notruf wählen" ist deshalb der kostenlose Vortrag am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr im Saal der Volkshochschule, Kurze Kesselstraße, überschrieben. Denn mit jeder Minute, in der die Verstopfung der Herzgefäße nicht beseitigt wird, stirbt Herzmuskelgewebe ab. Dr. Thomas Dorsel wird über Symptome, über richtiges Verhalten im Notfall und Therapiemöglichkeiten informieren.
    Am erfolgversprechendsten sei eine Kathetermaßnahme, so Dr. Dorsel. "Die Erfolgsaussichten liegen hier bei 98 Prozent", weiß der Chefarzt. Eine Auflösungstherapie, bei der die Verstopfung medikamentös aufgelöst wird, sei nur in 50 - 60 Prozent der Fälle wirksam, und dann auch nur, "wenn sie innerhalb der ersten drei bis vier Stunden durchgeführt wird". Im Warendorfer Josephs-Hospital kann die Katheter-Therapie dank eines 24-Stunden-Dienstes jederzeit durchgeführt werden.
    "Ebenso wichtig wie der schnelle Notruf ist auch die schnelle Hilfe vor Ort, bis der Notarzt da ist", betont Heiner Brechtken, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin. Von zehn Herzinfarktfällen seien in acht Zeugen anwesend. Aber nur in einem Fall würde tatsächlich wiederbelebt.
    Mit einem neuen Projekt will das Josephs-Hospital diese Rate steigern. In einem Notfalltraining lernen Angehörige das Verhalten im Ernstfall vom Erkennen des Infarktes bis hin zur Reanimation. Ein neuer Kursus findet am Montag, 14. November, ab 18 Uhr im Josephs-Hospital statt. Er dauert drei Stunden und kostet 15 Euro. Anmeldungen unter Telefon-Nr. 02581/20-1050 oder -1051.

  • 28.10.2005
    Die Glocke
    Mit dem elektronischen Auge Untersuchungen erleichtern

    Mit dem neuen Chefarzt der Inneren Abteilung werden auch neue Methoden der Diagnostik und Therapie im Josephs-Hospital heimisch.
    Das betonte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller bei der Vorstellung von Dr. Eckhard Stüber am Mittwoch im Warendorfer Krankenhaus (wir berichteten).
    Als Leitender Oberarzt hat Stüber auch an seiner bisherigen Wirkungsstätte, der Uniklinik in Kiel, Feder führend die endoskopische Sonographie aufgebaut, bei der ein ultraschallgestütztes "Auge" über Körperöffnungen bis in die zu untersuchenden Organe eingeschleust wird. Diese Methode will der Magen-Darm-Spezialist auch in Warendorf verstärkt einsetzen. Im Rahmen seiner Bewerbung hatte Dr. Stüber seine "handwerklichen" Fähigkeiten in dieser Untersuchungsmethode auch praktisch am Patienten demonstriert. So könnten auf diese Art und Weise im Vorfeld einer chirurgischen Entfernung der Galle (immerhin rund 200 Fälle pro Jahr im Josephs-Hospital) die Gallensteine entfernt werden, gab Dr. Biller ein Beispiel für die Anwendungsmöglichkeiten.
    Als Experte gilt Dr. Stüber auch bei der Anwendung einer kontrastmittelverstärkten Ultraschalluntersuchung, die dazu beitragen kann, die Röntgenstrahlenbelastung für den Patienten zu verringern. Nicht zuletzt erhofft sich der Krankenhausleiter auch von den Kontakten des Privatdozenten zur Uniklinik in Kiel und der von Stüber geplanten Verbindung zum Uniklinikum Münster wichtige Impulse für die Arbeit im Warendorfer Krankenhaus.
    Und weil er ein berufsbegleitendes Studium der Gesundheitsökonomie absolviert hat, weiß der neue Doktor realistischerweise auch, dass nicht alles, was medizinisch möglich wäre, auch ökonomisch machbar ist, oder, wie es Stüber mit einem launigen Seitenblick auf den betriebswirtschaftlich denkenden Verwaltungschef formulierte: "Ich verstehe auch die Sprache des Krankenhausdirektors."

  • 27.10.2005
    Die Glocke
    Dr. Stüber Chefarzt in der "Inneren"

    Privatdozent Dr. Eckhard Stüber (41), zum 1. November Nachfolger von Dr. Reinhard Kahlert (65) als Chefarzt der Inneren Abteilung im Warendorfer Josephs-Hospital, gilt als Experte für Ultraschall-Endoskopie.

  • 27.10.2005
    Die Glocke
    Neuer Chefarzt ist Spezialist für "Ultraschall von innen"

    "Ökonomisch gesehen, haben wir die modernste Kompetenz eingekauft, die der Markt bietet." Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller ist hoch zufrieden mit seinem Vertragsabschluss. Denn mit Dr. Eckhard Stüber hat er einen ausgewiesenen Experten als Chefarzt für die Innere Abteilung des Josephs-Hospitals verpflichten können.
    Der 41-jährige Facharzt für Innere Medizin wird zum 1. November die Leitung der größten Abteilung des Hauses (79 Betten, 2 800 von rund 10 000 stationären Patienten jährlich) übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Reinhard Kahlert (65) an, der nach drei Jahrzehnten Tätigkeit am Warendorfer Krankenhaus in den Ruhestand wechselt.
    Der gebürtige Flensburger hat in Lübeck und Göttingen studiert, war Stipendiat der deutschen Studienstiftung und hat einen Forschungsauftrag in den USA erfüllt. Seit 1995 ist er an der Uni-Klinik in Kiel tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt der "Inneren". Er ist verheiratet (seine Frau ist Fachärztin für Neurologie), hat Sohn (10) und Tochter (6) und will seine Familie zum Schuljahreswechsel 2006 nach Warendorf holen. Bis dahin wird er ein Appartement im neuen Gesundheitszentrum beziehen.
    Die Allgemeine Innere Medizin als gesamtgesundheitliche Querschnittaufgabe ist sein Metier, gleichzeitig ist er aber auch anerkannter Fachmann in der Magen- und Darmheilkunde. Sein Spezialgebiet ist die ultraschallgestützte Endoskopie des Verdauungstraktes, von der Speiseröhre über Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle bis zum Darm. Für den praktischen Einsatz der erst kürzlich vom Josephs-Hopsital für 250 000 Euro gekauften Spezialgeräte bringt er aus Kiel ebenso die Erfahrungen mit wie für die noch sehr seltene Kapselendoskopie, bei der eine Minikamera, nicht größer als ein Dragee, bei der Reise durch den anders schwer zu inspizierenden Dünndarm einen "Film dreht". Auch in der internistischen Intensivmedizin, der Diabetologie und der Gesundheitsökonomie hat der mit Lehrbefähigung (Privatdozent) ausgestatte Mediziner Spezialkenntnisse erworben.

  • 27.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    "Wir haben die modernste Kompetenz eingekauft"

    Eine Stunde lang saß er im Zug fest - Stellwerkausfall in Elmshorn. Fünf Stunden und 20 Minuten brauchte gestern Dr. Eckhard Stüber von Flensburg nach Warendorf. Dann schwang sich der neue Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin des Josephs-Hospitals aufs mitgebrachte Fahrrad und radelte zur Pressekonferenz im Warendorfer Krankenhaus. Der 41-jährige Flensburger tritt am 1. November die Nachfolge von Dr. Reinhard Kahlert an. Und Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller ließ gestern keinen Zweifel daran, mit Stüber einen fachlich versierten Nachfolger gefunden zu haben: "Wir haben die modernste Kompetenz eingekauft."
    Der neue Chefarzt bringt ein breites Spektrum von Kenntnissen auf dem Gebiet der Magen- und Darmheilkunde mit. Biller war sich sicher, dass der "Neue" mit seinen überzeugenden medizinischen Fähigkeiten (zur Bewerbung gehörte auch ein Praxisteil) ein Aushängeschild für das Warendorfer Krankenhaus wird und die Position des Hauses in der Region weiter stärkt. Die Innere Medizin ist mit 79 Betten die größte Abteilung im Josephs-Hospital.
    Stüber war bislang leitender Oberarzt der Universitätsklinik Kiel. Er ist verheiratet mit einer Neurologin, hat zwei Kinder (sechs und zehn Jahre) und kommt gebürtig aus Flensburg. Im Sommer 2006, passend zu den Sommerferien, will die Familie nach Warendorf ziehen. Bis dahin hat der sympathische Arzt ein Appartement im Gesundheitszentrum bezogen.
    Er ist Facharzt für Innere Medizin mit den Qualifikationen Gastroenterologe, Diabetologie, spezielle internistische Intensivmedizin und Gesundheitsökonomie. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Behandlung von Tumorerkrankungen im Magen- und Darmtrakt. Dabei setzt Stüber neben der Endoskopie die moderne Endosonografie (Ultraschall von innen) und die Kapsel-Endoskopie (Reise durch den Darm mit einer Filmkamera) ein. Das Warendorfer Krankenhaus verfügt über entsprechendes medizinisches Gerät. "Es ist ein hochinnovatives Haus", sagte der neue Chefarzt, der sich auf dem Gebiet der Endosonografie am Kieler Krankenhaus einen Namen gemacht und die Abteilung maßgeblich aufgebaut hat. Das Münsterland gefällt dem "Nordlicht" gut, wenngleich es einräumt: "Mir fehlt das Meer."

  • 25.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Neuer Chefarzt für Innere Medizin

    Dr. Eckhard Stüber wird neuer Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin des Josephs-Hopsitals in Warendorf. Stüber war bislang leitender Oberarzt der Universitätsklinik Kiel. Der Privatdozent tritt am 1. November die Nachfolge des nach vielen erfolgreichen Jahren in den Ruhestand verabschiedeten Dr. Reinhard Kahlert an. Stüber ist Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Gastroenterologie. Er verfügt zudem über die Qualifikation als Diabetologe. Dr. Martin Biller, Verwaltungsdirektor des Warendorfer Krankenhauses: "Wir sind sehr froh, einen so hoch qualifizierten Facharzt für unser Haus gewonnen zu haben."

  • 25.10.2005
    Die Glocke
    Dr. Stüber Nachfolger von Dr. Kahlert

    Privatdozent Dr. med. Eckhard Stüber wird neuer Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Josephs-Hospital. Wie die Krankenhausleitung mitteilt, tritt er zum 1. November die Nachfolge des langjährigen Chefs der Inneren, Dr. med. Reinhard Kahlert, an. Stüber war bislang leitender Oberarzt an der Universitätsklinik Kiel, ist Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Gastroenterologie. Zudem ist er als Diabetologe qualifiziert.

  • 24.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheitszentrum eingeweiht

    Die Räume sind hell, freundlich und modern. Durch die Flure klingt beschwingte Live-Musik. Schon rein subjektiv fühlt man sich in diesem 2500 Quadratmeter großen Neubau wohl. Auch rein objektiv möchte das neue Gesundheitszentrum am Krankenhaus alles für das Wohlbefinden seiner Besucher und Patienten tun. Am Samstag eröffnete es offiziell seine Pforten.

  • 24.10.2005
    Die Glocke
    Gesundheitszentrum offiziell eingeweicht

    Das Gesundheitszentrum in Warendorf wurde Samstag mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Josephs-Hospitals und anschließender Segnung der Räumlichkeiten offiziell eingeweiht.
    Im kleinen Kreis hatten sich die Mieter, Initiatoren, Vertreter der ausführenden Handwerksbetriebe und geladene Gäste, darunter auch Bürgermeister Jochen Walter, im Gebäude am Krankenhaus eingefunden. Die Pastoren Martin Obst und Paul Ehlker segneten in der Eingangshalle dann das Kreuz, das zukünftig den Eingangsbereich zieren wird.
    Danach gab es für die Gäste reichlich Gelegenheit, die neuen Räume genau unter die Lupe zu nehmen. Die Arztpraxen, das Sanitätshaus und die Apotheke des dreigeschossigen Gebäudes zeigten sich von ihrer besten Seite.
    Gleiches galt für die neuen Büros der Krankenhausverwaltung, die nun in den modernen Räumen im zweiten Stock ihre Heimat gefunden hat.
    Die Zusammenarbeit zwischen Fachärzten und Krankenhaus soll in Zukunft noch weiter intensiviert werden, und der offizielle Einzug zweier weiterer Mediziner steht unmittelbar bevor. So dürfte das Gesundheitszentrum in Zukunft zentrale Anlaufstelle für viele Patienten werden.

  • 22.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Ärzte bündeln ihre Kräfte unter einem Dach

    Auf Hochtouren laufen die letzten Vorbereitungen am neuen Warendorfer Gesundheitszentrum. Wen in Zukunft in der Emsstadt das Zipperlein plagt, der wird rasch wieder gesund. Denn mit sechs neuen Facharztpraxen, gebündelt im Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital, ist für jeden Notfall bestens versorgt.
    Die urologische Gemeinschaftspraxis von Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke, die Praxis für Frauenheilkunde von Dr. Marion Schulten-Baumer, Kinderarzt Dr. Romanus Röhnelt und Orthopäde Dr. Georg Vey haben ihre neuen Praxis-Räume in dem dreigeschossigen Gebäude bereits bezogen. Zum Anfang des kommenden Jahres folgen noch die Praxen von Dr. Matthias Kelker, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg, und von Psychiaterin Dr. Annette Gerhold. Abgerundet wird die medizinische Rundum-Betreuung durch das Sanitätshaus Eltgen und die Apotheke von Marek Nagorny. Auf 2500 Quadratmetern dreht sich nun alles rund um das Thema Gesundheit.
    Den Standortvorteil des neuen Ärztehauses betont Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller: "Kurze Wege und eine ideale Ergänzung von ambulanter und stationärer Behandlung verbessern die Situation der Patienten vor Ort." Um dies künftig in idealer Weise zu bieten, kooperieren Krankenhaus und Ärzte-Team im Gesundheitszentrum eng miteinander.
    Die beiden Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke sind auch gleichzeitig Belegärzte am Josephs-Hospital. Dadurch konnten nicht nur die Zahl der Belegbetten um ein Drittel auf insgesamt 15 gesteigert werden, auch die Wege für Arzt und Patienten sind deutlich kürzer. Untersuchungen und Eingriffe können je nach medizinischem Befund so direkt im Krankenhaus oder ambulant in der Praxis vorgenommen werden. Eine deutliche Erleichterung und Effizienzsteigerung für alle Beteiligten. Zudem können die beiden Fachärzte in dringenden Fällen jederzeit nach ihren Patienten im Krankenhaus schauen - ein kurzer Gang über den Hof macht's möglich.
    Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Georg Vey teilt sich die urologische Gemeinschaftspraxis zudem die Röntgenanlage - hier bietet die räumliche Nähe auch Wege zur Kostenersparnis. Auch Orthopäde Dr. Georg Vey wird künftig eng mit dem Josephs-Hospital zusammenarbeiten. Auch wenn er dort nicht als Belegarzt angestellt ist, so wird er mit einer sepziellen Chiro-Therapie das Angebot des Warendorfer Krankenhauses ergänzen.
    Kinderarzt Dr. Romanus Röhnelt wird sich in seiner Praxis um das Wohl der kleinen Patienten kümmern. Darüber hinaus steht er der neuen Geburtshilfe-Abteilung in dringenden Fällen jederzeit tagsüber zur Verfügung - ein Job, den sich bislang die Warendorfer Kinderärzte geteilt haben. "Durch die Nähe zum Krankenhaus bietet sich diese Kooperation natürlich an", untermauert Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. Für die werdenden Eltern wird das Warendorfer Krankenhaus mit dem Neonatologen Dr. Röhnelt zusätzlich attraktiv. Auch in den Bereichen Gynäkologie und Psychiatrie ist eine Zusammenarbeit zwischen Hospital und den neuen Ärzten angedacht. Auch Facharzt Dr. Matthias Kelker, Spezialist für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, wird mit seinen Kenntnissen das Spektrum im Bereich der Unfallchirurgie erweitern.
    Heute wird zunächst eine interne Einweihungsfeier des neuen Gebäudekomplexes stattfinden. Ein Tag der offenen Tür für die Warendorfer Bürger ist in Planung.

  • 21.10.2005
    Die Glocke
    Sechs Facharztpraxen für ihre Patienten unter einem Dach

    Das Gesundheitszentrum Warendorf wird am Samstag im Beisein einiger geladener Gäste offiziell eingeweiht. Der breiten Öffentlichkeit wird man sich in Zukunft noch mit einer Extra-Veranstaltung vorstellen. "Es wird eine Art 'Tag der offenen Tür' werden, der Termin steht aber noch nicht fest", so Initiator Dr. Martin Biller.
    Sechs Facharztpraxen, eine Apotheke und ein Sanitätshaus beheimatet das Gebäude Am Krankenhaus 4. Fünf Ärzte sind aktiv, das Sanitätshaus Eltgen und die Apotheke haben ihre Arbeit ebenfalls aufgenommen.
    Dr. Marion Schulten-Baumer (Gynäkologie), Dr. Georg Vey (Orthopädie, Chirotherapie), Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke (Urologie) sowie Dr. Romanus Röhnelt (Kinderheilkunde, Neonatologie) behandeln in ihren Praxen. Dazu kommen noch Dr. Annette Gerhold und Dr. Dr. Matthias Kelker. Während die Psychiaterin in naher Zukunft ihre Räume beziehen wird, wird der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Dr. Kelker am 02. Januar seine Arbeit am neuen Standort aufnehmen.
    "Damit ist das Ziel Facharztzentrum nah", so Dr. Biller. Dabei wird sowohl die Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital als auch untereinander groß geschrieben. So wird im Gesundheitszentrum eine Röntgenanlage von den Urologen und dem Orthopäden genutzt.
    Von den kurzen Wegen zwischen den Facharztpraxen und dem Krankenhaus profitieren beide Seiten. Die Zusammenarbeit mit den Urologen Dr. Weritz und Dr. Heinke auf der einen und dem Hospital auf der anderen Seite ist bereits gegeben, da beide Belegärzte im Josephs-Hospital sind. Auch die anderen Ärzte werden eng mit dem Krankenhaus zusammenarbeiten. Davon werden natürlich auch die Patienten profitieren.
    "Je intensiver die Zusammenarbeit ist, desto fruchtbarer ist der Synergieeffekt für alle", freut sich Dr. Biller und ist sich sicher, dass die Patienten im Gesundheitszentrum optimal aufgehoben sind.
    Als Beispiel für eine optimale Ergänzung wird Dr. Dr. Kelker genannt, da derzeit Kopfverletzte im Krankenhaus mangels eines Facharztes nur erstversorgt werden können. Das wird sich dann im neuen Jahr ändern.

  • 21.10.2005
    Die Glocke
    Auch in der Zukunft ist vieles möglich

    Das neue Gesundheitszentrum ist nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft gewappnet. Allein baulich hat man sich alle Möglichkeiten offen gelassen. So ist es beispielsweise möglich, einen Gang von der ersten Etage bis zum Krankenhaus zu bauen. "Das ist für die nahe Zukunft zwar kein Thema, aber vielleicht mal irgendwann", so Dr. Martin Biller.
    Auch besteht die Möglichkeit, dass sich weitere Fachärzte ansiedeln. Die Struktur des Gebäudes ist so beschaffen, dass es problemlos machbar sein wird, eine komplette Etage oben drauf zu setzen.
    Priorität hat allerdings die Vermietung der noch leer stehenden 125-Quadratmeter-Praxis. Es soll noch eine Zeit lang gesucht werden, und interessierte Fachärzte sind jederzeit willkommen. Ein Traum Billers ist die Ansiedlung eines Onkologen oder Dermatologen.
    Wenn kein Facharzt mehr hinzugewonnen werden kann, soll spätestens in gut einem Jahr auch die letzte freie Räumlichkeit genutzt werden. So wäre es denkbar, dass ein Logopäde oder ein Ergotherapeut einzieht. "Auch das wäre eine sinnvolle Ergänzung", meint Dr. Biller.
    Wie auch immer: Das Gesundheitszentrum hat baulich sowie personell alle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Eine erfolgreiche Zukunft ist keine Utopie.

  • 20.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Nicht nur sauber, sondern rein

    Der im vergangenen Jahr komplett neu eingerichtete Bereich für internistische Diagnostik und Therapie des Josephs-Hospitals kann einen weiteren Erfolg vermelden: Das Zentrum verfügt als erste endoskopische Einrichtung des Münsterlandes über ein validiertes Aufbereitungsverfahren für flexible Endoskope. Das bedeutet einen noch höheren Sicherheitsstandard für Patienten bei endoskopischen Untersuchungen, wie Magenspiegelungen, Darmspiegelungen oder Spiegelungen der Atemwege.
    Seit der Gesetzgeber festgeschrieben hat, dass alle Geräte, die am Patienten eingesetzt werden, so genannte "Medizinprodukte", nur noch mit Verfahren aufbereitet werden dürfen, deren einwandfreie Funktion beim Anwender messtechnisch unzweifelhaft mehrfach nachgewiesen wurde, hat sich für endoskopierende Praxen und Krankenhäuser viel verändert. Die Messlatte, für die korrekte Aufbereitung der hochkomplizierten Untersuchungsgeräte liegt seitdem deutlich höher. Man muss es nicht nur richtig machen, sondern es auch zweifelsfrei beweisen können.
    Für diesen Validierung genannten Vorgang rückten Hygienespezialisten der Firma Hybeta aus Münster der funkelnagelneuen Highend-Reinigungs- und Desinfektionsmaschine für Endoskope des Josephs-Hospitals zu Leibe, um alle Funktionen auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Ergebnis liegt jetzt vor. In einem 40 Seiten starken Bericht wird der Endoskopieabteilung des Josephs-Hospitals bescheinigt, dass nach der Reinigung nur Endoskope beim Patienten eingesetzt werden, die den höchsten Ansprüchen an Keimfreiheit und Sauberkeit gerecht werden.
    Die Sicherheit für den Patienten wird zusätzlich dadurch erhöht, dass die Aufbereitungsmaschine für jeden Aufbereitungsprozess ein computergestütztes Protokoll erstellt, das der Patientenakte beigefügt wird. So ist für jede Untersuchung und für jeden Patienten die Qualität des eingesetzten Endoskops zweifeslfrei nachweisbar.
    Natürlich liege der Erfolg einer endoskopischen Untersuchung und Behandlung auch weiterhin in erster Linie in der Hand des erfahrenen Arztes und seines Teams, heißt es im Josephs-Hospital. Das Wissen um die Sicherheit der eingesetzten Spiegelungsinstrumente gebe aber Arzt und Patient das gute Gefühl, die optimalen Hygienemaßnahmen ergriffen zu haben.

  • 19.10.2005
    Die Glocke
    Weiterer Erfolg für das Josephs-Hospital

    Der im vergangenen Jahr neu eingerichtete Bereich für internistische Diagnostik und Therapie des Josephs-Hospitals kann einen weiteren Erfolg vermelden: Das Zentrum verfügt als erste endoskopische Einrichtung des Münsterlandes über ein validiertes Aufbereitungsverfahren für flexible Endoskope. Das bedeutet einen noch höheren Sicherheitsstandard für Patienten bei endoskopischen Untersuchungen, wie Magenspiegelungen, Darmspiegelungen oder Spiegelungen der Atemwege.
    Seit der Gesetzgeber festgeschrieben hat, dass alle Geräte, die am Patienten eingesetzt werden, so genannte "Medizinprodukte", nur noch mit Verfahren aufbereitet werden dürfen, deren einwandfreie Funktion beim Anwender messtechnisch unzweifelhaft mehrfach nachgewiesen wurde, hat sich für endoskopierende Praxen und Krankenhäuser viel verändert. Die Messlatte für die Aufbereitung der hochkomplizierten Untersuchungsgeräte liegt seitdem für alle deutlich höher. Man muss es nicht nur richtig machen, sondern auch zweifelsfrei beweisen können.
    Für diesen, Validierung genannten Vorgang, rückten Hygienespezialisten der Firma Hybeta aus Münster der funkelnagelneuen Highend-Reinigungs- und Desinfektionsmaschine für Endoskope des Josephs-Hospitals zu Leibe, um alle Funktionen auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Ergebnis liegt jetzt vor. In einem 40 Seiten starken Bericht wird der Abteilung des Hospitals bescheinigt, dass nach der Reinigung nur Endoskope beim Patienten eingesetzt werden, die den höchsten Ansprüchen an Keimfreiheit und Sauberkeit gerecht wreden.
    Die Sicherheit für den Patienten wird zusätzlich dadurch erhöht, dass die Aufbereitungsmaschine für jeden Aufbereitungsprozess ein computergestütztes Protokoll erstellt, das der Patientenakte beigefügt wird. So ist für jede Untersuchung und für jeden Patienten die Qualität des eingesetzten Endoskops zweifelsfrei nachweisbar.
    Natürlich liege der Erfolg einer endoskopischen Untersuchung und Behandlung auch weiterhin in erster Linie in der Hand des erfahrenen Arztes und seines Teams, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung.

  • 05.10.2005
    Die Glocke
    Gesundheitshaus nimmt Betrieb auf

    Ins neue Gesundheitszentrum am Krankenhaus kehrt Leben ein: Gestern sind die erste Facharztpraxis und eine Apotheke eröffnet worden. Fünf Facharztpraxen und ein Sanitätshaus folgen. Bauherr ist der Träger des Josephs-Hospitals.

  • 05.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Erste Praxen bereits eröffnet

    Nur wenige Wochen nach der Schlüsselübergabe kehrt nun Leben ins Gesundheitszentrum Warendorf, Am Krankenhaus 4, ein. Nach und nach beziehen die Ärzte und Dienstleister das Gebäude, das allerdings erst am 22. Oktober offiziell eröffnet werden soll.
    Doch bereits gestern hat der Sportmediziner und Orthopäde Dr. Georg Vey dort seine Praxis eröffnet. Zeitgleich hat Apotheker Marek Nagorny die Pforten seiner "Apotheke im Gesundheitszentrum" geöffnet.
    Am heutigen Mittwoch wird Alfred Eltgen eine Sanitätshaus-Filiale im Gesundheitszentrum eröffnen. Außerdem nimmt Dr. Marion Schulten-Baumer die Sprechstunden in ihrer Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe auf. Wenige Tage später, am 10. Oktober, wird auch Dr. Romanus Röhnelt, Kinderarzt und Neonatologe, die neuen Praxisräume bezogen haben. Am 17. Oktober wollen die Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke ihre Praxis eröffnen, außerdem Psychiaterin Dr. Annette Gerhold. In einem letzten Schritt wird Dr. Dr. Matthias Kelker Einzug halten. Der genaue Zeitpunkt steht laut Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller noch nicht fest. Wenn der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Anfang Januar kommenden Jahres den Praxisbetrieb aufnehme, werde es damit "ein ganz neues, im Kreis bislang noch nicht vertretenes Fach" geben.

  • 05.10.2005
    Die Glocke
    Erste Praxis und Apotheke eröffnet

    Die neue Postadresse ist symbolträchtig: "Am Krankenhaus 4" liegt das Gesundheitszentrum. Jetzt kommt Leben in den Neubau unmittelbar neben dem Josephs-Hospital. Gestern haben die ersten Mieter ihre Arbeit begonnen.
    Für Dr. Georg Vey und Marek Nagorny hatte die Wartezeit gestern ein Ende. Der Orthopäde und Chirotherapeut hat seine Praxis an der Oststraße aufgegeben und empfängt seine Patienten ab sofort im neuen Ärztehaus. Ebenfalls gestern hat Marek Nagorny, Inhaber der Löwen-Apotheke am Markt, seine Zweigstelle eröffnet.
    Heute geht es Schlag auf Schlag weiter: Alfred Eltgen eröffnet eine Filiale seines Sanitätshauses (Stammsitz Brünebrede), und auch die Fachärztin für Frauenheilkunde, Dr. Marion Schulten-Baumer, wird in ihren neuen Praxisräumen erreichbar sein (bislang Dreibrückenstraße).
    Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller, Ideengeber und im Auftrag der Stiftung Josephs-Hospital auch Bauherr, zeigte sich im "Glocke-Gespräch" gestern erfreut, dass trotz einiger Verzögerungen während der Bauphase die Räumlichkeiten doch rechtzeitig übergeben werden konnten. Bei der Gestaltung der Räume habe der Bauherr die Wünsche der künftigen Nutzer weitgehend berücksichtigen können. Nur die Beschilderung sei noch provisorisch. Inwieweit die Mietergemeinschaft später die Gelegenheit nutzt, im Foyer einen gemeinsamen Empfang zu besetzen, bleibt noch abzuwarten. Insgesamt aber ist die Raumkonzeption darauf aus, Infrastruktur gemeinsamen nutzen die können. Das gilt für die behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss eben so wie für einen Konferenzraum für bis zu 50 Teilnehmer im zweiten Obergeschoss. Orthopäde und Urologen werden zum Beispiel gemeinsam einen Raum für Röntgenuntersuchungen nutzen.
    Ins Obergeschoss wird übrigens die Verwaltung des Josephs-Hospitals umziehen. Der alte Bürotrakt (Schwesternwohnheim) wird dann - bis auf das Archiv - leer stehen. Ob das Haus saniert oder - was wahrscheinlicher ist - abgerissen wird, darüber würden die Gremien in den nächsten Monaten beraten, so Dr. Biller.
    Die nächsten Umzüge stehen schon bald an: Kinderarzt Dr. Romanus Röhnelt (bisher Oststraße) will am 10. Oktober eröffnen, die Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke (Sassenberger Straße) am 17. Oktober, Dr. Annette Gerhold (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, bisher Freckenhorst) ebenfalls Mitte des Monats. Zum 1. Januar wird sich schließlich Dr. Dr. Kelker (Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurg) in Warendorf niederlassen.
    Für die letzte freie Praxis sucht Dr. Biller noch einen Mieter - am liebsten einen Facharzt, der das breite Spektrum des Gesundheitszentrums weiter ergänzt.

  • 02.10.2005
    Westfälische Nachrichten
    Segenf ür eine segensreiche Einrichtung

    Die Räume sind hell, freundlich und modern. Durch die großen Fenster fließt das Oktoberlicht, und durch die Flure klingt beschwingte Live-Musik. Schon rein subjektiv fühlt man sich in diesem 2500 Quadratmeter großen Neubau wohl. Doch auch rein objektiv möchte das neue Gesundheitszentrum am Warendorfer Krankenhaus alles für das Wohlbefinden seiner Besucher und Patienten tun. Am Samstag eröffnete es offiziell seine Pforten.
    Schon die gut gelaunten Gesichter der künftigen Nutzer bewiesen: Sie sind mit ihrem neuen Zuhause bestens zufrieden. Sechs Fachärzte, ein Sanitätshaus und eine Apotheke teilen sich nunmehr gemeinsam mit der Krankenhausverwaltung und in unmittelbarer Nähe des Josephs-Hospitals das Gebäude. Das soll den Patienten die bestmögliche Versorgung sichern. Zumindest jedoch garantiert es kurze Wege.
    Am Samstag war das Fachpublikum geladen; es kam, beladen mit Präsentkörben und Blumenschalen, gratulierte höflich - und zeigte sich ehrlich beeindruckt. Allenfalls bei den Mitarbeitern der Krankenhausverwaltung kam ein wenig Wehmut auf. Den engen Fluren ihrer bisherigen Unterkunft entronnen, wünschte sich hier manche Mitarbeiterin mit Blick auf die langen, hellen Gänge vor allem eines: "Ein Tretroller wär' hier nicht schlecht."
    Dass dieser Neubau nicht nur eine gute Idee war, sondern auch eine rundum gelungene Sache, daran zweifelte niemand. Im Gegenteil: Kuratoriumsvorsitzender Alfons Lentfort dankte Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller ausdrücklich. Von ihm sei nicht nur die Initiative ausgegangen. Er habe das Projekt auch konsequent verfolgt und im vorgegebenen Zeit- wie Kostenrahmen durchgeführt.
    Die Feierlichkeiten der Eröffnung begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Krankenhauskapelle, der, gemäß der künftigen Bestimmung des Gesundheitshauses, unter dem Motto "Heilen" stand.
    Pfleger und Ärzte dankten, helfen zu können; die Patienten hingegen dankten für die oftmals aufopfernde Arbeit des medizinischen und pflegerischen Personals.
    Auch der Krankenhausdirektor selbst fand lobende Worte. Biller würdigte das Kuratorium für seinen Mut, das Projekt angegangen zu sein, Mieter gesucht und die Finanzierung gesichert zu haben.
    Er sprach dem mit den Bauarbeiten betrauten Architektenteam seine Anerkennung für die Planung, Organisation und Kontrolle aus. Und er würdigte die Arbeit seiner Mitarbeiter, die einen reibungslosen Umzug ermöglicht hätten.
    Im Anschluss an den Gottesdienst segneten der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Martin Obst, und Kaplan Paul Ehlker von St. Marien/St. Laurentius die neuen Räumlichkeiten.

  • 30.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Krankenhaus erkundet

    "Wie macht man Menschen wieder gesund?" Das durften 13 Jungen und Mädchen des Warendorfer Regenbogen-Kindergartens gestern im Josephs-Hospital erleben. "Wir wollen den Kindern mit dieser Führung die Angst vor dem Krankenhaus nehmen", erklärt Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte, die die Kinder etwa eine Stunde lang durch die Räume des Krankenhauses begleitete.
    Wie schnell fährt ein Krankenwagen? Wie viele Zimmer gibt es hier? Wie funktioniert ein Röntgengerät? Diese und viele andere Fragen beantwortete Genoveva Schulte geduldig. Besonders begeistert waren die Fünf- und Sechsjährigen von den Neugeborenen in der Geburtenabteilung.
    Die Idee, das Warendorfer Krankenhaus näher zu erkunden, stammt von den Kindern selbst, berichtet Kindergärtnerin Sibylle von Wormb. Viele Jungen und Mädchen kennen das Josephs-Hospital von Besuchen bei Verwandten. Einige Kinder haben selbst schon mit gebrochenem Arm hier gelegen. Im Rahmen des Projekts "Warendorf" lernen die Jungen und Mädchen, die im nächsten Sommer eingeschult werden, wichtige Einrichtungen und Plätze in der Emsstadt kennen.

  • 30.09.2005
    Die Glocke
    Zu Besuch im Josephs-Hospital

    "Wie schnell fährt ein Krankenwagen?" und "Wie viele Räume hat ein Krankenhaus?" Diese und weitere Fragen hatten die Kinder des Kindergartens "Regenbogen" vor ihrem Besuch im Josephs-Hospital aufgeschrieben, um sie am Donnerstagnachmittag beantwortet zu bekommen.
    Zusammen mit den Erzieherinngen Sibylle von Wurmb und Franziska Martin wurden insgesamt 23 zukünftige Schulkinder von Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte durch die Räume des Krankenhauses geführt. Zu besichtigen gab es unter anderem die Röntgenabteilung, die Neugeborenenstation und den Kreißsaal. "Mit dieser Aktion soll den Kindern vor allem die Angst vor dem Krankenhaus genommen werden", so Schulte.
    Die Kindergartenkinder beschäftigen sich zurzeit mit ihrer Stadt Warendorf. In diesem Zusammenhang stand auch die Besichtigung des Hospitals, die sich die Kinder gewünscht hatten.

  • 30.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    1000 Katheter in zehn Monaten

    Seit November vergangenen Jahres gibt es in der kardiologischen Abteilung im Warendorfer Josephs-Hospital ein Katheterlabor. Die zur Zeit modernste Anlage senkt die Strahlenbelastung für Patienten um rund 60 Prozent. In den vergangenen zehn Monaten wurden hier fast 1000 Katheter gelegt.
    Am Mittwoch veranstaltete Dr. med. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie im Josephs-Hospital, das siebte Warendorfer Kardiologische Symposium im Hotel "Im Engel".
    Mehr als 150 Ärzte aus dem Kreisgebiet, sogar aus Dortmund, Osnabrück und Pderborn, nahmen daran teil. Für einige der Fachbesucher wurde da die Parkplatzsuche in der östlichen Altstadt zu einem kleinen Problem.
    In ihren Fachvorträgen gingen acht Referenten auf Therapiemöglichkeiten ein. Oft unerwünschte Nebenwirkungen sowie Therapiewünsche von Patienten in der alltäglichen Praxis wurden von den Fachärzten beleuchtet und im Anschluss zur Diskussion gestellt.
    Alternative Heilverfahren waren dabei ebenso Thema, wie Möglichkeiten der Akutversorgung und geschlechtsspezifische Unterschiede in der Diagnostik und Therapie von Herzkrankheiten.

  • 30.09.2005
    Die Glocke
    Frauen als Risikogruppe bei Herzkrankheiten unterschätzt

    Zusammenarbeit und Gedankenaustausch mit den Kollegen ist Dr. Thomas Dorsel wahrlich ein Herzensanliegen. Und so hat der Chefarzt der Herzmedizinischen Abteilung des Warendorfer Josephs-Hospitals auch das "Kardiologische Symposium" ins Leben gerufen. Mit Erfolg: Rund 150 Experten, vornehmlich Ärzte verschiedener Fachrichtungen aus der gesamten Region waren am Mittwochabend im Hotel "Im Engel" erschienen.
    Sie hörten sechs Fachvorträge, die sich mit Behandlungsmethoden in der Herzmedizin befassten. Als einziger Kollege einer anderen Fachrichtung machte Dr. Thomas Weritz den Anfang. Der niedergelassene Urologe und Belegarzt im Warendorfer Krankenhaus beleuchtete Berührungspunkte zwischen seinem Fachgebiet und der Kardiologie und kam zu dem Schluss, dass Männer mit Potenzproblemen potentziell auch Kandidaten für koronare Herzerkrankungen seien.
    Eher den Frauen zugewandt zeigte sich Professor Dr. Thomas Wichter, Leitender Oberarzt am Uniklinikum Münster. Entgegen der landläufigen Meinung, haben sich Durchblutungs- und Herzprobleme auch bei Frauen mit Abstand zur Todesursache Nummer eins entwickelt. Nicht nur das im Durchschnitt höhere Lebensalter und die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen bei Frauen seien dafür ursächlich, sondern auch, dass die Symptome, anders als bei Männern, häufig unerkannt blieben, was zu Nachlässigkeiten bei Diagnose und Therapie führe. Ungeklärt sei bislang die Ursache des so genannten "Altersparadoxum", dass nämlich junge Frauen sogar häufiger an koronaren Herzproblemen erkrankten als gleichaltrige Männder.
    Nachdem Wichters Kollege von der Uni Münster, Professor Dr. Joachim Kienast, aktuelle Trends in der Medikamentierung zur Blutverdünnung vorgestellt hatte, gab Prof. Dr. Heinrich Klues (Chefarzt des Klinikums Krefeld) einen Überblick über moderne Methoden bei der Wiedereröffnung verengter oder verschlossener Gefäße. Bohrer, Laser und Ballon seien längst nicht mehr der Weisheit letzter Schluss, sieht Klues, der übrigens seine erste Stelle als Arzt vor vielen Jahren am Warendorfer Josephs-Hospital hatte, im Einsetzen so genannter Stents das zur Zeit optimale Verfahren. Dabei handelt es sich um eine Art beschichteter Röhrchen, die durch die Leiste in die Blutbahn eingeführt werden, um verengte Herzkranzgefäße zu stabilisieren und damit die gefürchteten Verstopfungen, die zu Infarkten führen, zu verhindern. Diese "interventionelle Kardiologie", auf die auch die Spezialisten im Warendorfer Krankenhaus setzen, gewinne im Verhältnis zu chirurgischen Eingriffen (Bypassoperationen) immer größere Bedeutung.
    Unabhängig davon, appelierte Prof. Klues, leidenschaftlich vor allem an die niedergelassenen Kollegen, durch Patientenaufklärung und Verbesserung der Notfall-Strukturen vor Ort ("Netzwerk Herzinfarkt") dafür zu sorgen, dass die Zeit zwischen einer akuten Herzerkrankung und dem Eingriff im Krankenhaus möglichst kurz gehalten werde. Beispiele aus der Praxis gaben anschließend Chefarzt Dr. Thomas Dorsel und die beiden Oberärzte der Warendorfer Kardiologie, Dr. Norbert Wistorf und Dr. Bernhard Zentgraf.
    Nach der schweren Kost war es Dr. Franz-Josef Hegge, Chefarzt im Christophorus- Krankenhaus Werne, vorbehalten, vor den versammelten Schulmedizinern einen eher unterhaltsamen Schlusspunkt des Symposiums zu setzen. Er hatte gezielt nach wissenschaftlichen Untersuchungen zum Einsatz alternativer (pflanzlicher) Therapieverfahren in der Herzmedizin gesucht. Wirklich belegbar Wirkungsvolles hatte er dabei nicht gefunden. Vitamine, Knoblauch, Gingko oder Omega-3-Fettsäuren - in der Vorbeugung könne manches nicht schaden, aber nur weniges - wie zum Beispiel Weissdorn-Substanzen - nachweislich gut tun.

  • 21.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Siebtes Herz-Symposium

    Seit nunmehr sechseinhalb Jahren gibt es die kardiologische Abteilung des Josephs-Hospitals in Warendorf. Chefarzt Dr. Thomas Dorsel lädt jetzt aus diesem Anlass die Warendorfer Fachärzte zum siebten kardiologischen Symposium in Warendorf ein. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 28. September. Dort soll gemeinsam mit anderen Fachärzten eine Rückschau auf elf Monate invasive und interventionelle kardiologische Diagnostik und Therapie im Josephs-Hospital gehalten werden. Der Inhalt der sechs Fachvorträge behandelt das Überthema "Therapeutische Aspekte in der Kardiologie". Die Tagung beginnt um 18 Uhr im Hotel "Im Engel", Bründebrede 35 bis 37 in Warendorf.

  • 21.09.2005
    Die Glocke
    Fachkonferenz für Herzspezialisten

    Zum 7. "Kardiologischen Symposium" hat der Chefarzt der Kardiologischen Abteilung des Josephs-Hospitals, Dr. Thomas Dorsel, Kollegen, Fachleute und weitere Interessierte zu Mittwoch, 28. September, in das Hotel "Im Engel" eingeladen. Ab 18 Uhr stehen verschiedene Fachvorträge auf dem Programm.
    "Therapeutische Aspekte in der Kardiologie" sind das Thema dieser Fachkonferenz, wobei es unter anderem um einen Erfahrungsaustausch über Nebenwirkungen bei medikamentösen Therapien für Herzpatienten geht. Zu den Referenten, darunter Ärzte des Universitäts-Klinikum Münster, aus dem Klinikum Krefeld und dem Christophorus-Krankenhaus Werne, gehört auch der Warendorfer Urologe und Belegarzt im Josephs-Hospital, Dr. Thomas Weritz. Ein Vortrag befasst sich mit der Akutversorgung im Warendorfer Josephs-Hospital: Über "Neue Räume - neue Technik" informieren Chefarzt Dr. Dorsel und die Oberärzte Dr. Norbert Wistorf und Dr. Bernhard Zentgraf.

  • 17.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Qualitätsmanagement ist im Krankenhaus das A und O

    Ob beim Autokauf oder auf der Suche nach dem gesündesten Nahrungsmittel - immer häufiger bestimmen Testberichte und Qualitätskontrollen unsere Entscheidungen. Auch im Gesundheitswesen ermöglichen Zertifikate und Berichte dem Patienten zunehmend den Vergleich zwischen den Krankenhäusern.
    Seit 2005 verpflichtet das Sozialgesetzbuch alle Kliniken zum so genannten qualifizierten Qualitätsbericht. Schon im vergangenen Jahr hatte das Warendorfer Josephs-Hospital auf freiwilliger Basis einen solchen Bericht erstellt. Jetzt liegen die aktuellen Daten vor. Mit Kooperationen und Investitionen will das Krankenhaus in der Emsstadt den Spagat zwischen der gesundheitlichen Grundversorgung der Bevölkerung und gezieltem Ausbau der Spezialgebiete meistern.
    Wo Wettbewerb herrscht, wird ein funktionierendes Qualitätsmanagement immer wichtiger, gerade im Gesundheitswesen, in dem Ärzte und Krankenhäuser eine hohe Verantwortung für das Leben der Patienten tragen. Das hat Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, früh erkannt. Kontinuierlich überprüft und entwickelt er gemeinsam mit den Mitarbeitern die Leistungen seines Krankenhauses weiter. Über die rechtlichen Auflagen hinaus unterzieht sich die Klinik einer Reihe unterschiedlicher interner und externe Qualitätskontrollen, die das Vertrauen der Patienten stärken sollen und einen Vergleich mit der Konkurrenz ermöglichen. Als Vorstandsvorsitzender ist Biller für 400 Arbeitsplätze verantwortlich. Er weiß, dass der wirtschaftliche Erfolg des Hauses von der Akzeptanz und Wahrnehmung in der Bevölkerung abhängt.
    "Der Patient kommt heute informiert ins Haus", berichtet Biller. Vor allem im Internet informieren sich Betroffene über ihre Erkrankung und die besten Therapiemöglichkeiten und -anbieter. Im aktuellen strukturierten Qualitätsbericht erfährt der Patient, welche Schwerpunkte einzelne Kliniken haben, wo es die meiste Erfahrung hat. Der Bericht liefert vor allem Statistiken über Diagnosen und Behandlungen, sowie über Qualifikation des Personals und technische Ausstattung. Das Zahlenmaterial sei jedoch vorsichtig zu genießen, so Biller, da die Abgrenzungskriterien nicht immer eindeutig seien. Zudem seien scheinbare Widersprüche in den Tabellen für Laien verwirrend. Durch die standardisierte Darstellung der Zahlen lassen sich Krankenhäuser jedoch untereinander gut vergleichen und über mehrere Jahre Entwicklungen einzelner Häuser nachvollziehen.
    Im Warendorfer Krankenhaus sind in den letzten Jahren vor allem die Spezialgebiete ausgebaut worden. Das Josephs-Hospital konzentriert sich auf Erkrankungen des Herzens, der Gefäße und des Magens sowie auf Gelenkoperationen, Diabetes- und Krebsbehandlung. Da sich für ein kleines Krankenhaus die Anschaffung bestimmter Geräte nicht lohnt, arbeitet Warendorf mit größeren Häusern wie der Universitätsklinik in Münster zusammen. Auch in der Brustkrebsbehandlung hat sich das Haus für eine Kooperation mit der Uniklinik und dem Franziskushospital entschieden, da so den Frauen neben der Technik auch das Know-how aus aktuellen Studien zugute komme. Biller kann sich eine ähnliche Zusammenarbeit auch in anderen Bereichen vorstellen.
    Was die Betroffenen selbst über die Behandlung im Josephs-Krankenhaus denken, zeigen die Ergebnisse einer internen Patientenbefragung. Obwohl viele mit der medizinischen Behandlung zufrieden sind, gebe es auch Kritik an der Unterbringung. Bis zu vier Betten in einem Zimmer seien einfach zu viel, kann auch Biller nachvollziehen. Nachdem die Renovierungen im medizinisch-technischen Bereich abgeschlossen sind, plant er für diesen Bereich in den nächsten Jahren Verbesserungsmaßnahmen.
    Der strukturierte Qualitätsbericht ist online abrufbar auf der Seite des Josephs-Hospitals: www.jhwaf.de

  • 08.09.2005
    Die Glocke
    Bekannte Adresse, andere Anschrift: Neue Straße "Am Krankenhaus"

    Eine wichtige Adresse in Warendorf bekommt eine neue Anschrift: Das Josephs-Hospital und das neue, benachbarte Gesundheitszentrum werden künftig die Adressenbezeichnung "Am Krankenhaus" tragen.
    Diese Entscheidung, die auf einen Antrag des Kuratoriums des Krankenhauses zurückgeht, hat jetzt der zuständige Kulturausschuss des Rates abgesegnet.
    Hintergrund der Änderung ist, dass das Josephs-Hospital zu seiner "historischen" Adresse (Kapellenstraße 41) eigentlich gar keinen Bezug mehr hat. Denn mit der Ausweisung des neuen Baugebietes "Am Josephshof" (übrigens Bauland aus dem Besitz der Stiftung Josephs-Hospital) existiert faktisch keine direkte Zufahrt mehr aus der Kapellenstraße zum Krankenhaus, dessen Hauptparkplatz ohnehin über die Straßen "Am Springbernbaum" (von der Dreibrückenstraße aus) oder über die Flurstraße (von der Sassenberger Straße aus) angefahren wird. Hinzu kommt, dass das in wenigen Tagen zu eröffnende Gesundheitszentrum, unmittelbar neben dem Krankenhaus, nach bisheriger Regelung der Flurstraße zugeordnet worden wäre.
    Um einerseits auch in der Straßenbezeichnung einen direkten Bezug um Josephs-Hospital zu bekommen, andererseits den "alten Zopf" der Zuordnung des Krankenhauses zur Kapellenstraße abzuschneiden, hatte sich Alfons Lentfort als Vorsitzender des Kuratoriums an Bürgermeister Jochen Walter gewandt und den Wunsch geäußert, beide Häuser der neuen Adresse "Am Krankenhaus" zuzuordnen.
    Das allerdings war formaljuristisch gar nicht so einfach. Denn die eigentliche Zufahrt zu dem Gesamtkomplex in "Am Krankenhaus" umzubenennen, hätte keine rechtliche Relevanz, da es sich um ein Privatgelände handelt. Das hätte nämlich zur Folge gehabt, dass die nicht öffentlich gewidmete Zufahrt dann auch in keiner GPS-Datenbank aufgetaucht wäre, so dass ausgerechnet so wichtige Gebäude wie Kranken- und Ärztehaus für ortsfremde Autofahrer per Navigationssystem nicht zu orten wären.
    So hat die Stadtverwaltung zu einem Trick gegriffen, der etwas kompliziert klingt, alle Probleme aber unbürokratisch wie eben möglich löst: Die Flurstraße wird ab der nördlichen Grundstücksgrenze des Baugebietes "Am Josephshof" (etwa gegenüber der Josefschule) in dem Teilstück bis zur Einmündung Flurstraße in "Am Krankenhaus" umbenannt.
    Jetzt können Visitenkarten, Briefköpfe und sonstige Eintragungen geändert werden.
    Demnächst ist das Josephs-Hospital an der Straße Am Krankenhaus 2, das Ärztehaus bekomment die Hausnummer 4. Sobald der Akt rechtskräftig wird und die entsprechenden Straßenschilder aufgestellt sind, gilt die neue Regelung.

  • 08.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Frühzeitiges Screening gegen Hörschäden

    So richtig begeistert scheint der Kleine von dem ganzen Rummel auf der Station nicht zu sein. Den vorsichtigen Versuch der Kinderärzte, an ihm den neuen Hörtester auszuprobieren, kommentiert der Säugling jedenfalls mit einem empörten Plärren.
    Mit Beginn der Tätigkeit des Gesundheitszentrums am Warendorfer Josephs-Hospital hat die Geburtshilfliche Abteilung unter Leitung von Chefarzt Dr. Matthias Lerch in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten Dr. Thomas Bömelburg, Dr. Paul-Friedrich Mussaeus, Dr. Bernd Tillessen und Dr. Romanus Röhnelt sowie den HNO-Ärzten Dr. Jörg Schmelter und Dr. Reinhard Stratkötter ein Hörscreening für alle Neugeborenen im Warendorfer Krankenhaus eingeführt.
    "Im Prinzip geht es darum, die Sinneshärchen des Innenohres zu überprüfen und so eine eventuelle Schwerhörigkeit festzustellen", erklärt Dr. Stratkötter die Funktionsweise des Gerätes. Derartige Hörtester gebe es zwar schon länger, die moderne Technik mache jedoch eine frühzeitigere Erkennung möglich: "Heute sind die Geräte so klein, dass eine Schwerhörigkeit schon im Säuglingsalter festgestellt werden kann", so der Kinderarzt.
    Im Falle einer Hörstörung müsse bis zum sechsten Lebensmonat ein Hörgerät verordneet werden - nur so könne eine weitere Reifung der Hörrinde des Gehirns gewährleistet sein, erklärte Kinderarzt Dr. Röhnelt.
    Aus diesem Grund hat das Josephs-Hospital jetzt ein entsprechendes Testgerät angeschafft.

  • 08.09.2005
    Die Glocke
    Damit Babys Ohr nicht taub wird

    Etwa zwei von 1000 Neugeborenen leiden an einer angeborenen Störung des Innenohrs. Wird diese nicht bis zum sechsten Monat richtig behandelt, bleiben diese Kinder annähernd taub. Deshalb ist eine Früherkennung dieser Hörstörung besonders wichtig.
    Im Warendorfer Josephs-Hospital wurde gestern ein neues Messgerät vorgeführt, das den Schwestern der Geburtshilflichen Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. Matthias Lerch diese Tests erleichtert. Mit dabei waren die niedergelassenen Kinder- und HNO-Ärzte aus Warendorf, Dr. Thomas Bömelburg, Dr. Paul Mussaeus, Dr. Bernd Tillessen, Dr. Romanus Röhnelt, Dr. Jörg Schmelter und Dr. Reinhard Stratkötter, die das so genannte "OAE Screening" am Josephs-Hospital sehr begrüßen.
    Dr. Röhnelt: "Als sehr angenehm wurde empfunden ,wie durch die Bündelung von Fachkompetenzen vor Ort ein solch wichtiger Schritt für die Versorgung der Neugeborenen Warendorfs möglich gemacht werden konnte."
    "Mit dem Gerät werden praktisch die Sinneszellen im Innenohr getestet", erläuterte Dr. Stratkötter die Funktion des Messgerätes. Für die Kleinkinder sind die Messungen dieser "otoakustischen Emissionen" völlig harmlos. Sie brauchen selbst nichts zu machen, denn es handelt sich bei den Messungen nicht um einen "Hörtest". Vielmehr wird gleichsam eine Reaktion des Innenohrs gemessen. Dr. Röhnelt: "Das Ohr selber gibt Töne ab." Jedes Neugeborene an der Warendorfer Entbindungsklinik wird auf eine solche angeborene Störung untersucht und gegebenenfalls der weiteren Behandlung zugeführt. Denn bei einer solchen Hörstörung bis zum sechsten Lebensmonat müsse ein Hörgerät verordnet werden, um eine weitere Reifung der Hörrinde des Gehirns nicht zu gefährden. Die kleine Rike, die gestern als "Testperson" die Prozedur über sich ergehen lassen musste, blieb seelenruhig in ihrem Bettchen liegen und meldete sich nur, als der Schnuller aus dem Mund fiel. Mutter Christiane Trüschler zeigte sich beruhigt: Bei ihrer Tochter ist alles in Ordnung.

  • 07.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Neue Kunst im Krankenhaus

    Wie in einem Krankenhaus sieht es im Foyer des Warendorfer Josephs-Hospitals nicht aus. An den Wänden hängen Bilder von Naturlandschaften, und in der Mitte der Empfangshalle fällt dem Besucher eine Vitrine mit Keramiken ins Auge.
    Schöpferin der Kunstobjekte, die - in den Räumen des Hospitals verteilt - ausgestellt sind, ist Marlies Hauk. Insgesamt 21 Bilder und einige Keramiken hat die Warendorferin dem Krankenhaus für die nächsten drei Monate zur Verfügung gestellt.
    "Wir wollen hiermit die Tradition, lokalen Künstlern in unserem Haus ein Forum zu bieten, fortsetzen", erklärte Dr. Martin Biller, Geschäftsführer des Josephs-Hospitals, bei der gestrigen Ausstellungseröffnung. Vor allem dienten die Kunstwerke jedoch dem Zweck, den Patienten ihren Aufenthalt im Krankenhaus zu erleichtern und "Vorstellungen über den Alltag hinaus zu erwecken", so Biller. Die Bilder sollen eine "positive Botschaft aussprechen und den Betrachter entführen", fügt Hauk hinzu. Ihre Gemälde hat sie mit Tempera- und Acrylfarben gemalt - die Inspiration für die Motive holt sie sich auf Urlaubsreisen oder in der Natur.
    Beim Personal verfehlten die Gemälde ihre Wirkung nicht: "Es wäre schön, wenn die Bilder hier immer bleiben könnten", zitierte Biller die Kollegin von der Pforte.

  • 07.09.2005
    Die Glocke
    Künstlerin präsentiert Bilder und Keramik

    Eine Ausstellung mit Werken von Marlies Hauk kann bis Ende des Jahres im Josephs-Hospital betrachtet werden. Die Künstlerin stellt neben verschiedenen Gemälden auch Gefäße aus Keramik aus.
    "Zur Fortsetzung einer Tradition möchten wir Künstlern ein Forum bieten, ihre Kunstwerke auszustellen", eröffnete Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, gestern Morgen die Ausstellung mit Arbeiten von Marlies Hauk.
    Die Bilder, die sie mit Acryl- und Temperafarben auf Leinwand gemalt hat, zeigen Gartenmotive, Reiseerinnerungen und Stillleben, aber auch Abstraktes. "Besonders gerne mag ich den pastelligen Charakter meiner Bilder. Er hat die Fähigkeit, Harmonie auszudrücken und den Betrachter aufzubauen. Das Krankenhaus als Ausstellungsort passt da doch wunderbar", so Hauk.
    Neben den Gemälden stellt die Künstlerin auch verschiedene Gefäße aus Keramik aus. Seit fünf Jahren ist sie Mitglied in der Künstlergruppe "Forum-Keramik" aus Beckum, die zu vorgegebenen Themen Objekte erstellt.
    Die Inspiration für ihre Bilder nehme Hauk aus der Natur und von Ausstellungen anderer Künstler, wobei sie aber keinesfalls Bilder kopiere.
    Insgesamt 21 Gemälde, die alle in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind, zieren die Etagen und die Eingangshalle des Josephs-Hospitals. Die Ausstellung dauert noch bis Ende des Jahres.

  • 05.09.2005
    Die Glocke
    Hauk-Kunstwerke im Krankenhaus

    Bilder und Skulpturen von Marlies Hauk, Mitglied der Künstlergruppe "Forum Keramik" aus Beckum, werden ab morgen Dienstag, 6. September, im Josephs-Hospital ausgestellt, teilt das Krankenhaus mit.

  • 02.09.2005
    Westfälische Nachrichen
    Notfalltraining im Krankenhaus

    Das Josephs-Hospital in Warendorf führt seit geraumer Zeit Notfall-Trainingskurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Der Kursus findet im Kardiologie-Zentrum des Krankenhauses statt und beginnt am Montag (5. September) ab 18 Uhr. Die Kosten betragen 15 Euro; Anmeldung unter Tel.-Nr. 02581/201050

  • 02.09.2005
    Westfälische Nachrichten
    Hörscreening für Säuglinge

    Mit Beginn der Tätigkeit des Gesundheitszentrums am Warendorfer Krankenhaus werden die Geburts-Abteilung des Josephs-Hospitals unter Leitung von Dr. Lerch in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten Dr. Bömelburg, Dr. Mussaeus, Dr. Tillessen, Dr. Röhnelt sowie den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten Dr. Schmelter und Dr. Stratkötter ein Hörscreening im Warendorfer Krankenhaus einführen. Hierbei hnadelt es sich um einen Hörtest zur Früherkennung von Hörstörungen. Da bei einer solchen Hörstörung bis zum ca. sechsten Lebensmonat ein Hörgerät verordnet sein muss, um die weitere Reifung der so genannten Hörrinde des Gehirns nicht zu gefährden, lässt sich nur durch ein Screening bereits in der Geburtsklinik ein Schaden von betroffenen Säuglingen abwenden. Dieses Gerät wurde durch das Krankenhaus angeschafft.

  • 02.09.2005
    Die Glocke
    Notfalltrainigskurse für Angehörige Herzkranker

    Das Josephs-Hospital Warendorf führt Notfalltrainingskurse für Angehörige herzkranker Patienten durch. Angehörige herzkranker Patienten sollten daher Grundkenntnisse der erforderlichen Notfallmaßnahmen besitzen.
    Das Notfalltraining findet im Zentrum für kardiologische und endoskopische Diagnostik und Therapie im Josephs-Hospital Warendorf statt. Der nächste Kursus findet am Montag, 5. September, ab 18 Uhr statt. Die Dauer beträgt etwa drei Stunden. Interessenten können sich unter der Tel.-Nr. 02581/201050 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

  • 02.09.2005
    Die Glocke
    Hörtest für Babys geplant

    Mit der in Kürze anstehenden Inbetriebnahme des Gesundheitszentrums am Josephs-Hospital wird ein "Hörscreening" für alle Neugeborenen im Warendorfer Krankenhaus eingeführt. Das Angebot wird gemeinsam von der geburtshilflichen Abteilung des Krankenhauses unter Leitung von Dr. Matthias Lerch und den niedergelassenen Kinderärzten Dr. Thomas Bömelburg, Dr. Bernd Tillessen, Dr. Paul Mussaeus und Dr. Romanus Röhnelt sowie den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten Dr. Jörg Schmelter und Dr. Reinhard Stratkötter vorgehalten. Das teilten die Ärzte gestern mit. Hierbei handele es sich um einen Hörtest zur Früherkennung von Hörstörungen. Da bei einer solchen Hörstörung bis zum etwa sechsten Lebensmonat ein Hörgerät verordnet sein müsse, um die weitere Reifung der so genannten Hörrinde des Gehirns nicht zu gefährden, ließe sich nur durch ein Screening bereits in der Geburtsklinik ein Schaden von betroffenen Säuglingen abwenden, erläutert Dr. Röhnelt. Das Gerät sei durch das Josephs-Hospital angeschafft worden. Das Konzept werde in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt teilten die Initiatoren gestern mit.

  • 31.08.2005
    Die Glocke
    Im Josephs-Hospital sind die Füße immer in guten Händen

    Wenn sich Andreas Gralki ans Werk macht, erschreckt sich so mancher Patient: Er setzt seine Schutzbrille auf, legt den sterilen Mundschutz um und zieht zumeist Gummihandschuhe an. Andreas Gralki ist Podologe im Josephs-Hospital.
    "Mit der medizinischen Fußpflege", denn nichts anderes ist die Podologie, "werden die Gesundheitsleistungen in unserem Krankenhaus vervollständigt", erklärte Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, der gestern diesen neuen Bereich des Warendorfer Krankenhauses vorstellte. Dabei geht die Podologie weit über die kosmetische Bearbeitung des Fußes hinaus. Als kompetenter Partner hat sich Andreas Gralki angeboten, der seit 25 Jahren zunächst als Krankenpfleger am Josephs-Hospital tätig war, sich inzwischen als Diabetesberater und Podologe spezialisiert hat. In dieser Funktion arbeitet er eng mit Oberarzt Dr. Walther Engels, Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie, zusammen, der bedeutlichte, dass, im Gegensatz zur Hand, der Fuß immer stiefmütterlich behandelt wurde. Erst in den vergangenen Jahren sei der Stellenwert für gesunde Füße gestiegen. "Wir sind für den Erhalt des schönen, schmerzfreien Fuß", stellte Dr. Engels heraus. Aber es gehe dabei nicht um die Farbe des Nagellacks. Vielmehr gehe es um Diabetes mellitus und seine Folgeerkrankungen, die sich ebenso wie Durchblutungsstörungen im Bein auf die Gesundheit des Fußes auswirken können. Zum Behandlungsspektrum gehörten aber auch Nagelschnitt, Hornhautentfernung, Hühneraugenbehandlung, Druckentlastung, Pilzerkrankungen, Nagelkorrekturen, Fußmassagen und mehr. In diesem Zusammenhang sei auch die Zusammenarbeit mit Orthopädischen Schuhmachern und Krankengymnastik-Praxen wichtig. Dabei werden Krankheits- und Behandlungsverlauf für jeden Patienten individuell per Computer dokumentiert und nötigenfalls auch mit dem Hausarzt abgestimmt. Und da die Podologie am Josephs-Hospital von Krankenkassen anerkannt ist, können die Kosten übernommen werden.

  • 31.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Patienten sollen "gut zu Fuß" sein

    "Es sind die Füße, die uns dahin tragen, wo wir hinwollen", begründet Mediziner Dr. Walther Engels seine hohe Wertschätzung gegenüber den oft zu wenig beachteten Gliedmaßen. Mit der Einrichtung einer Podologie widmet das Warendorfer Josephs-Hospital seit März als erstes Krankenhaus im Kreis den Füßen einen eigenen Bereich. Krankenpfleger Andreas Gralki, der eine Zusatzausbildung zum "Podologen", wie der Fußheilkundler fachsprachlich bezeichnet wird, absolviert hat, behandelt dort sowohl stationäre als auch ambulante Patienten.
    Neben schwerwiegenden Fällen von Durchblutungs- oder Nervenstörungen im Fuß heilt Gralki eingewachsene Nägel, Pilzerkrankungen oder kosmetische Probleme wie starke Hornhautbildung. In vier- bis sechswöchigen Abständen untersucht, behandelt und pflegt der Fußfachmann seine Patienten, stets in enger Absprache mit den Klinikärzten. Eine 30- bis 45-minütige Behandlung kostet mindestens 18,50 Euro. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung von Erkrankungen am Fuß in Folge der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus oder bei ständig wiederkehrenden Entzündungen.
    In den Augen von Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, bildet das neue Angebot eine attraktive und lohnende Ergänzung zu den bisherigen Leistungen des Krankenhauses. Der medizinische Bereich der Podologie kommt aus den Vereinigten Staaten, wo den Füßen schon früher mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Fußheilkunde ist gefragt. Neben Gralki arbeiten in Warendorf und Umgebung bereits sechs niedergelassene Podologen.

  • 30.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Mehr Platz für den Notarzt

    Auf 28 zusätzlichen Quadratmetern kann sich die Notdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte im Josephs-Hospital Warendorf in Zukunft ausbreiten. Die zwei neuen Räume wurden zuvor von einem Sozialarbeiter genutzt und dienen jetzt der ambulanten Versorgung von Notdienstpatienten sowie als Sekretariat. Das Krankenhaus stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, um der zunehmenden Beanspruchung der Notdienstzentrale entgegen zu kommen, die seit zwei Jahren im Krankenhaus untergebracht ist.
    Eine Maßnahme, die sich bezahlt macht: "Die Dienst habenden Ärzte bekommen hier die Möglichkeit, die diagnostischen Möglichkeiten des Krankenhauses mit zu nutzen", erklärte Wolfgang Wemhoff, Organisator der Notdienstzentrale. Die Akzeptanz in der Bevölkerung für die zentrale Einrichtung werde daher immer größer, so der Arzt, der die gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus lobt.
    Damit es in den neuen Räumen nicht zu kahl wirkt, hat sich die Künstlerin Ursula Wiedenlübbert bereit erklärt, der Notdienstzentrale eines ihrer Ölbilder - "Kottrups Mühle am Emskolk" - als Leihgabe zu spendieren.
    Sprechstunden der Notdienstzentrale: Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 13 und von 17 bis 19 Uhr sowie Mittwoch von 18 bis 19 Uhr. Anmeldungen unter Tel.-Nr. 02581/19292.

  • 30.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Mehr Platz für den Notdienst

    Auf 28 zusätzlichen Quadratmetern kann sich die Notdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte im Josephs-Hospital Warendorf in Zukunft ausbreiten. Die zwei neuen Räume wurden zuvor von einem Sozialarbeiter genutzt und dienen jetzt der ambulanten Versorgung von Notdienstpatienten sowie als Sekretariat. Das Krankenhaus stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, um der zunehmenden Beanspruchung der Notdienstzentrale entgegen zu kommen, die seit zwei Jahren im Krankenhaus untergebracht ist.

  • 27.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    "Kaiserschnitt auf Wunsch" nimmt zu

    Die Entbindungen durch Kaiserschnitt nehmen immer mehr zu: Lag die Geburtenrate der Kinder, die mit Kaiserschnitt auf die Welt kamen innerhalb der vergangenen 20 Jahre noch bei etwa 15 - 20 Prozent, so entbinden heute bundesweit ungefähr 30 Prozent der Frauen mit Kaiserschnitt.
    "Früher hat man in der Regel nur dann einen Kaiserschnitt vorgenommen, wenn es zwingend notwendig war", erklärt Dr. Matthias Lerch, Leitender Abteilungsarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Josephs-Hospitals in Warendorf. Statt zu operieren, wurden früher bei Komplikationen verstärkt Zange oder Saugglocke eingesetzt.
    Heute dagegen verlangen immer mehr Frauen den Kaiserschnitt - der so gennante "Kaiserschnitt auf Wunsch" nimmt zu. Die Gründe dafür sind vielseitig, ein Hauptgrund scheint jedoch immer die Angst zu sein:
    Angst vor Schmerzen, Entkräftung und Angst um das Kind. Denn das Neugeborene ist bei einer natürlichen Geburt gefährdeter, als bei einem Kaiserschnitt. Vielleicht auch schlechte Erfahrungen bei der Geburt des ersten Kindes oder entsprechende Berichte von Freundinnen - all das spielt in den Gründen für den zunehmenden "Kaiserschnitt auf Wunsch" sicherlich eine Rolle.
    Außerdem finden bei Frauen, die mit Kaiserschnitt entbunden haben, weniger Beckenbodenabsenkungen statt als bei denjenigen, die ihre Kinder auf natürlichem Wege zur Welt gebracht haben. "Ein weiterer Grund, weshalb Kaiserschnitte vermehrt durchgeführt werden, liegt sicherlich auch im juristischen Bereich", meint Dr. Lerch. Die Klagebereitschaft der Menschen sei höher als noch vor einigen Jahren.
    Die Vor- und Nachteile beider Entbindungsmöglichkeiten liegen klar auf der Hand: So haben die Frauen nach einer Normalgeburt eher als beim Kaiserschnitt das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Außerdem ist eine Normalgeburt für ein Kind Stress im positiven Sinne, es bereitet auf das Leben nach dem Mutterleib vor. Allerdings liegt bei dieser Art das Risiko verstärkt beim Kind. Beim Kaiserschnitt hingegen ist die Mutter durch den operativen Eingriff - und die damit wie bei jeder Operation verbundenen Gefahren - gefährdeter.
    Außerdem haben viele Frauen nach der Operation stärkere Beschwerden als nach einer Normalgeburt. Einige Frauen würden daher trotz vorheriger Aufklärung über die operativen Risiken - nach dem Motto "hinterher ist man schlauer" - ihren Kaiserschnitt bereuen, weiß Dr. Lerch.
    Ein weiterer Vorteil des Kaiserschnitts ist sicherlich auch seine genaue Planbarkeit, denn eine solche Entbindung findet zu Beginn der 39. Schwangerschaftswoche, etwa zehn Tage vor dem Termin, statt.
    Im Josephs-Hospital in Warendorf wird der "Kaiserschnitt auf Wunsch" durchgeführt - manche Krankenhäuser lehnen dies ab, berichtet Lerch. Er selbst betrachtet diese Debatte sehr ambivalent: Auf der einen Seite befürwortet er eine natürliche Geburt, auf der anderen Seite hat er auch vollstes Verständnis für Frauen, die ihre Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt bringen möchten.

  • 25.08.2005
    Die Glocke
    Zeit, offenes Ohr und helfende Hand schenken

    Der ganz normale Krankenhausalltag ist für die Patienten oft mit Sorgen, Ängsten oder einfach nur Langeweile verbunden. Doch immer mittwochs schwärmen die "Grünen Damen" im Warendorfer Josephs-Hospital aus, um den Kranken Zeit, ein offenes Ohr und eine helfende Hand zu schenken.
    Seit 1992 gibt es die "Grünen Damen" in der Emsstadt. "Wir haben mit unserem Vorschlag damals offene Türen eingerannt", erzählt Marlis Meyer, Gründerin der Gruppe. Die Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal und der Verwaltung sei von vornherein hervorragend gewesen, so Meyer: "Unsere Arbeit wird geschätzt und unterstützt." Als "Grüne Damen" werden die derzeit 15 aktiven Mitglieder bezeichnet, weil sie in grünen Kitteln in den Krankenzimmern unterwegs sind. Bundesweit gibt es heute rund 15000 Helfer. Die Ökumenische Krankenhaushilfe wurde 1969 nach dem amerikanischen Vorbild der "Pink Ladies" ins Leben gerufen.
    Aufgabe der Damen ist es, den Patienten menschlichen Beistand zu spenden. Dahinter steht vielleicht nur ein netter Plausch über das Wetter, oder ein ernsthaftes Gespräch über persönliche Probleme und Ängste im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung. "Wir haben mit den Patienten schon Tränen gelacht, aber auch schon gemeinsam Tränen vergossen", sagt Marie-Helen Ludewig, eine der "Grünen Damen".
    Doch die Helfer sähen sich dabei keineswegs als Retter oder gar Engel, wie sie manchmal bezeichnet würden. "Wir geben den Patienten zwar etwas von uns, bekommen auf der anderen Seite aber auch unendlich viel zurück", so Marlis Meyer. Viele Patienten erzählen den Damen ihre interessanten Lebensgeschichten, andere vertrauen den Mitgliedern der Krankenhaushilfe ihr privaten Probleme an. Das Gespräch mit einer fremden, neutralen Person falle den Menschen oft leichter und ermögliche einen anderen Blickwinkel, so Marlis Meyer.
    Dabei laufe der Umgang mit den Kranken nie gleich ab: Beim Betreten eines Patientenzimmers bleiben den "Grünen Damen" immer nur wenige Sekunden Zeit, um sich auf den jeweiligen Menschen einzustellen. "Bei einigen Kranken sitzen wir nur schweigend am Bett, andere wünschen das Gespräch, und wieder andere freuen sich, wenn man ihnen über den Arm streichelt oder ihnen die Hand hält" beschreibt Meyer ihre ehrenamtliche Arbeit.
    Eine "Grüne Dame" kann nicht jedermann werden. Menschen, die mit eigenen Problemen belastet sind oder einfach nur ein neues Hobby suchen, sind bei Marlis Meyer und ihrem Team an der falschen Adresse: "Echtes Interesse an den Menschen und Offenheit sind besonders wichtig." Wer Informationen über die Arbeit und Aufgaben der "Grünen Damen" einholen möchte, kann sich im Josephs-Hospital an der Pforte unter der Tel.-Nr. 02581/200 melden.
    Und übrigens: Auch Herren können in den grünen Kittel schlüpfen.

  • 25.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Ärztehaus ist im Endspurt

    Das Ärztehaus am Josephs-Hospital hat jetzt nicht nur Gestalt, sondern auch Farbe angenommen: Zwei Grautöne und ein helles Sonnengelb gliedern die Fassaden. Wenn die Sonnenblenden heruntergelassen werden, kommen dunkelblaue Farbtupfer dazu. Die äußere Hülle des Gebäudes steht - und auch innen sind die Handwerker im Endspurt. "Wir sind im Zeitplan", freut sich Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. "Am 15. September werden die Räume an unsere Mieter übergeben."

  • 25.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Endspurt für das Ärztehaus

    Das neue Ärztehaus am Josephs-Hospital hat jetzt nicht nur Form und Gestalt, sondern auch Farbe angenommen: Zwei verschiedene Grautöne und ein helles Sonnengelb gliedern die Fassaden auf. Wenn die Sonnenblenden heruntergelassen werden, kommen dunkelblaue Farbtupfer dazu.
    Die äußere Hülle des Gebäudes steht - und auch innen sind die Handwerker schon im Endspurt. "Wir sind grundsätzlich im Zeitplan", freut sich Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. "Am 15. September werden die Räume an unsere Mieter übergeben". Im Gebäude wird zurzeit an der Feininstallation gearbeitet. Das heißt: Böden und Wände sind fertig, jetzt werden Spiegel und WCs eingebaut.
    Die Mieter werden ihre Praxen Anfang bis Mitte Oktober eröffnen. Einzige Ausnahme: Der Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurg bezieht seine Räume erst am 1. Januar 2006. Ein Termin für die offizielle Eröffnung des Ärztehauses am Josephs-Hospital steht auch schon: Angepeilt ist der 22. Oktober.
    Ende September wird die Verwaltung des Josephs-Hospitals ebenfalls in den Neubau umziehen. "Der größte Akte ist dabei die Verlagerung der kompletten EDV vom Alt- in den Neubau", weiß Biller schon jetzt.
    Fünf Arztpraxen, eine Apotheke und ein Sanitätshaus nehmen im Oktober im Ärztehaus ihre Arbeit auf. Im Erdgeschoss werden sich die Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke auf 225 Quadratmetern niederlassen. Der Kinderarzt Dr. Romanus Röhnelt hat 190 Quadratmeter angemietet. Außerdem eröffnen hier der Apotheker Marek Nagorny (Löwen-Apotheke) und das Sanitätshaus von Alfred Eltgen auf 130 bzw. 70 Quadratmetern Filialen.
    Im ersten Obergeschoss eröffnen die Gynäkologin Dr. Marion Schulten-Baumer (132 Quadratmeter), der Orthopäde Dr. Georg Vey (142 Quadratmeter) und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Dr. Matthias Kelker (190 Quadratmeter) ihre Praxen. Auf dieser Etage ist noch eine Fläche von 130 Quadratmetern zu vergeben. Dr. Martin Biller: "Es hat zwar Gespräche mit Interessenten gegeben, aber da ist noch nichts in trockenen Tüchern."
    Im zweiten Obergeschoss zieht auf 600 Quadratmetern die Krankenhausverwaltung ein. Hier gibt es noch Reserveflächen und einen Tagungsraum, der auch vermietet werden kann.

  • 03.08.2005
    Westfälische Nachrichten
    Mehr Platz für den Notdienst

    Auf 28 zusätzlichen Quadratmetern kann sich die Notdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte im Josephs-Hospital Warendorf in Zukunft ausbreiten. Die zwei neuen Räume wurden zuvor von einem Sozialarbeiter genutzt und dienen jetzt der ambulanten Versorgung von Notdienstpatienten sowie als Sekretariat. Das Krankenhaus stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, um der zunehmenden Beanspruchung der Notdienstzentrale entgegen zu kommen, die seit zwei Jahren im Krankenhaus untergebracht ist.

  • 16.07.2005
    Die Glocke
    Neuer Chefarzt der Gynäkologie bringt frischen Wind ins Haus

    "Ich will hier in Rente gehen", erklärt Dr. Matthias Lerch, seit Anfang März neuer Chefarzt der Gynäkologie im Warendorfer Josephs-Hospital, in der Überzeugung, die Abteilung nach einer turbulenten Vergangenheit nun in ruhigeres Fahrwasser leiten zu können.
    Der Ruf der Abteilung habe in der Vergangenheit durch den mehrfachen Chefarztwechsel schon etwas gelitten, so Dr. Lerch: "Das hat natürlich auch das Vertrauen der Bürger in unsere Arbeit geschwächt. Aber ich habe gewusst, worauf ich mich einlasse und kann hier noch was bewegen."
    Dabei setzt Dr. Lerch auf eine gute Zusammenarbeit mit der Vewaltung des Krankenhauses und auf das Können seiner Mitarbeiter, die alle schon sehr lange in ihrem Bereich arbeiten und äußerst aufmerksam, freundlich und erfahren seien. "Die Motivation und die Aufbruchstimmung sind hier bei jedem spürbar." Seit dem Dienstantritt des neuen Chefarztes, der in Warendorf im Wohngebiet Düsternstraße/Diekamp ansässig geworden ist, hat sich schon einiges getan: So erstrahlt die Kreißsaalabteilung nach Renovierungsarbeiten nun durchgängig in freundlichen Gelb-, Orange- und Rottönen, was für eine angenehmere Atmosphäre sorgt. Auch die Badezimmer wurden renoviert und neu eingerichtet. Außerdem wurde ein Kreißsaal so ausgestattet, dass im Notfall direkt vor Ort ein Kaiserschnitt durchgeführt werden kann, wodurch der Patientin der Transport in den OP-Trakt des Krankenhauses erspart werden kann.
    Eine Neuheit ist auch die Anschaffung einer großen Badewanne, in der ab Herbst Wassergeburten möglich sind. Lerch: "Wir bieten hier das ganze Spektrum der Geburtshilfe, ein hohes Maß an Sicherheit und modernste Wege der Schmerzbekämpfung." So sei zur Linderung der Schmerzen während der Geburt nicht nur die PDA eine Möglichkeit, sondern auch Akupunktur und bestimmte Atemtechniken könnten der Gebärenden Linderung verschaffen.
    "Wir haben schon viel geschafft, es liegt aber auch noch eine Menge vor uns", sagt Lerch im Gespräch mit der "Glocke". Als Letztes werde die Gestaltung seines eigenen Büros in Angriff genommen, zu dem der Chefarzt bisher nur eine Palme und einen Teppich beigesteuert hat.
    Wenn das alles geschafft ist, findet der Vater von vier Jungen im Alter von neun bis 15 Jahren sicher auch die Zeit, mit der Emsstadt stärker auf Tuchfühlung zu gehen. Radfahren und Wandern will er dann. "Und mit dem Badminton-Spielen will ich auf jeden Fall anfangen", hat sich Lerch auf Anraten eines Nachbarn vorgenommen.

  • 23.05.2005
    Die Glocke
    Entscheidende Hilfe gab es in Warendorf

    Die zwölfjährige Kawla ist kaum wiederzuerkennen. Im Oktober des vergangenen Jahres kam das Mädchen aus dem Jemen über den Verein "Hammer Forum" nach Warendorf. Das linke Bein war mehrfach gebrochen, eineinhalb Jahre lang hatte das Kind zuvor im Staub des Wüstenstaates gelegen, die Knochen wollten einfach nicht zusammenwachsen.
    Zwar hatten Ärzte in der Heimat zu helfen versucht, doch die Behandlungen missglückten allesamt. Das Warendorfer Josephs-Hospital erklärt sich damals spontan zur Hilfe bereit und half dem Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes "wieder auf die Sprünge".
    Viele Operationen, schmerzhafte Bewegungstherapien und sich ständig wiederholende Untersuchungen, später feierte Kawla am vergangenen Freitagnachmittag den Abschied aus der Josefschule.
    Schulleiter Günter Bischofs hatte das Kind im vergangenen Jahr in die vierte Klasse aufgenommen, damit es dem Alltag des Krankenhauses ein Stück weit entfliehen konnte. Kawla war binnen kürzester Zeit vollkommen integriert. Sie spricht fast fließend Deutsch und kann mittlerweile lesen und schreiben. In ihrer Heimat wäre ihr das trotz guten Willens wohl kaum ermöglicht worden. Das bis dahin nur kriechende Mädchen hätte den Weg zur Schule nicht geschafft.

  • 19.05.2005
    Westfälische Nachrichten
    Gute Noten vom Hospital-"TÜV"

    Hohe Qualität lässt sich nur erreichen, wenn man immer wieder seine Leistung auf den Prüfstand und sich selbst der kritischen Sicht von außen stellt. Das Josephs-Hospital hat das getan und sein "Zeugnis" bekommen. Als erstes Akutkrankenhaus im Kreis Warendorf hat es das begehrte KTQ-Zertifikat erhalten. Das Josephs-Hospital ist damit eines von nur zehn Krankenhäusern im Regierungsbezirk, die sich dieser Qualitätsüberprüfung unterzogen haben. KTQ ist die Abkürzung für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen".

  • 19.05.2005
    Westfälische Nachrichten
    Hospital-TÜV erfolgreich absolviert

    Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Hohe Qualität lässt sich aber nur erreichen, wenn man immer wieder seine eigene Leistung auf den Prüfstand und sich selbst der kritischen Sicht von außen stellt. Das Josephs-Hospital hat das mehr als ein ganzes Jahr lang getan und nun sein "Zeugnis" bekommen. Als erstes Akutkrankenhaus überhaupt im Kreis Warendorf hat es das begehrte KTQ-Zertifikat erhalten. Das Josephs-Hospital ist damit eines von nur zehn Krankenhäusern im Regierungsbezirk Münster, die sich dieser Qualitätsprüfung unterzogen haben. KTQ ist die Abkürzung für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen".
    Dr. Bernhard Thülig von der für die Krankenhausaufsicht zuständigen Bezirksregierung war gestern voll des Lobes: "Gratulation an das ganze Team des Hauses, das sich dieser intensiven Prüfung gestellt und sie erfolgreich bestanden hat". Das Zertifikat von KTQ sei ein eindeutiger Beleg für die Qualität des Josephs-Hospitals.
    Ein Grund, sich zu freuen. Aber für Verwaltungschef Dr. Martin Biller ist die Zertifizierung nicht das Ende eines Prozesses, sondern eigentlich erst der Beginn einer fortwährenden Überprüfung der eigenen Arbeit: "Wir sehen nun genau, wo wir stehen. Wir wissen, was wir gut und richtig machen, erkennen aber auch, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt." Wer sich einmal auf die Zertifizierung eingelassen hat, muss zwangsläufig am Ball bleiben, denn das KTQ-Zeugnis gilt nur für drei Jahre: "2008 geht das ganze Verfahren wieder von vorne los", weiß Biller schon jetzt. Dann muss das Josephs-Hospital wieder zum "TÜV".
    Das Zertifizierungsverfahren der KTQ ist ein gutes Stück Arbeit für das ganze Krankenhaus-Personal gewesen. Los ging es mit einer mehrwöchigen Selbstbewertung. Biller: "Wir haben uns selbst auf den Prüfstand gestellt." Insgesamt 72 Kriterien mit vielen Unterpunkten wurden dabei nach dem KTQ-System unter die Lupe genommen. Eine Phase, in der der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Prof. Dr. Manfred Arndt, schon einen Qualitätsschub festgestellt hat: "Da wurden bereits die ersten Verbesserungsprozesse eingeleitet." Begleitet von Moderatoren haben verschiedene Arbeitsgruppen die gesamten Abläufe des Josephs-Hospitals systematisch untersucht. Und für Biller ist klar: "Da wurden viele Fragestellungen entwickelt, die wir jetzt konsequent abarbeiten."
    Die spielten selbstverständlich auch in der zweiten Phase, der Fremdbewertung, eine tragende Rolle. Da kamen speziell ausgebildete Fachleute aus den Bereichen Pflege, Medizin und Verwaltung ins Haus und unterzogen das gesamte Geschehen ebenfalls einer sehr genauen Prüfung. Biller: "Das waren Praktiker, keine Schreibtischtäter." Und die fragten sehr gezielt und bis ins Detail nach. "Alle waren ziemlich aufgeregt", erinnert sich der Verwaltungschef an diese Tage. "Das war richtiger Prüfungs-Stress." Doch der habe sich gelohnt: "Wir haben uns sehr gut geschlagen." Ein Verdienst der gesamten Mannschaft, wie Biller betont: "Alle Kollegen haben toll mitgezogen." Und deshalb bietet das Josephs-Hospital nun Qualität mit Zertifikat.

  • 19.05.2005
    Die Glocke
    Krankenhaus mit Qualitätsnote

    Das Warendorfer Josephs-Hospital ist das erste Akut-Krankenhaus im Kreis Warendorf, das sich mit dem hohen "KTQ"-Qualitätszertifikat schmücken darf, das jetzt nach eingehender Prüfung übergeben wurde.

  • 19.05.2005
    Die Glocke
    Zertifikat beweist die hohe Qualität

    "Die Patienten werden es erfahren, wo die beste Qualität ist und dort auch hingehen", ist Dr. Bernhard Thülig, Leitender Regierungsmedizinaldirektor im Dienste der Bezirksregierung Münster, überzeugt. Er war gestern einer der ersten Gratulanten, die dem Warendorfer Josephs-Hospital und dessen Mitarbeiterteam zum begehrten Qualitätszertifikat "KTQ" Glückwünsche aussprachen.
    Nicht ohne Stolz vermeldete Geschäftsführer Dr. Martin Biller, dass das Warendorfer Josephs-Hospital das bislang einzige Akut-Krankenhaut im Kreis Warendorf ist, das dieses Zertifikat erhalten hat. Von den 67 Krankenhäusern im Regierungsbezirk haben lediglich zehn diese Auszeichnung erhalten, in ganz NRW sind es 28.
    Allerdings seien auch viele Vorbereitungen und eine Menge Arbeit der Erlangung dieses Ziels vorangegangen. Dies sei nicht ohne die tatkräftige Mitarbeit des gesamten Krankenhauspersonals möglich gewesen, das sich unter der Leitung von Dr. Biller sowie Professor Dr. Manfred Arndt, Medizinischer Leiter des Krankenhauses, und der beiden Pflegedienstleiter, Genoveva Schulte und Wilfried Tollkötter, dieser großen Aufgabe mit Engagement gestellt hat.
    Zunächst musste man sich mit Hilfe eines besonderen Fragenkatalogs selbst auf den Prüfstand stellen. "Schon hierbei haben wir an einigen Stellen gemerkt, dass man etwas verbessern kann", erläutert Professor Dr. Arndt den Weg zu einem höheren Qualitätsstandard. Pflegedienstleiterin Genoveva Schulte hob auf die zahlreichen praktischen Fragen ab, die bei der anschließenden dreitägigen Prüfung durch eine fremde Fachkommission gestellt wurden. Im Mittelpunkt standen hierbei immer der Umgang mit den Patienten, die Weiterbildung des Personals und die Sicherheit im Krankenhaus.
    Patienten und die niedergelassenen Ärzte können sich den Qualitätsbericht 2004 im Internet ansehen und sich vom hohen Standard des Krankenhauses überzeugen.

  • 07.05.2005
    Westfälische Nachrichten
    Die Chemie muss einfach stimmen

    "Mit so einer Aufgabe muss man sich ganz identifizieren. Sonst funktioniert es nicht." Dr. Matthias Lerch, seit einigen Wochen Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Josephs-Hospital, hat die Entscheidung, nach Warendorf zu gehen, konsequent umgesetzt. Schon vor Dienstantritt mietete er ein Haus, machte den Umzug perfekt. Ein bewusstes Signal: "Ich habe einen Platz gesucht, wo man nicht nur wohnt, sondern auch am Leben teilnimmt." Gleich die ersten Eindrücke seien positiv gewesen. Er wohne gerne dort, wo er arbeite, sagt Lerch: "Ich habe keine Angst, dass man mir in den Einkaufswagen guckt."
    Lerch, Jahrgang 1962, ist zwar in Koblenz geboren und in Andernach aufgewachsen, aber seit gut 20 Jahren durch Studium und Beruf zum Münsterländer geworden. Nach Stationen in Münster, Greven und einigen Jahren als Chef in Dülmen war Lerch zuletzt an der Landesfrauenklinik in Wuppertal. "Aber ich wollte wieder zurück", sagt er - und lässt keinen Zweifel, dass das eine Entscheidung auf lange Sicht ist.
    Obwohl er weiß, dass im Josephs-Hospital keine leichte Aufgabe auf ihn wartet. "Die häufigen Chefarztwechsel in der letzten Zeit sind für das Image nicht so gut gewesen." Insofern trete er ein schweres Erbe an. "Ich weiß aber auch: Das Josephs-Hospital ist ein gutes Haus mit Perspektive. Ich möchte die Patientinnen überzeugen, dass man zu uns Vertrauen haben kann." Dazu brauche man sicher auch Geduld: "Aber die habe ich." Zu einer hochwertigen Versorgung gehöre ein Ansprechpartner, der sich Zeit für Probleme der Patienten nehme, der offen sei.
    Diese Offenheit sei ihm auch gegenüber den Mitarbeitern wichtig: "Die Chemie muss stimmen." Dafür brauche es ein Team, dass sich verstehe, miteinander rede und Spaß an der Arbeit habe. "Und das soll sich auf die Patienten übertragen." Denn für die sei wichtig: Haben Ärzte und Pfleger Zeit? Vermitteln sie Zufriedenheit? "Die Qualität der Leistung stimmt, das dürfen die Patienten voraussetzen. Aber auch das menschliche Klima muss in Ordnung sein."
    Keine Frage, Dr. Matthias Lerch ist ein kommunikativer Mensch: Derzeit ist er viel unterwegs, um sich bei den ärztlichen Kollegen in Warendorf und der Region vorzustellen. Nicht nur bei Gynäkologen, sondern auch bei Allgemeinmedizinern und Internisten. Spürt er dabei Ressentiments? "Natürlich muss verloren gegangenes Vertrauen zurück gewonnen werden." Lerch hält handwerkliche und soziale Kompetenz in diesem Zusammenhang für entscheidend.
    Er selbst bezeichnet sich als "Allrounder mit zwei Schwerpunkten": Zum einen ist das die schonende Operations-Technik der so genannten "Knopfloch-Chirurgie", bei der große Schnitte vermieden werden. Daneben ist es das Thema Inkontinenz, Blasenschwäche. "Darüber reden viele Frauen nicht gerne, aber es gibt Möglichkeiten, nicht nur die Operation, diese Probleme zu lösen. Wichtig ist eine sorgfältige und individuelle Diagnose." Dafür nehme er sich viel Zeit, so Lerch.
    Der neue Chef der Gynäkologie setzt auf die Zusammenarbeit mit den Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke sowie mit der Chirurgie unter Prof. Dr. Manfred Arndt: "Wir ergänzen uns gut." Lerchs mittelfristiges Ziel ist, das Josephs-Hospital zu einem Beckenboden-Zentrum zu machen.
    Der Bereich der Geburtshilfe erlebt ebenfalls einige Neuerungen: Derzeit werden verschiedene Räume umgebaut und technisch auf den allerneusten Stand gebracht. Clou wird eine Entbindungswanne sein, die der Freundeskreis des Krankenhauses finanziert. Die Geburtshilfe habe immer auf hohem Niveau gearbeitet, lobt Dr. Lerch: "Ein Verdienst der Hebammen." Zwar habe Warendorf keine Kinderklinik, doch für normale und selbst für Risikoschwangerschaften sei das Josephs-Hospital bestens gerüstet. Die Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt Dr. Romanus Röhnelt funktiere jetzt schon ausgezeichnet. Lerch: "Und wenn das Gesundheitszentrum fertig ist, rücken wir noch näher zusammen."

  • 07.05.2005
    Westfälische Nachrichten
    Viele positive Eindrücke

    "Mit so einer Aufgabe muss man sich ganz identifizieren. Sonst funktioniert es nicht." Dr. Matthias Lerch, seit einigen Wochen Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Josephs-Hospital, hat die Entscheidung, nach Warendorf zu gehen, konsequent umgesetzt. Schon vor Dienstantritt mietete er ein Haus, machte den Umzug perfekt. Ein bewusstes Signal: "Ich habe einen Platz gesucht, wo man nicht nur wohnt, sondern auch am Leben teilnimmt." Gleich die ersten Eindrücke seien positiv gewesen. Er wohne gerne dort, wo er arbeite, sagt Lerch.

  • 05.05.2005
    Die Glocke
    Sechster Facharzt schließt sich an

    Als "weiteren Schritt zum Kompetenzzentrum Gesundheit" bezeichnet Verwaltungschef Dr. Martin Biller den Neubau des Ärztehauses am Josephs-Hospital. Nach sechsmonatiger Bauzeit wurde gestern der Richtkranz hochgezogen.
    Das Drei-Millionen-Euro-Projekt - Bauherr ist das Kuratorium Josephs-Hospital - soll sieben Facharztpraxen, eine Apotheke und ein Sanitätshaus zu einem Gesundheitszentrum unter einem Dach zusammenführen. Dabei werden die Disziplinen teils eine gemeinsame Infrastruktur nutzen können und somit zu Synergieeffekten in der täglichen Arbeit kommen. Die unmittelbare Verbindung zum Krankenhaus stellt die Brücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung her.
    Neben den bisher bekannten Mietern - Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Urologie, Gynäkologie und Orthopädie, die allesamt bisher in Warendorf praktizieren und damit ihre bisherigen Praxisräume aufgeben werden - ist ein sechster Facharzt inzwischen hinzugekommen: Dr. Dr. Matthias Kelker, bisher Uni-Klinik Münster, wird sich als Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg in Warendorf niederlassen. Für Praxis Nummer sieben sucht Vermieter Dr. Biller nach wie vor noch einen Interessenten. In die dritte Etage des insgesamt 2500 Quadratmeter großen Baus wird die Krankenhausverwaltung selbst einziehen.
    Biller strahlte trotz leichter Bauzeitenverzögerung infolge der Frostperiode im Winter gestern dennoch Optimismus aus, dass der angepeilte Bezugstermin 1. Oktober eingehalten werden kann. Einige Mieter, die ihre alten Mietverträge bereits gekündigt haben, sitzen indes auf heißen Kohlen, war doch ursprünglich von einem früheren Fertigstellungstermin ausgegangen worden. Das Team von Planern (Planungsbüro Dr. Ludes) und Handwerkern - einige Gewerke sind an hiesige Firmen vergeben worden - steht somit unter erheblichem Zeitdruck. Für einen flotten Richtspruch (Franz Bläker, Baufirma Reinert aus Reken) aber war noch Zeit.

  • 05.05.2005
    Westfälische Nachrichten
    Erster Schritt zum Kompetenzzentrum

    2500 Quadratmeter Gesundheitsdienstleistung - das Ärztehaus am Josephs-Hospital soll zu einem Kompetenzzentrum der zentralen medizinischen Versorgung in der Region werden. Das erhofft sich Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller. Der erste entscheidende Schritt ist getan: "Die Hülle für anspruchsvolle medizinische Versorgung ist fertig," sagte Biller anlässlich des gestrigen Richtfestes und erinnerte kurz daran, dass der Start holprig gewesen war.
    Der erste Spatenstich war im November 2004, gestern war Richtfest und am 1. Oktober soll das Drei-Millionen-Euro-Großprojekt aus der Feder des Architekturbüros Dr. Ludes aus Recklinghausen bereits bezugsfertig sein. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel, wenn ich daran denke, was ich in den vergangenen Monaten alles erlebt habe," schmunzelte Biller. Nicht nur Wetterkapriolen hätten den Bauarbeitern (Reinert Bau) einen Strich durch die Zeitrechnung gemacht, sondern es seien auch immer wieder bauliche Probleme aufgetaucht und Wünsche der Ärzte, die in das neue Zentrum einziehen werden, an den Krankenhausdirektor herangetragen worden.
    Neben den Bauarbeitern, dem Architekten, dem Hausherrn und Bauherrn (Krankenhaus-Kuratorium) und Vertretern beider Kirchen, ließen es sich auch die sechs Fachärzte und Mieter des Gesundheitszentrums nicht nehmen, beim Richtfest dabei zu sein. Eine Praxis wartet noch auf die zukünftigen Nutzer.
    Langfristige Mietverträge unterschrieben haben:
    Urologe Dr. Thomas Weritz, der mit seinem neuen Kollegen Dr. Tobias Heinke von der Gemeinschaftspraxis an der Sassenberger Straße ins Ärztehaus zieht;
    Kinder- und Jugendarzt Dr. Romanus Röhnelt, bisher Oststraße 43;
    Dr. Marion Schulten-Baumer ist mit ihrer gynäkologischen Praxis bislang an der Dreibrückenstraße Zuhause;
    Dr. Georg Vey, Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, bisher Oststraße 12;
    Dr. Annette Gerhold, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, praktiziert zurzeit noch in Freckenhorst;
    Dr. Dr. Matthias Kelker, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg, wechselt von der Uni Münster nach Warendorf;
    Alfred Eltgen (Sanitätshaus) und Marek Nagorny (Löwen-Apotheke) eröffnen im Gesundheitsznetrum ihre Filialen.

  • 11.04.2005
    Die Glocke
    Die Patientenzahl hat sich wieder eingependelt

    Es ist über ein Jahr her, als die ersten Patienten bei ihrem Arztbesuch zehn Euro Praxisgebühr auf den Tisch legen mussten: Damals wurde über die Gesundheitsreform auf breiter Front gestöhnt und gemeckert. Doch wie sieht es ein Jahr später mit den ersten Ergebnissen aus?
    Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhard Schultz, Dr. Martin Biller (Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals), Prof. Dr. Manfred Anrdt (Chefarzt im Josephs-Hospital), Wilhelm Kleine (Regionalgeschäftsführer Gütersloh der Barmer Ersatzkasse) und Thomas Trampe-Brinkmann (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ennigerloh und Landtagskandidat) zogen am Freitagabend eine Zwischenbilanz nach einem Jahr Gesundheitsreform.
    Zunächst einmal herrschte aus der Sicht der Patienten mehr Transparenz im System, meinte Helga Kühn-Mengel: "Jeder kann erfahren, was mit seinem Beitragssatz geschieht, wie hoch die Vorstandsgehälter sind und welche Leistungen genau von den Krankenkassen erbracht werden." Außerdem sei eine deutliche Verbesserung im Qualitätsmanagement eingetreten. Krankenhäuser und Ärzte müssen sämtliche Abläufe genau dokumentieren und Qualitätsberichte veröffentlichen. "Das ist zwar sicherlich eine Belastung, sorgt aber für eine Qualitätsverbesserung", sagte Kühn-Mengel. Eine Meinung, der sich Prof. Dr. Manfred Arndt nicht komplett anschließen konnte: "Die Maßnahme ist sinnvoll, doch der bürokratische Aufwand ist für uns ernorm. Die Ärzte verbringen ein Drittel ihrer Zeit mit Dokumentationen, die sonst für die Patienten aufgewendet werden würde." Diese Entwicklung mach die Tätigkeit belastend, was auf Dauer einen Schwund bei den qualifizierten Nachwuchsärzten befürchten lasse. Arndt forderte, für dieses Problem frühzeitig nach Auswegen zu suchen. Auch die leitenden Ärzte müssten einen nicht unerheblichen Teil ihrer Arbeitszeit auf die Bürokratie verwenden. Arndt: "Der Schulterschluss zur Geschäftsführung ist enger geworden. Unser Verantwortungsbereich wurde dadurch ausgeweitet, dass wir uns nun viel intensiver mit der Budgetplanung beschäftigen müssen." Einerseits positiv, andererseits für die Ärzte einfach zu zeitaufwändig, so Arndt. Ein Punkt, dem die Patientenbeauftragte zustimmen musste: "An der teilweise überbordenden Bürokratie muss noch gearbeitet werden."
    Im Verhalten der Patienten konnte Arndt ebenfalls von Veränderungen berichten: Nach der Einführung der Praxisgebühr wären die Praxisräume zunächst wesentlich leerer gewesen. Doch die Patientenzahl habe sich wieder eingependelt. Allerdings werde der allgemein gestiegene finanzielle Druck auf die Bürger an die Krankenhäuser weitergegeben: "Die Patienten wollen so schnell wie möglich behandelt und ebenso schnell wieder entlassen werden."

  • 11.04.2005
    Westfälische Nachrichten
    Reform sorgt für mehr Transparenz

    Auf Initiative des Bürgerbüros Ahlen zogen fünf Experten in Sachen Gesundheitswesen und Moderator Reinhard Schultz (MdB/SPD) im Josephs-Hospital eine Zwischenbilanz zur Gesundheitsreform beziehungsweise zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung, die Anfang vorigen Jahres unter Mitwirkung aller Parteien des Bundestages in Kraft gesetzt wurde. Vor Beantwortung der Frage aus Sicht der Bundesregierung "Was hat die Reform den Patienten gebracht?" erläuterte Helga Kühn-Mengel (MdB/SPD), und seit Dezember vorigen Jahres Patientenbeauftragte der Bundesregierung, die Ausgangsposition bei Vorlage des Gesetzentwurfs im Jahre 2003.
    Die demographische Entwicklung, die anhaltend schwache Konjunktur, völlige Streichung oder Reduzierung des Weihnachtsgeldes der Beschäftigten, Kürzung von Löhnen und Gehältern und daraus resultierende stetig steigende Höherverschuldung der Krankenkassen bei deren Bemühungen um Stabilhaltung der Beitragssätze hätten eine Reform dringend herausgefordert. Die vielfach kritisierte Praxisgebühr, kein Lieblingskind der Rot-Grünen, sei ein Ergebnis der Kompromiss-Reform. Es trage wie die mit drei Milliarden Euro angesetzten jährlichen Zuzahlungen seitens der Patienten für Leistungen dazu bei, dass dieses zweitteuerste Krankenversicherungssystem in Europa wieder auf eine solidere Basis gestellt werden könne. Die Reform bewirke auch, so Helga Kühn-Mengel weiter, dass für die Patienten die Krankenversicherung mit Hilfe der von den Arztpraxen, Krankenhäusern und sonstigen Gesundheitseinrichtungen zu erstellenden Qualitätsberichte auf Basis von Behandlungsdokumentationen transparenter gemacht würde.
    Als Patientenbeauftragte sieht Kühn-Mengel ihre Hauptaufgabe darin herauszufinden, wann, in welcher Form und über welche Veränderungen berechtigte Forderungen der Patienten per Gesetz erfüllt werden könnten. Sie räumte ein, dass es noch großer Anstrengungen bedürfe, die Einzelheiten dieser Reform den Bürgern verständlicher zu machen.
    Aus Sicht der Krankenhäuser stellte Prof. Dr. Manfred Arndt, Chefarzt des Josephs-Hospitals, fest, dass durch die Reform großer finanzieller Druck auf den Krankenhäusern laste. Die kostenbewusste Zurückhaltung der Patienten infolge der Praxisgebühr und Zuzahlungsverpflichtung mit der Folge kürzerer Belegungszeiten mache es Krankenhäusern immer schwerer, ihr Leistungsangebot in der Breite aufrecht zu erhalten. Hinzu komme die zeitliche Belstung der behandelnden Ärzte durch bürokratischen Aufwand für auferlegte dezidiertere Dokumentations- und Katalogisierungsaufgaben. Das bedeute weniger zeit für die originären Aufgaben, was im übrigen die Wahl des Arztberufes für viele bereits ausschließe. Dieser Auffassung schloss sich aus dem Zuhörerkreis Dr. Rolf Thelen für das Praxisnetz Warendorf an. Kritisch nahm Arndt den Hinweis auf die integrierte Versorgung auf. Hier seien MIttel aufgrund politischer Entscheidungen eigenmächtig in Einzelobjekte zum Nacht des Ärztenetztes geflossen. Das müsse überdacht werden.
    Dr. Martin Biller, Verwaltungsleiter des Josephs-Hospitals, sprach die ebenfalls mit der Reform verbundene und zu unterstützende stärkere Orientierung auf die Qualitätssicherung an. Allerdings dürfe die Qualität keinesfalls daran gemessen werden, wie weit die festgelegte Mindestmenge an Leistungen überschritten werde, sondern sie müsse am wirtschaftlichen Ergebnis der Einrichtung festgemacht werden. Auch die Abhängigkeit der finanziellen Förderung von der Bettenzahl und dem Grad der Reduzierung gehe in die falsche Richtung.
    Nach Meinung von Wilhelm Kleine, Geschäftsführer der Barmer für die Region Gütersloh, habe die Reform steigende Beiträge der Versicherten verhindert. Es werde neben den eingeführten Bonusprogrammen an eine Beitragssenkung über das ab 1. Juli diesen Jahres gesetzlich beschlossene Maß von 0,9 Prozent hinaus nachgedacht.

  • 08.04.2005
    Westfälische Nachrichten
    Trennung der Silberschnur ist die letzte der fünf Sterbephasen

    Der Ablauf des Sterbeprozesses von Menschen ist in diesen Tagen in beosnderem Maße in unser Bewusstsein gerückt worden mit dem Tod von Papst Johannes Paul II. und Terry Schiavo aus Florida. Damit erhielt der Vortrag von Bernard Jakoby am Mittwochabend im Josephs-Hospital einen ganz aktuellen Bezug.
    Bernard Jakoby aus Berlin, 1957 geboren, ist Literaturwissenschaftler und Autor mehrerer Bücher zum Themenbereich. Er gilt als bekanntester Sterbeforscher in Deutschland und war zu Diskussionen über das Thema "Sterben und Tod" schon mehrfach Gast im Fernsehen (Fliege, Kerner).
    Auf Gemeinschaftsinitiative des Hospizvereins für die Stadt Warendorf und des Josephs-Hospitals referierte Jakoby vor über 90 Besuchern über das "Geheimnis Sterben - Was wir heute über den Sterbeprozess wissen". Dr. Martin Biller, Leiter der Verwaltung des Josephs-Hospitals und Walburga Altefrohne, Vorsitzende des Hospizvereins, stellten den Referenten vor, der sich mit den Geheimnissen des Sterbens schon frühzeitig intensiv auseinander setzte und durch den Krebstod seiner Eltern 1986 unmittelbar damit befasst worden war.
    Der Sterbeprozess des Menschen ende mit seinem körperlichen Ableben als Übergang in eine andere Form des Seins. Zahlreiche Merkmale und Phänomene sprächen nach belegter Meinung der Wissenschaft dafür, dass es ein Fortleben nach dem Tod gebe. Wesentliche Erkenntnisse darüber habe die berühmte Wisschenschaftlerin Elisabeth Kübler-Ross gewonnen, unter anderem durch Erforschung von Todesnähe-Erlebnissen Sterbender. Schon Apostel Paulus habe in einem Brief an die Korinther auf ein vom Sterbenden empfundenes Licht im Tunnel hingewiesen.
    Merkmale der Bewusstseinserweiterung Sterbender seien in dieser Phase ihr Gefühl, tot zu sein, die Empfindung von Frieden und Schmerzfreiheit und Schilderungen von Erlebnissen und Verhältnissen seiner Umwelt als außerkörperliche Erfahrung. Der Mensch gelange beim Sterben in neue Dimensionen des Seins. Die Form seiner innergeistigen Lebensrückschau auf dem Sterbebett werde davon bestimmt, ob er in seinem Leben Liebe gegeben habe oder Liebe zurück gehalten habe.
    Bernard Jakoby ist überzeugt, dass der Mensch seinen nahen Tod spürt. Das werde zum Beispiel dadurch deutlich, dass nach einer anfänglichen Depression plötzlich ein Leuchten seiner Augen sichtbar werde und er Zufriedenheit ausstrahle.
    Das finale Sterben des Menschen bedeute seine Loslösung von den Elementen Erde (nicht mehr aufstehen können), Wasser (Verlieren der Körperflüssigkeit), Feuer (Austrocknung des kÖrpers, den er als heiß empfinde) und Luft (mühsameres Atmen). Je mehr sich der Mensch gegen den Tod auflehne, umso größer könne sein Leiden sein.
    Mit der Erklärung von fünf Sterbephasen, deren letzte die Trennung der "Silberschnur" als Lösung der Verbindung Geist-Körper sei, schloss Jakoby seine tiefsinnigen Betrachtungen ab. Nochmals hob er hervor, dass ein Sterbender leicht Abschied vom Dasein nehme, wenn sein Leben weitgehend von der Liebe zu Gott und dem Menschen bestimmt worden sei. Für die Sterbebegleiter müsse gelten, dass sie dem Sterbenden stets mit Wahrheit und Offenheit begegnen und ihm vermitteln, dass er nun in Frieden mit der Welt und sich "gehen" dürfe.

  • 08.04.2005
    Die Glocke
    Das Sterben ist immer ein gleitender Prozess

    Auf großes Interesse ist der Vortrag "Geheimnis Sterben - Was wir heute über den Sterbeprozess wissen" von Bernard Jakoby gestoßen. Der Hospizverein Warendorf mit seiner Vorsitzenden Walburga Altefrohne hatte zu dieser Veranstaltung ins Josephs-Hospital eingeladen.
    Der Sterbeforscher Bernard Jakoby aus Berlin wünscht sich in dieser Richtung eine größere Offenheit in Deutschland und vor allem ein würdiges Sterben.
    Der Sterbeforscher hatte die Möglichkeit, die Parallelen zwischen der Koma-Patientin aus Amerika, die kürzlich in den Medien für Schlagzeilen sorgte, und dem verstorbenen Papst Johannes Paul II. den Zuhörern verständlich zu erläutern.
    Der Papst aus Rom habe im Gegensatz zu der Koma-Patientin aus Amerika ein würdiges Sterben vollzogen.
    Für Jakoby ist die künstliche Ernährung bei Sterbenskranken nur eine Sterbeverlängerung und keine sinnvolle Lebenserhaltungsmaßnahme.
    "Dem Patienten soll man auch ein würdiges Sterben zugestehen. Mit Blick in die Zukunft wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen viel mehr zunehmen", so Bernard Jakoby. Zudem fügte er in seinen Äußerungen noch hinzu, dass die öffentlichen Kassen dies nicht mehr wirtschaftlich tragen können und dass die Patientenverfügungen eine größere Bedeutung erhalten werden.
    Die Hospizbewegung werde in den Großstädten auf Dauer viel mehr gefordert werden, da die Problematik bei den vielen Singlehaushalten liege und zudem ein Geburtenrückgang in Deutschland zu erwarten sei.
    Die Menschen strebten in ihrem Leben bis zum Tod nach Geborgenheit und nach der erfüllten Liebe. Die Angst vor dem Loslassen sei bei jedem unterschiedlich und bei den Angehörigen sowie bei dem Sterbenden gegeben.
    Der Sterbeprozess sei in bestimmte Elemente aufgeteilt und könne sich langwierig hinziehen, wenn zum Beispiel der Sterbende mit sich noch nicht ins Reine gekommen sei.
    Viele Erkenntnisse über den Sterbeprozess konnte Bernard Jakoby auch aus dem 100-jährigen Buch der tibetischen Mönche entnehmen und mit den heutigen Beobachtungen vergleichen.
    In seinem zweiten Teil sprach er die verschiedenen Sterbephasen an und hatte einige wertvolle Hinweise für die anwesenden Sterbebegleiter.

  • 07.04.2005
    Die Glocke
    Patientenbeauftragte der Regierung in Warendorf

    Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, wird am Freitag, 8. April, in Warendorf zu Gast sein. Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhard Schultz wird sie ab 18 Uhr in der Personalcafeteria des Josephs-Hospitals zum Thema "Ein Jahr Gesundheitsreform: Was hat die Reform den Patienten gebracht?" referieren.
    "Die im Jahr 2004 in Kraft getretene Gesundheitsreform hat einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung des Gesundheitswesens geleistet. Bereits heute können 25 Millionen Versicherte von Beitragssenkungen profitieren. Weitere Senkungen sind angekündigt", heißt es in einer Pressemitteilung der Kreis-SPD. Die Krankenkassen hätten im vorigen Jahr zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben können. Dies wertet die SPD als wichtiges Element für die zukünftige Handlungsfähigkeit der Kassen.
    Ein weiteres wichtiges Element der Gesundheitsreform sei aber auch die Stärkung von Patientenrechten. Hierfür sei eigens eine Patientenbeauftragte der Bundesregierung berufen worden. Sie vertrete die Interessen der Patientinnen und Patienten und erhöhe deren Gewicht im politischen Entscheidungsprozess.
    Gemeinsam mit der Patientenbeauftragten wird am Freitag Gelegenheit sein, Zwischenbilanz aus Sicht der Patienten zu ziehen. Einführung und Moderation übernimmt Reinhard Schultz. Nach dem Referat von Helga Kühn-Mengel werden Professor Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor, Dr. Martin Biller, Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals, und Wilhelm Kleine, Regionalgeschäftsführer der Barmer Ersatzkasse, zur Gesundheitsreform aus Sicht der Kliniken und Krankenkassen Stellung nehmen. Ein weiteres Statement wird Thomas Trampe-Brinkmann, Landtagskandidat der SPD, abgeben.

  • 18.03.2005
    Westfälische Nachrichten
    Früherkennung von Brustkrebs

    Am Mittwoch (6. April) um 19.30 Uhr bietet das Haus der Familie ein zusätzliches Seminar "Früherkennung von Brustkrebs" unter der Leitung von Dr. Matthias Lerch, Chefarzt der Gynäkologie des Josephs-Hospitals Warendorf, an. Mit Hilfe der "MammaCare-Methode" wird der Referent eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der weiblichen Brust geben. Diese Methode arbeitet mit einer Nachbildung der Brust in Form eines Silikonmodells in dem Knoten eingearbeitet sind. Das Modell soll helfen, tastbare Befunde zu differenzieren, auffällige Veränderungen zu erkennen und somit eine größere Sicherheit bei der Selbstuntersuchung zu erlangen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der AOK statt; Anmeldungen unter Tel. 02581/2846.

  • 17.03.2005
    Westfälische Nachrichten
    Zertifikat für das Hospital

    Seit über einem Jahr hat sich das Josephs-Hospital intensiv auf die Erlangung des in der Gesundheitsbranche führenden Qualitätszertifikates vorbereitet. Nun nahmen drei Visitoren der "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ) das Warendorfer Krankenhaus genau unter die Lupe. Die KTQ wird getragen von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
    Krankenhäuser, die das begehrte Zertifikat erhalten möchten, müssen zunächst in einem Selbstbewertungsprozess viele Fragen zu den Abläufen und den Strukturen im eigenen Krankenhaus beantworten. Wenn bei dieser Selbstbewertung eine Mindestpunktzahl erreicht wird, kann das Krankenhaus sich einer externen Begutachtung stellen. Untersucht werden dabei folgende Bereiche: Leitbild, Zielplanung, Krankenhausführung; Patientenorientierung in der Krankenversorgung; Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung; Sicherheit im Krankenhaus; Informationswesen und Qualitätsmanagement.
    Das Josephs-Hospital hat die Begutachtung mit Bravour bestanden und weist nach Aussagen der Gutachter eine ausgezeichnete Qualität auf, freut sich Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller.
    Das Josephs-Hospital wird damit zu den bisher erst acht Prozent aller Krankenhäuser in Deutschland gehören, die mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden sind. Im Kreis Warendorf ist das Josephs-Hospital das erste KTQ-zertifizierte Akutkrankenhaus.

  • 17.03.2005
    Die Glocke
    Qualität im Josephs-Hospital überzeugt Prüfungskommission

    Das Josephs-Hospital Warendorf hat es geschafft: Das in der Gesundheitsbranche führende Qualitätszertifikat wird bald überreicht.
    Länger als ein Jahr hatte sich das ganze Haus auf die entscheidenden drei Tage vorbereitet: Drei externe Visitoren der "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ) haben jetzt das Hospital genau unter die Lupe genommen. Die KTQ wird getragen von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
    Krankenhäuser, die das begehrte Qualitätszertifikat der KTQ erhalten möchten, müssen zunächst in einem Selbstbewertungsprozess eine Vielzahl von Fragen zu den Abläufen und den Strukturen im eigenen Krankenhaus beantworten. Wenn dabei eine vorgegebene Mindestpunktzahl erreicht wird, kann sich das Krankenhaus einer externen Begutachtung stellen. Untersucht werden:
    - Leitbild, Zielplanung, Strategie, Krankenhausführung
    - die Patientenorientierung in der Krankenversorgung
    - die Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung
    - die Sicherheit im Krankenhaus
    - das Informationswesen
    - das Qualitätsmanagement.
    "Das Josephs-Hospital hat die Begutachtung mit Bravour bestanden und weist nach Aussagen der Gutachter eine ausgezeichnete Qualität auf", hieß es gestern in einer Pressemitteilung.
    Das Kuratorium des Josephs-Hospitals sei sehr stolz darauf, dass mit der Zertifikatsübergabe die Qualitätsanstrengungen des Hauses auch von berufener externe Stelle honoriert würden.
    Das Josephs-Hospital wird damit zu den bisher erst acht Prozent aller Krankenhäuser in Deutschland gehören, die mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden sind. Im Kreis Warendorf wird das Josephs-Hospital das erste KTQ-zertifizierte Akutkrankenhaus sein.

  • 17.03.2005
    Radio Warendorf (Internet)
    Warendorfer Krankenhaus erhält Zertifikat

    Das Josephs-Hospital in Warendorf erhält das im Gesundheitswesen führende Qualitäts-Zertifikat. Vertreter der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“, kurz KTQ, haben die Prozesse und Strukturen des Warendorfer Krankenhauses jetzt genau unter die Lupe genommen. Die Begutachtung hat das Haus mit Bravour bestanden. Der Vorsitzende des Krankenhaus-Vorstandes, Doktor Martin Biller, freut sich über die Auszeichnung, auf die man sich lange vorbereitet hatte. Das Zertifikat wird dem Warendorfer Krankenhaus in etwa zwei Monaten übergeben; es ist drei Jahre lang gültig. Nur acht Prozent aller Krankenhäuser in Deutschland sind bislang damit ausgezeichnet worden.

  • 04.03.2005
    Die Glocke
    Zimmer für die letzten Stunden gut angenommen

    Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr kann der Hospizverein für die Stadt Warendorf zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Haus der Familie erinnerte die Vorsitzende Walburga Altefrohne unter anderem an die Einrichtung zweier Palliativzimmer im Warendorfer Josephs-Hospital.
    "Das war für uns der Höhepunkt des Jahres, auch, weil es erneut die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus verdeutlicht", betonte sie. Und auch die Nutzungszahlen für die beiden Zimmer seien beeindruckend: "Von 524 möglichen Belegungstagen waren sie an 455 Tagen belegt - das sind 86,83 Prozent Auslastung." Diese Zahlen zeigten, dass die Zimmer angenommen würden. Auch Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller zeigte sich für das Josephs-Hospital angesichts dieser Zahlen zufrieden: "Das ist ein Erfolg, mit dem ich in diesem Maß nicht gerechnet hatte."
    Auch im kommenden Jahr wird der Hospizverein seine Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus fortsetzen. So findet am 6. April ab 20 Uhr ein Vortrag des Berliner Sterbeforschers Bernhard Jakoby im Krankenhaus statt. Zudem steht Jakoby zehn Pflegern des Krankenhauses und zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizvereins am 7. April für ein Tagesseminar zur Verfügung.
    Schriftführerin Angelika Oertker erinnerte an weitere Aktivitäten. So habe die Donnerstags-Gruppe erstmals eine Radtour unternommen, man habe zahlreiche Informationstermine besetzen können und auch Themenabende angeboten. Ebenfalls ein fester Bestandteil des Vereinsangebotes sei das Trauercafé geworden, das an jedem letzten Sonntag im Monat Trauernden die Möglichkeit biete, in geschützter Atmosphäre zu reden, zuzuhören und Erfahrungen auszutauschen.
    In seinem Kassenbericht musste Schatzmeister Max Babeliowsky von einem leichten Defizit berichten. Das aber lag begründet in den hohen Investitionen für die Palliativzimmer und konnte aus den Rücklagen beglichen werden. Erfreulich ist die Mitgliederentwicklung des Vereins, der nun 73 Köpfe zählt (Vorjahr 66). Nach dem Bericht der Kassenprüfer entlasteten die Vereinsmitglieder den Vorstand einstimmig.
    Zum Thema "Patientenverfügung" referierte Angelika Oertker zum Abschluss der Versammlung. Die Verfügung sei derzeit ein "In-Thema", stellte sie fest. "Wenn das ein Schritt hin zum selbstbewussten Patienten ist, der seine Wünsche respektiert wissen will, ist das zu begrüßen", so die Schriftführerin des Hospizvereins. Die Patientenverfügung ist eine Vorsorge für den Fall, dass der Patient seine Wünsche nicht mehr selber äußern könne - und nur dann komme sie zum tragen.

  • 04.03.2005
    Westfälische Nachrichten
    Hospizverein zog Bilanz

    Aufgrund der sehr frühzeitigen Planung fiel die Jahreshauptversammlung des Hospizvereins für die Stadt Warendorf am Mittwochabend im Haus der Familie zeitlich in die Woche des Glaubensfestivals, dessen Programmvielfalt zahlreiche Mitbürger anzieht. Dennoch war die Resonanz an der Versammlung mit Rückschau und Ausblick des Vereins auf seine Aktivitäten sowie die Darlegung der Kassenlage recht ansprechend.
    Im abgelaufenen Jahr waren die 79 Mitglieder des gemeinnützigen Vereins gemäß der "Kleinen Chronik" von Schriftführerin Angelika Oertker aktiv bei den vierzehntäglichen Donnerstags-Sprechstunden (Josephs-Hospital und Haus der Familie) und im Trauercafé (Philipp-Melanchton-Haus - letzter Sonntag eines Monats). Sie beteiligten sich an den Pfarrfesten der katholischen Kirchengemeinden St. Bonifatius und St. Josef und besuchten Schulen und andere Gemeinschaften. Die Radtour zu Gisela Tönnißen in Müssingen war ein internes Sommervergnügen der Mitglieder. Von ihnen wurde auch das Angebot zur Fortbildung in Fragen der Hospizarbeit rege wahrgenommen.
    Wesentlich geprägt war das Jahr aber durch hochkarätige Fachvorträge bekannter Referenten rund um die Themen Leben, Sterben und Trauer. An diesem erfolgreichen Programm-Schema werde im laufenden Jahr festgehalten.
    Vorsitzende Walburga Altefrohne gab einen Einblick in die Haupttätigkeit der ehrenamtlichen Mitglieder, nämlich die Begleitung schwerst Erkrankter und dem Sterben naher Mitmenschen in ihrem Leid und ihrer Not. Das sei das Hauptanliegen der Hospizbewegung. Zur Unterstützung der Palliativ-Medizin habe sich der Verein deshalb mit einem nennenswerten finanziellen Beitrag an der Einrichtung von zwei Palliativzimmern im Josephs-Hospital beteiligt (die WN berichteten). Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller bestätigte, dass die Nutzung, gemessen an den Pflegetagen mit 87 Prozent ein in diesem Umfang nicht erwarteter Erfolg sei.
    Gepflegt werde auch der Kontakt zur Hospizbewegung im Kreis Warendorf und zum Malteser Marienheim.
    Eine gesunde Kassenlage des Vereins stellte Schatzmeister Max Babeliowsky mit seinem Bericht dar. Ein erfreulich hohes Spendenaufkommen mache es möglich, den Zielgruppen weiterhin wirksame Hilfe über die Betreuung hinaus zukommen zu lassen.
    Auf das Selbstbestimmungsrecht des sterbenden Menschen über die Behandlung in seiner letzten Lebensphase ging Angelika Oertker in einem abschließenden Vortrag ein. Hilfreich sei die (empfohlen: Christliche) Patientenverfügung, die Ärzte zumindest angemessen berücksichtigen müssten. Weiter gehend seien die Vorsorgevollmacht, die Betreuerverfügung und umfassend die notarielle Generalvollmacht. In ihnen würden dem Patienten nahe stehende Personen des Vertrauens benannt, welche auf die Interessen des Verfügenden hinwirken sollen.

  • 01.03.2005
    Die Glocke
    Dr. Lerch neuer Chefarzt in der Gynäkologie des Josephs-Hospitals

    Nur ein kurzes Gastspiel hat Dr. Georg Becker als Chefarzt der Gynäkologie im Josephs-Hospital gegeben. Heute soll schon sein Nachfolger Dr. Matthias Lerch, bisher Oberarzt an der Landesfrauenklinik in Wuppertal, seinen Dienst antreten.
    "Wir sind nicht zufrieden miteinander gewesen", begründet Verwaltungsdirektor Dr. Martin Biller die Entscheidung für eine Trennung von dem Mediziner, der erst im September 2003 von der Raphaelsklinik aus Münster als Nachfolger von Dr. Donat Romann zum Josephs-Hospital gekommen war. Fachlich sei Dr. Becker nichts vorzuwerfen, die Probleme hätten eher im zwischenmenschlichen Bereich gelegen, so unter anderem in der mangelnden Kontaktpflege zu den niedergelassenen Ärzten in Warendorf, erläutert Dr. Biller die Situation.
    Mit dem 43-jährigen Dr. Matthias Lerch als Chefarzt soll auch ein deutliches Zeichen für die Stärkung der Gynäkologie in Warendorf gesetzt werden. "Wir investieren z. Zt. eine halbe Million Euro in die Abteilung", verweist Dr. Biller auf die momentanen baulichen Maßnahmen. So entstehe ein neuer Entspannungsraum und ein Raum für Notkaiserschnitte, dazu weitere Funktionsräume. Mitte des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Entgegen dem Trend in anderen Häusern im Umland, habe man im Josephs-Hospital im vergangenen Jahr sogar mehr Geburten verzeichnen können, so Dr. Martin Biller. Auch ein Verdienst der Hebammen vor Ort, wie Biller überzeugt ist. Fünf von ihnen sind fest am Josephs-Hospital angestellt.
    Dr. Lerch kommt mit Wuppertal aus einem wesentlich größeren Haus mit allein neun Kreißsälen. Dr. Biller: "Er hat viel Erfahrung." Schwerpunkte des neuen Chefarztes sind neben der Geburtshilfe auch die Bereiche Inkontinenz-Chirurgie und Schlüsselloch-Operationen. Kürzlich hat der Mediziner, der inzwischen auch in Warendorf wohnt, im Haus der Familie bereits einen Vortrag zum Thema Früherkennung von Brustkrebs gehalten.
    Das Josephs-Hospital bildet mittlerweile mit der Uniklinik, dem Evangelischen Krankenhaus und dem Franziskushospital Münster sowie dem Marienhospital Steinfurt ein sogenanntes kooperatives Brustzentrum. Mit der Partnerschaft Uniklinik sei man auch auf der Höhe des neuesten Forschungsstandes.

  • 25.02.2005
    Die Glocke
    Rauchen ist die häufigste Ursache für Lungenkrebs

    Auch wenn das Thema "Bronchialkarzinom" am Mittwochabend alles andere als feierlich war, so gab sich Ursula Pinnekamp als Leiterin des Hauses der Familie (Hdf) anlässlich des Abschlusses der Warendorfer Gesundheitstage doch gut gestimmt. Man habe eine "glückliche Kooperationsform" gefunden, das HdF in Verbindung mit dem Praxisnetz Warendorf und Josephs-Hospital habe die Veranstaltungsreihe zum neuerlichen Erfolg geführt.
    Zu Gast im Haus der Familie war zum Abschluss Dr. med. Matthias Waltert, der sich als Experte mit dem "Bronchialkarzinom" (BC) oder einfacher gesagt - dem Lungenkrebs - auseinandersetzte. Dabei war es an dem Mediziner, das Thema zu präsentieren, das keine sonderlich guten Prognosen vorweisen kann. Das Bronchialkarzinom sei der weltweit häufigste Krebs des Mannes, bei den Frauen rangiere die Erkrankung derzeit noch auf Platz fünf, jedoch ist die Tendenz steigend.
    Der Krebs sei weitgehend "hausgemacht", in mehr als 85 Prozent der Fälle sei der Tabakkonsum des Übels Ursache. 16 Prozent der rauchenden Männer entwickelten laut Statistik ein BC, bei den Frauen seien es neun Prozent. Doch gelte auch hier: Tendenz steigend. Dr. Matthias Waltert machte sehr drastisch deutlich, "dass es gesundes Rauchen nicht gibt". Es sei ein Trugschluss zu glauben, Filter- oder Light-Zigaretten seien ungefährlicher, ganz im Gegenteil. Sie veranlassten den Raucher lediglich dazu, noch intensiver am Glimmstengel zu ziehen und den tödlichen Rauch zu inhalieren.
    Leider komme für viele der Patienten die medizinische Hilfe zu spät, eine Heilung könne oft nicht mehr angeboten werden. Glücklich dürften sich die schätzen, bei denen ein Bronchialkarzinom frühzeitig entdeckt werde - in den meisten Fällen sei das allerdings nicht zu erwarten.

  • 25.02.2005
    Westfälische Nachrichten
    Raucher gehören zur Hauptrisikogruppe

    Die vierten Gesundheitswochen im Haus der Familie sind abgeschlossen. Nachdem Leiterin Ursula Pinnekamp bei Vorträgen zu Themen wie Brust- oder Prostatakrebs in den vergangenen Wochen noch Stühle dazu stellen musste, da die Resonanz so groß war, stellte sie beim letzten Vortrag kläglich fest: "Zum Thema Lungenkrebs kommt wohl kein Raucher." Referent war Dr. Matthias Waltert, Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie und Schlafmedizin sowie überzeugender Nichtraucher.
    Weltweit seien Männer von der Lungenkrankheit am häufigsten betroffen. Je nach Erkennungsstadium gäbe es nur beschränkte Heilungschancen. Zwar wäre bei einer Früherkennung eine Heilung möglich, doch gäbe es keine Vorsorgeuntersuchung, so dass die meisten nur durch Zufall - wie etwa durch Röntgen - darauf stießen. Fest stehe: 85 Prozent der Fälle eines Bronchialkarzinoms hätten das Zigarettenrauchen als Ursache, die Raucher bildeten somit die Hauptrisikogruppe. Nur selten seien Umweltbedingungen, wie das Arbeiten mit Asbest, Arsen oder Nickel schuld (acht Prozent). Und fünf Prozent der Krankheitsfälle stammten von Luftverschmutzung, was sicherlich auch durch passives Rauchen in Gaststätten bedingt sei.
    In den Frühstadien des Lungenkrebses gäbe es keine Symptome, so Waltert. Erst in den späteren der insgesamt vier Stadien könne Husten mit blutigem Auswurf, Gewichtsabnahme, Schmerzen im Brustkorb und Luftnot den Patienten alarmieren. "Behandlungsmöglichkeiten gibt es drei: die Operation, weil sie die beste Heilung verspricht. Dann gibt es die Bestrahlungstherapie. Und drittens die Chemotherapie", erläuterte der 42 Jahre als Arzt. Sein Tipp: Mit dem Rauchen aufzuhören.

  • 23.02.2005
    Die Glocke
    Lungenkrebs ist heute das Thema

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage am heutigen Mittwoch, 23. Februar, ab 19.30 Uhr einen Vortrag an mit Dr. Matthias Waltert, Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, mit dem Thema "Lungenkrebs, eine zunehmende Herausforderung an die Medizin" an.
    "Das Bronchialkarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes und der dritthäufigste der Frau", heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Hauses der Familie. Die Anzahl der Neuerkrankungen nehme weiter zu, insbesondere unter Frauen.
    Der Referent erläutert, welche Gründe es dafür gibt, welche diagnostischen Möglichkeiten, insbesondere der Früherkennung, sich heute anbieten, welche Therapieoptionen es im Erkrankungsfall gibt.
    Anmeldungen sind unter der Tel.-Nr. 02581/2846 möglich.

  • 23.02.2005
    Westfälische Nachrichten
    Lungenkrebs

    Das Haus der Familie bietet im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage am heutigen Mittwoch (23. Februar) um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema Lungenkrebs an. Referent ist Dr. Matthias Waltert, Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie. Sein Vortrag lautet "Lungenkrebs, eine zunehmende Herausforderung an die Medizin".
    Das Bronchialkarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes und der dritthäufigste der Frau. Die Anzahl der Neuerkrankungen nimmt weiter zu, insbesondere unter Frauen, heißt es in der Einladung.
    Der Referent erläutert, welche Gründes es hierfür gibt, welche diagnostischen Möglichkeiten insbesondere der Früherkennung sich heute anbieten und welche Therapieoptionen es im Erkrankungsfall gibt.

  • 18.02.2005
    Westfälische Nachrichten
    Hautkrebs verzeichnet steigende Tendenz

    Relativ schwer verdauliche Kost reichte Dr. med. Gabriele Niehues 40 interessierten Zuhörern, vornehmlich Frauen, am Mittwoch im Haus der Familie. Im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage, einer Kooperation des Josephs-Hospitals, des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte und des Hauses der Familie, referierte die Ärztin für Dermatologie, Allergologie und Naturheilverfahren über "Hautkrebs - Tendenz steigend".
    Mit der Wahl des Untertitels traf die Medizinerin bereits eine entscheidende Aussage. Verdeutlicht wurde das durch zahlreiche Dias aus ihrer praktischen Tätigkeit.
    Bisher erkrankten in Deutschland zehn Prozent der Gesamtbevölkerung an Hautkrebs, eine stetige Zunahme sei unverkennbar und gebe zu großer Sorge Anlass. Der Haut als dem größten Organ des Menschen, das ständig direkter oder indirekter Licht- und Sonnenbestrahlung ausgesetzt sei, müsse höchste Beachtung zukommen. Die sich in der Haut bildenden Melanine mit Bräunungseffekt (Farbstoffe/Pigmente) stellten normalerweise einen Schutzmantel dar. Der könne aber erheblich gefährdet werden, wenn die Haut übermäßiger Sonnenbestrahlung oder fehlerhafter künstlicher Bestrahlung (Sonnenbank) ausgesetzt werde. So führe Sonnenbrand zur Schädigung der Erbsubstanz der Haut. Dabei überlebende geschädigte Zellen können, so Dr. Niehues, der Anfang einer Krebserkrankung sein.
    Der Mensch werde in vier Lichttypen eingeteilt. Davon abhängig sei der benötigte Hautschutzfaktor zur Stärkung des Immunsystems. Selbst bei Anwendung des passenden Schutzfaktors solle eine längere Bestrahlung durch die Sonne vermieden werden, riet die Ärztin. Entgegen allgemeiner Auffassung biete schwarze lichtdichte Kleidung gegenüber leichter heller Kleidung der Haut besseren Schutz. Für Kleinkinder gebe es zertifizierte Kleidung. Eine Form des Hautkrebses ist das Basaliom, eine bösartige Geschwulst der Haut, die selten Metastasen bilde und relativ leicht operativ oder durch Bestrahlung beseitigt werden könne. Weitaus gefährlicher sei das spinozelluläre Karzinom (Stachelzellkrebs) oder das Melanom. Aber auch diese könnten mit guter Aussicht auf Erfolg behandelt werden. Entscheidende Voraussetzung sei, dass die Erkrankungen in einem frühen Stadium erkannt würden.
    Niehues empfahl, Veränderungen der Haut größte Beachtung zu schenken. Muttermale oder Leberflecken sollten in diesem Fall unbedingt dem Facharzt gezeigt werden. Im Stadium eins könne eine Krebserkrankung ohne Metastasen zu 80 Prozent geheilt werden, die Heilungsrate sinke mit der Tiefenverstärkung. Früherkennung sei das A und O. Auch wenn die gesetzlichen Krankenkassen eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung nicht unterstützten, sollte man auf eine Vorsorgeuntersuchung nicht verzichten, appellierte die Ärztin. Eine Untersuchung aller Muttermale am Körper des Patienten schlage mit 21 Euro zu Buche.

  • 18.02.2005
    Die Glocke
    Jede Art von Strahlung kann für die Haut problematisch werden

    Die Zahlen sind alarmierend: Experten rechnen damit, dass jeder zehnte Bundesbürger im Laufe seines Lebens an Hautkrebs erkrankt. Ganz klar, dass die Warendorfer Gesundheitswochen - eine Initiative von Haus der Familie, Josephs-Hospital und Praxisnetz Warendorfer Ärzte - das Bewusstsein für Vorsorge wecken wollen. Dazu referierte am Mittwoch Dr. Gabriele Niehues.
    Zahlreiche Zuhörer waren in das Haus der Familie gekommen, um sich Rat zu holen - nicht wenige waren der Fachärztin bereits als Patienten bekannt. Jahr für Jahr sterben rund 2700 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. "So weit muss es aber natürlich nicht kommen", betonte Dr. Gabriele Niehues. Die Zahlen würden jedoch derzeit drastisch zunehmen.
    Jede Art von Strahlung, insbesondere die der Sonne oder von Solarien, sei problematisch. Sonnenbrände müssten unbedingt vermieden werden. Natürlich rufe das Sonnenbad auch positive Reaktionen hervor, der Körper setze unter anderem euphorisch stimmende Stoffe frei und entspanne sich. "Machen sie sich trotzdem klar, dass sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, wenn sie sich gedankenlos und ungeschützt der Sonne aussetzen", warnte die Medizinerin. Insbesondere bei Kindern bedürfe es eines besonderen Schutzes. Sonnengerechte Kleidung und spezielle Cremes seien unabdingbar.
    Glücklicherweise sei die überwiegende Zahl von Hautkrebserkrankungen heute heilbar, damit verliere die Diagnose "Hautkrebs" schon etwas von ihrem Schrecken. Anhand von vielen Dias erläuterte Gabriele Niehus die verschiedenen Formen des Hautkrebses. Zudem bot sich den Zuhörern die Möglichkeit einer kurzen Untersuchung und Einschätzung vor Ort.
    Bereits jetzt möchten die Veranstalter auf die nächste und letzte Veranstaltung der Gesundheitswochen am kommenden Mittwoch ab 19.30 Uhr im Haus der Familie hinweisen. Dr. Matthias Waltert, Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Allergologe, wird dann zum Theman "Lungenkrebs, eine zunehmende Herausforderung der Medizin" sprechen. Anmeldungen unter Tel.-Nr. 02581/2846 erleichtern die Planungen.

  • 11.02.2005
    Die Glocke
    Selbstuntersuchung bester Schutz vor Krebserkrankung

    "Früherkennung von Brustkrebs - Selbstuntersuchung der weiblichen Brust" war der Titel eines Vortrages, der im Rahmen der Warendorfer Gesundheitstage am Mittwoch im Haus der Familie (HdF) stattfand. Als Referenten begrüßte HdF-Leiterin Ursula Pinnekamp Dr. Matthias Lerch, Leitender Oberarzt und Facharzt für Gynäkologie der Landesfrauenklinik Wuppertal.
    Lerch klärte die Besucherinnen darüber auf, warum es wichtig ist, die eigene Brust regelmäßig abzutasten. Diese Selbstuntersuchung sei die erfolgreichste Methode zur Entdeckung eines Brustkrebses. Knoten, geringfügige Veränderungen oder Verdickungen der Brust würden auf diese Weise oft früh entdeckt und könnten rechtzeitig behandelt werden.
    Was Dr. Matthias Lerch theoretisch erklärt hatte, konnte im zweiten Teil des Abendseminars von den zwanzig Teilnehmerinnen praktisch geübt werden. Anhand des Lernsystems und Silikonmodells "Mamma-Care", das dem echten Brustgewebe nachgebildet ist, kann erlernt werden, normale und krankhafte Strukturen in der Brust zu ertasten und zu unterscheiden.
    Das Silikonmodell entspricht naturgetreu der weiblichen Brustbeschaffenheit, um damit Vergleichsmöglichkeiten herzustellen. Knoten verschiedener Größe und Härte sind in unterschiedlicher Tiefe in das Modell eingearbeitet, die verschiedene Stadien von Brustkrebs darstellen. Maximilian Bunse, Arzt und Mitarbeiter der AOK, die den Vortrag in Zusammenarbeit mit dem HdF organisiert hatte, zeigte den interessierten Besucherinnen anhand des Silikonmodells, wie sie eine Brustselbstuntersuchung durchführen können. Die Mamma-Care-Methode wurde um 1980 von zwei Verhaltensforschern entwickelt.
    Obwohl es mittlerweile viele Methoden zur Brustselbstuntersuchung gebe, sei die Mamma-Care-Methode die weltweit einzige, die eine systematische Form der klinischen Brustuntersuchung und Brustselbstuntersuchung ist und wissenschaftlich entwickelt, überprüft und anerkannt wurde, erklärten die Experten.
    Am Ende dieses "praktischen Vortrags" wussten die Besucherinnen, wie sie eine Brustselbstuntersuchung durchführen müssen und was zu tun ist, wenn Veränderungen in der Brust festzustellen sind.

  • 04.02.2005
    Die Glocke
    Bei frühzeitiger Erkennung sehr gute Heilungschancen

    390 000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an Krebs, und allein 2001 starben 210 000 daran. Grund genug für das Haus der Familie in Zusammenarbeit mit dem Josephs-Hospital eine Seminarreihe anzubieten, in der insbesondere die Früherkennung thematisiert wird. "Männer aufgepasst!", hieß die dritte Veranstaltung, zu der am Mittwoch die Leiterin des Hauses der Familie, Ursula Pinnekamp, und die beiden urologischen Fachärzte, Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke, eingeladen hatten. Mit einem Wert von über zehn Prozent ist das Prostatacarcinom die häufigste Krebsart bei Männern. Dabei ist Prostatakrebs, wenn er rechtzeitig erkannt wird, sehr gut heilbar. Dementsprechend groß war das Interesse an dem Vortrag.
    "Ab dem 45. Lebensjahr sollte man einmal im Jahr den Urologen aufsuchen", informierte Dr. Thomas Weritz die Anwesenden, bei denen es sich erwartungsgemäß fast ausschließlich um Männer handelte. Zwar gebe es auch in der Jugendzeit schon urologische Tumore, das Prostatacarcinom sei jedoch zumeist eine Erscheinung des mittleren und höheren Lebensalters. Rund die Hälfte aller 65-jährigen sei betroffen. "Nur 19 Prozent aller Männer nehmen jedoch die Vorsorge wahr", so Weritz.
    Die Neigung zum Prostatacarcinom sei erblich bedingt. Anzeichen, die ein Mann an sich entdecken könne, gebe es nicht: "Nur mit drei Methoden kann man ein Prostatacarcinom diagnostizieren", erklärte Weritz: Die Tastmethode, die Messung der Blutwerte und eine Ultraschalluntersuchungen ergäben zusammen erst ein sicheres Ergebnis.
    Behandelt werde ein gefundenes Prostatacarcinom dann mittels einer Operation, so die Fachärzte, oder - bei geringfügig schlechteren Heilungschancen - mit einer Bestrahlungstherapie.

  • 04.02.2005
    Westfälische Nachrichten
    Riesen-Interesse am Männer-Thema

    "Ich arbeite jetzt seit 17 Jahren hier und kann behaupten, noch nie so viele männliche Besucher auf einmal gehabt zu haben." Überraschung aber auch große Freude bei Ursula Pinnekamp, der Leiterin des Hauses der Familie. Am Mittwoch fand im Rahmen der Gesundheitswoche, die vom Praxisnetz Warendorfer Ärzte und dem HdF organisiert wird, ein Abend zum Thema Prostatakrebs statt.
    Referenten waren Dr. Thomas Weritz und sein neuer Praxispartner Dr. Tobias Heinke, die als Fachärzte für Urologie auch im Warendorfer Josephs-Hospital tätig sind. Beide werden demnächst in direkter Nachbarschaft zum Krankenhaus praktizieren, wenn das neue Ärztehaus fertig ist. Der Andrang war so überwältigend, dass Pinnekamp nicht nur zahlreiche Stühle heranschaffen musste, sondern der Raum schon fast zu klein war. Auch die beiden Referenten mussten sich also mit einem knappen Platzangebot begnügen.
    Weritz begann mit ein paar erschreckenden Zahlen über den häufigsten bösartigen Tumor bei Männern. Das rüttelte auf und machte betroffen. Weritz will Männer ab dem 45. Lebensjahr bewegen, einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. "Nur 19 Prozent der männlichen Bevölkerung unterziehe sich der Untersuchung", erklärte Dr. Weritz im Gespräch mit den "Westfälischen Nachrichten". Die Sterblichkeitsrate beim Prostatakarzinom liege bei 31 Prozent und sei mit 10,3 Prozent die dritthäufigste Krebstodesursache.
    Zwar habe der Patient durch frühe Erkennung des Prostatakrebses gute Chancen, geheilt zu werden, doch gebe es keinerlei Warnzeichen für die Erkrankung. Folglich sei es besonders wichtig, die drei Möglichkeiten der Erkennung von einem erfahrenen Arzt durchführen zu lassen.
    Zum ersten gibt es die Erkennung durch Abtasten. Des weiteren kann der Arzt - neben einer Ultraschalluntersuchung - im Blutwert des Patienten durch das so genannte PSA (Prostata spezifisches Antigen) einen Hinweis auf eine Krebserkrankung erhalten.
    Risikopatienten seien vor allem jene, die erblich vorbelastet seien, erläuterten die Referenten. Eine ethnische Komponente sei auch vorhanden: Immerhin erkranken deutlich weniger Menschen in Japan oder China an dem Krebs, in den USA seien es besonders viele.
    Auch in Deutschland sei die Krankheit keine Seltenheit: 50 Prozent der Männer über 65 haben ein Prostatakarzinom, jedoch leiden nicht alle darunter. Und auch unter Jugendlichen gibt es laut Weritz viele urologische Tumore.
    Zwei Behandlungsmöglichkeiten sind gängig: Zum einen die Operation, zum anderen eine Bestrahlung, die zwar nicht ganz so gute Erfolgschancen wie eine Operation verspreche, jedoch ebenfalls sehr wirksam sei. Zwar sei eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zur Vorbeugung vorteilhaft, doch überwiege als Krankheitsfaktor das Erbgut, das den Krebs weitertrage.
    Nach einem solchen Andrang im Haus der Familie ist sicher, dass das Interesse an Information in Warendorf sehr groß ist. Vielleicht werden es nächsten Mittwoch anlässlich des Vortrags über Brustkrebs genauso viele weibliche Zuhörer wie dieses Mal männliche.

  • 29.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Vom Realen zum Abstrakten

    "Das Personal und die Patienten im Krankenhaus gehen mit dem Thema Zeit anders um. Wenn Patienten in ein Krankenhaus kommen, nehmen sie viele Dinge anders wahr", sagt Dr. Martin Biller. Gestern eröffnete der Verwaltungsdirektor im Josephs-Hospital eine Ausstellung der Künstlerin Dagmar Licht.
    In seiner Eröffnungsrede ging Biller nicht direkt auf die Kunstwerke ein, sondern beschrieb, wie Patienten im Krankenhausumfeld mit Bildern und Zeit umgehen. "Irgendwann kommt der Patient an einen Punkt, wo er warten muss. Dann fangen die Menschen an, sich mit den Bildern zu beschäftigen, und dass ist in der Regel sehr intensiv. In vielen Krankenhäusern starren die Kranken leider auf leere, weiße Wände", sagte Biller. Im Josephs-Hospital soll das anders sein. Darum biete man hier Künstlern ein Forum.
    Dagmar Licht aus Ennigerloh stellt bis Ende März ihre Arbeiten im Hospital aus. In einer Vitrine im Foyer sind Tücher, Krawatten und Kissen zu sehen. In den Treppenhäusern des Hospitals findet man ihre großformatigen Gemälde. Die gebürtige Berlinerin beschäftigt sich seit 1980 autodidaktisch mit der Seidenmalerei. Angefangen hat sie mit der Aquarellmalerei auf Papier. "Später dann ging ich auf die Seidenmalerei über. Anfänglich habe ich noch sehr realistisch gemalt, meine Arbeiten wurden jedoch zunehmend abstrakter", sagt die gelernte Textilingenieurin.
    Nicht von Beginn an malte die Künstlerin indes Bilder. Ihr beruflicher Hintergrund ließ sie zuerst exklusive Kleidung kreieren. Nach und nach ging sie dann auf Papier und Seide als Bildträger über.
    Besonders viel Wert legt Dagmar Licht auf die Harmonie der Farben. Lichts Kreativität kennt dabei keine Grenzen. Sie hat für ihre Werke eine Technik entwickelt, in der sie flüssiges Metall mit Farben kombiniert. "Meine Bilder müssen bereits im Kopf fertig sein. Die Technik erfordert sehr zügiges Arbeiten. Korrekturen sind nicht möglich", sagte Dagmar Licht. Viele Fehlversuche seien oft nötig, bis sie zu dem gewünschten Ergebnis komme.

  • 29.01.2005
    Die Glocke
    Dagmar Licht zeigt ihre Seidenmalerei

    "Das ist so eine Sache mit der Kunst im Krankenhaus", wusste gestern Morgen Dr. Martin Biller, Direktor des Josephs-Hospitals. Während anderswo kunstbegeisterte Besucher durch Ausstellungen und Galerien hasten, haben die Patienten oft alle Zeit zur intensiven Betrachtung - sehr zur Freude von Dagmar Licht.
    Die stellt seit gestern ihre Werke im Empfangsbereich und dem Treppenhaus des Krankenhauses aus und ist sich, wie Biller, der positiven Wirkung von Kunst bewusst. "Wir versuchen mehr zu bieten, als nur weiße Wände", machte der Direktor des Josephs-Hospitals deutlich und verweist auf großflächige Seidenmalerei, die ihre Betrachter zu begeistern vermag.
    Die Textil-Ingenieurin Dagmar Licht startete mit Aquarellmalerei auf Papier und kam später über die Fertigung von exklusiver Kleidung zur Seidenmalerei. Neuester Clou ist die Verwendung von verflüssigtem und heißem Metall auf der Seide. "Die große Schwierigkeit", betont die Künsterlin, "ist die Tatsache, dass das Bild im Kopf fertig sein muss." Unterlaufen bei der Umsetzung auch nur kleinste Fehler, muss Dagmar Licht wieder von vorn anfangen.
    Ausgestellt sind die Bilder und Tücher vorerst bis Ende März. Selbstverständlich stehen die Exponate auch zum Verkauf.

  • 28.01.2005
    Die Glocke
    Für Krebstherapie kein Patentrezept

    "Jeder krebskranke Mensch braucht eine individuelle und auf ihn maßgeschneiderte Therapie mit Rücksicht auf die genaue Art der Krankheit und die körperlichen Voraussetzungen des Patienten", stellte Dr. Darab Kamanabrou die Einzigartigkeit des einzelnen Falles heraus.
    Der Münsteraner Onkologe hielt im Rahmen der Gesundheitstage im Haus der Familie einen äußerst informativen und nie langweiligen Vortrag über die "Möglichkeiten und Grenzen der Krebstherapie unter Berücksichtigung ergänzender Maßnahmen". Dabei wurde deutlich, dass es eben kein Patentrezept gegen Krebs gebe, sondern meist nur die verschiedenen Kombinationen von Behandlungsmethoden dauerhaften Erfolg bringen könnten.
    Ein Viertel aller krankheitsbedingten Todesfälle in westlichen Industrieländern seien zurzeit auf Krebs zurückzuführen, wobei bei Männern wie Frauen Lungenkrebs am häufigsten zum Tode führe. Nach Gefäß- und Herzkrankheiten sei Krebs zudem die zweithäufigste Todesursache überhaupt.
    "Krebs ist wie Unkraut", betonte Dr. Kamanabrou. "Man muss auch die Wurzel entfernen, sonst kommt er wieder." Um aber sämtliche Krebszellen im Körper auszurotten, empfählen sich kombinierte Therapiemethoden. Neben einer Operation seien daher meist auch Radio-, Chemo-, Hormon- oder Antikörpertherapien notwendig.
    Dazu kämen weitere Möglichkeiten, um das Gesamtbefinden des Patienten und somit auch die Chance, den Krebs erfolgreich zu bekämpfen, zu fördern. Von der Geist-Körper, sprich spirituellen, Ebene, bei der manuellen Behandlung, der Anwendung von Kräutern, Vitaminen und Ernährung bis hin zur medikamentös-biologischen Therapie, seien verschiedene Maßnahmen Erfolg versprechend.
    Dinge wie Aromatherapien, Meditation oder ähnliches führten zu Entspannung und Entkrampfung. Das heile zwar nicht direkt den Krebs, helfe aber bei dessen Bekämpfung ungemein. Ähnliches gelte für manuelle Methoden wie Akupunktur, Chriopraxis oder Wärmetherapie.
    Auch pharmakologisch-biologische Methoden könnten Erfolg bringen. Gemeint seien damit beispielsweise eine Ernährung, die besonderen Wert auf die Deckung des Vitaminhaushalts lege, als auch die häufiger genannte Misteltherapie. Dabei werde das Extrakt über Wochen, Monate oder Jahre unter die Haut gespritzt. Dadurch entstünden Entzündungen, gegen die sich der Körper wehre und somit durchgehend Abwehrkräfte bilde.
    "Nicht immer ist alles sinnvoll", betonte der Mediziner. Das Beste sei die jeweilige individuelle Zusammenstellung der Möglichkeiten. Zudem verkannte Kamanabrou nicht die gesunde Psyche des Patienten: "Wenn jemandem irgend etwas Bestimmtes gut tut, dann soll er es weiter machen."

  • 28.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Auch die Einstellung ist wichtig

    Großes Interesse fand der Vortrag des Münsteraner Krebs-Spezialisten Dr. med. Dorab Kamanabrou im Rahmen der vierten Warendorfer Gesundheitstage im Haus der Familie.
    HdF-Chefin Ursula Pinnekamp war die Freude im Gesicht abzulesen, den Praktiker auf dem Gebiet der Krebs-Behandlung für diese Seminarreihe als Referenten gewonnen zu haben. In verständlicher Form zeigte Kamanabrou Formen der Krebserkrankung sowie Möglichkeiten einer Therapie auf. Mit seinem großen Erfahrungsschatz aus Tätigkeiten an der Uni-Klinik Münster und der Fachklinik Hornheide gab er den 40 Zuhörern viele Tipps mit auf den Weg, wie sie als Krebsleidende oder als Helfer für Krebsleidende selbst in die Behandlung eingreifen können. Denn, davon ist der Facharzt überzeugt, die Selbsthilfe nehme eine nicht zu unterschätzende Bedeutung ein.
    Einige statistische Erkenntnisse führen ohne Umschweife hart in das Thema ein. Der Anteil der Herz- und Gefäßerkrankungen an den Erkrankungen insgesamt betrage 50 Prozent. Häufigste Krebserkrankungen seien der Brustkrebs bei Frauen und der Prostatakrebs bei Männern. Während diese beiden Erkrankungen mit guten Aussichten auf eine Verlängerung der Lebenserwartung zu therapieren seien, gilt der Lungenkrebs als die häufigste Todesursache bei Krebsleiden. Für den Referenten ist es so gut wie sicher, dass ein Raucher irgendwann in seinem Leben ein Lungenkarzinom bekomme.
    Der Zeitpunkt hänge von mehreren Faktoren ab. Das Erbgut, die Psyche, das Alter und die Hormone des Menschen seien ebenso mitbestimmend wie die äußeren Einwirkungen durch Viren, Strahlen und Chemikalien. In den menschlichen Zellen gebe es einen ständigen Kampf zwischen Angreifern und Verteidigern. Es würden im Körper täglich zwanzigtausend Krebszellen produziert, die es abzuwehren gelte. Defekte im Abwehrsystem und Immunschwächen gäben diesen Angreifern Chancen, sich in das gesunde Gewebe und die Gefäße einzuschleichen. Dann bestehe die große Gefahr der Verbreiterung, die einen operativen Eingriff erschwere.
    Bleibe die Krebsgeschwulst lokalisierbar und örtlich begrenzt, verspreche eine Operation Erfolg. Begleitende Therapien wie Bestrahlung und Chemobehandlung begrenzten das Risiko weiter. Dabei seien allerdings Nebenwirkungen niemals auszuschließen.
    Kamanabrou ist ein Verfechter unterstützender komplementärer (zusätzlicher) Methoden der Bekämpfung. Das Spektrum könne sehr weit gezogen werden. Es enthalte neben der medikamentösen Behandlung eine gesunde Ernährung, körperliche Betätigungen, Entspannungsübungen auch spiritueller Art.
    Eine Aussage des Arztes überraschte die Zuhörer sehr: "Machen Sie um Angebote, die viel Geld kosten, einen Bogen." Das war als Hinweis auf den unüberschaubaren Markt der Mittel zur Krebsbekämpfung gedacht. Am einfachsten und preiswertesten seien Hilfsmittel aus der Natur. So könne es keiner Speise schaden, mit den vielen vorhandenen Kräutern bereichert zu werden. Auch eine innere positive Lebenseinstellung könne große Hilfe bei der Abwehr sein. Der Grundsatz des Hippokrates (460 bis 370 vor Chr.) - "Der Arzt soll ein gewisses Maß an Geselligkeit besitzen" - weise in diese Richtung.
    Rückblickend auf die zahlreichen Beispiele möglicher Therapien und Behandlungsformen des Krebses, schloss Kamanabrou seine Auführungen mit der Hoffnung, dass zukünftig mehr Menschen das Angebot der Krebs-Voruntersuchung nutzen. Männer böten ein Negativbeispiel. Nur fünf Prozent suchten regelmäßig (mindestens einmal jährlich) dazu einen Arzt auf. Er hoffe aber auch, mit seinen Ausführungen nicht den Eindruck eines orientalischen Märchenerzählers hinterlassen zu haben. Kamanabrous Geburtsland ist der Iran.

  • 21.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Gesunder Lebensstil ist von großer Bedeutung

    Warum erkranken Menschen aus südlichen Ländern, wie etwa Griechenland, nicht so häufig an Dickdarmkrebs wie solche aus der Bundesrepublik? Fragen wie dieser stellte sich am Mittwoch der ärztliche Direktor des Josephs-Hospitals, Professor Dr. Manfred Arndt. Gemeinsam mit Ute Schubert vom Praxisnetz Warendorfer Ärzte und Ursula Pinnekamp eröffnete er die "Warendorfer Gesundheitstage" des Hauses der Familie.
    Im Rahmen der sechsteiligen Reihe zum Thema "Rund um das Thema Krebs" waren zahlreiche Zuhörer zum ersten Termin erschienen. In einer kurzen Begrüßung unterstrich Ursula Pinnekamp, dass sich nun zum ersten Mal auch das Praxisnetz in Form von Vorträgen engagiere. Ute Schubert machte deutlich, wie wichtig es ist, sich als Laie über Krebs zu informieren, da Prävention nicht ausschließlich durch die Ärzte geschehen könne. Für den Rest des Abends übernahm Professor Arndt das Wort.
    Zunächst klärte er die Zuhörer darüber auf, dass - nach Brustkrebs bei Frauen sowie Prostatakrebs bei Männern - der Dickdarmkrebs die zweithäufigste Tumorart sei. Jedoch erreichten mittlerweile über 50 Prozent die Fünf-Jahresüberlebensrate, da der Darmkrebs ein sehr gut heilbarer sei. "Ich will den Menschen die Ängste, die mit dieser Krankheit verbunden sind, nehmen. Es ist wichtig, ab einem Alter von Mitte 50, bei Risikopatienten früher und öfter, zur routinemäßigen Darmspiegelung zu gehen. Und obwohl eine Früherkennung hilfreich ist, stehen auch bei schon gewachsenen Geschwülsten die Chancen nicht schlecht", erklärte Arndt im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.
    Nachdem er den Zuhörern den Aufbau einer menschlichen Zelle verständlich erläutert hatte, nannte er die Symptome für den Dickdarmkrebs. Er nannte einen niedrigen Blutspiegel, Stuhlgang-Unregelmäßigkeiten, Darmschmerzen und Blut im Stuhlgang als mögliche Anzeichen eines Dickdarmtumors.
    Polypen bezeichnete Arndt als eine Vorstufe des Krebses, die nur durch eine operative Darmentfernung behandelbar sei. Auch seien die Ernährung und ein gesunder Lebensstil von Bedeutung: Fleisch in Maßen, wenig tierische und somit umso mehr pflanzliche Fette, gemischte Kost und viel Gemüse sowie Ballaststoffe oder die so genannte Mittelmeerkost mit viel Fisch sei von Vorteil.
    Jedoch bilde der genetische Faktor den größten Risikofaktor, warnte Arndt. "Wenn jemand in der Familie Krebs allgemein, oder sogar Darmkrebs gehabt hat, gehört die darauf folgende Generation in jedem Fall zur Risikogruppe und sollte frühzeitig untersucht werden", so der Arzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie und Visceralchirurgie.
    Im Anschluss an das Referat, das wiederholt durch Fragen der Zuhörer unterbrochen wurde, folgte eine offene Fragerunde. Alles in allem war das Interesse an Information zum Thema sehr groß, so dass nächsten Mittwoch vielleicht wieder einmal kurzfristig mehr Stühle organisiert werden müssen.

  • 21.01.2005
    Die Glocke
    Ohne Mittun der Patienten Früherkennung unmöglich

    Dass Vorsorgeuntersuchungen zur rechtzeitigen Erkennung von Darmkrebs wichtig sind, wurde bei der Auftaktveranstaltung der Seminarreihe "Rund um den Krebs" am Mittwochabend im Haus der Familie deutlich.
    Die Leiterin der Familienbildungsstätte, Ursula Pinnekamp, hieß dazu etwa 60 Zuhörer willkommen. In ihrer Begrüßung betonte sie, die Gesundheitsvorsorge sei seit Jahren ein Schwerpunktthema ihres Hauses. In Kooperation mit dem Josephs-Hospital und dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte werde diese Gesprächsreihe nun zum vierten Mal angeboten. Ziel sei es, die Besucher über die Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung fachlich zu informieren.
    Ohne das Mittun der Patienten sei Prävention nicht möglich, sagte Ärztin Ute Schubert, die als Vertreterin des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte diesen Gedanken aufgriff und deutlich machte, dass die vertrauliche Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient besonders wichtig sei. Sich rechtzeitig über Vorsorgeuntersuchungen zu informieren, sei ein erster und zugleich der wichtigste Schritt bei der Früherkennung von Darmkrebs.
    Der Darmkrebs, so Professor Dr. Manfred Arndt, Chirurg und Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals, sei nach Herz-/Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Der Darmkrebs sei aber auch in hohem Maß heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt werde. Welche Ursachen zu Darmkrebs führen können, erläuterte Arndt recht anschaulich. Ein Vorstadium des Krebses sei die Bildung von Polypen im Darmsystem. Zu den besonderen Risikogruppen gehören Menschen im Alter ab 55 Jahren. Besondere Risikofaktoren seien Darmentzündungen, genetische Faktoren und die Ernährung.
    Professor Arndt machte die Zuhörer auf Signale des Körpers aufmerksam, die auf Erkrankungen des Darmsystems hinweisen, und erläuterte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Früherkennungsprogramme sollten unbedingt mit dem Hausarzt besprochen werden. Es gebe gute Möglichkeiten für das frühzeitige Erkennen von Darmkrebs, ohne große Belastung des Patienten. Professor Arndt und Ute Schubert rieten zur Darmspiegelung, mit der Veränderungen im gesamten Darmbereich festgestellt werden können. Dies durch eine Computer-Tomographie zu bewerkstelligen, hält Prof. Arndt wegen der hohen Strahlenbelastung für nicht angebracht. Beide Ärzte rieten den Zuhörern zu regelmäßiger Prophylaxe, Beobachten von Symptomen und einer gesunden Ernährung, um Risiken zu vermindern.
    Der nächste Vortrag in dieser Seminarreihe findet am Mittwoch, 26. Januar, ab 19.30 Uhr statt. Privatdozent Dr. Dorab Kamanobrou (Münster) wird dann im Haus der Familie über "Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen" sprechen.

  • 19.01.2005
    Josephs-Hospital Warendorf
    4. Warendorfer Gesundheitstage

    Das Haus der Familie veranstaltet auch in diesem Jahr die Warendorfer Gesundheitstage in Kooperation mit dem Praxisnetz Warendorfer Ärzte und dem Jospehs-Hospital Warendorf. Thema der diesjährigen Seminarreihe sind Krebserkrankungen.

    Programm:

    Eröffnung der Gesundheitstage
    am Mittwoch, 19. Januar 2005, 19.30 Uhr

    Begrüßung: Ursula Pinnekamp, Leiterin Haus der Familie

    Grußworte: Prof. Dr. med. Manfred Arndt,
    Ärztlicher Direktor Josephs-Hospital Warendorf

    Dr. med. Rolf Thelen, Praxisnetz Warendorfer Ärzte

    Darmkrebs - Vorsorge, Diagnostik und Therapie

    Leitung: Prof. Dr. med. Manfred Arndt,
    Facharzt für Chirurgie, Gefäß- und Visceralchirurgie

    Termin: Mittwoch, 19.01.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr

    Systemische Therapie von Tumorerkrankungen

    Leitung: Dr. med. Matthias J. Kröger
    Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie

    Termin: Mittwoch, 26.01.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr

    Männer aufgepasst - Neues beim Prostatakrebs

    Leitung: Dr. med. Thomas Weritz
    Facharzt für Urologie, Praxisnetz Warendorfer Ärzte

    Termin: Mittwoch, 02.02.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr

    Früherkennung von Brustkrebs

    Leitung: N.N.

    Termin: Mittwoch, 09.02.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr

    Hautkrebs: Tendenz steigend

    Leitung: Dr. med. Gabriele Niehues
    Ärztin für Dermatologie, Allergologie, Naturheilverfahren

    Termin: Mittwoch, 16.02.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr

    Lungenkrebs, eine zunehmende Herausforderung der Medizin

    Leitung: Dr. med. Matthias Waltert
    Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie

    Termin: Mittwoch, 23.02.2005, 19.30 Uhr bis 21.45 Uhr


    Zu unserer Seminarreihe möchten wir Sie herzlich einladen, wir freuen uns auf Ihr Kommen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, für eine Anmeldung unter Tel. 02581-2846 wären wir Ihnen dankbar.

    Veranstaltungsort:

    Haus der Familie
    Hohe Str. 3
    48231 Warendorf

  • 15.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Den Patienten mit ins Boot holen

    Die Deutschen genießen zwei Freiheiten, die sie in Europa zu Exoten machen: Auf der Autobahn dürfen sie rasen, was die Kiste hergibt - und sie können nach eigenem Gutdünken eine beliebige Anzahl von Facharztpraxen ansteuern, um sich dort behandeln zu lassen. Die medizinische Versorgung kostet einen Berg Geld. Ein Jahr Gesundheitsreform liegt hinter den Deutschen. Und damit auch Unsicherheit, Ärger und Chaos. Licht ins Dunkel der Gesundheitsreform wollte der Wirtschaftsrat der CDU, Sektion Warendorf, am Donnerstagabend bringen und hatte zu einer Podiumsdiskussion mit Dr. Martin Biller (Vorstand Josephs-Hospital), Rudolf Henke (MdL und CDU-Sprecher im Ausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales), Dr. Rolf Thelen (Warendorfer Ärztenetz), Hermann-Josef Becker (Regionaldirektor AOK Münster), Hermann Meyer (Apotheken-Sprecher) und Dr. Timm Volmer (Wyeth Pharma Münster) in das Warendorfer Krankenhaus eingeladen. Die Moderation übernahm Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten. Und er legte den Finger gleich in die Kostenwunde: Niedriger würden die Krankenkassen-Beiträge in Zukunft wohl nicht - entgegen dem Wunsch von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Einige Kassen könnten sogar teurer werden. Der Beitragssatz aller 279 gesetzlichen Krankenkassen liege derzeit im Durchschnitt bei 14,2 Prozent. Er sei nur um 0,1 Punkte gesunken. Angepeilt hatte die Ministerin 13,6 Prozent.
    Das bestätigte Hermann-Josef Becker (AOK Münster) und rührte gleich die Werbetrommel für seine Kasse, die mit 13,9 Prozent unter diesem Satz liege und für ihre Versicherten Bonusprogramme anbiete. Ein Finanzrisiko sei laut Becker die noch nicht absehbare Entwicklung der Arzneimittelausgaben.
    Aber nicht nur die Kassen klagen über Geldsorgen, manchen Krankenhäusern steht aufgrund der Kostensituation das Wasser bis zum Hals. Wirtschaftlich auf gesunden Füßen dagegen stehe das Warendorfer Krankenhaus, wenngleich dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Biller die gestiegenen Personalkosten in Höhe von 450 000 Euro schwer im Magen liegen. Sparen werde das Krankenhaus bei den Ärzten allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: "Wir haben sogar zehn Prozent mehr Ärzte eingestellt", sagte Biller, "um mit anderen Häusern mithalten zu können." Der Vorstandschef gab zu bedenken, dass die Menschen heute immer älter werden und die Verbesserung der Lebensqualität ihren Preis hat.
    Stichwort Praxisgebühr. Dem einen tun die zehn Euro kaum weh, der andere verzichtet auf einen Café- oder Kinobesuch oder geht gleich in die Apotheke statt zum Arzt. Dr. Rolf Thelen, Sprecher des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte, bestätigte, dass mit Einführung der Praxisgebühr der Zulauf der Patienten bei den Allgemeinmedizinern um bis zu vier Prozent gesunken sei, bei den Fachärzten sogar um bis zu zehn Prozent. Während früher die "Vollkasko-Mentalität" vorherrschte - Ärzte verschrieben alles, Patienten nahmen alles und Kassen zahlten alles - habe heute ein Umdenken stattgefunden. "Deshalb ist die Volksgesundheit nicth in Gefahr. Wir haben nach wie vor ein vorzügliches Gesundheitswesen und das darf nicht unter dem Kostenapekt runtergeredet werden", so Thelen. Man müsse den Patienten mit ins Boot holen und ihm die Information verständlich machen.

  • 15.01.2005
    Die Glocke
    Reformen zum Trotz: Länger leben wird teurer

    Die Gesundheitsreform und ihre Folgen waren Thema einer Podiumsdiskussion, zu der der CDU-Wirtschaftsrat der Sektion Warendorf zu Donnerstagabend ins Josephs-Hospital der Kreisstadt eingeladen hatte. Tenor der Expertenrunde: Es muss noch viel reformiert werden, um das Gesundheitssystem fit für die Zukunft zu machen.
    Unter der lebendigen Moderation des Journalisten Dr. Norbert Tiemann (Münster) diskutierten Vertreter aus Politik und Krankenhaus, von niedergelassenen Ärzten und Krankenkassen, von Apotheken und Pharmaindustrie über die Auswirkungen der jüngsten Reform und die Erwartungen an die Zukunft.
    Für weitere ökonomische Verbesserungen gebe es innerhalb des Gesundheitssystems noch Spielraum, warb der Landtagsabgeordnete Rudolf Henke, CDU-Sprecher im Fachausschuss des Landtages, für das Reformmodel der Union, aber: "Alle Optimierungen werden nichts daran ändern, dass es teurer wird, länger zu leben. Denn wir müssen für die demographische Entwicklung und für den medizinischen Fortschritt zahlen."
    Über die Erfahrungen mit zwei Knackpunkten der aktuellen Reform berichteten zwei Praktiker. Dr. Rolf Thelen, Sprecher des Praxisnetzes Warendorfer Ärzte, weiß von Statistiken, dass infolge der Praxisgebühr von zehn Euro im Quartal die Patientenzahlen um bis zu zehn Prozent (Fachärzte) zurückgegangen seien. Und Dr. Martin Biller, Direktor des Warendorfer Josephs-Hospitals, überraschte das Auditorium mit der Aussage, dass die umstrittene Fallpauschale für sein Haus kein Problem sei. Kleinere Krankenhäuser, die immer schon wirtschaftlich geführt worden seien, kämen zum Teil sogar besser werg - anders als Großkliniken, die bei den Erstattungen durch die Kassen hohe Einbußen hinnehmen müssten.
    Der Regionaldirektor der AOK Münster, Hermann-Josef Becker, stellte klar, dass die Erwartungen der Politik an eine Beitragssenkung durch die Krankenkassen infolge der Gesundheitsreform "unrealistisch" gewesen seien. Die Kassen müssten zunächst die seit Jahren angehäuften Schuldenberge abbauen, begründete er die bescheidene Senkung der Beiträge um im Schnitt nur 0,1 Prozentpunkte. Er rechne aber für dieses Jahr mit Beitragsstabilität.
    Es kann nicht mehr alles bezahlt werden, was medizinisch möglich ist", warnte Dr. Timm Volmer von der Wyeth Pharma GmbH (Münster) davor, "den Menschen weiter vorzugaukeln, dass alle alles bekommen, was heute medizinischer Standard ist", sieht er keine Alternative zu mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen und mehr privater Risikoabsicherung. Apotheker Hermann Meyer (Oelde) rief alle Verhandlungs- und Vertragspartner im Gesundheitswesen dazu auf, gemeinsam an Lösungen des Problems zu arbeiten und verwahrte sich dagegen, die Apotheker als Preistreiber zu diffamieren: "Arzneimittel sind immer noch der preisgünstigste Weg, gesund zu werden."
    Mehr Eigenverantwortung und Kostentransparenz, Bonussysteme für kostenbewusste Patienten und Fusionen der noch über 270 eigenständigen Krankenkassen zu effektiveren Einheiten waren Forderungen, die aus dem Auditorium eingebracht wurden.

  • 13.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Ärzte wollen Ängste nehmen

    Krebs gilt nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen als zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Diese die Lebensqualität in hohem Maße beeinträchtigende Krankheit steht daher im Mittelpunkt der nunmehr vierten Warendorfer Gesundheitstage, die vom 19. Januar bis zum 23. Februar stattfinden. In einer Seminarreihe wollen das Haus der Familie, Ärzte des Josephs-Hospitals und im Praxisnetz Warendorfer Ärzte organisierte Mediziner versuchen, Interessierte insbesondere für die Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention zu sensibilisieren. Darüber hinaus, betonten Professor Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Josephs-Hospitals, Dr. Rolf Thelen als Vertreter des Praxisnetz Warendorfer Ärzte, und Ursula Pinnekamp, Leiterin des Hauses der Familie, gestern in einem Pressegespräch, sollten Ängste genommen werden.
    Eröffnet werden die Gesundheitstage am 19. Januar um 19.30 Uhr mit einem Vortrag zum Thema "Darmkrebs". Dieser sei, rechtzeitig erkannt, in hohem Maße heilbar, weiß der Referent, Professor Arndt.
    Der Onkologe Dr. Dorab Kamanabrou wird am 26. Januar ab 19.30 Uhr über "Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen unter Berücksichtigung flankierender Maßnahmen" referieren. Neben schulmedizinischen Behandlungsmaßnahmen von Tumorerkrankungen sollen an diesem Abend ergänzende Möglichkeiten der Naturheilkunde vorgestellt werden.
    "Männer aufgepasst" heißt es, wenn Dr. Thomas Weritz, Facharzt für Urologie, am 2. Februar über "Neues beim Prostatakrebs" berichtet. Am 9. Februar haben Frauen ab 19.30 Uhr die Möglichkeit, unter Anleitung und mit Hilfe von Silikonmodellen die Selbstuntersuchung der Brust nach der "MammaCare Methode" zu erlernen. Referent ist Dr. Matthias Lerch aus Wuppertal. Da die Zahl der Teilnehmerinnen in diesem Falle begrenzt ist, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
    Um Formen und Vorstufen verschiedener Hautkrebsarten, Vorsorgemaßnahmen und Tipps zum individuellen Lichtschutz geht es am 16. Februar. Referentin ist Dr. Gabriele Niehues, Ärztin für Dermatologie, Allergologie und Naturheilverfahren.
    Über die Ursachen des Lungenkrebs möchte Dr. Matthias Waltert, Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Allergologe, am 23. Februar ab 19.30 Uhr im Haus der Familie aufklären.
    Die Planung erleichternde Anmeldungen zu allen Veranstaltungen nimmt das Haus der Familie, Tel. 02581/2846, ab sofort entgegen.

  • 13.01.2005
    Die Glocke
    Tumorerkrankung im Brennpunkt

    Der Name "Gesundheitstage" ist bezeichnend genug. Wenn der Patient erst krank ist, ist es für die Prophylaxe zu spät: Die vierte Staffel der Kooperationsveranstaltungen zwischen Haus der Familie, dem Josephs-Hospital und erstmals dem Praxisnetz Warendorf richtet sich einmal mehr auch an jene, die sich gesund fühlen. Im Mittelpunkt der Reihe werden Tumorerkrankungen stehen.
    Das Stichwort für Ursula Pinnekamp, Leiterin des HdF, Prof. Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Warendorfer Krankenhauses, Dr. Rolf Thelen, Vorsitzender des Praxisnetzes, lautete anlässlich der gestrigen Präsentation der Veranstaltungsreihe: "Sensibilisieren". Insbesondere im Bereich der Krebserkrankungen seien die Heilungschancen enorm hoch, frühzeitige Information und Prophylaxe seien das A und O. "Die vorbeugende Medizin ist tragende Säule unseres Tuns", erläuterte Thelen.
    Allein für das vergangene Jahr schätzten die Initiatoren die Teilnehmerzahl auf 500 Personen. "Der Bedarf ist da", ist sich Ursula Pinnekamp sicher. Tumorerkrankungen bedeuteten wie kaum eine andere Krankheit massive Einschnitte in die Lebensqualität und führten zu erheblichen Neben- und Folgewirkungen, betonte Prof. Dr. Manfred Arndt. Durch die Tatsache, dass sich HdF und Josephs-Hospital das Praxisnetz und die darin vereinten Ärzte mit ins Boot geholt haben, möchte man den Bezug zu den jeweiligen Referenten gewährleisten. Viele der Mediziner dürften den Gästen persönlich bekannt sein und stehen damit auch für die Möglichkeit, auch unabhängig von den Veranstaltungen in direkter Nähe Ansprechpartner zu sein.
    Statt ausschließlich fachlicher Inputs sollen die vierten Warendorfer Gesundheitstage den Dialog zwischen Patienten und Medizinern eröffnen. Anschaulichkeit und Praxisnähe stehen neben dem Versprechen, auch die persönlichen Fragen loswerden zu können. Zur Erleichterung der Organisation empfiehlt sich die vorherige Anmeldung beim HdF unter Tel.-Nr. 02581/2846.

    Termine:
    Die Eröffnung der Gesundheitstage ist am Mittwoch, 19. Januar, 19.30 Uhr im Haus der Familie mit Leiterin Ursula Pinnekamp, Prof. Dr. Manfred Arndt und Dr. Rolf Thelen.
    Darmkrebs - Vorsorge, Diagnostik und Therapie stehen auf dem Plan für Mittwoch, 19. Januar, ab 19.30 Uhr im HdF, es referiert Prof. Manfred Arndt.
    Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen präsentiert am Mittwoch, 26. Januar, 19.30 Uhr, Dr. Dorab Kamanabrou.
    Männer aufgepasst, "Neues beim Prostatakrebs" heißt es am Mittwoch, 2. Februar. Zu Gast im HdF ist ab 19.30 Uhr der Warendorfer Dr. Thomas Weritz.
    Früherkennung von Brustkrebs mit Selbstuntersuchung nach der "Mamma-Care-Methode" stellt am Mittwoch, 9. Februar, ab 19.30 Uhr Dr. Matthias Lerch vor.
    Hautkrebs: Tendenz steigend, behandelt thematisch am 16. Februar ab 19.30 Uhr Dr. Gabriele Niehues, Dermatologin und Allergologin.
    Lungenkrebs, eine zunehmende Herausforderung der Medizin, weiß Dr. Matthias Waltert und stellt diese am Mittwoch, 23. Februar, ab 19.30 Uhr dar.

  • 03.01.2005
    Westfälische Nachrichten
    Willkommen im Neuen Jahr

    Evelyn ist Warendorfs Neujahrsbaby. Genau um 20.31 Uhr am 1. Januar 2005 erblickte das Mädchen das Licht dieser Welt. Stolze Eltern des 3470 Gramm schweren und 51 Zentimeter großen Mädchens sind Irina und Waldemar Neufeld aus Warendorf. In ihrer Schwester Jessica (1 Jahr, 9 Monate) wird Evelyn bestimmt ihre liebste Spielgefährtin finden. Die Zweillingspärchen Jacqueline und Denis sowie Julia möchten ihre Cousine Evelyn möglichst bald in dem von ihnen geschenkten weinroten Strampelanzug sehen, der jetzt noch unbenutzt in Mamas Krankenhauszimmer liegt.
    Bereits am Tag zuvor, nämlich Silvestermorgen um 11.13 Uhr, kam Claire zur Welt. 52 Zentimeter und 3150 Gramm sind die Maße des "letzten" Warendorfer Babys des alten Jahres. Neben den Eltern Ulrike und Ralph Aerdker aus Warendorf hat sich die neunjährige Schwester Sophie über den Familienzuwachs besonders gefreut. Das brachte sie dadurch zum Ausdruck, dass sie ihrem Schwesterchen Claire gleich beim ersten Besuch ein knuddeliges Fantasiehündchen, natürlich mit einem Röckchen bekleidet, als Willkommens-Geschenk ins Bettchen legte.
    Beide Geburten verliefen ohne Komplikationen. Die beiden Mädchen wurden im Sternzeichen Steinbock geboren. Astrologen schreiben diesen Menschen positive Eigenschaften zu. Sie seien "unkompliziert, kontaktfreudig, vital, ausdauernd und ehrlich."

  • 23.12.2004
    Die Glocke
    Abteilung für Anästhesiologie maßgeblich mit aufgebaut

    Fast 27 Jahre lang stand Dr. Angela Iserloh gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Rolf Wisdorf an der Spitze der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Josephs-Hospital. Nun wurde sie feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
    Zur Abschiedsfeier waren neben Vertretern des Kuratoriums und einer Vielzahl von Beschäftigten des Hauses auch ehemalige Weggefährten und niedergelassene Ärzte aus der Region gekommen. Der Pflegedienst des Hauses brachte durch die Kinder eines Mitarbeiters einen musikalischen Gruß dar - ein besinnlicher Auftakt der Feier.
    Dr. Rolf Wisdorf erinnerte daran, dass Dr. Iserloh maßgeblichen Anteil am Aufbau der eigenständigen Abteilung für Anästhesiologie im Warendorfer Krankenhaus gehabt habe. Ihrem Einsatz sei es zu verdanken, dass im Josephs-Hospital eine Anästhesiologie und Intensivmedizin entstanden sei, die mit modernsten patientenschonenden Methoden und Verfahren arbeite.
    Professor Dr. Manfred Arndt stellte die Fähigkeit von Dr. Angela Iserloh heraus, in schwierigsten Situationen - beispielsweise im OP - die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und so die Arbeit der Chirurgen entscheidend zu unterstützen.
    Kuratoriumsmitglied Theo Dickgreber dankte Dr. Angela Iserloh für ihr stetiges Engagement zum Nutzen der Patienten. Das Kuratorium sei froh, eine so zuverlässige Leitende Ärztin gehabt zu haben.
    Im Namen der ärztlichen Beschäftigten der Abteilung würdigte Dr. Johannes Heitland besonders die Aktivitäten Dr. Angela Iserlohs zur Vermittlung von Fachkenntnissen an eine große Zahl von Assistenten. Sie habe sich selbst immer auf dem neuesten Stand des Wissens gehalten. Davon hätten sie alle enorm profitiert.
    Für die niedergelassenen Ärzte sprachen Dr. Wolfgang Sieger und Dr. Stratkötter. Sie betonten, dass viele Kollegen den fachlichen Rat von Dr. Iserloh immer sehr geschätzt hätten und man seine Patienten bei ihr immer in guten Händen gewusst habe.
    Dr. Angela Iserloh bedankte sich für die vielen nicht nur freundlichen, sondern auch sehr persönlichen Worte. Ihr habe die Tätigkeit im Josephs-Hospital immer sehr viel Freude bereitet. Gerade die fruchtbare Zusammenarbeit im Hause sei ein Garant für eine erfolgreiche Arbeit. Sie gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zum einen würde sie zumindest zu Beginn sicher die beruflichen Herausforderungen vermissen, zum anderen freue sie sich aber auf den neuen Lebensabschnitt, der nun nicht mehr von einem Dienstplan bestimmt werde.

  • 23.12.2004
    Westfälische Nachrichten
    Neuer Lebensabschnitt ohne Dienstplan

    Fast 27 Jahre lang stand Dr. Angela Iserloh im Josephs-Hospital Warendorf gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Rolf Wisdorf an der Spitze der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Jetzt wurde sie feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
    Zur Abschiedsfeier von Dr. Iserloh waren neben Vertretern des Kuratoriums des Josephs-Hospitals und einer Vielzahl von Beschäftigten des Hauses auch mehrere ehemalige Weggefährten und niedergelassene Ärzte aus der Region gekommen.
    Der Pflegedienst des Hauses brachte durch die Kinder eines Mitarbeiters einen musikalischen Gruß - ein besinnlicher Auftakt der Feier.
    In verschiedenen Redebeiträgen wurden die Leistungen von Dr. Iserloh für die Patientenversorgung im Josephs-Hospital gewürdigt. Dr. Wisdorf erinnerte daran, dass sie maßgeblichen Anteil am Aufbau der eigenständigen Abteilung für Anästhesiologie hatte. Ihrem Einsatz sei es zu verdanken, dass im Josephs-Hospital eine Anästhesiologie und Intensivmedizin entstanden sei, die mit modernsten Patienten schonenden Methoden und Verfahren arbeite.
    Prof. Dr. Manfred Arndt, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, stellte die Fähigkeit von Dr. Iserloh heraus, auch in schwierigsten Situationen im OP die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und so die Arbeit der Chirurgen entscheidend zu unterstützen.
    Theo Dickgreber dankte Dr. Iserloh im Namen des Kuratoriums für ihr stetiges Engagement zum Nutzen der Patienten. Das Kuratorium sei froh, in Dr. Iserloh eine so zuverlässige Leitende Ärztin gehabt zu haben.
    Im Namen der ärztlichen Beschäftigten der Abteilung würdigte Dr. Johannes Heitland besonders die Aktivitäten Dr. Iserlohs zur Vermittlung von Fachkentnissen an eine großße Zahl von Assistenten. Sie habe sich selbst immer auf dem neuesten Stand des Wissens gehalten. Davon hätten alle ernom profitiert.
    Für die niedergelassenen Ärzte sprachen Dr. Wolfgang Sieger und Dr. Reinhard Stratkötter. Sie betonten, dass viele Kollegen den fachlichen Rat von Dr. Iserloh immer sehr geschätzt hätten und man seine Patienten bei ihr immer in guten Händen gewusst hätte.
    Zum Schluss ergriff Dr. Iserloh selbst das Wort. Sie bedankte sich für die vielen nicht nur freundlichen, sondern auch sehr persönlichen Worte. Ihr habe die Tätigkeit im Josephs-Hospital immer sehr viel Freude bereitet.
    Gerade die fruchtbare Zusammenarbeit im Hause sei ein Garant für eine erfolgreiche Arbeit. Sie gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zum einen würde sie zumindest zu Beginn sicher die beruflichen Herausforderungen vermissen, zum anderen freue sie sich aber auf den neuen Lebensabschnitt, der nun nicht mehr von einem Dienstplan bestimmt werde.

  • 22.11.2004
    Die Glocke
    Warendorfer Spezialisten sind in "Herzensangelegenheiten" stark

    Rund 200 000 Menschen in Deutschland leben mit einer neuen Herzklappe. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 16 000 Herzklappenoperationen durchgeführt.
    Über Herzklappenfehler, deren Diagnose sowie alte und neue Behandlungsmethoden informierten am Donnerstagabend Spezialisten aus dem Josephs-Hospital im Theater am Wall.
    Im Rahmen der "Herzwoche" hatte die VHS in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen AOK und Barmer zu diesem Informationsabend rund um die Herzklappen eingeladen. Dr. Thomas Dorsel, Chefarzt der Kardiologie im Josephs-Hospital, freute sich über die große Zuhörerschar und erläuterte die medizinischen Möglichkeiten des Warendorfer Krankenhauses: "Mit der Einrichtung eines neuen Katheterlabors können nun alle Untersuchungen bei uns im Hause durchgeführt werden, für die die Patienten früher erst nach Bad Rothenfelde gebracht werden mussten."
    Rund 60 Untersuchungen und 20 Ballonaufweitungen seien innerhalb von zwei Wochen in dem Katetherlabor schon durchgeführt worden. Auch Dr. Norbert Wistorf ist Arzt im Josephs-Hospital und ist Fachmann bei "Herzensangelegenheiten": "Die Herzklappen regeln den Blutfluss in eine Richtung, so dass ein Rückfluss des Blutes nicht möglich ist." Über vier Herzklappen verfügt der Mensch: Die Pulmonal- und Trikuspidalklappe sind in der rechten Herzseite zu finden und die aorten- sowie die Mitralklappe befinden sich in der linken Herzseite.
    Bei den Herzklappenfehlern müsse zwischen angeborenen und erworbenen unterschieden werden. Abnutzung, rheumatisches Fieber, Herzkrankheiten wie beispielsweise Infarkte oder Bluthochdruck, können Gründe für einen erworbenen Herzklappenfehler sein, erläuterte Dr. Norbert Wistorf. Die Herzklappen schließen bei einer Erkrankung entweder nicht mehr richtig (Insuffizienz), so dass das Blut in die falsche Richtung zurückfließen kann, oder sie sind verengt (Stenose), so dass das Herz eine ungeheure Kraft aufwenden muss, um das Blut zu pumpen. Dr. Wistorf: "Auch Kombinationen aus beiden Fehlern sind möglich."
    Verringerte körperliche Leistungsfähigkeit, Kurzatmigkeit, Luftnot, Brustenge, Herzrhythmusstörungen, Schwindelgefühle bis hin zur Bewusstlosigkeit und Schwellungen der Beine können auf einen Herzklappenfehler hindeuten, betonte Wistorf. Wie eine Ultraschalluntersuchung des Herzens aussieht und woran ein Herzklappenfehler zu erkennen ist, zeigten die Referenten Dr. Thomas Dorsel, Dr. Norbert Wistorf und Dr. Bernhard Zentgraf (alle Josephs-Hospital) anhand von Aufnahmen. Ute Schubert, niedergelassene Ärztin in Warendorf, war Ansprechpartnerin für den Schwerpunkt Diabetologie.

  • 11.11.2004
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheitszentrum am Start

    Der Anfang war etwas steinig, doch jetzt ist der Weg frei, wie Verwaltungschef Dr. Martin Biller befriedigt festellte: Mit dem Kuratoriumsvorsitzenden, Alfons Lentfort, setzte er gestern den ersten Spatenstich für das Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital. Fünf Ärzte, ein Apotheker und ein Sanitätshaus werden dort am 1. Oktober 2005 einziehen. Und alle hoffen inständig, dass der Zeitplan auch eingehalten werden kann.

  • 11.11.2004
    Westfälische Nachrichten
    Gesundheits-Team am Start

    Der Anfang war etwas steinig, doch jetzt ist der Weg frei, wie Verwaltungschef Dr. Martin Biller befriedigt feststellte: Mit dem Kuratoriumsvorsitzenden, Alfons Lentfort, setzte er gestern den ersten Spatenstich für das Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital. Fünf Ärzte, ein Apotheker und ein Sanitätshaus werden dort am 1. Oktober 2005 einziehen. Und alle hoffen inständig, dass der Zeitplan eingehalten wird.
    Mit dem Gesundheitszentrum direkt am Krankenhaus folge man einer Tendenz, die sich deutlich abzeichne, sagte Biller. Gerade in der Fläche komme der Kooperation von Krankenhaus und Fachärzten an zentraler Stelle immer größere Bedeutung zu. Durch die intensive Zusammenarbeit werde die medizinische Versorgung in und um Warendorf enorm verbessert, ist Biller sicher. "Wir bündeln hier Kompetenz und sind froh, eine so qualifizierte Mannschaft zusammen bekommen zu haben."
    Die Fachärzte, die sich im Gesundheitszentrum als Mieter niederlassen werden, kommen durch die Bank aus alteingesessenen Warendorfer Praxen. Zum Beispiel die Urologische Gemeinschaftspraxis Dr. Weritz/Dr. Hallermann. Nachdem Dr. Hallermann in Ruhestand gegangen ist, macht Weritz mit seinem neuen Partner Dr. Thomas Heinke (bisher leitender Oberarzt in Bottrop) auf erheblich vergrößerter Praxisfläche weiter. Neue Verfahren, wie eine ambulante Steinzertrümmerung werden möglich. Weritz verspricht sich durch die Nähe zum Josephs-Hospital eine noch bessere Versorgung seiner stationären Patienten.
    Der Orthopäde Dr. Georg Vey verlegt seine Praxis von der Oststraße zum Gesundheitszentrum. Schwerpunkte sind die Manuelle Therapie (Chirotherapie) und Sportmedizin. Durch den Umzug soll die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus auf orthopädisch-chirurgischem Gebiet, insbesondere in der Schmerztherapie verbessert werden.
    Der Kinder- und Jugendarzt Dr. Romanus Röhnelt wird mit seinem Schwerpunkt für Neu- und Frühgeborene der Entbindungsabteilung des Krankenhauses zur Seite stehen. Zudem kann er auf eine Spezialisierung als "Asthmatrainer" verweisen.
    Die gynäkologische Praxis von Dr. Marion Schulten-Baumer ist spezialisiert auf Dopplerultraschalluntersuchungen, Lichttherapie und Akupunkturen.
    Ergänzt wird das Ärzteteam im Gesundheitszentrum durch Dr. Annette Gerhold, die aus Freckenhorst zum Krankenhaus umzieht. Sie deckt das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie ab.
    Komplettiert wird das Angebot des Gesundheitszentrums durch eine Filiale des Löwen-Apothekers Marek Nagorny und eine Filiale des Sanitätshauses Eltgen.
    Im Neubau des Gesundheitszentrums sind noch zwei Praxisflächen frei. Biller ist in Verhandlungen mit einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und einem Krebsspezialisten. Ob sie erfolgreich abgeschlossen werden können, ist offen.
    Die Josephs-Stiftung, so Kurator Alfons Lentfort, investiert rund drei Millionen Euro in das Gesundheitszentrum. Unter der Regie des Ingenieurbüros Dr. Ludes aus Recklinghausen entsteht im ersten Bauabschnitt eine Bruttogeschossfläche von 2350 Quadratmetern. In dem dreigeschossigen Gebäude stehen die ersten beiden Etagen für Praxen zur Verfügung. Im Obergeschoss wird die Krankenhausverwaltung einziehen. Bei Bedarf kann das Gebäude um ein weiteres Geschoss aufgestockt werden.
    Optisch wird sich das Gesundheitszentrum deutlich vom Grau des Krankenhauses absetzen. Der Putzbau soll in kräftigem Siena-Rot eine Landmarke setzen.

  • 11.11.2004
    Die Glocke
    Fünf Fachärzte Mieter im Gesundheitszentrum

    Der erste Spatenstich ist gesetzt. Und der Fertigstellungstermin auch: Im Oktober 2005 soll der Neubau eines Gesundheitszentrums am Josephs-Hospital fertig sein. Das Großprojekt soll drei Millionen Euro kosten, und die meisten Mieter stehen auch schon fest.
    Im Rahmen einer Pressekonferenz ließ Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller gestern die Katze aus dem Sack - die mit Spannung erwartete Information, welche Ärzte bzw. Gesundheitsdienstleister in das neue Zentrum einziehen werden. Sieben von neun potenziellen Mietern haben bereits langfristige Mietverträge unterschrieben:
    Dr. Thomas Weritz, Urologe, wird mit seinem neuen Kollegen Dr. Tobias Heinke (34) - Weritz' bisheriger Partner Dr. Eberhard Hallermann geht zum 1. Januar 2005 in den Ruhestand - die Gemeinschaftspraxis von der Sassenberger Straße 7 a ans Krankenhaus verlegen. Für die Krankenhaus-Belegärzte besteht ohnehin eine bewährte Verzahnung.
    Dr. Romanus Röhnelt, bisher Oststraße 43, wird als Kinder- und Jugendarzt und Spezialist für Neu- und Frühgeborene (Neonatologie) durch enge Kooperation auch die Entbindungsstation des Krankenhauses stärken.
    Dr. Marion Schulten-Baumer ist mit ihrer gynäkologischen Praxis bisher im Haus Dreibrückenstraße 43 angesiedelt und braucht mehr Platz für Dopplerultraschalluntersuchungen, Lichttherapie und Akupunktur.
    Dr. Georg Vey, Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin, bisher Oststraße 12, arbeitet bereits als beratender Arzt mit dem Josephs-Hospital zusammen und wird vor allem in der Schmerztherapie die Kooperation intensivieren.
    Dr. Annette Gerhold ist als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bisher in Freckenhorst (Everswinkeler Straße 18a) niedergelassen. Sie ist Spezialistin für psychosomatische und neurotische Erkrankungen.
    Alfred Eltgen (Sanitätshaus) und Marek Nagorny (Löwen-Apotheke) werden im Gesundheitszentrum Filialbetriebe eröffnen, ihre Geschäfte an den Innenstadt-Standorten (Brünebrede 31 bzw. Markt 10) aber parallel weiter betreiben.
    Alle Vertragspartner freuen sich auf verbesserte räumliche Möglichkeiten und erhoffen sich Synergieeffekte durch gemeinsame Nutzung von Infrastruktur - untereinander und mit dem Krankenhaus.

  • 11.11.2004
    Die Glocke
    Zwei weitere Fachärzte interessiert

    2350 Quadratmeter Gesundheitsdienstleistung - das Ärztehaus in unmittelbarer Nachbarschaft des Josephs-Hospitals soll ein wichtiger Baustein sein für Sicherung und Ausbau der zentralen medizinischen Versorgungsfunktion des Standortes für die Region.
    Das erhofft sich Krankenhausdirektor Dr. Martin Biller, der gestern Pläne und künftige Mieter für das Gesundheitszentrum vorstellte. Keine Haus-, sondern ausschließlich Fachärzte zögen in das Zentrum ein und könnten durch enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus ihre Dienstleistung für alle Beteiligten, vor allem natürlich für die Patienten, optimieren: "Während Hausärzte ihre Praxen in der Nähe ihrer Patienten haben müssen, sollten Fachärzte dort praktizieren, wo die besten Standortbedingungen sind. Wir tragen dem Trend zur Zentralisierung Rechnung", sagt Biller. Im Interesse des Krankenhauses sei es, solche Fachdisziplinen in seine Nähe zu holen, die im Krankenhaus gar nicht vertreten seien oder deren ambulantes Spektrum nicht im eigenen Haus abgedeckt werden könne. Eine enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung und die Bündelung der Kompetenz an einem Ort seien die großen Vorteile.
    Finanziert wird der drei Millionen Euro teure Neubau aus dem Vermögen der Stiftung Josephs-Hospital, die dafür Grundstücke verkauft. Mit den späteren Mieteinnahmen soll das Säckel wieder aufgefüllt werden, erläutert der Vorsitzende des Kuratoriums, Alfons Lentfort. Die Planung des Komplexes aus der Feder des Büros Dr. Ludes (Recklinghausen), das bereits die jüngste bauliche Erweiterung (OP-Säle und Kardiologie) konzipiert hatte. Den Rohbau errichtet die Firma Reinert (Reeken). Laut Projektleiter Thorsten Stroisch sind das erste und zweite Geschoss für Geschäfts- und Praxisräume vorgesehen, in die dritte Etage wird die Krankenhausverwaltung einziehen, so dass ab Oktober 2005 vermutlich auch der marode Altbau (Schwesternwohnheim) abgerissen wird.
    Zwei Besonderheiten wird der Neubau des Gesundheitszentrums, das voraussichtlich mit einer roten Putzfassade hervorstechen wird, aufweisen: Der Komplex sei so konzipiert, dass problemlos ein viertes Geschoss aufgesetzt werden könnte, erklärt Statiker Benedikt Eggersmann (Warendorf). Außerdem soll ohne größere Umbauten später in einem zweiten Bauabschnitt ein Foyer zwischen dem Zentrum und dem Krankenhaus gebaut werden, das als gemeinsamer Eingang mit Rezeption genutzt werden kann. Der bisherige, hoch liegende Haupteingang des Josephs-Hospitals würde dann geschlossen. Die Realisierung hänge aber von der Zuschussbewilligung durch das Land ab, erläutert Verwaltungschef Dr. Biller.
    40 zusätzliche Parkplätze sollen entstehen, und im ersten Obergeschoss ist noch Platz für zwei weitere Praxen frei. Biller verhandelt zurzeit noch mit zwei weiteren Fachärzten, einem Onkologen (Krebstherapie) und einem Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen. Urologe Dr. Thomas Weritz als künftiger Mieter der größten Praxis ist optimistisch, dass das Konzept ein Selbstläufer wird: "Die vierte Etage wird auch bald geplant werden müssen."

  • 09.11.2004
    Westfälische Nachrichten
    Frühe Vorsorge kann Herztod verhindern

    Etwa 200 000 Menschen in Deutschland haben einen Herzklappenfehler, so die aktuellen Schätzungen der deutschen Herzstiftung. "Das Thema Herzklappendefekt hat eine immer größere Relevanz", weiß auch Rolf Zurbrüggen, Leiter der Volkshochschule Warendorf. Im Rahmen der Herzwoche organisiert die VHS in Zusammenarbeit mit AOK, Barmer Ersatzkasse und Josephs-Hospital einen Vortrag am Donnerstag, den 18. November, um 20 Uhr in der VHS.
    "Man muss zwischen angeborenen und erworbenen Herzfehlern unterscheiden", erklärt Dr. Thoms Dorsel, Chef der Kardiologie im Josephs-Hospital Warendorf, der den Vortrag zusammen mit den Oberärzten Dr. Norbert Wistorf und Dr. Bernhard Zentgraf sowie der Allgemeinmedizinerin Dr. Ute Schubert aus Warendorf gestalten wird. Vor allem die Zahl der erworbenen Herzfehler sei zuletzt angestiegen: "Die Aortenklappenstenose wird vor allem bei älteren Menschen diagnostiziert, mittlerweile haben wir im Schnitt ein bis zwei Fälle pro Woche", so Dorsel. Bei der Aortenklappenstenose kommt es - beispielsweise durch eine Entzündung - zu einer Verengung der Aortenklappe, die Blut aus der linken Herzkammer in die Aorta pumpt. "Die Aorteklappenstenose kann einen plötzlichen Herztod zur Folge haben, deshalb gibt es bei dieser Herzerkrankung die höchsten Todesraten", sagt der Kardiologe Dorsel.
    Eine frühe Erkennung durch den Hausarzt sei deshalb wichtig. Die weitere Behandlung ist Schwerpunkt des Vortrages: Durch Einsetzen einer Prothese könne die alte Klappe ersetzt werden, das habe aber eine lebenslange und komplizierte Behandlung mit Medikamenten zur Folge. "Die Blutgerinnung muss konsequent kontrolliert und die Medikamentendosis entsprechend angepasst werden, damit keine Blutungen oder Gerinsel entstehen", erläutert Dr. Ute Schubert.
    Diese Kontrolle ist jetzt auch mit einem speziellen Gerät von zu Hause aus möglich. Der Patient kann so mit Hilfe seines Hausarztes die Dosis weitgehend selbständig anpassen. "Das steigert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich", so Schubert, die in ihrer Praxis das System unterstützen will. Weitere Informationen zum Thema gibt das Referat, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

  • 09.11.2004
    Die Glocke
    Beim Klabastern auf Klappe achten

    Atemnot und Pulsrasen schon bei geringer körperlicher Anstrengung, Schmerzen im Brustkorb, Wasser in den Beinen? - Das können Anzeichen sein dafür, dass es mit dem Herzen nicht mehr so gut klappt. Oft werden die Warnsignale des Körpers aber übersehen oder mit zunehmendem Alter abgetan. Dabei gibt es heute alle medizinischen Möglichkeiten, Herzschwäche jeder Art zu beheben.
    "Herzklappenfehler - Diagnostik und Therapie" ist in diesem Jahr das Thema, zu dem die Volkshochschule einen gesundheitspolitischen Vortrag im Rahmen der "Herzwoche" der Deutschen Herzstiftung anbietet. Unterstützt von den beiden großen Krankenkassen, der Barmer und der AOK, ist es der VHS gelungen, Kapazitäten aus der örtlichen Ärzteszene für eine Mitwirkung an dem Vortragsabend zu gewinnen. Der Chefkardiologe des Warendorfer Josephs-Hospitals, Dr. Thomas Dorsel, seine beiden Oberärzte, Dr. Norbert Wistorf und Dr. Bernhard Zentgraf, sowie die in Warendorf praktizierende Ärztin Ute Schubert stehen als Referenten zur Verfügung. Der Vortragsabend findet am Donnerstag, den 18. November, ab 20 Uhr im VHS-Saal statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Herzklappenfehler beleiben oft jahrelang unerkannt, weil verminderte Leistungsfähigkeit, die meist schleichend kommt, von vielen Betroffenen als natürliche Alterserscheinung abgetan wird. Das kann fatale Folgen haben - wie Schäden am Herzmuskel. Dabei sind Klappenprobleme eine behandelbare Krankheit. Operationen sind heute bis ins hohe Alter möglich, weiß Dr. Dorsel. Bei der gestiegenen Lebenserwartung der Menschen sei der natürliche Verschleiß Hauptursache für Herzklappenfehler. Aber auch angeborene Defekte oder Spätfolgen bakterieller Entzündungen sowie eines Infarktes seien zu nennen.
    Und das Leben mit einem Ersatzteil - ob eine biologische oder eine Kunstprothese - sei bei entsprechender Lebensführung kein Problem, sagt Ute Schubert, Spezialistin für die nach einer OP erforderliche Therapie mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen. Die regelmäßige Selbstkontrolle könnten heute Patienten - nach entsprechender Schulung - zu Hause übernehmen.
    Auf diese und andere Aspekte werden die Experten im Vortrag eingehen und Fragen beantworten. Natürlich werden Dr. Dorsel und sein Team auch auf die Behandlungsmöglichkeiten vor Ort verweisen. Unter der Leitung des erfahrenen Spezialisten sind in den vergangenenen fünf Jahren in Warendorf 3300 Herzkatheter gelegt, 900 Ballonaufweitungen und 750 Herzoperationen durchgeführt worden. Mit der Neugestaltung und der verbesserten Ausstattung der kardiologischen Abteilung des Josephs-Hospitals seien die Möglichkeiten der Behandlung in Warendorf noch besser geworden, sagt Dr. Dorsel.
    Beruhigend für den Fall, dass es mit dem Herzen mal nicht mehr so klappen sollte.

  • 05.11.2004
    Westfälische Nachrichten
    Ein Beruf mit Zukunft

    Ja, Ja. Schwester Stefanie ist ein Engel. Für alle Fälle. Sie trägt zwar keinen Heiligenschein, aber sie ist ein herzensgutes Wesen. Fast zu gut für diese Welt. Und deshalb tritt sie auch nur im Fernsehn auf, wo sie ein Bild vom Beruf der Krankenschwester prägt, das mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hat.
    Mal abgesehen davon, dass es den Bruf der Krankenschwester gar nicht mehr gibt. Heute heißt das "Gesundheits- und Krankenpfleger/in". Ein Beruf mit echter Zukunft, ist Genoveva Schulte, die Pflededienstleiterin des Warendorfer Josephs-Hospitals, fest überzeugt. Denn der Bedarf ist groß, mit steigender Tendenz. Derzeit sind 14 Azubis in dem Krankenhaus in der praktischen Ausbildung. Die Theorie wird in Ahlen gepaukt. Nach wie vor ist die Pflege eine Frauendomäne. Was muss man haben, um in diesem Beruf erfolgreich zu Sein?. "Erst einmal ein ordentliches Zeugnis", sagt Frau Schulte. Ein Dreier-Schnitt sollte es schon sein, denn die Ansprüche, auch die theoretischen, sind recht hoch. Dazu braucht man eine gute Mischung aus Sensibilität und "dickem Fell". "Die psychische Belastung ist hoch", weiß Genoveva Schulte, "da muss man schon stabil und etwas reifer sein." Wichtig auch: Wer in der Pflege arbeiten will, sollte nicht introvertiert sein, gerne auf Leute zugehen. Und nicht zuletzt sollte man körperlich einigermaßen in Form sein. Eine ganze Menge, was der Pflegenachwuchs mitbringen muss. Aber dafür ist die Ausbildung ebenso vielfältig. Ein moderner, hochqualifizierter Beruf, der Verantwortungsbewusstsein, eigenständiges Handeln und kommunikative Fähigkeiten braucht und den vollen Einsatz fordert. Teamfähigkeit gehört auch dazu- und die Bereitschaft zum Schichtdienst. Denn das Josephs-Hospital arbeitet rund um die Uhr. "Wer in den Pflegeberufen weiterkommen will, hat viele Perspektiven", weiß Genoveva Schulte. Stationsleitung, fachliche Spezialisierung oder ein anschließendes Studium sind möglich. "Unser Beruf ist wirklich sehr vielseitig. Und man kann in ihm bis zur Rente arbeiten." Vorausgesetzt, man ist bereit, immer weiter zu lernen, sich fortzubilden und sich neuen Entwicklungen anzupassen. Schulte: "Das Gesundheitswesen ist ein wachsender und sich immer wieder verändernder Markt." Auch die Zeiten, als "Schwester Rabiata" ihre Patienten um sechs Uhr in der Früh mit einem markigen "Aufstehen!" aus schönstem Schlummer und den Betten trieb, sind wohl unwiderruflich vorbei. Im Krankenhaus hat modernes Service-Bewusstsein Einzug gehalten. " Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen", bekräftigt Genoveva Schulte. Bester Beweis dafür ist die Wöchnerinnenstation in Warendorf: die jungen Mütter können sich ganz dem Rhythmus ihrer Säuglinge anpassen- das Frühstücksbüffett wartet bis zehn Uhr morgens auf die jungen Mütter. Da ist Schwester Stefanie flexibel. Und macht aus dem Josephs-Hospital ein Stückchen weit ein Josephs-Hotel. Wie gesagt, ein vielfältiger Beruf.

  • 04.11.2004
    Die Glocke
    Was lange währt, wird endlich gut

    Warendorf: Vertrauensvoll lächelt die Zwölfjährige in die Runde, zwar nichts verstehend, aber in der Gewissheit, dass ihr geholfen wird: 18 Monate Tortur in einem jemenitischen Krankenhaus hat das Mädchen hinter sich. Aus einem Beinbruch wurde, wohl auftrund medizinischer Unterersorgung , eine kleine Katastrophe. Die lange Genesungsreise soll nun ein Ende finden. Das "Hammer Forum" hatte die zwölfjährige Chaula aus dem Jemen vor wenigen Tagen ins Warendorfer Josephs-Hosptail gebracht. Seit Jahren schon ist der Verein bemüht, schwer verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt in die sichere Bundesrepublick zu holen und hier kostenlos in Krankenhäusern behandeln zu lassen. Für das Josephs-Hospital ist es nun schon